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1690/2018

Kulturelle Bildung AN/0741/2018

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 24.05.2018

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 19.06.2018

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

4447 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
IV/40/404 
 
Vorlagen-Nummer 24.05.2018 
 1690/2018 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 11.06.2018 
Ausschuss Kunst und Kultur 19.06.2018 
 
Kulturelle Bildung AN/0741/2018 
Im Ausschuss Kunst und Kultur am 05.12.2017 lag die Beantwortung (3641/2017) unserer Anfrage 
vom 10.10.2017(1501/2017) zur Kulturellen Bildung vor. 
Aus der Beantwortung ergeben sich für uns weitere Fragen 
1. Wie ist das Angebot „ Kulturelle Bildung „ in anderen großen Städten Deutschlands organi-
siert? Gibt es bundesweite bzw. landesweite Benchmarks zur Kulturellen Bildung? Wenn ja, 
bitten wir die Verwaltung, diese dem Ausschuss für Kunst und Kultur vorzulegen. 
2. Warum hat sich die Verwaltung für das Projekt „ Kulturagenten „ der Kulturstiftung des Bundes 
nicht beworben? 
 
 
Stellungnahme der Verwaltung:  
 
Zu 1.: 
 
In Berlin wurde ein Rahmenkonzept zu Kultureller Bildung in der Senatsverwaltung für Bildung, Ju-
gend und Familie entwickelt. Gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Kultur und der Landesvereini-
gung Kulturelle Jugendbildung Berlin e.V. wird die Plattform www.kubinaut.de unterstützt, die zentral 
Angebote, Fördermöglichkeiten und Fortbildungsmöglichkeiten abbildet. Die Freie und Hansestadt 
Hamburg hat ebenso ein Netzwerk für Kulturelle Bildung gegründet, eine Internetplattform, auf der 
Angebote und Informationen zu finden sind. Die Kulturämter der Landeshauptstädte München und 
Düsseldorf nutzen für die Angebote Kultureller Bildung - so wie auch Köln - die Interplattform Musen-
kuss. Für den Betrieb von Musenkuss gibt es zwischen den drei Städten eine interkommunale Koope-
ration. Über eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung wurden Ziele und Aufgaben des Netzwer-
kes festgelegt und auf strategischer und operativer Ebene Gremien eingerichtet. Ausgestaltung und 
Inhalt der Plattform Musenkuss differieren in den drei Städten allerdings. Auch ist die Organisation 
der Aufgaben in den Städten verschieden aufgebaut.  
 
In Köln ist die Kulturelle Bildung amts- und dezernatsübergreifend angelegt und wird so den vielfälti-
gen Ansprüchen Kultureller Bildung gerecht. Im „Gesamtkonzept Kulturelle Bildung in Köln (KuBiK)“ 
wurde eine gemeinsame Steuerungsgruppe initiiert, die Aufgaben und Ziele der Kulturellen Bildung in 
Köln festlegt und begleitet. 
 
Bundesweite oder landesweite Benchmarks zur Kulturellen Bildung wurden bisher nicht entwickelt.

2 
 
 
 
Zu 2.: 
 
Das Programm „Kulturagenten für kreative Schulen“ startete in NRW zum Schuljahr 2011/12 landes-
weit an 30 überwiegend Gesamtschulen als Modellprojekt mit dem Ziel, an diesen Schulen ein um-
fassendes und fächerübergreifendes Angebot der Kulturellen Bildung zu entwickeln und langfristige 
Kooperationen zwischen Schulen und Kulturinstitutionen aufzubauen. In der zweiten Projektphase 
seit dem Schuljahr 2015/16 bis 2019 sollen die gesammelten Erfahrungen vertieft und Netzwerke 
aufgebaut werden, um Kunst und Kultur zum festen Bestandteil des Schulalltags werden zu lassen. 
 
Auch in Köln liegt ein Schwerpunkt der Kulturellen Bildung darin, Kindern und Jugendlichen die Be-
gegnung mit Kunst und Kultur zu ermöglichen, unabhängig von Herkunft und sozialem Status. Köln 
hat sich aus Ressource-Gründen auf die Umsetzung der Landesprogramme „Kultur und Schule“ und 
„Kulturrucksack NRW“ konzentriert. Die Entwicklung des Programms „Kulturagenten für kreative 
Schulen“ wird weiter verfolgt. 
 
Das Landesprogramm „Kultur und Schule“ wird seit 2008 umgesetzt. Es fördert die Zusammenar-
beit von Künstlerinnen und Künstlern mit Kindern und Jugendlichen in Schulen. Ziel des Programms 
ist, dass möglichst viele junge Menschen die Chance erhalten, im Lauf der Schulzeit mit möglichst 
unterschiedlichen Sparten der Kunst in Berührung zu kommen.  
 
Ebenso beteiligt sich Köln seit 2012 am Landesprogramm „Kulturrucksack NRW“. Hier finden die 
Projekte im außerschulischen Raum statt. Die Kooperationen zwischen Kultur- und Medienpädagogi-
schen Einrichtungen und Jugendeinrichtungen ermöglichen eine gezielte Ansprache von Kindern und 
Jugendlichen in benachteiligten Situationen, da bestehende Vernetzungsstrukturen in den Sozialräu-
men und Stadtvierteln genutzt werden. Eine Projektbesonderheit stellt die Verknüpfung von gestalte-
rischen und verpflichtenden rezeptiven Angeboten dar.  
 
 
Gez. Dr. Klein

Beratungsverlauf (2)

11.06.2018 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 5.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
19.06.2018 Ausschuss Kunst und Kultur
Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1690/2018
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
24.05.2018
Erstellt
18.05.2018 11:52