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AN/0169/2026

Olympiabewerbung als Chance für die Infrastruktur im Kölner Norden und die Sportstätten in Köln und der Region

Gem. Antrag nach § 3 (Rat) 26.01.2026

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 05.02.2026, TOP 3.1

Gem. Antrag nach § 3 (Rat)

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Gem. Antrag nach § 3 (Rat)

6717 Zeichen

SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln  
FDP/KSG-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
 
 
Herrn Oberbürgermeister 
Torsten Burmester  
 
 
 
 
Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 26.01.2026 
 
AN/0169/2026 
 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Rat 05.02.2026 
 
Olympiabewerbung als Chance für die Infrastruktur im Kölner Norden und die 
Sportstätten in Köln und der Region 
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, 
die antragstellenden Fraktionen bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der 
nächsten Sitzung des Rates  zu setzen: 
 
 
Beschluss: 
1. Der Rat der Stadt Köln stellt fest, dass eine erfolgreiche Durchführung der Olympi-
schen und Paralympischen Spiele eine leistungsfähige, nachhaltige und frühzeitig fer-
tiggestellte Infrastruktur in Köln-Kreuzfeld und Umgebung als Standort für das Olym-
piastadion und das olympische sowie das paralympische Dorf voraussetzt. 
 
2. Daher bittet der Rat der Stadt Köln die Verwaltung,  
 
a. gemeinsam mit den jeweils zuständigen Institutionen (KVB, VRS, go.Rhein-
land, DB, Land NRW etc.) darauf hinzuwirken, dass die Angebote des öffentli-
chen Nahverkehrs insbesondere im Stadtbezirk Chorweiler ertüchtigt und be-
darfsgerecht verbessert werden, um einem derartigen internationalen Sport-
großereignis gerecht werden zu können und auch danach die Bedürfnisse der 
Kölnerinnen und Kölner dauerhaft zu bedienen. Hierbei sind sowohl die ver-
lässliche DB-/S-Bahn-Anbindung des Haltepunktes Chorweiler als auch eine 
zusätzliche KVB-Stadtbahnanbindung des geplanten Olympiastadions sowie 
des (para)olympischen Dorfes zu priorisieren.  
 
b. den geplanten Autobahnanschluss Kreuzfeld an die BAB 57 inklusive des 
Ausbaus des Blumenbergwegs zeitnah planerisch zu sichern, zu beschleuni-
gen und (optimalerweise) vor Baubeginn der (para)olympischen Sportstätten, 
des (para)olympischen Dorfes bzw. des neuen Stadtteils Kreuzfeld zu realisie-
ren.  
 
c. zu prüfen und den zuständigen Ratsgremien konkret darzulegen, wie bereits

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im Rahmen der laufenden Technischen Masterplanung sowie in der Folge der 
Bauleitplanungen zu Infrastruktur und Aufsiedlung Synergieeffekte für den zu-
künftigen Stadtteil Kreuzfeld und den gesamten Kölner Norden erzielt werden 
können, die einerseits zu einer rechtzeitigen Fertigstellung der für Olympia be-
nötigten Infrastruktur (insb. Olympiastadion und (para)olympisches Dorf) bei-
tragen als auch eine nachhaltige Nachnutzung derselben mit den Schwer-
punkten bezahlbares Wohnen und Erhalt der geschaffenen Sport-, Kultur- und 
Grün-Infrastruktur gewährleisten. Dabei sind neben möglicherweise notwendi-
gen Anpassungen des bereits laufenden Planungsprozesses für Kreuzfeld 
insbesondere Möglichkeiten der zusätzlichen (Infrastruktur-)Förderung durch 
Land und Bund in den Blick zu nehmen.  
 
3. Die Verwaltung wird gebeten, eine Übersicht und einen Sachstand zu den für Olym-
pia vorgesehenen Sportstätten für Köln und die Region zu geben.  
 
4. Die Verwaltung wird beauftragt, dem Rat bis zur letzten Ratssitzung vor der Sommer-
pause 2026 einen ersten Sachstandsbericht zum Fortschritt der genannten Maßnah-
men und Planungen vorzulegen und anschließend den zuständigen Ratsgremien re-
gelmäßig zu berichten. 
 
 
Begründung: 
Die Bewerbung der Region KölnRheinRuhr mit Köln als Leading City um die Olympischen 
und Paralympischen Spiele stellt eine außergewöhnliche Zukunftsperspektive für Köln und 
die gesamte Region dar. Sie geht weit über die reine Durchführung eines internationalen 
Sportereignisses hinaus: Olympia kann als strategischer Motor für eine nachhaltige Stadt- 
und Regionalentwicklung wirken.  
 
Ein erfolgreicher Austragungsort setzt eine leistungsfähige, nachhaltige und resilient ge-
plante Infrastruktur voraus. Der Standort Köln-Kreuzfeld bietet dabei ideale Voraussetzun-
gen: Hier entsteht ein neuer, urbaner Stadtteil, der mit einem Olympiastadion und einem 
(para)olympischen Dorf als Herzstück internationaler Begegnung geplant werden kann. Um 
diesen Standort rechtzeitig und zukunftsfähig zu entwickeln, ist eine frühzeitige, abgestimmte 
und beschleunigte Planung erforderlich, die eng mit den überörtlichen Verkehrs-, Energie- 
und Umweltstrukturen verzahnt ist. 
Wesentlich ist eine substanzielle Verbesserung der Verkehrsanbindung im Kölner Norden – 
nicht nur für die Zeit der Spiele, sondern vor allem für die dauerhafte Stärkung des Stadtbe-
zirks Chorweiler. Hierzu gehören eine verlässliche und leistungsstarke DB-/S-Bahn-Anbin-
dung des Haltepunktes Chorweiler, eine zusätzliche Stadtbahnverbindung über die KVB zur 
Erschließung des geplanten Olympiastadions und des (para)olympischen Dorfes sowie die 
planerische Sicherung und Beschleunigung des Autobahnanschlusses Kreuzfeld an die BAB 
57. Gerade die Verknüpfung dieser Maßnahmen ermöglicht eine erhebliche Verbesserung 
der Alltagsmobilität der Bürgerinnen und Bürger im gesamten Kölner Norden – mit positiven 
Effekten für Verkehrswende, Klimaschutz und soziale Teilhabe. 
Darüber hinaus bietet die Vorbereitung auf Olympia die Chance, Synergieeffekte zwischen 
der Technischen Masterplanung Köln-Kreuzfeld, der Bauleitplanung sowie den olympiaspezi-
fischen Anforderungen zu nutzen. Eine integrative Planung kann dazu beitragen, dass Infra-
strukturmaßnahmen doppelt wirksam werden: einerseits für die rechtzeitige Fertigstellung 
der für Olympia notwendigen Einrichtungen, andererseits für eine nachhaltige Nachnutzung 
nach Abschluss der Spiele. Im Mittelpunkt stehen dabei bezahlbares Wohnen, moderne 
Sport- und Freizeitangebote, kulturelle Räume sowie attraktive Grünflächen, die langfristig 
die Lebensqualität im neuen Stadtteil und im gesamten Kölner Norden verbessern.

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Zugleich eröffnet das Projekt Möglichkeiten, Fördermittel von Land, Bund und der Europäi-
schen Union zu aktivieren, die ohne den olympischen Kontext schwerer zu mobilisieren wä-
ren. Diese zusätzlichen Finanzierungsperspektiven können helfen, zentrale Projekte trotz der 
angespannten kommunalen Haushaltslage umzusetzen und dabei den Innovationsgeist 
Kölns als wachsende, nachhaltige Metropole zu unterstreichen. 
Olympia kann somit ein nachhaltiger Infrastruktur-Katalysator für Köln werden – mit konkre-
ten Auswirkungen auf Mobilität, Stadtentwicklung, soziale Integration und ökologische Quali-
tät. Das Projekt verbindet internationale Strahlkraft mit lokalem Nutzen und legt den Grund-
stein für eine gerechtere, leistungsfähigere und attraktivere Stadt im 21. Jahrhundert. 
 
Mit freundlichen Grüßen  
 
 
Pascal Pütz  
SPD-Fraktionsgeschäftsfüh-
rer  
Niklas Kienitz 
CDU-Fraktionsgeschäftsfüh-
rer 
Ulrich Breite 
FDP/KSG-Geschäftsführer

Beratungsverlauf (1)

05.02.2026 Rat
TOP 3.1 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

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Details

Aktenzeichen
AN/0169/2026
Typ
Gem. Antrag nach § 3 (Rat)
Datum
26.01.2026
Erstellt
26.01.2026 15:35