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AN/1752/2023

Antrag der Fraktionen CDU und Bündnis 90/Die Grünen "Sperrung der Rodenkirchener Brücke für Radfahrer"

Antrag nach § 3 der GeschO des Rates 05.10.2023

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 7 (Porz), Sitzung am 19.10.2023, TOP 8.6

Antrag CDU Grüne - Sperrung Rodenkirchener Brücke Radfahrer

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Sachstandsbericht BV

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Antrag CDU Grüne - Sperrung Rodenkirchener Brücke Radfahrer

2387 Zeichen

in der Bezirksvertretung  Köln-Porz, Bezirksrathaus Friedrich-Ebert-Ufer 64-70, 51143 Köln 
Gleichlautend: 
Frau Bezirksbürgermeisterin         
Sabine Stiller         
Friedrich-Ebert-Ufer 64 - 70 
51143 Köln  
 
Frau Oberbürgermeisterin  
Henriette Reker 
Rathaus   
50667 Köln  
Porz, den 05.10.2023    
 
Antrag   zur Sitzung der BV Porz am  19.10.2023 
hier:      Sperrung der Rodenkirchener Brücke für Radfahrer 
 
 
Sehr geehrter Frau Bezirksbürgermeisterin, 
sehr geehrter Frau Oberbürgermeisterin,  
wir bitten Sie folgenden Antrag auf die Tagesordnung zu setzen  
 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Porz wehrt sich vehement gegen die Sperrung der Rodenkirchener 
Brücke als wichtigste Verbindungsstraße für den Radverkehr Richtung Köln linksrheinisch 
und insbesondere Rodenkirchen.  
 
Auch wenn die Rodenkirchener Brücke in der Zuständigkeit der Autobahn GmbH liegt ist die 
Kölner Stadtverwaltung verpflichtet, solche gravierenden Auswirkungen bei vorhersehbaren 
Sperrungen und Straßenschließungen immer mit der Bezirksvertretung und dem Rat abzu-
stimmen. Das weitere Vorgehen ist daher seitens der Kölner Stadtverwaltung unverzüglich 
mit der BV Porz zu besprechen. Die Verwaltung wird daher aufgefordert, unverzüglich in 
Gespräche mit der Autobahn GmbH einzutreten mit dem Ziel, die Sperrung wieder auf zu 
heben und eine alternative Lösung zu erarbeiten. Eine Möglichkeit könnte kurzfristig eine 
händische Gegenverkehrsregelung bzw. die Einrichtung von Ampeln für eine Gegenver-
kehrsregelung sein. Außerdem soll die Autobahn GmbH in die BV Porz eingeladen werden. 
 
Die aktuell ausgewiesene Umleitungsstrecke ist unverzüglich wieder abzubauen und als Al-
ternative für den Verkehr zur Innenstadt und die südlichen linkrheinischen Stadtteile auf die 
Radverkehrsstrecken Porzer Leinpfad/Alfred Schütte Allee zu legen. 
 
Begründung:  
Durch die Sperrung der Rodenkirchener Brücke für den Radverkehr verdoppelt bis verdrei-
facht sich für Porzer Radfahrer der Weg in den Bezirk Rodenkirchen. Die Umleitung über die 
Severinsbrücke führt dazu, dass eine Fahrt nach Rodenkirchen von Porz aus nun fast eine 
Stunde statt 20 Minuten dauert und so für viele nicht mehr zu schaffen ist. 
 
Weitere Begründung erfolgt mündlich. 
 
Mit  freundlichen Grüßen 
 
 
Stefan Götz      Dieter Redlin      
CDU Fraktionsvorsitzender       Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen

Sachstandsbericht BV

3995 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
I/02-7/0 
 
 
Vorlagen-Nummer 
AN/1752/2023
Stand: 24.11.2023 
Sachstandsbericht  
Antrag der Fraktionen CDU und Bündnis 90/Die Grünen "Sperrung der Rodenkirchener 
Brücke für Radfahrer" 
Änderungsantrag der Fraktionen CDU und Bündnis 90/Die Grünen 
"Sperrung der Rodenkirchener Brücke für Radfahrer" 
AN/1856/2023 
Frau Bezirksbürgermeisterin lässt über den Änderungsantrag AN/1856/2023 abstim-
men. 
Beschluss: 
Durch die Sperrung der Rodenkirchener Brücke für den Radverkehr verdoppelte bis 
verdreifacht sich für Porzer Radfahrer der Weg in den Bezirk Rodenkirchen. Die Um-
leitung über die Severinsbrücke führte dazu, dass eine Fahrt nach Rodenkirchen von 
Porz fast eine Stunde statt 20 Minuten dauert und so für viele nicht mehr zu schaffen 
war. Die Proteste der Bürger bei örtlichen Politikern und Stadtverwaltung führten zum 
Glück zu einer Aufhebung der Sperrung. 
Die Bezirksvertretung Porz verurteilt aufs schärfste das Vorgehen der Verwaltung eine 
Sperrung der Rodenkirchener Brücke als wichtigste Verbindungsstraße für den Rad-
verkehr Richtung Köln1 und Rodenkirchen vorgenommen zu haben, ohne mit den Be-
zirksvertretungen die Verkehrsführungen zu diskutieren. Vorhersehbare Sperrungen 
und Straßenschließungen sind mit der Bezirksvertretung und dem Rat bei solch gra-
vierenden Auswirkungen immer ab zu stimmen um solche eklatanten Fehlentschei-
dungen weitest gehend zu vermeiden. 
Der jetzige Zustand ist ohne Signalregelung der verkehrstechnisch schlechteste Zu-
stand.  
Die Verwaltung wird aufgefordert eine vernünftige Gegenverkehrsregelung auf der 
Nordseite ein zu führen mit verkehrsabhängig gesteuerte Ampeln, wie es für den Au-
toverkehr bei Baustellen mit Fahrbahneinengungen üblich ist.  
In Zukunft sind Fahrrad-Umleitungsstrecken mit der Bezirksvertretung/ Runden Tisch 
Radverkehr und den örtlichen Fahrradverbänden ab zu stimmen. 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig zugestimmt. 
Hinweis:  
Damit hat sich der Ursprungsantrag AN/1752/2023 erledigt.  
 
 
 
Status    in Bearbeitung

2 
 
 
    erledigt 
 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
Am 11.10.2023 fand unter Beteiligung der Autobahn GmbH (als verantwortlicher Auftragge-
ber), der Stadt Köln, des Bauunternehmens, Vertretern des ADFC, Beschwerdeführern, des 
Vorsitzenden des Verkehrsausschusses und Bezirksvertretern sowie des Verkehrssichereres 
ein intensiver Ortstermin statt, bei dem die Situation erörtert wurde. Hierbei stellten sich ver-
schieden Problematiken aber auch Lösungsansätze dar, die letztendlich eine weitere Nutzung 
der Brücke sowohl für Radfahrende als auch für zu Fuß gehende ermöglicht. 
 
Aufgrund der örtlich gegebenen Restbreite ist die Verwaltung nach den geltenden Vorschriften 
gebunden, eine Durchfahrt für Radfahrenden in den Tunnelbereichen nicht mehr zu erlauben. 
Die Rampen und Reststrecken auf der Brücke Nordseite bleiben hiervon unbenommen. 
 
Zwischenzeitlich sind auf der gesamten Länge mehrere Ausweichbuchten in das Gerüst ein-
gebaut worden, sodass die Begegnung innerhalb der Engstelle erleichtert wird, zudem wurde 
eine Beleuchtungsanlage auf gesamter Länge installiert. 
Innerhalb der Verwaltung führten diese, mit allen Beteiligten besprochenen Maßnahmen, be-
reits zu einem deutlichen Rückgang der Beschwerdelage. 
 
Die Umleitungsstrecke für Radfahrende wird in der Beschilderung unter Beteiligung des Fahr-
radbeauftragten derzeit optimiert. So werden beispielsweise zukünftig die Ziele in „linksrheini-
sche Stadtteile“ und „rechtsrheinische Stadtteile“ unterschieden. 
 
Das Aufstellen einer Signalanlage wurde bereits geprüft und abgelehnt. 
Vor dem Hintergrund der Länge der Einengung ergeben sich derart hohe Räumzeiten (Rotsig-
nal) für zu Fuß Gehende, dass die Wartezeit am Rotsignal bis zu 5 Minuten andauern würde. 
Dies würde einerseits zu einer Nichtakzeptanz führen, andererseits wäre die Überwachung 
der Einhaltung der Signalregelung nicht gewährleistet, da dies ausschließlich durch die Polizei 
zu überwachen ist.

Beratungsverlauf (1)

19.10.2023 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 8.6 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: endgültig zurückgezogen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/1752/2023
Typ
Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
Datum
05.10.2023
Erstellt
05.10.2023 08:11