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1876/2023

Unterrichtung über Mehrkosten gem. § 25 Abs. 1 Nr. 2 KomHVO; Römisch-Germanisches Museum - vorgezogene notwendige Sanierung der Abdichtung über der Dombauhütte und über der Trafostation der RheinEnergie sowie notwendige Sanierungsmaßnahmen der Decke

Haushaltsrechtl. Unterrichtung d. Rates 10.08.2023

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 07.09.2023, TOP 7.2.3

Anlage 3 Akutes Schadensbild

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Ansehen

Anlagen 1 und 2 Verteilung der Mehrkosten und Erläuterung der Risikokategorien

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Haushaltsrechtliche Unterrichtung des Rates

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Ansehen

Anlage 3 Akutes Schadensbild

32 Zeichen

Anlage 3 
 
Akutes Schadensbild:

Anlagen 1 und 2 Verteilung der Mehrkosten und Erläuterung der Risikokategorien

1838 Zeichen

Anlage 1: Verteilung der Mehrkosten

2. Außergewöhnliche Markteinflüsse 
Das Submissionsergebnis war im Vergleich zum 
Schätz-LV circa doppelt so hoch. 
Zurückzuführen war dieses Ergebnis auf den Ukraine-
Krieg und die anhaltende Corona- Krise. 
Anlage 2: Erläuterung der Risikokategorien 
2. Außergewöhnliche 
Markteinflüsse; 30% 
MEHRKOSTEN SANIERUNG DECKE DBH UND TRAFOSTATION

7. Spezielle „Bauen im Bestand“ –Risiken 
Die erforderlichen Arbeiten waren deutlich aufwändiger, als 
ursprünglich vorgesehen. Die Geometrien der vorgefundenen 
Decken waren anders als in der Planung und es bedurfte 
mehrerer Umplanungen, um dem vorgefundenen Bestand 
gerecht zu werden. 
Der Zustand der Rohdecke war schlechter als angenommen, 
so dass in Teilen eine umfassende Betonsanierung 
erforderlich war und wegen erhöhtem Materialauftrag 
ergaben sich verlängerte Trocknungszeiten. 
Ebenfalls waren mehr Schadstoffe vorhanden, als durch 
vorab durchgeführte Untersuchungen festgestellt waren. 
Neben dem höheren Sanierungsaufwand des Bestandes 
verhinderten auch die starken Regenfälle der vergangenen 
Wochen eine zügige Weiterarbeit. 
Es kam immer wieder zu Störungen im Bauablauf und damit 
zu mehreren Bauzeitverlängerungen. 
Anlage 2: Erläuterung der Risikokategorien 
7. Spezielle "Bauen 
im Bestand" -
Risiken; 34% 
MEHRKOSTEN SANIERUNG DECKE DBH UND TRAFOSTATION

9. Planung und Ausführung 
Auf Grund unvollständiger Ausschreibung hat der AN 
diverse Nachträge stellen können. Dies betrifft 
insbesondere den Rückbau der Schadstoffe. Die 
erforderliche Einhausung war nicht im LV enthalten. 
Ebenfalls fehlten statisch erforderliche 
Deckenunterstützungen. 
Die Vorab- Beprobung auf Schadstoffe war 
unzureichend.
Anlage 2: Erläuterung der Risikokategorien 
9. Planung und 
Ausführung; 36% 
MEHRKOSTEN SANIERUNG DECKE DBH UND TRAFOSTATION

Haushaltsrechtliche Unterrichtung des Rates

8326 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VII/4512 
 
Vorlagen-Nummer 17.07.2023 
 1876/2023 
Haushaltsrechtliche Unterrichtung des Rates  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 24.08.2023 
Bauausschuss 28.08.2023 
Ausschuss Kunst und Kultur 29.08.2023 
Finanzausschuss 04.09.2023 
Rat 07.09.2023 
 
Unterrichtung über Mehrkosten gem. § 25 Abs. 1 Nr. 2 KomHVO i.V.m. § 12 der 
Haushaltssatzung der Stadt Köln für die Haushaltsjahre 2023 und 2024; hier: Römisch-
Germanisches Museum - vorgezogene notwendige Sanierung der Abdichtung über der 
Dombauhütte und über der Trafostation der RheinEnergie sowie notwendige 
Sanierungsmaßnahmen der Decke 
Der Rat der Stadt Köln nimmt die Mehrkosten in Höhe von rund 4,4 Mio. Euro brutto für die 
vorgezogene notwendige Sanierung der Abdichtung über der Dombauhütte und über der Tra-
fostation der RheinEnergie sowie notwendige Sanierungsmaßnahmen der Decke zur Kennt-
nis. 
Die Gesamtkosten der vorgezogenen Maßnahme incl. Risikozuschlag betragen nunmehr rund 
5,6 Mio. Euro brutto statt bisher 1,2 Mio. Euro brutto. 
Die Finanzierung der Baumaßnahme erfolgt im Rahmen des Wirtschaftsplanes der Gebäude-
wirtschaft der Stadt Köln. Die Refinanzierung der investiven Kosten von rund 5,6 Mio. Euro 
erfolgt aus dem städtischen Haushalt nach Fertigstellung der Baumaßnahme. 
Die erforderliche investive Auszahlungsermächtigung in Höhe von 5,6 Mio. Euro steht im Teil-
finanzplan des Römisch-Germanischen Museums in der Produktgruppe 0403 - Römisch-Ger-
manisches Museum in der Teilplanzeile 8 - Auszahlungen für Baumaßnahmen auf der Finanz-
stelle 4512-0403-0-1000 - Sanierung Römisch-Germanisches Museum, im Haushaltsplan 
2023/2024 im Haushaltsjahr 2023 zur Verfügung. 
1. Ausgangslage 
Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am 11. Juli 2017 die Sanierung des Römisch-
Germanischen Museums (RGM) mit Planungskosten von rund 4,5 Mio. Euro beschlossen 
(Vorlagen-Nummer 1767/2017). Am 19. Dezember 2017 hat er ergänzend beschlossen, „so-
fern und soweit eine vergaberechtlich und projektbezogen ausreichende Begründung vorliegt, 
die spätere Vergabe sämtlicher Bauleistungen über einen Generalunternehmer (GU) anzu-
streben und die Planungsarbeiten entsprechend darauf auszurichten“ (Vorlagen-Nummer 
2983/2017).

2 
 
Am 17.03.2022 fasste der Rat einen Baubeschluss für eine vorgezogene notwendige Sanie-
rung der Abdichtung über der Dombauhütte und über der Trafostation der RheinEnergie sowie 
notwendige Sanierungsmaßnahmen der Decke mit Kosten von rund 1,2 Mio. Euro brutto zu-
züglich 25 % Risikozuschlag in Höhe von 0,3 Mio. € brutto (Vorlagen-Nummer 0244/2022). 
Die erforderlichen Arbeiten waren deutlich aufwändiger als ursprünglich vorgesehen. Die Geo-
metrien der vorgefundenen Decken waren anders als in der Planung und es bedurfte mehre-
rer Umplanungen, um dem vorgefundenen Bestand gerecht zu werden. 
Der Zustand der Rohdecke war schlechter als angenommen, so dass in Teilen eine umfas-
sende Betonsanierung erforderlich war. Durch erhöhten Materialauftrag ergaben sich verlän-
gerte Trocknungszeiten. Ebenfalls waren mehr Schadstoffe vorhanden, als durch vorab durch-
geführte Untersuchungen festgestellt waren. Neben dem höheren Sanierungsaufwand des 
Bestandes verhinderten auch starke Regenfälle eine zügige Weiterarbeit. Es kam immer wie-
der zu Störungen im Bauablauf und damit zu mehreren Bauzeitverlängerungen. 
Im Rahmen eines Ortstermins am 10.05.2023 wurde ein kritischer Fund im Deckenbereich der 
Dombauhütte entdeckt. Die Bewehrung der Hohlraumdecke liegt nun offen. Dadurch sind so-
wohl die Statik der offenen Flächen als auch der Brandschutz nicht mehr in Gänze gewähr-
leistet. Es ist unverzüglich ein Auftrag zur Beseitigung des akuten Schadensbildes erforder-
lich. Der nördliche Durchgang zwischen dem Römisch-Germanischen Museum (RGM) und 
der Dombau-hütte (DBH) ist ein stark frequentierter Fuß- und Radweg und die kürzeste Ver-
bindung zwischen Heinrich-Böll- und Roncalli-Platz. Würde sich die Sanierung weiter verzö-
gern, wäre dieser Bereich bis weit in das kommende Jahr geschlossen. Eine weitere Verbin-
dung besteht südlich des RGM. 
Aufgrund der sehr komplexen Bestandssituation in diesem Bereich wurde ein deutlich höherer 
Sanierungsbedarf nach Öffnung der Bauteile festgestellt. Eine Kostenteilung mit der Hohen 
Domkirche ist weiterhin in Klärung. 
Ohne die weiteren Mittel wäre ein sofortiger Baustopp die Folge. 
Es liegt die Vermutung nahe, dass auch außerhalb des derzeitigen Baufeldes RGM erhebliche 
Schäden und Mängel bestehen, welche eine Sanierung erfordern. Hierzu müssen zunächst 
verwaltungsinterne Abstimmungen mit weiteren betroffenen Dienststellen erfolgen, um das 
weitere Verfahren zu klären. 
2. Beschreibung der Maßnahme 
Sanierung der Abdichtung und der Decke über der Dombauhütte und des RGM 
Der bisherige Bodenaufbau wird mitsamt der alten Abdichtung bis auf die Rohdecke rückge-
baut. Die Deckenkonstruktion (Hohlkörperdecke) wird punktuell nach Erfordernis saniert. Auf 
die Decke wird eine Gefälledämmung mit Abdichtung und einer Drainagematte aufgebracht. 
Die oberste Ebene bildet der Plattenbelag. Der Plattenbelag wird nahezu vollständig erneuert 
und besteht aus großformatigen Granitplatten. Die Verlegung soll sich am sehr klaren beste-
henden Bodenraster orientieren. Gleichzeitig werden bestehende Entwässerungsrinnen und 
deren Einläufe erneuert sowie die bestehenden Fallrohre ersetzt. 
Die Sanierung soll vom III. Quartal 2022 bis zum III. Quartal 2023 durchgeführt werden. 
3. Kosten und Finanzierung 
Entwicklung der Gesamtkosten:  
Gemäß der aktualisierten Kostenprognose werden sich die Gesamtbaukosten von rund 1,2 
Mio. zuzüglich 0,3 Mio. Euro Risikokosten auf insgesamt rund 5,6 Mio. Euro brutto erhöhen, 
somit ist mit Mehrkosten in Höhe von 4,4 Mio. Euro zu rechnen.  
Die Erhöhung schlüsselt sich auf folgende Risikokategorien auf  
(eine Erläuterung liegt als Anlage 2 bei):  
1. Änderungen des regulatorischen Umfeldes  entfällt 
2. Außergewöhnliche Markteinflüsse   rund 1,3 Mio. € (30%) 
3. Besondere vertragliche Risiken    entfällt

3 
 
4. Besondere Genehmigungsrisiken    entfällt 
5. Besondere Bauumfeldrisiken    entfällt 
6. Baugrundrisiken      entfällt 
7. Spezielle "Bauen im Bestand" - Risiken   rund 1,5 Mio. € (34%)  
8. Nutzungsänderungen     entfällt 
9. Planung und Ausführung     rund 1,6 Mio. € (36%)  
10. Sonstige Risiken      entfällt    
Gesamt        rund 4,4 Mio. € (100 %) 
Vorschläge zur Kostenreduzierung:  
Einsparpotentiale wurden bereits im Bereich der Planung erbracht.  
Die vorliegende Planung wurde auf Basis der festgelegten Mindeststandards gemäß den Bau- 
und Qualitätsstandards (BQA) der Stadt Köln erstellt. 
Auch aufgrund des aktuellen Ausführungsstands und des hohen Fertigstellungsdrucks sind 
keine weiteren Einsparmöglichkeiten auszumachen. 
a) Allgemein 
Der jetzt zu sanierende Bereich liegt nahezu vollständig im Besitz der Hohen Domkirche. 
Durch die öffentliche Nutzung der Wegeflächen oberhalb der Decke der DBH und die dies be-
treffenden vertraglichen Vereinbarungen muss eine juristische Klärung zur Kostenteilung erfol-
gen. Diese Klärung erfolgt derzeit parallel zur Durchführung der Maßnahme. Um die dringend 
erforderliche Sanierung zu Ende bringen zu können, ist es im Vorgriff auf diese Klärung not-
wendig, dass die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln in Vorleistung tritt. Nach der Einigung zur 
Kostenteilung würde der entstehende Betrag von der Hohen Domkirche an die Stadt Köln zu-
rückgezahlt. 
b) Finanzierung 
Die Finanzierung der Baumaßnahme erfolgt im Rahmen des Wirtschaftsplanes der Gebäude-
wirtschaft der Stadt Köln. Die Refinanzierung der investiven Kosten von rund 5,6 Mio. Euro 
erfolgt aus dem städtischen Haushalt nach Fertigstellung der Baumaßnahme. 
Die erforderliche investive Auszahlungsermächtigung in Höhe von 5,6 Mio. Euro steht im Teil-
finanzplan des Römisch-Germanischen Museums in der Produktgruppe 0403 - Römisch-Ger-
manisches Museum in der Teilplanzeile 8 - Auszahlungen für Baumaßnahmen auf der Finanz-
stelle 4512-0403-0-1000 - Sanierung Römisch-Germanisches Museum, im Haushaltsplan 
2023/2024 im Haushaltsjahr 2023 zur Verfügung. 
 
gez. i.V. Blome  
 
Anlagen: 
Anlage 1 und 2– Verteilung der Mehrkosten und Erläuterung der Risikokategorien 
Anlage 3 – Akutes Schadensbild

Beratungsverlauf (5)

24.08.2023 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 9.12 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
28.08.2023 Bauausschuss
TOP 8.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
29.08.2023 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 8.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
04.09.2023 Finanzausschuss
TOP 6.2.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
07.09.2023 Rat
TOP 7.2.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1876/2023
Typ
Haushaltsrechtl. Unterrichtung d. Rates
Datum
10.08.2023
Erstellt
02.06.2023 10:23