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Verbundprojekt i Resilience- soziale Innovation und intelligente Stadtinfrastruktur für die resiliente Stadt der Zukunft

Mitteilung BV 1441/2019 vom 07.05.2019

Stand: Am 09.05.2019 in der Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/57/574 Vorlagen-Nummer 1441/2019 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 09.05.2019 Verbundprojekt i Resilience- soziale Innovation und intelligente Stadtinfrastruktur für die resiliente Stadt der Zukunft Mit dem Ratsbeschluss vom 16.12.2014 wurde die Verwaltung beauftragt die Ergebnisse der Studie „Klimawandelgerechte Metropole Köln“ bei ihrem Handeln zu berücksichtigen. Die letzten Jahre ha- ben gezeigt, dass Wetterextreme zunehmen. So hat der Sommer 2018 mit langanhaltenden Hitzepe- rioden und Temperaturen bis knapp unter 40 Grad die Aktualität des Themas ins Bewusstsein ge- bracht. Dies erfordert, neben den Vorsorgemaßnahmen, die die öffentliche Hand umzusetzen hat, auch Bürgerinnen und Bürger der Stadt Köln für das Thema zu sensibilisieren. Um die Stadt Köln widerstandsfähig („resilient“) für die Auswirkungen des Klimawandels zu machen sind Anstrengungen aller Akteure der Stadtgesellschaft erforderlich. Aus diesem Grund beteiligt sich die Stadtverwaltung Köln an dem sozialwissenschaftlich strukturier- tem Forschungsprojekt „i Resilience -soziale Innovation und intelligente Stadtinfrastruktur für die resi- liente Stadt der Zukunft“. Das Verbundprojekt hat eine Laufzeit von drei Jahren (01.11.2018 bis 31.10.2021) und wird im Rah- men der Umsetzung der Leitinitiative Zukunftsstadt gefördert (Förderquote für die Stadt Köln 100%, 0,5 Stelle EGr. 13 TVöD). Zielsetzung: Ziel ist es neue Methoden und Technologien der Aktivierung klimawandel-betroffener Bevölkerungs- gruppen in Köln und in Dortmund zu entwickeln und exemplarisch in ausgewählten Stadtbezirken (für Köln in Köln- Deutz) als so genanntes Reallabor zu testen. Reallabore sind Experimentierorte, an denen ein fester Kreis Verantwortlicher aus der Verwaltung, der Bevölkerung sowie unterschiedlicher Experten in einem definierten Zeitraum zusammenarbeitet, um in wechselseitiger Impulsvermittlung ein bestimmtes Problem oder Leitthema zu bearbeiten. Das Projektteam entwickelt zusammen mit Akteuren vor Ort innovative Lösungen für die komplexen, dynamischen Herausforderungen des Klimawandels (Überflutungsvorsorge und Hitzeprävention) und der nachhaltigen Stadtentwicklung. Beiträge des Teilprojektes in Köln: Das Teilprojekt Köln legt den Schwerpunkt auf die Partizipation der Zielgruppen in dem Reallabor- raum Köln Deutz und auf die Vorbereitung konkreter Umsetzungsmaßnahmen zur Klimawandelvor- sorge im Untersuchungsgebiet. Insbesondere die Analyse der Zusammenhänge von Gesundheits- und Klimadaten bei Extremwetterereignissen wird das Teilprojekt Köln federführend und mit Unter- stützung der Projektpartner koordinieren. Ebenfalls steht die Organisation und Durchführung der ge- planten Einzelveranstaltungen im Vordergrund und wird durch die Stadt Köln federführend ausge- führt. Hier wird die Stadt Köln ihre bereits vorhandenen Kompetenzen im beschriebenen Themenbe- reich einbringen und insbesondere bei der Entwicklung und Erprobung der übertragbaren Verfahren 2 zur kooperativen Klimawandelvorsorge in Quartieren mitwirken und den Erfahrungs- und Wissens- transfer für andere Kommunen aktiv vorantreiben und umsetzten. Darüber hinaus ist die Stadt Köln mit ihrem umfassenden Fachwissen im Bereich Klimawandelvorsorge und Gesundheit mitarbeitender Partner und beteiligt sich mit Kapazitäten als Wissensgeber, Diskussionspartner und Feedbackgeber. Nach der Vorbereitung des Projektes startet in Kürze die Umsetzungsphase vor Ort. Gespräche wur- den bereits mit relevanten Akteuren geführt. Die Beteiligungsphase beginnt mit dem sog. Auftakt- plenum am 24.5.2019 von 17-20 Uhr im Bürgerzentrum Deutz, Tempelstraße 41 - 43, 50679 Köln. Kooperationspartner sind: TU Dortmund, Sozialforschungsstelle (sfs, Verbundkoordination) Deutsches Institut für Urbanistik (Difu), Bereich Umwelt Forschungsinstitut für Wasser- und Abfall-wirtschaft an der RWTH Aachen (FiW) e. V. HafenCity Universität Hamburg (HCU), Bereich Architektur und Landschaft Stadt Dortmund, Koordinierungsstelle „nordwärts“ Stadt Köln, Umwelt- und Verbraucherschutzamt Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR Dr. Pecher AG, Erkrath TU Dortmund, ie³ - Institut für Energiesysteme, Energieeffizienz und Energiewirtschaft

Beratungsverlauf

  1. 09.05.2019

    Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)

    TOP 9.11, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

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