1008/2022
EDELGARD: Tätigkeitsbericht 2021 und geplante Evaluation
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Vorabauszug aus der Niederschrift JHA zu TOP 8.5.1 Vorlage 0332-2022
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Geschäftsführung Jugendhilfeausschuss Frau Wolf Telefon: (0221) 221 24954 E-Mail: karin.wolf1@stadt-koeln.de Datum: 16.03.2022 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der Sitzung des Jugendhilfeausschusses vom 08.03.2022 öffentlich 8.5.1 EDELGARD: Tätigkeitsbericht 2021 und geplante Evaluation 0332/2022 Frau Schalla nimmt Bezug auf die in der Tabelle aufgeführten Einsätze des Edel- gard-Teams. Sie fragt nach der Bedeutung des Wortes „Einsätze“ auf den einzelnen Veranstaltungen und fragt in diesem Zusammenhang, warum es nur so wenige Eins- ätze seien. Herr Rudolph erläutert, dass die einzelnen Gespräche, zu welchen Frauen in eine der Anlaufstellen gekommen seien, als „Einsatz“ bezeichnet werden. Wenn wenig zu tun sei, nutzen die Kolleg*innen zudem die Gelegenheit, Edelgard weiter bekannt zu beziehungsweise darauf aufmerksam zu machen. Herr Beigeordneter Voigtsberger kündigt an, die zuständige Stelle um eine Beant- wortung des zweiten Teils der Frage von Frau Schalla zu bitten.
Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle II/03 Vorlagen-Nummer 29.03.2022 1008/2022 Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Si tzung öffentlicher Teil Gremium Datum Jugendhilfeausschuss 05.04.2022 EDELGARD: Tätigkeitsbericht 2021 und geplante Evaluation, mündliche Anfrage von Frau Schalla im JHA am 08.03.2022 Frau Schalla nimmt Bezug auf die in der Tabelle aufgeführten Einsätze des Edelgard-Teams. Sie fragt nach der Bedeutung des Wortes „Einsätze“ auf den einzelnen Veranstaltungen und fragt in die- sem Zusammenhang, warum es nur so wenige Einsätze seien. Antwort der Verwaltung: Unter „Einsatz“ ist die konkrete Inanspruchnahme des EDELGARD Hilfeangebotes der Kölner Initiati- ve gegen sexualisierte Gewalt im öffentlichen Raum in Form eines ersten Clearings nach einem er- lebten Übergriff im Beratungsmobil gemeint. Das Aufzeigen von Handlungsmöglichkeiten bei bereits geschehener sexualisierter Gewalt im öffent- lichen Raum ist eines der Ziele der Kölner Initiative. Daneben sind das Initiieren eines gesellschaftli- chen Diskussions- und Veränderungsprozesses, eines gesellschaftlichen Problembewusstseins und die Sensibilisierung für das Thema, sowie das Sicherheitsgefühls von Frauen und Mädchen im öffent- lichen Raum zu erhöhen, weitere Ziele. Die Anzahl der Einsätze ist für die Initiative nicht allein „Erfolgsparameter“. Vielmehr besteht eine we- sentliche Aufgabe der Beraterinnen im Mobil darin, den Sensibilisierungsgedanken für das Thema in der Stadtgesellschaft in einer präsenten Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen. Zudem können wir aufgrund von Rückmeldungen von Passantinnen darauf schließen, dass das Si- cherheitsgefühl durch das Angebot erhöht wird. EDELGARD ist inzwischen sehr bekannt in der Stadtgesellschaft. Warum betroffene Frauen sich nicht an das EDELGARD mobil wenden, hat vielfältige Gründe, die nicht unbedingt vom Bekannt- heitsgrad des Angebotes abhängig sind. Eine persönliche Hemmschwelle oder schon zuvor erfolgte anderweitige Hilfe von anderer Stelle z.B. der Polizei oder der Streetworker*innen kann dabei eben- falls eine Rolle spielen, genauso wie der Standort des EDELGARD mobils sowie die Einsatzzeiten. Dies ist im Einzelnen nicht spezifizierbar. gez. Prof. Dr. Diemert
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1008/2022
- Typ
- Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.)
- Datum
- 29.03.2022
- Erstellt
- 23.03.2022 11:29