AN/1633/2023
Weitere Familienzentren im Bezirk Köln-Mülheim ?
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Anfrage 2 weitere Familienzentren im Bezirk Köln- Mülheim BV Sitzung 18.09.2023
3132 Zeichen
Herrn Bezirksbürgermeister
Stadtbezirk Mülheim
Norbert Fuchs
Frau Oberbürgermeisterin
Henriette Reker
DIE LINKE. Fraktion
in der Bezirksvertretung
Köln- Mülheim
Bezirksrathaus
Köln- Mülheim
Wiener Platz 2a
51065 Köln
Köln, den 10.09.2023
Anfrage gem. § 38 der Geschäftsordnung des Rates
Weitere Familienzentren im Bezirk Köln-Mülheim ?
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker,
sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister Fuchs,
wie im März 2023 im Kölner Stadtanzeiger zu lesen war, will das Land NRW mehr Zentren
für Familien einrichten. Insgesamt soll es laut Familienministerin Josefine Paul, 150 weitere
Einrichtungen geben, die mit rund 70 Millionen Euro gefördert werden sollen. Mit den
Angeboten sollen u.a. auch Familin erreicht werden, die den Weg in eine Beratungsstelle
sonst nicht finden würden. Laut Ministerin Paul soll die niedrigschwellige Unterstützung im
besten Fall dafür sorgen, dass bestimmte Schwierigkeiten im Alltag erst gar nicht auftreten.
Dies sei ein wichtiger Baustein in der Präventionsarbeit. Die gesellschaftliche Teilhabe, gute
Bildungschancen und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sollen erreicht
werden
Im Bezirk Köln- Mülheim gibt es aktuell sechs Familienzentren an Kindertageseinrichtungen
und zwar in den Stadtteilen Mülheim (3), Buchforst, Buchheim und Holweide (jeweils 1).
Ein Familienzentraum an der Grundschule „Langemaß“ wurde scheinbar seit 2020 entwickelt
und soll es nun laut Homepage- Eintrag wirklich werden.
Aufgrund dieser Auflistung ist zu erkennen- „Es gibt noch viel Luft nach oben.“.
Im Zusammenhang mit dem beschriebenen Sachstand, bitten wir um die Beantwortung der
folgenden Fragen:
1. Hat sich die Stadt Köln schon um entsprechende Gelder bemüht, wurde eine
Bewilligung erteilt und welche Summe wird für die Errichtung weitererFamilienzentren
zur Verfügung gestellt?
2. Beteiligt sich die Stadt Köln auch an der Finanzierung und im welchem Umfang?
3. In welchen weiteren Stadtteilen und an welchen Kitas bzw. Grundschulen sollen neue
Familienzentren entstehen?
4. Wird das Angebot der bestehenden Familienzentren gut angenommen und wie weit
schränkt der vorhandene Personalmangel an Kindertageseinrichtungen die Arbeit der
Familienzentren ein?
5. Gibt es Auswertungen hinsichtlich der Resonanz und den Auswirkungen bei
Vorhandensein eines Familienzentrums an einer Kita oder Grundschule und bestehen
dabei Unterschiede?
Mit freundlichen Grüßen
gez. Beate Hane-Knoll Nijat Bakis
Fraktionsvorsitzende stellvertretender Fraktionsvorsitzender
DIE LINKE. in der Bezirksvertretung Köln- Mülheim
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1633/2023
- Typ
- Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates
- Datum
- 11.09.2023
- Erstellt
- 11.09.2023 09:34