4122/2021
Einsatz der Alamierungssoftware IGNIS-Plus
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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle I/37 Vorlagen-Nummer 03.12.2021 4122/2021 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Rechnungsprüfungsausschuss 07.12.2021 Einsatz der Alamierungssoftware IGNIS-Plus Zur Anfrage des Rechnungsprüfungsausschusses in seiner Sitzung am 02.11.2021 unter TOP 8.5 nimmt die Verwaltung nachfolgend Stellung. Antwort der Verwaltung: Mit Einführung des neuen Leitstellensystems IGNIS-Plus im April 2020 wurde die Art und Logik der Alarmierung von Einsatzfahrzeugen grundsätzlich geändert. Im Gegensatz zum vorherigen Einsatz- leitsystem Pfeil-Web, bei dem Fahrzeuge raumorientiert, d. h. innerhalb planmäßig zugewiesener Ausrückebereiche alarmiert wurden, wird unter IGNIS-Plus nach einer „Schnellstes-Fahrzeug- Strategie“ auf der Basis einer Eintreffzeitenprognose alarmiert. In Verbindung mit weiteren notwendigen Änderungen unter IGNIS-Plus wurden einige Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr dadurch mehr als zuvor zu Einsätzen alarmiert, was diese an den Rand der Leistungsfähigkeit brachte. Bereits wenige Wochen nach Einführung von IGNIS-Plus wurde die vorgenannte Problematik daher durch entsprechende Maßnahmen deutlich entschärft. Durch die Einführung einer pauschalen Fahr- zeitbegrenzung für die Freiwillige Feuerwehr konnten die Einsatzzahlen deutlich reduziert werden. Dies war für einige Löschgruppen die erbetene Lösung und zielführend, während andere sogar zu weniger Einsätzen als vor der Einführung von IGNIS-Plus alarmiert wurden. Dies führte dort ebenfalls zu Unzufriedenheit. Die pauschale Begrenzung war jedoch als kurzfristige Interimslösung geboten. Mit der Erarbeitung einer langfristigen Lösung, die allen Seiten und Ansprüchen gerecht wird, wurde Ende 2020 eine Arbeitsgruppe bestehend aus Vertreter*innen der Einsatzplanung, der Leitstelle, der Abteilung IT-Systeme und der Freiwilligen Feuerwehr mit dem Ziel beauftragt, die Freiwillige Feuer- wehr zukünftig angemessen einzubinden bzw. zu alarmieren. Mit der Methode der sog. „Zusatzalarmierung“ wurde einvernehmlich eine Lösung gefunden, bei der ein prognostischer Vergleich von Eintreffzeiten zwischen der Freiwilligen Feuerwehr und ausgewähl- ten Fahrzeugen der Berufsfeuerwehr durchgeführt wird. Im Ergebnis wird die Freiwillige Feuerwehr immer dann alarmiert, wenn sie prognostisch vor den ausgewählten Fahrzeugen der Berufsfeuerwehr eintrifft und damit auch tatsächlich vor Ort eingebunden werden kann. Die Verfügung dieser Methode wurde bereits vor Jahresmitte 2021 in die verwaltungsinterne Abstim- mung gegeben. Sie hat nach zusätzlichen Hinweisen von Führungskräften der Freiwilligen Feuerwehr mehrere Iterationsschritte durchlaufen und wird aktuell abschließend bewertet. Die anschließende Umsetzung soll noch in 2021 erfolgen. Die Auswirkung dieser Maßnahme wird seitens der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr grundsätzlich als sehr positiv eingeschätzt. Dennoch soll sie nach der Umsetzung genau beobachtet und mit kurzen Reaktionszeiten weiter evaluiert werden. Gez. Blome 2
2021-11-02 Auszug aus der Niederschrift_TOP 8.5_Rechnungsprüfungsausschuss
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Geschäftsführung Rechnungsprüfungsausschuss Naiga Ngawanzu Telefon: (0221) 221 22928 Fax : (0221) 221 25501 E-Mail: naiga.ngawanzu@stadt-koeln.de Datum: 17.11.2021 Auszug aus der Niederschrift der Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses vom 02.11.2021 öffentlich 8.5 Einsatz der Alamierungssoftware IGNIS-Plus Martin Erkelenz dankt für das informative Fachgespräch bei 37 - Berufsfeuerwehr, Amt für Feuerschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz am 09.09.2021 und erkundigt sich nach dem Stand des Einsatzes der Alarmierungssoftware IGNIS-Plus. Durch die Einführung der Software komme es bei einigen Löschgruppen, insbeson- dere bei der freiwilligen Feuerwehr, zu mehr Einsätzen. Aufgrund der Aussage von Dr. Christian Miller, dass die Mehreinsätze sich wieder reduzieren würden, fragt Martin Erkelenz, ob ein Rückgang bereits zu verzeichnen sei. Er lege 37 - Berufsfeuerwehr, Amt für Feuerschutz, Rettungsdienst und Bevölke- rungsschutz nahe, dafür zu sorgen, dass die Einsatzzahl wieder auf das vorherige Maß zurückgefahren wird.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 4122/2021
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
- Datum
- 03.12.2021
- Erstellt
- 23.11.2021 11:16