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1033/2017

Bürgereingabe gem. § 24 GO "Umwandlung von Autostellplätzen in Fahrradstellplätze in den Stadtteilen Innenstadt, Rodenkirchen, Lindenthal, Ehrenfeld, Chorweiler und Kalk"(AZ.: 02-1600-168/16)

Beschlussvorlage Ausschuss 13.10.2017

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 8 (Kalk), Sitzung am 07.12.2017, TOP 2.1

Anlage 1 - Eingabe

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Auszug Ausschuss Beschwerden und Anregungen vom 09.05.2017

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Beschlussvorlage Ausschuss

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Anlage 1 - Eingabe

11200 Zeichen

Anlage 1 
 
1. Eingabe 
 
Sehr geehrte Damen und Herren, 
 
im gesamten Stadtteil Innenstadt wird immer mehr Rad gefahren, entsprechend benötigen 
auch immer mehr Einwohner einen sicheren Fahrradstellplatz. 
 
Allerdings dominieren nach wie vor parkenden Autos das Stadtbild. Diese nehmen 
unverhältnismäßig viel öffentlichen Raum in Anspruch, obwohl die Parkhäuser im gesamten 
Stadtgebiet nicht ausgelastet sind und Köln über einen gut ausgebauten ÖPNV verfügt. 
 
Radfahrer sind deshalb gezwungen Ihre Räder auf Gehwegen abzustellen oder an Bäumen, 
Verkehrsschildern oder Straßenlaternen anzuschließen. 
 
In anderen Städten, die eine nachhaltigere Verkehrspolitik betreiben, wurden Quoten 
festgelegt die festschreiben dass jährlich 2 Prozent der Autostellplätze im 
öffentlichen Raum in Fahrradstellplätze umgewandelt werden. Dies hat den Vorteil dass 
auch Autofahrer sich nach und nach drauf einrichten können. 
 
Vor dem Hintergrund von „Köln mobil 2025“, der permanenten Verletzung europäischer 
Grenzwerte zur Luftreinheit und dem Pariser Klimaschutzabkommen bitte ich Sie daher 
folgendes zu beschließen: 
 
Es werden im Stadtteil, beginnend im Jahr 2017, jährlich 2 % der Autostellplätze im 
öffentlichen Raum in Fahrradstellplätze umgewandelt. 
Dabei ist drauf zu achten dass auch Stellplätze für Lastenräder und Fahrräder mit 
Anhängern geschaffen werden. 
Die Verwaltung wird beauftragt zunächst eine Aufstellung über die Gesamtkapazität der 
bewirtschafteten und nicht bewirtschafteten KFZ Abstellplätze zu erstellen. 
Im jährlichen Rhythmus legt die Verwaltung einen Rechenschaftsbericht über die Umsetzung 
vor. 
Darüber hinaus erfolgt die Umwidmung bedarfsgerecht. Dies bedeutet, dass Straßenzüge 
mit hohem Verkehrsaufkommen vorrangig zu berücksichtigen sind. 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
Christian Hüskens 
Radverkehrsgruppe 
ADFC Köln 
 
 
2. Eingabe 
 
Sehr geehrte Damen und Herren, 
  
im gesamten Stadtteil Kalk wird immer mehr Rad gefahren, entsprechend benötigen auch 
immer mehr Einwohner einen sicheren Fahrradstellplatz. 
  
Allerdings dominieren nach wie vor parkenden Autos das Stadtbild. Diese nehmen 
unverhältnismäßig viel öffentlichen Raum in Anspruch, obwohl die Parkhäuser im gesamten 
Stadtgebiet nicht ausgelastet sind und Köln über einen gut ausgebauten ÖPNV verfügt. 
  
Radfahrer sind deshalb gezwungen, ihre Räder auf Gehwegen abzustellen oder an Bäumen, 
Verkehrsschildern oder Straßenlaternen anzuschließen.

In anderen Städten, die eine nachhaltigere Verkehrspolitik betreiben, wurden Quoten 
festgelegt, die festschreiben, dass jährlich 2 Prozent der Autostellplätze im öffentlichen 
Raum in Fahrradstellplätze umgewandelt werden. Dies hat den Vorteil, dass auch Autofahrer 
sich nach und nach drauf einrichten können. 
  
Vor dem Hintergrund von „Köln mobil 2025“, der permanenten Verletzung europäischer 
Grenzwerte zur Luftreinheit und dem Pariser Klimaschutzabkommen, bitte ich Sie daher 
folgendes zu beschließen: 
  
Es werden im Stadtteil, beginnend im Jahr 2017, jährlich 2 % der Autostellplätze im 
öffentlichen Raum in Fahrradstellplätze umgewandelt. 
Dabei ist drauf zu achten, dass auch Stellplätze für Lastenräder und Fahrräder mit 
Anhängern geschaffen werden. 
Die Verwaltung wird beauftragt, zunächst eine Aufstellung über die Gesamtkapazität der 
bewirtschafteten und nicht bewirtschafteten KFZ-Abstellplätze zu erstellen. 
Im jährlichen Rhythmus legt die Verwaltung einen Rechenschaftsbericht über die Umsetzung 
vor. 
Darüber hinaus erfolgt die Umwidmung bedarfsgerecht. Dies bedeutet, dass Straßenzüge 
mit hohem Verkehrsaufkommen vorrangig zu berücksichtigen sind. 
  
  
Mit freundlichen Grüßen 
  
Kerstin Kliß 
Radverkehrsgruppe 
ADFC Köln 
 
3. Eingabe 
 
Sehr geehrte Damen und Herren, 
im gesamten Stadtteil Chorweiler wird immer mehr Rad gefahren, entsprechend benötigen 
auch immer mehr Einwohner einen sicheren Fahrradstellplatz. 
Allerdings dominieren nach wie vor parkenden Autos das Stadtbild. Diese nehmen 
unverhältnismäßig viel öffentlichen Raum in Anspruch, obwohl 
die Parkhäuser im gesamten Stadtgebiet nicht ausgelastet sind und Köln über einen gut 
ausgebauten ÖPNV verfügt. 
Radfahrer sind deshalb gezwungen Ihre Räder auf Gehwegen abzustellen oder an Bäumen, 
Verkehrsschildern oder Straßenlaternen anzuschließen. 
In anderen Städten, die eine nachhaltigere Verkehrspolitik betreiben, wurden Quoten 
festgelegt, die festschreiben, dass jährlich 2 Prozent der Autostellplätze im 
öffentlichen Raum in Fahrradstellplätze umgewandelt werden. Dies hat den Vorteil, dass 
auch Autofahrer sich nach und nach drauf einrichten können. 
Vor dem Hintergrund von „Köln mobil 2025“, der permanenten Verletzung europäischer 
Grenzwerte zur Luftreinheit und dem Pariser Klimaschutzabkommen 
bitte ich Sie daher folgendes zu beschließen:

Es werden im Stadtteil, beginnend im Jahr 2017, jährlich 2 % der Autostellplätze im 
öffentlichen Raum in Fahrradstellplätze umgewandelt. 
Dabei ist drauf zu achten, dass auch Stellplätze für Lastenräder und Fahrräder mit 
Anhängern geschaffen werden. 
Die Verwaltung wird beauftragt zunächst eine Aufstellung über die Gesamtkapazität der 
bewirtschafteten und nicht bewirtschafteten KFZ Abstellplätze zu erstellen. 
Im jährlichen Rhythmus legt die Verwaltung einen Rechenschaftsbericht über die Umsetzung 
vor. 
Darüber hinaus erfolgt die Umwidmung bedarfsgerecht. Dies bedeutet, dass Straßenzüge 
mit hohem Verkehrsaufkommen vorrangig zu berücksichtigen sind. 
Mit freundlichen Grüßen 
Lisa Schlömer 
Radverkehrsgruppe 
ADFC Köln 
 
4. Eingabe: 
 
Sehr geehrte Damen und Herren, 
  
im gesamten Stadtteil Lindenthal wird immer mehr Rad gefahren, entsprechend benötigen 
auch immer mehr Einwohner einen sicheren Fahrradstellplatz. 
  
Allerdings dominieren nach wie vor parkenden Autos das Stadtbild. Diese nehmen 
unverhältnismäßig viel öffentlichen Raum in Anspruch, obwohl 
die Parkhäuser im gesamten Stadtgebiet nicht ausgelastet sind und Köln über einen gut 
ausgebauten ÖPNV verfügt. 
  
Radfahrer sind deshalb gezwungen Ihre Räder auf Gehwegen abzustellen oder an Bäumen, 
Verkehrsschildern oder Straßenlaternen anzuschließen. 
  
In anderen Städten, die eine nachhaltigere Verkehrspolitik betreiben, wurden Quoten 
festgelegt die festschreiben dass jährlich 2 Prozent der Autostellplätze im 
öffentlichen Raum in Fahrradstellplätze umgewandelt werden. Dies hat den Vorteil dass 
auch Autofahrer sich nach und nach drauf einrichten können. 
  
Vor dem Hintergrund von „Köln mobil 2025“, der permanenten Verletzung europäischer 
Grenzwerte zur Luftreinheit und dem Pariser Klimaschutzabkommen 
bitte ich Sie daher folgendes zu beschließen: 
  
Es werden im Stadtteil, beginnend im Jahr 2017, jährlich 2 % der Autostellplätze im 
öffentlichen Raum in Fahrradstellplätze umgewandelt. 
Dabei ist drauf zu achten dass auch Stellplätze für Lastenräder und Fahrräder mit 
Anhängern geschaffen werden. 
  
Die Verwaltung wird beauftragt zunächst eine Aufstellung über die Gesamtkapazität der 
bewirtschafteten und nicht bewirtschafteten KFZ Abstellplätze zu erstellen. 
Im jährlichen Rhythmus legt die Verwaltung einen Rechenschaftsbericht über die Umsetzung 
vor.

Darüber hinaus erfolgt die Umwidmung bedarfsgerecht. Dies bedeutet, dass Straßenzüge 
mit hohem Verkehrsaufkommen vorrangig zu berücksichtigen sind. 
  
  
Mit freundlichen Grüßen 
  
Christoph Schmidt 
Vorstand Radverkehr 
ADFC Köln 
 
5. Eingabe: 
 
Sehr geehrte Damen und Herren, 
 
im gesamten Stadtteil Ehrenfeld wird immer mehr Rad gefahren, entsprechend benötigen 
auch immer mehr Einwohner einen sicheren Fahrradstellplatz.  
  
Ehrenfeld ist einer der Stadtteile mit dem meisten Radverkehr, der teilweise sogar überwiegt. 
Allerdings dominieren nach wie vor parkenden Autos das Stadtbild. Diese nehmen 
unverhältnismäßig viel öffentlichen Raum in Anspruch, obwohl 
die Parkhäuser im gesamten Stadtgebiet nicht ausgelastet sind und Köln über einen gut 
ausgebauten ÖPNV verfügt. 
  
Radfahrer sind deshalb gezwungen Ihre Räder auf Gehwegen abzustellen oder an Bäumen, 
Verkehrsschildern oder Straßenlaternen anzuschließen. 
  
In anderen Städten, die eine nachhaltigere Verkehrspolitik betreiben, wurden Quoten 
festgelegt die festschreiben dass jährlich 2 Prozent der Autostellplätze im 
öffentlichen Raum in Fahrradstellplätze umgewandelt werden. Dies hat den Vorteil dass 
auch Autofahrer sich nach und nach drauf einrichten können. 
  
Vor dem Hintergrund von „Köln mobil 2025“, der permanenten Verletzung europäischer 
Grenzwerte zur Luftreinheit und dem Pariser Klimaschutzabkommen 
bitte ich Sie daher folgendes zu beschließen: 
  
Es werden im Stadtteil, beginnend im Jahr 2017, jährlich 2 % der Autostellplätze im 
öffentlichen Raum in Fahrradstellplätze umgewandelt. 
Dabei ist drauf zu achten dass auch Stellplätze für Lastenräder und Fahrräder mit 
Anhängern geschaffen werden. 
Die Verwaltung wird beauftragt zunächst eine Aufstellung über die Gesamtkapazität der 
bewirtschafteten und nicht bewirtschafteten KFZ Abstellplätze zu erstellen. 
Im jährlichen Rhythmus legt die Verwaltung einen Rechenschaftsbericht über die Umsetzung 
vor. 
Darüber hinaus erfolgt die Umwidmung bedarfsgerecht. Dies bedeutet, dass Straßenzüge 
mit hohem Verkehrsaufkommen vorrangig zu berücksichtigen sind. 
 
Jonas von Knobloch 
ADFC Köln 
 
6. Eingabe 
 
Sehr geehrte Damen und Herren, 
  
im gesamten Stadtteil Rodenkirchen wird immer mehr Rad gefahren, entsprechend 
benötigen auch immer mehr Einwohner einen sicheren Fahrradstellplatz.

Allerdings dominieren nach wie vor parkenden Autos das Stadtbild. Diese nehmen 
unverhältnismäßig viel öffentlichen Raum in Anspruch, obwohl 
die Parkhäuser im gesamten Stadtgebiet nicht ausgelastet sind und Köln über einen gut 
ausgebauten ÖPNV verfügt. 
Radfahrer sind deshalb gezwungen Ihre Räder auf Gehwegen abzustellen oder an Bäumen, 
Verkehrsschildern oder Straßenlaternen anzuschließen. 
 In anderen Städten, die eine nachhaltigere Verkehrspolitik betreiben, wurden Quoten 
festgelegt die festschreiben, daß jährlich 2 Prozent der Autostellplätze im öffentlichen Raum 
in Fahrradstellplätze umgewandelt werden. Dies hat den Vorteil, daß auch Autofahrer sich 
nach und nach drauf einrichten können. 
 
Vor dem Hintergrund von „Köln mobil 2025“ sowie der permanenten Verletzung europäischer 
Grenzwerte zur Luftreinheit und dem Pariser Klimaschutzabkommenbitte ich Sie daher 
folgendes zu beschließen: 
Es werden im Stadtteil, beginnend im Jahr 2017, jährlich 2 % der Autostellplätze im 
öffentlichen Raum in Fahrradstellplätze umgewandelt. 
Dabei ist drauf zu achten, daß auch Stellplätze für Lastenräder und Fahrräder mit Anhängern 
geschaffen werden. 
Die Verwaltung wird beauftragt, zunächst eine Aufstellung über die Gesamtkapazität der 
bewirtschafteten und nicht bewirtschafteten KFZ Abstellplätze zu erstellen. 
Im jährlichen Rhythmus legt die Verwaltung einen Rechenschaftsbericht über die Umsetzung 
vor. 
Darüber hinaus erfolgt die Umwidmung bedarfsgerecht. Dies bedeutet, daß Straßenzüge mit 
einem hohem Verkehrsaufkommen vorrangig zu berücksichtigen sind. 
  
  
Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen 
  
Claudi Wollkopf 
Radverkehrsgruppe 
ADFC Köln

Auszug Ausschuss Beschwerden und Anregungen vom 09.05.2017

5899 Zeichen

Geschäftsführung  
Ausschuss für Anregungen und 
Beschwerden 
Herr Schmitz 
Telefon:  (0221) 221-26144  
Fax       :  (0221) 221-26005 
E-Mail:  Andreas.Schmitz2@stadt-koeln.de 
Datum: 11.05.2017 
Auszug 
aus der Niederschrift der 20. Sitzung des Ausschusses für 
Anregungen und Beschwerden vom 09.05.2017 
öffentlich 
4.6 Bürgereingabe gem. § 24 GO "Umwandlung von Autostellplätzen in 
Fahrradstellplätze in den Stadtteilen Innenstadt, Rodenkirchen, Lin-
denthal, Ehrenfeld, Chorweiler und Kalk"(AZ.: 02-1600-168/16) 
1033/2017 
Die Petenten begründen ihre Eingabe ausführlich. Der Ansatz der jährlichen pauschalen 
Umwandlung von Pkw-Stellplätzen in Fahrradstellplätze werde bereits in Kopenhagen um-
gesetzt. Die bisherige Praxis bei Beantragung einer Umwandlung von Stellplätzen sei sehr 
zeitaufwändig. Zur Förderung des Fahrradfahrens sei eine massive Umwandlung notwendig. 
Fahrradparken sollte dem Pkw-Parken gleichgestellt werden. 
 
Herr Rothe, Amt für Straßen und Verkehrstechnik, führt aus, dass die Verwaltung wie darge-
stellt empfehle, an der bisherigen Praxis einer bedarfsorientierten Umwandlung von Pkw-
Stellplätzen in Fahrradstellplätze festzuhalten. Die Verwaltung sei hier im engen Austausch 
mit der Politik und den verschiedenen Initiativen. Eine pauschale Umwandlung in Höhe von 
jährlich 2 % sei nicht zielführend, da besonders in den hochverdichteten, innerstädtischen 
Stadtteilen ein sehr hoher Bedarf an Fahrradstellplätzen vorliege, in eher ländlich geprägten 
Stadtteilen jedoch nicht. Die langen Bearbeitungszeiten könne er grundsätzlich nicht bestäti-
gen. Die Verwaltung reagiere sehr schnell auf entsprechende Vorschläge und Anträge. Al-
lerdings seien im öffentlichen Straßenland immer die Interessen aller Verkehrsteilnehmer, 
auch der Pkw-Fahrer und Fußgänger, zu berücksichtigen. So könne es im Einzelfall durch-
aus zu Verzögerungen kommen. 
 
Frau Paffen, SPD, betont die Wichtigkeit der Schaffung von Fahrradstellplätzen. Dies solle 
aber wie bisher bedarfsgerecht geschehen. Eine pauschale Umwandlung sei nicht zielfüh-
rend.  
 
Herr Fischer, Grüne, begrüßt die grundsätzliche Zielrichtung der Eingabe. Es würden deut-
lich mehr Fahrradabstellplätze benötigt. Allerdings spricht er sich ebenfalls gegen eine pau-
schale Umwandlung von Pkw-Stellplätzen aus. Aufgrund seiner Funktion als Bezirksvertreter 
in der Bezirksvertretung Innenstadt könne er berichten, dass durch einen Beschluss der BV 
1 das PKW-Parken in die Parkhäuser verlegt werden soll und jährlich 10 % der Parkflächen 
bedarfsgerecht in Fahrradabstellplätze umgewandelt werden soll. Dies sei mit einem pau-

schalen Ansatz in Höhe von jährlich 2 % nicht zu erreichen. Er regt an, die Beschlussvorlage 
mit der grundsätzlichen Begrüßung der Zielrichtung der Eingabe an die Bezirksvertretungen 
zu verweisen. 
 
Herr Heumann, Linke, merkt an, dass eine Verweisung in die Bezirksvertretungen positiv im 
Sinne der ökologischen Verkehrswende formuliert werden soll. Es sollte den Bezirksvertre-
tungen überlassen werden, ob sie einen pauschalen oder bedarfsgerechten Ansatz verfol-
gen. 
 
Frau Domke, FDP, spricht sich für den Beschlussvorschlag der Verwaltung aus. 
 
Herr Erkelenz, CDU, spricht sich ebenfalls für eine bedarfsgerechte Umwandlung aus. Einem 
Verweis in die Bezirksvertretungen könne sich seine Fraktion anschließen. 
 
Die Petenten führen aus, dass es beabsichtigt gewesen sei, mit den Bezirksvertretungen ins 
Gespräch zu kommen. 
 
Herr Pohl, CDU, spricht sich ebenfalls für eine Verweisung in die Bezirksvertretungen aus. 
 
Herr Dr. Höver, Bürgeramt Innenstadt, weist darauf hin, dass eine stadtweite Änderung der 
Prinzipien hin zu einer pauschalen Umwandlung eine überbezirkliche Angelegenheit sei und 
in die Zuständigkeit des Verkehrsausschusses falle. 
 
Herr Fischer regt folgenden geänderten Beschlusstext an: 
 
„Der Ausschuss für Anregungen und Beschwerden dankt den Petenten für ihre Eingabe. Der 
Ausschuss begrüßt die grundsätzliche Zielrichtung der Eingabe und verweist sie in die dafür 
zuständigen Bezirksvertretungen mit der Bitte um eine bedarfsgerechte Umwandlung von 
Auto- in Fahrradparkplätze.“ 
 
Herr Rothe sieht auch die vorgeschlagene Formulierung als einen grundsätzlichen Wechsel 
der Prinzipien an, welcher in die Zuständigkeit des Verkehrsausschusses falle. 
 
Herr Dr. Höver merkt an, dass für eine Zuständigkeit der Bezirksvertretungen der pauschale 
Ansatz eindeutig abgelehnt werden müsste. 
 
Frau Domke, FDP, regt an, den Beschlussvorschlag der Verwaltung dahingehend zu ergän-
zen, dass die Bezirksvertretungen beteiligt werden sollen. 
 
Herr stellv. Ausschussvorsitzender Schneider, SPD, regt an, auch die Prozessbeschleuni-
gung in den Vorschlag von Frau Domke aufzunehmen. Er lässt zunächst über den weiterge-
henden Antrag von Herrn Fischer abstimmen: 
 
Mehrheitlich abgelehnt gegen die Stimmen der Grünen und Linken. 
 
Abstimmung über den Vorschlag von Frau Domke: 
 
„Der Ausschuss für Anregungen und Beschwerden dankt den Petenten für ihre Eingabe und 
spricht sich gegen eine pauschale Umwandlung von Autostellplätzen in Fahrradstellplätze 
aus. Die Eingabe wird in die zuständigen Bezirksvertretungen verwiesen. Der Ausschuss 
spricht sich darüber hinaus für eine Prozessbeschleunigung bei der bedarfsgerechten Um-
wandlung von Auto- in Fahrradstellplätze aus.“ 
 
Einstimmig zugestimmt bei Enthaltung von Frau Akbayir, Linke.

Beschluss: 
Der Ausschuss für Anregungen und Beschwerden dankt den Petenten für ihre Ein-
gabe und spricht sich gegen eine pauschale Umwandlung von Autostellplätzen in 
Fahrradstellplätze aus. Die Eingabe wird in die zuständigen Bezirksvertretungen 
verwiesen. Der Ausschuss spricht sich darüber hinaus für eine Prozessbeschleuni-
gung bei der bedarfsgerechten Umwandlung von Auto- in Fahrradstellplätze aus. 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig zugestimmt bei Enthaltung von Frau Akbayir, Linke.

Beschlussvorlage Ausschuss

2948 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VIII/66/661/5 
 
Vorlagen-Nummer 
 1033/2017 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Bürgereingabe gem. § 24 GO "Umwandlung von Autostellplätzen in Fahrradstellplätze in den 
Stadtteilen Innenstadt, Rodenkirchen, Lindenthal, Ehrenfeld, Chorweiler und Kalk"(AZ.: 02-
1600-168/16) 
Beschlussorgan 
Ausschuss für Anregungen und Beschwerden Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) Bezirksvertretung 8 
(Kalk) Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Ausschuss für Anregungen und Beschwerden dankt den Petenten für ihre Eingabe und spricht 
sich gegen eine pauschale Umwandlung von Autostellplätzen in Fahrradstellplätze aus. 
 
 
Alternative:  
Der Ausschuss für Anregungen und Beschwerden dankt den Petenten für ihre Eingabe und spricht 
sich für eine pauschale Umwandlung von Autostellplätzen in Fahrradstellplätze aus. 
 
 
 
Ausschuss für Anregungen und Beschwerden 09.05.2017 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 16.10.2017 
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 16.10.2017 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 19.10.2017 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 19.10.2017 
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 23.11.2017 
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 04.12.2017

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 
Begründung: 
Die Petenten befürworten eine pauschalisierte Umwandlung von Autostellplätzen in Fahrradstellplätze 
(s. Anlage 1) 
 
Stellungnahme der Verwaltung:  
 
Zur Verbesserung der Fahrradabstellsituation verfolgt die Stadt Köln seit 2007 das Ziel, jedes Jahr 
1.000 zusätzliche Fahrradabstellplätze im öffentlichen Raum zu schaffen. Mit der Schaffung von über 
10.000 zusätzlichen Fahrradabstellplätzen in den vergangenen vier Jahren wurde diese Zielmarke 
deutlich überschritten und das Angebot an zusätzlichen Fahrradabstellplätzen im öffentlichen Raum 
nachdrücklich erhöht, um die Nutzung des Fahrrades in Köln weiter zu fördern.  
 
Für dieses Maßnahmenprogramm erhält die Verwaltung von vielen Kölnerinnen und Kölnern großen 
Zuspruch und zahlreiche weitere Hinweise zur Schaffung von Plätzen zum Fahrradparken, so dass 
auch in Zukunft weiter bedarfsgerechte Fahrradabstellanlagen im öffentlichen Raum geschaffen wer-
den.  
 
Die Kölner Innenstadt und die Stadtbezirke Ehrenfeld, Nippes und Lindenthal sind hierbei besondere 
Arbeitsschwerpunkte. In den Stadtbezirken Kalk, Rodenkirchen und Chorweiler wurden auf Antrag 
ebenfalls zusätzliche Fahrradabstellanlagen geschaffen. Die Schaffung dieser zusätzlichen Möglich-
keiten zum Fahrradparken erfolgt stets bedarfsgerecht. Bereits heute werden bei fehlender Flächen-
verfügbarkeit auf Pkw-Stellplätze Möglichkeiten zum Fahrradparken geschaffen. Aus diesem Grund 
wird ein pauschaler Ansatz zur Umwandlung von PKW-Stellplätzen in Fahrradabstellplätze als nicht 
zielführend angesehen.

Beratungsverlauf (7)

09.05.2017 Ausschuss für Anregungen und Beschwerden
TOP 4.6 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung
16.10.2017 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 5.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung
16.10.2017 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 2.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung
23.11.2017 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 2.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
04.12.2017 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)
TOP 3.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung
07.12.2017 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 6.4 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: mit Änderungen empfohlen

Zur Sitzung
07.12.2017 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 2.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1033/2017
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
13.10.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27