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Weltkulturerbe stärken – Rom sichtbarer machen

Gem. Antrag nach § 3 (CDU) AN/1447/2024 vom 24.10.2024

Stand: Am 05.11.2024 im Ausschuss Kunst und Kultur ungeändert beschlossen.

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  • Gem. Antrag nach § 3 (CDU)

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    Fraktion Bündnis 90/Die Grünen CDU-Fraktion FDP-Fraktion Volt-Fraktion An die Vorsitzende des Ausschusses Kunst und Kultur Frau Elfi Scho-Antwerpes Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 23.10.2024 AN/1447/2024 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Kunst und Kultur 05.11.2024 Weltkulturerbe stärken – Rom sichtbarer machen Sehr geehrte Frau Scho-Antwerpes, die antragstellenden Fraktionen bitten Sie, folgenden Antrag für die Sitzung des Kunst- und Kulturausschusses am 05.11.2024 auf die Tagesordnung zu setzen: Beschluss: 1. Die Verwaltung wird beauftragt ein Konzept für den unter der Großen Budengasse ver- laufenden römischen Abwasserkanal zu erarbeiten, wie dieser künftig für Besucherinnen und Besucher des Praetoriums wieder begehbar und erfahrbar wird. 2. Das Konzept soll dabei im Rahmen der Aufgaben erstellt werden, die mit dem Erhalt und der Pflege des Weltkulturerbes „Niedergermanischer Limes“ einhergehen. Die Öffnung soll, wenn möglich, gemeinsam mit der Eröffnung der MiQua erfolgen. Dabei ist es ent- scheidend, dass die Umsetzung des Hauptprojektes nicht verzögert wird. 3. Die künftige Präsentation des Abwasserkanals soll nach Möglichkeit nicht nur den vorge- nannten Kanalabschnitt unter der Großen Budengasse umfassen, sondern das gesamte System aus den noch erhaltenen Abwasserkanälen im Stadtbild thematisieren und auch die seinerzeitige Versorgung der Colonia mit Frischwasser aufgreifen. - 2 - Begründung: Einer der Hauptabwasserkanäle, der unter der Großen Budengasse durch die Stadtmauer in den Rhein führte, ist unterirdisch erhalten. Die Verfüllung des historischen Bauwerks ist kom- plett erhalten und ungestört und liefert zudem wichtige Erkenntnisse zum Zeitpunkt des Zu- sammenbruchs der römischen Infrastruktur. Ziel sollte daher sein, die großartige Ingenieurleistung in der Antike begreifbar zu machen, mit der vor 2.000 Jahren im Statthaltersitz CCAA die Frischwasserversorgung und die Ab- wasserentsorgung sichergestellt werden konnte. Mit freundlichen Grüßen gez. Lino Hammer gez. Niklas Kienitz Grüne-Fraktionsgeschäftsführer CDU-Fraktionsgeschäftsführer gez. Ulrich Breite gez. Lucas Sickmöller FDP-Fraktionsgeschäftsführer Geschäftsführer Volt-Fraktion

Beratungsverlauf

  1. 05.11.2024

    Ausschuss Kunst und Kultur

    TOP 3.3, Antrag / Anfrage. Ergebnis: ungeändert beschlossen

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