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Personalkapazitäten und Stellenbesetzungen auf neurologischen Intensivstationen
Die Linke. Anfrage nach § 4 AN/1637/2022 vom 13.09.2022
Stand: Am 22.11.2022 im Gesundheitsausschuss beraten. Ein Ergebnis ist nicht angegeben.
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Linke Anfrage nach § 4
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Die Linke.-Fraktion · Postfach 103564 · 50475 Köln Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Herrn Ausschussvorsitzenden Dr. Ralf Unna Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln Postanschrift: Postfach 103564 · 50475 Köln Tel: 0221/221 -27840 · Fax: 0221/221 -27841 E-mail: DieLinke@stadt-koeln.de Fraktionsvorstand Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 13.09.2022 AN/1637/2022 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Gesundheitsausschuss 27.09.2022 Personalkapazitäten und Stellenbesetzungen auf neurologischen Intensivstationen Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker, wir bitten Sie darum, folgende Anfrage auf die Tagesordnung des kommenden Gesundheitsausschusses zu setzen. Einige neurologische Erkrankungen wie der Schlaganfall erfordern eine sofortige Aufnahme auf die neurologische Intensivstation oder auf eine spezialisierte Schlaganfallstation (Stroke Unit). Wenn eine rechtzeitige stationäre Aufnahme mit entsprechender medizinischer Betreuung erfolgt, können große Hirninfarkte und entsprechende gesundheitliche Auswirkungen verhindert werden. In Köln sind die Uniklinik, das Klinikum Merheim der Städtischen Kliniken gGmbH und das Heilig-Geist Krankenhaus in Köln Longerich die Anlaufstationen für entsprechende Rettungsfahrten. Leider haben der Pflegenotstand und der punktuelle Mangel an Fachärzt*innen auch vor der Stadt Köln nicht Halt gemacht. In diesem Zusammenhang bitten wir um die Beantwortung der folgenden Fragen: 1. Wie viele Betten sind in den genannten Kliniken für akute Schlaganfallspatient*innen vorgesehen und wie viele davon können auch wirklich belegt werden? 2. Können alle Kliniken eine Zertifizierung der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft und der Deutschen Schlaganfall-Hilfe als überregionale Stroke Unit vorweisen und was bedeutet eine solche Zertifizierung im Detail? 3. Sind auf den Stroke-Unit-Stationen der genannten Kliniken alle pflegerischen und ärztlichen Stellen besetzt und wenn nicht, wie viele offene Stellen müssen besetzt werden? 4. Werden die Schlaganfall-Patient*innen auch ausreichend von Logopäd*innen, Physiotherapeut*innen und Ergotherapeut*innen betreut und erhalten auch am Wochenende entsprechende Trainingseinheiten? 5. Gibt es klinikbezogene Auswertungen über den Erfolg einer zeitnahen medizinischen Versorgung nach einem akuten Schlaganfall-Ereignis und wie sehen die Ergebnisse aus? Mit freundlichen Grüßen Gez. Michael Weisenstein, Fraktionsgeschäftsführer
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