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0143/2021

Naturschutzwartbericht 2020 Herr Jansen/ Bezirk 6 ost

Mitteilung BV 06.04.2021

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Jahresbericht 2020 Hr. Jansen

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Bezirk 6 NAWA Jahresbericht 2020

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Mitteilung BV

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Jahresbericht 2020 Hr. Jansen

9824 Zeichen

Jahresbericht 2020  
Herbert Jansen  Naturschutzwacht              Stadt Köln  Bezirk 6  Chorweiler Ost  
Naturschutzgebiete Worringer Bruch, Rheinaue und Umgebung             
31.12.2020  
Naturschutzgebiet N4 Rheinaue Worringen Langel  
Wegen des Lockdowns waren im Frühjahr, gegenüber den Jahren zuvor, viel mehr Menschen 
in der Natur unterwegs. Hier im Naturschutzgebiet N4 wird seit 2019 eine saisonale 
Beweidung als der Ausgleichsmaßnahmen für die Leverkusener Rheinbrücke durchgeführt. 
Als dann der Beweidungszaun bei Worringen wieder aufgestellt wurde, war das für viele 
Besucher ganz neu und unverständlich. Infotafeln und Beschilderung gab es wie im Jahr 
zuvor immer noch nicht. Beschädigungen am Zaun waren zu beklagen. Es wurden die 
Trampelpfade des Öfteren wieder freigeschnitten und der Elektrodraht woanders 
quergespannt. Nach einer Vorortbesprechung zwischen Straßen NRW, Grünflächenamt, der 
unteren Naturschutzbehörde und weiteren Beteiligten wurde vereinbart einen Wachdienst 
(KGBA) im Naturschutzgebiet zu einzusetzen. Der Wachdienst informierte die Besucher über 
den Sinn des Weidezaunes. Die Beschädigungen hörten auf und die Rinder kamen dann 
Mitte Mai. Erst kamen 11 Rinder und später wurden es dann 19 Tiere. Der Wachdienst 
schützte nicht nur den Zaun sondern wies auch die Besucher auf das Verhalten im 
Naturschutzgebiet hin: kein Grillen und keine freilaufende Hunde. Der Wachdienst wurde 
nach und nach wieder abgebaut. Der Treidelpfad, innerhalb der südlichen Weide war wieder 
mit einem mobilen Zaun begrenzt. Er wurde von den Rindern, wie auch schon im Vorjahr 
durchquert und dabei niedergerissen. Die 2. Weide im Norden direkt vor Worringen neben 
dem Treidelpfad wurde nicht genutzt. Bei einem Versuch 3 Jungbullen dort auszusetzen, 
büchsten diese aus und gingen durch den Zaun auf die andere Weide zu den dortigen 
Rindern. Die Jungbullen waren sowieso des Öfteren außerhalb des Zaunes wo es besseres 
Gras gab. Sie gingen aber von selbst wieder zurück.    
Gegen Ende der Beweidung wurde der mobile Zaun vom Landwirt demontiert und die 
Jungbullen vorab in den Winterstall gebracht. Die Begehung des Treidelpfades ohne Zaun 
war dann für Mensch und Tier viel entspannter möglich, weil auch kein Zaun mehr am Boden 
über dem Weg lag. Der Treidelpfad ist für die Worringer durch keinen anderen Weg zu 
ersetzen, nur hier hört man das Rauschen des Wassers und sieht man den Rhein mit seinen 
Schiffen und Vögeln. Wegen des trockenen Sommers war die Weide im September total 
abgegrast. Ab Oktober kamen dann der Rest der Herde (13 Rinder, Kälber und der Bulle) auf 
die nördliche Weide, wo nach einer Mahd wieder genug frisches Futter stand. Es wurde hier 
auch noch ein Jungbulle geboren. Über Winter ist der Zaun zum Teil  wieder demontiert.  
Ein Ergebnis der Beweidung für die Landschaftspflege sollte für die Bevölkerung bekannt 
gegeben werden. Die abgegraste Weidefläche mit den zerbissenen Gebüschen sieht 
natürlich nicht so schön aus wie die anderen Flächen in der Rheinaue wo nur das Wasser- 
und Schifffahrtsamt dann und wann mit seinem Unimog die 100 m Barken brutal 
freischneidet.  
Für die Zukunft:

Der Treidelpfad sollte innerhalb der Weide nicht mehr eingezäunt werden und er sollte 
bessere Durchgänge(vielleicht Klapptore) bekommen um vieleicht eine bessere Akzeptanz in 
der Bevölkerung zu erreichen.  
Für das nächste Jahr werden dann auch hoffentlich mindestens 2 Infoschilder durch Straßen 
NRW aufgestellt werden?  
Die Hinweisschilder vom Grünflächenamt am Rheindeich müssen auch überarbeitet und 
ergänzt werden(z.B. Wegeplan), worauf schon im Pflege und Entwicklungsplan hingewiesen 
wurde.  
Eine Präsens von Aufsicht(City Guide) und Ordnungsamt sollte auch weiterhin bei  Bedarf das 
Einhalten der Regeln im Naturschutzgebiet überprüfen.  
Hundefreilaufflächen  sind im Kölner Norden weiterhin nicht in Sicht!  
  
Naturschutzgebiet N1 Rheinaue Langel Merkenich  
Im Naturschutzgebiet N1 wurden laut Pflege und Entwicklungsplan 5 Angelstellen festgelegt 
und deswegen Hinweisschilder "Hier Angeln erlaubt" aufgestellt. Zwischen Worringen und 
Langel gibt es neuerdings keine Angelstellen mehr!  
 Der Bau der Leverkusener Brücke durch "Straßen NRW" beeinträchtig die Rheinaue 
erheblich. Flächenmäßig ist es nur die Fläche von 4 Fußballfeldern, aber während der 
Bautätigkeit war es oft in großem Umkreis laut und der Boden vibrierte. Die Vorlandbrücke 
aus Beton ist nur zu 1/3 fertig. Die Pfeiler für die Pylone im Wasser fehlen noch. Wenigstens 
sind die Erdarbeiten für die Fundamente fertig. Die Stützen und Säulen für die Montage der 
Stahlplatten über Land stehen auch schon. In den letzten Monaten, nach Kündigung der 
Baufirma war keine Bautätigkeit für die Brücke mehr zu sehen. Ab 2021 baut dann 
hoffentlich die "Autobahn GmbH" der Bundesrepublik die  Brücke irgendwann weiter.  
  
Naturschutzgebiet N3  Worringer Bruch  
In diesem Jahr 2020 wurde im Naturschutzgebiet Worringer Bruch (N3) eine Kammmolch 
Erfassung durchgeführt. Es sollten die aktuelle Bestandssituation und die Aufenthaltsräume 
überprüft werden. Die letzte Erfassung wurde im Jahre 2002 als Diplomarbeit durchgeführt.  
Diesmal hatte sich eine Studentin bereit erklärt, ihre Masterarbeit zu diesem Thema zu 
machen. Betreut wurde sie durch Herrn Elmar Schmidt von der NABU Station 
Leverkusen/Köln. Er betreut die Amphibien Projekte rund um Köln. 2003 stand das Wasser 
zum letzten Mal bis über den Senfweg, danach war es manchen Sommer ziemlich trocken. 
Glücklicherweise gab es im Frühjahr 2020 ein leichtes Hochwasser und es hatte viel geregnet 
und nach 2 ganz trockenen Jahren im Worringer Bruch gab es an einigen Stellen genügend 
Wasser um diese Aktion nochmal durchzuführen.  
Im April begann somit das große Zählen. Mit ca. 30 Eimerreusen wurden die Molche an 2 
Nächten pro Woche in  den nächsten Wochen eingefangen. Am nächsten Morgen  wurden 
die Kammmolche aus den Eimern entnommen und gezählt. Gleichzeitig waren auch 
Bergmolche, Teichmolche und Kaulquappen von Fröschen und Kröten in den Reusen. 
Manchmal waren viele Reusen aber auch leer. Die Kammmolche wurden gemessen und

gewogen und nach Männlein und Weiblein katalogisiert. Das Bauchfleckenmuster an der 
Unterseite ist wie ein Fingerabdruck und wurde fotografiert. Über Computer-Bild-Vergleich 
wurde ausgewertet ob ein Neu- oder Wiederfang vorlag. Anschließend wurde ein Abstrich 
von der Haut genommen, um  zu untersuchen ob die Molche mit dem Bsal-Pilz befallen sind. 
Es wurden 475 Kammmolche gezählt, 245 Weibchen, 230 Männchen, 434 Larven und zum 
Glück kein Bsal-Pilz gefunden. Die Eimerreusen auslegen und einsammeln war schon eine 
anstrengende Sache. Zu den flachen Wasserstellen ging es manchmal nur auf allen Vieren, 
flach unter den Sträuchern hindurch. Viele Tage Arbeit für die Studentin und den Helfern aus 
deren Freundeskreis.  
Ende Juni war aber sehr schnell kein Wasser mehr im Bruch und die Fangaktion im Wasser 
musste beendet werden, dadurch ist es unklar wie viele Larven überlebt haben. Da es im 
August aber noch heiß und zu trocken war, konnte auch der Weg der Molche in den 
Nachtstunden zu ihren Landlebensräumen nicht mehr verfolgt werden. Es gab noch einige 
Nachtwachen im Bruch, aber kaum Sichtungen der Molche oder des Nachwuchses.  
Im April hatte ich selbst nach vielen Jahren nochmal einen Kammmolch gefunden und so bin 
ich über das Ergebnis sehr erfreut. An einigen Fangaktionen und Abendrundgängen konnte 
ich mitmachen und weiß daher wie aufwendig und schwer diese Aktion war.  
Da über die letzten Jahre das Bruch immer mehr verlandet ist, sollte man über eine 
Vertiefung der Wasserflächen an ein oder zwei Stellen nachdenken, um dann in den nächsten 
trockenen Jahren ein besseres Überleben der Molche, Kröten und Frösche und deren 
Nachwuchs zu ermöglichen .  
Auch am Ende des Jahres ist noch kein Wasser an der Oberfläche im Worringer Bruch. Das 
Bruch als Biotop hat den Vorteil für Amphibien, es gibt keine Fische als Freßfeinde, nur 
Graureiher an den zu kleinen Wasserflächen.  
  
Rund um das Worringer Bruch sind in den nächsten 5 Jahren drei Baugebiete geplant: in 
Worringen, in Kreuzfeld und in Roggendorf-Thenhoven. Sie sind alle Luftlinie weniger als 400 
m vom Naturschutzgebiet (FFH Gebiet) entfernt. 
Der Bau des Hochwasserretentionsraumes Worringer Bruch ist auch noch in Planung. 
Hoffentlich werden die Ausgleichsflächen vernünftig angelegt. Mein Vorschlag: Das 
Rheinvorland bei Worringen wurde vor einigen Jahren Revitalisiert  und 10000 Lkw-Ladungen 
ausgebaggert und eine ehemalige Wasserfläche wiederhergestellt als Ausgleichmaßnahme 
für den Godorfer Hafen. Als Ausgleich für die Baumaßnahmen rund um das Worringer Bruch 
könnte man auch im Bruch revitalisieren und etliche LKW-Ladungen ausbaggern um eine 
Wasserfläche für die Amphibien wieder herzustellen. Die abgefahrene Erde kann als 
Lärmschutzwall direkt in der Nähe für die Baufelder dienen, wie damals auch für das Baufeld 
bei Köln Widdersdorf.  
  
Rund um das Worringer Bruch und auch sonst am Rhein stehen jetzt viele 
Naturwaldschilder, die auf die Gefahr eventuell umstürzender Bäume hinweisen.  
Auf den Rheinwiesen und auf den vorgelagerten Feldern haben die Nilgänse zahlenmäßig 
ordentlich zugelegt.  
Am Rheinufer gibt es immer mehr Herzmuscheln. Neuerdings liegen am Ufer aber auch viele 
tote Krabben.  
Im Jahre 2019 wurde auch das Naturschutzgebiet Worringen Langel N4 im Internet auf der 
Seite der Stadt-Koeln  vorgestellt. Es soll eine dauernde, aktuelle Information sein. Eine gute 
Idee, die anderen Gebiete sollen noch folgen.

Wegen Corona fiel an allen Orten im Kölner Norden die Aktion -Kölle putzmunter - aus. Im 
September gab es dann wenigstens in der Rheinaue die Aktion –Rine clean up - wo ein großer 
Berg Müll eingesammelt wurde.

Bezirk 6 NAWA Jahresbericht 2020

9802 Zeichen

Jahresbericht 2020  
Herbert Jansen  Naturschutzwacht              Stadt Köln  Bezirk 6  Chorweiler Ost 
Naturschutzgebiete Worringer Bruch, Rheinaue und Umgebung             
31.12.2020 
Naturschutzgebiet N4 Rheinaue Worringen Langel 
Wegen des Lockdowns waren im Frühjahr, gegenüber den Jahren zuvor, viel mehr Menschen 
in der Natur unterwegs. Hier im Naturschutzgebiet N4 wird seit 2019 eine saisonale 
Beweidung als der Ausgleichsmaßnahmen für die Leverkusener Rheinbrücke durchgeführt. 
Als dann der Beweidungszaun bei Worringen wieder aufgestellt wurde, war das für viele 
Besucher ganz neu und unverständlich. Infotafeln und Beschilderung gab es wie im Jahr 
zuvor immer noch nicht. Beschädigungen am Zaun waren zu beklagen. Es wurden die 
Trampelpfade des Öfteren wieder freigeschnitten und der Elektrodraht woanders 
quergespannt. Nach einer Vorortbesprechung zwischen Straßen NRW, Grünflächenamt, der 
unteren Naturschutzbehörde und weiteren Beteiligten wurde vereinbart einen Wachdienst 
(KGBA) im Naturschutzgebiet zu einzusetzen. Der Wachdienst informierte die Besucher über 
den Sinn des Weidezaunes. Die Beschädigungen hörten auf und die Rinder kamen dann Mitte 
Mai. Erst kamen 11 Rinder und später wurden es dann 19 Tiere. Der Wachdienst schützte 
nicht nur den Zaun sondern wies auch die Besucher auf das Verhalten im Naturschutzgebiet 
hin: kein Grillen und keine freilaufende Hunde. Der Wachdienst wurde nach und nach wieder 
abgebaut. Der Treidelpfad, innerhalb der südlichen Weide war wieder mit einem mobilen 
Zaun begrenzt. Er wurde von den Rindern, wie auch schon im Vorjahr durchquert und dabei 
niedergerissen. Die 2. Weide im Norden direkt vor Worringen neben dem Treidelpfad wurde 
nicht genutzt. Bei einem Versuch 3 Jungbullen dort auszusetzen, büchsten diese aus und 
gingen durch den Zaun auf die andere Weide zu den dortigen Rindern. Die Jungbullen waren 
sowieso des Öfteren außerhalb des Zaunes wo es besseres Gras gab. Sie gingen aber von 
selbst wieder zurück.    
Gegen Ende der Beweidung wurde der mobile Zaun vom Landwirt demontiert und die 
Jungbullen vorab in den Winterstall gebracht. Die Begehung des Treidelpfades ohne Zaun 
war dann für Mensch und Tier viel entspannter möglich, weil auch kein Zaun mehr am Boden 
über dem Weg lag. Der Treidelpfad ist für die Worringer durch keinen anderen Weg zu 
ersetzen, nur hier hört man das Rauschen des Wassers und sieht man den Rhein mit seinen 
Schiffen und Vögeln. Wegen des trockenen Sommers war die Weide im September total 
abgegrast. Ab Oktober kamen dann der Rest der Herde (13 Rinder, Kälber und der Bulle) auf 
die nördliche Weide, wo nach einer Mahd wieder genug frisches Futter stand. Es wurde hier 
auch noch ein Jungbulle geboren. Über Winter ist der Zaun zum Teil  wieder demontiert. 
Ein Ergebnis der Beweidung für die Landschaftspflege sollte für die Bevölkerung bekannt 
gegeben werden. Die abgegraste Weidefläche mit den zerbissenen Gebüschen sieht natürlich 
nicht so schön aus wie die anderen Flächen in der Rheinaue wo nur das Wasser- und 
Schifffahrtsamt dann und wann mit seinem Unimog die 100 m Barken brutal freischneidet. 
Für die Zukunft: 
 Der Treidelpfad sollte innerhalb der Weide nicht mehr eingezäunt werden und er sollte 
bessere Durchgänge(vielleicht Klapptore) bekommen um vieleicht eine bessere Akzeptanz in 
der Bevölkerung zu erreichen.

Für das nächste Jahr werden dann auch hoffentlich mindestens 2 Infoschilder durch Straßen 
NRW aufgestellt werden? 
Die Hinweisschilder vom Grünflächenamt am Rheindeich müssen auch überarbeitet und 
ergänzt werden(z.B. Wegeplan), worauf schon im Pflege und Entwicklungsplan hingewiesen 
wurde. 
Eine Präsens von Aufsicht(City Guide) und Ordnungsamt sollte auch weiterhin bei  Bedarf 
das Einhalten der Regeln im Naturschutzgebiet überprüfen. 
Hundefreilaufflächen  sind im Kölner Norden weiterhin nicht in Sicht! 
  
Naturschutzgebiet N1 Rheinaue Langel Merkenich 
Im Naturschutzgebiet N1 wurden laut Pflege und Entwicklungsplan 5 Angelstellen festgelegt 
und deswegen Hinweisschilder "Hier Angeln erlaubt" aufgestellt. Zwischen Worringen und 
Langel gibt es neuerdings keine Angelstellen mehr! 
 Der Bau der Leverkusener Brücke durch "Straßen NRW" beeinträchtig die Rheinaue 
erheblich. Flächenmäßig ist es nur die Fläche von 4 Fußballfeldern, aber während der 
Bautätigkeit war es oft in großem Umkreis laut und der Boden vibrierte. Die Vorlandbrücke 
aus Beton ist nur zu 1/3 fertig. Die Pfeiler für die Pylone im Wasser fehlen noch. Wenigstens 
sind die Erdarbeiten für die Fundamente fertig. Die Stützen und Säulen für die Montage der 
Stahlplatten über Land stehen auch schon. In den letzten Monaten, nach Kündigung der 
Baufirma war keine Bautätigkeit für die Brücke mehr zu sehen. Ab 2021 baut dann 
hoffentlich die "Autobahn GmbH" der Bundesrepublik die  Brücke irgendwann weiter. 
  
Naturschutzgebiet N3  Worringer Bruch  
In diesem Jahr 2020 wurde im Naturschutzgebiet Worringer Bruch (N3) eine Kammmolch 
Erfassung durchgeführt. Es sollten die aktuelle Bestandssituation und die Aufenthaltsräume 
überprüft werden. Die letzte Erfassung wurde im Jahre 2002 als Diplomarbeit durchgeführt.  
Diesmal hatte sich eine Studentin bereit erklärt, ihre Masterarbeit zu diesem Thema zu 
machen. Betreut wurde sie durch Herrn Elmar Schmidt von der NABU Station 
Leverkusen/Köln. Er betreut die Amphibien Projekte rund um Köln. 2003 stand das Wasser 
zum letzten Mal bis über den Senfweg, danach war es manchen Sommer ziemlich trocken. 
Glücklicherweise gab es im Frühjahr 2020 ein leichtes Hochwasser und es hatte viel geregnet 
und nach 2 ganz trockenen Jahren im Worringer Bruch gab es an einigen Stellen genügend 
Wasser um diese Aktion nochmal durchzuführen. 
Im April begann somit das große Zählen. Mit ca. 30 Eimerreusen wurden die Molche an 2 
Nächten pro Woche in  den nächsten Wochen eingefangen. Am nächsten Morgen  wurden die 
Kammmolche aus den Eimern entnommen und gezählt. Gleichzeitig waren auch Bergmolche, 
Teichmolche und Kaulquappen von Fröschen und Kröten in den Reusen. Manchmal waren 
viele Reusen aber auch leer. Die Kammmolche wurden gemessen und gewogen und nach 
Männlein und Weiblein katalogisiert. Das Bauchfleckenmuster an der Unterseite ist wie ein 
Fingerabdruck und wurde fotografiert. Über Computer-Bild-Vergleich wurde ausgewertet ob 
ein Neu- oder Wiederfang vorlag. Anschließend wurde ein Abstrich von der Haut genommen, 
um  zu untersuchen ob die Molche mit dem Bsal-Pilz befallen sind. Es wurden 475 
Kammmolche gezählt, 245 Weibchen, 230 Männchen, 434 Larven und zum Glück kein Bsal-
Pilz gefunden. Die Eimerreusen auslegen und einsammeln war schon eine anstrengende

Sache. Zu den flachen Wasserstellen ging es manchmal nur auf allen Vieren, flach unter den 
Sträuchern hindurch. Viele Tage Arbeit für die Studentin und den Helfern aus deren 
Freundeskreis. 
Ende Juni war aber sehr schnell kein Wasser mehr im Bruch und die Fangaktion im Wasser 
musste beendet werden, dadurch ist es unklar wie viele Larven überlebt haben. Da es im 
August aber noch heiß und zu trocken war, konnte auch der Weg der Molche in den 
Nachtstunden zu ihren Landlebensräumen nicht mehr verfolgt werden. Es gab noch einige 
Nachtwachen im Bruch, aber kaum Sichtungen der Molche oder des Nachwuchses.  
Im April hatte ich selbst nach vielen Jahren nochmal einen Kammmolch gefunden und so bin 
ich über das Ergebnis sehr erfreut. An einigen Fangaktionen und Abendrundgängen konnte 
ich mitmachen und weiß daher wie aufwendig und schwer diese Aktion war. 
Da über die letzten Jahre das Bruch immer mehr verlandet ist, sollte man über eine 
Vertiefung der Wasserflächen an ein oder zwei Stellen nachdenken, um dann in den nächsten 
trockenen Jahren ein besseres Überleben der Molche, Kröten und Frösche und deren 
Nachwuchs zu ermöglichen.  
Auch am Ende des Jahres ist noch kein Wasser an der Oberfläche im Worringer Bruch. Das 
Bruch als Biotop hat den Vorteil für Amphibien, es gibt keine Fische als Freßfeinde, nur 
Graureiher an den zu kleinen Wasserflächen. 
  
Rund um das Worringer Bruch sind in den nächsten 5 Jahren drei Baugebiete geplant: in 
Worringen, in Kreuzfeld und in Roggendorf-Thenhoven. Sie sind alle Luftlinie weniger als 
400 m vom Naturschutzgebiet (FFH Gebiet) entfernt. 
Der Bau des Hochwasserretentionsraumes Worringer Bruch ist auch noch in Planung. 
Hoffentlich werden die Ausgleichsflächen vernünftig angelegt. Mein Vorschlag: Das 
Rheinvorland bei Worringen wurde vor einigen Jahren Revitalisiert und 10000 Lkw-
Ladungen ausgebaggert und eine ehemalige Wasserfläche wiederhergestellt als 
Ausgleichmaßnahme für den Godorfer Hafen. Als Ausgleich für die Baumaßnahmen rund um 
das Worringer Bruch könnte man auch im Bruch revitalisieren und etliche LKW-Ladungen 
ausbaggern um eine Wasserfläche für die Amphibien wieder herzustellen. Die abgefahrene 
Erde kann als Lärmschutzwall direkt in der Nähe für die Baufelder dienen, wie damals auch 
für das Baufeld bei Köln Widdersdorf. 
  
Rund um das Worringer Bruch und auch sonst am Rhein stehen jetzt viele Naturwaldschilder, 
die auf die Gefahr eventuell umstürzender Bäume hinweisen. 
Auf den Rheinwiesen und auf den vorgelagerten Feldern haben die Nilgänse zahlenmäßig 
ordentlich zugelegt. 
Am Rheinufer gibt es immer mehr Herzmuscheln. Neuerdings liegen am Ufer aber auch viele 
tote Krabben.  
Im Jahre 2019 wurde auch das Naturschutzgebiet Worringen Langel N4 im Internet auf der 
Seite der Stadt-Koeln  vorgestellt. Es soll eine dauernde, aktuelle Information sein. Eine gute 
Idee, die anderen Gebiete sollen noch folgen. 
Wegen Corona fiel an allen Orten im Kölner Norden die Aktion -Kölle putzmunter - aus. Im 
September gab es dann wenigstens in der Rheinaue die Aktion –Rine clean up - wo ein großer 
Berg Müll eingesammelt wurde.

Mitteilung BV

11008 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
V/57/571 
 
Vorlagen-Nummer 
 0143/2021 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehörde 26.04.2021 
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 27.05.2021 
 
Naturschutzwartbericht 2020 Herr Jansen/ Bezirk 6 ost 
 
Anfang des Jahres hat Herr Jansen in seiner Funktion als Naturschutzwart (Bezirk Chorweiler) seinen 
Jahresbericht 2020 der Unteren Naturschutzbehörde übermittelt. Der Aufgabe eines Naturschutzwar-
tes (u.a. Benachrichtigung über nachteilige Veränderungen in der Landschaft, Information und Aufklä-
rung der Menschen vor Ort) kommt Herr Jansen seit vielen Jahren verantwortungsvoll nach. Herr 
Jansen zeigt regelmäßig Präsenz in den Schutzgebieten und steht (auch aufgrund seiner guten Ver-
netzung vor Ort) als wichtiger Ansprechpartner den ortsansässigen Vereinen, Initiativen und Bür-
ger*innen zur Verfügung. Für seinen engagierten Einsatz, die gute Zusammenarbeit und seine hilfrei-
chen Hinweise, Anregungen usw. gilt Herrn Jansen an dieser Stelle ein ausdrücklicher Dank der Un-
teren Naturschutzbehörde.    
In dem zusammengestellten Jahresbericht werden von Herrn Jansen Punkte aufgeführt, bei denen 
Handlungsbedarf gesehen bzw. deren Umsetzung angeregt wird.  
Die Verwaltung nimmt hierzu wie folgt Stellung: 
 
Beweidung im Naturschutzgebiet N 4 „Rheinaue Worringen-Langel“ 
Der erarbeitete Kompromiss aus dem Beweidungsjahr 2019 konnte im Laufe der Beweidungssaison 
2020 durch Straßen NRW (jetzt in der Zuständigkeit der Autobahn GmbH) umgesetzt werden. Leider 
wurden die Zäune weiterhin regelmäßig beschädigt. Der Einsatz der KGAB (Kölner Gesellschaft für 
Arbeits- und Berufsförderung mbH) in den Naturschutzgebieten N 1 „Rheinaue Langel –Merkenich“ 
sowie N 4 „Rheinaue Worringen-Langel“ konnte die Situation vor Ort etwas entspannen. 
Nach Abstimmung mit seiner Haftpflichtversicherung konnte der Landwirt die Zäune entlang des Trei-
delpfades entfernen. Die Beteiligten gehen davon aus, dass sich die Situation dadurch zukünftig zu-
sätzlich entspannen wird. In 2021 wird ein durch die Autobahn GmbH beauftragtes Monitoring durch-
geführt.  
 
Aufstellung von Hinweisschildern durch Straßen NRW (Autobahn GmbH) 
Die Abstimmung zu der Beschilderung durch die Autobahn GmbH ist in den letzten Zügen. Die Schil-
der werden in 2021 aufgestellt. 
 
Überarbeitung der städt. Hinweisschilder  
Gegenüber des derzeitigen Bestands an den zu überarbeitenden städt. Hinweisschildern in den Na-
turschutzgebieten N 1 und N 4 sieht der aktuelle Pflege- und Entwicklungsplan (PEPL) eine größere 
Anzahl vor. Inhaltlich sind diese zu aktualisieren und u.a. auch um die im Jahresbericht beschriebe-
nen Wegeführungen zu ergänzen. Im Vorfeld der anstehenden Schilderüberarbeitung ist die Beauf-
tragung eines externen Büros vorgesehen, welches ein einheitliches, zeitgemäßes Layout entwerfen 
soll. Ziel ist (unter Berücksichtigung verschiedener Aspekte wie Leserlichkeit usw.) die Entwicklung 
eines ansprechendes „Grundgerüstes“. Textlich ergänzt und auf das jeweilige Naturschutzgebiet ab-
gestimmt, kann das Layout ansc hließend für das gesamte Stadtgebiet Anwendung finden. Derzeitig

2 
 
ist die Ausschreibung zur Vergabe in Vorbereitung. Für das Naturschutzgebiet N 1 „Rheinaue Langel-
Merkenich“ -wie auch für das Naturschutzgebiet N 4 „Rheinaue Worringen bis Langel“-wird eine Auf-
stellung der überarbeiteten Hinweisschilder für Ende 2021/ Anfang 2022 angestrebt.  
 
Beschilderung/ Wegemarkierung 
Die Beschilderung (Rheinaue/ Wegeführungen) ist ebenso wie die vorgesehene Wegemarkierung in 
Bearbeitung. Aufgrund langfristiger, krankheitsbedingter Personalausfälle sowie der Hochwassersitu-
ation im Februar kam es hinsichtlich der Wegemarkierungen zu zeitlichen Verzögerungen. Mit der 
Fertigstellung der Wegemarkierung wird in den nächsten Monaten, mit einer neuen Beschilderung bis 
Ende 2021 gerechnet.  
 
Präsenz KGAB/ Ordnungsamt 
Die Anwesenheit der KGAB -Mitarbeiter*innen hat sich durchweg als positiv erwiesen. Sie standen 
Besuchern der Flächen für allgemeine Auskünfte zur Verfügung und wiesen hierüber hinaus auch auf 
eventuelles Fehlverhalten (nicht angeleinte Hunde usw.) hin. Für 2021 sind weitere Einsätze durch 
die KGAB in Schutzgebieten geplant, welche weiterhin von der Unteren Naturschutzbehörde koordi-
niert werden. Die Kollegen*innen des Ordnungsamtes haben 2020 in unregelmäßigen Abständen  
(häufig anlassbezogen) agiert. Inwiefern regelmäßigere Kontrollen durchführbar sind, ist letztendlich 
auch abhängig von der personellen, noch nicht absehbaren Auslastung (z.B. hinsichtlich vermehrter 
Prüfung von Corona-Verstößen) der Kollegen*innen.  
Hundefreilauffläche 
Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen ist bereits seit längerem auf der Suche nach Flächen 
zwischen Worringen und Merkenich, die sich als Hundefreilaufflächen eignen. Aufgrund des Mangels 
an verfügbaren Flächen konnte noch keine Flä che konkretisiert werden, es laufen jedoch weitere 
Bemühungen. Innerhalb von Naturschutzgebieten werden keine Hundefreilaufflächen ausgewiesen. 
Allerdings wird demnächst ein Teil einer ehemaligen Ackerfläche im Landschaftsschutzgebiet nahe 
der Fähranlegestelle, die im PEPL als Hunde - und Liegewiese vorgesehen ist, entsprechend herge-
richtet. Je nach Entwicklung der Grasnarbe und den Witterungsbedingungen ist mit einer Fertigstel-
lung evtl. noch in 2021 zu rechnen. 
 
Naturschutzgebiet N 3 „Worringer Bruch“/ Vorgeschlagene Vertiefung der Wasserflächen 
Die Problematik, dass die Kammmolch -Population im Worringer Bruch darunter leidet, dass die als 
Laichgewässer dienenden Wasserflächen des Worringer Bruches insbesondere im Frühjahr und 
Frühsommer austrocknen, ist be reits Gegenstand des 2017 erstellten Fachkonzeptes Kammmolch. 
Dieses wurde von Herrn Elmar Schmidt (NABU Naturschutzstation Leverkusen/Köln) als eigenständi-
ge Ergänzung zum Sofortmaßnahmenkonzept für den Worringer Bruch erarbeitet. 
 
Als Lösungsvorschlag um  den Austrocknungstendenzen im Bruch zu begegnen und die Vermeh-
rungsmöglichkeiten zu verbessern wird auch hierin die Vertiefung bestehender Mulden bzw. die Anla-
ge von zwei Gewässern von jeweils ca. 500 m² Größe in der Rinne südlich des Senfweges vorge-
schlagen. Hiermit sollen in den Niedrigwasserphasen ausreichend große wasserbespannte Flächen 
bis zum Ende der Laichzeit erhalten bleiben. Dieses Konzept wurde mit der Landesanstalt für Natur, 
Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV), der Unteren Bodenschutzbehörde und Unteren Na-
turschutzbehörde abgestimmt. 
 
Bei den anschließend seitens der UNB in Auftrag gegebenen Bodenuntersuchungen im Bereich der 
geplanten Teichstandorte stellte sich eine besondere Bodenproblematik heraus. Die als Sperrschicht 
fungierende Tonmulde steht oberflächennah an und in sehr kleinflächig wechselnder Tiefe. Dadurch 
sind Ausschachtungen stellenweise nur bis ca. 60-70 cm Tiefe, an einer Bohrstelle sogar nur bis 15 
cm Tiefe, möglich, so dass die Zieltiefe der Gewässersohlen von 34,5 m ü NN nur teilweise erreicht 
werden kann. Es ist somit fraglich, ob dies ausreicht um eine Austrocknung während der Niedrigwas-
serphasen wirksam zu verhindern.  
Ein weiteres Problem stellen die mit der Realisierung verbundenen sehr hohen Kosten dar, da der 
Bodenaushub komplett abtransportiert werden müsste. Eine seitliche Lagerung lehnt das LANUV aus 
naturschutzfachlicher Sicht wegen der Betroffenheit der vorhandenen FFH-Lebensraumtypen (nach 
Anhang I der FFH-Richtlinie) ab. 
Seitens der UNB wird daher als möglich e Lösung zur Verhinderung der Austrocknung alternativ eine

3 
 
temporäre Wasserzufuhr z.B. über einen bedarfsweise gesteuerten Brunnen als deutlich naturscho-
nendere und zudem kostengünstigere Variante favorisiert. 
Zur Beurteilung der Umsetzbarkeit wurden die StEB hinzugezogen u.a. wegen der besonders zu be-
trachtenden hydrologischen Gesichtspunkte. Die StEB haben sich in diesem Ausnahmefall bereit er-
klärt im Rahmen der Zuständigkeit für Gewässer und Gewässerentwicklung eine Machbarkeitsstudie, 
die diese Thematik  mit untersucht, in Auftrag zu geben. Die daraus resultierenden auf den Natur-
schutz abzielenden Maßnahmen sollen seitens der Stadt Köln mit eigenen Mitteln umgesetzt werden. 
 
Die im Bericht von Herrn Jansen vorgeschlagene Kopplung einer Kammmolch-Stützungsmaßnahme 
mit Ausgleichsmaßnahmen für die Realisierung der im Nahbereich des Worringer Bruches geplanten 
neuen Wohngebiete bzw. des neuen Stadtteiles Kreuzfeld ist grundsätzlich ein interessanter Ansatz. 
Aus Sicht der Unteren Naturschutzbehörde muss dies zu m gegenwärtigen Zeitpunkt jedoch zurück-
gestellt werden. Im Vorfeld der noch offenen bauleitplanerischen Verfahren bzw. der derzeit erst im 
Stadium des dialogischen Wettbewerbsverfahrens befindlichen Kreuzfeldbebauung müssen zuvor die 
entgegenstehenden naturschutz- und artenschutzrechtlichen Erfordernisse – Prüfung der FFH -
Verträglichkeit und Artenschutzprüfung - abschließend geklärt sein. Alle Veränderungen und Störun-
gen, die zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Natura 2000 -Gebietes in seinen für die E rhal-
tungsziele oder den Schutzzweck maßgeblichen Bestandteilen führen können, sind unzulässig (Ver-
schlechterungsverbot). So muss in Bezug auf das Erhaltungsziel für den Kammmolch (Art nach An-
hang II der FFH -Richtlinie) sowie für die im Standarddatenbogen g enannten bedeutsamen Vorkom-
men von Rohrweihe, Wespenbussard, Pirol und Nachtigall der Nachweis erbracht werden, dass es zu 
keinerlei erheblichen Störungen der lokalen Populationen z.B. durch Zunahme der Erholungsnutzung 
im Bruch, freilaufende Hunde und Kat zen, Störungen durch Verkehrszunahme etc. kommen wird. 
Außerdem müssen artenschutzrechtliche Konflikte – es sind Vorkommen besonders geschützter Ar-
ten im Untersuchungsraum bekannt – sicher ausgeschlossen sein. 
 
Hierzu sind zunächst die entsprechenden Gutac hten zu prüfen, auszuwerten und erforderlichenfalls 
nachzubessern. 
Erst nach positivem Abschluss der Prüfung der FFH -Verträglichkeit und der Artenschutzprüfungen 
können innerhalb der bauleitplanerischen Verfahren notwendige Vermeidungs - und Ausgleichmaß-
nahmen konkretisiert werden. 
 
Vorstellung der Kölner Naturschutzgebiete im Internet 
Auf der Homepage der Stadt Köln können sich interessierte Personen über die im Kölner Stadtgebiet 
liegenden Naturschutzgebiete informieren. Für einige der insgesamt 22 Naturschutzgebiete sind be-
reits umfassende Angaben eingestellt worden. So auch für das von Herrn Jansen in seinem Bericht 
angegebene Naturschutzgebiet N 4 „Rheinaue Worringen-Langel“. Derzeitig erfolgt eine Bearbeitung 
der Texte zu den einzelnen Naturschutzgebieten. Es ist vorgesehen, dass diese noch in diesem Jahr 
vollständig online gestellt werden.   
Die Informationen zu den Naturschutzgebieten können unter folgendem Link abgerufen werden:  
https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/klima-umwelt-tiere/naturschutz-
landschaftsschutz/naturschutzgebiete-koeln

Beratungsverlauf (2)

26.04.2021 Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehörde
TOP 6.3 Kenntnisnahme (Mitteilung)

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
27.05.2021 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 10.2.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (3)

  • Senfweg
  • Am Rheinufer
  • Im Bruch

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
0143/2021
Typ
Mitteilung BV
Datum
06.04.2021
Erstellt
15.01.2021 10:07