2701/2017
Strategiecheck 2017 der KölnBäder GmbH
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Anlage 2- Strategiecheck 2017 der KölnBäder GmbH
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Strategiecheck 2017 der KölnBäder GmbH 1. Rahmenbedingungen (Vergleich 2015 und Ausblick) 2. Strategische Unternehmensziele - Stand der Maßnahmenumsetzung 3. Strategische Unternehmensziele - Anpassung von Strategiezielen und Maßnahmen aus der Strategie 2015 Agenda 28.02.2017 Strategiecheck 2017 der KölnBäder GmbH 2 • Köln ist im Bundesvergleich nach wie vor mit Wasserfläche gut versorgt (Richtwert: pro 100 Einwohner 1 m² überdachte Wasserfläche) • Weiterer Anstieg der Bevölkerungszahl bis 2020 und Stabilität in den Folgejahren. Diese Prognose der Bevölkerungsentwicklung der Stadt Köln hat sich nach aktueller Auskunft des Amtes für Stadtentwicklung und Statistik im Vergleich zu 2015 nicht verändert • Zuwachszahlen vor allem in den Bezirken/Stadtteilen Widdersdorf, Rodenkirchen, Lindenthal, Ehrenfeld, Nippes, Blumenberg, Ostheim und Porz (Zündorf) Zuwachs vor allem durch jüngere Bevölkerungsgruppen • „Weg vom Bahnenschwimmen, hin zu Kursen“! Die Nachfrage nach Kursen steigt weiter. Limitierender Faktor ist die zur Verfügung stehende Wasserfläche Rahmenbedingungen (Vergleich 2015 und Ausblick) 28.02.2017 3 Strategiecheck 2017 der KölnBäder GmbH • Wettbewerber im Marktumfeld sind zum größten Teil preisgünstiger. Daher weiterhin keine größeren Preissteigerungsspielräume in den kommenden Jahren durchsetzbar • Berücksichtigung des Lebenszyklus von Bädern. Durch zunehmende Alterung der Anlagen entsteht ein zusätzlicher Reparatur-, Sanierungs- und Investitionsbedarf • Personalkostensteigerungen (2,5% p.a. statt 2% Stand 2015) sind selbst mit moderaten Eintrittspreissteigerungen zukünftig nur schwer durch steigende Besucherzahlen/Umsatzerlöse kompensierbar • Der Erhalt eines sicheren, vorschriftsmäßigen und juristisch abgesicherten Bäderbetriebes wird mit strengeren Anforderungen der Verordnungsgeber aufwendiger und insbesondere teurer Rahmenbedingungen (Vergleich 2015 und Ausblick) 28.02.2017 Strategiecheck 2017 der KölnBäder GmbH 4 Resümee: Die 2015 herausgearbeiteten Rahmenbedingungen haben sich nicht wesentlich verändert. Der limitierende Wachstumsfaktor ist nach wie vor die vorhandene Wasserfläche und geringe Preissteigerungsspielräume vor dem Hintergrund aktuell geplanter Personalkostensteigerungen in Höhe von 2,5% p.a. und dem steigenden Reparatur- / Sanierungsbedarf Rahmenbedingungen (Vergleich 2015 und Ausblick) 28.02.2017 Strategiecheck 2017 der KölnBäder GmbH 5 Wirtschaftlichkeit: Ausbau von Kursen • Kurserlöse von 492 Tsd. Euro in 2014 auf 562 Tsd. Euro in 2016 gesteigert Qualitätssteigerung der Angebote • Einrichtung eines Qualtitätsmanagers • Nachfrageorientierte, fortgeschriebene Optimierung von Öffnungszeiten und Eintrittspreisen Investitionen in Potenzialstandorte • Neue Eventsauna Ossendorf • Erste Umsetzungsmaßnahmen in Bezug auf die geplante Attraktivierung Agrippabad Stand der Maßnahmenumsetzung Strategische Unternehmensziele 28.02.2017 Strategiecheck 2017 der KölnBäder GmbH 6 Wirtschaftlichkeit: Standortschließungen und Angebotsreduzierungen vermeiden • Auf Standortschließungen wurde verzichtet • Angebote wurden partiell, saisonbedingt reduziert (Schließung der Saunen Höhenberg, Lentpark und Wahnbad, Genovevabad im Sommer) Neue Geschäftsfelder erschließen • Kooperationsvertrag Schulschwimmbäder mit der Stadt wurde abgeschlossen und in 2016 umgesetzt • Bäder als Eventstätten ausbauen (Wakeboard WM, Eröffnung FB-Saison, Hundeschwimmen, Saunaevents, Eisdisco) Kooperationen mit Umlandgemeinden • Hierzu laufen derzeit Gespräche mit der Bädergesellschaft Düsseldorf Stand der Maßnahmenumsetzung Strategische Unternehmensziele 28.02.2017 Strategiecheck 2017 der KölnBäder GmbH 7 Daseinsvorsorge, Sport- und Gesundheitsförderung, Sozialverträglichkeit Sozialverträgliche Eintrittspreise und Anerkennung „KölnPass“ • Die ermäßigten Eintrittspreise in Verbindung mit dem KölnPass werden weiterhin angeboten • In 2016 wurden die Eintrittspreise sozialverträglich um 3,5% erhöht. In 2017 wurde auf eine Eintrittspreisanpassung verzichtet Unterstützung Schul- und Vereinssport • Fortgesetzte, bedarfsorientierte Wasserflächenverteilung (“SicherSchwimmen!“ und Vereinswasserflächenverteilung) • Der städtische Haushaltsplanansatz für „SicherSchwimmen!“ wurde seit 2016 um 43 Tsd. Euro p.a. erhöht • Sinnvolle Einbeziehung der Schulschwimmbäder in die Wasserflächenverteilung für Vereine konnte bisher nicht umgesetzt werden Ausbau des Gesundheits- und Sportangebotes • Durch den Ausbau des Kurssystems und der Kursinhalte wurde der steigenden Nachfrage im Rahmen der verfügbaren Wasserflächen entsprochen Stand der Maßnahmenumsetzung Strategische Unternehmensziele 28.02.2017 Strategiecheck 2017 der KölnBäder GmbH 8 Nachhaltigkeit Fortschreibung Energieeinsparkonzept • Das Energiemanagement wurde erfolgreich fortgeführt. Gegenüber Planung konnten die Energiekosten deutlich reduziert werden Investitionen in den neuesten Stand der Technik • Lüftungstechnik/Badewasseraufbereitung/Brandmeldeanlagen (Chorweilerbad, Genovevabad, Zündorfbad, Höhenbergbad und Rodenkirchenbad) • Ausbau von E-Tankstellen in Kooperation mit der RheinEnergie Stand der Maßnahmenumsetzung Strategische Unternehmensziele 28.02.2017 Strategiecheck 2017 der KölnBäder GmbH 9 Wettbewerb Bauliche Anforderungen sowie Service- und Dienstleistungsangebot auf Zielgruppen konzentrieren • Die zielgruppenorientierte Ausrichtung einzelner Bäder befindet sich in der Planung: • stärker familienorientierte Attraktivierung des Zollstockbades, Zündorfbades und des Agrippabades • Modernisierung der Saunalandschaft des Agrippabades für ein jüngeres Publikum • Überprüfung der Servicequalität für Zielgruppe 50+ • Das Stadionbad wird auch als „Sportbad“ weiterentwickelt, das Ossendorfbad als „urbanes Bad“ mit einem zielgruppenübergreifenden Angebot segmentiert. Stand der Maßnahmenumsetzung Strategische Unternehmensziele 28.02.2017 Strategiecheck 2017 der KölnBäder GmbH 10 Resümee Die langfristig angelegten Maßnahmenumsetzungen sind noch nicht abgeschlossen. Der größte Handlungsbedarf liegt in der weiteren Positionierung der einzelnen Bäder nach Zielgruppen und Kernprofilen Stand der Maßnahmenumsetzung Strategische Unternehmensziele 28.02.2017 Strategiecheck 2017 der KölnBäder GmbH 11 Strategieziele 2015 • Konzentration der Ressourcen auf Angebote mit dem größten Marktpotenzial unter Beachtung flächendeckender Daseinsvorsorge und Sozialverträglichkeit • Verbesserung der Wirtschaftlichkeit durch Fortführung der konsequenten Kostenoptimierung und Entwicklung rentierlicher Geschäftsfelder • Ganzheitliche Verbesserung der Angebotsqualität durch Bereitstellung investiver Mittel, betrieblicher Maßnahmen und Zielgruppenpositionierung Diese Strategieziele haben weiterhin Gültigkeit. Vor dem Hintergrund • der weiter wachsenden Nachfrage nach inhaltlichen Kursangeboten • bei weitestgehend ausgelasteten Wasserflächen • und fehlenden Preissteigerungsspielräumen sind die strategischen Ziele 2015 um die Schaffung von Wachstumspotenzialen zu schärfen. Anpassung von Strategiezielen und Maßnahmen aus der Strategie 2015 Strategische Unternehmensziele 28.02.2017 Strategiecheck 2017 der KölnBäder GmbH 12 Neue Ziele und Maßnahmen Wasserfläche schaffen für Kursangebote • Umwandlung des 4-Jahreszeiten-Becken im Ossendorfbad in ein Hallenbad mit „Cabriodach“ • Neubau eines Kursbeckens am Lentpark ggf. im Zündorfbad Ausbau Schul-Schwimmversorgung • Abstimmung mit der Stadt über Möglichkeiten zur Sicherung der Schul- Schwimmversorgung in den Wachstumsbezirken (Thematik: Wasserflächen) Qualitätsoffensive zur Schaffung von Preissteigerungspotenzialen • Schaffung von „Premiumprodukten“ im Sauna-, Fitness- und Kursbereich Anpassung von Strategiezielen und Maßnahmen aus der Strategie 2015 Strategische Unternehmensziele 28.02.2017 Strategiecheck 2017 der KölnBäder GmbH 13 Neue Ziele und Maßnahmen Positionierung als attraktiver Arbeitgeber im angespannten Arbeitsmarkt „Bäder“ • Audit Beruf und Familie • Ausbau der innerbetrieblichen Aus- und Weiterbildung Effizientes Instandhaltungsmanagement (Vermeidung Sanierungsstau) • Revisionsschließungen in längeren Zeitintervallen • Finanzierungsspielräume für Instandhaltungsmaßnahmen schaffen durch Inhouse- Lösungen Strategische Unternehmensziele 28.02.2017 Strategiecheck 2017 der KölnBäder GmbH 14 Anpassung von Strategiezielen und Maßnahmen aus der Strategie 2015
Anlage 1 Niederschrift Sportausschuss
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& Die Oberbürgermeisterin EZ Geschäftsführung Sportausschuss Herr Willms Telefon: (0221) 221 31203 Fax 5 (0221) 221 31244 E-Mail: peter.willms@stadt-koeln.de Datum: 19.05.2017 Auszug aus der Niederschrift der Sitzung des Sportausschusses vom = 04.05.2017 öffentlich 5.1 Sportentwicklungsplanung - Bäderzielplanung als Bestandteil fort- schreiben AN/0531/2017 Änderungs- bzw. Zusatzantrag Sportentwicklungsplanung - Bäderziel- plan als Bestandteil fortzuschreiben AN/0753/2017 RM Kron erläutert die Antragstellung in Anlehnung an die Antragsbegründung. Er- gänzend weist er darauf hin, dass der Beschlussauftrag des Rates aus 2011, die Bä- rn derzielplanung jährlich fortzuschreiben und dem Sportausschuss vorzulegen, noch aussteht. Dieser Auftrag sollte im Rahmen der Sportentwicklungsplanung aufgegrif- fen werden. Anschließend erläutert RM Thelen den in der Sitzung vorgelegten Ge- meinsamen Änderungsantrag von CDU/Fraktion Bündnis90/Die Grünen und FDP. Es besteht richtigerweise Handlungsbedarf. Der Aufsichtsrat ist zweimal jährlich mit der Thematik befasst. Mit Blick auf das Auftragsvolumen wurde die Fortschreibung der Bäderzielplanung bewusst nicht formell in das Thema Sportentwicklungsplanung mit aufgenommen, da die KölnBäderGmbH bereits parallel (u.a. über den Aufsichtsrat) an der Sache arbeitet. Damit die aktuellen Vorstellungen der KölnBäderGmbH öffent- lich diskutiert werden können, soll es in den genannten Fachausschüssen und im Rat behandelt werden. RM Stahlhofen bittet um Information, was unter „Sicherung der Schwimmversorgung“ zu verstehen ist. Sie hält die Antragstellung der SPD-Fraktion für richtig, das Thema bei der Sportentwicklungsplanung mit aufzunehmen, obwohl es bis dato nicht Bestandteil der Ausschreibung ist. Sie kann deshalb die Intention des Änderungsantrages nicht nachvollziehen. Herr Maedge führt aus, dass eine Bä- derzielplanung — auch die Eissporthallen - integrierter Bestandteil einer Sportentwick- lungsplanung sein muss. Hierzu erklärt RM Kron, dass die Eisflächen Bestandteil der Auftragserteilung sind. RM Breite bestätigt die Einschätzung von Herrn Maedge, dass eine Bäderzielplanung bei der Sportentwicklungsplanung dazu gehört. Die Bä- derzielplanung liegt allerdings nicht in der Verantwortung der Stadt, sondern obliegt der KölnBäderGmbH. Hier darf es, auch in finanzieller Hinsicht, keine Doppelstruktu- ren geben. Insoweit erklärt sich der vorgelegte Änderungsantrag. In einer kurzen Diskussion mit Wortbeiträgen von RM Kron, RM var Benthem, Herrn Maedge und RM Thelen werden die unterschiedlichen Positionen noch einmal vertieft. RM Kron führt ergänzend aus, dass die Strategieplanung der KölnBäderGmbH nicht mit der Bäderzielplanung vergleichbar ist, da die Strategieplanung weitreichender ist. Er schlägt vor, beide Änträge zu beschließen, da eine Fortschreibung der Bäderzielpla- nung nötig ist und es darüber hinaus sinnvoll ist, den Ausschüssen über die Strate- gieplanung zu berichten. Aufgrund einer kritischen Anmerkung von RM van Benthem zur Sitzungsleitung weist RM Kron darauf hin, dass sitzungsleitende Maßnahmen und Entscheidungen des Vorsitzenden in der Sitzung nicht erörtert werden dürfen. RM Kron lässt anschließend über die beiden Anträge abstimmen. Zunächst lässt RM Kron über den Ursprungsantrag der SPD abstimmen: Beschluss: 1. Der Sportausschuss beauftragt die Verwaltung sowie die vom Rat der Stadt Köln entsandten Mitglieder des Aufsichtsrates und die Vertreterin bzw. den Vertreter in der Gesellschafterversammlung der KölnBäder GmbH darauf hinzuwirken, dass die Bäderzielplanung unter Federführung der Köln Bäder GmbH als integraler Be- standteil der Sportentwicklungsplanung fortgeschrieben und den zuständigen Fach- ausschüssen und dem Rat zur Entscheidung vorgelegt wird. 2: Bei der Fortschreibung durch die KölnBäder GmbH sind die Sportverwaltung, der StadtSportBund Köln e.V. sowie der Ortsverband Kölner Schwimmvereine einzu- binden. Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich gegen SPD und DIE LINKE abgelehnt Anschließend stellt RM Kron den Gemeinsamen Änderungsantrag zur Abstim- mung: Beschluss: Die KölnBäderGmbH hat im Rahmen der strategischen Planung 2017 bis 2021 Ziele und Maßnahmen zur Sicherung der Schwimmversorgung in Köln vorgeschlagen. Als Basis für eine Diskussion zur Weiterentwicklung des Bäderkonzeptes wird die Ver- waltung gebeten, diese Vorschläge den Ausschüssen Sport, Schule und Finanzen zur Beratung vorzulegen. Abstimmungsergebnis: Einstimmig bei Enthaltung SPD zugestimmt
Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle II/20/201/2 Vorlagen-Nummer 2701/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Schule und Weiterbildung 27.11.2017 Sportausschuss 07.12.2017 Finanzausschuss 18.12.2017 Strategiecheck 2017 der KölnBäder GmbH Die Geschäftsführung der KölnBäder GmbH hat dem Aufsichtsrat zur Sitzung am 10.03.2017 einen Strategiecheck zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt. Nach intensiver Diskussion hat der Aufsichtsrat den Strategiecheck zur Kenntnis genommen und die Fortschreibung der strategischen Grundausrichtung vor dem Hintergrund der dargestellten Rahmenbedingungen bestätigt. Der Sportausschuss hat in diesem Zusammenhang in seiner Sitzung am 04.05.2017 folgenden Be- schluss gefasst: „Die KölnBäder GmbH hat im Rahmen der strategischen Planung 2017 bis 2021 Ziele und Maßnah- men zur Sicherung der Schwimmversorgung in Köln vorgeschlagen. Als Basis für eine Diskussion zur Weiterentwicklung des Bäderkonzeptes wird die Verwaltung gebeten, diese Vorschläge den Aus- schüssen Sport, Schule und Finanzen zur Beratung vorzulegen.“ (Anl.1) Nach Auskunft der Geschäftsführung der KölnBäder GmbH hat die Unternehmensleitung den Auf- sichtsrat über diesen Beschluss informiert und vorgeschlagen, den vorgelegten Strategiecheck ohne die Darstellung der finanziellen Auswirkungen den Ausschüssen zur Verfügung zu stellen. Dies wurde vom Aufsichtsrat genehmigt. Die zur Weitergabe vorgelegten Unterlagen sind dieser Mitteilung als Anlage zur Kenntnisnahme bei- gefügt (Anl.2).
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2701/2017
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 02.11.2017
- Erstellt
- 30.08.2017 15:02