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AN/2468/2021

Gastarbeiter*innen Denkmal, gem. Antrag Grüne, CDU, SPD, Die Linke, FDP, Klimafreunde und Die Partei

Gem. Antrag nach § 3 BV1 (Grüne) 18.11.2021

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 1 (Innenstadt), Sitzung am 02.12.2021, TOP 5.2.5

Gem. Antrag nach § 3 (Grüne BV1)

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Gem. Antrag nach § 3 (Grüne BV1)

2883 Zeichen

Grüne 
CDU 
SPD 
Die Linke 
FDP 
Klimafreunde 
Die Partei 
Herrn Bezirksbürgermeister 
Andreas Hupke 
Herrn Bürgeramtsleiter 
Dr. Ulrich Höver 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
Eingang beim Bezirksbürgermeister:  
AN/2468/2021 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 02.12.2021 
 
Gastarbeiter*innen Denkmal, gem. Antrag Grüne, CDU, SPD, Die Linke, FDP, 
Klimafreunde und Die Partei 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
Sehr geehrte Herren, 
 
wir bitten Sie folgenden Tagesordnungspunkt auf die kommende Sitzung der BV Innenstadt 
zu nehmen:  
 
Beschluss: 
Der Rat der Stadt Köln wird beauftragt, das Errichten eines Gastarbeiter*innen-Denkmals für 
die erste Generation der Arbeitsmigrant*innen an einem zentralen Platz in der Innenstadt zu 
beschließen und die Verwaltung mit der entsprechenden Planung zu beauftragen. 
Der Ottoplatz vor dem Deutzer Bahnhof soll als Standort prioritär geprüft werden. 
 
Begründung: 
 
Wir sind stolz darauf, das neue Deutschland als Einwanderungsland zu bekennen, welches 
prägend für unsere vielfältige Gesellschaftsstruktur ist. Die ersten Grundsteine wurden mit 
dem Anwerbeabkommen fundamentiert.  
Als erstes Industrieunternehmen in Deutschland begannen die Ford Werke im Jahr 1961 mit 
der gezielten Anwerbung türkischer Arbeitskräfte durch das Anwerbeabkommen, welches 
am 30.10.1961 in Bad Godesberg abgeschlossen wurde. Auch andere große Arbeitgeber, 
wie die Deutz AG oder die ehemalige F&G in Köln, zogen nach. Gerade unsere Stadt war ab 
dieser Zeit von Gastarbeiter*innen sehr stark geprägt. Mit ihrem Einsatz auf dem Arbeits-

- 2 - 
 
markt, haben die Gastarbeiter*innen wesentlich zum Wirtschaftswunder Deutschland „Made 
in Germany“ beigetragen. 
Wir brauchen ein Denkmal, das die Leistungen sowie den Beitrag der Gastarbeiter*innen 
zum Wohlstand und beim Wiederaufbau unserer Stadt würdigt. 
Das Denkmal sollte an einem zentralen Platz in der Innenstadt errichtet werden, wo jede*r 
dritte Einwohner*in einen Migrationshintergrund hat, möglichst auf dem Ottoplatz vor dem 
Deutzer Bahnhof, wo der 1 Mio. Gastarbeiter ankam. 
Es soll als Ort der Begegnung für alle Menschen konzipiert sein.  
 
Bei der Gestaltung und Errichtung des Denkmals sollen möglichst die Konsulate der an dem 
Anwerbeabkommen beteiligten Ländern, migrantische NGOs, Gastarbeiter*innen der 1. Ge-
neration, sowie die Arbeitnehmervertreter und Gewerkschaftssekretäre der Unternehmen, 
wo die 1. Gastarbeiter*innen beschäftigt waren, beteiligt werden.  
Das Denkmal sollte schnellstmöglich, noch zu Lebzeiten der 1. Generation in Köln errichtet 
werden. 
 
 
B90/Grüne        CDU            SPD         Die Linke 
Julie Cazier     Ralf Uerlich      Tim Cremer  Michael Scheffer  
 
FDP      KlimaFreunde    Die Partei 
Christian Nüsser    Emanuel Florakis    Sabine Kader

Beratungsverlauf (1)

02.12.2021 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 5.2.5 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

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Details

Aktenzeichen
AN/2468/2021
Typ
Gem. Antrag nach § 3 BV1 (Grüne)
Datum
18.11.2021
Erstellt
18.11.2021 11:57