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Schwer nachvollziehbare Bevölkerungsprognose zum Stadtbezirk Mülheim überprüfen
Antrag nach § 3 der GeschO des Rates AN/0080/2024 vom 16.01.2024
Stand: Am 29.01.2024 in der Bezirksvertretung 9 (Mülheim) ungeändert beschlossen.
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Bevölkerungsprognose
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Antrag 15.01.2024 Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die Fraktionen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, DIE LINKE und der Einzelmandatsträger der PARTEI in der Bezirksvertretung Mülheim bitten Sie, den nachfolgenden Antrag in die Tagesordnung der nächsten Sitzung aufzunehmen. Antrag: Schwer nachvollziehbare Bevölkerungsprognose zum Stadtbezirk Mülheim überprüfen Die BV fordert die Verwaltung auf, die Bevölkerungsprognose für den Stadtbezirk zu überprüfen. Begründung: Auf Nachfrage der Grünen Fraktion zum Statusbericht Kindertagesbetreuung zur zugrundeliegenden Bevölkerungsprognose teilte die Verwaltung mit, dass "zwischen 2025 und 2029 die Gesamtbevölke- rungszahl vor allem durch neue Wohngebiete ansteigen wird [...] wie das Deutz Areal, das Quartier Schlebuscher Weg oder das Euroforum Nord [...]. Zum Zeitpunkt der Berechnung der Prognose im Juni 2022 waren Projekte dieser Größenordnung ab 2030 nicht weiter vorgesehen. Aufgrund der An- nahmen zur zukünftigen Bevölkerungsentwicklung im Stadtbezirk (...) sinkt die Gesamtbevölkerung ab dem Jahr 2030 durch mehr Fort- als Zuzüge." Dass diese Prognose zutrifft, dürfte jedoch zu bezweifeln sein. Ob beispielsweise das Deutz-Areal bis 2030 fertiggestellt sein wird, ist angesichts des derzeitigen Brachliegens der Baufläche zweifelhaft. Zudem finden beispielsweise das Lindgens-Areal sowie das Otto-Langen-Quartier, deren Fertigstel- lung mit möglicherweise mehreren Tausend Wohnungen voraussichtlich ebenfalls nicht vor 2030 er- folgen dürfte, keine Erwähnung. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - Fraktion DIE LINKE - Fraktion DIE PARTEI - Einzelmandatsträger in der Bezirksvertretung Köln-Mülheim Wiener Platz 2 a 51065 Köln Gleichlautend an: Herrn Bezirksbürgermeister Norbert Fuchs - Stadtbezirk Mülheim- Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker -Rathaus- Im Übrigen ist bereits für 2022 die Prognose nicht unerheblich fehlerhaft. Sie hat die Bevölkerungszu- nahme bereits jetzt unterschätzt. Das Kölner Amt für Stadtentwicklung und Statistik verzeichnet 2022 150.610 Einwohner*innen, während die Prognose von ca. 1.000 Einwohner*innen weniger ausgeht. Schließlich erscheint bereits die Grundannahme einer ab 2030 sinkenden Bevölkerung angesichts des anhaltend hohen Zuzugs, nicht zuletzt durch Geflüchtete, fraglich. Da u.a. die Schul- und Kindertagesstättenbedarfsplanung von der Bevölkerungsprognose abhängt, sind korrekte Zahlen von größter Bedeutung. gez. Jonas Höltig gez. Beate Hane-Knoll gez. Andreas Altefrohne
Beratungsverlauf
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