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A-O/0004/2018

Haus Münsterland als Stadtteil-Treff

Antrag an die BV Ost 22.05.2018

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung Münster-Ost, Sitzung am 14.06.2018, TOP 5.3

Originalantrag des Herrn Moths vom 15.05.2018

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Stellungnahme zum Antrag A-O/0004/2018 (nicht barrierefrei)

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Originalantrag des Herrn Moths vom 15.05.2018

4113 Zeichen

FDP

in der Bezirksvertretung
Münster Ost

Stadt Münster
mt für Bürger: und Ralsservice
Bezirksverwaltung oa

, A-0/0004/2018
f / in der BV Ost
Geringhoffstraße 48

48163 Münster

Tel. 0251-987 30 60

Fax: 0251 - 987 30 61
Email: bv-ost@fdp-ms.de
www.bvost.fdp-ms.de

Kurt Moths
Bezirksvertreter

Münster, 12.05.2018

FDP in der BV Ost + Geringhoffstraße 48 « 48163 Münster

Dem „Haus Münsterland“ eine Chance als Stadtteil-Treff geben

Antrag

Die Bezirksvertretung Ost möge beschließen:

1. Die Verwaltung wird beauftragt zu klären, ob der Eigentümer von „Haus Münsterland“
Interesse hat, der Stadt Münster das Gebäude für die Einrichtung eines Stadtteil-Treffs zu
verpachten.

2. Geprüft werden soll, ob im „Haus Münsterland“ trotz der wenig zentralen Lage ein
Begegnungszentrum eingerichtet werden kann. In den Zielen zur Stadtteil-Kulturarbeit
wurde vom Rat bei den Haushaltsberatungen 2018 verankert, dass kulturelle Aktivitäten
‚für den Stadtteil und aus dem Stadtteil‘ in den dafür von öffentlicher Hand sowie
bürgerschaftlich/ehrenamtlich betriebenen Eirichtungen zu ermöglichen sind.

3. Bei den Handorfer Vereinen, Gruppen und Institutionen ist zu prüfen, ob es die
Bereitschaft gibt, einen Trägerverein für die Weiterführung des „Haus Münsterland“ zu
gründen. Damit könnte der Erhalt des für Handorf und den Stadtbezirk nach Aussagen
u.a. im aktuell übergebenen Bürgerantrag von Vereinen und Verbänden trotz des
peripheren Standorts bedeutsamen Raum- und Bewirtungsangebotes ermöglicht werden.

4. Ehe möglicherweise teure bauliche/energetische Sanierungsmaßnahmen geplant und
umgesetzt werden, sollte eine Trägerschaft zunächst für einen überschaubaren Probe-
Zeitraum von zwei oder drei Jahren übernommen werden. So kann getestet werden, ob
eine dauerhafte und auskömmliche Auslastung realisierbar ist.

Begründung:

In den vergangenen Jahren hat das Haus Münsterland eine wechselvolle Geschichte und
eher vernachlässigte Beachtung erlebt. Auch die Idee des integrativen Gastbetriebs, die
der Landschaftsverband Westfalen-Lippe zuletzt mit Leben zu füllen versuchte, scheiterte
letztlich an der zu geringen Auslastung. So ist es nun unerlässlich, mit dem Eigentümer
des Hauses über dessen Pläne für die Zukunft des Hauses ins Gespräch zu kommen und
die Möglichkeiten einer Anmietung durch die Stadt auszuloten.

-2_

„Es wird angestrebt, in allen Stadtteilen ein vollständiges Kulturangebot aufrecht zu
erhalten bzw. es auszubauen“, so hieß es im Haushaltsantrag der FDP vom Dezember
2017, der vom Rat mehrheitlich angenommen wurde. Da in Handorf der stetige Verlust
von Gaststätten und anderer für Veranstaltungen nutzbarer Räumen in den vergangenen
Jahren von allen Seiten beklagt wird, ist die Nutzung von „Haus Münsterland“ trotz der
wenig zentralen Lage eine mögliche Option.

Mit einem Trägerverein, zu dem sich Vereine, Verbände und Institutionen
zusammenschließen könnten, würde eine intensivere Nutzung des Hauses
wahrscheinlicher: Versammlungen, Feste und auch private Familienfeiern in einem
„vereinseigenen“ Haus Münsterland zu veranstalten, hätte dann Priorität. Der kürzlich dem
Oberbürgermeister durch 23 Vereine und Institutionen überreichte Bürgerantrag, der sich
für den Erhalt des Hauses sowie besonders für die Reaktivierung des
Veranstaltungssaales stark macht, weist als Zeichen der Solidarität bereits in die Richtung,
auch Eigenverantwortung für die Zukunft des Veranstaltungs-Ortes zu übernehmen.

Dass das Gebäude auf Dauer nicht ohne eine energetische Sanierung auskommen wird,
um als Veranstaltungsort attraktiv und konkurrenzfähig zu sein, steht außer Frage. Um
aber hohe Investitionen nicht in ein Projekt zu stecken, dass sich möglicherweise auf
lange Sicht als nicht haltbar erweisen könnte, sollte ein Trägerverein zunächst in einem
Probezeitraum prüfen können, wie sich die Auslastung darstellt. Entwickelt sich das „Haus
Münsterland“ in dieser Zeit — was zu hoffen ist — zu einem wirklichen Bürgertreffpunkt als
Veranstaltungs- und Kulturhaus mit Perspektiven, kann das Thema Sanierung dann auf
die Tagesordnung gesetzt werden.

kun Moths | \ AV

FDP in der BV Ost

Stellungnahme zum Antrag A-O/0004/2018 (nicht barrierefrei)

1000 Zeichen

33 22 0001 11.09.2019
Karin Groh t 492 1620

An die
Bezirksvertretung Münster-Ost

Haus Münsterland als Stadtteil-Treff
Antrag A-0/0004/2018 von Herrn Moths -FDP-

Die Stadt Münster und der Betreiber des „Dat Handorfer Huus“ (vormals Haus Münsterland)
. haben eine Vereinbarung für die Nutzung von Räumlichkeiten getroffen.

Jeweils an 4 Wochentagen im Monat (mittwochs oder donnerstags) kann die Stadt Münster
ein Raumkontingent für eigene Veranstaltungen nutzen; der Monat Dezember ist
ausgenommen.

Grundsätzlich stehen Tagungsräume im 1. Obergeschoss und die Galerie zur Verfügung.
Alternativ kann bei freien Raumkapazitäten der große Saal im Erdgeschoss genutzt werden.

Die nicht selbst genutzten Kontingente kann die Stadt Münster an interessierte Vereine,
Institutionen und Gruppen des Stadtbezirks weitergeben.

Münster-Ost verfügt durch diese Vereinbarung wieder über einen Ort für Versammlungen
und Veranstaltungen, wie gewünscht über einen Stadtteil-Treff.

Der Antrag ist damit erledigt.

Beratungsverlauf (1)

14.06.2018 Bezirksvertretung Münster-Ost
TOP 5.3 Antrag Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Geringhoffstraße 48

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Details

Aktenzeichen
A-O/0004/2018
Typ
Antrag an die BV Ost
Datum
22.05.2018
Erstellt
06.10.2020 14:37