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V/0824/2021

Produktions- und Konzeptionsförderungen für freie Theater 2022 - hier: Bestätigung der Entscheidung des Theaterkuratoriums

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Nächste Beratung: Kulturausschuss, Sitzung am 16.11.2021, TOP 16

Anlage A

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Anlage A

1310 Zeichen

Anlage A zur V/0824/2021
Kurzüberblick
Der Kulturausschuss bestätigt die Entscheidungen des Kuratoriums für Produktions- und
Konzeptionsförderungen für die professionellen freien Theater für das Jahr 2022.
Ziele/Teilziele/Zielerreichung
- Mit der Unterstützung des professionellen freien Theaters wird das facettenreiche,
vielfältige kulturelle Spektrum in Münster auf hohem Niveau aufrechterhalten und
gefördert.
- Die Theaterschaffenden werden in die Lage versetzt, die neuesten Produktionen auf
professionellem Niveau zu realisieren. Die Projekte tragen dazu bei, das kulturelle
Veranstaltungsangebot in Münster zu bereichern.
- Es wird eine Transparenz der Einzelfallentscheidungen über die Förderungen im freien
Theaterbereich hergestellt.
Finanzierung
Produktgruppe: 0401 Kulturmanagement / Kulturförderung
Auswirkungen auf den Ergebnisplan Ja x Nein
Auswirkungen auf den Finanzplan Ja x Nein
Im Entwurf des Haushaltsplans 2022 enthalten? x Ja Nein teilw.
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? Ja x Nein
Bereits veranschlagt? Ja x Nein
Pflichtigkeitsgrad
Die Maßnahme/Leistung ist vollständig
pflichtig
überwiegend
pflichtig
überwiegend
freiwillig
x vollständig
freiwillig
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration)
keine

Beschlussvorlage

16192 Zeichen

V/0824/2021
V/0824/2021
Öffentliche Beschlussvorlage
Betrifft
Produktions- und Konzeptionsförderungen für freie Theater 2022
hier: Bestätigung der Entscheidungen des Theaterkuratoriums
Beratungsfolge
16.11.2021 Kulturausschuss Entscheidung
Beschlussvorschlag:
I. Sachentscheidung:
Der Kulturausschuss bestätigt die folgenden Entscheidungen des Kuratoriums für Produktions- und
Konzeptionsförderungen für freie Theater für das Jahr 2022.
Die Förderungen stehen unter dem ausdrücklichen Vorbehalt des Ratsbeschlusses über den
Haushaltsplan 2022 und die damit verbundene Bereitstellung der Haushaltsmittel.
Befürwortungen:
Theatergruppe / -label Projekt Zuschuss
Bodytalk T anzTheater Produktionen „Alte Bekannte / Bekannte Alte“ und
„Die Party“
33.000 Euro
Cactus Junges Theater Produktionsprogramm 2022 30.000 Euro
Freuynde + Gaesdte Produktion „Captain Milchbeard – Freibeuter der
Karibik“
24.000 Euro
Physical Monkey Produktion „Unverschämt! Eine Phänomenologie
des Schämens für drei Körper und einen Mast”
20.000 Euro
Christian Fries Produktion „T ageim März” 18.500 Euro
public ideas Produktion „Avrahim“ 15.000 Euro
FreiFrau Produktion „Vattertach – Eine biografische
Herrenpartie“
7.000 Euro
Formation Silvia Jedrusiak „T oastzum Trost - Internationaler Digital-
Publikums-T alk“
7.000 Euro
Ballmoos Productions Konzeption Rechercheprojekt „Colombo Calling“ 5.000 Euro
Phönix 5 / Fringe
Ensemble
Konzeption „Markt-Geschichten / Market Stories“ 5.000 Euro
Theater im Pumpenhaus Koproduktionsmittel für Wiederaufnahmen / 15.500 Euro
Kulturamt
08.11.2021
Ihr/e Ansprechpartner/in:
Herr Ermeling
T elefon:492-4103
Ermeling@stadt-
muenster.de

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V/0824/2021
Aufführungen
Förderempfehlungen an das Kulturamt:
Theatergruppe/-label Projekt
Stadtensemble Programm „Demokratie@Home“
Ablehnungen:
Theatergruppe/-label Projekt
Paula Artkamp Produktion „those have been – those days“
public ideas Kunstprojekt „Lass deine Kuh fliegen“
„kollektivergissmeinnicht” Produktion „weg.zueinander.warte“
Begründung:
Auf der Grundlage der Leitlinien für die Produktions- und Konzeptionsförderung für freie Theater hat
das Kulturamt im Sommer 2021 die freien Theaterproduzierenden zur Antragstellung bis zum 27.
September 2021 aufgerufen. Insgesamt wurden daraufhin 14 Anträge von 13 verschiedenen
Antragstellenden fristgerecht eingereicht. In seiner Sitzung am 2. November 2021 hat das Kuratorium
über sämtliche vorliegenden Anträge entschieden. Insgesamt hat es acht Produktionsförderungen und
zwei Konzeptionsförderungen befürwortet. Darüber hinaus hat das Kuratorium beschlossen, dem
Theater im Pumpenhaus ein Budget zur Bereithaltung von Koproduktionsmitteln für absehbare
Wiederaufnahmen und Aufführungen von im Coronajahr 2021 geförderten Produktionen zur
Verfügung zu stellen. Es sprach eine Förderempfehlung an das Kulturamt aus. Drei Vorschläge
wurden abgelehnt.
Zur Vergabe stand die Summe von 180.000 Euro, die dem planerischen Haushaltsansatz für das Jahr
2022 entspricht.
Dem Kuratorium war bekannt, dass die Bereitstellung dieser Mittel unter dem ausdrücklichen
Vorbehalt des Ratsbeschlusses über den Haushaltsplan 2022 steht. Dieser Vorbehalt wird nach
positiver Beschlussfassung im Kulturausschuss auch in die Zuwendungsbescheide an die
Projektträger aufgenommen.
Im Einzelnen hat das Kuratorium seine Förderentscheidungen für 2022 wie folgt getroffen:
Befürwortungen:
Theatergruppe/-label: Bodytalk TanzTheater (Yoshiko Waki, Rolf Baumgart)
Tanztheaterproduktionen „Alte Bekannte // Bekannte Alte“ und
„Die Party“
Beantragt: 33.000 Euro
Zuschuss: 33.000 Euro
Die Gruppe „Bodytalk T anzTheater“ um Yoshiko Waki und Rolf Baumgart hat seinen
Arbeitsschwerpunkt seit 2016 in Münster und entwickelt T anz/Theaterproduktionen,die seitdem das
Programm des Theaters im Pumpenhaus maßgeblich mitprägen und regelmäßig überregionale
Beachtung erzielen. „Bodytalk“ realisiert 2022 die beiden Produktionen „Alte Bekannte // Bekannte
Alte“ als T anztheater-Stück mit vier (ehemaligen?) Tänzerinnen und Tänzern ab Mitte Sechzig sowie
drei jüngeren Performerinnen und Performern und „Die Party“ als partizipatives Projekt („Happening“)
im öffentlichen Raum. Das Kuratorium verspricht sich von der T anztheaterarbeit von „Bodytalk“

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Produktionen auf der Höhe der Zeit mit überregionaler und internationaler Beachtung. Bundesweite
Koproduktionspartner (Lofft.Leipzig, Maschinenhaus Essen, Pathos/Schwere Reiter München)
konnten bereits gewonnen werden.
Theatergruppe/-label: Cactus - Junges Theater (Alban Renz, Rita Roring)
Projektplanung 2022 mit drei Jugendtheaterproduktionen und einer
Konzeptentwicklung
Beantragt: 40.000 Euro
Zuschuss: 30.000 Euro
Cactus – Junges Theater steht seit Jahren für eine professionelle Theaterarbeit mit Jugendlichen und
repräsentiert die freie Jugendtheaterarbeit in der Stadt in hervorragender Weise mit. Cactus plant
2022 ein Programm mit drei Theaterproduktionen: „T oxmen“über stereotype repressive Vorstellungen
der männlichen Geschlechterrolle in der Gesellschaft, „Sound of my life“ als catus+ - Produktion in
Kooperation mit der Westfälischen Schule für Musik und die inter/transkulturelle T anz/Theater-Collage
„Destination Love“. Darüber hinaus wird Cactus eine Konzeptentwicklung für ein neues
Mädchentheaterstück (für 2023) vornehmen. Das Kuratorium verspricht sich von der Arbeit von
Cactus auch für 2022 wieder ein Programm von besonderer Qualität mit Gestaltungschancen für den
Theaternachwuchs unter professioneller Begleitung.
Theatergruppe/-label: Freuynde + Gaesdte (Zeha Schröder, Anke Winterhoff)
Produktion „Captain Milchbeard – Freibeuter der Karibik“
Beantragt: 24.000 Euro
Zuschuss: 24.000 Euro
Das Ensemble Freuynde + Gaesdte präsentiert seine Produktionen seit 1999 erfolgreich an
ungewöhnlichen Orten. Freuynde + Gaesdte mussten 2020/2021 etliche Premieren aus ihren Motto-
Spielplänen verschieben, so dass sich das T eam im Jahr 2022 nun auf eine konkrete Produktion
konzentrieren will. Mit dem neuen Projekt „Captain Milchbeard“ plant das Ensemble eine
Kneipeninszenierung als „…saftige Melange aus Drama und Klamauk“, die einen kraftvollen und
optimistischen Neustart des Spielbetriebs verspricht. Das Kuratorium ist sich der Arbeitsqualität von
Freuynde + Gaesdte bewusst und erwartet eine anspruchsvolle und ambitionierte Produktion.
Theatergruppe/-label: Physical Monkey (Sabeth Dannenberg)
Produktion „Unverschämt! Eine Phänomenologie des Schämens
für drei Körper und einen Mast“
Beantragt: 20.000 Euro
Zuschuss: 20.000 Euro
Seit ihrer Konzeption „Der Chinesische Mast“ 2016 hat Sabeth Dannenberg ihre künstlerische Linie
konsequent weiterentwickelt. Mit der Produktion „Unverschämt!“ plant Physical Monkey nun ein Stück
für „…drei Körper und einen Mast“, das die Frage stellt, ob ein reflektierter Umgang mit Scham dem
Individuum und der Gesellschaft förderlich ist. Es entsteht ein hochphysisches und nonverbales Stück
rund um den Mast als möglicher Schandpfahl, Ort des Schämens und Zurschaustellens. Aus Sicht
des Kuratoriums hat Sabeth Dannenberg ihr Potential und ihre Arbeitsqualität unter Beweis gestellt
und sich mit ihrer Arbeit profiliert und international vernetzt. Es verspricht sich von „Unverschämt!“
eine anspruchsvolle Neuproduktion mit den Mitteln des „Physical Theatres“.
Theatergruppe/-label: Christian Fries
Produktion „Tage im März“
Beantragt: 18.500 Euro
Zuschuss: 18.500 Euro
Mit „T age im März“ realisiert Christian Fries ein autobiografisches Theaterstück, das sich vor dem
Hintergrund des Corona-bedingten Lockdowns im Frühjahr 2020 mit dem T odseiner Mutter befasst.
„T ageim März“ verdichtet die Erfahrungen in dieser Krisensituation und lässt eine Rekonstruktion des

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politischen Raums, der Bestürztheit, der Freiräume und der Ängste in dieser Zeit entstehen. Das
Theaterkuratorium schätzt die Arbeit von Christian Fries sehr und verspricht sich von „T ageim März“
eine außergewöhnliche Produktion von besonderer Qualität.
Theatergruppe/-label: public ideas (Thomas Nufer)
Produktion „Avrahim“
Beantragt: 22.000 Euro
Zuschuss: 15.000 Euro
Das Label public ideas plant mit „Avrahim“ ein muslimisch-christlich-jüdisches Stationentheater, das
sich zum Ziel gesetzt hat, einen Friedens- und Verständigungsprozesses über einen künstlerisch-
religiösen Trialog anzustoßen. „Avrahim“ soll mindestens zehnmal auf dem Pebüso-Gelände am
Hawerkamp aufgeführt werden. Das Projekt versteht sich dabei als Weiterentwicklung des
Veranstaltungsformats „West-Östlicher Diwan“, das in den vergangenen Jahren mehrfach auf dem
Domplatz stattfand.
Das Gesamtfinanzierungsvolumen beträgt 190.000 Euro. Der Hauptteil der Finanzierung basiert auf
Zusagen von Fördermitteln des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des
Landes NRW und des Landeskirchenfonds „Fonds T eamgeist“, die noch nicht garantiert sind. Das
Theaterkuratorium sieht einen Zuschuss von 15.000 Euro unter der Maßgabe vor, dass sich
Gesamtfinanzierung und Kostenrahmen wie im Antrag angegeben realisieren. Der Zuschussbetrag
wird zunächst reserviert bis eine entsprechende verbindliche Mitteilung über die Absicherung der
Gesamtfinanzierung vorliegt. Sollte sich die Produktion im Verlauf des Jahres finanziell sichern
können, wird der Zuschuss ausgezahlt.
Theatergruppe/-label: FreiFrau (Carola v. Seckendorff, Cornelia Kupferschmid)
Produktion „Vattertach! – eine biographische Herrenpartie“
Beantragt: 10.000 Euro
Zuschuss: 7.000 Euro
Das Ensemble FreiFrau widmet sich im Schwerpunkt Theaterarbeiten, die anhand persönlicher
Geschichten generiert, collagenartig dramatisiert und theatral aufbereitet werden. In ihren bisherigen
Produktionen „MutterHabenSein“ und „MutterSeelenAllein“ zeichnete die Gruppe weibliche
Lebenslinien nach und beschäftigte sich mit dem Einfluss gesellschaftlicher Ereignisse auf
Geschichte und Geschichten von Müttern verschiedener Generationen. Mit dem neuen Projekt
„Vattertach! – eine biographische Herrenpartie“ ist nun ein Perspektivwechsel auf die männliche Sicht
geplant. Das Stück überprüft Klischees und Halbwahrheiten über Männer und Väter. Es startet mit
einer „Herrenpartie“ am Vatertag 2022 im öffentlichen Raum und endet im Kammertheater Der kleine
Bühnenboden. Das Kuratorium kam überein, dem Ensemble die Möglichkeit zur Umsetzung dieser
Produktion zu geben und befürwortet einen Zuschuss von 7.000 Euro.
Theatergruppe/-label: Formation Silvia Jedrusiak
Internationaler Digital-Publikums-Talk „Toast zum Trost“
Beantragt: 10.000 Euro
Zuschuss: 7.000 Euro
Silvia Jedrusiak realisierte als Produzentin und Regisseurin ihre ersten großen Theaterprojekte mit
den Produktionen Elternschau“ und „Menschendinge“, die jeweils mehrfach erfolgreich im
Pumpenhaus aufgeführt wurden. Aufbauend auf Erfahrungen, die Silvia Jedrusiak zwischenzeitlich
mit ihrem ersten digitalen Publikumstalk „T oastzum Trost“ sammeln konnte, sieht sie nun eine zweite
Ausgabe 2022 vor. „T oast zum Trost“ ermöglicht mittels eines Zoom-T alks neue Begegnungen
zwischen Künstlerinnen, Künstlern und Publikum über internationale Grenzen hinaus. Das T alkformat
soll innerhalb eines internationalen Koproduktionsgeflechts mit dem Theater im Pumpenhaus, dem
FFT Düsseldorf, dem Schlachthaustheater Bern und dem Theater Rotterdam durchgeführt werden.

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V/0824/2021
Das Kuratorium schätzt die Arbeit von Sylvia Jedrusiak und ihrem T eam sehr und sieht das große
Potential von „T oast zum Trost“, ergänzend zu einem analogen Theaterprogramm ein breites
Publikum über Ländergrenzen hinaus zu erreichen und zusammenzuführen.
Theatergruppe/-label: Ballmoos Productions (Till Wyler von Ballmoos)
Konzeptionsvorhaben für die Produktion „Colombo Calling“
Beantragt: 5.000 Euro
Zuschuss: 5.000 Euro
Das geplante Konzeptions- und Recherchevorhaben von Till Wyler von Ballmoos zur Entwicklung der
Theaterproduktion „Colombo Calling“ setzt sich mit den Anfängen des Bürgerkriegs in Sri Lanka von
1983 -1986 auseinander. Ziel der Konzeptionsarbeit ist die Realisierung eines dokumentarischen
Musiktheaters. Grundlage dafür sind unterschiedliche Sichtweisen und persönliche Erzählungen über
den Konflikt und eine damit einhergehende Dokumentation von T echnikender Erinnerungskultur von
in Deutschland lebenden Srilankerinnen und Srilankern, die sich aus Interviews im Laufe der
Recherchen ergeben. Das Kuratorium schätzt die Herangehensweise und den künstlerischen Ansatz
von Ballmoos Productions sehr und erwartet die Entwicklung einer anspruchsvollen Neuproduktion
auf der Höhe der Zeit.
Theatergruppe/-label: Phönix 5 / Fringe Ensemble (Harald Redmer)
Projekt „Markt-Geschichten / Market Stories“
Beantragt: 15.000 Euro
Zuschuss: 5.000 Euro
Phönix 5 und das Fringe Ensemble sehen in Zusammenarbeit mit dem Centre for Literature – Burg
Hülshoff eine Performance im öffentlichen Raum als literarische Auseinandersetzung mit dem
Phänomen Markt vor. Dafür werden zehn Autorinnen und Autoren in Städten ausgewählter Länder
beauftragt, „ihren“ Markt vor Ort zu besuchen und diesen auf seine historischen und aktuellen Bezüge
hin zu erforschen. Das T ext-, Sound- und Bildmaterial wird dann für eine Performance auf den
Marktplätzen in Münster und Bonn bearbeitet. Die Premiere soll im Rahmen des Droste-Festivals
2022 stattfinden.
Darüber hinaus ist eine Weiterentwicklung von „Marktgeschichten / Market Stories“ in einer
nachfolgenden Phase als Bühnenfassung geplant.
Das Kuratorium kam überein, das vorgestellte Literaturprojekt nicht aus Theaterfördermitteln zu
bezuschussen. Es spricht sich allerdings für eine Konzeptionsförderung in Höhe von 5.000 Euro aus,
damit Phönix 5 / Fringe Ensemble die sich anschließende Bühnenfassung im Verlauf des Jahres
konzipieren und erarbeiten kann.
Koproduktionsmittel für Wiederaufnahmen und Aufführungen
Zuschuss: 15.500 Euro
Das Kuratorium sprach sich dafür aus, einen Betrag von 15.500 Euro zur Förderung von
Wiederaufnahmen und Aufführungen zur Ausschüttung bereit zu halten. Dieser Betrag wird dem
Theater im Pumpenhaus als Budget zur Verfügung gestellt. Damit sollen Koproduktionsbeiträge
geleistet werden für Aufführungen von Produktionen, die in den Corona-Jahren 2020 und 2021 nicht
oder nur in geringer Frequenz angeboten werden konnten. Über die Einzelfallentscheidungen des
Pumpenhauses wird dem Theaterkuratorium nach Abschluss des Jahres 2022 berichtet.
Empfehlung:

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V/0824/2021
Das Theaterkuratorium empfiehlt, das folgende Projekt ggf. aus anderen städtischen
Projektfördermitteln zu unterstützen:
Theatergruppe/-label: Stadtensemble
(Carola v. Seckendorff, Cornelia Kupferschmid)
Projekt „Demokratie@Home“
Beantragt: 15.000 Euro
Hinter dem Projektvorschlag „Demokratie@Home“ verbirgt sich ein mobiler Spielbetrieb
ausgekoppelter T eilprojekteaus dem Festival der Demokratie, das im Oktober 2021 im Pumpenhaus
stattfand, Zentraler Gedanke ist dabei die Präsentation von Produktionen des Festivals an
theaterfremden, neu zu findenden Orten in der Stadt. Weder die Auswahl der Projekte noch die
konkreten Spielorte werden im Antrag definiert. Aus Sicht des Kuratoriums passt eine Unterstützung
eines solchen Gesamtkonzeptes ohne klare Auswahl und Identifikation einzelner Produktionen nicht
in die vorgesehene Fördersystematik. Es bittet daher das Kulturamt zu gegebener Zeit zu prüfen, ob
Vorstellungen einzelner Produktionen ggf. mit den im Kulturamt zur Verfügung stehenden allgemeinen
Projekt- bzw. Präsentationsfördermitteln unterstützt werden können, nachdem jeweils passende
Aufführungsorte gefunden sind.
Ablehnungen:
Das Kuratorium lehnte die folgenden Anträge ab, da es die darin beschriebenen Vorhaben für
qualitativ nicht hinreichend einschätzte oder die Projektvorschläge nicht der Förderabsicht der
Leitlinien entsprachen:
Antragstellende/r Projekt Beantragt
Paula Artkamp Produktion „those have been – those days“ 50.000 Euro
public ideas (Thomas Nufer) Projekt „Lass deine Kuh fliegen“ 8.000 Euro
kollektivergissmeinnicht
(Melanie Lopez Lopez, Freya-
Maria Müller)
Produktion „weg.zueinander.warte“
(Das Kuratorium lehnte den Antrag ab, bittet
aber das Kulturamt zu prüfen, ob ein
Zuschuss aus der allgemeinen
Projektförderung möglich ist.)
8.000 Euro
I.V.
gez.
Cornelia Wilkens
Stadträtin
Anlagen:
Anlage A

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V/0824/2021

Beratungsverlauf (1)

16.11.2021 Kulturausschuss
TOP 16 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (2)

  • Am Hawerkamp
  • Domplatz

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Details

Aktenzeichen
V/0824/2021
Typ
Vorlagen
Datum
02.11.2021
Erstellt
02.11.2021 09:41