3222/2018
"Nördlich Colonius" in Köln-Neustadt/Nord; neue Konzeptidee + Durchf. frühz. Öffentlichkeitsb.; Städtebauliches Planungskonzept
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Anlage 1 Geltungsbereich
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\ Stadt Köln N IN # Stadtplanungsamt Geltungsbereich des Vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nördlich Colonius in Köln - Neustadt/Nord Maßstab 1: 2500 Mitgliedern des Rates, der Ausschüsse und der Bezirksver- tretungen, die wegen Befangenheit an den Beratungen zu diesem Tagesordnungspunkt nicht teilnehmen dürfen. [= S Ss [03 e D F = 2 ° 5 N © > 8 5 > © o = Q ® © 2 7} > E 3 = = z S a 150 Meter 100
Anlage 2 Weiterentwicklung des Entwurfs von Carsten Roth (08.01.2018)
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SUB 13 ‐ VEP Nördlich Colonius Anlage 2 PARKVIEW COLOGNE Weiterentwicklung des Entwurfs von Carsten Roth Stand 08.01.2018 Weiterentwicklung des Entwurfs von Carsten Roth Im Nachgang zur Jurysitzung vom 05.05.2017 wurden in den letzten Monaten investorenseitig alle drei Entwürfe, basierend auf den vorliegenden Informationen, bedeutend intensiveren und umfassenderen Untersuchungen unterzogen. Schwerpunkt waren technisch – wirtschaftliche Aspekte in Bezug auf die Umsetzung. Das Ergebnis dieser Untersuchungen ist ausführlich im „Erläuterungsbericht zur Entscheidungsfindung“ dargestellt (vgl. Anlage 7). Danach ist der En twurf von Carsten Roth Architekten aus Hamburg der für die realistische Umsetzung des Bauprojektes der am Besten geeignete. Gleichwohl hat sich herausgestellt, dass auch dieser Entwurf zur Sicherstellung der Realisierbarkeit in verschieden Punkten optimiert werden muss. Zusammen mit Carsten Roth wurden unterschiedliche Ansätze erarbeitet, um die wirtschaftlich‐ technischen Anforderungen an die Architektur, sowie den Empfehlungen der Jury und den Belangen der Politik, der Stadt und der Investoren zur erfolgreichen Realisierung des Projektes Rechnung zu tragen. Die einzelnen Ansätze werden hier dargestellt. 1) Optimierung der Architektur Erhöhung der Spannung Die von verschiedener Seite gewünschte Erhöhung der Spannung zwischen den Türmen wurde wie folgt umgesetzt: a) Der höhere Turm wurde um 2 Geschosse erhöht, sprich von 87 m auf 94 m Höhe. b) Der niedrigere Turm wurde um 1 Geschoss verkleinert, sprich von 67 m auf 63 m Höhe. Dadurch erhö ht sich die Baumasse um rund 816 m2 BGF (siehe Abbildung 1,2). Insgesamt erhöht sich, verteilt auf folgende drei Maßnahmen: o Erhöhung der Spannung (s. oben) o Stärkung des Sockelzone (s. Erläuterung weiter unten) o Verbreiterung der Gebäudeausmaße (s. Erläuterung weiter unten) die Gesamtbaumasse um 4.175 m2 von 35.732 m2 auf 39.907 m2 BGF. Durch diese Maßnahme können 18 zusätzliche Apartments untergebracht werden. Insgesamt erhöht sich durch die oben genannten drei Maßnahmen die Anzahl der Gesamtapartments von 730 auf 820. Stärkung de r Sockelzone Aus wirtschaftlichen Gründen ist ein höherer gewerblicher Anteil im Bauprojekt erforderlich. Dazu erfolgte eine intensive Auseinandersetzung mit der Hochhausrichtlinie der Stadt Köln, welche bei Hochhäusern die Ausbildung einer starken Sockelzone vorsieht. SUB 13 ‐ VEP Nördlich Colonius Anlage 2 PARKVIEW COLOGNE Weiterentwicklung des Entwurfs von Carsten Roth Stand 08.01.2018 Die Sockelzone wird von zwei auf drei Geschosse erweitert. Dadurch wird die architektonische Struktur optimiert und die Stärke des Gebäudes hervorgehoben. Der daraus resultierende Anteil von Gewerbenutzung erhöht sich um rund 1.527 m2 BGF von 4.673 m2auf insgesamt 6.200 m2 BGF für alle drei Sockelgeschosse. Der gewerbliche Teil soll mit Elementen wie Gastronomie, Co‐Working Spaces, Co‐Cooking Spaces, einem Fitnesscenter und eventuell einem kleinen Lebensmitteleinzelhandel belebt werden. Dieses Angebot, welches auch für die Bewohner des angrenzenden Veedels nutzbar sein soll, stärkt darüber hinaus das Miteinander der unterschiedlichen Bewohner im Gebäude (s. Ab bildung 14‐17). Verschattungsstudie Die Verschattungsstudie zum Entwurf von CRA stellt heraus, dass es keine maßgebliche Verschattung der angrenzenden Parkanlage zu unterschiedlichen Zeiten im Jahr gibt (s. Abbildung 6 bis 8). Sichtbezie hungsstudie Eine Studie der Sichtbeziehungen zum Dom führt zum Ergebnis, dass diese nicht Hinsicht beeinträchtigt werden (s. Abbildung 9 bis 13). 1) Sicherstellung der wirtschaftlichen Machbarkeit Auch wenn CR A im Rahmen der technisch‐wirtschaftlichen Prüfung als der Entwurf herauskam, der den größten Konsens aller Beteiligten auf sich vereinen kann, ist auch dieser ohne Veränderungen nicht in der Lage, die wirtschaftliche Machbarkeit sicherzustellen. Folgende Anpassungen sind notwendig: Verände rung des Nutzungskonzeptes Um die wirtschaftliche Realisierbarkeit überhaupt erst sicherzustellen, ist eine Modifikation des Nutzungskonzeptes notwendig. Dies beinhaltet eine Einbindung einer gewerblichen Nutzung in Form einer Boardinghouse‐Komponente und der Stärkung des gewerblichen Anteils in der Sockelzone. Der Lifestyle Mikrotower enthält in dem angepassten Nutzungskonzept (siehe Anlage 9) gefördertes Wohnen, freies Wohnen, ei ne Boardinghouse Komponente und kleinere Gewerbeeinheiten. Dies führt nicht nur zur Sicherstellung der grundsätzlich wirtschaftlichen Machbarkeit, sondern auch zu einer sich positiv auswirkenden Durchmischung der Bewohner/Nutzerstrukturen. Damit wird auch den Bedenken Rechnung getragen, dass sich eine Monokultur ausbilden könnte. Die Bewohner aus dem angrenzenden Quartier können die gewerblichen Angebote ebenso nutzen . Insgesamt werden ca. 820 Ein‐Zimmer‐Apartments errichtet, die sich auf 359 freie Apartments (Eigentumswohnungen), 309 Boardinghouse Einheiten und 152 geförderte Wohneinheiten (Studierendenwohnungen) aufteilen lassen. In Fläche entspricht das rund 3.608 m2 BGF Gewerbefläche, rund 15.899 m2 BGF freies Wohnen, rund 13.513 m2 BGF gewerbliches Wohnen und rund 6.887 m2 BGF gefördertes Wohnen. SUB 13 ‐ VEP Nördlich Colonius Anlage 2 PARKVIEW COLOGNE Weiterentwicklung des Entwurfs von Carsten Roth Stand 08.01.2018 Die Boardinghouse Einheiten sollen vollständig in dem kleineren Turm untergebracht werden und der freie und der geförderte Wohnungsbau werden gemeinsam in dem höheren Turm untergebracht (s. Abbildung 5 ). Geförderter Wohnungsbau Wie oben beschrieben sieht das Konzept eine Realisierung von rund 152 Wohneinheiten, sprich 30% der gesamten Wohneinheiten vor. Diese werden nach de m Studierendenwohnheimbestimmungen (SWB) errichtet. Die Wohneinheiten werden in den Etagen 3 bis 13 des höheren Turms untergebracht werden. Der verbindende Sockelbereich in den Etagen 1 bis 3 wird mit allen Elementen, wie der Gastronomie, den Co‐Working Spaces, den Co‐Cooking Spaces und dem Fitnesscenter allen Bewohnern gleichermaßen zugängig sein. Es werden ke ine sozialen Unterscheidungen gemacht werden. Verbreiterung der Gebäudeausmaße Die ursprünglichen Gebäudemaße der beiden Türme wurden marginal umlaufend um ca. 35 cm verbreitert von 25,8 x 27,3 m auf 26,5 x 28,0 m. Diese Maßnahme, kombiniert mit der Optimierung der Grundrisse, ermöglicht zwei zusätzliche Apartments auf jedem Ges choss zu realisieren, was für die Wirtschaftlichkeit des Projektes unerlässlich ist. Auch ermöglicht diese Verbreiterung eine erstmalige Nutzbarkeit der Loggien. Die ursprünglich nicht richtig nutzbaren Loggien werden von 80 cm auf 125 cm verbreitert und erhöhen die Wohnqualität signifikant. Durch die Verbreiterung der Gebäudemaße erhöht sich die Baumasse um rund 1.832 m2 BGF. Zusammenfassung Mit der Umse tzung der oben beschriebenen Maßnahmen entsteht ein städtebaulich und architektonisch wertvolles Gebäude, welches seine Grundlage in der durchgeführten Mehrfachbeauftragung hat. Unter Berücksichtigung aller relevanten Aspekte wie Schallschutz, Brandschutz, Verschattung, Sichtbeziehungen etc. kann durch die oben beschriebenen Anpassungsmaßnahmen eine wirtschaftliche Machbarkeit gewährleistet werden. Die Herausforderung, 30% der Geschossfläche für Wohnen fü r den öffentlich geförderten Wohnungsbau in Form von 152 Studierendenapartments nach Studierendenwohnheimbestimmungen zu integrieren, wird in einem nächsten Schritt erfolgen. Auf dieser Grundlage kann gemeinsam mit der Stadt Köln, der Politik und dem Investor ein zukunftsorientiertes Leuchtturmprojekt realisiert werden, was den modernen Wohnformen entspricht und das Miteinander verschiedenster Bewohner zu mark tfähigen Mietpreisen ermöglicht. Es kann auch als richtungsweisendes Beispiel für die Unterbringung gefördertem Wohnraum in Hochhäusern gelten. SUB 13 ‐ V Weiteren Stand 08.0 Abbildu VEP Nördl ntwicklung 01.2018 ung 1: Re ich Coloni g des Entw ndering us wurfs von C des weit Carsten Ro terentwi oth ickelten PA Entwurfs s Anlage 2 RRKVIEW CCOLOGNE SUB 13 ‐ V Weiteren Stand 08.0 Abbildu weitere VEP Nördl ntwicklung 01.2018 ung 2: He ntwicke ich Coloni g des Entw ellgrau hi lten Entw us wurfs von C interlegt wurfs Carsten Ro te Veränd oth derunge PA n im Anlage 2 RRKVIEW CCOLOGNE SUB 13 ‐ VEP Nördlich Colonius Anlage 2 PARKVIEW COLOGNE Weiterentwicklung des Entwurfs von Carsten Roth Stand 08.01.2018 Abbildung 3: Lageplan SUB Wei Stan Abb B 13 ‐ VEP Nörd iterentwicklun nd 08.01.2018 bildung 4: S dlich Colonius ng des Entwur chnittzeichn fs von Carsten nung nach d n Roth der Weitere ntwicklung des Entwurf fs PA Anla RKVIEW COLO age 2 OGNE SUB 13 ‐ VEP Nördlich Colonius Anlage 2 PARKVIEW COLOGNE Weiterentwicklung des Entwurfs von Carsten Roth Stand 08.01.2018 Abbildung 5: Verteilungsstruktur der unterschiedlichen Bewohner SUB Wei Stan Abb (de B 13 ‐ VEP Nörd iterentwicklun nd 08.01.2018 bildung 6: V er hellgraue dlich Colonius ng des Entwur Verschattung Bereich ist d fs von Carsten gsstudie am der Schatten n Roth m 21. Dezemb nwurf der zw 9 Uhr 11 U11 Uhr ber von 9 bi wei Türme z Uhr s 15 Uhr zur angegeb 13 Uhr en Zeit) 15 Uhr PA Anla RKVIEW COLO age 2 OGNE SUB Wei Stan Abb (de B 13 ‐ VEP Nörd iterentwicklun nd 08.01.2018 bildung 7: V er hellgraue dlich Colonius ng des Entwur Verschattung Bereich ist d fs von Carsten gsstudie am der Schatten 7 Uhr 9 Uhr n Roth m 21. März vo nwurf der zw on 7 bis 17 U wei Türme z 11 Uhr 1 Uhr zur angegeb 3 Uhr 15 Uh en Zeit) hr 1 PA 17 Uhr Anla RKVIEW COLO age 2 OGNE SUB Wei Stan Abb (de B 13 ‐ VEP Nörd iterentwicklun nd 08.01.2018 bildung 8: V er hellgraue dlich Colonius ng des Entwur Verschattung Bereich ist d fs von Carsten gsstudie am der Schatten 7 Uhr n Roth m 21. Juni von nwurf der zw 9 Uhr n 7 bis 19 U wei Türme z 11 Uhr 13 hr zur angegeb Uhr 15 Uhr 17 Uh en Zeit) hr 19 U PA hr Anla RKVIEW COLO age 2 OGNE SUB Wei Stan Abb (wü B 13 ‐ VEP Nörd iterentwicklun nd 08.01.2018 bildung 9: A ürde das Ba dlich Colonius ng des Entwur Analyse der S uvorhaben i fs von Carst en Sichtbeziehu in einem de X n Roth ung zum Do er hellgrauen om n Strahlen li egen, wäre der Blick zu PA m Dom bee Anla RKVIEW COLO einträchtigt) age 2 OGNE SUB Wei Stan Abb (wü B 13 ‐ VEP Nörd iterentwicklun nd 08.01.2018 bildung 10: ürde das Ba dlich Colonius ng des Entwur Analyse der uvorhaben i fs von Carsten r Sichtbezieh in einem de n Roth hung zum D er hellgrauen X om aus Nor n Strahlen li d‐West Rich egen, wäre htung der Blick zu PA m Dom bee Anla RKVIEW COLO einträchtigt) age 2 OGNE SUB Wei Stan Abb (wü B 13 ‐ VEP Nörd iterentwicklun nd 08.01.2018 bildung 11: ürde das Ba dlich Colonius ng des Entwur Analyse der uvorhaben i fs von Carst en r Sichtbezieh in einem de n Roth hung zum D er hellgrauen om aus Nor n Strahlen li d‐West Rich egen, wäre htung der Blick zu PA m Dom bee Anla RKVIEW COLO einträchtigt) age 2 OGNE SUB Wei Stan Abb (wü B 13 ‐ VEP Nörd iterentwicklun nd 08.01.2018 bildung 12: ürde das Ba dlich Colonius ng des Entwur Analyse der uvorhaben i X fs von Carsten r Sichtbezieh in einem de n Roth hung zum D er hellgrauen om aus Süd n Strahlen li ‐Ost Richtun egen, wäre ng der Blick zu PA m Dom bee Anla RKVIEW COLO einträchtigt) age 2 OGNE SUB Wei Stan Abb (wü B 13 ‐ VEP Nörd iterentwicklun nd 08.01.2018 bildung 13: ürde das Ba dlich Colonius ng des Entwur Analyse der uvorhaben i fs von Carst en r Sichtbezieh in einem de n Roth hung zum D er hellgrauen om aus Süd n Strahlen li ‐Ost Richtun egen, wäre ng der Blick zu PA m Dom bee Anla RKVIEW COLO einträchtigt) age 2 OGNE SUB 13 ‐ VEP Nördlich Colonius Anlage 2 PARKVIEW COLOGNE Weiterentwicklung des Entwurfs von Carsten Roth Stand 08.01.2018 Abbildung 14: Raumprogramm – Grundriss Erdgeschoss nach Weiterentwicklung (Sockelgeschoss) SUB 13 ‐ VEP Nördlich Colonius Anlage 2 PARKVIEW COLOGNE Weiterentwicklung des Entwurfs von Carsten Roth Stand 08.01.2018 Abbildung 15: Raumprogramm – Grundriss 1. OG nach Weiterentwicklung (Sockelgeschoss) SUB 13 ‐ VEP Nördlich Colonius Anlage 2 PARKVIEW COLOGNE Weiterentwicklung des Entwurfs von Carsten Roth Stand 08.01.2018 Abbildung 16: Raumprogramm – Grundriss 2. OG nach Weiterentwicklung (Sockelgeschoss) SUB 13 ‐ VEP Nördlich Colonius Anlage 2 PARKVIEW COLOGNE Weiterentwicklung des Entwurfs von Carsten Roth Stand 08.01.2018 Abbildung 17: Raumprogramm – Grundriss 3. OG nach Weiterentwicklung (Sockelgeschoss) SUB 13 ‐ VEP Nördlich Colonius Anlage 2 PARKVIEW COLOGNE Weiterentwicklung des Entwurfs von Carsten Roth Stand 08.01.2018 Abbildung 18: Raumprogramm – Grundriss 4. ‐15 OG nach Weiterentwicklung
Anlage 3 Neue Konzeptidee_DINA4 (15.08.2018)
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Waterloohain 5a - 22769 Hamburg - T +49 40 4112556-0 - F +49 40 4112556-20 - info@carstenroth.com - www.carstenroth.com CARSTEN ROTH ARCHITEKT COLOGNE PARKVIEW 08.01.2018 ANALYSE DER SICHTBEZIEHUNGEN SUBBELRATHER STRASSE Vorstellung einer neuen Konzeptidee PARKVIEW COLOGNE Projekt "Nördlich Colonius" Subbelrather Str. 13 (SUB13) Anlage 3 Waterloohain 5a - 22769 Hamburg - T +49 40 4112556-0 - F +49 40 4112556-20 - info@carstenroth.com - www.carstenroth.com CARSTEN ROTH ARCHITEKT COLOGNE PARKVIEW 08.01.2018 ANALYSE DER SICHTBEZIEHUNGEN SUBBELRATHER STRASSE IST-SITUATION Gesamt BGF (m2) 39.661 Anteil Wohnen Gesamt (m2). 22.785 - davon gef. Wohnen. 6.835 - Anteil in Prozent am Wohnungsbau. 30,0 - in Einheiten. 152 - davon freifinanziertes W ohnen. 15.950 - in Einheiten. 358 Anteil Gewerbe (Hotel) 16.876 Gegenwärtige Planung Anlage 3 15.08.2018 Analyze der Sichtbeziehungen CARSTEN ROTH ARCHITEKT Waterloohain 5a - 22769 Hamburg - T +49 40 4112556-0 - F +49 40 4112556-20 - info@carstenroth.com - www.carstenroth.com COLOGNE PARKVIEW IST SITUATION NEUES KONZEPT Gesamt BGF (m2) 39.661 39.994 Anteil Wohnen Gesamt (m2) 22.785 24.668 - davon gef. Wohnen (m2) 6.835 8.832 +1.997 (+29%) - Anteil in Prozent am Wohnungsbau (%) 30,0 35,8 - in Einheiten. 152 260 + 108 (+71%) - davon freifinanziertes Wohnen (m2) 15.950 15.836 - in Einheiten 358 353 Anteil Gewerbe (Hotel). 16.876 15.326 -1.550 Anlage 3 15.08.2018 Vogelperspektive CARSTEN ROTH ARCHITEKT Waterloohain 5a - 22769 Hamburg - T +49 40 4112556-0 - F +49 40 4112556-20 - info@carstenroth.com - www.carstenroth.com COLOGNE PARKVIEW Anlage 3 15.08.2018 Perspektive Innere Kanalstraße CARSTEN ROTH ARCHITEKT Waterloohain 5a - 22769 Hamburg - T +49 40 4112556-0 - F +49 40 4112556-20 - info@carstenroth.com - www.carstenroth.com COLOGNE PARKVIEW Anlage 3 15.08.2018 Perspektive Park CARSTEN ROTH ARCHITEKT Waterloohain 5a - 22769 Hamburg - T +49 40 4112556-0 - F +49 40 4112556-20 - info@carstenroth.com - www.carstenroth.com COLOGNE PARKVIEW Anlage 3 15.08.2018CARSTEN ROTH ARCHITEKT Waterloohain 5a - 22769 Hamburg - T +49 40 4112556-0 - F +49 40 4112556-20 - info@carstenroth.com - www.carstenroth.com COLOGNE PARKVIEW Grundriss RG- gefördertes Wohnen - M 1:200 Anlage 3 15.08.2018CARSTEN ROTH ARCHITEKT Waterloohain 5a - 22769 Hamburg - T +49 40 4112556-0 - F +49 40 4112556-20 - info@carstenroth.com - www.carstenroth.com COLOGNE PARKVIEW Grundriss RG- gefördertes Wohnen - M 1:50 Anlage 3 15.08.2018 BGF gefördertes Wohnen = BGF gesamt = Geschosshöhe Türm (RG) = Geschosshöhe Türm (EG-1.0G) = Höhe Turm NO = Geschosshöhe SW (RG) = Geschosshöhe SW (EG) = Höhe Gebäude SW = 8.832 qm 39.994 qm 3,05 m 4,50 m 128,5 m 3,05 m 3,70 m 25,5 m gefördertes Wohnen Sockel Turm CARSTEN ROTH ARCHITEKT Waterloohain 5a - 22769 Hamburg - T +49 40 4112556-0 - F +49 40 4112556-20 - info@carstenroth.com - www.carstenroth.com COLOGNE PARKVIEW Flächen Anlage 3
Beschlussvorlage Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/61/1 611/2 beer ma Vorlagen-Nummer 3222/2018 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Städtebauliches Planungskonzept Arbeitstitel: "Nördlich Colonius" in Köln-Neustadt/Nord Hier: Mitteilung über eine neue Konzeptidee und Beschluss zur Durchführung der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung Beschlussorgan Stadtentwicklungsausschuss Gremium Datum Beschluss: Beschluss: Der Stadtentwicklungsausschuss 1. nimmt das neue Konzept unter Berücksichtigung der Empfehlungen der Verwaltung zur Kennt- nis; 2. beschließt auf Basis des neuen Konzeptes das Bauleitplanverfahren mit dem Arbeitstitel: "Nörd- lich Colonius" in Köln-Neustadt/Nord weiterzuführen; 3. beauftragt die Verwaltung mit dem Vorhabenträger verbindlich zu vereinbaren, dass die seiner- zeitige Jury einberufen wird, um das neue Konzept zu beraten und zu beurteilen; 4. beauftragt die Verwaltung nach der Beurteilung durch die Jury mit der Durchführung der frühzei- tigen Öffentlichkeitsbeteiligung nach § 3 Absatz 1 Baugesetzbuch (BauGB) nach Modell 2 (Abendveranstaltung). Alternative: Keine Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 08.11.2018 Stadtentwicklungsausschuss 07.02.2019 Neufassung 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Begründung: Für das Gebiet nördlich des Fernmeldeturms, östlich der Inneren Kanalstraße, südlich der Subbel- rather Straße und westlich des inneren Grüngürtels (Gemarkung Ehrenfeld, Flur 70, Flurstücke 1473, 1474, 1494 und 1495) in Köln-Neustadt/Nord —Arbeitstitel: Nördlich Colonius in Köln- Neustadt/Nord— ist mit Beschluss vom 15.09.2016 gemäß § 12 Absatz 2 Baugesetzbuch (BauGB) ein Bebauungsplanverfahren (vorhabenbezogener Bebauungsplan) eingeleitet worden mit dem Ziel, Wohnbebauung festzusetzen (Anlage 1). Dabei wurde das Verfahren mit der Maßgabe beschlossen, 30 % geförderten Wohnungsbau vorzusehen. Grundlage für die weitere Ausarbeitung der Planung soll das Ergebnis des von der Vorhabenträgerin (Parkview Cologne GmbH) durchgeführten städte- baulichen Qualifizierungsverfahrens sein. Die Vorhabenträgerin hat in 2016/2017 ein städtebauliches Qualifizierungsverfahren (Mehrfachbeauf- tragung) mit insgesamt fünf teilnehmenden Büros in zwei Bearbeitungsphasen durchgeführt. Die Jury hat für das von der Parkview Cologne GmbH beauftragte Verfahren unter Vorsitz von Herrn Prof. Schilling aus Köln am 05.05.2017 getagt. Nach intensiver Auseinandersetzung mit den Arbeiten kam die Jury einstimmig zu folgender Rangfolge: 1. Rang: Delugan Meissel Associated Architects, Wien/AUT 2. Rang: Carsten Roth, Hamburg 3. Rang: Kister Scheithauer Gross, Köln Die drei Entwürfe der Preisträger wurden einer genaueren Prüfung hinsichtlich der technischen und wirtschaftlichen Umsetzung seitens der Vorhabenträgerin unterzogen. Diese Prüfung erfolgte in Ab- stimmung mit der Stadt. Im Ergebnis der technisch-wirtschaftlichen Prüfung hat sich der Vorhaben- träger für die Umsetzung mit dem Zweitplatzierten, dem Büro Carsten Roth aus Hamburg, entschie- den. Im Rahmen der Konkretisierung wurde die Nutzung der Türme angepasst. Die Anpassung sah vor, dass ein Turm dem Wohnen dienen, der andere Turm durch Boardinghouse genutzt werden soll- te. Das konkretisierte Ergebnis des Qualifizierungsverfahrens wurde im Stadtentwicklungsausschuss am 21.09.2017 (Anlage 2) vorgestellt. Nach Beschlussfassung mit Maßgaben hat die Vorhabenträgerin die Planung erneut durch das Büro Carsten Roth überarbeiten lassen (Anlage 3). Zum vorherigen Entwurf sieht das neue Konzept eine geänderte städtebauliche Kubatur vor. Es sind nur noch ein Turm mit einer Höhe von 128,5 m (insgesamt XLI Geschosse) und ein weiteres L- förmiges Gebäude mit einer Höhe von 25,5 m (VIII Geschosse) vorgesehen. Insgesamt sollen rd. 610 Wohneinheiten (öffentlich gefördertes und freifinanziertes Wohnen) auf einer Fläche von 24.668 m² entstehen. Aufgrund der neuen Kubatur ergeben sich folgende Änderungen in der Ausnutzung: Erhöhung der Baumasse von 39.907m² (Stand Vorlage vom 21.09.2017) auf 39.994 m² Erhöhung des prozentualen Anteils der Flächen im öffentlich geförderten Wohnungsbau (von 30 % auf 35,8 %) – in dem neuen Konzept sind 260 Wohneinheiten im öffentlich geförderten Woh- nungsbau vorgesehen. Das neue Konzept sieht vor, dass die öffentlich geförderten Wohneinheiten innerhalb des L-förmigen VIII-geschossigen Gebäudes entstehen. Hier sieht das Konzept möblierte Apartmentwohnungen in der Größe von ca. 20 m² vor, die für studentische Wohnzwecke geeignet sind. innerhalb des XLI-geschossigen Turms freifinanzierte Wohnungen (rd. 350 Wohneinheiten) ent- stehen sowie die gewerblichen Flächen (Hotel) untergebracht werden. 3 Aus Sicht der Verwaltung kann die städtebauliche Kubatur der neuen Konzeptidee weiterverfolgt wer- den. Hinsichtlich der Höhenabwicklung besteht noch Anpassungsbedarf. Die Verwaltung empfiehlt, die Höhe der umgebenden Bestandsbebauung aufzugreifen. Entsprechend sollten die Höhen des Herkules-Hochhauses mit ca. 102 m (ca. 142 m über NHN) und das südlich des Plangebiets gelege- ne Verwaltungsgebäude der Deutschen Telekom mit ca. 100 m (ca. 147 m über NHN) als Richtwert angenommen werden und entsprechend nicht überschritten werden. Zwischenzeitlich haben Eigentümer der benachbarten Liegenschaften die Neuordnung und Reorganisation ihrer Grundstücke in Erwägung gezogen. Um die grundstücksbezogene Ein- zelbetrachtung in einen städtebaulichen Kontext zu stellen, hat die Eigentümerin der Telekom- Liegenschaften eine städtebauliche Studie in Auftrag gegeben. Diese städtebauliche Studie berücksichtigt auch das Ergebnis der neuen Konzeptidee mit der Punkt-Sockelbebauung (An- lage 3). Unter Berücksichtigung der Maßgabe, dass das dargelegte bauliche Volumen einge- halten wird, kann sich in der stadträumlichen Abfolge von straßenbegleitender Randbebauung die Lage von Punkt- und Sockelgebäude verschieben. Zur weiteren Qualifizierung der Konzeptidee ist sie unter Berücksichtigung des Ergebnisses der städtebaulichen Studie sowie der Höhenentwicklung durch das Büro Carsten Roth weiterzuentwi- ckeln. Die neue Entwurfsplanung ist erneut durch die Jury des durchgeführten städtebaulichen Quali- fizierungsverfahrens zu beurteilen. Anschließend wird das Ergebnis in das Bauleitplanverfahren einfließen und Bestandteil der frühzeiti- gen Beteiligung nach § 3 Absatz 1 BauGB werden. Für die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung ist vorgesehen, diese nach Modell 2 (Abendveranstaltung) durchzuführen. Anlagen Anlage 1 Betrachtungsraum Anlage 2 Weiterentwicklung des Entwurfs von Carsten Roth (08.01.2018) Anlage 3 Neue Konzeptidee (15.08.2018)
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: ungeändert empfohlen
Zur SitzungBeschluss: zurückgestellt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3222/2018
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 04.02.2019
- Erstellt
- 04.10.2018 11:07