Mandari Insight

V/0132/2022

Energie- und Klimabilanz 1990 - 2020

Vorlagen 16.02.2022

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen, Sitzung am 29.03.2022, TOP 6.2

Berichtsvorlage

· application/pdf

Ansehen

V_0132_2022 Bericht Energie- und Klimabilanz 2020_Anlage 1

· application/pdf

Ansehen

Anlage A

· application/pdf

Ansehen

Berichtsvorlage

2859 Zeichen

V/0132/2022
V/0132/2022
Öffentliche Berichtsvorlage
Betrifft
Energie- und Klimabilanz 1990 - 2020
Beratungsfolge
29.03.2022 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen Bericht
Bericht:
Die Stadt Münster veröffentlicht im Jahresrhythmus eine städtische Energie- und Klimabilanz. Der
Großteil der Daten wird von der Stadtwerke Münster GmbH und der münsterNETZ GmbH sowie aus
den städtischen Ämtern bereitgestellt. Sie spiegeln den tatsächlichen Endenergieverbrauch auf dem
Stadtgebiet Münster weitestgehend wider. Darüber hinaus fließen verschiedene Daten aus der
stadtweiten Statistik sowie bundesweite Kennwerte (insbesondere der bundesweite Stromfaktor) in
die Bilanz mit ein.
Die Daten liegen in ihrer Gesamtheit erst gegen Ende des Folgejahres des jeweiligen Berichtsjahrs
vor, so dass eine Veröffentlichung grundsätzlich mit einem entsprechenden zeitlichen Verzug
verbunden ist.
Die Bilanz soll einen Überblick über die Entwicklung des Energieverbrauchs und der damit
verbundenen energiebedingten Treibhausgasemissionen im Stadtgebiet geben und kann aufgrund
der guten Datenbasis auch münsterspezifische Aussagen ermöglichen. Unabhängig davon ist die
Entwicklung des Energieverbrauchs und der Emissionen von politischen, wirtschaftlichen und
gesellschaftlichen Entwicklungen außerhalb der Stadt überlagert, so dass eine direkte Überprüfung
der Wirksamkeit einzelner städtischer Klimaschutzmaßnahmen mit dem Instrument der Bilanz nur
bedingt möglich ist.
Als zentrales Ergebnis der Bilanz ist eine Reduktion von 31% bis zum Jahr 2020 im Vergleich zum
Basisjahr 1990 zu verzeichnen. In allen Sektoren ist ein Trend zur Reduzierung der CO2-Emissionen
in Münster seit 1990 erkennbar, der sich besonders deutlich bei den privaten Haushalten und im
Gewerbe darstellt. Hierzu konnten die vielfältigen Klimaschutzmaßnahmen und Aktivitäten der Stadt
Münster einen wichtigen Beitrag leisten.
Trotz dieser Entwicklung muss deutlich festgehalten werden, dass die Zielerreichung der
Klimaneutralität bis 2030 nur durch die Fortsetzung und Verstärkung der bereits laufenden
Maßnahmen nicht gelingen wird. Es bedarf in allen Sektoren und in allen Bereichen umfassender
Dezernat
VI/Koordinierungsstelle für
Klima und Energie/KLENKO
09.03.2022
Ihr/e Ansprechpartner/in:
Herr Schütte
T elefon:492-7155
SchuetteJ@stadt-
muenster.de

- 2 -
V/0132/2022
Systemumbrüche und einer konsequenten Fokussierung auf das Thema Klimaschutz, um bis 2030
eine Klimaneutralität erreichen zu können.
Da im vergangenen Bilanzbericht 2019 (V/0349/2021) bereits ausführlich über die Reduktions-
Entwicklungen und die Hintergründe in den einzelnen Sektoren berichtet wurde, ist der diesjährige
Bericht auf die zentralen Kernergebnisse fokussiert.
Der Bericht kann der Anlage entnommen werden.
gez.
Matthias Peck
Stadtrat
Anlage 1: Energie- und Klimabilanz der Stadt Münster 1990 - 2020

V_0132_2022 Bericht Energie- und Klimabilanz 2020_Anlage 1

11747 Zeichen

Energie- und Treibhausgasbilanz der Stadt Münster - 1990 bis 2020  
Seite 2 
Einleitung 
 
Die Energie- und Klimaschutzbilanz der Stadt Münster gibt einen Überblick 
über die Entwicklung des Energieverbrauchs und der energiebedingten 
Treibhausgasemissionen im Stadtgebiet. 
Die Daten, auf die dabei zurückgegriffen wird, stammen aus verschiedenen 
Quellen der Stadt Münster und ihrer Tochterunternehmen, insbesondere von 
den Stadtwerken, so dass die Bilanz möglichst münsterspezifische Aussa-
gen zulässt. Unabhängig von einer guten Datenbasis ist die Entwicklung des 
Energieverbrauchs und der Treibhausgasemissionen aber auch von politischen, wirtschaftli-
chen und gesellschaftlichen Entwicklungen außerhalb der Stadt überlagert, sodass eine di-
rekte Überprüfung der Wirksamkeit einzelner Klimaschutzmaßnahmen mit diesem Instrument 
nur bedingt möglich ist. 
Die Erreichung einer Klimaneutralität bis zum Jahre 2030 stellt die Stadt Münster vor eine 
große Herausforderung. 
Die Ergebnisse, der hier vorgestellten Bilanz zeigen deutlich, dass die Erreichung der notwen-
digen Klimaschutzziele eine Intensivierung und Beschleunigung der Aktivitäten aller Akteure 
(Stadtverwaltung, Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger)  im Bereich Klimaschutz erfordert. 
Diese Anforderungen wurden ausführlich in der Konzeptstudie „Münster Klimaneutralität 2030“ 
(V/0628/2021) anhand eines vom Ziel hergedachten Ansatzes im Rahmen einer Szenariobe-
trachtung dargelegt und auf die einzelnen Handlungsfelder heruntergebrochen. 
In den kommenden Jahren wird es vor allem darum gehen, den Wärme- und Strombedarf in 
der Stadt deutlich zu reduzieren und die Energieeffizienz in der Industrie und im Gewerbe- und 
Dienstleistungssektor zu steigern - die Dekarbonisierung der stadtweiten Energievers orgung 
muss sich zusammen mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien stark beschleunigen. Zu-
dem gilt es Wege zu finden, den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren und den Um-
weltverbund zu stärken  und weiter auszubauen sowie die Altbausanierung voranzu treiben. 
Dabei ist eine stärkere Sensibilisierung der Stadtgesellschaft und ein klares Bekenntnis aller 
Akteure in Münster, dass es sich hierbei um zentrale Gemeinschaftsaufgabe dieses Jahr-
zehnts handelt unabdingbar. 
 
 
 
Im Vergleich zum Jahr 2019 hat sich die Bilanz im Kern nur unwesentlich verändert, so dass 
in diesem Bericht auf eine ausführliche Analyse und Bewertung der Daten verzichtet wird. 
Diese erfolgte mit dem Bilanzbericht 2019 und hat weiterhin ihre Gültigkeit (V/0349/2021). Im 
Folgenden sind daher die zentralen Diagramme und Grafiken mit kurzen Beschreibungen und 
Erläuterungen ergänzt.

Energie- und Treibhausgasbilanz der Stadt Münster - 1990 bis 2020  
Seite 3 
Hinweis zur Methodik:  
Die Methodik und Systematik der Bilanzierung basiert auf dem vom IFEU (Institut für Energie- 
und Umweltforschung , Heidelberg ) entwickelten BISKO-Standard (BIlanzierungs -Standard 
KOmunal). Dieser wurde schrittweise in den letzten Jahren weiterentwickelt. Im vergangenen 
Jahr erfolgte zuletzt eine umfassende Überarbeitung in der insbesondere ein weiterentwickel-
tes, münsterspezifisches Verkehrsmodell integriert und das Bilanzierungstool zur Dokumenta-
tion der kommenden Dekade vorbereitet wurde. 
 
Eine ausführliche Beschreibung der Anpassungen und Weiterentwicklungen sind mit dem Bi-
lanzbericht 2019 (V/0349/2021) vorgelegt worden. 
 
 
Abkürzungsverzeichnis: 
 
IFEU:  Institut für Energie- und Umweltforschung, Heidelberg 
BISKO: Bilanzierungs-Standard Komunal 
kt:  Kilotonnen; entspricht 1.000 Tonnen 
GWh:  Gigawattstunden; entspricht 1.000.000 Kilowattstunden

Energie- und Treibhausgasbilanz der Stadt Münster - 1990 bis 2020  
Seite 4 
Zentrale Ergebnisse 
Die jährlichen CO2-Emissionen sind in Münster von 2.618 kt im Jahr 1990 auf 1.810 kt im Jahr 
2020 gesunken. Gegenüber dem Basisjahr 1990 bedeutet dies eine Reduzierung um ca. 31% 
bzw. 808 kt CO 2. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Reduzierung um 3% -Punkte 
und in etwa 80.000 Tonnen (Vgl. Abb. 1). 
 
Abbildung 1: Entwicklung der jährlichen CO2-Emissionen in Münster in Tonnen nach Sektoren. 100% 
entsprechen den Emissionen im Basisjahr 1990. 
 
Die Emissionsreduktion im Vergleich zum Vorjahr ist insbesondere darauf zurückzuführen, 
dass einerseits der stadtweite Stromverbrauch  zurückgegangen ist und gleichzeitig sich der 
Stromfaktor durch den lokalen und bundesweiten Ausbau der Erneuerbaren Energien verbes-
sert hat. 
In allen stationären Sektoren (Industrie, Privathaushalte, Gewerbe/Sonstiges) sowie im Sektor 
Verkehr sind die Emissionen jeweils im Schnitt um ca. 20.000 Tonnen zurückgegangen. 
 
Der stadtweite Endenergie-Verbrauch ist von 6.729 GWh im Jahr 1990 auf 6.199 GWh im Jahr 
2020 gesunken (Vgl. Abb. 2). Dies entspricht einer Reduktion von 8% bzw. 530 GWh gegen-
über dem Basisjahr 1990.  
 
Der Vergleich des Absenkungspfads des CO2-Verbrauchs und des Absenkungspfads der En-
denergie zeigt deutlich, dass sich der Endenergieverbrauch im Vergleich zu den CO2-Emissi-
onen deutlich langsamer senkt.  Dies ist auf die sich verändernden CO2-Faktoren zurück zu 
führen und macht deutlich, wie wichtig eine stärkere Reduktion der Bedarfe und Verbräuche  
ist, um die Emissionsreduktion zu beschleunigen. 
0
500.000
1.000.000
1.500.000
2.000.000
2.500.000
1990 1995 2000 2005 2010 2015 2016 2017 2018 2019 2020
t CO2
Private Haushalte Gewerbe + Sonstiges Industrie Verkehr Stadt Münster 2022
100%
95%96% 98%
85%
78% 77% 74% 72%
79%
69%

Energie- und Treibhausgasbilanz der Stadt Münster - 1990 bis 2020  
Seite 5 
 
Abbildung 2: Entwicklung des Endenergieverbrauchs in Münster in GWh nach Sektoren. 100% ent-
sprechen dem Endenergieverbrauch im Basisjahr 1990. 
 
0
1.000
2.000
3.000
4.000
5.000
6.000
7.000
1990 1995 2000 2005 2010 2015 2016 2017 2018 2019 2020
GWh
Verkehr Industrie Gewerbe + Sonstiges Private Haushalte Stadt Münster 2022
100% 99% 102% 103% 99%
94% 95% 96% 96%
92% 92%

Energie- und Treibhausgasbilanz der Stadt Münster - 1990 bis 2020  
Seite 6 
 
Abbildung 3: Entwicklung der prozentualen CO2-Emissionsreduktion aufgeteilt nach Anwendungsbe-
reichen in Münster von 1990 bis 2020 im Vergleich zum Basisjahr 1990. 
 
In Abbildung 3 wird die Entwicklung der CO2-Reduktion nach den Anwendungsbereichen 
(Wärme, Strom, Verkehr) unterteilt dargestellt. Die stärkere CO2-Reduktion im Bereich 
Wärme in den Jahren 2000 bis 2010 war u.a. geprägt durch die Umstellung des Kraftwerks 
am Hafen. Diese Entwicklung stagniert mittlerweile aber wieder etwas. Dies wird insbeson-
dere durch das starke Bevölkerungswachstum und den immer größer werdenden Woh-
nungsflächen negativ beeinflusst. Im Bereich Strom jedoch beschleunigt sich die Emissions-
reduktion durch den stetigen Ausbau der Erneuerbaren Energien. 
 
Tabelle 1: Allgemeine Zahlen zur Entwicklung der Stadt Münster. Quelle: Informationsmanagement 
und Statistikdienststelle der Stadt Münster. 
 1990 2000 2010 2015 2019 2020 
Wohnberechtigte 
Bevölkerung 275.150 279.461 285.180 305.235 312.169 312.969 
Wohngebäude 40.495 45.679 50.611 55.312 56.716 57.137 
Haushalte 122.405 139.060 150.188 166.630 170.096 170.840 
Personen/ Haus-
halt 2,25 2,01 1,90 1,86 1,85 1,85 
Wohnfläche (m2) 9.385.400 10.743.200 11.484.300 13.148.953 13.679.652 13.837.051 
Anzahl PKWs 101.255 116.815 125.479 136.624 145.681 147.332 
 
In Tabelle 1 sind ausgewählte Zahlen zur Stadtentwicklung dargestellt, die einen starken Ein-
fluss auf die städtische CO2-Bilanz haben. Mit Blick auf das gesamtstädtische Wachstum wird 
-50%
-45%
-40%
-35%
-30%
-25%
-20%
-15%
-10%
-5%
0%
5%
10%
15%
20%
1990 1995 2000 2005 2010 2015 2020
CO2 Wärme -36%
CO2 Strom -38%
CO2 Verkehr -14%
CO2 Gesamt -31%
Stadt Münster 2022

Energie- und Treibhausgasbilanz der Stadt Münster - 1990 bis 2020  
Seite 7 
die Dimension deutlich: Seit 1990 ist die wohnberechtigte Bevölkerung bis 2020 um rund 14% 
auf nunmehr knapp 313.000 Einwohner angestiegen. Im gleichen Zeitraum hat die Wohnfläche 
sogar um gut 47% zugenommen und die Anzahl der Personen/Haushalte ist von 2,25 auf 1,85 
gesunken. In einer kontinuierlich wachsenden Stadt wie Münster ist daher der Blick auf die 
Entwicklung der spezifischen CO2-Emissionen je Einwohner notwendig, um zu einer ganzheit-
lichen Betrachtung und Bewertung zu gelangen. 
 
 
Abbildung 4: Entwicklung der spezifischen CO2-Emissionsreduktion je Einwohner aufgeteilt nach An-
wendungsbereichen in Münster von 1990 bis 2020 im Vergleich zum Basisjahr 1990. 
Bei der Betrachtung der spezifischen CO 2-Gesamt-Emissionsreduktion lässt sich erkennen, 
dass diese über die Jahre deutlich stärker gesunken ist als die absolute  Emissionsreduktion 
(vgl. Abb. 3). Dies verdeutlicht und unterstreicht den Einfluss des Bevölkerungswachstums , 
und des Wachstums der Stadt insgesamt, auf die CO2-Emissionen. Das städtische Wachstum 
vereinnahmt somit einen Teil der Reduktionen und schmälert damit das Gesamtergebnis. 
 
Ergänzend zu den Darstellungen in Abbildung 1 und 2 sind in den beiden folgenden Diagram-
men (Vgl. Abb. 5 und 6) die Emissionen und die Endenergieverbräuche nicht nach Sektoren, 
sondern nach Energieträgern aufgeteilt. 
Deutlich wird, dass, abgesehen vom Kraftstoffmix im Verkehr, Strom als Energieträger den 
größten Anteil an den städtischen Gesamtemissionen verantwortet – gefolgt vom Erdgas. Die 
Fernwärme hat trotz eines nicht zu vernachlässigenden Anteils am Gesamt-Endenergiebedarf, 
insbesondere im Gewerbesektor, einen verhältnismäßig kleinen Anteil an den Gesamt -Emis-
sionen. Dies verdeutlicht die klimaschonende Wirksamkeit der Fernwärme. 
 
 
-50%
-45%
-40%
-35%
-30%
-25%
-20%
-15%
-10%
-5%
0%
5%
10%
15%
20%
1990 1995 2000 2005 2010 2015 2020
CO2 Wärme je EW -48%
CO2 Strom je EW -49%
CO2 Verkehr je EW -29%
CO2 Gesamt je EW -43%
Stadt Münster 2022

Energie- und Treibhausgasbilanz der Stadt Münster - 1990 bis 2020  
Seite 8 
 
Abbildung 5: CO2-Emissionen 2020 nach Verbrauchssektoren und Energieträgern in Münster in t/a 
 
 
 
Abbildung 6: Endenergieverbrauch 2020 nach Verbrauchssektoren und Energieträgern in Münster in 
GWh

Energie- und Treibhausgasbilanz der Stadt Münster - 1990 bis 2020  
Seite 9 
 
Abbildung 7: Entwicklung der Erneuerbaren Stromerzeugung nach Technologie in Münster in GWh. In 
Prozent der Anteil der Erneuerbaren Energien am Gesamtstromverbrauch (blaue Linie). 
 
Der Anteil der Erneuerbaren Energien am Gesamtstromverbrauch liegt 2020 bei knapp 16% 
und ist damit im Vergleich zum Vorjahr vor allem durch den Zubau im Bereich der Photovoltaik 
gestiegen. Insgesamt wurden 2020 in Münster knapp 200 GWh an fossilen Energieträgern und 
ca. 110.000 t CO2 im Stromsektor durch den Einsatz lokaler erneuerbarer Energien vermieden. 
Zusammenfassung 
Zwischen den Jahren 1990 und 2020 konnten die CO2-Emissionen in Münster trotz des star-
ken Wachstums der Stadt um 31% reduziert werden. Die CO2-Emissionen je EinwohnerIn sind 
im gleichen Zeitraum mit ca. 43% deutlich stärker gesunken. 
Trotz dieser Entwicklung stellt die Erreichung der angestrebten Klimaneutralität bis 2030 die 
Stadt Münster vor eine sehr große Herausforderung und erfordert eine deutliche Intensivierung 
und vor allem Beschleunigung der Aktivitäten, Maßnahmen und Prozesse aller Akteure (Stadt-
verwaltung, Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger) im Bereich Klimaschutz. 
Die Entwicklung der Treibhausgasemissionen in der Stadt Münster ist neben dem kommuna-
len Einfluss von externen politischen, rechtlichen, technischen und gesellschaftlichen Rah-
menbedingungen abhängig. Zur Überprüfung der Wirksamkeit einzelner Maßnahmen ist die 
Energie- und CO2-Bilanz daher nur bedingt geeignet – sie kann aber gut einen Gesamtüber-
blick herstellen und eine Tendenz der Entwicklung aufzeigen.

Anlage A

875 Zeichen

Anlage A zur V/0132/2022
Kurzüberblick
Bericht zur städtischen CO2- und Energiebilanz 1990 – 2020.
Ziele/Teilziele/Zielerreichung
Bezugsrahmen ist die städtische Zielsetzung zur Klimaneutralität 2030.
Finanzierung
Produktgruppe: 1401 Übergreifender Umweltschutz, Klima, Immission,
Boden, Abfall
Auswirkungen auf den Ergebnisplan Ja Nein x
Auswirkungen auf den Finanzplan Ja Nein x
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? Ja Nein x
Keine Aufwendungen und keine finanziellen Auswirkungen.
Pflichtigkeitsgrad
Die Maßnahme/Leistung ist vollständig
pflichtig
überwiegend
pflichtig
überwiegend
freiwillig
x vollständig
freiwillig
Ggrundlage: Ratsbeschluss zur Klimaneutralität V/0770/2019
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration)
Der kommunale Klimaschutz ist ein grundsätzliches Querschnittsthema.

Beratungsverlauf (1)

29.03.2022 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen
TOP 6.2 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
V/0132/2022
Typ
Vorlagen
Datum
16.02.2022
Erstellt
16.02.2022 16:06