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AN/0214/2026

Alternativen zur Verdrängung der Katholischen Hauptschule am Rhein durch das Gymnasium Neustadt-Nord

Die Linke. Anfrage nach § 4 30.01.2026

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Nächste Beratung: Ausschuss Schule und Weiterbildung, Sitzung am 04.02.2026, TOP 2.1

Linke Anfrage nach § 4

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Linke Anfrage nach § 4

2790 Zeichen

Die Linke.-Fraktion · Postfach 103564 · 50475 Köln  
 
An den Oberbürgermeister 
Herrn Torsten Burmester 
 
An den Ausschussvorsitzenden 
Herrn Dr. Helge Schlieben 
 
Rathaus, Spanischer Bau  
 50667 Köln 
Postanschrift:  
Postfach 103564 · 50475 Köln  
Tel: 0221/221 -27840 · Fax: 0221/221-27841  
E-Mail: DieLinke@stadt -koeln.de 
Fraktionsvorstand  
 
 
Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 30.01.2026 
AN/0214/2026 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 04.02.2026 
 
Alternativen zur Verdrängung der Katholischen Hauptschule am Rhein durch das 
Gymnasium Neustadt-Nord 
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, 
sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender, 
die Fraktion DIE LINKE bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sondersitzung des 
Ausschusses für Schule und Weiterbildung am 4. Februar 2026 zu setzen: 
Die beabsichtigte Schließung der gut erreichbaren Katholischen Hauptschule am Rhein in der 
Innenstadt ist nicht Ergebnis einer durchdachten Bedarfsanalyse für Hauptschulplätze, sondern 
Folge des fehlenden Standorts für das sich im Interim befindliche Gymnasium Neustadt-Nord. Das 
hinterlässt bei den Schüler*innen der Hauptschule verständlicherweise das Gefühl, dass ihre 
Bedürfnisse weniger wert seine als die von Gymnasiasten. Das ist kein Signal, das eine inklusive 
Schulverwaltung senden sollte, die die Folgen sozioökonomischer Unterschiede zwischen 
Schüler*innen absenken und nicht zementieren will.  
Auch die schulpolitischen Akteur*innen der Bildungslandschaft Altstadt-Nord sprechen sich gegen 
die Umwandlung des Standortes aus, weil ihr mit der Hauptschule ein wichtiges Element fehlt, um 
ihrer inklusiven Ausrichtung gerecht zu werden. 
Dazu hat die Fraktion DIE LINKE folgende Fragen: 
1. Das Gymnasium Neustadt-Nord soll künftig an zwei Standorten entstehen. Die 
Sekundarstufe I soll in ein Gebäude in der Gereonsmühlengasse ziehen. Wurde die 
Möglichkeit eines Anbaus an das bestehende Gebäude dort geprüft, um ausreichend 
Räume an einem Standort zu schaffen?

2. Gibt es dort die Möglichkeit einen Anbau zu errichten oder übergangsweise zusätzliche 
Räume in Containern zu schaffen? 
3. Ist die Möglichkeit geprüft worden, durch Kooperation zwischen innerstädtischen Schulen 
das am Schulstandort selbst benötigte Raumprogramm des Gymnasiums Neustadt-Nord 
abzusenken, etwa indem Fachräume anderer Schulen mitgenutzt werden? 
4. Wie hoch wären jeweils ungefähr die Kosten für die Baumaßnahmen, wenn das 
Gymnasium Neustadt-Nord allein am Standort Gereonsmühlengasse bliebe, der vergrößert 
wird, und in der Variante Umzug an die beiden geplanten Standorte inklusive 
Umbaumaßnahmen dort? 
Mit freundlichen Grüßen 
Gez. 
Hans Günter Bell 
Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf (1)

04.02.2026 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 2.1 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0214/2026
Typ
Die Linke. Anfrage nach § 4
Datum
30.01.2026
Erstellt
30.01.2026 11:44