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2951/2025

Erhalt der mehrjährigen Förderprogramme für die Freie Szene in NRW

Mitteilung Ausschuss 04.12.2025

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 09.12.2025

Mitteilung Ausschuss

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Mitteilung Ausschuss

4088 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VII/41 
 
Vorlagen-Nummer 04.12.2025 
 2951/2025 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 09.12.2025 
 
Erhalt der mehrjährigen Förderprogramme für die Freie Szene in NRW 
In der „Aktuelle Stunde zu den Auswirkungen und den Umgang mit geplanten Mittelkürzungen 
der Landesregierung in der Exzellenz- und Spitzenförderung der darstellenden Kunst“ 
(AN/0690/2025) hat der Ausschuss Kunst und Kultur sich in seiner Sitzung am 20.05.2025 für 
folgende Forderungen an die Landesregierung ausgesprochen: 
 
- Rücknahme der geplanten Kürzungen der Spitzen – und Exzellenzförderungen, Kon-
zeptionsförderungen und Ensembleförderungen 
- eine verbindliche Zusage, die Kulturszene im Lande vor einem Strukturabbau zu 
schützen 
- frühzeitige Bewilligungen aller Verpflichtungsermächtigungen, aller Projektförderungen 
und Strukturförderungen, um verbindliche Planungen zu ermöglichen 
- die Umsetzung von überjährigen Programmen und die Absicherung der Umsetzung 
der Richtlinie zur fairen Bezahlung im Haushalt 2026 
 
Der Antrag „Erhalt der mehrjährigen Förderprogramme für die Freie Szene in NRW“ 
(AN/0651/2025) war gemeinsam mit der Aktuellen Stunde beraten worden. Mit ihm sollte die 
Verwaltung beauftragt werden, sich unverzüglich an das Ministerium für Kultur und Wissen-
schaft des Landes Nordrhein-Westfalen zu wenden und mit Nachdruck darauf hinzuwirken, 
die angekündigten Kürzungen und strukturellen Veränderungen bei der Förderung der Freien 
Darstellenden Künste umgehend zu überdenken und zurückzunehmen. Dieser Antrag wurde 
zurückgestellt. 
Das Dezernat Kunst und Kultur und das Kulturamt haben zugesagt, zum Thema einen Termin 
mit der Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Frau Ina 
Brandes, zu vereinbaren und dort auch den Beschluss der aktuellen Stunde einzubringen.  
Mitteilung der Verwaltung: 
Am 10. Juli 2025 fand ein Gespräch zwischen dem Beigeordneten für Kunst und Kultur, der 
Amtsleitung des Kulturamts und Frau Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des 
Landes Nordrhein-Westfalen, statt. 
Im Rahmen des Termins wurden der Ministerin die zu erwartenden Auswirkungen der ange-
kündigten Veränderungen in den Bereichen der Spitzen- und Exzellenzförderung Theater und 
Kinder- und Jugendtheater auf die Kölner Kulturlandschaft ausführlich dargelegt. Dabei wurde 
insbesondere auf die potenziellen Folgen für bestehende Förderstrukturen sowie auf die Pla-
nungssicherheit der betroffenen Einrichtungen und Akteur*innen hingewiesen. 
Köln ist die Stadt in NRW, in der die meisten Akteur*innen der Darstellenden Künste leben 
und arbeiten. Veränderungen in der Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen können sich

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mitunter sehr rasch auf die Arbeitsbedingungen der Künstler*innen sowie das kulturelle Ange-
bot in Köln auswirken. Somit diente das Gespräch auch dazu, die Dringlichkeit einer verlässli-
chen und nachhaltigen Förderpraxis zu unterstreichen und die Position der Stadt Köln im Hin-
blick auf den Schutz kultureller Strukturen und die Bedeutung fairer Arbeitsbedingungen im 
Kulturbereich zu verdeutlichen. 
Am 25.09.2025 hat die Ministerin für Kultur und Wissenschaft, Ina Brandes, im Ausschuss für 
Kultur und Medien des Landtages NRW bekannt gegeben, dass ein Teil der zunächst vorge-
sehenen Reduzierungen der Fördermittel für die nächste Phase der NRW-Spitzen- und Exzel-
lenzförderung Theater und Kinder- und Jugendtheater revidiert werden.  
In der Spitzenförderung Theater werden sechs Gruppen, statt wie zuvor angekündigt vier 
Gruppen, eine Förderung erhalten. In den vorherigen Förderphasen waren es acht Gruppen.  
In der Exzellenzförderung werden zwei Plätze vergeben – in der vorherigen Förderphase wa-
ren es drei Plätze. 
In der Spitzenförderung Kinder- und Jugendtheater erhält jede Gruppe auch in Zukunft 80.000 
Euro jährlich, statt wie zuvor angekündigt nur 60.000 Euro. Die Fördersumme je Gruppe bleibt 
damit auf gleicher Höhe wie im Bereich Theater. Die Veränderung von sechs auf vier Plätze 
bleibt bestehen. 
Gez. Charles

Beratungsverlauf (1)

09.12.2025 Ausschuss Kunst und Kultur
Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2951/2025
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
04.12.2025
Erstellt
10.10.2025 09:53