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0434/2018

Ebertplatz: Weiterentwickeltes Zwischennutzungskonzept

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 06.03.2018

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33450 Zeichen

Zwischennutzung Ebertplatz 
Bericht über das weiterentwickelte Zwischennutzungs- und Interimskonzept 
 
Auf Grundlage des Ratsbeschlusses zur Vorlage 3609/2017 ‚Verbesserung der Situation auf dem 
Ebertplatz‘ und des entsprechenden Änderungsantrages lud die verwaltungsinterne Arbeitsgruppe 
die im Beschluss genannten Akteure als Pionierpartner zu zwei  sogenannten ‚Ideenschmieden‘ ein.  
Die Workshops fanden am 17. Und 24.01.2018 im Bürgerzentrum ‚Alte Feuerwache‘ unter externer 
Moderation durch Gabriele Linde (hidden campus/ creative interventionists/ urban gaming) statt. 
Ziel war es, die bisher existierenden Konzept- und Projektvorstellungen u.a. des Brunnen e.V., der 
Stadtteilkonferenz, des Vereins Agora e.V. sowie des Bürgervereins Eigelstein untereinander zu 
kommunizieren und ein entsprechendes Projektnetzwerk aufzubauen.  
Die bisher existierenden Initiativkonzepte und -projekte wurden von den jeweiligen Akteuren 
vorgestellt und im weiteren Verlauf des Workshops erfolgversprechende Ideen und Arbeitsansätze 
identifiziert, geclustert sowie insgesamt fünf interdisziplinäre Arbeitsteams zu folgenden 
Themengruppen gegründet: 
- formale Struktur & Öffentlichkeitsarbeit 
- temporäre Platzgestaltung 
- Partizipation 
- Gewerbliches, Märkte und Gastronomie sowie 
- Veranstaltungen/ Sozio-Kulturprogramm  
Gleichzeitig hat im Rahmen der Veranstaltung ‚Passagen‘ eine Arbeitswoche zu Nutzungskonzepten 
und Anwohnerideen in der am Ebertplatz angesiedelten Gaststätte ‚African Drum‘ unter Leitung des 
Brunnen e.V. und des Architekten Jonathan Haehn stattgefunden. Der Brunnen e.V. und der 
Architekt wurden in dieser Phase durch Studien-/Forschungsmittel des Stadtraummanagements 
finanziell unterstützt. 
Die Ergebnisse der Arbeitsphase wurden in der zweiten Ideenschmiede am 24.01.2018 ebenfalls 
präsentiert und sollen in den Arbeitsteams weiter eingearbeitet werden. 
Die Arbeit der Thementeams wird  jeweils unter städtischer Beteiligung weitergeführt, und zwar an  
folgenden Terminen:  
20.2. (formale Struktur),  
22.2. (temporäre Gestaltung),  
1.3. (Kultur und Veranstaltungen),

6.3. (Gewerbliches) und  
13.3. (Partizipation).  
Am 16.3. findet eine Kommunikation mit der Bürgerplattform ‚Stark im Kölner Norden‘ statt, in dem 
u.a. mehrere schwarzafrikanische Communities und Initiativen vertreten sind. 
 
Am 23.3. findet die Vorstellung der für den Frühling/ Sommer 2018 umsetzbaren Arbeitsgruppen-
Projekte im Plenum und unter Teilnahme des begleitenden Kuratoriums statt.. 
 
Die Interimsphase soll als ‚Realabor‘ bzw. ‚Testing Ground‘ genutzt werden, um Nutzungsoptionen zu 
testen, zudem auch etwaige räumliche Bedarfe daraus abzuleiten und diese – entsprechend fachlich 
aufbereitet – an die PlanerInnen des dauerhaften Umbaus weiterzugeben. Darüber hinaus besteht 
die Chance, dass die im Rahmen der Zwischennutzung bereits aufgebauten Netzwerke und Inhalte 
hinsichtlich des Beteiligungsprozesses für den dauerhaften Umbau genutzt werden können. In 
diesem Zusammenhang existiert ein enger Austausch mit den zuständigen KollegInnen des 
Stadtplanungsamtes. 
 
Parallel wurden die Kosten zur Wiederinbetriebnahme der wasserkinetischen Plastik sowie der 
defekten Fahrtreppen von den zuständigen Dienststellen ermittelt. 
Aktuelle Informationen zu weiteren Themenfeldern: 
Sauberkeit 
Die Pflegetaktung der Reinigung durch die Abfallwirtschaftsbetriebe der Stadt Köln liegt aktuell bei: 
- Platzflächenreinigung: 7 x wöchentlich, von Montag bis Sonntag in der Frühschicht zwischen 6:00 
Uhr und 14:00 Uhr wird manuell durch einen Einzelkehrer gereinigt (bei starker Verunreinigung 
durch Glasbruch, Zigarettenkippen setzt der zuständige Gruppenleiter zur Unterstützung des 
Einzelkehrers eine Kleinkehrmaschine ein), gebührenfinanzierte Leistung, wird nach Häufigkeit 
auf die Anlieger umgelegt 
- Nassreinigung: 2 x wöchentlich, durch ein kleines Wasser- Schwemmfahrzeug, bei Bedarf auch 
öfters (es werden Urinalecken gereinigt, Tauben- sowie Menschenkot beseitigt und mit 
Geruchsabdecker besprüht ) 
- Die Fahrtreppen werden einmal wöchentlich freitags in Sonderleistung gereinigt, befristeter 
Auftrag über das Amt für Brücken, Tunnel und Stadtanbau 
- Graffitientfernung (Leistung 4x in 2016 und 3 x in 2017 insgesamt ca. 100 qm), Vertrag KASA 
- Betrieb der Toilette Ebertplatz (Zwischengeschoß U-Bahn) mit ständiger Personalbesetzung, 
Vertrag Toilettenkonzept 
Zusatzkosten für das Amt für Straßen und Verkehrstechnik fallen nicht an. 
Einzelaktionen sollen jeweils nach Rücksprache mit der AWB durchgeführt werden (z.B. jeweils im 
Frühjahr, wie 2017 bereits geschehen und 2018 ebenfalls beauftragt. Diese Aktionen binden

zusätzliche Mittel beim Amt für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau (-69-). 
Eine Kooperation mit den Kölner Fegern sollte weiterhin angestrebt werden. Einige ansässige 
Künstler und Galeristen erklären sich bereit, sich ebenfalls im Eigenengagement um 
Verschmutzungen zu kümmern und an Säuberungsaktionen teilzunehmen. 
Sollten z.B. durch Veranstaltungen im Rahmen der Zwischennutzung ein erhöhter Nutzungsdruck und 
dadurch verstärkte Verunreinigungen entstehen, so müsste die Taktung natürlich entsprechend 
angepasst werden. Hierfür sind ebenfalls zusätzliche Mittel vorzusehen, sofern diese Kosten nicht 
von den Veranstaltern getragen werden. 
 
Sicherheit  
Die Ordnungspartnerschaft aus Ordnungsamt und Polizei Köln wird mit hoher Sensibilität und in 
einer jeweiligen den Umständen angepassten Taktung fortgeführt. 
Hierfür sind aktuell, bis auf die Personalbindung beim Amt für öffentliche Ordnung, keine 
zusätzlichen Mittel vorzusehen.  
 
Fortführung der Kunsträume 
Die Förderung der Kunsträume, die im Brunnen e.V. organisiert sind, sollte ebenfalls fortgeführt 
werden. In der Regel wurde bisher das Jahresprogramm des Brunnen e.V.  mit seinen Kunsträumen 
Bruch & Dallas, Gold + Beton und Tiefgarage mit 30.000 € vom Kulturamt gefördert, zudem 
punktuelle Veranstaltungen (2017 z.B. Kulturbasis Ebertplatz, Cityleaks) mit ebenfalls ca. 25.000 bis 
30.000 €. Das Kulturamt beabsichtigt ab 2018 auch den Kunstraum „Labor“ (seit 2017 Mitglied im 
Brunnen e.V.) sowie eine weitere Kunstinitiative in der Passage mit in die Förderung aufzunehmen. 
Bisher sind im Kulturamt – der Antragslage entsprechend – hierfür Gelder in Höhe von maximal 
40.000 € für 2018 reserviert.

Streetwork: 
Die städtischen Streetworker planen aktuell in Kooperation mit dem aufsuchenden Suchtclearing, 
dem Verein Off-Road-Kids sowie dem Jobcenter statt einer ortsgebundenen Station in einer der 
Galerien oder einer temporären zusätzlichen Architektur, den Einsatz eines ‚Streetworkbusses‘ 
(umgebauter Kastenwagen) auf dem Platz und im Quartier (voraussichtlich an der Agneskirche, 
Eigelsteintorburg sowie ggf. Hochschule für Musik und Tanz). So können alle Alters- und 
Klientengruppen erreicht, Verdrängungsprozesse beobachtet und Einzelpersonen – zugeschnitten auf 
ihre persönliche Problemlage – von psychologischen Angeboten bis hin zu Vermittlung in z.B. 
Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen aufmerksam gemacht werden. Ziel ist es, auch die 
auf dem Platz anzutreffenden Gruppen intensiv anzusprechen. In diesem Bereich könnte ggf. auch 
mit Projekten wie den ‚Kölner Fegern‘ kooperiert werden. Wichtig ist eine regelmäßige und hohe 
Taktung der Anwesenheit der Streetworker. 
Hierfür sind bis auf die Personalbindung zunächst keine zusätzlichen Mittel vorzusehen. 
 
Kofinanzierung 
Es gibt mehrere etwaige und bereits signalisierte Kooperationsvorschläge hinsichtlich einer 
Kofinanzierung der Zwischennutzung – auch und insbesondere durch die Kooperation mit den 
Hochschulen (durch Förderung/ Drittmittel über BMBF, Goethe-Institut etc.). Unter anderem wurden 
zudem bereits Mittel aus dem Bürgerhaushalt beantragt, Kooperationen hinsichtlich laufender 
Förderanträge (ggf. Feuerwache, TH Köln etc.) sowie Angebote aus Verwaltung und Politik, z.B. das 
Zentrenbudget sowie Stadtverschönerungsmittel der Bezirksvertretungensind  in diesem Kontext 
ebenfalls anzusprechen. 
Zudem wäre eine Recherche hinsichtlich laufender Ausschreibungsverfahren zu Förderprojekten zu 
Interventionen im Stadtraum, Reallaboren, Zwischennutzungs- und Beteiligungsprogrammen sinnvoll 
und denkbar (Montag Stiftung Urbane Räume, NRW Urban). 
 
Wissenschaftliche Begleitung 
Im Rahmen der Arbeitsphase sind bereits Kooperationsansätze mit etlichen Hochschulen und 
Lehrstühlen, u.a. der Architekturfakultät der TH Köln (Frau Prof. Kohte, Herr Prof. Siegemund), dem 
Lehrstuhl  für Gebäudelehre und Grundlagen des Entwerfens der RWTH Aachen (Projekt Selberbau, 
Frau Heinemann) sowie Kooperationen in den nächsten beiden Semestern mit der KISD Köln in 
Planung, ggf. findet sich auch ein Arbeitsort vor Ort analog z.B. der Masterarbeitsplätze im Stadtlabor 
Wien: http://www.futurelab.tuwien.ac.at/dein-arbeitsplatz-im-mobilen-stadtlabor-2/ 
 
Zudem wird bezüglich der Beteiligung wird eine Kooperation mit  dem Fachbereich Sozialraumarbeit 
der Katholischen Hochschule Köln/ Fachgebiet Sozialwesen angestrebt.

Zudem existiert in eine Kooperation der TH Köln mit der Alanus Hochschule Alfter, der Universität 
Siegen und dem M:AI (Museum für Architektur und Ingenieurskunst NRW). 
Auch ein experimentelles Stadtforschungsprojekt zwischen der Bergischen Universität Wuppertal – 
Lehrstuhl Städtebau + urban scape, dem Bund Deutscher Architekten Köln, der Bauhaus Universität 
Dessau (2019: 100 Jahre Bauhaus), der Architectural Association London, der Black Mountain School, 
ggf. in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Tanz ist in Planung. 
Drei Masterstudierende  (Urbane Systeme Duisburg/Essen & TH Köln) sowie ein Doktorand der TU 
Berlin planen, ihre Abschlussarbeiten über das Verfahren anzufertigen. Das Stadtraummanagement 
wird voraussichtlich mindestens eine der Studierenden als Zweitprüfer betreuen. 
Somit sind eine intensive wissenschaftliche Begleitung des Projekts und eine enge Verknüpfung mit 
Forschung und Lehre sichergestellt. Frau Prof. Kohte hat zudem Interesse signalisiert, mit dem 
Lehrstuhl einen Sitz im Kuratorium zu stellen. 
Am 15.02. hat bereits eine Führung und Diskussion mit 35 Masterprogrammstudierenden der 
Londoner ‚Bartlet School of Architecture‘ sowie dreier dort Lehrender stattgefunden. 
 
Mediale Begleitung 
Das erste Jahr des  Prozesses wird vom WDR im Rahmen einer Reportage dokumentiert. 
 
Anhang:  
-Protokolle Ideenschmiede  1 und 2 
Bericht ‚Stadtlabor Ebertplatz‘ des Brunnen e.V. in Kooperation mit Jonathan Haehn

Arbeitsgruppe 
Zwischennutzung 
& Thementeams: 
Veranstaltungen 
& Kultur 
Partizipation 
Formale 
Struktur 
Gewerbliches 
Temporäre 
Gestaltung 
Betroffene 
Dienststellen 
VI 
SRM 
32 
41 
51 
61 
66 
67 
69 
etc. 
Gestaltungsbeirat 
Kunstbeirat 
Externe Experten 
Stadtentwicklung 
Externe Experten 
Kunst & Kultur 
Organigramm: Zwischennutzung Ebertplatz 
‚Pionierpartner‘ 
Brunnen 
e.V. Stadtteilkonferenz/ 
Alte Feuerwache 
Agora 
Köln 
Bürgerverein 
Eigelstein e.V. Beratung 
Platzmanagement 
Platzmeisterei 
Ausschüsse 
Bezirks-
vertretung 
Rat 
Enge    Kommunikation 
Technischer      Support

2018 – Kunstprogramm Brunnen e.V. 
Bruch&Dallas, GOLD+BETON, LABOR, Tiefgarage 
 
Stand: 16. Januar 2018 
• 19.1. Eröffnungen Brunnen e.V. GB/BD/LB 
• 26.1. Tiefgarage Geburtstag 
• 2.2. Eröffnung Philipp Hönnige Tiefgarage 
• 16.2. Eröffnung Ion Willaschek Labor 
• 23.2. Konzert GOLD+BETON “Köln ist Kaputt” 
• 2.3. Eröffnung Anik Lazar Tiefgarage 
• 16.3. Eröffnung Maria Linsmann Labor 
• 6.4. Eröffnung Akademie der Künste der Welt 
• 13.4. Eröffnung Brunnen e.V. 
• 14./15.4. Internationales Frauenfilmfestival 
• 16.-22.4. ART COLOGNE mit Veranstaltungen am Platz, Favela Bar Labor u.a. 
• 27.4. Eröffnung Michael Nowottny Labor 
• 10.5. Sommerblutfestival 
• 20.5. Eröffnung GOLD+BETON 
• 25.5. Eröffnungen Brunnen e.V. 
• 13.7. Feriengäste Labor 
• 21.7. Sommerfest Brunnen e.V. 
• August Sommerpause 
• 31.8. Klavierfestival Labor 
• Anfang September Season Opening Brunnen e.V. 
• … 
enge Kommunikation

1
1
KERNZONEKunst & Kultur
KVB-
WEGEBEZIEHUNGEN 
defekte Fahrtreppen: ...Eigelstein
 3
3
...Sudermann Str.
 5
5
...Bushaltestelle
4
4
...Neuser Str.
2
2
...Hansaring
6
6
funktionierende Fahrtreppen: ...Riehler Str.
7
7
...Turiner Str.
Wasser-kinetischePlastik
KERNZONEGastronomie
KERNZONE Veranstaltungen 
Beschlussvariante 2 Fahrtreppen

Entscheidungsfilter für Projektideen 
 
 
  
Eingabe Projektideen und Konzepte  
durch Bürger, Initiativen, Vereine, (Hoch-)Schulen etc.:  
Antrag über formalisierten Projektantrag 
 
 
Vorauswahl durch Platzmanagement,  
ggf. Freigabe & Umsetzung durch frei verfügbares Teilbudget,  
sonst Weitergabe an: 
 
 
AG Zwischennutzung, jew. Thementeam  
Abstimmung durch Verwaltung & Pionierpartner 
Weitergabe an: 
 
  
Zust. Dienststellen (VI, 41, 51 etc.) 
Vorgaben & Finanzierung 
 
 
Zustimmung & Finanzierung 
 
 
 
      Projektumsetzung durch Partner 
 
 
Austausch/ 
Diskussion mit 
Experten 
jährl. Berichtswesen an 
Ausschüsse, BV & Rat

Bericht Ideenschmiede Zwischennutzung Ebertplatz, 17.01.2018 
im Auftrag der Oberbürgermeisterin der Stadt Köln 
1 
 
Veranstaltungsort: Alte Feuerwache Köln, Südtrakt/Großes Forum, Melchiorstr. 3, 50670 Köln.  
Ansprechpartner: Herr Johannes Geyer, Stadt Köln, Dezernat Stadtentwicklung, Planen & Bauen – 
Stadtraummanagement; Herr Horst Janke, Stadt Köln, Amt für öffentliche Ordnung; Frau Gab riele 
Linde, Moderation. 
 
Alle vom verwaltungsinternen Arbeitskreis  eingeladenen sogenannten ‚ Pionier-Partner‘ und Akteure 
mit bereits bekannten Initiativ-Konzepten aus den Veedeln Eigelstein, Kunibertsviertel und 
Agnesviertel sowie zahlreiche Mitarbeiter*Innen der in der verwaltungsinternen Arbeitsgruppe  
vertretenen Dezernate und Dienststellen  der Stadt Köln erschienen zum ersten Workshop -Termin zur 
Ausformulierung eines Zwischennutzungskonzepts für den Ebertplatz.    
Nach der Begrüßung,  Hinweisen auf Organisatorisches, der Agenda des Tages  und einer ‚Roadmap‘  
für das Projekt  durch die Moderatorin stellten sich die Anwesenden in einer allgemeinen 
Vorstellungsrunde mit Namen, Organisation und mit einer Aussage  zur Frage „Was kann ICH  dem 
Ebertplatz Gutes tun ?“ vor. Auf einem Ideen -‚Parkplatz‘, welcher beim Folgetermin am 24.1.2018 in 
‚Themen-Speicher‘ umbenannt wurde, konnten Teilnehmende und Moderatorin all jene Fragen und 
Anmerkungen auf Post -It’s notieren, für die die Zeit  für eine ausführliche Diskussion während der 
Veranstaltung(en) nicht reichte. Somit  sollte g ewährleistet werden, dass jede Anregung und Idee  
gehört wurde und die Fragen/Anmerkungen zu einem späteren Zeitpunkt aufgegriffen werden können.  
 
Herr Geyer und Herr Janke führten im Anschluss die Teilnehmenden in das Projekt „Zwischennutzung 
Ebertplatz“ gemäß des Ratsbeschlusses vom 19.12.2017 ein. Sie erläuterten Zeitplan und Ziele des 
Projektes, u. A. den Wunsch der partizipatorischen Einbeziehung der Nachbarschaft und der Pionier -
Akteure aus angrenzenden Quartieren  in einem Beteiligungsprozes s für ein 
Zwischennutzungskonzept hinsichtlich der Beschlussvorlage am  20. März 2018  und darüber hinaus . 
Die Teilnehmenden hatten Gelegenheit, direkte Fragen an Herrn Geyer und Herrn Janke zu richten. 
Als Nächstes stellten fünf Pionier-Akteure aus den Veed eln Konzepte und Projektideen vor . Die 
Anwesenden wurden eingeladen, direkt nach den Vorstellungen entsprechende Verständnisfragen zu

Bericht Ideenschmiede Zwischennutzung Ebertplatz, 17.01.2018 
im Auftrag der Oberbürgermeisterin der Stadt Köln 
2 
 
stellen und Meinungen zu äußern. Hierbei sollte kein Abstimmungsergebnis erzielt werden, sondern 
die Projektideen / Projekte sollten diskutiert und erste Meinungen der Anwesenden gehört werden.  
1.1 Mitglieder und Partner des Brunnen e.V.‘s stellten neben einem Bericht der Passagen 2018 
ihre Idee eines Stadtlabors vor: Stadtlabor Ebertplatz: Studie und Durchführung von 
temporären räumlichen Interventionen auf dem Ebertplatz als Interimskonzept:  
 
Das Stadtlabor Ebertplatz ist ei ne Initiative des Brunnen e.V., Maria Wildeis  und des Architekten 
Jonathan Haehn. Ziel des Stadtlabors ist es, den Ebertplatz während der Interimsphase bestmöglich und 
demokratisch zu bespielen und die Bürger auf den anstehenden Masterplan und das 
Beteiligungsverfahren vorzubereiten. Die Planung wird vom Brunnen e.V. koordiniert, Architekt und 
Stadtentwickler Jonathan Haehn begleitet das “Stadtlabor Ebertplatz” und den Bau des Pavillons.1 
Anm.: Das Projekt wurde von Stadtraummangement mit Honorarmitteln und Raummiete unterstützt, viele 
Vertreter der Verwaltung nahmen an den Projekttagen teil. 
 
1.2  Die Corporate Law Clinic  (studentisches, gemeinnütziges Jura -Studierendenprojekt) stellte 
in diesem Zusammenhang Möglichkeiten gemeinnütziger Rechtsformen  (gemeinnütziger 
Verein, gGmbH, genossenschaftl. Modelle  etc.) für eine Betreiberstruktur vor, welche sich der 
Brunnen e.V. mit Nachdruck – insbesondere auch für den Gastrobetrieb - wünscht. 
2. Die Stadtteilkonferenz  Agnesviertel/Eigelstein, vertreten durch Frau Birgit Breue r (Alte 
Feuerwache) stellte die Ergebnisse ihrer von der Bezirksvertret ung Innenstadt geförderten 
Aktionstage „ Ebertplatz anders erleben“ (7. + 14. Oktober 2017) vor. Neben z ahlreichen 
Spielaktionen wurden Passanten nach ihren Wünschen zum Ebertplatz befragt. Mit 223 
Wünschen auf Post -It’s wurden Themenfelder nachfolgend zusa mmengefasst und die 
ausführlichen Ergebnisse in der  BV Innenstadt am 07. Dezember 2017 präsentiert.  
Themenfelder: 
- Gestaltung: Verkehr & Zugänglichkeit, Grünflächen & Beton, Brunnen, 
Sitzgelegenheiten, Großer Umbau 
- Wohlbefinden: Kriminalität & Sicherheit, Sauberkeit & Ordnung, Beleuchtung 
- Soziales & Gewerbliches: Aktivitäten & Veranstaltungen, Gastronomie, Sport/Spiel & 
Kinder, Kunst/Galerien/Geschäfte, Allgemein & Gesellschaft 2 
3. Es folgte die Vorstellung eines Cafe- und Biergartenkonzepts durch die Herren Mader/ Zirden/  
Schmitt. Ggf. in Kooperation mit der Gaffel Brauerei  könnte in einer definierten bestuhlten Zone 
dauerhafter Aufenthalt durch ein z.B. containerbasiertes gastronomisches Angebot generiert 
werden. Ergänzt wird das Konzept durch monatl iche multikulturelle Kulturveranstaltungen, ggf. 
eine Brunnenlotterie zur Kofinanzierung des Betriebs sowie eine wöchentliche Suppenküche  
 
                                                           
1 Siehe Konzepteinreichung/ Forderungen an die Stadt Köln  von Brunnen e.V. im Januar 2018. 
2 Siehe Ergebnispräsentation „Ebertplatz anders erleben“ 2017 der Stadtteilkonferenz Agnesviertel / Eigelstein an die BV Innenstadt.

Bericht Ideenschmiede Zwischennutzung Ebertplatz, 17.01.2018 
im Auftrag der Oberbürgermeisterin der Stadt Köln 
3 
 
Bei dieser Vorstellung wurde das Thema ‚ Cafe/ Bierga rten‘, bzw. Gastronomie und ‚ besondere 
Märkte‘ hinsichtlich der Gemeinnützigkeit kontrovers und teilweise emotional diskutiert.  
 
4. Als viertes stellte Agora Köln sowohl eine den ‚Tag des guten Lebens‘, welcher am 1. Juli 2018 
in Kooperation mit dem Bürgerverein Eigelstein und der Jazz Haus Schule in  den Veedeln 
Agnesviertel & Eigelstein stattfinden soll.  
Beim Tag des guten Lebens gehören die (autofreien) Straßen eines ganzen Kölner Stadtteils für 
einen Tag den Anwohnern. Die Bürgerinitiative  Agora Köln ermöglicht seit 2013 den Bewohnern 
jeweils eines Viertels, ihren Stadtteil einen Tag lang so zu gestalten, wie sie ihn sich wünschen. 3 
Des Weiteren stellten Agora Köln  und der Ernährungsrat Köln  das Projekt, bzw. den 
Aktionsplan ‚Essbare Stadt‘ vor. Auch in diesem Projekt sind Sy nergien mit einer 
Zwischennutzung der Grünflächen am Ebertplatz denkbar. 
Es geht in den Ansätzen zu einer ‚essbaren Stadt‘ nicht nur um den  öffentlichen Anbau von 
Nutzpflanzen in Parks, sondern um mehr. Um  Gemeinschafts-, Privat- und Schulgärten, um Dach- 
und Fassadenbegrünung, um Umweltbildung und solidarische  Landwirtschaft und 
Vermarktungsmöglichkeiten von Landwirten aus der Region. 4 
 
Nach den Vorstellungen ging es in eine aktive Pause, in der die Teilnehmenden sich austauschen, 
sich über einen möglichen  Projekt-Gesamtnamen Gedanken machen und sich Inspirationsbilder zu 
einer möglichen Zwischennutzung ansehen und diskutieren konnten.  
                                                           
3 Siehe http://www.tagdesgutenlebens.de/ [abgerufen 29.01.2018, 22:17 Uhr]. 
4 Siehe http://www.agorakoeln.de/projekte/essbare-stadt/ [abgerufen 29.01.2018, 22:23 Uhr].

Bericht Ideenschmiede Zwischennutzung Ebertplatz, 17.01.2018 
im Auftrag der Oberbürgermeisterin der Stadt Köln 
4 
 
  
 
Als letzter Programmpunkt wurde die Frage nach Themen und Th emenfeldern in die Runde gestellt, 
die für die Weiterbearbeitung des Projektes in Thementeams relevant sein könnten. Es wurden erste 
Themenideen auf Post-It’s gesammelt und anschließend  6 Clustern zugeordnet: 
- Gewerbliches: Märkte, Weihnachtsmarkt, Gastro,  Marktprogramm, African Drum (Bar 
in den Ebertplatzgalerien).. 
- Partizipation: Bespielung, Kinder & Jugendliche, Stadtteilkonferenz, Essbare Stadt, 
Gärtnern, Einbeziehung der Anwohner*innen.. 
- Formale Struktur: Ordnung (sozial), Finanzierung, Platzmanagement , Kalender & 
Kommunikation, Platznutzung, Betreibergesellschaft, Stellen von der 
Stadt/Absprachen.. 
- Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation: Was tun – Gruppe ‚Geschichte‘ [des 
Ebertplatzes], Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit, Bürger*innen auf Umbau 
vorbereiten, Dokumentation durch [Uni’s/] Masterarbeiten.. 
- Platzgestaltung: Temporäre, bauliche Architektur, temporäre/räumliche 
Interventionen, Gestaltung.. 
- Veranstaltung/Kulturprogramm: Koordination Kultur, Brunnen e.V…  
  
Diese Themencluster sollen von interdisziplinären Teams aus Vertretern der Ämter und Vertretern der 
‚Pionier-Initiativen‘ weiterentwickelt und in umsetzungsfähige Projektideen ausformuliert werden.  Es 
wurde vereinbart, dass sich 6 Personen als jeweilige „T hemen-Koordinator*innen“ verantwortlich 
zeigen, die beim nächsten Treffen am 24.01.2018 die mitgegebenen ‚Themencluster‘ wieder 
mitbringen und als Themen-Koordinator*in den nächsten Workshop-Prozess mitbegleiten.

Bericht Ideenschmiede Zwischennutzung Ebertplatz, 17.01.2018 
im Auftrag der Oberbürgermeisterin der Stadt Köln 
5 
 
 
 
Herr Geyer und Herr Janke standen den Teilnehmenden nach der allgemeinen Verabschiedung  für 
Fragen und Anregungen zur Verfügung.  Ebenso nutzten die Anwesenden den ausklingenden 
Workshop zum intensiven gegenseitigen Austausch.

Bericht Ideenschmiede Zwischennutzung Ebertplatz, 24.01.2018 
im Auftrag der Oberbürgermeisterin der Stadt Köln 
1 
 
Veranstaltungsort: Alte Feuerwache Köln, Südtrakt/Großes Forum, Melchiorstr. 3, 50670 Köln.  
Ansprechpartner: Herr Johannes Geyer, Stadt Köln, Dezernat Stadtentwicklung, Planen & Bauen – 
Stadtraummanagement; Herr Horst Janke, Stadt Köln, Amt für öffentliche Ordnung; Frau Gab riele 
Linde, Moderation. 
Die in Absprache mit der verwaltungsinternen AG Zwischennutzung eingeladenen Pionier-Akteure und 
Initiativ-Akteure aus den Stadtteilen Agnesviertel/Eigelstein , sowie Mitarbeiter zahlreicher betroffener 
Dienststellen der Stadt Köln erschienen zum zweiten Workshop-Termin zur Ideenschmiede 
Zwischennutzung Ebertplatz.    
Nach der Begrüßung  durch die Moderatorin , sowie Hinweise auf Organisatorisches, der Agenda des 
Tages, einer ‚Roadmap‘ für das Projekt  und den Hi nweis des Themen -Speichers für Fragen und 
Anmerkungen stellten sich die Anwesenden in einer allgemeinen Vorstellungsrunde mit Namen, 
Organisation und mit ‚Wunsch-Adjektiven‘ für den Ebertplatz vor. Genannte Adjektive (in 
alphabetischer Reihenfolge): 
‚(afrikanisch) k ulturell, anziehend, attraktiv, barrierefrei , belebt, dauerhaft sch ön für alle, divers, 
fröhlich, g emeinschaflich, grün, organismenreich, hell, inklusiv, integrativ, interessant, kind- und 
jugendgerecht, kreativ, kulturell, künstlerisch, mu ltikulturell, nass (Brunnen), offen & dynamisch, 
qualitativ, schön, sicher, spannend, stadtraumgestaltend, überraschend, vielseitig nutzbar, wandelbar, 
zentral, zusammenführend‘ 
Herr Geyer gab neben einem Rückblick auf den Workshop am 17.01.2018  eine Zusam menfassung 
von Zeitplan der Zwischennutzung bis zum voraussichtlichen Umbau in ca. 3 Jahren sowie Zielen der 
‚Reallaborphase‘, bei denen u. A. die im Rahmen der Zwischennutzung getesteten  Ideen in die  
Umbauplanung des Platzes  integriert werden sollen. Anschließend stellten Mitglieder des Brunnen 
e.V. ihre Ergebnisse zum Thema Ideen & Wünsche für den Ebertplatz vor, die sie  während  ihrer 
Stadtlabor-Aktivität, welche sie zudem gerne im ‚African Drum‘ weiterführen würden , im Rahmen der 
Passagen 2018 von Passanten und Passagen-Besucher*innen gesammelt hatten. 
 
Diese Ideen  wurden auf Kärtchen notiert, während der Passagen an den Schaufenstern präsentiert 
und anschließend thematisch nach den 6 ‚Themenclustern ‘ aus dem ersten Workshop sortiert. Die so 
zusammengefassten Kärtchen wurden zur Inspiration den folgenden Diskussionsrunden im Workshop 
zur Verfügung gestellt . Des Weiteren regte der Brunnen e.V. an, das digitale Kommunikations -
Instrument „Slack“ für eine weiterführende, interne Kommunikation zu nutzen.    
Bevor es in eine Pause ging, stellte Herr Geyer die Frage nach einem Kuratorium für das 
Zwischennutzungs-Projekt in die große Runde : Wie sollte die Zusammensetzung eines Kuratoriums 
aussehen, welche Häufigkeit des Zusammenkommens wäre sinnvoll , welche Funktion sollte das 
Kuratorium haben wie z.B. beratende Tätigkeit , ggf. welche Entscheidungsbefugnis …etc. Die 
Diskussion über ein Kuratorium wurde anschließend in der Workshop -Phase in die Arbeitsgruppe 
‚Formale Struktur‘ weitergegeben.

Bericht Ideenschmiede Zwischennutzung Ebertplatz, 24.01.2018 
im Auftrag der Oberbürgermeisterin der Stadt Köln 
2 
 
Nach der Pause stellte die Moderatorin die Kreativmethode des ‚Worldcafés‘ vor, sowie die Ziele und 
Aufgaben der Workshop -Phase. Die Theme nkoordinator*innen der 6 Themencluster  (Partizipation, 
Platzgestaltung, Gewerbliches, Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation, Ve ranstaltung & 
Kulturprogramm, Formale Struktur) sollten je an einem Thementisch platznehmen und einen 
‚Laufzettel‘ mit folgenden Aufgaben gemeinsam in zwei Gruppenbildungen bearbeiten und ausfüllen:  
Arbeitsgruppe / Koordinator*in / Wir sind .. / Wir wollen folgende Themen entwickeln und Projekte 
umsetzen.. / Unsere Fragen sind.. / Wir treffen uns wieder am..  
 
Die Themenkoordinator*innen begleiteten in zwei Diskussionsrunden á 30 Minuten ihr Themengebiet. 
Die Workshop -Teilnehmenden hatten Gele genheit, sich zwei Thementische auszusuchen, d .h. nach 
der ersten Diskussionsrunde den Thementisch zu wechseln (während der/die 
Themenkoordinator*innen am Tisch sitzen blieben). Hierbei war es wichtig , den 
Themenkoordinator*innen mit auf den Weg zu geben, dass sie für diesen Workshop -Tag für ihre 
Arbeitsgruppe zuständig waren, was sich für eine künftige Verantwortlichkeit im letztendlichen 
Arbeitsgruppenprozess nach der Beschlussvorlage noch ändern könne.  
Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen für die Zwischennutzung:  
Themen-Arbeitsgruppe „Platzgestaltung“ 
 
Koordinator: J. Haehn 
Wir wollen folgende Themen entwickeln und Projekte umsetzen: 
Erhaltung der Sechse ckstruktur und Grundarchitektur, Brunnen reaktivieren, Sauberkeit, 
Aschenbecher installieren, Umnutzung der Pflanzbeete: Bühne und Sitzgelegenheit, Gastronomie/ 
Biergarten, Beschilderung, Sitzmöglichkeiten schaffen, Bänk e, Sportflächen schaffen, Wünsche von 
Kindern und Jugendlichen mit einbeziehen, Umnutzung der Rolltreppen: andere Aspekte wichtiger als 
Reparatur

Bericht Ideenschmiede Zwischennutzung Ebertplatz, 24.01.2018 
im Auftrag der Oberbürgermeisterin der Stadt Köln 
3 
 
Unsere Fragen sind: 
Was kann gebau t werden bzw. ist realisierbar? Wer betreibt? Gemeinnützig? Privat?  
Übergangslösung für Beschilderung möglich? 
 
Themen-Arbeitsgruppe „Partizipation“ 
 
Koordinatorin B. Breuer 
Wir wollen folgende Themen entwickeln und Projekte umsetzen: 
Fokus auf Kinder und Jugendliche setzen (partizipative Projekte), Randgruppeninklusion: Wer soll 
partizipieren? ( auch Obdachlose/ Dealer?), Partizipative Ebenen und Grünflächen, Vertrauen 
aufbauen, damit  der Platz sicher/ begehbar ist, Einbindung in die lan gfristige Planung für den Platz, 
Streetworker*innen: regelmäßiger Ansprechpartner vor Ort, Aktive Einbindung von Anwohner*innen , 
aktiv bz gl. Veranstaltungen, Vernetzung bestehender Gruppen  (Bürgerverein, G ewerbe, Ansässige, 
Brunnen e.V. etc.) und P artizipation eigener Mitglieder, Gruppen mit einbeziehen, auf die  stärker 
zugegangen werden muss, Organisator*in nötig 
Unsere Fragen sind: 
Ausmaß der Partizipation? Wer kümmert sich um die Inklusi on? Wer soll partizipieren? 
Koordinationsstelle? Unter AG? Verbindlich oder spontan? 
 
Themen-Arbeitsgruppe „Veranstaltung und Kulturprogramm“ 
 
Koordinatorin: M. Erkus

Bericht Ideenschmiede Zwischennutzung Ebertplatz, 24.01.2018 
im Auftrag der Oberbürgermeisterin der Stadt Köln 
4 
 
Wir wollen folgende Themen entwickeln und Projekte umsetzen: 
Lichtdesign (Wettbewerb): Kooperation mit Li chtmuseum UNNA und KHM/KISD und Brunnen e.V., 
Festival: Kun st/ Performance/ Musik am Platz, Open Air Kino: Kooperati on mit Filmpalette 
reaktivieren, Brunnen vor der Reaktivierung künstlerisch zwischennutze n (Grischa), Radio Ebertplatz/ 
Live-Stream, Bühne auf den Pflanzenplateaus nutzen, Co-Working African Drum/Stadtlabor/Gewerbe, 
Skulpturenpark Ebertplatz, Konzerte Jazzhaus Schule/ Musikschule, Veranstaltungskalender als 
Werbeplakat (eigenes, dauerha ft), Großakteure einladen (Raumlabor, Pa rk Fictio n, 
Reinigungsgesellschaft o.ä.), Zentrales Kommunikationstool/ Öffentlichkeitsarbeit, Außengastronomie 
für African Drum, Nutzung des Platzes flexibel behalten 
Unsere Fragen sind: 
Lärmbelästigung/Gutachten? Außengastronomie-Installation vs. Platznu tzung? Wie koordinieren wir 
die Termine? 
 
Themen-Arbeitsgruppe „Gewerbliches“ 
 
Koordinator: J. Mader 
Wir wollen folgende Themen entwickeln und Projekte umsetzen: 
Infrastruktur verbessern, Toiletten, Diverse Veranstaltungen: Streetf ood, Bauernmarkt, abendlicher 
‚Meet  and Eat‘ - Markt, Tierschutztag, Feiertagsfeste (Osterfest),  Themenmärkte, Weihnachtsmarkt, 
Handwerkermarkt, Flohmärkte, Gastronomie, Biergarten, Bäcker, Kiosk , ggf. Public Viewing (Vorsicht 
Richtlinien ab 500 Leuten) , Essen To Go verbindbar mit G astronomie und Sitzplätzen, Ladengeschäft 
errichten für höhere Fluktuation? 
Unsere Fragen sind: 
Wie wird die Gastronomie finanziert?

Bericht Ideenschmiede Zwischennutzung Ebertplatz, 24.01.2018 
im Auftrag der Oberbürgermeisterin der Stadt Köln 
5 
 
 
Themen-Arbeitsgruppe „Formale Struktur“ 
 
Koordinatorin: M. Wildeis 
Wir wollen folgende Themen entwickeln und Projekte umsetzen: 
Trägerstruktur definieren/entwickeln, an  die sich Akteure wenden können, Finanzierung von 
subventionsbedürftigen Projekten, Verträge mit den Partnern, Katalog zur Orientierung, wenn man 
etwas im öffentlichen Raum machen möchte, Verantwortliche für die ordnungsrechtlichen Auflagen 
Unsere Fragen sind: 
Wie sieht die Rollenverteilung aus? Wer sind die Akteure? Wie sehen die Verträge aus? Welche 
Berechtigungen hat der Platzmeister/die Platzmeisterin? Wer entscheidet über Genehmigungen? 
 
 
Themen-Arbeitsgruppe „Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation“ 
 
Koordinatorin: S. Hanflands 
Wir wollen folgende Themen entwickeln und Projekte umsetzen: 
Bürgerbefragungen unter allen Haushalten, Einbeziehung von wissenschaftlichen Arbeiten, Social 
Media Sammelstelle inklusive einheitlichem Hashtag , Interne Kommunikation, Internetpräsenz/E-Mail- 
Adresse: Ansprechpartner, Haus der Geschichte/ Dokumentation Hergang/ Akteurs-Gruppen

Bericht Ideenschmiede Zwischennutzung Ebertplatz, 24.01.2018 
im Auftrag der Oberbürgermeisterin der Stadt Köln 
6 
 
Unsere Fragen sind: 
Wer betreut? Wer verfügt darüber? Wer entwickelt es? 
 
Abschließendes Plenum 
Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen wurden anhand der Laufzettel nachfolgend in einem Plenum mit 
den Themen -Koordinator*innen, der  verwaltungsinternen AG und der Moderatorin mit begleitender 
Frage & Antwortrunde der Anwesenden präsentiert. 
 
 
Im Plenum wurde u. A. diskutiert, dass die Arbeitsgruppe ‚Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation‘ in 
die Arbeitsgruppe ‚Veranstaltungen und Programmplanung‘ integriert werden sollte. Es wurde 
festgestellt, dass sich einige Themen in versch iedenen Arbeitsgruppen wiederfinden und  entweder in 
enger Absprache mit den diversen Arbeitsgruppen ausgetauscht & gleichzeitig  bearbeitet werden 
sollte, oder einer Arbeitsgruppe zugeordnet werden . Möglicher Arbeitsort könnte neben 
selbstorganisierten Räum lichkeiten oder Räumen in der Stadtverwaltung ggf. in Zukunft auch  das 
‚African Drum‘ in der Ebertplatzgalerie sein , der Brunnen e.V. klärt diese Frage mit dem Betreiber . Ein 
nächstes Treffen aller Th emen-Arbeitsgruppen und Akteure in großer Runde ist für den Zeitraum 
zwischen Beschluss  und Osterferien geplant. Bis dahin sollen die Projektgruppen ihre Ideen weiter 
ausarbeiten sowie die zeitnahe Umsetzbarkeit im kommenden Sommer/ Frühling überprüfen.  
Die weitere Disku ssionsrunde übernahm Herr Geyer, hier wurden gemeinsam die Inhalte der 
Beschlussvorlage diskutiert und festgelegt.

Ebertplatz_Anlage4

1593 Zeichen

nur nachrichtliche Darstellung: Anlage 4
wenn Neubau von 6 Fahrtreppen:
Investiver Bedarf 2018 2019 2020 Summe Teilfinanzplan
Neubau von 6 Fahrtreppen 2.370.000 € 2.370.000 € im investiven Finanzplan 1202 nur unter Zurückstellung anderer 
veranschlagter Maßnahmen finanzierbar
Konsumtiver Bedarf 2018 2019 2020 Summe Teilergebnisplan
Betrieb von 6 Fahrtreppen 90.000 € 90.000 € 90.000 € 1202
Abschreibungsaufwendungen während 
Nutzungsdauer 1.185.000 € 1.185.000 €
Die infolge der kurzen Nutzungsdauer unverhältnismäßig hohe 
Abschreibungsbelastung ist im Budget des Teilergebnisplans 1202 
nicht gedeckt und würde eine Verschlechterung des Hpl. 2019 incl. 
Mittelfristplanung verursachen. 
Summe konsumtiv 90.000 € 1.275.000 € 1.275.000 € 2.640.000 €
wenn Neubau von 2 Fahrtreppen:
Investiver Bedarf 2018 2019 2020 Summe Teilfinanzplan
Neubau von 2 Fahrtreppen 800.000 € 800.000 € im investiven Finanzplan 1202 nur unter Zurückstellung anderer 
veranschlagter Maßnahmen finanzierbar
Konsumtiver Bedarf 2018 2019 2020 Summe Teilergebnisplan
Betrieb von 2 Fahrtreppen 30.000 € 30.000 € 30.000 € 1202
Abschreibungsaufwendungen während 
Nutzungsdauer 400.000 € 400.000 €
Die infolge der kurzen Nutzungsdauer unverhältnismäßig hohe 
Abschreibungsbelastung ist im Budget des Teilergebnisplans 1202 
nicht gedeckt und würde eine Verschlechterung des Hpl. 2019 incl. 
Mittelfristplanung verursachen. 
Fahrtreppen Kunst Rest 35.000 € 35.000 € 35.000 € 0401
Summe konsumtiv 65.000 € 465.000 € 465.000 € 995.000 €
Haushaltsmäßige Auswirkungen des als unwirtschaftlich erachteten Neubaus der Fahrtreppen:

Ebertplatz_Anlage3

829 Zeichen

Anlage 3
Konsumtiver Bedarf 2018 2019 2020 Summe Teilergebnisplan
Beschlusspunkt 3 Soziokulturelles Programm 100.000 € 100.000 € 100.000 € 0416
Lichtkunst 45.000 € 45.000 € 45.000 € 0416
städtebauliche Interventionen 100.000 € 100.000 € 100.000 € 735.000 € 0901
Beschlusspunkt 4 Brunnenbetrieb 30.000 € 30.000 € 30.000 € 1301
Brunnensanierung 230.000 € 320.000 € 1301
Beschlusspunkt 5 Rolltreppenkunst (Vorzugsvariante) 50.000 € 50.000 € 50.000 € 150.000 € 0416
Beschlusspunkt 6 Partizipationsmodul Reallabor 40.000 € 40.000 € 40.000 € 0901
Partizipationsmodul Kinder und Jugend 20.000 € 20.000 € 20.000 € 180.000 € 0901
Beschlusspunkt 7 Öffentlichkeitsarbeit 25.000 € 25.000 € 25.000 € 75.000 € 0901
Summe Teilergebnisplan 640.000 € 410.000 € 410.000 € 1.460.000 €
Gesamtübersicht Finanzierung Zwischennutzungskonzept Ebertplatz

Ebertplatz_Anlage2

951 Zeichen

Anlage 2
Finanzierung Beschlusspunkt 3
2018 2019 2020 Teilplan
Konsumtiver Bedarf
Soziokulturelles Programm 100.000 100.000 100.000 0416
Lichtkunst 45.000 45.000 45.000 0416
städtebauliche Interventionen 100.000 100.000 100.000 0901
Summe 245.000 245.000 245.000

Finanzierung Beschlusspunkt 4 Anlage 2
2018 2019 2020 Teilplan
Konsumtiver Bedarf
Wasserkinetische Plastik 230.000 1301
Betrieb 30.000 30.000 30.000 1301
Summe 260.000 30.000 30.000

Anlage 2
Finanzierung Beschlusspunkt 5
2018 2019 2020 Teilplan
Konsumtiver Bedarf
Rolltreppen-kunst Vorzugs-variante 50.000 50.000 50.000 0416

Anlage 2
Finanzierung Beschlusspunkt 6
2018 2019 2020 Teilplan
Konsumtiver Bedarf
40.000 40.000 40.000 0901
20.000 20.000 20.000 0901
Summe 60.000 60.000 60.000
Partizipationsmodul Reallabor
Partizipationsmodul Kinder und 
Jugend

Anlage 2
Finanzierung Beschlusspunkt 7
2018 2019 2020 Teilplan
Konsumtiver Bedarf
Öffentlichkeitsarbeit 25.000 25.000 25.000 0901

Beschlussvorlage Rat

26558 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VI/VI 
 
Vorlagen-Nummer 
 0434/2018 
Freigabedatum 
06.03.2018  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Ebertplatz: Weiterentwickeltes Zwischennutzungskonzept 
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Bericht über die Weiterentwicklung des Zwischennutzungs- und Interimskonzepts 
 
1. Der Rat nimmt den in Anlage 1 beigefügten Bericht der Verwaltung über das auf der Grundlage 
des Ratsbeschlusses vom 19.12.2017 (TOP 10.52 - Beschluss 3609/2017) und unter Beteiligung 
der Betreiber der Kunsträume und der am Ebertplatz ansässigen Gastronomen sowie zahlreicher 
weiterer betroffener Akteure weiterentwickelte Zwischennutzungskonzept zur Verbesserung der Si-
tuation am Ebertplatz (hier u.a. Protokolle über die Ideenschmieden vom 17. und 24.01.2018) zur 
Kenntnis. 
Die Zwischennutzungsaktivitäten werden je nach Nutzungsart in verschiedenen Zonen der Platzin-
nenflächen stattfinden und erstrecken sich über einen Zeitraum von voraussichtlich rund drei Jah-
ren bis einschließlich Juni 2021. 
 
Zwischennutzungskonzept 
 
2. Der Rat bestätigt seinen Beschluss 3609/2017 der Ratssitzung vom 19.12.2017 im Hinblick auf  
a. den Verzicht der baulichen Schließung der Unterführung im westlichen Teil des Ebertplatzes, 
b. die Fortführung der intensiven Reinigung der Platzflächen durch die AWB und 
c. die regelmäßige Präsenz und Kontrolle zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten durch das 
Ordnungsamt in Ordnungspartnerschaft mit der Polizei sowie 
d. die Fortführung der Mietverträge mit den Betreibern der Kunsträume und der Gastronomie bzw. 
des Gaststättenverbands 
 
3. Der Rat beauftragt die Verwaltung in Erweiterung seines Beschlusses 3609/2017 vom 19.12.2017 
mit der Umsetzung des weiterentwickelten Zwischennutzungskonzeptes. Hierzu gehören neben 
der Akquise neuer gemeinnütziger und gewerblicher Aktivitäten auf den aktuell im Bereich der Un-
terführung leerstehenden Ladenflächen 
Ausschuss Kunst und Kultur 06.03.2018 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 08.03.2018 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 12.03.2018 
Stadtentwicklungsausschuss 15.03.2018 
Finanzausschuss 19.03.2018 
Rat 20.03.2018

2 
 die Ausweitung des soziokulturellen Programms, inkl. Sport- und Spielaktionen 
 die temporäre Gestaltung des Platzes, inkl. städtebaulich-räumlicher sowie künstlerischer Inter-
ventionen und der Installation eines wechselnden Lichtkunstprogramms 
 die stete Kooperation mit Universitäten, Initiativen und Bürgergruppen 
 die kontinuierliche und aktive Öffentlichkeitsarbeit (vgl. hierzu Beschlusspunkt 8) 
Die Aktivitäten im Rahmen der Zwischennutzung stehen unter der Prämisse, die Stadtgesellschaft 
in ihrer Vielfalt und Breite zu erreichen. Sie sind offen gegenüber Generationen, kultureller und so-
zialer Herkunft. Im Rahmen der Zwischennutzung soll insbesondere auch der Planungsprozess für 
die langfristige Umgestaltung des Ebertplatzes proaktiv begleitet werden. Zeitlich könnte eine 
Überschneidung der Zwischennutzungsaktivitäten mit dem Baubeginn entstehen, der Baubeginn 
wird dann entsprechend inszeniert und begleitet.  
Die Kosten (reine Sach- und Projektmittel) belaufen sich hierfür per anno auf ca. 245.000 Euro 
brutto (100.000 Euro soziokulturelles Programm | 145.000 Euro städtebaulich-räumlich-
künstlerische Interventionen). 
Die für die voraussichtlich dreijährige Interimszeit erforderlichen Mittel in Höhe von insgesamt 
735.000 Euro stehen bei den Teilergebnisplänen 0416-Kulturförderung und 0901-Stadtplanung zur 
Verfügung, s. Anlage 2. 
 
Wasserkinetische Plastik 
 
4. Der Rat nimmt die Ermittlung der für die Sanierung und den Betrieb der "Wasserkinetischen Plas-
tik" (Brunnen) des Künstlers Wolfgang Göddertz entstehenden Kosten zur Kenntnis. Hiernach be-
laufen sich 
 die Kosten für die Sanierung auf ca. 230.000,- Euro brutto. 
 die Kosten für den Betrieb per anno auf ca. 30.000,- Euro brutto. 
 
Für die Sanierung erforderliche Mittel in Höhe von 200.000 Euro stehen im Teilergebnisplan 1301-
Öffentliches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanlagen zur Verfügung. Die Mittel wurden 
seitens des Finanzausschusses im Hpl. 2018 zusätzlich bereitgestellt und unterliegen dem Freiga-
bevorbehalt durch Fach- und Finanzausschuss. Der Rat beschließt die Freigabe.  
Die weiteren für die Sanierung erforderlichen 30.000 € sowie die für den voraussichtlich dreijähri-
gen Betrieb während der Interimszeit erforderlichen Mittel in Höhe von 90.000 Euro stehen im lfd. 
Unterhaltungsbudget des v. g. Teilergebnisplans Hpl. 2018 incl. Mittelfristplanung zur Verfügung.   
Der Rat beschließt auf dieser Grundlage die Wiederinbetriebnahme der "Wasserkinetischen Plas-
tik" und beauftragt die Verwaltung mit der umgehenden Umsetzung. 
 
Fahrtreppen 
 
5. Der Rat beschließt auf den Neubau der Fahrtreppen zu verzichten und stattdessen während der 
Interimszeit die bestehenden defekten Fahrtreppen als Objekte für künstlerische Interventionen 
freizugeben. Die für die künstlerischen Interventionen erforderlichen Mittel in Höhe von ca. 50.000 
Euro jährlich stehen bei Teilergebnisplan 0416-Kulturförderung zur Verfügung. 
 
 
Partizipation 
 
6. Der Rat beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung der im Rahmen des Zwischennutzungskon-
zeptes sowie insbesondere der Ideenschmieden entwickelten Partizipationsmodule. Hierzu zählen 
 der Aufbau einer projekt- bzw. nutzungsbezogenen offenen Organisationsstruktur (Arbeitsgrup-
pen, Kreis externer Experten, etc.) 
 die enge Kooperation mit dem Bürgerzentrum Alte Feuerwache und weiteren örtlichen Initiativ-
gruppen und Organisationen 
 der Aufbau und die Pflege regelmäßiger Bürger- und Anwohnerbeteiligungsformate 
 der Aufbau und die Pflege spezieller Kinder- und Jugendbeteiligungsformate

3 
Die Verwaltung stellt darüber hinaus zur fachlich-inhaltlichen Qualitätssicherung insbesondere der 
temporären künstlerischen und städtebaulichen Interventionen die angemessene Einbindung des 
Kunstbeirats und des Gestaltungsbeirats, des Jugendhilfeausschusses sowie externer Experten 
sicher. 
Zudem wird von den städtischen Streetworkern in Kooperation mit dem aufsuchenden Suchtclea-
ring, dem Verein Off-Road-Kids sowie  dem Jobcenter ein regelmäßiges  Streetworkangebot  in 
Form eines Street-Work-Busses auf dem Platz umgesetzt. 
 
Die Kosten für die Umsetzung dieser Partizipationsmodule werden auf jährlich ca. 60.000 Euro 
brutto geschätzt. Die voraussichtlich für die dreijährige Interimszeit erforderlichen Mittel in Höhe 
von insgesamt 180.000 € stehen im Teilergebnisplan 0901-Stadtplanung zur Verfügung. 
 
Öffentlichkeitsarbeit 
 
7. Der Rat beauftragt die Verwaltung, in Korrespondenz mit den modularen Angeboten der Partizipa-
tion kontinuierlich und aktiv eine Öffentlichkeitsarbeit durch die Stadt Köln sicherzustellen. Ziel die-
ser Öffentlichkeitsarbeit ist es, 
a. über die Aktivitäten der Zwischennutzung, das daraus resultierende Veranstaltungsprogramm 
und die Möglichkeiten der Beteiligung zu informieren, 
b. die negative Stigmatisierung des Platzes in der öffentlichen Wahrnehmung aufzubrechen und 
c. seine Attraktivität als lebendigen, sicheren und wertgeschätzten Aufenthaltsort herauszuarbei-
ten. 
Die Öffentlichkeitsarbeit zur Zwischennutzung Ebertplatz steht darüber hinaus im Einklang und im 
Dienst der langfristigen Neugestaltung des Platzes. Die Verwaltung stellt fachlich, inhaltlich und 
organisatorisch die Abstimmung unter den beiden parallel laufenden Prozessen sicher und schöpft 
die dort vorhandenen Synergieeffekte aus. Zu der vorgenannten Öffentlichkeitsarbeit zählen ins-
besondere 
 die Konzeption, Vorbereitung und Durchführung allgemeiner Informationsveranstaltungen 
 die Konzeption und Produktion geeigneter Printmedien (Flyer, Plakate, Broschüren) 
 Aufbau und Pflege einer Internetpräsenz "INTERIM Ebertplatz" 
 Aufbau und Pflege einer Präsenz "INTERIM Ebertplatz" in geeigneten sozialen Medien 
Die Kosten für Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit werden auf jährlich ca. 25.000 Euro brutto ge-
schätzt. 
Die voraussichtlich für die dreijährige Interimszeit erforderlichen Mittel in Höhe von insgesamt 
75.000 Euro stehen im Teilergebnisplan 0901-Stadtplanung zur Verfügung. 
 
Gastronomie 
 
8. Der Rat beauftragt die Verwaltung, auf der Grundlage der Ziele und Handlungsempfehlungen des 
Zwischennutzungskonzeptes 
a. auf der Platzfläche ein Café- bzw. Biergarten-ähnliches Gastronomieangebot im saisonalen, 
ggf. auch ganzjährigen Betrieb zu ermöglichen. 
b. hierfür eine geeignete Gastronomiefläche planerisch zu definieren und 
c. unverzüglich ein Ausschreibungsverfahren zur befristeten Vergabe der vorgenannten Gastro-
nomieflächen zu initiieren. Bei der Ausschreibung und Vergabe sind der Qualität des Gastro-
nomiekonzeptes ebenso Rechnung zu tragen wie der ausgewogenen und gemeinwohlorientier-
ten Preispolitik bzw. der baulich-gestalterischen Umsetzung. 
Solange die Ausschreibung noch andauert, werden wechselnde mobile Angebote umgesetzt. 
 
Information der Gremien 
 
9. Die Verwaltung berichtet erstmalig im September | Oktober 2018 und daraufhin fortlaufend jährlich 
an die betroffenen Fachausschüsse (StEA, KuK, AVR, Jugendhilfeausschuss etc.) sowie die Be-

4 
zirksvertretung 1 Innenstadt über die Entwicklung der Zwischennutzung Ebertplatz.

5 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen     € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja           % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  640.000,00  € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2018 
a) Personalaufwendungen      € 
b) Sachaufwendungen etc.    s. Anlage € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
 
Begründung 
Wie vom Rat der Stadt Köln am 19.12.2017 beschlossen, wurde das Zwischennutzungskonzept für 
die Interimsphase des Ebertplatzes in enger Kooperation mit Akteuren vor Ort im Rahmen zweier 
sogenannter ‚Ideenschmieden‘ weiterentwickelt und konkretisiert. Als ‚Pionierpartner‘ beteiligten sich 
neben Vertretern der zuständigen Dienststellen: Brunnen e.V., Stadtteilkonferenz, Bürgerverein Ei-
gelstein, ansässige Gastronomen etc. 
 
Ausführliche inhaltliche Informationen sind dem angehängten Bericht und den Workshop-Protokollen 
zu entnehmen. 
 
 
Soziokulturelles Programm, Kunst- und Kulturprogramm, Sportprogramm / Erweitertes Veran-
staltungsprogramm 
 
Bei den Ideenschmieden im Januar 2018 wurde ein umfängliches Kunst- und Kulturprogramm sowie 
ein soziokulturell ausgerichtetes Veranstaltungsprogramm für die nächsten Monate angedacht, um 
dem allgemeinen Wunsch nach Belebung des Platzes gerecht zu werden. Neben Sport- und Spiel-
veranstaltungen, welche mit dem Sport- und Jugendamt bereits andiskutiert wurden (Urban Gaming, 
Beachvolleyball etc.), wurde im Rahmen der Workshops auch z.B. Handwerker-und Designmärkte für 
junge Kölner Unternehmen und Start Ups, Food Truck-Events und nachhaltige Marktformate (z.B. 
‚Ugly Fruits auf schönen Plätzen‘ in Kooperation mit Agora e.V. und Ernährungsrat) geplant. Zudem 
wurde auch ein WM- Public Viewing diskutiert (z.B. in enger Kooperation mit dem Cafe-/ Biergarten-
betreiber). 
Diese und weitere strategische Themen gilt es u.a. gemeinsam mit den externen Experten 
zu entwickeln. 
 
Zudem steht bereits in enger Kooperation mit mehreren Ämtern, federführend dem Kulturamt sowie 
dem Brunnen e.V. und weiteren externen Partnern ein umfängliches und mannigfaltiges Kunst- und

6 
Kulturprogramm für den Ort. 
 
Vorzusehen sind hinsichtlich der Vielzahl der geplanten Einzelereignisse voraussichtlich ca. 100.000,- 
Euro. 
 
 
Temporäre Gestaltung & Architektur 
 
Um den Platz variabel nutzen zu können und die räumliche Situation durch Interventionen zu verbes-
sern, sollen temporäre Gestaltungselemente sowie ggf. temporäre oder fliegende Bauten auf dem 
Platz entstehen, die auch für kulturelle oder Diskussionsformate genutzt werden können. 
 
Es sind bereits diverse Konzepte mit Hochschulen (KISD, RWTH Aachen, BU Wuppertal etc.), Be-
rufsgenossenschaften, Organisationen (Agora) etc. in Planung. 
 
Hierfür sind Material-, Planungs-, Verbrauchs- und Genehmigungskosten in Höhe von 100.000 Euro 
jährlich vorzusehen. Für 2-3 jährliche Lichtkunstprojekte in der Passage und/ oder auf dem Platz in 
Form von entsprechenden Ausschreibungen sind jeweils ca. 15.000,- Euro, jährlich also 45.000,- Eu-
ro vorzuhalten. 
 
Insgesamt sollte für die temporäre Gestaltung also ein Budget in Höhe von 145.000,-Euro p.a. zur 
Verfügung gestellt werden, die Gesamtkosten für drei Jahre: 435.000 Euro. 
 
 
Wasserkinetische Plastik 
 
In beiden Ideenschmieden wurde von allen beteiligten verwaltungsinternen und –externen Partnern 
für die Wiederinbetriebnahme der wasserkinetischen Plastik plädiert, weil dies die Rückkehr von Fa-
milien mit Kindern an den Platz bewirken könnte und so entscheidend die gesellschaftlichen Durch-
mischung und das ursprüngliche ‚soziale Gleichgewicht‘ wiederhergestellt würde. 
 
Die Kosten für die Wiederinbetriebnahme des Brunnens belaufen sich voraussichtlich auf 230.000,- 
Euro inkl. Pumpentechnik, Elektronik, Beleuchtung sowie Wiederherstellung der Oberflächen und 
Wiedereinbau einer Ablaufrinne. Entsprechende Angebote werden aktuell eingeholt. 
 
Der Betrieb des Brunnens liegt - falls keine größeren Störfälle oder Reparaturen anfallen – erfah-
rungsgemäß bei ca. 30.000,- Euro jährlich. 
 
Die Finanzierung könnte aus den Mitteln des politischen Veränderungsnachweises 2018 für den Be-
trieb und die Sanierung von Brunnen sichergestellt werden. Hierzu ist ein Beschluss zur Freigabe der 
Mittel erforderlich. 
 
Gesamtkosten: ca. 320.000 Euro brutto. 
 
 
Fahrtreppen 
 
Die Untersuchung der vorhandenen, im Jahr 2004 mit Zustimmung der politischen Gremien stillgeleg-
ten Fahrtreppen hat ergeben, dass diese aufgrund ihres Zustandes nicht wieder in Betrieb genommen 
werden können, sondern erneuert werden müssten. Schon zum Zeitpunkt der Stilllegung war eine 
Reparatur wirtschaftlich nicht sinnvoll. Der Zustand der Fahrtreppen hat sich seit dieser Stilllegung 
weiterhin kontinuierlich verschlechtert. 
 
Die Schätzkosten für die Herstellung einer neuen Fahrtreppe liegen bei ca. 350.000,- Euro, der Be-
trieb einer neuen Fahrtreppe kostet jährlich ca.15.000,- Euro. 
 
In den vergangenen Jahren wurde mit gemeinsam mit der KVB AG ein Konzept zur Erneuerung von 
Fahrtreppen im Stadtbahnbereich erarbeitet. Die zuvor genannten Kosten basieren auf Erfahrungs-

7 
werten, welche bei der Umsetzung dieses Erneuerungskonzeptes an Fahrtreppen mit vergleichbarer 
Lauflänge gewonnen wurden. 
 
Auf drei Jahre gerechnet würden also Kosten von ca. 395.000,- Euro pro Fahrtreppe entstehen. Bei 
Ertüchtigung der sechs vorhandenen Ab-/ Aufgänge (an der Treppenanlage zum Eigelstein nur eine 
der beiden Fahrtreppen) entstünden daher Kosten für den Neubau von sechs Fahrtreppen, insgesamt 
ca. 2,37 Millionen Euro. 
 
Die bisherigen Fahrtreppen verfügen über keine Aufschaltmöglichkeit zur Leitstelle der KVB AG. Um 
zukünftig auf Störungen zeitnah reagieren zu können, muss beim Neubau von Fahrtreppen diese 
Aufschaltmöglichkeit geschaffen werden. Möglich wäre dies durch Herstellung einer Leitungsverbin-
dung zwischen den neuen Fahrtreppen und dem Schaltschrank der Fahrtreppen in der Stadtbahnhal-
testelle Ebertplatz. Zur Leitungsverlegung sind bauliche Arbeiten an der Platzoberfläche erforderlich. 
Die Kosten hierfür belaufen sich auf rund 100.000 Euro. Die Höhe der Kosten ist unabhängig von der 
Anzahl der aufzuschaltenden Fahrtreppen. 
 
Der Vorlauf für die Fertigung neuer Fahrtreppen beträgt ca. ein Jahr ab Vergabe der Leistung. 
 
Sollte die KVB AG mit der Erneuerung der Fahrtreppen beauftragt werden, müsste diese die Erneue-
rung anderer Fahrtreppen aus dem gemeinsamen Erneuerungsprogramm von KVB AG und der Ver-
waltung zurückstellen. Auf Grund des schlechten Zustandes vieler Fahrtreppen im Stadtbahnbereich 
könnte dies im schlimmsten Fall zum Ausfall anderer Fahrtreppen führen. 
 
Im Rahmen der Ideenschmieden und aufgrund von Zählungen der Verkehrsbewegungen zeigte sichin 
der Runde der Vertreter der beteiligten Dienststellen, aber ebenso der Pionierpartner die klare Ten-
denz, dass dies für die Übergangszeit als unwirtschaftlich erachtet wird, gerade, da die ansässigen 
Mieter eher als ‚Zielort‘ agieren, also nicht maßgeblich von der Laufkundschaft abhängig sind. Zudem 
sind alle Platzbereiche über die Ostseite barrierefrei – wenn auch mit leichtem Umweg – erreichbar. 
Aus Sicht der gesamten Arbeitsgruppe sollten die Finanzmittel vorrangig in temporäre Architektur 
sowie in das (Kultur-) Programm investiert werden. Die Fahrtreppen könnten dann – wie bereits 
schon mehrfach geschehen – kreativ umgenutzt (Klangkunst, Rutsche etc.) oder mit künstlerischen 
Wechselausstellungen gestaltet und bespielt werden. Hierfür sowie für die Reinigung/ Pflege sind ca. 
50.000,- Euro p.A. vorzusehen. 
 
Folgende Alternativen wurden diskutiert: 
 
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Alternative 01: 
 
Da keine der sechs bestehenden Fahrtreppen sanierungsfähig ist, wäre für eine Wiederinbetriebnah-
me der Neubau zwingend erforderlich. Hierfür würden Kosten in folgender Höhe anfallen: 
 
Neubau einer Fahrtreppe - ca. 350.000 Euro brutto; demnach für sechs 
Fahrtreppen ca. 2,1 Millionen Euro brutto. 
Betrieb einer Fahrtreppe per anno ca. 15.000 Euro brutto; demnach für 
sechs Fahrtreppen per anno ca. 90.000 Euro brutto. 
Anbindung der Fahrtreppen an das KVB-Notfall-Meldesystem betragen voraussichtlich 100.000,- 
Euro brutto. 
 
Darüber hinaus müssten aufgrund der kurzen Nutzungsdauer für die Interimszeit die Fahrtreppen auf 
die verbleibenden 2 Jahre abgeschrieben werden und würden entsprechend den Ergebnisplan 2019-
2020 belasten. Die Abschreibungsaufwendungen sind im Budget des TP 1202 nicht eingeplant und 
würden zu einer Verschlechterung des Haushaltsplans 2019 incl. Mittelfristplanung führen.  
 
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Alternative 02:

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Wenn der Neubau von zwei Fahrtreppen an den Ab- bzw. Aufgängen am Eigelstein sowie zwischen 
Sudermannstraße und Neusser Straße erfolgen würde und die vier verbleibenden defekten Fahrtrep-
pen als Objekte für künstlerische Interventionen genutzt werden würden, stellen sich die Kosten wie 
folgt dar: 
 
- die für den Neubau von zwei Fahrtreppen erforderlichen Mittel in Höhe von 700.000 Euro sowie 
die KVB-Anschlusskosten in Höhe von ca. 100.000 Euro. 
- die für deren voraussichtlich dreijährigen Betrieb während der Interimszeit erforderlichen Mittel 
in Höhe von 90.000 Euro. 
- die für die künstlerischen Interventionen erforderlichen Mittel in Höhe von 105.000,- Euro 
(35.000 Euro per anno) 
 
Auch in diesem Fall müssten die Herstellungskosten der Fahrtreppen auf die kurze Nutzungsdauer 
abgeschrieben werden. Auch diese Mittel stehen im Teilergebnisplan 1202 nicht zur Verfügung. 
 
Beide Alternativen werden vor o. g. Hintergrund als unwirtschaftlich erachtet und sollten nicht umge-
setzt werden. 
 
 
Partizipation und Experten 
 
Im weiteren Verlauf des Zwischennutzungskonzeptes soll eine breitere Öffentlichkeitsbeteiligung ins-
besondere der Anwohner und Initiativen im Quartier erfolgen, um alle interessierten Gruppen und 
Einzelpersonen einzubeziehen. Gemeinsam mit BewohnerInnen und Organisationen des Stadtteils 
sollen regelmäßig Aktivitäten zur Belebung und Bespielung des Ebertplatzes entwickelt und durchge-
führt werden. Diese sollen sich an alle Altersstufen richten, möglichst einfach gestaltet und mit einfa-
chen Mitteln durchgeführt werden, um im Alltag unkompliziert anwendbar und für möglichst viele 
Menschen nutzbar zu sein. Die vielfältigen Aktivitäten sollen Impulse geben, gerne auf den Platz zu 
kommen, sich auf dem Ebertplatz wohlzufühlen, sich nachbarschaftlich zu begegnen und aktiv öffent-
lichen Raum einzunehmen. 
 
Bei der Durchführung des Vorhabens wird der Bereich Sozialraumarbeit der Katholischen Hochschule 
Köln/ Fachgebiet Sozialwesen, die sich im Stadtteil befindet, einbezogen. Im Rahmen der Bürgerbe-
teiligung wird insbesondere auch eine Kinder- und Jugendbeteiligung durchgeführt, da diese andere 
Formate benötigt als die Partizipation von Erwachsenen. Im Rahmen einer intensiven Einbeziehung 
verschiedenen Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie der Schulen vor Ort werden Kinder und Ju-
gendliche konkret die Möglichkeit erhalten, ihre Vorstellungen und Ideen zur Zwischennutzung sowie 
langfristigen Gestaltung des Ebertplatzes einzubringen. Die Beteiligung von Kindern und Jugendli-
chen liegt in der Zuständigkeit des Amtes für Kinder, Jugend und Familie. Der Prozess wird in enger 
Kooperation mit den ExpertInnen der Stadtteilkonferenz durchgeführt. 
 
Alle Beteiligungsprozesse finden in enger Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt statt, zudem sind 
gemeinsame Formate und Veranstaltungen zur intensiven Rückkopplung des Zwischennutzungspro-
zesses in die Planungsbeteiligung für die Umbauplanung notwendig (‚Reallabor‘). 
 
Für Honorar- und Verbrauchsmittel im Rahmen dieser Projektkooperation sind 40.000,- Euro p.A. 
vorzusehen. Für Arbeitsmaterialien, Raummieten etc. sind ca. 10.000,- Euro p.a. vorzusehen. 
 
Um dem Projekt inhaltlich und gestalterisch einen starken Rahmen zu geben, befindet sich ein bei-
ratsähnliches Expertengremium im Aufbau. Mitglieder sollten einerseits gewählte Vertreterinnen bzw. 
Vertreter der städtischen Beiratsgremien, andererseits aber auch externe Fachleute sein. Bisher sind 
angefragt und haben ihr Interesse bekundet: 
 
- Herr Kay von Kaitz, Vorsitzender Kunstbeirat der Stadt Köln 
- Herr Jürgen Minkus, Vorsitzender Gestaltungsbeirat Stadt Köln 
- Frau Prof. Susanne Kothe, Lehrstuhl Entwerfen und Grundlagen des Entwerfens, TH Köln 
- Herr Prof. Gerd Aufmkolk, Mitglied des Lenkungskreises Masterplan. 
Von anderen AG-Mitgliedern vorgeschlagen und in Diskussion sind zudem u.a.:

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-Markus Ambach, Kurator Kunst im Öffentlichen Raum, Düsseldorf 
-Frau Anne Burzlaff, Projektmanagerin ‚Weberplatz Essen‘ 
-Horst Konietzny, Theaterregisseur, Journalist, Kurator, München 
-Elma van Boxel, Landschaftsarchitektin & Urbanistin, Rotterdam | ZUS: Zones Urbaines Sensibles 
 
Der Expertenkreis soll an den Plenumstreffen (ca. 4 x jährlich) teilnehmen sowie ggf. Zusatz- oder 
Anschlusstermine abhalten. Hierfür sind Honorarmittel in Höhe von 10.000,- Euro vorzusehen. Insge-
samt sind für diese Beteiligung an Honorar- und Verbrauchsmitteln also 60.000,- Euro p.A. vorzuse-
hen, für die Zeit von drei Jahren also 180.000,- Euro. 
 
Die konkrete Zusammensetzung des Expertenkreises sowie dessen Aufgaben und Legitimation wer-
den in einer weiteren Vorlage geregelt.  
 
Gastronomie 
 
Hinsichtlich der Installation einer temporären Gastronomie während der Zwischennutzung besteht 
auch in der Diskussion mit den Pionierpartnern grundsätzlich Einigkeit. Sehr konträre Ansichten gibt 
es allerdings hinsichtlich der Rechtsform. Varianten wären der Betrieb im Rahmen einer gemeinnützi-
gen Struktur (vereinsbetrieben, genossenschaftlich, gemeinnützige GmbH o.ä.). Der Vorteil wäre, 
dass etwaige Gewinne in die (Kultur-) Veranstaltungen fließen könnten. Allerdings sind der organisa-
torische Aufwand sowie einige Rechts- und Investitionsthemen ohne professionelle Unterstützung 
durch einen Gastronomiepartner sowie eine Anschubfinanzierung im womöglich fünf- bis sechsstelli-
gen Bereich nicht zu realisieren. Hinzu kommt, dass das unternehmerische Risiko beim Scheitern des 
gemeinnützigen Gastronomiebetriebes abgedeckt werden müsste. 
 
Alternativ hierzu gibt es Interessenten aus den anliegenden Gastronomiebetrieben mit etwaiger Un-
terstützung einer Kölner Brauerei, welche Initiativkonzepte und verschiedene Bestuhlungsvarianten 
für eine Biergartennutzung präsentiert haben. Zudem wurden gemeinwesensorientierte Projektansät-
ze wie multikulturelle Feste, eine Brunnenlotterie und eine regelmäßige Suppenküche für obdachlose/ 
mittellose Personen in das Konzept eingearbeitet. Sollte dies vom Rat gewünscht sein, müsste die 
AG/ das Expertengremium in Kooperation mit Fachplanern aus den zuständigen Dienststellen eine 
Biergartenzone festlegen und diese gegen die Erhebung einer Sondernutzungsgebühr an privatwirt-
schaftlich agierende Partner vergeben. Eine Anschubfinanzierung wäre dann nicht nötig, zudem wür-
de das unternehmerische Risiko in der Hand des Gastronomen liegen. Hierzu müsste ggf. zudem 
noch eine entsprechende Ausschreibung erfolgen. Zudem sollte die AG/ das Expertengremium unbe-
dingt ein erhebliches Mitspracherecht zur gestalterischen Ausrichtung des Biergartens haben. 
 
 
Berichtswesen an die politischen Gremien 
 
Neben den Möglichkeiten des Informationsaustausches im Rahmen von Veranstaltungen und Pro-
jektzusammenarbeiten im Rahmen des Konzepts sowie die Rückkopplung der im Expertengremium 
tätigen Fachleute aus Beiräten und Politik ist ein regelmäßiges Berichtswesen in die entsprechenden 
Gremien und Ausschüsse sowie den Rat vorgesehen. Vorgeschlagen wird ein jährlicher Turnus je-
weils zu Ende September als Auswertung der Sommersaison. Die Ergebnisse des ‚Reallabors‘ wer-
den zudem von den Experten aus Initiativen und Verwaltung intensiv dokumentiert und den PlanerIn-
nen der Platzumgestaltung zur Verfügung gestellt. 
 
Begründung der Dringlichkeit: 
 
Die Vorlage konnte wegen umfangreicher verwaltungsinterner Abstimmungen nicht fristgerecht zur 
Beratung vorgelegt werden. Um das Gesamtvorhaben „ Zwischennutzung Ebertplatz“ nicht zu verzö-
gern, ist eine Entscheidung seitens des Rates der Stadt Köln am 20.03.208 zwingend notwendig. 
 
 
Anlagen 
-Anlage 1: Bericht zum aktuellen Sachstand, Protokolle der ‚Ideenschmieden Zwischennutzung 
Ebertplatz‘ am 17. und 24.01.2018, Mindmap, Organigramm und Entscheidungsfilter für Bürgerideen

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und Dokumentation der Passagen-Arbeitswoche ‚Stadtlabor Ebertplatz‘ im African Drum 
 
-Anlage 2: Finanzierungsplan 
 
-Anlage 3 Gesamtübersicht Finanzierung Zwischennutzungskonzept 
 
-Anlage 4 Haushaltsmäßige Auswirkungen des als unwirtschaftlich erachteten Neubaus der Fahrtrep-
pen

Beratungsverlauf (6)

06.03.2018 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 4.5 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
08.03.2018 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 4.15 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
12.03.2018 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 10.12 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
15.03.2018 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 6.3 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
19.03.2018 Finanzausschuss
TOP 12.22 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
20.03.2018 Rat
TOP 10.13 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0434/2018
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
06.03.2018
Erstellt
05.02.2018 16:44