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0002/2024/2

Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln (MiQua) - Stand 23. April 2024

Mitteilung Ausschuss 29.04.2024

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 30.04.2024, TOP 9.1

Anlage 1 - Projektstatusbericht

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Anlage 1 - Projektstatusbericht

9774 Zeichen

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
Sachstandsbericht für den Bauauschuss am 29.04.2024 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 30.04.2024
1. Kerndaten des Projektes 
Standort:
Rathausplatz
Bauherrin:
Dezernat für Kunst und Kultur
Planungszeit:
Juli 2008 bis heute
Bauzeit:
2014 
- tbd
Projektbeschreibung:
Vor dem historischem Rathaus  befindet sich ein großes Ausgrabungsfeld 
mit Überresten aus der Römerzeit und einer alten jüdischen Gemeinde. 
Das Grabungsfeld erhält eine Betondecke, unter der die Ausstellung eingerichtet wird. 
Entlang Marspfortengasse und Unter Goldschmied, im Bereich der alten jüdischen Synagoge, 
ensteht der oberirdische Teil das "MiQua. LVR-Jüdisches Museum 
im Archäologischen Quartier Köln".
2. Termine
Meilensteine:
Planungsbeschluss
09/2008     

Ausbaugewerke 
MiQua 
(Veröffentlichung) 
1. Halbjahr 
2024
Baubeschluss (51,773 Mio. 
€) 
07/2011     

Baubeschluss (77,0 Mio. 
€)
07/2017     

Baugenehmigung 
01/2014     

Baubeginn
07/2015    

Stahlbetonarbeiten (Ende)
06/2021    

Fertigstellung Bau
09/2024
Nutzungsbeginn
03/2025
Auszug Entwurf Rahmenterminplan (Stand: 11/2021):
23.04.2024
06
Stand:
Index:
Datum Fertigstellung
und Nutzungsbeginn sind überholt; Terminplan MiQua muss 
aufgrund der neuen Terminvereinbarungen mit den Nachfolgegewerken und 
aufgrund der Mängelbeseitigungen im Gewerk Stahlbau aktualisiert werden.
Terminplan MiQua muss aufgrund der neuen Terminvereinbarungen mit den Nachfolgegewerken 
und aufgrund der Mängelbeseitigungen im Gewerk Stahlbau aktualisiert werden.
zzgl. Bauzeit für 
Änderung der 
technischen 
Anlagen für die 
vorzeitige 
Inbetriebnahme 
des Praetoriums 
und 
MPZ
(Umplanung 
und Terminplan 
in Bearbeitung)
1 von 3

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
Sachstandsbericht für den Bauauschuss am 29.04.2024 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 30.04.2024
23.04.2024
06
Stand:
Index:
3. Kosten
Ratsbeschluss Juli 2011:
Baukosten
35,417 Mio. 
€
Finanzierungsanteil Stadt
72%
Baunebenkosten inkl. Grabungskosten
16,356 Mio. 
€
Fördermittel des Landes
28%
Gesamtsumme (brutto)
51,773 Mio. 
€
∑
100%
Kostenberechnung Opt. III 2015:
Baukosten
37,777 Mio. 
€
Baunebenkosten
16,622 Mio. 
€
Finanzierungsanteil Stadt
47%
Grabungskosten
7,179 Mio. 
€
Fördermittel des Landes
53%
Gesamtsumme (brutto)
61,578 Mio. 
€
∑
100%
Ratsbeschluss Juli 2017:
Kostenberechnung Opt. III 2015 
61,578 Mio. 
€
Erhöhung Projektbudget Ratsbeschluss 07/2017
11,817 Mio. 
€
Finanzierungsanteil Stadt
58%
zzgl. Risikoaufschlag
3,670 Mio. 
€
Fördermittel des Landes
42%
Gesamtsumme (brutto)
77,000 Mio. 
€
∑
100%
Ratsbeschluss Mai 2021:
Ratsbeschluss 07/2017
77,000 Mio. 
€
Erhöhung Anteil Entscheidungsvorlagen
3,674 Mio. 
€
Erhöhung Anteil Mehrkosten Projektdurchführung
34,374 Mio. 
€
Zwischensumme (brutto)
115,000 Mio. 
€
Finanzierungsanteil Stadt
73%
zzgl. Risikoaufschlag
11,571 Mio. 
€
Fördermittel des Landes
27%
Gesamtsumme (brutto)
127,000 Mio. 
€
∑
100%
Prognose Gesamtkostensituation:
05.04.2024
Zahlungsstand=
 80,464 Mio. 
€ 
4. Risiken
Grün
Gelb 
Rot
1
Baugrund (Schadstoff, Denkmal, ...) - Restabwicklung Bereich OK Gelände / Böschungsbereiche
2
Änderung der Planung durch Nutzer
3
Gesetzliche Änderungen
4
Insolvenzen 
5
Mangelhafte Fremdleistungen
6
Genehmigungsverfahren
7
Vergaberisiko (Vergaberügen, wiederholte Ausschreibungen z.B. Neuausschreibung Gewerk Stahlbau) 
8
Bauablauf (Verzögerungen im Bauablauf durch Kündigung Gewerk Stahlbau - Zeitverzug) 
9
Baupreisentwicklung und Marktrisiko (Preissteigerungen durch Corona-Pandemie sowie den Krieg in der Ukraine)
Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus Planung und Ausführung sukzessive fortgeschrieben und 
bewertet. Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH 5 abgeschlossen) sind insbesondere die folgenden Risiken zu beachten:
37,473 Mio. 
€
14,300 Mio. 
€
51,773 Mio. 
€
28,878 Mio. 
€
61,578 Mio. 
€
32,700 Mio. 
€
127,000 Mio. 
€
44,300 Mio. 
€
32,700 Mio. 
€
77,000 Mio. 
€
93,300 Mio. 
€
33,700 Mio. 
€
Verfügt
 (Auftragsstand = HA + NV) 
= 118,822 Mio. 
€
115,0 €
11,6 €
0,0
20,0
40,0
60,0
80,0
100,0
120,0
140,0
Σ
127,0 Mio. €
80,464
118,822
Zahlungsstand
Verfügt
Gesamt = Projekt + Risiko
Risiko
Projektkosten
2 von 3

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
Sachstandsbericht für den Bauauschuss am 29.04.2024 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 30.04.2024
23.04.2024
06
Stand:
Index:
5. Erläuterung Sachstand 
Planung / Ausschreibung / Vergabe:
Ausführung:
Kosten:
Termine:
Legende
planmäßig
mittleres Risiko
hohes Risiko
Mit Stand vom 07.03.2021 wurde eine Nachtragskostenberechnung als Kostenaufstellung/-prognose zur Vorlage beim Rat zur haushaltsrechtlichen 
Unterrichtung erstellt. Die Kostenprognose dieser Nachtragskostenberechnung beläuft sich auf 127,0 Mio. 
€. Am 06.05.2021 wurden in der 
Ratssitzung der Stadt Köln die Mehrkosten i.H.v. 50 Mio. 
€ zur Kenntnis genommen, sodass die Gesamtaufwendungen des Projektes MiQua sich auf 
127,0 Mio. 
€ belaufen. 
In Folge der Neubeauftragung des Gewerkes Stahlbau musste der Gesamtterminplan angepasst werden. Unter 
Berücksichtigung der Neufertigung und der notwendigen Mängelbeseitigung im Bestand, hat sich eine neue Terminschiene ergeben, die aktuell mit 
den Nachfolgegewerken abgestimmt und verhandelt wird. Die sich daraus ergebenden Mehrkosten werden zusammengestellt und im Rahmen einer 
haushaltsrechtlichen Unterrichtung zu den Mehrkosten voraussichtlich im Juni 2024 in den Rat der Stadt Köln eingebracht.
Die Terminierung der weiteren Ausschreibungen und Vergaben von Ausbau- und Ausstellungsgewerken wird derzeit auf Basis der aktuell 
vorliegenden Terminschiene des neuen Stahlbauers im Projektteam abgestimmt. Die Ausschreibung der Ausbaugewerke soll im 1. Halbjahr 2024 
erfolgen. 
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft. 
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft, aufgrund der Verzögerungen bei den Stahlbauarbeiten und der 
Eintaktung der nachfolgenden Gewerke.  
Im Bereich der Archäologie laufen 
die fortlaufenden Vorbereitungen sowie die Durchführung der ersten Betonagen 
des Parcourssteges im Bereich 
der Deckenfelder 5 bis 7. 
Es laufen im Bereich der Apsis die weiteren Vorbereitungen für die Umsetzung des finalen Durchbruchs, nach dem bereits 
die ersten Pilotbohrungen Anfang des Jahres stattgefunden hatten. Darüber hinaus werden in den Bereichen Keller 10050 sowie im sogenannten 
Bereich des Y-Stückes weitere Unterfangungen erstellt. Im Gewerk Stahlbau wurden in den Bauabschnitten 03 + 04 im 1. Quartal 2024 weitere 
Bauteile angeliefert und montiert. Hierunter zählen sowohl Fachwerke, Dachträger als auch Dachknoten. Im Werk werden weiterhin die noch 
ausstehenden Elemente des Stahlbaus gefertigt. Das Sanierungskonzept 
des Bestandes BA 01 und 02 
liegt vor. Es laufen schon vorbereitende 
Arbeiten der Sanierung sowie Aufstellung von Notabstützungen an denen Stellen, an denen dies erforderlich wird. 
Der Abschluss der Mangelbehebung im MPZ und Praetorium inkl. Finalisierung aller nachlaufenden Ausbauarbeiten wird sich voraussichtlich 
verzögern, da eine Kündigung des Gewerkes Trockenbau vorliegt. Darüber hinaus wurde die Firma für die Gewerke Elektro- und Nachrichtentechik 
seitens der Stadt Köln gekündigt. Sowohl die Mängel im Praetorium als auch im MPZ wurden bei einer Zwischenbegehung des TÜV im Gewerk 
Elektro- und Nachrichtentechnik festgestellt. Bei einer weiteren Zwischenbegehung wurden Teile der Mängelbeseitigung erneut vom TÜV als 
unzureichend beurteilt. Außerdem sind durch das Öffnen von Deckenabschnitten weitere wesentliche Bestandsmängel gesichtet worden, die 
ebenfalls beseitigt werden müssen. Hierfür wurde seitens der Stadt Köln bereits eine Firma mit der Beseitigung der Bestandsmängel beauftragt. Ein 
Großteil dieser Bestandsmängel wurde bereits behoben. 
Die Arbeiten, die unabhängig von den neu auszuschreibenden Gewerken Trockenbau sowie 
Elektro- und Nachrichtentechnik erfolgen können, werden ausgeführt. Die Neuausschreibungen sollten kurzfristig erfolgen, sodass auch mit den 
Arbeiten dieser Gewerke begonnen werden kann. 
Die Sanierung der Decke des nördlichen Rathausplatzes wird in mehreren Teilabschnitten ausgeführt, um den Zugang zum Spanischen Bau möglichst 
aufrecht zu erhalten. Die Sanierungsarbeiten der Decke erstrecken sich voraussichtlich bis Ende des 
2. Quartals 2024. 
Die angestrebte Herstellung 
des finalen Ausbauzustandes der Platzfläche in diesem Bereich wird zur Zeit durch die beteiligten Planungsbüros vorbereitet und geplant und soll 
noch im 1. Halbjahr 2024 abgeschlossen sein. 
Mit dem Start der Sanierung der Bronzewand konnte Mitte August 2023 begonnen werden. Die Sanierung ist bis auf die Abdichtungsarbeiten nahezu 
abgeschlossen. 
Weitere Informationen zum Projekt unter 
www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/gebaeudewirtschaft-der-stadt-
koeln/miqua-das-museum-im-quartier
Der bisherige Terminplan sah eine bauliche Fertigstellung in 09/2024 vor, woraus sich der Zeitpunkt der Eröffnung für 03/2025 ergab. 
In Folge der 
Neubeauftragung des Gewerkes Stahlbau musste der Gesamtterminplan angepasst werden. Unter Berücksichtigung der Neufertigung und der 
notwendigen Mängelbeseitigung im Bestand, hat sich eine neue Terminschiene ergeben, die aktuell mit den Nachfolgegewerken abgestimmt und 
verhandelt wird. Die sich daraus ergebenden Mehrkosten werden zusammengestellt und im Rahmen einer haushaltsrechtlichen Unterrichtung zu 
den Mehrkosten voraussichtlich im Juni 2024 in den Rat der Stadt Köln eingebracht.
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft. 
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft, aufgrund der Auswirkungen der Kündigung des Gewerkes 
Stahlbau auf die noch auszuschreibenden Gewerke im Bereich Ausbau + Ausstellung
3 von 3

Mitteilung Ausschuss

470 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer 29.04.2024 
 0002/2024/2 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bauausschuss 29.04.2024 
Ausschuss Kunst und Kultur 30.04.2024 
 
Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
(MiQua) - Stand 23. April 2024 
Der Sachstandsbericht zum „MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier 
Köln“, Stand 23. April 2024, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt.  
 
 
Gez. Greitemann

Beratungsverlauf (2)

29.04.2024 Bauausschuss
TOP 1.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
30.04.2024 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 9.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0002/2024/2
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
29.04.2024
Erstellt
11.03.2024 15:04