0254/2025
Erweiterter Planungsbeschluss für den Ersatzneubau der Brücke Bergerstraße in Köln - Porz
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Anlage 2: Planungsvariante 1_Stabbogenbrücke_Isometrie, Ansicht, Draufsicht
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P P Legende Bestand / Bestandsergänzung Neubau äußere Grenze der vorhabenträgereigenen Grundstücke Brückenentwässerung Baugrund- sowie Bausubstanzuntersuchungen werden im Anschluss dieses Vorentwurfs durchgeführt. Eine Einarbeitung erfolgt in den folgenden Leistungsphasen. Dazugehöriger Trassierungsentwurf (Straßenplanung): Variante 1 Vermessung mit Stand 01.02.2022 erstellt von Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster 233/2 - Bau- und Ingenieurvermessung Stadt Köln Hinweis Gleislage Die Schienenoberkanten entsprechen der Einrechnung der städtischen Vermessung (08.2022). Durch die Einrechnung kann es zu Abweichungen zum aktuellen Bestand kommen. In den späteren Planungsphasen ist mit der Soll-Gleislage aus der DB-Trassierung zu planen. Bauwerksdaten Kreuzungswinkel 90,9 - 93,9 gon Bauwerksbreite (Gesimskante) ca. 15,10 m Bauwerksbreite (mittlerer Überbau) ≥ 15,60 m Rampenlänge Westseite ca. 60,20 m Stützweiten Westseite ca. 17,0 m | 22,5 m | 22,5 m | 22,5 m | 19,0 m Stützweite mittlerer Überbau ca. 45,0 m Stützweiten Ostseite ca. 19,0 m | 23,0 m | 23,0 m | 23,0 m | 19,0 m Rampenlänge Ostseite ca. 64,60 m Gesamtlänge Bauwerk (Lges) 370,0 m Gesamtfläche Brückenbauwerk ca. 3.880 m² Gesamtfläche Rampen ca. 1.820 m² kreuzende DB-Strecken 2324 km 70,1+32 | 2690 km 10,6+29 | 2651 km 8,6+70 lichte Höhe im Gleisbereich lichte Breite mittlerer Überbau kreuzende Straßen / Verkehrsflächen lichte Höhe Deutzer Weg ≥ 4,70 m lichte Höhe Bergerstraße ≥ 4,70 m lichte Höhe Parkplatz ≥ 5,25 m 45,00 m 6,24 m (bezogen auf SOK) Ansicht Ansicht Ansicht Ansicht A A B B C C D D E E F F A' A' B' B' C' C' D' D' E' E' F' F'A A A A B B B B 85 3,01 ≥ 3,00 6,86 ≥ 6,85 3,02 ≥ 3,00 Treppenturm Strecke 2324 Strecke 2324 Strecke 2690Strecke 2690 Strecke 2651Strecke 2651 Mülheim (Ruhr)-Speldorf-Niederlahnstein Schnellfahrstrecke Köln - Rhein/Main SiegstreckeKöln Deutz - Gießen 43 ≥ 13,90 43 Lärmschutzwand Lärmschutzwand Treppenturm Westliches Widerlager westliche Rampe östliches Widerlager östliche Rampe Bauwerksentwässerung Bauwerksentwässerung ≥ 18,90 ≥ 23,00 ≥ 23,00 ≥ 23,00 ≥ 18,90 Gesamtlänge Bauwerk ≥ 255,45 ≥ 17,75 ≥ 22,40 ≥ 22,40 ≥ 22,40 ≥ 18,70 Gesamtlänge Bogenbrücke ≥ 45,00 ≥ 64,60 ≥ 60,20 Füllstabgeländer nach RiZ-Ing Brückenkappe nach RiZ-Ing Fahrbahn Berührschutz nach RiZ-Ing ELT 2 inkl. Handlauf Brückenkappe nach RiZ-Ing Fahrbahn Füllstabgeländer nach RiZ-Ing Brückenkappe nach RiZ-Ing Fahrbahn Fahrzeugrückhaltesystem Fahrzeugrückhaltesystem Fahrzeugrückhaltesystem Fahrzeugrückhaltesystem Friedrichstraße Bergerstraße Bergerstraße Bergerstraße Peterstraße Leonberger Straße Jakobstraße Fahrzeugrückhaltesystem Füllstabgeländer nach RiZ-Ing Brückenkappe nach RiZ-Ing Fahrbahn Berührschutz nach RiZ-Ing ELT 2 inkl. Handlauf Brückenkappe nach RiZ-Ing Fahrbahn Fahrzeugrückhaltesystem Füllstabgeländer nach RiZ-Ing Brückenkappe nach RiZ-Ing Fahrbahn Fahrzeugrückhaltesystem Fahrzeugrückhaltesystem östliches Widerlager Deutzer Weg Westliches Widerlager C C C C Gesamtbreite Bogenbrücke ≥ 15,90 Bergerstraße Bergerstraße Bergerstraße vorhandene Schallschutzwand vorhandene Schallschutzwand Lh ≥ 4,70 Lh ≥ 3,30 Lh ≥ 5,25 Lh ≥ 4,70 Lh ≥ 5,23 Lh ≥ 3,05 51,9652,0352,08 F'E'D'C'B'A'ABCDEF ≥ 17,75 ≥ 22,40 ≥ 22,40 ≥ 22,40 ≥ 18,70 Gesamtlänge Bogenbrücke ≥ 45,00 ≥ 18,90 ≥ 23,00 ≥ 23,00 ≥ 23,00 ≥ 18,90 SO 52,29 SO 52,32 SO 52,34 SO 52,44 SO 52,43 SO 52,3352,00 ≥ 6,10 ≥ 60,20 Gesamtlänge Bauwerk ≥ 255,30 ≥ 64,60 Stabbogenbrücke Berührschutz nach RiZ-Ing ELT 2 inkl. Handlauf Treppenturm Fundament Sauberkeitsschicht Fundament Sauberkeitsschicht Widerlager 52,1452,11 52,21 52,35 52,50 Westliches Widerlager westliche Rampe östliches Widerlager östliche Rampe Fundament Sauberkeitsschicht Widerlager Fundament Sauberkeitsschicht Widerlager Fundament Widerlager Fundament Stützwand Füllstabgeländer nach RiZ-Ing Brückenkappe nach RiZ-Ing Füllstabgeländer nach RiZ-Ing Brückenkappe nach RiZ-Ing ≥ 6,95 52,0752,18 Fundament Stützwand Füllstabgeländer nach RiZ-Ing Brückenkappe nach RiZ-Ing Füllstabgeländer nach RiZ-Ing Brückenkappe nach RiZ-Ing Fundament Sauberkeitsschicht Widerlager Fundament Widerlager OK Fundament 49,92 OK Fundament 49,92 Deutzer Weg Strecke 2324 Strecke 2324 Strecke 2690 Strecke 2690 Strecke 2651 Strecke 2651 Bergerstraße ≥ 6,24 DB Engineering & Consulting GmbH Planung Konstruktiver Ingenieurbau I.TV-W-P-W-K 5 Auenweg 7 50679 Köln Ersatzneubau Straßenüberführung Bergerstraße KVB-AG 02.08.2024 freigegeben ohne Einträge Das Urheberrecht an dieser Zeichnung verbleibt bei der Stadt Köln (§§ 1, 2, 15-18, 96 des Urheberrechtsgesetzes vom 09.09.1965 BGBI S. 1273). Die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen ist nur mit unserer schriftlichen Genehmigung zulässig. Die Zeichnung ist Dritten nicht zugänglich zu machen. Zuwiderhandlungen werden zivil- und strafrechtlich verfolgt. Datum / Unterschrift Datum / Unterschrift Datum / Unterschrift Stadt Köln Amt 69 Stadt Köln Amt 692 Stadt Köln Amt 692/1 - Bauwerksnummer Phase Gewerk StatusNummer Plan-Nr. Bauwerk: bearb. gez. gepr. Datum NamePlanverfasser/in: Planstufe: keine Einträge Einträge Einträge übernommenDatum / Unterschrift keine Einträge Einträge Einträge übernommenDatum / Unterschrift keine Einträge Einträge Einträge übernommenDatum / Unterschrift keine Einträge Einträge Einträge übernommenDatum / Unterschrift keine Einträge Einträge Einträge übernommenDatum / Unterschrift keine Einträge Einträge Einträge übernommenDatum / Unterschrift - - - - - - Teilbauwerk Plantyp Index freigegeben mit Einträgen freigegeben ohne Einträge freigegeben mit Einträgen freigegeben ohne Einträge freigegeben mit Einträgen Maßstab: Datum: Planart / Inhalt: Übersicht: Amt 692/10 Stadt Köln Stadt Köln Stadt Köln Amt 692/11 Amt 692/12 Stadt Köln Amt 66 StEB C:\CAD\01_VaultProject\02_Projekte\Köln\P-K001665P Ersatzneubau Berger Straße\05_Planung\02_VP\6932430_01_VA_OBI_FM_0100_0_V_Bauwerksvariante-1.rvt 02.08.2024 14:07:46 Hackbarth Greger 08/24 08/24 Holighaus08/24 Isometrie Ansicht Grundriss Überbau 1:200 Vorplanung 6932430 01 V OBI BK 0101 0 V1 M 1 : 200Grundriss Überbau M 1 : 200Ansicht Isometrie Unterlage/Anlage 6.3
Beschlussvorlage Rat
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Dezernat, Dienststelle III/69/691/3 Vorlagen-Nummer 0254/2025 Freigabedatum 08.04.2025 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Erweiterter Planungsbeschluss für den Ersatzneubau der Brücke Bergerstraße in Köln - Porz Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: Der Rat der Stadt Köln beauftragt die Verwaltung, die Planung des Ersatzneubaus der Brücke Bergerstraße in der Variante 1 (Vorzugsvariante) auf Grundlage der Vorplanungsergebnisse (Leistungsphase 2 HOAI) bis einschließlich der Vorbereitung der Vergabe (Leistungsphase 6 HOAI) vorzubereiten. Gemäß vorläufiger Kostenschätzung belaufen sich die Planungskosten bis einschließlich Leistungsphase 6 HOAI auf rd. 538.000 €. Der Verkehrsausschuss verzichtet auf Wiedervorlage, sofern die Bezirksvertretung Porz uneingeschränkt zustimmt. Alternative: Der Rat der Stadt Köln beauftragt die Verwaltung, die Planung des Ersatzneubaus der Brücke Bergerstraße in der Variante 2 auf Grundlage der Vorplanungsergebnisse (Leistungsphase 2 HOAI) bis einschließlich der Vorbereitung der Vergabe (Leistungsphase 6 HOAI) vorzubereiten. Gemäß vorläufiger Kostenschätzung belaufen sich die Planungskosten bis einschließlich Leistungsphase 6 HOAI auf rd. 538.000 €. Der Verkehrsausschuss verzichtet auf Wiedervorlage, sofern die Bezirksvertretung Porz uneingeschränkt zustimmt. Verkehrsausschuss 13.05.2025 Bezirksvertretung 7 (Porz) 15.05.2025 Finanzausschuss 26.05.2025 Verkehrsausschuss Rat 27.05.2025 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen 538.000 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja s. Förderung % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung Am 10.09.2020 hat der Rat den Bedarf zur Planung für den Abbruch und Neubau der Brücke Bergerstraße in Köln- Porz anerkannt und die Verwaltung beauftragt, die Maßnahme bis einschließlich Leistungsphase 3 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) vorzubereiten (Vorlagen-Nr. 1306/2020). Darüber hinaus sollte, als Alternative zu einer neuen Brücke, die Machbarkeit einer Untertunnelung der Bergerstraße im Bereich der Bahn-Anlagen der DB InfraGO geprüft werden. Der Ersatz der vorhandenen Brücke ist unabdingbar, da aufgrund des verbauten Spannstahls die Gefahr von Spannungsrisskorrosion besteht. Näheres zur Spannungsrisskorrosion kann der Mitteilung Masterplan Ingenieurbauwerke (Vorlagen-Nr. 3360/2024 Abschnitt d) entnommen werden. 3 Planung Brückenentwürfe Die Brücke überführt die Bergerstraße über Anlagen der DB InfraGO mit 6 Gleisen. Gegenüber der bestehenden Konstruktion muss für die neue Brücke, entsprechend der Forderung des Bahnbetreibers, auf die Mittelstütze im Bereich der Gleise verzichtet werden, wodurch sich die Stützweite von heute 29,50 m auf ca. 45 m vergrößert. Weiterhin ist planerisch zu beachten, dass die Unterkante des neuen Bauwerks im Bereich der Bahnanlagen (Oberleitung) nicht tiefer liegen darf als das Bestandsbauwerk. Die Längen der Brückenrampen werden auf der Westseite durch die Bahnstrecke der KVB und auf der Ostseite durch die quer verlaufende Ohmstraße begrenzt. Unter Berücksichtigung dieser Randbedingungen wurden im Zuge der Vorplanung (Leistungsphase 2 HOAI) für den Ersatzneubau der Brücke Bergerstraße insgesamt 3 Planungsvarianten untersucht, die sich im Wesentlichen durch die Konstruktion des Brückenüberbaus im Bereich der Bahnanlagen unterscheiden. Planungsvariante 1: Überbau im Mittelfeld als Stabbogenbrücke, Rampenbereiche als Stahlverbundquerschnitt (Siehe Anlagen 2 und 3) Planungsvariante 2: Überbau im Mittelfeld als Verbund-Fertigteil-Träger-Querschnitt (VFT), Rampenbereiche als Stahlverbundquerschnitt Planungsvariante 3: Alle Überbauten als Spannbetonträger Planungsvariante 1: Stabbogenbrücke Bei dieser Variante wird das Feld über den Gleisanlagen der DB als Stabbogenbrücke ausgebildet. Durch das obenliegende Tragwerk ist es möglich, die Konstruktionshöhe zwischen dem Gleisbereich mit den Lichtraumprofilen der Bahn und der Fahrbahn der Bergerstraße möglichst gering zu halten. Als Querschnitt wird, wie bei Straßenbrücken dieser Art üblich, eine Stabbogenbrücke mit Stahlbeton-Fahrbahnplatte realisiert, die im Verbund mit den Querträgern des Überbaus ausgebildet wird. Dadurch wird, mit einer 30 cm dicken Fahrbahnplatte und ca. 90 cm hohen Stahllängsträgern, eine Konstruktionshöhe von ca. 1,20 m erreicht, welche in etwa der Konstruktionshöhe des Bestandsbauwerks (1,24 m) entspricht. Das Bogentragwerk bewirkt eine städtebauliche Veränderung im Bereich der Bergerstraße, die sich dennoch, aufgrund der ansprechenden Bogenform, gut in die Umgebung einfügt. Vorteile liegen in der Herstellung und Montage der Bauteile. Der Stabbogen kann vollständig vor Ort hergestellt und anschließend mittels hydraulischer Pressen eingeschoben werden. Dieser Prozess erfordert einen vergleichsweise geringen Aufwand und bewirkt eine kurze Bauausführungszeit, bei der einerseits der Eingriff in den Bahnbetrieb der DB InfraGO gering gehalten und andererseits eine hohe Terminsicherheit gewährleistet wird. Für die Bauzeit werden 3 Wochen Sperrpause des Bahnbetriebs für den Abbruch der Bestandsbauwerke sowie zu einem späteren Zeitpunkt 2 Wochen Sperrpause für den Einschub des neuen Überbaus veranschlagt. Die Gesamtkosten (Baukosten und Nebenkosten) belaufen sich bei der Variante 1 „Stabbogenbrücke“ auf ca. 44,5 Mio. Euro brutto. 4 Abbildung 1: Ansicht Stabbogenbrücke Abbildung 2: Querschnitt Stabbogenbrücke im Mittelfeld Planungsvariante 2: Stahlverbundbrücke (Verbund-Fertigteil-Träger) Bei dieser Planungsvariante werden die Gleisanlagen der DB InfraGO mit einer Stahlverbundbrücke (Verbund aus Stahlträger und Betonergänzung) überspannt. Aufgrund des etwas ungünstigeren statischen Systems beträgt die Konstruktionshöhe bei dieser Variante 1,50 m. Dies entspricht einer Vergrößerung des Querschnitts, verglichen zum Bestand, um ca. 26 cm (Konstruktionshöhe des Bestandsbauwerks = 1,24 m). Insofern müsste bei der Umsetzung dieser Variante die Straßengradiente um eben diesen Wert von 26 cm angehoben und über die Länge der Randfelder an die bestehende Straßengradiente an den Anschlusspunkten West und Ost angeglichen werden um die Neigungen der Bestandsrampen beizubehalten. Die Stahlträger mit vorgefertigtem Betonflansch können in einem Werk hergestellt werden, der Transport der Fertigteile zur Baustelle ist aufgrund der Größe und dem Gewicht mit einem höheren Aufwand verbunden. Nach dem Transport der Fertigteile müssen diese einzeln, mit einem Schwerlast-Kran, über den Gleisbereich eingehoben werden. Nach dem Einheben der Stahlträger muss die Ortbetonergänzung aufgebracht werden. Bezüglich des Bauablaufes und der Herstellungsprozesse unterscheidet sich die Variante 2 grundsätzlich nicht von der Variante 1. 5 Die Gesamtkosten (Baukosten und Nebenkosten) belaufen sich bei der Variante 2 „Stahlverbundbrücke“ auf ca. 44,0 Mio. Euro brutto. Abbildung 3: Ansicht Verbund-Fertigteil-Träger-Brücke Abbildung 4: Querschnitt Variante 2 im Mittelfeld Planungsvariante 3: Spannbetonbrücke Bei der dritten Planungsvariante werden sämtliche Überbauten als Spannbetonbauwerke ausgebildet. Konstruktionsbedingt weist der Spannbetonquerschnitt mit einer Höhe von 2,00 m die größte Bauhöhe auf, die, verglichen zum Bestand, eine Vergrößerung des Querschnitts um ca. 76 cm zur Folge hat. Die daraus resultierende Änderung der Straßengradiente kann aufgrund der Zwangspunkte in den Rampenabwicklungen nicht ausgeglichen werden, sodass die Rampenneigungen durchgängig nicht barrierefrei/deutlich übersteilt ausgebildet werden müssen. Diese Variante ist aufgrund des Bau- und Herstellungsverfahrens (Leergerüst im Gleisbereich) mit einem deutlich größeren Eingriff in den Bahnbetrieb und mit einer erheblich längeren Sperrpause für den Brückenneubau (ca. 6 Wochen) verbunden. Die lange Sperrzeit ist mit dem Regelbetrieb der DB InfraGO kaum vereinbar, womit die Variante, auch aufgrund der baubetrieblich günstigeren Varianten, kaum genehmigungsfähig ist. Die Gesamtkosten (Baukosten und Nebenkosten) belaufen sich bei der Variante 3 „Spannbetonbrücke“ auf ca. 36,1 Mio. Euro netto bzw. ca. 43,0 Mio. Euro brutto. 6 Abbildung 5: Ansicht Spannbetonbrücke Abbildung 6: Querschnitt Variante 3 im Mittelfeld Planung der Rampenanlagen Die Planung des Anschlusses der Brückenrampen orientiert sich grundsätzlich an dem Bestand. Die Rampen schließen westlich an den KVB-Bahnübergang sowie östlich an den Kreuzungsbereich Kopenhagener Str. / Ohmstraße an. Die westliche Rampe hat eine Länge von 51 m, die Länge der östlichen Rampe beträgt 63 m. Die Rampen der Planungsvariante 1 und 2 werden weitestgehend identisch ausgeführt. Bei beiden Planungsvarianten wird für die Rampenbereiche ein Stahlverbundquerschnitt vorgesehen. Die Rampen der Planungsvariante 3 werden hingegen als Spannbetonquerschnitt ausgebildet. Die maximalen Rampenneigungen bei der Planungsvariante 1 und 2 liegen im Durschnitt bei ≤ 6 %, bei der Planungsvariante 3 werden hingegen Längsneigungen über 6 % erreicht. 7 Ergebnis der Variantenbetrachtung: Die Varianten wurden anhand einer Matrix bewertet (siehe Anlage). Entscheidungskriterien für die Auswahl der Vorzugsvariante waren insbesondere die möglichst kurze Montagezeit, um den Bahnbetrieb der DB InfraGO möglichst wenig zu beeinträchtigen, sowie eine geringe Konstruktionshöhe des Überbaus im Bereich der Bahngleise, um die angrenzenden Rampenneigungen, im Sinne der Barrierefreiheit, so gering wie möglich auszubilden. Das Ergebnis der Variantenbewertung zeigt einen geringen Vorsprung (0,1 Punkte) für die Planungsvariante 1 (Stabbogenbrücke). Ausschlaggebend waren für die Planer und die Verwaltung die Bewertungen des verwendeten Tragwerks/die Komplexität des Tragwerks sowie die Einhaltung der Regelwerke in Bezug auf die Barrierefreiheit. Hier bietet der Stabbogen in Bezug auf die statische Spannweite geringfügig mehr Spielräume bei der Bemessung, aufgrund des geringeren Konstruktionsquerschnitts können die Rampen etwas flacher geneigt ausgebildet werden. Die Größe der Baustelleneinrichtungsfläche und damit verbundene Beeinträchtigungen für die Anlieger, könnte bei der Variante 1 etwas geringer bemessen werden. 8 Machbarkeit einer Tunnellösung Die Verwaltung hat, in zwei Varianten, die Möglichkeit einer Untertunnelung der Gleisanlagen untersucht: Variante 1: Eisenbahnunterführung mit übereinanderliegenden Verkehrswegen Variante 2: Eisenbahnunterführung mit parallel angeordneten Verkehrswegen Beide Varianten müssen aufgrund der geringen Überdeckung (Abstand Gleiskörper – Oberkante Tunneldecke) in offener Bauweise mit Hilfsbrücken im Gleisbereich der DB InfraGO hergestellt werden. Beide Tunnelvarianten wurden, bedingt durch das anstehende Grundwasser (ca. 6,0 m unter Geländeoberkante - HGW), als wasserdichte Tunneltröge geplant. Variante 1: Eisenbahnunterführung mit übereinanderliegenden Verkehrswegen Bei dieser Variante wurden die Verkehrsräume für den Rad-/Fußverkehr und den KFZ- Verkehr getrennt, übereinander in einem Tunnelquerschnitt angeordnet. Die Vorteile liegen darin begründet, dass der Tunnelquerschnitt im Gleisbereich eine geringe Breite aufweist (kürzere Stützweiten der Hilfsbrücken) und die Rad- und Gehwege beidseitig der Bergerstraße ausgeführt werden können. Die Gelände einschneidenden Rampen müssen mit Stützbauwerken eingefasst werden, die aufgrund ihrer Abmessungen zu Reduzierungen der angrenzenden Straßenbreiten führen. Abbildung 7: Querschnitt der Alternative 1 im Gleisbereich 9 Variante 2: Eisenbahnunterführung mit parallel angeordneten Verkehrswegen Die Planung dieser Variante sieht die Anordnung der Verkehrsarten (KFZ – Rad-/Fußverkehr) baulich getrennt, auf einer Ebene vor. Nachteilig sind die aufwändigeren bauzeitlichen Maßnahmen im Bahnbereich (Hilfsbrücken) und die deutlichere Reduzierung der Breiten der angrenzenden Anliegerstraßen. Abbildung 8: Querschnitt der Alternative 2 im Gleisbereich Ergebnis der Machbarkeitsuntersuchung einer Tunnellösung Technische Betrachtung Die grundsätzliche Machbarkeit ist im Ergebnis fraglich bzw. müsste mit großem Aufwand genauer beleuchtet werden: Die Rampenanlagen liegen z.T. sehr dicht an der vorhandenen Bebauung. Hier wären baugrundtechnische Aussagen zur Umsetzbarkeit zwingend erforderlich, um Themen wie das Setzungsverhalten etc. zu erfassen. Andernfalls besteht hier ein erhebliches Umsetzungsrisiko. Mit dem hoch anstehenden Grundwasser wäre die Machbarkeit sowohl für den Bauzustand als auch den Endzustand zu überprüfen. Insbesondere die Frage, ob eine Wasserhaltung in Rheinnähe überhaupt möglich ist. In diesem Kontext steht auch die die dauerhafte Entwässerung. Die Neuordnung der Ver- und Entsorgungsnetze im gesamten Wohngebiet konnte in dieser Planungsstufe nicht ausreichend/abschließend geplant werden. Eine aktuelle Straßenüberführung in eine Straßenunterführung umzuwidmen hat zudem weitreichende Folgen in Bezug auf die Kreuzungsvereinbarung mit dem Schienenbaulastträger. Der Tunnel wird Bestandteil der eisenbahntechnischen Anlage mit allen einhergehenden Folgen. U.a. führt dies auch zu einer Anpassung der kreuzungsbedingten Kosten sowie der Zuständigkeiten. Die Unterteilung der Bauwerke und die Zuscheidung an die jeweiligen Baulastträger (Rampen + Stützwände an Stadt, Tunnel im Bereich der Bahnanlage an DB) ist bei 10 einer wasserdichten Wanne/Tunnel nur schwer möglich, da dies in der Regel einer vollständigen Trennung bedarf. Der Bau des Tunnels mit den Rampen bedeutet einen sehr großen Eingriff in den Eisenbahnbetrieb. Aufgrund der geringen Überdeckung (OK Gleiskörper – OK Tunnel) ist die Umsetzung der Maßnahme nur in offener Bauweise (große Baugrube) und/oder mit komplexen Bauzuständen (wie dem Bauen unter Sonderhilfsbrücken) möglich. Diese stärkeren Eingriffe in den Bahnbetrieb werden nicht von der DB InfraGO genehmigt, da die Umsetzung der Brückenvarianten deutlich geringere bauzeitliche Einschränkungen nach sich ziehen. Schließlich führt die geänderte Trasse der Straße zu Veränderungen der betrieblichen Schallimmissionen: Neben einer Schallimmission durch Straßenlärm wird nun zusätzlich, je nach Überschüttung des Tunnels, die Bahn als Schallquelle für die angrenzende Wohnbebauung zu berücksichtigen sein. Ein weiteres, zu beauftragendes, Schallgutachten müsste ein geändertes Schallschutzkonzept ermitteln. Für einen Brücken-Ersatzneubau gilt der Anlagen-Bestandsschutz, sodass hierbei keine weiteren Maßnahmen durchzuführen sind. Keine monetäre Auswirkung, aber gleichwohl zu berücksichtigen, ist die entfallende Möglichkeit des Parkens im heutigen Rampenbereich. Kosten: Aufgrund der vor genannten, nicht ohne erheblichen Aufwand zu verifizierenden, Randbedingungen, ist eine valide Kostenschätzung für die Tunnelvarianten nicht möglich. Als nicht näher zu beziffernde Kostentreiber wurden identifiziert: Komplexe Bauzustände Aufwändige Entwässerung des Tunnels (Hochleistungspumpwerk) Neuverlegung der Ver- und Entsorgungsleitungen (Neuplanung der jeweiligen Netze) Berücksichtigung des Grund(hoch)wassers Eingriffe in die eisenbahntechnischen Anlagen (Gleis-, Oberleitungsanlagen, Gleisweiche) Umsetzung der Schallschutzmaßnahmen Grundsätzlich (ohne die v.g. Umstände) liegen die Baukosten für einen Tunnel mit Rampen etwa im 4-fachen Niveau eines Brückenneubaus. Verkehrliche Auswirkung Die bestehende Situation ermöglicht unterhalb der Brückenrampen das Wechseln der Straßenseiten und auch das Parken in diesem Bereich. Ein Tunnel verändert die bestehende Situation grundlegend: Die in das Gelände einschneidenden Rampen verhindern eine einfache Straßenquerung. Wendemanöver auf der Straße sind durch die beengten Verhältnisse nicht mehr möglich. Die Parkmöglichkeiten entfallen. Die soziale Akzeptanz zur Nutzung von Tunneln ist geringer (Angstraum) 11 Genehmigung: Für einen Ersatzneubau der Brücke ist kein Planrechtsverfahren (Plangenehmigung/Planfest- stellung) erforderlich, jedoch werden für die Arbeiten im Gleisbereich betrieblichen Genehmi- gungen der DB InfraGO erforderlich. Zur Erlangung des Baurechts für eine Eisenbahnüberführung (Tunnel) ist hingegen ein Plan- rechtsverfahren erforderlich, welches das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) durchführt. Die Verfahrensdauer ist hierbei nicht abschätzbar. Zudem ist der Ausgang des Verfahrens ungewiss, da die DB InfraGO sich bereits in einer Stellungnahme (auch aufgrund des erheblichen Eingriffs in den Bahnbetrieb) gegen den Bau einer Eisenbahnüberführung ausgesprochen hat. In dem Bereich der Kreuzung liegt eine Weiche, die im Falle einer Eisenbahnüberführung ver- legt werden müsste (das Regelwerk der Bahn schließt die Lage von Weichen auf Bauwerken grundsätzlich aus), sofern nicht eine – aufwändige – Unternehmensinterne Genehmigung (UiG) oder Zustimmung im Einzelfall (ZiE) erreicht werden kann. Die Regelungen der Baulast/Unterhaltungslast sind (s.o.) komplex und lösen Mehrkosten aus. 12 Fazit Die Verwaltung schlägt aufgrund der Untersuchungsergebnisse einen Ersatzneubau der Brücke Bergerstraße in der Variante 1 „Stabbogenbrücke“ vor. Zeitplanung: Stufenweise Beauftragung der weiteren Planung (Leistungsphasen 3 bis 6) zur Vorzugsvariante (Variante 1), Auftragswert rd. 538.000 € - 2025, 2026 Beauftragung der Fachplanungen für die Ausrüstungsgewerke der eisenbahntechnischen Anlagen für die bauzeitlichen Zustände - 2025 Abschluss einer Kreuzungsvereinbarung zwischen der Stadt Köln und der DB InfraGO - 2025 Einholung des Baubeschlusses – 2026 Durchführung des Vergabeverfahrens/Auftragserteilung - 2027 Baubeginn - 2028 Die Sperrzeiten für die Bauausführung wurden bei der DB InfraGO für die Jahre 2028 ff. angemeldet. Sie müssen mit einer Vorlaufzeit von mindestens 5 Jahren beantragt und jährlich aktualisiert werden. Finanzierung Zur Finanzierung der Planungskosten in Höhe von rd. 538.000 € stehen im Haushaltsplan 2025/2026 investive Auszahlungsermächtigungen in Höhe von 260.000 € im Hj. 2025 und in Höhe von 278.000 € im Hj. 2026 im Teilfinanzplan des Amtes für Brücken, Tunnel und Stadt- bahnbau in der Produktgruppe 1202 - Brücken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV, Teilplanzeile 8 - Auszahlungen für Baumaßnahmen bei Finanzstelle 6901-1202-7-0700, Ersatzneubau Brücke Berger Straße, bereit. Förderung Die Maßnahme wurde mit Schreiben vom 26.03.2021 zur Förderung nach den Förderrichtli- nien kommunaler Straßenbau (FöRi-komStra) angemeldet. Nach diesen Richtlinien ist grund- sätzlich eine Förderung der förderfähigen Baukosten in Höhe von 70 % möglich. Klimabewertung Die Verwaltung verfolgt das Ziel die sektorspezifischen Beiträge zum Klimaschutz zu erfüllen. Die hier dargestellte Maßnahme fördert eine verkehrssichere und bedarfsgerechte Infrastruktur und trägt somit zur Leistungsfähigkeit des Verkehrssystems bei. Dies ist systemimmanent und fördert eine effiziente sowie ressourcenschonende Verkehrsabwicklung. Somit trägt dies zu einer möglichen Reduktion des Treibhausgasausstoßes bei. Insgesamt kann die hier dargestellte Maßnahme als positiver Beitrag zum Klimaschutz bewertet werden. Anlagen Anlage 1: Öffentlichkeitsbeteiligung Anlage 2: Planungsvariante 1_Stabbogenbrücke_Isometrie, Ansicht, Draufsicht Anlage 3: Planungsvariante 1_Stabbogenbrücke_Draufsicht Fundament, Schnitte Anlage 4: Bewertungsmatrix Brückenentwürfe
Anlage 1: Öffentlichkeitsbeteiligung
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Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung Die Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung ist allen Beschlussvorlagen der Verwaltung für Gremien, auf die die Leitlinien Öffentlichkeitsbeteiligung Anwendung finden, beizufügen. Kreuzen Sie bitte eine der folgenden drei Varianten an und machen Sie entsprechende Angaben dazu. Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird nicht vorgeschlagen. Warum wird keine Öffentlichkeitsbeteiligung vorgeschlagen? - Der Gestaltungsspielraum ist nicht ausreichend. Bitte begründen Sie Ihre Entscheidung (Begründung zwingend erforderlich): Die Geometrie des Brückenzugs (Lage/Trasse und Dimensionierung) ist aufgrund der Randbedingungen (Bahnanlagen, einmündende Straßen) nur sehr eingeschränkt variabel. Kontakt OB/1 Büro der Oberbürgermeisterin OB/12 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Brückenstraße 5-11 50667 Köln Telefon: 0221 – 221 25044 E-M ail: oeffentlichkeitsbeteiligung@stadt-koeln.de Intranetauftritt: Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung
Anlage 3: Planungsvariante 1_Stabbogenbrücke_Draufsicht Fundament, Schnitte
6357 Zeichen
P P OK Gelände 51,12 UK Überbau 54,86 2,655,002,3510 10 12 2,00 ≥ 3,56 17 ≥ 2,40 Widerlager Fundament Sauberkeitsschicht Füllstabgeländer nach RiZ-Ing Brückenkappe nach RiZ-Ing UK Sauberkeitsschicht 49,00 UK Träger 55,25 2% ≥ 1,30 OK Fundament 52,00 56,89 2% Fahrzeugrückhaltesystem 2% Fahrbahn Lichtrichtraumprofil RASt ≥ 6,35 ≥ 4,70 53≥ 14,0053 ≥ 15,05 50≥ 3,0053 ≥ 6,85 53≥ 3,0050 57,87 57,75 ≥ 2,50 UK Sauberkeitsschicht 49,00 UK Überbau 57,75 ≥ 15,05 12 2,00 ≥ 6,43 20 ≥ 2,35 ≥ 1,93 ≥ 13,00 ≥ 3,1210 10 Widerlager Fundament ≥ 1,30 OK Fundament 51,12 Sauberkeitsschicht Treppenturm Fundament Sauberkeitsschicht Füllstabgeländer nach RiZ-Ing 2% 2%59,74 Brückenkappe nach RiZ-Ing UK Träger 58,10 2% ≥ 2,50 Fahrzeugrückhaltesystem Brückenkappe nach RiZ-Ing Fahrbahn Lichtrichtraumprofil RASt 53 ≥ 14,00 53 53 ≥ 3,00 50 ≥ 6,85 50 ≥ 3,00 53 ≥ 6,35 ≥ 4,70 60,72 60,61 OK Gelände 52,35 Fahrzeugrückhaltesystem Brückenkappe nach RiZ-Ing Fahrbahn Lichtrichtraumprofil RASt ≥ 6,35 ≥ 4,70 UK Bestandsüberbau - Feld 1 58,49 2%2% ≥ 6,85≥ 3,00 ≥ 50 50 ≥ 3,00 85 43 ≥ 13,90 43 OK Gelände 51,93 UK Träger 58,53 60,76 68,01 2% 80 Gesamtbreite Bogenbrücke ≥ 15,90 59,90 ≥ 2,50 ≥ 1,80 ≥ 6,20 80 ≥ 8,70 Berührschutz nach RiZ-Ing ELT 2 inkl. Handlauf Stabbogenbrücke - Hänger Stabbogenbrücke- Obergurt Stabbogenbrücke - Längsträger Stabbogenbrücke - Querträger Lichtraumprofil DB 60,88 Ansicht Ansicht Ansicht Ansicht A A B B C C D D E E F F A' A' B' B' C' C' D' D' E' E' F' F' A A A A B B B B Gesamtlänge Bogenbrücke ≥ 45,00 ≥ 18,90 ≥ 23,00 ≥ 23,00 ≥ 23,00 ≥ 18,90 ≥ 5,00 ≥ 2,50 ≥ 5,00 ≥ 10,00 ≥ 5,00 ≥ 2,50 ≥ 5,00 ≥ 10,00 ≥ 5,00 ≥ 2,50 ≥ 13,00≥ 18,00 ≥ 5,00 ≥ 2,50 ≥ 13,00≥ 18,00 ≥ 5,00 ≥ 2,50 ≥ 5,00≥ 10,00 ≥ 5,00 ≥ 2,50 ≥ 5,00≥ 10,00 Gesamtlänge Bauwerk ≥ 255,30 ≥ 17,75 ≥ 22,40 ≥ 22,40 ≥ 22,40 ≥ 18,70 Widerlager Fundament Sauberkeitsschicht Widerlager Fundament Auflager und Sockel Widerlager Fundament Sauberkeitsschicht Fundament Stützwand Fundament Stützwand Widerlager Fundament Sauberkeitsschicht Widerlager Fundament Sauberkeitsschicht Fundament Treppenturm Sauberkeitsschicht Fundament Treppenturm Sauberkeitsschicht Widerlager Fundament Auflager und Sockel Fundament Stützwand Fundament Stützwand Strecke 2324 Strecke 2324 Strecke 2690Strecke 2690 Strecke 2651Strecke 2651 ≥ 13,75 Widerlager Fundament Sauberkeitsschicht Widerlager Fundament Sauberkeitsschicht ≥ 14,00 ≥ 2,25 ≥ 2,25 ≥ 64,60≥ 60,20 LärmschutzwandLärmschutzwand Deutzer Weg Mülheim (Ruhr)-Speldorf-Niederlahnstein Schnellfahrstrecke Köln - Rhein/Main SiegstreckeKöln Deutz - Gießen Westliches Widerlager westliche Rampe östliches Widerlager östliche Rampe Bauwerksentwässerung Bauwerksentwässerung Friedrichstraße Bergerstraße Bergerstraße Bergerstraße Peterstraße Leonberger Straße Jakobstraße 90,9 g 90,9 g 90,9 g 90,9 g 90,9 g östliches Widerlager Westliches Widerlager C C C C Bergerstraße Bergerstraße Bergerstraße 93,9 g Legende Bestand / Bestandsergänzung Neubau äußere Grenze der vorhabenträgereigenen Grundstücke Brückenentwässerung Baugrund- sowie Bausubstanzuntersuchungen werden im Anschluss dieses Vorentwurfs durchgeführt. Eine Einarbeitung erfolgt in den folgenden Leistungsphasen. Dazugehöriger Trassierungsentwurf (Straßenplanung): Variante 1 Vermessung mit Stand 01.02.2022 erstellt von Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster 233/2 - Bau- und Ingenieurvermessung Stadt Köln Hinweis Gleislage Die Schienenoberkanten entsprechen der Einrechnung der städtischen Vermessung (08.2022). Durch die Einrechnung kann es zu Abweichungen zum aktuellen Bestand kommen. In den späteren Planungsphasen ist mit der Soll-Gleislage aus der DB-Trassierung zu planen. Bauwerksdaten Kreuzungswinkel 90,9 - 93,9 gon Bauwerksbreite (Gesimskante) ca. 15,10 m Bauwerksbreite (mittlerer Überbau) ≥ 15,60 m Rampenlänge Westseite ca. 60,20 m Stützweiten Westseite ca. 17,0 m | 22,5 m | 22,5 m | 22,5 m | 19,0 m Stützweite mittlerer Überbau ca. 45,0 m Stützweiten Ostseite ca. 19,0 m | 23,0 m | 23,0 m | 23,0 m | 19,0 m Rampenlänge Ostseite ca. 64,60 m Gesamtlänge Bauwerk (Lges) 370,0 m Gesamtfläche Brückenbauwerk ca. 3.880 m² Gesamtfläche Rampen ca. 1.820 m² kreuzende DB-Strecken 2324 km 70,1+32 | 2690 km 10,6+29 | 2651 km 8,6+70 lichte Höhe im Gleisbereich lichte Breite mittlerer Überbau kreuzende Straßen / Verkehrsflächen lichte Höhe Deutzer Weg ≥ 4,70 m lichte Höhe Bergerstraße ≥ 4,70 m lichte Höhe Parkplatz ≥ 5,25 m 45,00 m 6,24 m (bezogen auf SOK) DB Engineering & Consulting GmbH Planung Konstruktiver Ingenieurbau I.TV-W-P-W-K 5 Auenweg 7 50679 Köln Ersatzneubau Straßenüberführung Bergerstraße KVB-AG 02.08.2024 freigegeben ohne Einträge Das Urheberrecht an dieser Zeichnung verbleibt bei der Stadt Köln (§§ 1, 2, 15-18, 96 des Urheberrechtsgesetzes vom 09.09.1965 BGBI S. 1273). Die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen ist nur mit unserer schriftlichen Genehmigung zulässig. Die Zeichnung ist Dritten nicht zugänglich zu machen. Zuwiderhandlungen werden zivil- und strafrechtlich verfolgt. Datum / Unterschrift Datum / Unterschrift Datum / Unterschrift Stadt Köln Amt 69 Stadt Köln Amt 692 Stadt Köln Amt 692/1 - Bauwerksnummer Phase Gewerk StatusNummer Plan-Nr. Bauwerk: bearb. gez. gepr. Datum NamePlanverfasser/in: Planstufe: keine Einträge Einträge Einträge übernommenDatum / Unterschrift keine Einträge Einträge Einträge übernommenDatum / Unterschrift keine Einträge Einträge Einträge übernommenDatum / Unterschrift keine Einträge Einträge Einträge übernommenDatum / Unterschrift keine Einträge Einträge Einträge übernommenDatum / Unterschrift keine Einträge Einträge Einträge übernommenDatum / Unterschrift - - - - - - Teilbauwerk Plantyp Index freigegeben mit Einträgen freigegeben ohne Einträge freigegeben mit Einträgen freigegeben ohne Einträge freigegeben mit Einträgen Maßstab: Datum: Planart / Inhalt: Übersicht: Amt 692/10 Stadt Köln Stadt Köln Stadt Köln Amt 692/11 Amt 692/12 Stadt Köln Amt 66 StEB C:\CAD\01_VaultProject\02_Projekte\Köln\P-K001665P Ersatzneubau Berger Straße\05_Planung\02_VP\6932430_01_VA_OBI_FM_0100_0_V_Bauwerksvariante-1.rvt 02.08.2024 14:07:48 Hackbarth Greger 08/24 08/24 Holighaus08/24 Draufsicht Fundament Schnitte 1:100 1:200 Vorplanung 6932430 01 V OBI BK 0102 0 V1 M 1 : 100Schnitt A-A M 1 : 100Schnitt B-B M 1 : 100Schnitt C-C M 1 : 200Draufsicht Fundamet Unterlage/Anlage 6.3
Anlage 4: Bewertungsmatrix Brückenentwürfe
14180 Zeichen
Ersatzneubau SÜ Bergerstraße
in Köln Porz
Übersicht der Planungsvarianten als Bewertungsmatrix
Bewertungsmatrix
Überbau Feld 1 als Stabbogenbrücke, | variante 1 |
Randfelder mittels Stahlverbundüberbauten
Überbau Feld 1 (L = 45,00 m) als Stabbogenbrücke,
Überbau Feld 1 (L = 45,00 m) mittels
Stahlverbundüberbau (VFT),
Randfelder Felder 2-6 bzw. 2-6' mittels Stahlverbundüberbauten Randfelder Felder 2-6 bzw. 2-6' mittels Stahlverbundüberbauten
Pfeiler und Gründungen (ggf. Tiefgründung)
Widerlager West und Ost
Pfeiler und Gründungen (ggf. Tiefgründung)
Widerlager West und Ost
Bauverfahren: Stabbogenbrücke mittels Einschub,
Randfelder mittels Lehrgerüst in Endlage
Bauverfahren: Einheben der VFT-Träger und Betonage der
Fahrbahnplatte mit Ortbeton
Beschreibung Bewertung [Beschreibung
Bewertung
Spannbetonbrücke Variante 3
‚Ausbildung der Brückenüberbauten als Spannbetonbrücke
Pfeiler und Gründungen (ggf. Tiefgründung)
Widerlager West und Ost
Bauverfahren: Spannbeton-QS (Feld 1) mit Lehrgerüst
(Streckensperrung), Randfelder mittels Lehrgerüst in Endlage
Beschreibung Bewertung
Baugenehmigungsverfahren
(bspw. Unternehmensinterne Genehmigungen DB bei
[Abweichungen von DB Standards)
IKreuzungsvereinbarung
liche und vertragliche Krii
- EKRG-Maßnahme mit beidseitigem Verlangen
(Straßenbaulastträger überführt Weg über
Eisenbahntrasse des Schienenbaulastträgers)
-> DB InfraGO AG sind Planungsdaten für geplantes
Bauwerk zur Verfügung zu stellen
-> Köln / BezReg. genehmigende Behörde
-> EBA wird am Genehmigungsprozess beteiligt
0,06 |wie Variante 1
Terminliche und vertragliche Kriterien (5%)
abs
Terminliche und vertragliche Krite
0,06 |wie Variante 1
gew
|Gesamtbauzeit
Gesamtbauzeit ca. 40 Mon: vsl. 01/2028 - 04/2031
> Vorarbeiten, Rückbau des best. Bauwerks: ca. 11 Mon.
(3-Wo-Sperrpause Okt. 2028)
[> Herstellung Überbau Feld 1: ca. 8 Mon. (2-Wo-
Sperrpause Juli 2029)
> Herstellung Überbau Randfelder: ca. 18 Mon.
> Restarbeiten, Räumung Baustelle: ca. 3 Mon.
0,09 |Wie Variante 1
Bewertung des verwendeten Tragwerks
(Komplexität des Tragwerks)
- Feld 1**: Stabbogenbrücke als Einfeldträger, unterer
Grenzbereich der einsetzbaren Spannweiten
- Durchlaufträger auf West- und Ostseite, statisch
komplex
- Feld 1: VFT-Überbau als Einfeldträger, oberer
[Grenzbereich der einsetzbaren Spannweiten
- Durchlaufträger auf West- und Ostseite, statisch
komplex
[Gesamtbauzeit ca. 42 Mon: vsl. 01/2028 - 06/2031
-> Vorarbeiten, Rückbau des best. Bauwerks: ca. 11
Mon. (3-Wo-Sperrpause Okt. 2028)
> Herstellung Überbau Feld 1: ca. 10 Mon. (min. 6-Wo-
Sperrpause Juli 2029)
> Herstellung Überbau Randfelder: ca. 18 Mon.
I-> Restarbeiten, Räumung Baustelle: ca. 3 Mon.
I- Durchlaufträgersystem in Verbindung mit
Vorspannung statisch sehr komplex
I- Größte Konstruktionshöhe von allen Varianten (ca. 2,0
m)
Bewertung des Herstellverfahrens
- Feld 1: Herstellung in Seitenlage und Einschub
I große Hilfskonstruktion seitlich erforderlich, mit Einschub
in zm Höhe (komplex)
- Randfelder**: Mittels Lehrgerüst in Endlage oder
Einheben, anschließend Fahrbahnplatte in Ortbeton
- Feld 1: Einheben der VFT-Träger und Betonage der
Fahrbahnplatte mit Ortbeton
- Teilarbeiten über Gleisbereich
0,225|- mehrfacher Kraneinsatz (Schwerlast) erforderlich,
komplex
- Randfelder: Mittels Lehrgerüst in Endlage oder
Einheben, anschließend Fahrbahnplatte in Ortbeton
I Herstellung mit Lehrgerüst, dadurch bei Feld 1 vsl.
verhältnismäßig lange Streckensperrung notwendig
0,225- größtenteils Arbeiten über Gleisbereich
I- Sperrungen der DB-Trassen in dieser Größenordnung
nicht mit Regelbetrieb vereinbar
Integration ins Stadtbild (Erscheinungsbild)
- Einführung eines markanten, oben liegenden Tragwerks
(Stabbogen): Optische Veränderung des
Erscheinungsbilds
I optische Anlehnung an die südl. gelegene Geh- und
Radwegbrücke
- Keine maßgebliche optische Veränderung im
0,3 [Gegensatz zum Bestand
- schlankes Erscheinungsbild durch Voutung
I- Keine maßgebliche optische Veränderung im
[Gegensatz zum Bestand
I- Erhöhung d. Querschnitts und damit der
[Ansichtsfläche in Feld 1
Stand 07.2024
Ersatzneubau SÜ Bergerstraße
in Köln Porz
Übersicht der Planungsvarianten als Bewertungsmatrix
Bewertungsmatrix
Spannbetonbrücke Variante 3
‚Ausbildung der Brückenüberbauten als Spannbetonbrücke
Überbau Feld 1 (L = 45,00 m) als Stabbogenbrücke,
Überbau Feld 1 (L = 45,00 m) mittels
Stahlverbundüberbau (VFT),
Randfelder Felder 2-6 bzw. 2-6' mittels Stahlverbundüberbauten Randfelder Felder 2-6 bzw. 2°-6' mittels Stahlverbundüberbauten
Pfeiler und Gründungen (ggf. Tiefgründung)
Pfeiler und Gründungen (ggf. Tiefgründung) Widerlager West und Ost
Widerlager West und Ost
Pfeiler und Gründungen (ggf. Tiefgründung)
Widerlager West und Ost
Bauverfahren: Stabbogenbrücke mittels Einschub,
Randfelder mittels Lehrgerüst in Endlage
Bauverfahren: Einheben der VFT-Träger und Betonage der
Fahrbahnplatte mit Ortbeton
Bauverfahren: Spannbeton-QS (Feld 1) mit Lehrgerüst
(Streckensperrung), Randfelder mittels Lehrgerüst in Endlage
Beschreibung Bewertung [Beschreibung Bewertung [Beschreibung Bewertung
Baustellentechnologie
(Transport, Andienung, Flächenbedarf zur
Vorfertigung)
abs | gew
- Geringe Platzverhältnisse für BE-Flächen: Herstellfläche
für die Überbauten und Pfeiler lediglich im Bereich unter
Idem jetzigen Bestandsbauwerk
- Herstellung BE-Fläche und Neubau erst nach Rückbau
des Bestandsbauwerks möglich
- Transport von (Teil-JFertigteilen
- seitliche Montage, damit auch Anlieferung von kleineren
Stahlbauteilen
- Platzverhältnisse sowie BE-Flächen wie Variante 1
- Transport von (Teil-)Fertigteilen, komplex aufgrund d.
Bauteildimensionen (Schwertransporte)
I- Montage in erhöhter Endlage
|- Platzverhältnisse sowie BE-Flächen wie Variante 1
I Anlieferung der Rohbaustoffe
I Herstellung in Endlage über Gleisanlage mit längerer
Bauzeit
abs | gew
Einfluss auf Leitungen und Anlagen Dritter (u.a. auch
DB)
I bauzeitl. Sicherung der Leitungen im Bereich der
[Rampenanlagen (aufgrund identischer Position des
Neubaus keine Umverlegung notwendig)
I Sicherung/Verlegungen im Bereich neuer Achse A
I- Umfassendes Monitoring (urbane Lage) notwendig
wie Variante 1, da Lage d. Gründungen annährend
identisch
wie Variante 1, da Lage d. Gründungen annährend
identisch
Instandhaltung (Aufwände, Besonderheiten....)
Verkehrsqualität
I Korrosionsschutz bei Stabbogenbrücke
I Korrosionsschutz in den Randfeldern (VFT)
I bei Inspektionen bauzeitliche Sperrung d. Gleise und
Idarunter liegender Verkehrsflächen erforderlich
>>HBS Nachweis liegt nicht vor<<
(Leistungsfähigkeit von Verkehrsanlagen)
- Längsneigung der Straße geringer als in v3
I- Ausrundungsradius (1975 m) im Brückenbereich
lgrößer als in V 2/3
- Korrosionsschutz bei VFT-Trägern
- Korrosionsschutz in den Randfeldern(VFT)
- bei Inspektionen bauzeitliche Sperrung d. Gleise und
(darunter liegender Verkehrsflächen erforderlich
>>HBS Nachweis liegt nicht vor<<
(Leistungsfähigkeit von Verkehrsanlagen)
- Längsneigung der Straße geringer als in V3
- Ausrundungsradius (1800 m) im Brückenbereich
Igrößer als in v3
- Spannstränge und -kräfte sind bei Brückenprüfungen
[zu prüfen
I bei Inspektionen bauzeitliche Sperrung d. Gleise und
darunter liegender Verkehrsflächen erforderlich
>>HBS Nachweis liegt nicht vor<<
(Leistungsfähigkeit von Verkehrsanlagen)
I- größere Längsneigung, kleinerer Ausrundungsraduis
als in v 172
Einhaltung der Regelwerke
RASt'12: Neigung Gehwege nicht eingehalten, keine
Verschlechterung zum Bestand
wie Variante 1
|wie Variante 1
Barrierefreiheit
Barrierefreiheit im Straßenraum bspw. durch Einsatz
taktiler und optischer Leitelemente
Längsneigungen in Abschnitten ca. 6%
Barrierefreiheit im Straßenraum bspw. durch Einsatz
taktiler und optischer Leitelemente
Längsneigungen in Abschnitten ca. 6%
Barrierefreiheit im Straßenraum bspw. durch Einsatz
0,15 [taktiler und optischer Leitelemente
Längsneigungen in Abschnitten bis zu 7%
Stand 07.2024
2/4
Ersatzneubau SÜ Bergerstraße
in Köln Porz
Übersicht der Planungsvarianten als Bewertungsmatrix
Bewertungsmatrix
Überbau Feld 1 als Stabbogenbrücke, | variante 1 |
Randfelder mittels Stahlverbundüberbauten
Überbau Feld 1 (L = 45,00 m) als Stabbogenbrücke,
Randfelder Felder 2-6 bzw. 2'-6' mittels Stahlverbundüberbauten
Pfeiler und Gründungen (ggf. Tiefgründung)
Widerlager West und Ost
Bauverfahren: Stabbogenbrücke mittels Einschub,
Randfelder mittels Lehrgerüst in Endlage
Beschreibung
Überbau Feld 1 (L = 45,00 m) mittels
Stahlverbundüberbau (VFT),
Pfeiler und Gründungen (ggf. Tiefgründung)
Widerlager West und Ost
Bauverfahren: Einheben der VFT-Träger und Betonage der
Fahrbahnplatte mit Ortbeton
Bewertung [Beschreibung
Spannbetonbrücke
Variante 3
‚Ausbildung der Brückenüberbauten als Spannbetonbrücke
Randfelder Felder 2-6 bzw. 2-6' mittels Stahlverbundüberbauten
Pfeiler und Gründungen (ggf. Tiefgründung)
Widerlager West und Ost
Bauverfahren: Spannbeton-QS (Feld 1) mit Lehrgerüst
(Streckensperrung), Randfelder mittels Lehrgerüst in Endlage
Bewertung [Beschreibung
Bewertung
Summe 100%
Einfluss auf den Eisenbahnbetrieb
10,0%
Einfluss auf die Infrasturktur (15%)
[3-wöchige Sperrpause für Rückbau Bestand
[2-wöchige Sperrpause für Neubau
Kurze Nachtsperrpausen
0,2 {wie Variante 1
Einfluss auf die Infrasturktur (15%)
Einfluss auf die Infrasturktur (15%)
3-wöchige Sperrpause für Rückbau Bestand
0,2 |min. 6-wöchige Sperrpause für Neubau
Kurze Nachtsperrpausen
abs | gew
umwegekonzepte, Eingriff in den Individualverkehr
Einfluss auf die Infrastruktur
I Vollsperrung der SÜ Bergerstraße
I- Umleitung z.B. über EU Steinstraße möglich
I- Zuwegungen für Anlieger der Bergerstraße werden
sichergestellt
- Erhaltung einer verkehrssicheren und bedarfsgerechten
Infrastruktur wird gefördert
- Es wird zur Leistungsfähigkeit des Verkehrssystems und
leiner ressourcenschonenden Verkehrsabwicklung
beigetragen
0,15 |wie Variante 1
0,025 ]wie Variante 1
0,15 [wie Variante 1
0,025 wie Variante 1
Einfluss auf die Vegetation (Baumbestand)
I Eingriff in den Baumbestand wird möglichst gering
[gehalten werden
- vsl. Erhaltung der meisten Bäume im Baufeld möglich
(Ausnahme Rampenanlage Westseite, Östlich neben
Bahnstrecke)
0,025 |wie Variante 1
0,025 |wie Variante 1
|Schall- und Erschütterungsemissionen *)
1,25%
I- mit Aufweitung von Feld 1 vermutlich Erhöhung d.
Schallemissionen aus Verkehr
- höhere Schallemissionen als bei Variante 2+3 zu
lerwarten (Erfahrungswerte)
- mit Aufweitung von Feld 1 vermutlich Erhöhung d.
[Schallemissionen aus Verkehr
- geringere Schallemissionen als bei Variante 1 zu
lerwarten (Erfahrungswerte)
[- mit Aufweitung von Feld 1 vermutlich Erhöhung d.
|Schallemissionen aus Verkehr
0.038 |" geringere Schallemissionen als bei Variante 1 zu
[erwarten (Erfahrungswerte)
I- längere bauzeitliche Schallemissionendurch längere
Bauzeit
Vsi. Schätzung CO’-Emissionen (eingesetzte
Baustoffe) *
Feld 1
|- ca. 250 t Stahl, ca. 1.000 m? Stahlbeton
-> ca. 800 CO?
[Randfelder (Verbundbau).
- ca. 1.900 Stahl, ca. 5.700 m? Stahlbeton
> ca. 5.1001 CO?
Feld 1
j- ca. 500 Stahl, ca. 1.100 m* Stahlbeton
Randfelder (Verbundbau):
|- ca. 1.900 Stahl, ca. 5.700 m? Stahlbeton
> ca. 5.1001 CO?
Feld 1:
I ca. 400 m* Spannbeton, ca. 1.000 m? Stahlbeton
-> ca 6001 CO?
[Randfelder (Spannbeton)
I- ca. 1.600 m Spannbeton, ca. 4.800 m® Stahlbeton
-> 2.700: co:
Stand 07.2024
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Ersatzneubau SÜ Bergerstraße
in Köln Porz
Übersicht der Planungsvarianten als Bewertungsmatrix
Bewertungsmatrix
Überbau Feld 1 (L = 45,00 m) als Stabbogenbrücke,
Randfelder Felder 2-6 bzw. 2-6' mittels Stahlverbundüberbauten
Pfeiler und Gründungen (ggf. Tiefgründung)
Widerlager West und Ost
Bauverfahren: Stabbogenbrücke mittels Einschub,
Randfelder mittels Lehrgerüst in Endlage
Überbau Feld 1 (L = 45,00 m) mittels
Stahlverbundüberbau (VFT),
Randfelder Felder 2-6 bzw. 2'-6' mittels Stahlverbundüberbauten
Pfeiler und Gründungen (ggf. Tiefgründung)
Widerlager West und Ost
Bauverfahren: Einheben der VFT-Träger und Betonage der
Fahrbahnplatte mit Ortbeton
Bewertung [Beschreibung
‚Ausbildung der Brückenüberbauten als Spannbetonbrücke
Pfeiler und Gründungen (ggf. Tiefgründung)
Widerlager West und Ost
Bauverfahren: Spannbeton-QS (Feld 1) mit Lehrgerüst
(Streckensperrung), Randfelder mittels Lehrgerüst in Endlage
37,4 Mio Euro
-> Bauwerkskosten: 24,4 Mio Euro
> Kosten für Rückbau & Entsorgung: 4,2 Mio Euro
-> Kosten für Straßenbau: 1,8 Mio Euro
-> Baunebenkosten: ca. 7 Mio Euro
Bauwerkskosten
(Netto-Gesamtkosten einschl. Baunebenkosten)
Platzierung
"Die Bewertung wurde anhand von Schulnoten vorgenommen: 1 =sehrgut 2=gut 3= befriedigend 4= ausreichend 5=
37,1 Mio Euro
-> Bauwerkskosten: 24,1 Mio Euro
-> Kosten für Rückbau & Entsorgung: 4,2 Mio Euro
-> Kosten für Straßenbau: 1,8 Mio Euro
-> Baunebenkosten: ca. 7 Mio Euro
Jedes Bewertungskriterien erhält absolute Bewertung; Bewertung gewichtet = Wichtung x Bewertung absolut; Vorzugsvariante ergibt sich aus niedrigster Summe der gewichteten Einzelbewertungen
|** Bezeichnung "Feld 1": Gemeint ist der Überbau zwischen den Achsen A und A’ mit der neuen Spannweite von 45,00 m über den Gleisanlagen der DB, die "Randfelder" sind die Überbauten zwischen den Achsen A-F bzw. A-F'
4) Gründungen sind hier nicht in die Bewertung eingeflossen, da zum Zeitpunkt der Variantenuntersuchung noch kein Baugrundgutachten vorlag.
Etwaige Umwelteinflüsse (Grundwasserbeeinflussung bei Tiefgründung) konnten deshalb hier nicht berücksichtigt werden.
15) Schallgutachten lag zum Zeitpunkt der Variantenuntersuchung nicht vor. Entsprechend sind dies nur Erfahrungswerte, finale Bewertung erst mit gutachterliche Untersuchung möglich
[6) Ansätze zur CO? Emission: 1,5 CO? /t Stahl, 0,4 t CO? / m? Stahlbeton
[Ermittlungen beziehen sich nur auf die Hauptbaustoffe, exklusive Transportwege, Einsatz von Baugeräten, Baubehelfe und den Abbruch
Stand 07.2024
36,1 Mio Euro
"> Bauwerkskosten: 23,4 Mio Euro
> Kosten für Rückbau & Entsorgung: 4,2 Mio Euro
> Kosten für Straßenbau: 1,8 Mio Euro
I-> Baunebenkosten: ca. 6,7 Mio Euro
aya
Sachstandsbericht Rat /Ausschuss 01/2026
2440 Zeichen
Dezernat, Dienststelle
III/69/691/3
Vorlagen-Nummer
0254/2025
Stand: 03.02.2026
Sachstandsbericht
Erweiterter Planungsbeschluss für den Ersatzneubau der Brücke Bergerstraße in Köln -
Porz
Beschluss:
Der Rat der Stadt Köln beauftragt die Verwaltung, die Planung des Ersatzneubaus der Brücke
Bergerstraße in der Variante 1 (Vorzugsvariante) auf Grundlage der Vorplanungsergebnisse
(Leistungsphase 2 HOAI) bis einschließlich der Vorbereitung der Vergabe (Leistungsphase 6
HOAI) vorzubereiten.
Gemäß vorläufiger Kostenschätzung belaufen sich die Planungskosten bis einschließlich
Leistungsphase 6 HOAI auf rd. 538.000 €.
Status in Bearbeitung
erledigt
Aktueller Bearbeitungsstand:
Stand Februar 2026:
Sachstand Planung:
Die Planung befindet sich derzeit in der Entwurfsplanung (Leistungsphase (LPH) 3 der Hono-
rarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) 2021). Nach Abschluss der Entwurfs- und
Genehmigungsplanung (LPH 4) ist der Abschluss eines Vertrages nach dem Eisenbahnkreu-
zungsgesetz (EKrG) zwischen der Stadt Köln und der DB InfraGO vorgesehen. Anschließend
erfolgt der Abschluss einer Baudurchführungsvereinbarung zwischen der Stadt Köln und der
DB InfraGO. Zurzeit werden die Leistungen eines Prüfingenieurs zur baustatischen Prüfung
des Abbruchs und Neubaus ausgeschrieben.
Sperrpausenanmeldung /Abstimmung mit der DB InfraGO
Die Verwaltung hat über das Planungsbüro Sperrpausen zur Durchführung des Abbruchs/Er-
satzneubaus der Brücke für die Jahre 2027 – 2029 angemeldet. Aufgrund der Priorisierung
von diversen Projekten der Deutschen Bahn sowohl im Links- als auch Rechtsrheinischen hat
die DB InfraGO diesen Antrag abgelehnt. Nach dieser Mitteilung kann eine Umsetzung der
Maßnahme „Ersatzneubau Brücke Bergerstraße“ frühestens ab 2030 erfolgen.
Umleitungskonzept
Die Verwaltung erarbeitet mit dem beauftragten Ingenieurbüro im Zuge der jetzt anstehenden
Planungsphase ein Umleitungskonzept, dass allen Verkehrsteilnehmer*innen, möglichst ver-
träglich, gerecht werden soll. Insbesondere die Ausweichrouten für zu Fuß Gehende und mo-
bilitätseingeschränkte Menschen stellen hierbei erhebliche Herausforderungen dar, da die vor-
handene Infrastruktur zur Querung der Bahntrasse zu sehr großen Umwegen führt.
2
Nächste Schritte:
Die Einholung des Baubeschlusses ist für Mitte 2027 vorgesehen.
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:
01.02.2027
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: ohne Votum behandelt
Zur SitzungBeschluss: ungeändert empfohlen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0254/2025
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 08.04.2025
- Erstellt
- 22.01.2025 12:23