0009/2025/1
Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln (MiQua) - Stand 17. März 2025
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Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 21.03.2025 0009/2025/1 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bauausschuss 24.03.2025 Ausschuss Kunst und Kultur 25.03.2025 Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln (MiQua) - Stand 17. März 2025 Der Sachstandsbericht zum „MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln“, Stand 17. März 2025, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt. Gez. Greitemann
Anlage 1 - Projektstatusbericht
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MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 1. Kerndaten des Projektes Standort: Rathausplatz Bauherrin: Dezernat für Kunst und Kultur Planungszeit: Juli 2008 bis heute Bauzeit: 2014 - 2027 Projektbeschreibung: 2. Termine Meilensteine: Planungsbeschluss 09/2008 GU-Paket Ausbau + TGA (Veröffentlichung) 15.11.2024 Baubeschluss (51,773 Mio. €) 07/2011 GU-Paket Ausbau + TGA (Eingang Teilnahmeanträge) 21.01.2025 Ratsbeschluss (77,0 Mio. €) 07/2017 Baugenehmigung 01/2014 Baubeginn 07/2015 Haushaltsrechtl. Unterrichtung (127,0 Mio. €) 05/2021 Haushaltsrechtl. Unterrichtung (190,0 Mio. €) 10/2024 Fertigstellung Bau 12/2027 Nutzungsbeginn 1. Halbjahr 2028 3. Kosten Ratsbeschluss Juli 2011: Baukosten 35,417 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 72% Baunebenkosten inkl. Grabungskosten 16,356 Mio. € Fördermittel des Landes 28% Gesamtsumme (brutto) 51,773 Mio. € ∑ 100% Kostenberechnung Opt. III 2015: Baukosten 37,777 Mio. € Baunebenkosten 16,622 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 47% Grabungskosten 7,179 Mio. € Fördermittel des Landes 53% Gesamtsumme (brutto) 61,578 Mio. € ∑ 100% Ratsbeschluss Juli 2017: Kostenberechnung Opt. III 2015 61,578 Mio. € Erhöhung Projektbudget Ratsbeschluss 07/2017 11,817 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 58% zzgl. Risikoaufschlag 3,670 Mio. € Fördermittel des Landes 42% Gesamtsumme (brutto) 77,000 Mio. € ∑ 100% Ratsbeschluss Mai 2021: Ratsbeschluss 07/2017 77,000 Mio. € Erhöhung Anteil Entscheidungsvorlagen 3,674 Mio. € Erhöhung Anteil Mehrkosten Projektdurchführung 34,374 Mio. € Zwischensumme (brutto) 115,000 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 73% zzgl. Risikoaufschlag 11,571 Mio. € Fördermittel des Landes 27% Gesamtsumme (brutto) 127,000 Mio. € ∑ 100% Ratsbeschluss Oktober 2024: Ratsbeschluss 05/2021 127,000 Mio. € 22,000 Mio. € 149,000 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 82% 41,000 Mio. € Fördermittel des Landes 18% Gesamtsumme (brutto) 190,000 Mio. € ∑ 100% 33,700 Mio. € 190,000 Mio. € 14,300 Mio. € 51,773 Mio. € 28,878 Mio. € 61,578 Mio. € 32,700 Mio. € 17.03.2025 07 Stand: Index: 37,473 Mio. € Sachstandsbericht für den Lenkungskreis Verwaltung am 10.03.2025, den Lenkungskreis Politik am 21.03.2025, den Bauausschuss am 24.03.25 und den Ausschuss für Kunst & Kultur am 25.03.25 Vor dem historischem Rathaus befindet sich ein großes Ausgrabungsfeld mit Überresten aus der Römerzeit und einer alten jüdischen Gemeinde. Das Grabungsfeld erhält eine Betondecke, unter der die Ausstellung eingerichtet wird. Entlang Marspfortengasse und Unter Goldschmied, im Bereich der alten jüdischen Synagoge, ensteht der oberirdische Teil das "MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln". Mehrkosten Teil 2 44,300 Mio. € 32,700 Mio. € 77,000 Mio. € 93,300 Mio. € 33,700 Mio. € Zwischensumme (brutto) Mehrkosten Teil 1 127,000 Mio. € 156,300 Mio. € 1 von 4 MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 17.03.2025 07 Stand: Index: Sachstandsbericht für den Lenkungskreis Verwaltung am 10.03.2025, den Lenkungskreis Politik am 21.03.2025, den Bauausschuss am 24.03.25 und den Ausschuss für Kunst & Kultur am 25.03.25 Prognose Gesamtkostensituation: 17.02.2025 Zahlungsstand= 100,232 Mio. € 4. Risiken Grün Gelb Rot 1 Baugrund (Schadstoff, Denkmal, ...) - Restabwicklung Bereich OK Gelände / Böschungsbereiche 2 Änderung der Planung durch Nutzer 3 Gesetzliche Änderungen 4 Insolvenzen 5 Mangelhafte Fremdleistungen 6 Genehmigungsverfahren 7 Vergaberisiko (Vergaberügen, wiederholte Ausschreibungen) 8 Bauablauf (Verzögerungen im Bauablauf) 9 Baupreisentwicklung und Marktrisiko (Preissteigerungen durch Corona-Pandemie sowie den Krieg in der Ukraine) 5. Erläuterung Sachstand - Projekt MiQua Auszug Rahmenterminplan ( Stand: 03/2025 ): Planung / Ausschreibung / Vergabe: Verfügt (Auftragsstand = HA + NV) = 130,116 Mio. € Die Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge für die GU-Ausschreibung Ausbau/TGA war der 21.01.2025. Die Prüfung der Teilnahmeanträge ist abgeschlossen. Im Ergebnis werden alle Bieter zur Stufe 2 zugelassen. Nach aktuellem Zeitplan wird mit einer Beauftragung des GU-Pakets Ausbau/TGA zum Ende des 3. Quartals 2025 gerechnet. Das Ausschreibungspaket "Ausstellung" wird voraussichtlich Mitte 2025 veröffentlicht. Das Risiko wird als "mittel" eingestuft, aufgrund des Vergaberisikos für die auszuschreibenden Pakete Ausbau/TGA und Ausstellung. Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus Planung und Ausführung sukzessive fortgeschrieben und bewertet. Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH 5 abgeschlossen) sind insbesondere die folgenden Risiken zu beachten: 190,0 € 0,0 20,0 40,0 60,0 80,0 100,0 120,0 140,0 160,0 180,0 200,0 Σ 190,0 Mio. € 100,232 130,116 Zahlungsstand Verfügt Projektkosten 2 von 4 MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 17.03.2025 07 Stand: Index: Sachstandsbericht für den Lenkungskreis Verwaltung am 10.03.2025, den Lenkungskreis Politik am 21.03.2025, den Bauausschuss am 24.03.25 und den Ausschuss für Kunst & Kultur am 25.03.25 Ausführung: Kosten: Termine: 6. Erläuterung Sachstand - Projekt Praetorium / MPZ Auszug Rahmenterminplan ( Stand: 03/2025 ): Planung / Ausschreibung / Vergabe: Ausführung: Kosten: Termine: Aktuell arbeiten ca. 60 Personen in 13 verschiedenen Gewerken auf der Baustelle. Im Gewerk Stahlbau wurden nahezu alle zur Hauptkonstruktion zugehörigen Stahlbauteile montiert. Die Sanierung des Stahlbaus im Bereich der Bauabschnitte 1 + 2 ist bereits weit fortgeschritten und zu ca. 80% abgeschlossen. Darüber hinaus haben im Januar die Arbeiten an Dach und Fassade gestartet. Es wurde bereits ca. 65% des Dachtragwerks durch den Zimmermann hergestellt. Auf der Fassadenseite an Obenmarspforten werden in Kürze die ersten Gläser der Metall-Glas-Fassade montiert. Die Arbeiten an der Gebäudehülle inkl. Dach sollen bis zum Ende des Jahres 2025 abgeschlossen sein und liegen aktuell im Zeitplan. Im Bereich der Archäologie (Ebene 0) laufen fortlaufend die Arbeiten in den Gewerken Unterfangungen, Durchbrüche und Parcourserstellung in enger Abstimmung zwischen der Bauausführung und den Archäologen. Das Risiko wird als "mittel" eingestuft, aufgrund des potentiellen Bauablaufrisikos der in den Winter hineinlaufenden Hüllgewerke Fassade + Dach. Der bisherige Terminplan sah eine bauliche Fertigstellung in 09/2024 vor, woraus sich der Zeitpunkt der Eröffnung für 03/2025 ergab. In Folge der Neubeauftragung des Gewerkes Stahlbau wurde der Gesamtterminplan angepasst. Auf Grundlage dieser neuen Terminschiene ergibt sich ein neuer Fertigstellungstermin zum 31.12.2027. Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. Der Rat hat im Rahmen einer haushaltsrechtlichen Unterrichtung am 01.10.2024 die Mehrkosten i.H.v. 63 Mio. € zur Kenntnis genommen. Das Budget beläuft sich nun auf 190 Mio. Euro brutto. Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. Das Risiko wird als "planmäßig" eingestuft, da alle Baugewerke des Teilprojektes Praetorium / MPZ vergeben sind. Für die Maßnahmen Praetorium und MPZ ist die Neubeauftragung für die Gewerke Trockenbau sowie Elektro- und Nachrichtentechnik im Februar 2025 erfolgt. Die Arbeiten wurden bereits wieder aufgenommen. Das Risiko wird als "mittel" eingestuft, aufgrund der Ablaufprobleme, die typischerweise beim Bauen im Bestand auftreten können. Es hat ein erster Kick-Off- Termin mit der Nachfolgefirma für die Gewerke Trockenbau sowie Elektro- und Nachrichtentechnik stattgefunden. Die Firma wird nun kurzfirstig die Werk- und Montageplanung zur Prüfung vorlegen und nach Freigabe mit der Bauausführung starten. Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. Der Rat hat im Rahmen einer haushaltsrechtlichen Unterrichtung am 01.10.2024 die Mehrkosten i.H.v. 63 Mio. € zur Kenntnis genommen. Das Budget beläuft sich nun auf 190 Mio. Euro brutto. Das Teilprojekt Praeorium / MPZ ist in diesen Kosten inkludiert. Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. Auf Grundlage der nun erfolgten Beauftragung wird seitens der Nachfolgefirma für die Gewerke Trockenbau sowie Elektro- und Nachrichtentechnik ein Bauablaufplan für die ausstehenden Arbeiten erstellt. Vorbehaltlich dieses Bauablaufplans, kann derzeit mit einer Fertigstellung der Bauausführung bis zum Ende des 3. Quartals 2025 gerechnet werden. Nachlaufend erfolgen dann bis zum Ende des Jahres 2025 Abnahmen und Inbetriebnahmen. 3 von 4 MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 17.03.2025 07 Stand: Index: Sachstandsbericht für den Lenkungskreis Verwaltung am 10.03.2025, den Lenkungskreis Politik am 21.03.2025, den Bauausschuss am 24.03.25 und den Ausschuss für Kunst & Kultur am 25.03.25 7. Erläuterung Sachstand - Projekt Altschädensanierung Spanischer Bau (2. BA + Rampe Spanischer Bau) Auszug Rahmenterminplan ( Stand: 03/2025 ): Planung / Ausschreibung / Vergabe: Ausführung: Kosten: Termine: Legende planmäßig mittleres Risiko hohes Risiko Die Sanierung der Decke des nördlichen Rathausplatzes wird in mehreren Teilabschnitten ausgeführt, um den Zugang zum Spanischen Bau möglichst aufrecht zu erhalten. Es wurden Undichtigkeiten im Bereich der Treppe festgestellt, sodass der Bauablauf der Deckensanierung überarbeitet werden musste. In diesem Zusammenhang wird im März / April 2025 ein Teilbereich der denkmalgeschützten Ausgangstreppe zurückgebaut, um das Schadensbild der Undichtigkeiten der Treppenanlage genauer zu begutachten. Im Anschluss wird in Abstimmung mit der Denkmalpflege der Umfang der Sanierung ermittelt. Das Ziel ist es, dass die Sanierung der Treppe im Vorfeld der Fertigstellung der Platzfläche (2. BA) erfolgt. Aus diesem Grund wurde entschieden, dass die sanierte Teilfläche direkt den finalen und keinen temporären Plattenbelag erhält. Der Umfang der Treppensanierung wird voraussichtlich Einfluss auf die Terminschiene der Fertigstellung der Platzfläche 2. BA nehmen, sodass eine spätere Anpassung des Terminplanes wahrscheinlich ist. In Abhängigkeit zum festgestellten Sanierungsumfang der Treppenanlage muss ggf. ein Bauantrag gestellt werden. Die neue Rampenanlage wird im Bereich des 2. und 3. BA's errichtet, sodass die Fertigstellung der Rampe erst im Zuge der Gesamtfertigstellung der Freianlagen erfolgen kann. Für den Übergangszeitraum wird eine provisorische Rampe vorgehalten werden. Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. Das Teilprojekt Altschädensanierung Spanischer Bau wird nicht über das Projektbudget des MiQua finanziert, sondern aus Bauunterhaltungsmitteln. Aufgrund der aktuell laufenden Untersuchungen der Treppenanlage, liegt noch keine valide Kostenberechnung vor. Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. Vorbehaltlich der aktuell noch ausstehenden Untersuchungen an der Treppenanlage, kann derzeit mit einer Fertigstellung der Bauausführung im 4. Quartal 2025 (31.10.2025) gerechnet werden. Weitere Informationen zum Projekt unter www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/gebaeudewirtschaft-der-stadt- koeln/miqua-das-museum-im-quartier Das Risiko wird als "mittel" eingestuft, aufgrund der fehlenden Kenntnisse zum Schadensbild der Treppe. Die Beauftragung des Rückbaus des 1. Teils der Treppe ist für März 2025 vorgesehen. Im Anschluss an den Rückbau muss die Treppe in Augenschein genommen und das Ausmaß der notwendigen Sanierung bewertet werden. Erst danach können die weiteren baulichen Leistungen für den Neuaufbau der Treppe ausgeschrieben werden. Das Risiko wird als "mittel" eingestuft, aufgrund der fehlenden Kenntnisse zum Schadensbild der Treppe. 4 von 4
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0009/2025/1
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 21.03.2025
- Erstellt
- 20.01.2025 15:22