A-O/0004/2018
Haus Münsterland als Stadtteil-Treff
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Originalantrag des Herrn Moths vom 15.05.2018
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FDP in der Bezirksvertretung Münster Ost Stadt Münster mt für Bürger: und Ralsservice Bezirksverwaltung oa , A-0/0004/2018 f / in der BV Ost Geringhoffstraße 48 48163 Münster Tel. 0251-987 30 60 Fax: 0251 - 987 30 61 Email: bv-ost@fdp-ms.de www.bvost.fdp-ms.de Kurt Moths Bezirksvertreter Münster, 12.05.2018 FDP in der BV Ost + Geringhoffstraße 48 « 48163 Münster Dem „Haus Münsterland“ eine Chance als Stadtteil-Treff geben Antrag Die Bezirksvertretung Ost möge beschließen: 1. Die Verwaltung wird beauftragt zu klären, ob der Eigentümer von „Haus Münsterland“ Interesse hat, der Stadt Münster das Gebäude für die Einrichtung eines Stadtteil-Treffs zu verpachten. 2. Geprüft werden soll, ob im „Haus Münsterland“ trotz der wenig zentralen Lage ein Begegnungszentrum eingerichtet werden kann. In den Zielen zur Stadtteil-Kulturarbeit wurde vom Rat bei den Haushaltsberatungen 2018 verankert, dass kulturelle Aktivitäten ‚für den Stadtteil und aus dem Stadtteil‘ in den dafür von öffentlicher Hand sowie bürgerschaftlich/ehrenamtlich betriebenen Eirichtungen zu ermöglichen sind. 3. Bei den Handorfer Vereinen, Gruppen und Institutionen ist zu prüfen, ob es die Bereitschaft gibt, einen Trägerverein für die Weiterführung des „Haus Münsterland“ zu gründen. Damit könnte der Erhalt des für Handorf und den Stadtbezirk nach Aussagen u.a. im aktuell übergebenen Bürgerantrag von Vereinen und Verbänden trotz des peripheren Standorts bedeutsamen Raum- und Bewirtungsangebotes ermöglicht werden. 4. Ehe möglicherweise teure bauliche/energetische Sanierungsmaßnahmen geplant und umgesetzt werden, sollte eine Trägerschaft zunächst für einen überschaubaren Probe- Zeitraum von zwei oder drei Jahren übernommen werden. So kann getestet werden, ob eine dauerhafte und auskömmliche Auslastung realisierbar ist. Begründung: In den vergangenen Jahren hat das Haus Münsterland eine wechselvolle Geschichte und eher vernachlässigte Beachtung erlebt. Auch die Idee des integrativen Gastbetriebs, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe zuletzt mit Leben zu füllen versuchte, scheiterte letztlich an der zu geringen Auslastung. So ist es nun unerlässlich, mit dem Eigentümer des Hauses über dessen Pläne für die Zukunft des Hauses ins Gespräch zu kommen und die Möglichkeiten einer Anmietung durch die Stadt auszuloten. -2_ „Es wird angestrebt, in allen Stadtteilen ein vollständiges Kulturangebot aufrecht zu erhalten bzw. es auszubauen“, so hieß es im Haushaltsantrag der FDP vom Dezember 2017, der vom Rat mehrheitlich angenommen wurde. Da in Handorf der stetige Verlust von Gaststätten und anderer für Veranstaltungen nutzbarer Räumen in den vergangenen Jahren von allen Seiten beklagt wird, ist die Nutzung von „Haus Münsterland“ trotz der wenig zentralen Lage eine mögliche Option. Mit einem Trägerverein, zu dem sich Vereine, Verbände und Institutionen zusammenschließen könnten, würde eine intensivere Nutzung des Hauses wahrscheinlicher: Versammlungen, Feste und auch private Familienfeiern in einem „vereinseigenen“ Haus Münsterland zu veranstalten, hätte dann Priorität. Der kürzlich dem Oberbürgermeister durch 23 Vereine und Institutionen überreichte Bürgerantrag, der sich für den Erhalt des Hauses sowie besonders für die Reaktivierung des Veranstaltungssaales stark macht, weist als Zeichen der Solidarität bereits in die Richtung, auch Eigenverantwortung für die Zukunft des Veranstaltungs-Ortes zu übernehmen. Dass das Gebäude auf Dauer nicht ohne eine energetische Sanierung auskommen wird, um als Veranstaltungsort attraktiv und konkurrenzfähig zu sein, steht außer Frage. Um aber hohe Investitionen nicht in ein Projekt zu stecken, dass sich möglicherweise auf lange Sicht als nicht haltbar erweisen könnte, sollte ein Trägerverein zunächst in einem Probezeitraum prüfen können, wie sich die Auslastung darstellt. Entwickelt sich das „Haus Münsterland“ in dieser Zeit — was zu hoffen ist — zu einem wirklichen Bürgertreffpunkt als Veranstaltungs- und Kulturhaus mit Perspektiven, kann das Thema Sanierung dann auf die Tagesordnung gesetzt werden. kun Moths | \ AV FDP in der BV Ost
Stellungnahme zum Antrag A-O/0004/2018 (nicht barrierefrei)
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33 22 0001 11.09.2019 Karin Groh t 492 1620 An die Bezirksvertretung Münster-Ost Haus Münsterland als Stadtteil-Treff Antrag A-0/0004/2018 von Herrn Moths -FDP- Die Stadt Münster und der Betreiber des „Dat Handorfer Huus“ (vormals Haus Münsterland) . haben eine Vereinbarung für die Nutzung von Räumlichkeiten getroffen. Jeweils an 4 Wochentagen im Monat (mittwochs oder donnerstags) kann die Stadt Münster ein Raumkontingent für eigene Veranstaltungen nutzen; der Monat Dezember ist ausgenommen. Grundsätzlich stehen Tagungsräume im 1. Obergeschoss und die Galerie zur Verfügung. Alternativ kann bei freien Raumkapazitäten der große Saal im Erdgeschoss genutzt werden. Die nicht selbst genutzten Kontingente kann die Stadt Münster an interessierte Vereine, Institutionen und Gruppen des Stadtbezirks weitergeben. Münster-Ost verfügt durch diese Vereinbarung wieder über einen Ort für Versammlungen und Veranstaltungen, wie gewünscht über einen Stadtteil-Treff. Der Antrag ist damit erledigt.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (1)
- Geringhoffstraße 48
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Details
- Aktenzeichen
- A-O/0004/2018
- Typ
- Antrag an die BV Ost
- Datum
- 22.05.2018
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37