V/0824/2021
Produktions- und Konzeptionsförderungen für freie Theater 2022 - hier: Bestätigung der Entscheidung des Theaterkuratoriums
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Anlage A
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Anlage A zur V/0824/2021 Kurzüberblick Der Kulturausschuss bestätigt die Entscheidungen des Kuratoriums für Produktions- und Konzeptionsförderungen für die professionellen freien Theater für das Jahr 2022. Ziele/Teilziele/Zielerreichung - Mit der Unterstützung des professionellen freien Theaters wird das facettenreiche, vielfältige kulturelle Spektrum in Münster auf hohem Niveau aufrechterhalten und gefördert. - Die Theaterschaffenden werden in die Lage versetzt, die neuesten Produktionen auf professionellem Niveau zu realisieren. Die Projekte tragen dazu bei, das kulturelle Veranstaltungsangebot in Münster zu bereichern. - Es wird eine Transparenz der Einzelfallentscheidungen über die Förderungen im freien Theaterbereich hergestellt. Finanzierung Produktgruppe: 0401 Kulturmanagement / Kulturförderung Auswirkungen auf den Ergebnisplan Ja x Nein Auswirkungen auf den Finanzplan Ja x Nein Im Entwurf des Haushaltsplans 2022 enthalten? x Ja Nein teilw. Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? Ja x Nein Bereits veranschlagt? Ja x Nein Pflichtigkeitsgrad Die Maßnahme/Leistung ist vollständig pflichtig überwiegend pflichtig überwiegend freiwillig x vollständig freiwillig Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen (Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) keine
Beschlussvorlage
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V/0824/2021 V/0824/2021 Öffentliche Beschlussvorlage Betrifft Produktions- und Konzeptionsförderungen für freie Theater 2022 hier: Bestätigung der Entscheidungen des Theaterkuratoriums Beratungsfolge 16.11.2021 Kulturausschuss Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: Der Kulturausschuss bestätigt die folgenden Entscheidungen des Kuratoriums für Produktions- und Konzeptionsförderungen für freie Theater für das Jahr 2022. Die Förderungen stehen unter dem ausdrücklichen Vorbehalt des Ratsbeschlusses über den Haushaltsplan 2022 und die damit verbundene Bereitstellung der Haushaltsmittel. Befürwortungen: Theatergruppe / -label Projekt Zuschuss Bodytalk T anzTheater Produktionen „Alte Bekannte / Bekannte Alte“ und „Die Party“ 33.000 Euro Cactus Junges Theater Produktionsprogramm 2022 30.000 Euro Freuynde + Gaesdte Produktion „Captain Milchbeard – Freibeuter der Karibik“ 24.000 Euro Physical Monkey Produktion „Unverschämt! Eine Phänomenologie des Schämens für drei Körper und einen Mast” 20.000 Euro Christian Fries Produktion „T ageim März” 18.500 Euro public ideas Produktion „Avrahim“ 15.000 Euro FreiFrau Produktion „Vattertach – Eine biografische Herrenpartie“ 7.000 Euro Formation Silvia Jedrusiak „T oastzum Trost - Internationaler Digital- Publikums-T alk“ 7.000 Euro Ballmoos Productions Konzeption Rechercheprojekt „Colombo Calling“ 5.000 Euro Phönix 5 / Fringe Ensemble Konzeption „Markt-Geschichten / Market Stories“ 5.000 Euro Theater im Pumpenhaus Koproduktionsmittel für Wiederaufnahmen / 15.500 Euro Kulturamt 08.11.2021 Ihr/e Ansprechpartner/in: Herr Ermeling T elefon:492-4103 Ermeling@stadt- muenster.de - 2 - V/0824/2021 Aufführungen Förderempfehlungen an das Kulturamt: Theatergruppe/-label Projekt Stadtensemble Programm „Demokratie@Home“ Ablehnungen: Theatergruppe/-label Projekt Paula Artkamp Produktion „those have been – those days“ public ideas Kunstprojekt „Lass deine Kuh fliegen“ „kollektivergissmeinnicht” Produktion „weg.zueinander.warte“ Begründung: Auf der Grundlage der Leitlinien für die Produktions- und Konzeptionsförderung für freie Theater hat das Kulturamt im Sommer 2021 die freien Theaterproduzierenden zur Antragstellung bis zum 27. September 2021 aufgerufen. Insgesamt wurden daraufhin 14 Anträge von 13 verschiedenen Antragstellenden fristgerecht eingereicht. In seiner Sitzung am 2. November 2021 hat das Kuratorium über sämtliche vorliegenden Anträge entschieden. Insgesamt hat es acht Produktionsförderungen und zwei Konzeptionsförderungen befürwortet. Darüber hinaus hat das Kuratorium beschlossen, dem Theater im Pumpenhaus ein Budget zur Bereithaltung von Koproduktionsmitteln für absehbare Wiederaufnahmen und Aufführungen von im Coronajahr 2021 geförderten Produktionen zur Verfügung zu stellen. Es sprach eine Förderempfehlung an das Kulturamt aus. Drei Vorschläge wurden abgelehnt. Zur Vergabe stand die Summe von 180.000 Euro, die dem planerischen Haushaltsansatz für das Jahr 2022 entspricht. Dem Kuratorium war bekannt, dass die Bereitstellung dieser Mittel unter dem ausdrücklichen Vorbehalt des Ratsbeschlusses über den Haushaltsplan 2022 steht. Dieser Vorbehalt wird nach positiver Beschlussfassung im Kulturausschuss auch in die Zuwendungsbescheide an die Projektträger aufgenommen. Im Einzelnen hat das Kuratorium seine Förderentscheidungen für 2022 wie folgt getroffen: Befürwortungen: Theatergruppe/-label: Bodytalk TanzTheater (Yoshiko Waki, Rolf Baumgart) Tanztheaterproduktionen „Alte Bekannte // Bekannte Alte“ und „Die Party“ Beantragt: 33.000 Euro Zuschuss: 33.000 Euro Die Gruppe „Bodytalk T anzTheater“ um Yoshiko Waki und Rolf Baumgart hat seinen Arbeitsschwerpunkt seit 2016 in Münster und entwickelt T anz/Theaterproduktionen,die seitdem das Programm des Theaters im Pumpenhaus maßgeblich mitprägen und regelmäßig überregionale Beachtung erzielen. „Bodytalk“ realisiert 2022 die beiden Produktionen „Alte Bekannte // Bekannte Alte“ als T anztheater-Stück mit vier (ehemaligen?) Tänzerinnen und Tänzern ab Mitte Sechzig sowie drei jüngeren Performerinnen und Performern und „Die Party“ als partizipatives Projekt („Happening“) im öffentlichen Raum. Das Kuratorium verspricht sich von der T anztheaterarbeit von „Bodytalk“ - 2 - V/0824/2021 Produktionen auf der Höhe der Zeit mit überregionaler und internationaler Beachtung. Bundesweite Koproduktionspartner (Lofft.Leipzig, Maschinenhaus Essen, Pathos/Schwere Reiter München) konnten bereits gewonnen werden. Theatergruppe/-label: Cactus - Junges Theater (Alban Renz, Rita Roring) Projektplanung 2022 mit drei Jugendtheaterproduktionen und einer Konzeptentwicklung Beantragt: 40.000 Euro Zuschuss: 30.000 Euro Cactus – Junges Theater steht seit Jahren für eine professionelle Theaterarbeit mit Jugendlichen und repräsentiert die freie Jugendtheaterarbeit in der Stadt in hervorragender Weise mit. Cactus plant 2022 ein Programm mit drei Theaterproduktionen: „T oxmen“über stereotype repressive Vorstellungen der männlichen Geschlechterrolle in der Gesellschaft, „Sound of my life“ als catus+ - Produktion in Kooperation mit der Westfälischen Schule für Musik und die inter/transkulturelle T anz/Theater-Collage „Destination Love“. Darüber hinaus wird Cactus eine Konzeptentwicklung für ein neues Mädchentheaterstück (für 2023) vornehmen. Das Kuratorium verspricht sich von der Arbeit von Cactus auch für 2022 wieder ein Programm von besonderer Qualität mit Gestaltungschancen für den Theaternachwuchs unter professioneller Begleitung. Theatergruppe/-label: Freuynde + Gaesdte (Zeha Schröder, Anke Winterhoff) Produktion „Captain Milchbeard – Freibeuter der Karibik“ Beantragt: 24.000 Euro Zuschuss: 24.000 Euro Das Ensemble Freuynde + Gaesdte präsentiert seine Produktionen seit 1999 erfolgreich an ungewöhnlichen Orten. Freuynde + Gaesdte mussten 2020/2021 etliche Premieren aus ihren Motto- Spielplänen verschieben, so dass sich das T eam im Jahr 2022 nun auf eine konkrete Produktion konzentrieren will. Mit dem neuen Projekt „Captain Milchbeard“ plant das Ensemble eine Kneipeninszenierung als „…saftige Melange aus Drama und Klamauk“, die einen kraftvollen und optimistischen Neustart des Spielbetriebs verspricht. Das Kuratorium ist sich der Arbeitsqualität von Freuynde + Gaesdte bewusst und erwartet eine anspruchsvolle und ambitionierte Produktion. Theatergruppe/-label: Physical Monkey (Sabeth Dannenberg) Produktion „Unverschämt! Eine Phänomenologie des Schämens für drei Körper und einen Mast“ Beantragt: 20.000 Euro Zuschuss: 20.000 Euro Seit ihrer Konzeption „Der Chinesische Mast“ 2016 hat Sabeth Dannenberg ihre künstlerische Linie konsequent weiterentwickelt. Mit der Produktion „Unverschämt!“ plant Physical Monkey nun ein Stück für „…drei Körper und einen Mast“, das die Frage stellt, ob ein reflektierter Umgang mit Scham dem Individuum und der Gesellschaft förderlich ist. Es entsteht ein hochphysisches und nonverbales Stück rund um den Mast als möglicher Schandpfahl, Ort des Schämens und Zurschaustellens. Aus Sicht des Kuratoriums hat Sabeth Dannenberg ihr Potential und ihre Arbeitsqualität unter Beweis gestellt und sich mit ihrer Arbeit profiliert und international vernetzt. Es verspricht sich von „Unverschämt!“ eine anspruchsvolle Neuproduktion mit den Mitteln des „Physical Theatres“. Theatergruppe/-label: Christian Fries Produktion „Tage im März“ Beantragt: 18.500 Euro Zuschuss: 18.500 Euro Mit „T age im März“ realisiert Christian Fries ein autobiografisches Theaterstück, das sich vor dem Hintergrund des Corona-bedingten Lockdowns im Frühjahr 2020 mit dem T odseiner Mutter befasst. „T ageim März“ verdichtet die Erfahrungen in dieser Krisensituation und lässt eine Rekonstruktion des - 2 - V/0824/2021 politischen Raums, der Bestürztheit, der Freiräume und der Ängste in dieser Zeit entstehen. Das Theaterkuratorium schätzt die Arbeit von Christian Fries sehr und verspricht sich von „T ageim März“ eine außergewöhnliche Produktion von besonderer Qualität. Theatergruppe/-label: public ideas (Thomas Nufer) Produktion „Avrahim“ Beantragt: 22.000 Euro Zuschuss: 15.000 Euro Das Label public ideas plant mit „Avrahim“ ein muslimisch-christlich-jüdisches Stationentheater, das sich zum Ziel gesetzt hat, einen Friedens- und Verständigungsprozesses über einen künstlerisch- religiösen Trialog anzustoßen. „Avrahim“ soll mindestens zehnmal auf dem Pebüso-Gelände am Hawerkamp aufgeführt werden. Das Projekt versteht sich dabei als Weiterentwicklung des Veranstaltungsformats „West-Östlicher Diwan“, das in den vergangenen Jahren mehrfach auf dem Domplatz stattfand. Das Gesamtfinanzierungsvolumen beträgt 190.000 Euro. Der Hauptteil der Finanzierung basiert auf Zusagen von Fördermitteln des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW und des Landeskirchenfonds „Fonds T eamgeist“, die noch nicht garantiert sind. Das Theaterkuratorium sieht einen Zuschuss von 15.000 Euro unter der Maßgabe vor, dass sich Gesamtfinanzierung und Kostenrahmen wie im Antrag angegeben realisieren. Der Zuschussbetrag wird zunächst reserviert bis eine entsprechende verbindliche Mitteilung über die Absicherung der Gesamtfinanzierung vorliegt. Sollte sich die Produktion im Verlauf des Jahres finanziell sichern können, wird der Zuschuss ausgezahlt. Theatergruppe/-label: FreiFrau (Carola v. Seckendorff, Cornelia Kupferschmid) Produktion „Vattertach! – eine biographische Herrenpartie“ Beantragt: 10.000 Euro Zuschuss: 7.000 Euro Das Ensemble FreiFrau widmet sich im Schwerpunkt Theaterarbeiten, die anhand persönlicher Geschichten generiert, collagenartig dramatisiert und theatral aufbereitet werden. In ihren bisherigen Produktionen „MutterHabenSein“ und „MutterSeelenAllein“ zeichnete die Gruppe weibliche Lebenslinien nach und beschäftigte sich mit dem Einfluss gesellschaftlicher Ereignisse auf Geschichte und Geschichten von Müttern verschiedener Generationen. Mit dem neuen Projekt „Vattertach! – eine biographische Herrenpartie“ ist nun ein Perspektivwechsel auf die männliche Sicht geplant. Das Stück überprüft Klischees und Halbwahrheiten über Männer und Väter. Es startet mit einer „Herrenpartie“ am Vatertag 2022 im öffentlichen Raum und endet im Kammertheater Der kleine Bühnenboden. Das Kuratorium kam überein, dem Ensemble die Möglichkeit zur Umsetzung dieser Produktion zu geben und befürwortet einen Zuschuss von 7.000 Euro. Theatergruppe/-label: Formation Silvia Jedrusiak Internationaler Digital-Publikums-Talk „Toast zum Trost“ Beantragt: 10.000 Euro Zuschuss: 7.000 Euro Silvia Jedrusiak realisierte als Produzentin und Regisseurin ihre ersten großen Theaterprojekte mit den Produktionen Elternschau“ und „Menschendinge“, die jeweils mehrfach erfolgreich im Pumpenhaus aufgeführt wurden. Aufbauend auf Erfahrungen, die Silvia Jedrusiak zwischenzeitlich mit ihrem ersten digitalen Publikumstalk „T oastzum Trost“ sammeln konnte, sieht sie nun eine zweite Ausgabe 2022 vor. „T oast zum Trost“ ermöglicht mittels eines Zoom-T alks neue Begegnungen zwischen Künstlerinnen, Künstlern und Publikum über internationale Grenzen hinaus. Das T alkformat soll innerhalb eines internationalen Koproduktionsgeflechts mit dem Theater im Pumpenhaus, dem FFT Düsseldorf, dem Schlachthaustheater Bern und dem Theater Rotterdam durchgeführt werden. - 2 - V/0824/2021 Das Kuratorium schätzt die Arbeit von Sylvia Jedrusiak und ihrem T eam sehr und sieht das große Potential von „T oast zum Trost“, ergänzend zu einem analogen Theaterprogramm ein breites Publikum über Ländergrenzen hinaus zu erreichen und zusammenzuführen. Theatergruppe/-label: Ballmoos Productions (Till Wyler von Ballmoos) Konzeptionsvorhaben für die Produktion „Colombo Calling“ Beantragt: 5.000 Euro Zuschuss: 5.000 Euro Das geplante Konzeptions- und Recherchevorhaben von Till Wyler von Ballmoos zur Entwicklung der Theaterproduktion „Colombo Calling“ setzt sich mit den Anfängen des Bürgerkriegs in Sri Lanka von 1983 -1986 auseinander. Ziel der Konzeptionsarbeit ist die Realisierung eines dokumentarischen Musiktheaters. Grundlage dafür sind unterschiedliche Sichtweisen und persönliche Erzählungen über den Konflikt und eine damit einhergehende Dokumentation von T echnikender Erinnerungskultur von in Deutschland lebenden Srilankerinnen und Srilankern, die sich aus Interviews im Laufe der Recherchen ergeben. Das Kuratorium schätzt die Herangehensweise und den künstlerischen Ansatz von Ballmoos Productions sehr und erwartet die Entwicklung einer anspruchsvollen Neuproduktion auf der Höhe der Zeit. Theatergruppe/-label: Phönix 5 / Fringe Ensemble (Harald Redmer) Projekt „Markt-Geschichten / Market Stories“ Beantragt: 15.000 Euro Zuschuss: 5.000 Euro Phönix 5 und das Fringe Ensemble sehen in Zusammenarbeit mit dem Centre for Literature – Burg Hülshoff eine Performance im öffentlichen Raum als literarische Auseinandersetzung mit dem Phänomen Markt vor. Dafür werden zehn Autorinnen und Autoren in Städten ausgewählter Länder beauftragt, „ihren“ Markt vor Ort zu besuchen und diesen auf seine historischen und aktuellen Bezüge hin zu erforschen. Das T ext-, Sound- und Bildmaterial wird dann für eine Performance auf den Marktplätzen in Münster und Bonn bearbeitet. Die Premiere soll im Rahmen des Droste-Festivals 2022 stattfinden. Darüber hinaus ist eine Weiterentwicklung von „Marktgeschichten / Market Stories“ in einer nachfolgenden Phase als Bühnenfassung geplant. Das Kuratorium kam überein, das vorgestellte Literaturprojekt nicht aus Theaterfördermitteln zu bezuschussen. Es spricht sich allerdings für eine Konzeptionsförderung in Höhe von 5.000 Euro aus, damit Phönix 5 / Fringe Ensemble die sich anschließende Bühnenfassung im Verlauf des Jahres konzipieren und erarbeiten kann. Koproduktionsmittel für Wiederaufnahmen und Aufführungen Zuschuss: 15.500 Euro Das Kuratorium sprach sich dafür aus, einen Betrag von 15.500 Euro zur Förderung von Wiederaufnahmen und Aufführungen zur Ausschüttung bereit zu halten. Dieser Betrag wird dem Theater im Pumpenhaus als Budget zur Verfügung gestellt. Damit sollen Koproduktionsbeiträge geleistet werden für Aufführungen von Produktionen, die in den Corona-Jahren 2020 und 2021 nicht oder nur in geringer Frequenz angeboten werden konnten. Über die Einzelfallentscheidungen des Pumpenhauses wird dem Theaterkuratorium nach Abschluss des Jahres 2022 berichtet. Empfehlung: - 2 - V/0824/2021 Das Theaterkuratorium empfiehlt, das folgende Projekt ggf. aus anderen städtischen Projektfördermitteln zu unterstützen: Theatergruppe/-label: Stadtensemble (Carola v. Seckendorff, Cornelia Kupferschmid) Projekt „Demokratie@Home“ Beantragt: 15.000 Euro Hinter dem Projektvorschlag „Demokratie@Home“ verbirgt sich ein mobiler Spielbetrieb ausgekoppelter T eilprojekteaus dem Festival der Demokratie, das im Oktober 2021 im Pumpenhaus stattfand, Zentraler Gedanke ist dabei die Präsentation von Produktionen des Festivals an theaterfremden, neu zu findenden Orten in der Stadt. Weder die Auswahl der Projekte noch die konkreten Spielorte werden im Antrag definiert. Aus Sicht des Kuratoriums passt eine Unterstützung eines solchen Gesamtkonzeptes ohne klare Auswahl und Identifikation einzelner Produktionen nicht in die vorgesehene Fördersystematik. Es bittet daher das Kulturamt zu gegebener Zeit zu prüfen, ob Vorstellungen einzelner Produktionen ggf. mit den im Kulturamt zur Verfügung stehenden allgemeinen Projekt- bzw. Präsentationsfördermitteln unterstützt werden können, nachdem jeweils passende Aufführungsorte gefunden sind. Ablehnungen: Das Kuratorium lehnte die folgenden Anträge ab, da es die darin beschriebenen Vorhaben für qualitativ nicht hinreichend einschätzte oder die Projektvorschläge nicht der Förderabsicht der Leitlinien entsprachen: Antragstellende/r Projekt Beantragt Paula Artkamp Produktion „those have been – those days“ 50.000 Euro public ideas (Thomas Nufer) Projekt „Lass deine Kuh fliegen“ 8.000 Euro kollektivergissmeinnicht (Melanie Lopez Lopez, Freya- Maria Müller) Produktion „weg.zueinander.warte“ (Das Kuratorium lehnte den Antrag ab, bittet aber das Kulturamt zu prüfen, ob ein Zuschuss aus der allgemeinen Projektförderung möglich ist.) 8.000 Euro I.V. gez. Cornelia Wilkens Stadträtin Anlagen: Anlage A - 2 - V/0824/2021
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (2)
- Am Hawerkamp
- Domplatz
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- V/0824/2021
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 02.11.2021
- Erstellt
- 02.11.2021 09:41