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1689/2023

Sachstandsinformation zur Durchführung des hochbaulich-freiraumplanerischen Realisierungswettbewerbes nach RPB zum Neubau des Justizzentrums Köln in Köln-Sülz

Mitteilung Ausschuss 24.05.2023

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 3 (Lindenthal), Sitzung am 05.06.2023, TOP 11.3.4

Anlage: Information zum geplanten Realisierungswettbewerb nach RPW, Neubau Justizzentrum Köln in Köln-Sülz

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Mitteilung Ausschuss

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Anlage: Information zum geplanten Realisierungswettbewerb nach RPW, Neubau Justizzentrum Köln in Köln-Sülz

26383 Zeichen

- Information zum geplanten hochbaulich-freiraumplanerischen 
Realisierungswettbewerb nach RPW - 
Neubau 
JUSTIZZENTRUM KÖLN
Die Oberbürgermeisterin

Auslober: 
Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW 
Niederlassung Köln 
Domstraße 55-73 
50668 Köln 
 
in Kooperation mit: 
Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat VI – Planen und Bauen 
Stadtplanungsamt 
Willy-Brandt-Platz 2 (Stadthaus West) 
50679 Köln 
 
und in Abstimmung mit: 
Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen 
Der Präsident des Oberlandesgerichts Köln 
Dezernat fü r Liegenschaften und Finanzen 
Reichenspergerplatz 1 
50670 Köln 
 
Betreuung + Koordination: 
FALTIN + SATTLER | FSW Düsseldorf GmbH 
Rathausufer 14, D-40213 Düsseldorf 
E-Mail: office@fsw-info.de 
Internet: www.fsw-info.de 
T.: +49(0)211.83.68.980 
F.: +49(0)211.83.68.981 
 
Redaktion: 
BLB NRW, NL Köln 
 
Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin  
Dezernat VI – Planen und Bauen, Stadtplanungsamt 
 
Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen,  
Dezernat fü r Liegenschaften und Finanzen, Köln 
 
FALTIN + SATTLER | FSW Düsseldorf GmbH 
 
Stand: 16.05.2023 
2
IMPRESSUM

Anlass                                                                                                                                           4 
(Auszug aus der Auslobung)                                                                                                    
 
Zum Verfahrensteil - später Teil A der Auslobung                                                         6 
(als Summary) 
                                                                                                                                               
Zum inhaltlichen Teil - später Teil B der Auslobung 
(als Summary)                                                                                                                             8 
 
3
INHALT

Die Gewaltenteilung gehört in der 
Bundesrepublik Deutschland zu 
den Grundprinzipien der Demokra-
tie und ist im Grundgesetz veran-
kert. Die staatliche Gewalt ist in 
drei verschiedene Bereiche aufge-
teilt: Die legislative (gesetzgeben-
de), die exekutive (vollziehende) 
und die judikative (Recht sprechen-
de) Gewalt. Sie sollen sich gegen-
seitig kontrollieren und staatliche 
Macht begrenzen. Die judikative 
Gewalt wird durch die Gerichte 
ausgeübt. Die deutsche Gerichts-
barkeit ist auf fünf verschiedene 
und voneinander unabhängige Ge-
biete verteilt, die ordentliche Ge-
richtsbarkeit, die Arbeitsgerichts-
barkeit, die Sozialgerichtsbarkeit, 
die Finanzgerichtsbarkeit und die 
Verwaltungsgerichtsbarkeit. Die 
ordentliche Gerichtsbarkeit ist 
wiederum vierstufig aufgebaut und 
besteht aus dem Bundesgerichts-
hof, den Oberlandesgerichten, den 
Landgerichten und den Amtsge-
richten. Zentrale Aufgabe der Ge-
richte ist die Rechtsprechung. 
Auch über die Rechtsprechung hi-
naus erfüllt die Justiz vielfältige 
Aufgaben. Dazu gehört im Rahmen 
der ordentlichen Gerichtsbarkeit 
insbesondere die Tätigkeit der 
Amtsgerichte als Betreuungs-, 
Nachlass- und Registergericht so-
wie als Grundbuchamt. Dadurch 
kommt nahezu jeder Mensch im 
Laufe seines Lebens in Kontakt mit 
den Justizbehörden, sei es im Zu-
sammenhang mit der Gründung 
eines Unternehmens, der Veräuße-
rung oder des Erwerbs einer Im-
mobilie oder der Klärung einer 
Erbangelegenheit. 
 
Die Staatsanwaltschaften sind 
selbstständige Behörden, die we-
der zur rechtsprechenden Gewalt 
im Sinne des Grundgesetzes noch 
zu den klassischen Verwaltungs-
behörden gehören, sondern als 
Justizbehörden anzusehen sind. 
Sie sind einerseits ein selbststän-
diges Organ der Strafverfolgung, 
andererseits der Aufsicht und Wei-
sung des Justizministeriums un-
terstellt (sog. externes Weisungs-
recht). Die wichtigste Aufgabe der 
Staatsanwaltschaften ist die Ver-
folgung von Straftaten.  
 
Das Justizzentrum Köln ist mit 
rund 1.800 Bediensteten das größ-
te Gerichtszentrum Nordrhein-
Westfalens. Dort sind neben dem 
Landgericht Köln große Teile des 
Amtsgerichts Köln sowie der 
Staatsanwaltschaft Köln unterge-
bracht. Die bauliche Substanz der 
bestehenden Justizgebäude an der 
Luxemburger Straße 101 in Köln 
weist einen erheblichen Sanie-
rungs- und Modernisierungsbedarf 
auf. Eine umfassende Sanierung 
für die Zwecke der Justiz ist im 
laufenden Geschäfts- und Sit-
zungsbetrieb nicht realisierbar. 
Weiterer Auslöser der Planung ist 
der Bedarf an einer deutlichen Er-
weiterung der Saalkapazitäten.  
Auch die technische Ausstattung 
ist mittlerweile veraltet und ent-
spricht nicht mehr den aktuellen 
Anforderungen an ein Justizgebäu-
de und an den Klimaschutz. Neben 
diesen Gründen erfordern auch die 
unbefriedigende städtebauliche Si-
tuation und die Planung zur Erwei-
terung des Inneren Grüngürtels 
Köln eine Neuordnung des Areals 
und einen Neubau des Gebäude-
komplexes für das Landgericht 
Köln, das Amtsgericht Köln und 
die Staatsanwaltschaft Köln.  
 
Über den städtebaulichen Wettbe-
werb „Neubau Justizzentrum 
Köln“, der im Oktober 2022 ent-
schieden wurde, wurde bereits die 
städtebauliche Grund-Figuration 
geklärt. Die Prämierung des Kon-
zeptes von HPP Architekten, Düs-
seldorf mit Vössing Ingenieurge-
sellschaft, Düsseldorf war die be-
wusste Entscheidung gegen einen 
neuen Hochpunkt und für eine 
maßstäblichere Bebauungsstruk-
tur. In dieser wird die Chance ge-
sehen, ein Justizzentrum zu schaf-
fen, das sich im Stadtgrundriss 
und täglichen Stadtleben fest ver-
ankert und sich über seine Haltung 
zur Luxemburger Straße und zum 
Inneren Grüngürtel bürgerinnen- 
und bürgerfreundlich, nahbar und 
„auf Augenhöhe“ zeigt. 
 
In dem nun ausgelobten Realisie-
rungswettbewerb gemäẞ RPW 
2013 geht es um die konkrete ar-
chitektonische und freiraumplane-
rische Ausgestaltung und die 
Überführung der Ideen in konkrete 
Architekturen. Über den Wettbe-
werb sollen Planungspartnerinnen 
und Planungspartner für die Reali-
sierung des identitätsstiftenden 
Stadtbausteins mit insgesamt ca. 
150.000 qm BGF (bzw. 42.000 qm 
Nutzfläche ohne Stellplatz-, Tech-
nik- und Verkehrsflächen) gefun-
den werden.  
 
Das große Bauvolumen muss in 
Bauabschnitten sukzessive entwi-
ckelt werden, um den laufenden 
Betrieb zu gewährleisten. Die lan-
ge Bauzeit bedingt hier eine be-
sondere Robustheit und Flexibili-
tät. Architektonisch gilt es, einen 
Gebäudekomplex zu entwerfen, 
der den funktional sehr hohen An-
forderungen u.a. im Hinblick auf 
die Sicherheit und die Nutzungszo-
nierung entspricht und eine adä-
quate Antwort auf die Frage bietet, 
wie ein Justizzentrum der Zukunft 
aussieht. Der besondere Ort am 
Inneren Grüngürtel der Stadt Köln 
und an einer der wichtigsten Ma-
gistralen der Luxemburger Straße, 
macht zudem eine besondere Aus-
einandersetzung mit dem entste-
henden Freiraum und den Über-
gängen zwischen dem Justizzen-
trum und dem öffentlichen Stadt-
raum notwendig. 
 
4
ANLASS

Für die Baumaßnahme ist nach 
dem „Bewertungssystem Nachhal-
tiges Bauen“ (BNB) ein Gesamter-
füllungsgrad größer 65% vorgege-
ben. Demnach erwartet die Auslo-
berin städtebaulich und gestalte-
risch anspruchsvolle Entwürfe, die 
auf den Prinzipien des energieopti-
mierten und nachhaltigen Bauens 
basieren und nachfolgend eine 
Realisierung im BNB Silber-Stan-
dard gewährleisten. 
 
Die Justizverwaltung des Landes 
NRW hat sich dazu verpflichtet, 
ihre baulichen Einrichtungen bei 
Neu- und Umbauten barrierefrei 
zu gestalten. Barrierefreiheit wird 
definiert als Auffindbarkeit, Zu-
gänglichkeit und Nutzbarkeit der 
gestalteten Lebensbereiche (z.B. 
bauliche und sonstige Anlagen, 
akustische und visuelle Informati-
onsquellen sowie Kommunikati-
onseinrichtungen) für alle Men-
schen, und zwar in der allgemein 
üblichen Weise, grundsätzlich 
ohne fremde Hilfe. Das Justizzen-
trum ist dementsprechend so zu 
planen, dass das Gebäude den vor-
stehend aufgeführten Anforderun-
gen bestmöglich gerecht wird. 
 
 
5
>> Schrägluftbild des Justizzentrums Köln  (Blick von Nord-Osten)

Auslober 
Bau- und Liegenschaftsbetrieb 
NRW 
Niederlassung Köln 
Domstraße 55-73 
50668 Köln 
 
in Kooperation mit: 
Stadt Köln 
Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat VI – Planen und Bauen 
Stadtplanungsamt 
Willy-Brandt-Platz 2  
50679 Köln 
 
und in Abstimmung mit: 
Justiz des Landes Nordrhein-
Westfalen 
Der Präsident des Oberlandesge-
richts Köln 
Dezernat fü r Liegenschaften und 
Finanzen 
Reichenspergerplatz 1 
50670 Köln 
 
Wettbewerbsart 
Der Wettbewerb für Architektinnen 
und Architekten als Generalplaner 
mit Landschaftsarchitektinnen und 
Landschaftsarchitekten ist als 
nicht offener Wettbewerb nach 
RPW 2013 mit max. 15 Teilneh-
menden mit vorgeschaltetem, offe-
nem Teilnahmewettbewerb und 
anschließendem Verhandlungsfah-
ren nach VgV ausgelobt.  
 
Die Wettbewerbsarbeiten werden 
grundsätzlich anonym eingereicht. 
 
Dem Verfahren liegt die Richtlinie 
für Planungswettbewerbe (RPW 
2013) in der Fassung vom 31. Ja-
nuar 2013 zugrunde, soweit in ein-
zelnen Punkten dieser Auslobung 
nicht ausdrücklich anderes be-
stimmt ist (§ 2 Abs. 4 RPW).  
Eine Abstimmung mit der Archi-
tektenkammer Nordrhein-Westfa-
len (AKNW) (§ 2 Abs. 4 RPW) und 
Registrierung des Wettbewerbs 
wird initiert. 
 
Wettbewerbssumme  
Die Wettbewerbssumme und die 
Verteilung wird gem. RPW ermit-
telt und mit der Architektenkam-
mer Nordrhein-Westfalen (AKNW) 
abgestimmt. Es ist geplant die 
Wettbewerbssumme in Teilen als 
Aufwandsentschädigungen auf die 
Anzahl der tatsächlichen Teilneh-
menden auszuzahlen und das ver-
bleibende Preisgeld auf vier Preise 
und vier Anerkennungen aufzutei-
len.  
 
Das Preisgericht behält sich vor, 
durch einstimmigen Beschluss 
eine Veränderung der vorgesehe-
nen Verteilung vorzunehmen. Die 
Wettbewerbssumme kommt dabei 
immer zur Ausschüttung. 
 
Beurteilungskriterien 
Die eingehenden Arbeiten werden 
u.a. nach den folgenden Kriterien 
bewertet: 
 
— Städtebauliche Qualität 
— Freiraumplanerische Qualität 
— Architektonische Qualität 
— Nutzungs- und Aufenthalts-
qualität 
— Funktionalität  
— Nutzerkomfort 
— Wirtschaftlichkeit 
— Ressourcen und Energie 
— Erfüllung des Raum- und 
Funktionsprogramms sowie 
Realisierungsfähigkeit 
 
Das Preisgericht behält sich für die 
Bewertung der eingereichten Ar-
beiten vor, die angegebenen Krite-
rien zu differenzieren und eine Ge-
wichtung vorzunehmen. 
  
Teilnehmende 
Der Wettbewerb wird mit max. 15 
Teilnehmenden durchgeführt. 3 
Teilnehmende (die Preisträgerin-
nen und Preisträger aus dem 
städtebaulichen Wettbewerb) wer-
den durch den Auslober gesetzt. 
Die anderen max. 12 Teilnehmen-
den werden über einen Teilnahme-
wettbewerb ermittelt. 
 
Preisgericht  
Die Entscheidungen des Preisge-
richtes werden mehrheitlich ge-
fasst.  
 
Das Preisgericht wird gem. RPW 
besetzt.  
 
Fachpreisgericht 
Neben dem Beigeordneten Herrn 
Markus Greitemann (Dezernat VI - 
Planen und Bauen) bzw. Frau Eva 
Herr (Leitung Stadtplanungsamt) 
wird das Fachpreisgericht durch 
Architektinnen und Architekten, 
Landschaftsarchitektinnen und 
Landschaftarchitekten und Exper-
tinnen und Experten für Energie 
und Nachhaltigkeit besetzt. Die 
Anzahl der Fachpreisrichterinnen 
und Fachpreisrichter entspricht 
der Anzahl Sachpreisgericht +1.  
 
Der Auslober bemüht sich um eine 
gleichmäßige Besetzung von Frau-
en und Männern. 
 
Sachpreisgericht 
Die Politik wirkt über Vertreterin-
nen und Vertreter der Fraktionen 
des Stadtentwicklungsausschus-
ses im Sachpreisgericht mit. Zu-
dem sind die Bezirksbürgermeis-
terin des Stadtteil Köln-Lindenthal 
Cornelia Weitekamp bzw. die 1. 
stellvertretende Bezirksbürger-
meisterin Frau Blömer-Frerker im 
Sachpreisgericht vertreten. Darü-
ber hinaus sind Vertreterinnen und 
Vertreter der Nutzer und des BLB 
im Sachpreisgericht benannt. 
 
6
VERFAHREN  
(als Summary; später Teil A der Auslobung)

Beratung 
In der Beratung sind erforderliche 
Fachberatungen z.B. für den 
Brandschutz, für das Thema Ener-
gie und Nachhaltigkeit, etc. tätig.  
Dem Wunsch nach Mitwirkung der 
Vertreterinnen und Vertreter der 
Bezirksvertretung wird insofern 
Rechnung getragen, indem die 
Mitglieder der Bezirksvertretung 
Lindenthal, die im Preisgericht 
nicht stimmberechtigt sind, als be-
ratende Gäste des Preisgerichts 
eingeladen werden und ein Rede-/ 
Mitwirkungsrecht zugebilligt be-
kommen. 
 
Vorprüfung  
In der Vorprüfung werden Vertrete-
rinnen und Vertreter der Nutzer, 
der Fachämter der Stadt Köln, des 
BLB und des Betreuungsbüros be-
nannt. 
 
Leistungen 
Die Leistungen entsprechen den 
erforderlichen Leistungen eines 
Realisierungswettbewerbs für 
Hochbau und Freianlagen in den 
Maßstäben 1:500, 1:200 bis Details 
in 1:50. Sie werden gem. RPW mit 
der Architektenkammer Nord-
rhein-Westfalen im Detail abge-
stimmt. Es wird ein Modell in 1:500 
geben. 
 
Termine 
Der Teilnahmewettbewerb (das 
Bewerbungsverfahren) sollen vor 
den Sommerferien gestartet wer-
den. Der Wettbewerb ist dann im 
Anschluss geplant. 
7

Die Wettbewerbsaufgabe wird im 
sogenannten Teil B der Auslobung 
umfassend beschrieben. Die de-
taillierte Gliederung (Stand 
08.05.2023) ist nebenstehend ab-
gedruckt.  
 
(Hinweis: Änderungen und Anpas-
sungen sind in der weitere Bear-
beitung und Abstimmung möglich). 
 
Ab Seite 10 sind Auszüge aus der 
Auslobung entnommen. Die weite-
ren Kapitel werden aus vergabe-
rechlichen Gründen hier nicht ab-
gedruckt, sondern erst mit Start 
des Wettbewerbs an die teilneh-
menden Akteure verteilt. 
 
 
 
8
INHALTLICHER TEIL 
(in Auszügen; später Teil B der Auslobung)
TEIL B: INHALTLICHER TEIL 
 
B.1     ANLASS 
 
B.2     AUSGANGSSITUATION  
B.2.1 Das Justizzentrum Köln am Standort Luxemburger Straße  
B.2.1.1 Status Quo  
B.2.1.2 Sanierungsbedarf und Entscheidung für einen Neubau  
B.2.1.3 Städtebaulicher Wettbewerb 2022  
B.2.2 Nutzende am Standort Justizzentrum Köln  
B.2.2.1 Land- und Amtsgericht Köln  
B.2.2.2 Staatsanwaltschaft  
 
B.3     WETTBWERBSGEBIET 
 
B.4     AUFGABE  
B.4.1     Wie sieht ein Justizzentrum der Zukunft aus?  
B.4.2     Wie kann hohe architektonische und freiraumplanerische Qualität 
generiert werden und ein attraktiver Stadtbaustein entstehen?  
B.4.3     Wie können die hohen funktionalen Anforderungen umgesetzt 
und beste Arbeitsbedingungen geschaffen werden?  
B.4.4 Wie kann das komplexe Sicherheitskonzept funktional umgesetzt 
werden und die Bedürfnisse zwischen Sicherheit und Schutz und 
Öffentlichkeit und Transparenz abgebildet werden?  
B.4.5 Wie können die Bauabschnitte vorgedacht und gleichzeitig eine 
Flexibilität ermöglicht werden?  
B.4.6 Welchen Beitrag kann der Neubau in Hinblick auf  
Klimaanpassung und Klimaschutz leisten?  
B.4.7 Wie kann die Haustechnik intelligent einbezogen und zum  
integralen Bestandteil der Architektur werden?  
B.4.8 Wie kann die Nachhaltigkeit und Energieeffizienz sichergestellt 
werden?  
 
B.5     FUNKTIONEN UND PROGRAMM  
B.5.1 Funktionsbereiche im Justizzentrum  
B.5.2 Funktionale Anforderungen des Justizzentrums  
B.5.2.1 Äußeres Erschließungskonzept / Gebäudezugänge  
B.5.2.2 Zentrale Sicherheitsbereiche  
B.5.2.3 Zugangskontrollen und Schleusen (Amtsgericht, Landgericht, 
Staatsanwaltschaft)  
B.5.2.4 Zugang zum Funktionsbereich Kantine  
B.5.2.5 Innere Gebäudeerschließung: Sicherheitsbereiche Amts- und 
Landgericht  
B.5.2.6 Wachtmeisterei  
B.5.2.7 Innere Erschließung: Sicherheitsbereiche Staatsanwaltschaft  
B.5.2.8 Barrierefreiheit  
B.5.2.9 Kommunikationszonen  
B.5.2.10Anlieferung, Entsorgung / Wirtschaftshof  
B.5.2.11Hubschrauberlandemöglichkeit  
B.5.2.12Rad- und Kfz-Stellplätze  
B.5.2.13Krisenmanagement  
B.5.2.14Brandschutz  
B.5.3 Funktionale Anforderungen an einzelne Räume 
B.5.3.1 Anwaltsräume

9
B.5.3.2 Lehrkanzlei / Phonotypieraum  
B.5.3.3 Prüfungsraum  
B.5.3.4 Anwaltspostfächer 
B.5.3.5 Umkleidebereiche  
B.5.4 Raumgeometrien / Möblierbarkeit  
B.5.4.1 Verhandlungssäle - Sitzordnung und Zuschnitte  
B.5.4.2 Büronutzung Möblierung und Zuschnitte 
B.5.4.3 Schulungs-, Besprechungs- und Konferenzräume  
B.5.5 Stockwerksbezogene Sonderflächen / nicht über das  
Raumprogramm definierte Räume  
B.5.5.1 Teeküchen, Drucker- und Kopierräume  
B.5.5.2 Flächen für Müll-, Papier- und Abfallentsorgung  
B.5.5.3 Sanitärräume  
 
B.6     ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN  
B.6.1 Nutzerkomfort  
B.6.1.1 Schallschutz und Akustik  
B.6.1.2 Tageslicht 
B.6.1.3 Raumklima 
B.6.2 Wirtschaftlichkeit  
B.6.2.1 Flächeneffizienz 
B.6.2.2 Umnutzungsfähigkeit 
B.6.2.3 Lebenszykluskosten 
B.6.2.4 Kostenobergrenze 
B.6.3 Ressourcen und Energie 
B.6.3.1 Flächenversiegelung und Mikroklima  
B.6.3.2 Baustoffe 
B.6.3.3 Energiebedarf 
B.6.3.4 Energiebedarfsdeckung 
B.6.3.5 Technikflächen 
 
B.7     RAHMENBEDINGUNGEN UND HINWEISE 
B.7.1      Städtebau und Freiraum 
B.7.1.1 Planungsrecht 
B.7.1.2 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt – Interventionsraum  
„Innerer Grüngürtel“ 
B.7.1.3 Park am Eifelwall  
B.7.1.4 Städtebauliche Rahmenbedingungen aus dem Masterplan  
„Neubau Justizzentrum Köln“  
B.7.1.5 Freiraumplanerische Rahmenbedingungen und Anforderungen  
B.7.2 Verkehr 
B.7.2.1 ÖPNV  
B.7.2.2 Fuß- und Radverkehr 
B.7.2.3 Motorisierter Individualverkehr  
B.7.2.4 Erschließungskonzept aus dem Masterplan  
B.7.3 Klima, Umwelt und Artenschutz  
B.7.3.1 Klimatische Situation  
B.7.3.2 Klimaleitlinien der Stadt Köln  
B.7.3.3 Artenschutz  
B.7.4 Niederschlagswasser und Starkregenereignisse  
B.7.5 Boden  
B.7.6 Bauabschnitte und Erweiterungsflächen  
B.7.6.1 Bauabschnitte  
B.7.6.2 Erweiterungsflächen 
B.7.7 Vorschriften und Normen
>> Inhaltsverzeichnis Teil B der Auslobung zum Wettbewerb (Stand 08.05.2023)

10
B.2.1 Das Justizzentrum Köln 
am Standort Luxemburger Straße 
 
B.2.1.1 Status Quo 
Das heutige Gebäude des Amts- 
und Landgerichts Köln an der Lu-
xemburger Straße wurde 1981 der 
Justiz zur Nutzung übergeben. Die 
offiziellen Planungen hatten be-
reits im August 1973 begonnen. 
Aufgrund eines zunehmend höhe-
ren Flächenbedarfes, der auch 
über Anmietungen nicht gedeckt 
werden konnte, wurde der damali-
ge Neubau erforderlich.   
 
Für die bis dahin über mehrere Ge-
bäude im Bereich der Innenstadt 
von Köln verteilte Staatsanwalt-
schaft, wurde neben dem Hoch-
haus ein eigenes Gebäude errich-
tet 
 
Das Amtsgericht Köln und das 
Landgericht Köln befinden sich in 
dem Hochhausgebäude Luxem-
burger Straße 101 und die Staats-
anwaltschaft Am Justizzentrum 13. 
Beide Gebäude sind durch einen 
Übergang miteinander verbunden. 
Das Gerichtsgebäude Luxembur-
ger Straße 101 besteht aus einem 
Hochhaus und dem flacheren 
Saaltrakt. Das Hochhaus mit sei-
nen drei sternförmig angeordneten 
Gebäudeteilen umfasst am höchs-
ten Punkt 25 Geschosse und ist 
knapp 105 m hoch.  
 
B.2.1.2 Sanierungsbedarf und 
Entscheidung für einen Neubau  
Die bauliche Substanz des Justiz-
zentrums weist umfassende Män-
gel auf (z.B. abgängige Betonele-
mente an der Fassade, Brand-
schutzmängel). Neben den bauli-
chen Mängeln, die einen Betrieb in 
absehbarer Zeit nicht mehr mög-
lich machen, ist die technische 
Ausstattung veraltet. Hinzu kom-
men Flächendefizite, die sich vor 
allem aus der Erhöhung der An-
zahl der Gerichtsverfahren und 
veränderten Betriebs- / Geschäfts-
abläufen ergeben. Eine Kernsanie-
rung des Justizzentrums Köln bei 
laufendem Gerichtsbetrieb ist aus 
Sicherheitsgründen und um Beein-
trächtigungen des Gerichtsbe-
triebs zu vermeiden ausgeschlos-
sen.  
 
Der BLB hat verschiedene Varian-
ten zum Umgang mit dieser Aus-
gangslage entwickelt, darunter 
auch Varianten, die den teilweisen 
Erhalt der heutigen Bausubstanz 
vorsehen. Die drei aussichts-
reichsten Varianten (Neubau östli-
ches Baufeld mit Parkhausgrund-
stück, Kernsanierung Hochhaus 
plus Neubauten, Neubau südlich 
des Inneren Grüngürtels) wurden 
in einem ausführlichen Varianten-
vergleich gegenübergestellt. Der 
Variantenvergleich erfolgte auf 
Grundlage der Vorgaben des Lan-
des unter Beachtung von Wirt-
schaftlichkeit, Risiken, Termin-
schiene, Nachhaltigkeit, Funktio-
nalität, Nutzerfreundlichkeit und 
weiterer Kriterien. Im Ergebnis des 
Variantenvergleichs hat sich die 
Neubauvariante, auch unter Be-
rücksichtigung der Nachhaltig-
keitsaspekte, als insgesamt am 
vorteilhaftesten herausgestellt.  
 
B.2.1.3 Städtebaulicher Wettbe-
werb 2022 
Aufbauend auf dem Variantenver-
gleich und um das Areal sinnvoll 
neu zu ordnen, wurde im Jahr 2022 
durch den BLB NRW, Niederlas-
sung Köln, der städtebauliche 
Wettbewerb „Neubau Justizzen-
trum Köln“ mit 11 teilnehmenden 
Planungsteams durchgeführt. 10 
Entwürfe sahen einen kompletten 
Neubau vor, ein Entwurf beschäf-
tigte sich u.a. mit dem Erhalt des 
Hochhauses.  
 
Als Ergebnis wurde im Oktober 
2022 das Konzept des Büros HPP 
Architekten aus Düsseldorf (Stadt-
planung) und der Vössing Inge-
nieurgesellschaft, Düsseldorf, 
(Verkehrsplanung) mit dem ersten 
Preis prämiert.  
 
Das Konzept sieht eine Bebauung 
von fünf ineinander greifende Ge-
bäudekuben mit Innenhöfen vor. 
Der Ansatz der Arbeit, auf das he-
terogene Umfeld des Standorts mit 
einer quartiersgerechten Maßstäb-
lichkeit und Körnung zu reagieren 
und auf ein Hochhaus zu verzich-
ten, wurde vom Preisgericht ge-
würdigt. Zum Grüngürtel öffnet 
sich das Gebäudeensemble mit öf-
fentlichen Räumen, von denen 
auch die Eingänge und Schleusen 
erschlossen sind. 
 
Das Preisgericht sah in dem Bei-
trag das große Potential eines 
neuen bürgernahen Justizzen-
trums, „bei dem sich die Justiz 
über die städtebauliche Anordnung 
und die architektonische und frei-
raumplanerische Gestaltung als 
Teil der Stadtgesellschaft offen 
präsentiert.“ (Auszug Preisge-
richtsprotokoll). Im Anschluss an 
das Wettbewerbsverfahren wurde 
das Konzept intensiv überprüft. 
Hier war insbesondere die Unter-
bringung der notwendigen Flächen 
in den vorgeschlagenen Gebäude-
kubaturen ein Thema. Zudem wur-
den auf Basis des Entwurfs Gut-
achten aktualisiert und Erkennt-
nisse aus der Fachämterabstim-
mung überprüft. Das Ergebnis des 
Wettbewerbs inkl. der Überarbei-
tung definiert nun die städtebauli-
chen Rahmenbedingungen als 
Grundlage des vorliegenden Wett-
bewerbs zur Qualifizierung der Ar-
chitektur und der Freiraumgestal-
tung. 
 
B.2 AUSGANGSSITUATION

11
>> oben: Vogelperspektive aus dem Wettbewerbsbeitrag 2022 (Quelle: HPP Architek-
ten, Düsseldorf mit Vössing Ingenieurgesellschaft, Düsseldorf)  
>> unten: Masterplan „Neubau Justizzentrum Köln“ (Stand: April 2023) (Quelle: HPP 
Architekten, Düsseldorf mit Vössing Ingenieurgesellschaft, Düsseldorf)

12
B.3 WETTBWERBSGEBIET 
 
B.4 AUFGABE  
(zusammenfassende Hinweise 
zum Inhalt) 
 
Die Aufgabe wird anhand von acht 
Leitthemen / Leitfragen formuliert, 
die in der Auslobung näher erläu-
tert und differenziert werden: 
 
- Wie sieht ein Justizzentrum 
der Zukunft aus?  
 
- Wie kann hohe architektoni-
sche und freiraumplanerische 
Qualität generiert werden und 
ein attraktiver Stadtbaustein 
entstehen? 
 
- Wie können die hohen funk-
tionalen Anforderungen um-
gesetzt und beste Arbeitsbe-
dingungen geschaffen wer-
den? 
 
- Wie kann das komplexe Si-
cherheitskonzept funktional 
umgesetzt werden und die 
Bedürfnisse zwischen Sicher-
heit und Schutz und Öffent-
lichkeit und Transparenz ab-
gebildet werden?  
 
- Wie können die Bauabschnitte 
vorgedacht und gleichzeitig 
eine Flexibilität ermöglicht 
werden? 
 
- Welchen Beitrag kann der 
Neubau in Hinblick auf Kli-
maanpassung und Klima-
schutz leisten? 
 
- Wie kann die Haustechnik in-
telligent einbezogen und zum 
integralen Bestandteil der Ar-
chitektur werden? 
 
- Wie kann die Nachhaltigkeit 
und Energieeffizienz sicher-
gestellt werden? 
B.5 FUNKTIONEN UND  
PROGRAMM 
(zusammenfassende Hinweise 
zum Inhalt) 
 
Dem Wettbewerb liegen umfang-
reiche funktionale Anforderungen 
zu Grunde. Diese sind detailliert 
mit den Nutzenden abgestimmt 
und werden in der Auslobung ne-
ben dem Raumprogramm ausführ-
lich erläuert und über Anlagen de-
tailliert. 
 
Themen sind u.a.  
 
- Funktionsbereiche im Justiz-
zentrum  
 
- Funktionale Anforderungen 
des Justizzentrums 
 
- Funktionale Anforderungen 
an einzelne Räume 
 
- Raumgeometrien / Möblier-
barkeit 
 
 
B.6 ALLGEMEINE  
ANFORDERUNGEN 
(zusammenfassende Hinweise 
zum Inhalt) 
 
Bei den allgemeinen Funktionen 
handelt es sich um Themen, wie 
 
- Nutzerkomfort 
 
- Wirtschaftlichkeit 
 
- Ressourcen und Energie 
 
Das Themenfeld Ressourcen und 
Energie wird durch das Büro ee-
concept fachlich begleitet und un-
terstützt. 
 
Hier werden auch Themen aufge-
führt, wie z.B.: 
 
- Flächenversiegelung und Mi-
kroklima, u.a. mit Anforderun-
gen nach Klimaanpassung 
(hitzeangepasste bzw. wasser-
sensible Stadt), einem sinnvol-
len Umgang mit der knappen 
Ressource Boden, der positi-
ven Beeinflussung von Mikro-
klima durch landschaftsge-
staltende bzw. bauliche Maß-
nahmen, etwa durch die Be-
rücksichtigung von Dach- und 
Fassadenbegrünung. 
 
- Wassersensible Stadt- und 
Freiraumgestaltung, „Stadt-
blau“, und der Umgang mit 
Niederschlagswasser. 
 
- Die Auswahl von Baustoffen 
und Konstruktionen mit mög-
lichst geringen Umweltwirkun-
gen.  
 
- Die Verwendung von nach-
wachsenden Rohstoffen (z.B. 
Holz, unter Berücksichtigung 
der Brandschutz- und Sicher-
heitsanforderungen) sowie die 
Auswahl von Baustoffen mit 
geringem Primärenergieinhalt 
(bzw. „Graue Energie”), bei ge-
eigneten Bauteilen und Kon-
struktionen.  
 
- Weitere Themen der Ressour-
censchonung, z.B. Zirkularität, 
energieoptimierte Bauweise, 
Reduktion des Energiebedar-
fes und der Emissionen im Be-
trieb, etc.  
 
Zudem wird derzeit ein Vorhaben-
energiekonzept erstellt. Die Er-
kenntnisse fließen in die Auslo-
bung ein und werden den Teilneh-
menden zur Verfügung gestellt. 
 
ZUSAMMENFASSENDE HINWEISE  
KAP. B.3 - B.7

13
B.7 RAHMENBEDINGUNGEN 
UND HINWEISE 
(zusammenfassende Hinweise 
zum Inhalt) 
 
Hierbei handelt es sich im Wesent-
lichen um übergeordnete Planun-
gen, Anforderungen und Hinweise. 
Diese ergeben sich aus vorliegen-
den Planungen, etwa dem Städte-
baulichen Masterplan Innenstadt – 
Interventionsraum „Innerer Grün-
gürtel“, der Parkplanung zum Park 
am Eifelwall und dem Masterplan 
„Neubau Justizzentrum Köln“ 
(weiterentwickelt aus dem prä-
mierten Entwurf des städtebauli-
chen Wettbewerbs). 
 
Zudem sind die Belange der Fach-
ämter der Stadt Köln und aus dem 
Vorgabenbeschluss, sowie Ergeb-
nisse aus Gutachten und Untersu-
chungen, etwa zum Nieder-
schlagswasser eingearbeitet.

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Mitteilung Ausschuss

2097 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/612 
 
Vorlagen-Nummer 
 1689/2023 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Stadtentwicklungsausschuss 01.06.2023 
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 05.06.2023 
 
Sachstandsinformation zur Durchführung des hochbaulich-freiraumplanerischen 
Realisierungswettbewerbes nach RPB zum Neubau des Justizzentrums Köln in Köln-
Sülz 
 
Das Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen sowie der Bau- und Liegenschaftsbe-
trieb des Landes Nordrhein-Westfalen planen den Abriss und den Neubau des Justizzentrum 
Köln in Köln-Sülz an der Luxemburger Straße. Hierzu ist unter anderem gemeinsam mit der 
Stadt Köln ein städtebaulicher Wettbewerb „Neubau Justizzentrum Köln“ durchgeführt worden 
und im Oktober 2022 ein erster Preis mit Jury-Beteiligung der Vertreter*innen des Stadtent-
wicklungsausschusses und der Bezirksvertretung Lindenthal prämiert worden. Zur Konkreti-
sierung dieser städtebaulichen Konfiguration des ersten Preises dieses städtebaulichen Wett-
bewerbes soll nunmehr ein hochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb 
durchgeführt werden. 
Da die entsprechende Auslobung des hochbaulich-freiraumplanerischen Realisierungswett-
bewerbes den teilnehmenden Büros aus zeitlichen Gründen noch nicht zugesendet werden 
konnte, kann aus Gründen der Vermeidung von Wettbewerbsverzerrungen diese Auslobung 
den politischen Gremien in dieser Mitteilung nicht vorgelegt werden.  
Aus diesem Grund erfolgt in der Anlage ausschließlich eine zusammenfassende Information 
zum geplanten hochbaulich-freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb „Neubau Justiz-
zentrum Köln“. 
Es ist beabsichtigt, zeitnah nach Befassung dieser Mitteilung von Stadtentwicklungsaus-
schuss und Bezirksvertretung die Auslobung an die teilnehmenden Büros zu versenden. Eine 
Einladung mit der Bitte um Teilnahme an der Jurysitzung dieses Wettbewerbes erfolgt an die 
Vertreter*innen von Stadtentwicklungsausschuss und Bezirksvertretung Köln-Lindenthal um-
gehend. 
 
Anlage: Information zum geplanten Realisierungswettbewerb nach RPW: Neubau Jus-
tizzentrum Köln in Köln-Sülz

Beratungsverlauf (2)

01.06.2023 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 18.5 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
05.06.2023 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 11.3.4 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (8)

  • Luxemburger Straße 101
  • Domstraße 55
  • Willy-Brandt-Platz 2
  • Reichenspergerplatz 1
  • Am Justizzentrum 13
  • Straße 10
  • Eifelwall
  • Straße B

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Details

Aktenzeichen
1689/2023
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
24.05.2023
Erstellt
17.05.2023 15:20