1845/2024
Planungsbeschluss: Neubau Feuer- und Rettungswache 7 und Feuerwehrgerätehaus Löschgruppe Eil
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Beschlussvorlage Rat
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Dezernat, Dienststelle I/372/2 Vorlagen-Nummer 1845/2024 Freigabedatum 28.10.2024 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Planungsbeschluss: Neubau Feuer- und Rettungswache 7 und Feuerwehrgerätehaus Löschgruppe Eil Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: 1. Der Rat beauftragt die Verwaltung mit der Planung des Neubaus der Feuer- und Rettungswache 7 und des Feuerwehrgerätehauses der Löschgruppe Eil am neuen Standort Steinstraße/Humboldtstraße bis zur Leistungsphase 3 HOAI. Gemäß Grobkostenschätzung nach Baukosteninformationszentrum Deutscher Architektenkammer (BKI) belaufen sich die Planungskosten bis einschließlich Leistungsphase 3 HOAI auf rd. 2.750.000,- € (brutto). 2. Der Rat beauftragt die Verwaltung gleichzeitig mit der Planung einer organisatorisch baulichen Lösung zur Sicherstellung der Schutzzielerreichung im Kölner Süd-Osten unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Standortanalyse gemäß Brandschutzbedarfsplan der Stadt Köln 2022 – 2027. 3. Der Rat beschließt im Haushaltsjahr 2024 eine außerplanmäßige Verpflichtungser- mächtigung in Höhe von 2.750.000 € (brutto) zu Lasten der Haushaltsjahre 2025 und 2026 (750.000 € (brutto) in 2025 und 2.000.000 € (brutto) in 2026) im Teilfinanzplan der Berufsfeuerwehr, Amt für Feuerschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz in der Produktgruppe 0212, Brand- und Bevölkerungsschutz, Rettungsdienst in der Teil- planzeile 08, Auszahlungen für Baumaßnahmen bei neuer Finanzstelle 3701-0212-7- 8200, Neubau Feuer- und Rettungswache 7. Die Deckung erfolgt durch eine veran- schlagte, aber nicht benötigte Verpflichtungsermächtigung in gleicher Höhe in der glei- chen Produktgruppe bei Finanzstelle 3701-0212-0-6100, Pauschale für Baumaßnah- men der Feuerwehr. Gesundheitsausschuss 26.11.2024 Bauausschuss 02.12.2024 Bezirksvertretung 7 (Porz) 05.12.2024 Finanzausschuss 09.12.2024 Rat 12.12.2024 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen 2.750.000 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: nach Baufertigstellung a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. 27.100,- p.a. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: I. Ausgangslage Die isochronenbasierte Analyse der Einsatzdaten im Brandschutzbedarfsplan 2022 – 2027 (BSBP) der Stadt Köln (Vorlagen Nr. 1352/2022) bestätigt, dass die Schutzziele für „Brand- schutz“ und „Technische Hilfeleistung“ im Stadtgebiet Köln derzeit nicht flächendeckend er- reicht werden. Zusätzlich besteht bei einem Großteil der 49 haupt- und ehrenamtlichen Lie- genschaften der Feuerwehr Köln ein baulicher Handlungsbedarf. Zur Sicherstellung des ge- samtstädtischen Schutzniveaus und Einhaltung der Schutzziele wurden notwendige Baube- darfe im Brandschutzbedarfsplan 2022 – 2027 beschrieben. Für die flächendeckende Schutz- zielerreichung im Kölner Süd-Osten ist die Verlegung und der Neubau der Feuer- und Ret- tungswachen 7 und 8 (Maßnahmen BAU_03 und BAU 04), mit einem Neubau der Feuer- und Rettungswache XI (Maßnahmen BAU_06) sowie der Feuerwehrgerätehäuser Eil und Urbach abhängige Baumaßnahmen (BAU_08) erforderlich und entsprechend umzusetzen. 3 II. Gebäudezustand aktuelle Feuer- und Rettungswache 7 und Feuerwehrgerä- tehaus Löschgruppe Eil Der aktuelle Standort der Feuer- und Rettungswache 7 befindet sich einschließlich des Feuer- wehrgerätehauses Urbach am Standort Kaiserstraße. Das Feuerwehrgerätehaus der Lösch- gruppe Eil ist in einem angemieteten Objekt in der Neuen Eiler Straße 50-52 untergebracht. Im Zuge der Standortverlagerung der Feuer- und Rettungswache 7 erfolgt die Realisierung eines Neubaus für die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Löschgruppe Eil. Feuer- und Rettungswache 7 Im Gebäudekataster der Verwaltung wird die Bausubstanz der aktuellen Feuer- und Rettungs- wache 7 als schlecht sowie mit dem Hinweis „Ende der Lebensdauer, sofortiger Ersatz“ (siehe Anlage 1) bewertet. Insgesamt liegt ein umfassender Erneuerungs- und Sanierungsbedarf vor. Neben Beton- und Fassadenteilen sind hiervon insbesondere anlagentechnische Teile sowie das Gebäudedach betroffen. Zusätzlich muss zur Einhaltung geltender Hygienestandards eine bauliche Trennung der Funktionsbereiche (sogenannte Schwarz-Weiß-Trennung) sowie eine Optimierung des Ar- beitsschutzes gemäß den derzeitigen gesetzlichen Vorgaben (z.B. in Bezug auf Hitze, Stra- ßenlärm und Alarmlaufwege) erfolgen. Die Erneuerung bzw. Erweiterung der Sanitär- Um- kleide- und Duschanlagen zur zeitgemäßen Trennung der Geschlechter (männlich, weiblich, divers) ist ebenso wie die Neuschaffung von Ruheräumen, aufgrund von Fahrzeugzusetzun- gen und zur geschlechtergetrennten Unterbringung, unumgänglich. Der jetzige Standort der Feuer- und Rettungswache 7 wurde 1974 errichtet und bis zur Eingemeindung der Stadt Porz 1975 als Standort der dortigen Freiwilligen Feuerwehr mit hauptamtlichen Mitarbeitenden be- trieben. Mittlerweile sind auf der Feuer- und Rettungswache 7 rund 110 Mitarbeitende zzgl. Mitarbeitende der Leistungserbringer im Rettungsdienst tätig und 13 Fahrzeuge unterge- bracht. Durch den stetigen Zuwachs an Mitarbeitenden seit der Inbetriebnahme 1974 sind alle Flächenreserven ausgeschöpft, so dass sich die heute geltenden Bedarfe und arbeitsschutz- rechtlichen Anforderungen nicht mehr umsetzen lassen. Der Aufwand für die bauliche Umsetzung vorgenannter beschriebener Sanierungs- und An- passungsmaßnahmen ist an diesem Standort nicht realisierbar und steht in keinem wirtschaft- lichen Kosten-Nutzen-Verhältnis. Zudem ist dabei das maßgebliche Ziel der Optimierung der Schutzzielerreichung durch eine Standortverschiebung nicht mehr umsetzbar. Zur Umsetzung des Standortkonzeptes auf Grundlage des BSBP 2022-2027 konnte ein im städtischen Besitz befindliches Grundstück identifiziert und für einen Neubau einer Feuer- und Rettungswache inkl. Standort der Freiwilligen Feuerwehr gesichert werden. Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Eil Im Gebäudekataster der Verwaltung wird die Bausubstanz des aktuellen Feuerwehrgerä- tehauses der Freiwilligen Feuerwehr Köln Löschgruppe Eil mit „dringender Handlungsbedarf“ ausgewiesen. Die Liegenschaft ist in ihrer Ursprungsnutzung als Industriehalle geplant und daher sicherheitstechnisch nicht auf dem aktuellen Stand der Technik. Zur Gewährleistung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes sind umfangreiche Sanierungsmaßnahmen (z.B. Schwarz-Weiß-Trennung, Vergrößerung der Abstandsflächen, Sanitäranlagen) notwendig. Diesen Sanierungsmaßnahmen steht die schlechte Gebäudesubstanz und die nicht vorhande- nen Erweiterungsmöglichkeiten entgegen, die eine dauerhafte Unterbringung der Lösch- gruppe nicht möglich machen. Durch das Mietverhältnis sind umfassende Maßnahmen nicht umzusetzen. Im Zuge des Neubaus soll für die Löschgruppe Eil daher am neuen Standort der Feuer- und Rettungswache 7 zeitgleich eine zukunftssichere sowie bedarfsgerechte Lösung geschaffen werden. III. Raumbedarf 4 Der vorliegende Planungsbeschluss berücksichtigt den derzeitigen Bedarf aus den gültigen Bedarfsplänen (Brandschutzbedarfsplan, Rettungsdienstbedarfsplan). Änderungen und Be- darfsergänzungen können sich durch notwendige Anpassungen und Fortschreibungen erge- ben. Unter Berücksichtigung der zurückliegenden Entwicklung ist sowohl bis zur Inbetrieb- nahme des Neubaus als auch insbesondere über die Nutzungsdauer des Gebäudes von min- destens 50 Jahren eine weitere bedarfsplanerische Zusetzung von Einsatzmitteln zu erwarten, so dass für ein zukunftsfähiges Gebäude der Feuer- und Rettungswache 7 Ausbaureserven zu berücksichtigen sind. Die Ermittlung des notwendigen Raumbedarfs für den Neubau einer Feuer- und Rettungswa- che sowie eines Feuerwehrgerätehauses erfolgt unter Anwendung der geltenden Normen und Rechtsvorschriften sowie nach dem aktuellen Stand der Technik und Aspekten der Wirtschaft- lichkeit und Sparsamkeit. In den Planungen wurden notwendige Räume und Flächen zur Wahrnehmung der Aufgaben in den Bereichen Brandschutz und Rettungsdienst sowie für die wachspezifischen Sonderauf- gaben Massenanfall von Verletzten (MANV) und Atemschutzaus- und fortbildung berücksich- tigt. Es ergibt sich nachfolgender Bedarf: Stellplatzbedarf: mindestens 20 Stellplätze für Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst Raumbedarf: ca. 8.700 m² Hof-, Übungs- und Aufstellflächen ohne Verkehrswege: min. 2.000 m² Ausbaureserven (optional) Bereits zum jetzigen Zeitpunkt können nicht alle Mitarbeitenden im zentralen Gebäude der Branddirektion auf dem Campus Scheibenstraße untergebracht werden, so dass Gebäudean- mietungen an externen Standorten für einzelne Verwaltungsaufgaben bestehen und weitere Gebäudeanmietungen nicht dauerhaft ausgeschlossen werden. Um den Bedarf an Bürokapa- zitäten für die Mitarbeitenden der Branddirektion zukunftsorientiert zu sichern und gleichzeitig weitere Gebäudeanmietungen aus Gründen der Wirtschaftlichkeit zu verhindern, sollen Aus- baureserven für Büroflächen optional betrachtet werden. Der Bedarf für Ausbaureserven wird nicht abschließend definiert, sondern die mögliche Reali- sierung soll im Rahmen des Planungsverfahrens auf Machbarkeit und unter Beachtung des Wirtschaftlichkeitsprinzips geprüft werden. IV. Umsetzung Die Bebaubarkeit des stadteigenen Grundstückes Steinstraße / Humboldtstraße ist gemäß den verwaltungsinternen Vorabstimmungen gegeben. Einzuhalten sind die Vorgaben des Be- bauungsplanes 7441.02.000.00, welcher u.a. einen 40 m breiten Pflanzstreifen zur Stein- straße vorsieht. Hierzu wurde bereits eine erste Vorplanung zur Umsetzung erstellt (Anlage 2). Um eine zügige und abgestimmte Planung zu erhalten, ist beabsichtigt, den Hochbau als Ge- neralplanerleistung auszuschreiben und zu beauftragen. Durch dieses Verfahren können Schnittstellen minimiert und die Planungsabläufe beschleunigt werden. Ausgenommen von der Generalplanung soll die Außen- und Verkehrsplanung sein, da diese einen hohen Abstim- mungsbedarf mit externen Stellen aufweist. Mit dem Ziel eines harmonisierten Realisierungsprozesses erfolgt nach Abschluss der Planungsleistungen die baugenehmigungsrechtliche Antragstellung. 5 V. Umsetzung der Standortstrategie im Kölner Süd-Osten Nach dem Neubau der Feuer- und Rettungswache 7 einschließlich der Feuerwehrgerätehäu- ser Eil und Urbach sowie der Neugründung der Feuer- und Rettungswache XI wird der Betrieb der Feuer- und Rettungswache 7 (alt) am Standort Kaiserstraße aufgegeben. Die dann nicht mehr benötigte Fläche kann anderweitig vermarktet werden. Das Gerätehaus der Löschgruppe Urbach befindet sich aktuell im Gebäudekomplex der Feuer- und Rettungswache 7 und muss für die Aufgabe des Standortes FW 7 entsprechend verlagert werden. Für die zukünftige Standortsicherung der Löschgruppe wurde ein entspre- chendes Grundstück (Vorlagen - Nr. 0744/2024) bereits erworben. Der Planungsbeschluss für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses Urbach auf einem städtischen Grundstück wird mit separater Beschlussvorlage eingebracht. VI. Finanzierung Im Haushaltsjahr 2024 ist eine außerplanmäßige Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 2.750.000 € brutto zu Lasten der Haushaltsjahre 2025 und 2026 (750.000 € brutto in 2025 und 2.000.000 € brutto in 2026) im Teilfinanzplan der Berufsfeuerwehr, Amt für Feuerschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz in der Produktgruppe 0212, Brand- und Bevölkerungsschutz, Rettungsdienst in der Teilplanzeile 08, Auszahlungen für Baumaßnahmen bei neuer Finanzstelle 3701-0212-7-8200, Neubau Feuer- und Rettungswache 7 erforderlich. Die Deckung erfolgt durch eine veranschlagte, aber nicht benötigte Verpflichtungsermächtigung in gleicher Höhe in der gleichen Produktgruppe bei Finanzstelle 3701-0212-0-6100, Pauschale für Baumaßnahmen der Feuerwehr, die für nicht hinreichend konkretisierte Baumaßnahmen zur Verfügung steht. Entsprechende Kassenmittel zur Finanzierung der Planungskosten werden zum Hpl. 2025/2026 in den Jahren 2025 und 2026 im Teilfinanzplan 0212 veranschlagt. Das Dezernat für Allgemeine Verwaltung und Ordnung wird im Rahmen des Haushaltsplanaufstellungsprozesses 2025/2026 ff. innerhalb des dann zugewiesenen Budgets die erforderlichen Mittel, ggf. durch Umschichtungen, vorsehen. Mit der Fertigstellung des neuen Standortes können für das angemietete Objekt der Löschgruppe Eil Sacheinsparungen in Höhe von 27.100 € pro Jahr in Aussicht gestellt werden. Abschreibungen Mit Abschluss der Baumaßnahme ergeben sich bei einer fünfzigjährigen Nutzungsdauer entsprechende Aufwendungen für bilanzielle Abschreibungen, die zum Jahr der Inbetriebnahme im Teilergebnisplan 0212 - Brand- und Bevölkerungsschutz, Rettungsdienst veranschlagt werden. Eine konkrete Bezifferung des Abschreibungsaufwandes erfolgt im Rahmen der Einholung des Baubeschlusses nach genauer Kalkulation der Gesamtkosten der Baumaßnahme im Anschluss an die Leistungsphase 3 HOAI. VII. RPA Die Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes (RPA) ist als Anlage 4 beigefügt. VIII. Auswirkungen auf den Klimaschutz Planung und Umsetzung erfolgen mit Bezug zum Klimaschutz unter Berücksichtigung von nachhaltigen Baustoffen. Für die Dachflächen soll eine Photovoltaikanlage vorgesehen werden. Der so erzeugte Strom soll neben der allgemeinen Energieversorgung des Gebäudes 6 verwendet werden. Die Installation der PV-Anlagen trägt dem angestrebten städtischen Ziel der Klimaneutralität bis 2035 bei. Die Oberflächenversiegelung wird im Planungsprozess gesondert betrachtet und durch geeignete Maßnahmen auf ein notwendiges Minimum reduziert. Die Auswirkungen auf den Klimaschutz werden im Zuge des Bauplanungsverfahrens konkretisiert. Anlagen Anlage 1 Ist-Zustand Feuer- und Rettungswache 7, Feuerwehrgerätehäuser Urbach und Eil Anlage 2 Planung und Grundstück Anlage 3 Standortoptimierung Anlage 4 Stellungnahme RPA
Sachstandsbericht Rat /Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle
I/372/2
Vorlagen-Nummer
1845/2024
Stand: 21.01.2026
Sachstandsbericht
Planungsbeschluss: Neubau Feuer- und Rettungswache 7 und Feuerwehrgerätehaus
Löschgruppe Eil
Beschluss:
(An dieser Stelle w ird der vom Entscheidungsgremium gefasste Beschluss durch die
Schriftführung hinterlegt.)
Status X in Bearbeitung
erledigt
Aktueller Bearbeitungsstand:
In der Ratssitzung am 12.12.2024 hat der Rat der Stadt Köln den Neubau der Feuer- und Ret-
tungswache 7 sowie des Gerätehauses für die Löschgruppe Eil der Freiwilligen Feuerwehr
Köln beschlossen (Vorlage Nr. 1845/2024).
Das Projekt ist bei der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln personalisiert worden und die Verga-
bestrategie zur Beauftragung von Projektsteurer und Objektplaner wurde festgelegt.
Inzwischen wurden unterschiedliche Maßnahmen zur Vorbereitung auf die Planungsphase ge-
troffen, unter anderem um die Beauftragung eines Projektsteuerers und eines Generalplaners
durchführen zu können.
Zudem sind fachliche und gutachterliche Untersuchungen der Grundstückflächen, u.a. zu Ar-
tenschutz, Leitungsverläufe und Kampfmittel, als bauvorbereitende Maßnahme erfolgt.
Nächste Schritte:
Aktuell laufen über einen externen Vergabemanager unter der Beteiligung des Amtes für Feu-
erschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz sowie der Gebäudewirtschaft die ersten
Vergabeverfahren zur Beauftragung des Projektsteuerers und des Generalplaners.
Für Q1/2026 sind die Verhandlungsgespräche für die Vergabe an einen Projektsteuerer ge-
plant. Das Vergabeverfahren zur Beauftragung des Generalplaners soll bis Q3/2026 abge-
schlossen werden.
Aktuell werden die Grunddienstbarkeiten auf dem Grundstück weiter verifiziert, um diese im
Planungsprozess entsprechend mit berücksichtigen zu können.
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:
2
Der nächste Sachstandsbericht wird mit der Weiterplanungs- bzw. Baubeschlussvorlage über-
mittelt.
Anlage 6: BV Porz 05.12.2024 Auszug BP TOP 7.1 (1845_2024)
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Geschäftsführung Bezirksvertretung 7 (Porz) Herr Stäuder Telefon: (0221) 221-97327 Fax: (0221) E-Mail: Erik.Staeuder@Stadt-Koeln.de Datum: 06.12.2024 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung der Bezirksvertretung Porz vom 05.12.2024 öffentlich 7.1 Planungsbeschluss: Neubau Feuer- und Rettungswa che 7 und Feuer- wehrgerätehaus Löschgruppe Eil 1845/2024 Herr Götz bittet, dass das vorhandene Grundstück an der Kaiserstraße in Porz Urbach nicht veräußert und vorrangig für eine städtische Nutzung reserviert wird. Als mögliche Nutzungen führt er die Carl-Stamitz Musikschule und die Unterbringung des BK 10 auf. Er bittet, dass der Beschluss entsprechend ergänzt wird. Frau Bezirksbürgermeisterin Stiller lässt über den mündlichen Ergänzungsantrag ab- stimmen. I. Beschluss über die mündliche Ergänzung von Herrn Götz: Das Grundstück der Feuerwache 7 an der Kaiserstraße in Urbach, soll nicht veräußert werden, sondern für eine städtische Nutzung reserviert werden. Abstimmungsergebnis: Einstimmig bei Enthaltung der Stimme von Herrn Hallmann (Die PARTEI) zuge- stimmt . II. Beschluss über die ergänzte Beschlussvorlage: 1. Der Rat beauftragt die Verwaltung mit der Planun g des Neubaus der Feuer- und Rettungswache 7 und des Feuerwehrgerätehauses der Löschgruppe Eil am neuen Standort Steinstraße/Humboldtstraße bis zur Leistungsphase 3 HOAI. Gemäß Grobkostenschätzung nach Baukosteninformationszentrum Deutscher Architektenkammer (BKI) belaufen sich die Planungskosten bis ein- schließlich Leistungsphase 3 HOAI auf rd. 2.750.000,- € (brutto). 2. Der Rat beauftragt die Verwaltung gleichzeitig m it der Planung einer organisa- torisch baulichen Lösung zur Sicherstellung der Schutzzielerreichung im Kölner Süd-Osten unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Standortanalyse gemäß Brandschutzbedarfsplan der Stadt Köln 2022 – 2027. 3. Der Rat beschließt im Haushaltsjahr 2024 eine au ßerplanmäßige Verpflich- tungsermächtigung in Höhe von 2.750.000 € (brutto) zu Lasten der Haushalts- jahre 2025 und 2026 (750.000 € (brutto) in 2025 und 2.000.000 € (brutto) in 2026) im Teilfinanzplan der Berufsfeuerwehr, Amt für Feuerschutz, Rettungs- dienst und Bevölkerungsschutz in der Produktgruppe 0212, Brand- und Bevöl- kerungsschutz, Rettungsdienst in der Teilplanzeile 08, Auszahlungen für Bau- maßnahmen bei neuer Finanzstelle 3701-0212-7-8200, Neubau Feuer- und Rettungswache 7. Die Deckung erfolgt durch eine veranschlagte, aber nicht be- nötigte Verpflichtungsermächtigung in gleicher Höhe in der gleichen Produkt- gruppe bei Finanzstelle 3701-0212-0-6100, Pauschale für Baumaßnahmen der Feuerwehr. 4. Das Grundstück der Feuerwache 7 an der Kaiserstr aße in Urbach, soll nicht veräußert werden, sondern für eine städtische Nutzung reserviert werden. Abstimmungsergebnis: Einstimmig bei Enthaltung der Stimme von Herrn Hallmann (Die PARTEI) zuge- stimmt .
Anlage 5: Auszug aus der Sitzung des Bauausschusses vom 02.12 zu Top 7.2, 1845-2024
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Geschäftsführung Bauausschuss Frau Huppertz Telefon: (0221) 221 22443 Fax: (0221) 221 22344 E-Mail: DezVI-Dezernatskoordination- Session@stadt-koeln.de Datum: 07.12.2024 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der 28. Sitzung des Bauausschusses vom 02.12.2024 öffentlich 7.2 Planungsbeschluss: Neubau Feuer- und Rettungswache 7 und Feuer- wehrgerätehaus Löschgruppe Eil 1845/2024 RM Kircher bittet um die schriftliche Aufstellung der Planungskosten bis zur Ratssit- zung. Die Verwaltung sagt eine schriftliche Beantwortung zur Ratssitzung zu. SE Eichelbaum-Röhl weist daraufhin, dass auf Seite 3 110 Mitarbeitende der Ret- tungswache 7 aufgeführt werden in den Anlagen werden jedoch einmal 70 und einmal 60 Mitarbeitende genannt. Er bittet um Klärung bis zur Ratssitzung. Die Verwaltung sagt eine schriftliche Beantwortung zur Ratssitzung zu. Der Bauausschuss empfiehlt dem Rat wie folgt zu beschließen: Beschluss: 1. Der Rat beauftragt die Verwaltung mit der Planung des Neubaus der Feuer- und Rettungswache 7 und des Feuerwehrgerätehauses der Löschgruppe Eil am neuen Standort Steinstraße/Humboldtstraße bis zur Leistungsphase 3 HOAI. Gemäß Grobkostenschätzung nach Baukosteninformationszentrum Deutscher Architektenkammer (BKI) belaufen sich die Planungskosten bis einschließlich Leistungsphase 3 HOAI auf rd. 2.750.000,- € (brutto). 2. Der Rat beauftragt die Verwaltung gleichzeitig mit der Planung einer organisatorisch baulichen Lösung zur Sicherstellung der Schutzzielerreichung im Kölner Süd-Osten unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Standortanalyse gemäß Brandschutzbedarfsplan der Stadt Köln 2022 – 2027. 3. Der Rat beschließt im Haushaltsjahr 2024 eine außerplanmäßige Verpflich- tungsermächtigung in Höhe von 2.750.000 € (brutto) zu Lasten der Haushalts- jahre 2025 und 2026 (750.000 € (brutto) in 2025 und 2.000.000 € (brutto) in 2026) im Teilfinanzplan der Berufsfeuerwehr, Amt für Feuerschutz, Rettungs- dienst und Bevölkerungsschutz in der Produktgruppe 0212, Brand- und Bevöl- kerungsschutz, Rettungsdienst in der Teilplanzeile 08, Auszahlungen für Bau- maßnahmen bei neuer Finanzstelle 3701-0212-7-8200, Neubau Feuer- und Rettungswache 7. Die Deckung erfolgt durch eine veranschlagte, aber nicht be- nötigte Verpflichtungsermächtigung in gleicher Höhe in der gleichen Produkt- gruppe bei Finanzstelle 3701-0212-0-6100, Pauschale für Baumaßnahmen der Feuerwehr. Abstimmungsergebnis: einstimmig
Anlage 2: Planung und Grundstück
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feuer- und rettungswache 7 - freiwillige feuerwehr eil steinstraße/ humboldtstraße lageplan 1-1000 372-22/ haase/ 01-07-2024 Grundkarte 1:2500 Mittelpunkt: 363782, 5640925 1:2500 Herausgeber: Stadt Köln - Die Oberbürgermeisterin Erstellt am: 07.05.2024Seite 1 / 1
Anlage 4: Stellungnahme Rechnungsprüfungsamt
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/ 2 14 01.10.2024 143 Dezernat I, Amt 37 Stellungnahme 14 zur Beschlussvorlage 1845/2024, Stand 26.09.2024 Planungsbeschluss: Neubau Feuer- und Rettungswache 7 und Feuerwehrgerätehaus Löschgruppe Eil RPA-Nr. 143/12/07/24 Eingereichte Kosten: rd. 2,75 Mio. EUR brutto Sehr geehrte Damen und Herren, 37 Berufsfeuerwehr Köln beabsichtigt mit der vorliegenden Beschlussvorlage den Bedarf zur Planung eines Neubaus der Feuer- und Rettungswache 7 sowie einem Feuerwehrgerätehaus der Löschgruppe Eil festzustellen und diese bis einschließlich Leistungsphase 3 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) zur Er- langung eines Baubeschlusses durchzuführen. Die Vorlage beschreibt erforderliche Maßnahmen, die für die angestrebten Schutz- ziele für „Brandschutz“ und „Technische Hilfeleistung“ im Stadtgebiet Köln notwendig werden. Um eine zügige und abgestimmte Planung zu erhalten, soll die Maßnahme als Generalplanerleistung über 26 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln ausgeschrieben und beauftragt werden. Nach Rücksprache mit der Fachdienststelle wurden dem Rechnungsprüfungsamt weitere Informationen bzgl. der Ermittlung der anteiligen Planungskosten für die Leis- tungsphase 1-3 zur Verfügung gestellt. Die Herleitung der geschätzten Baukosten für die Hauptkostengruppen (KG 200-500) in Höhe von rd. 24 Mio. EUR sowie der Baunebenkosten (KG 700) in Höhe von rd. 6.8 Mio. EUR erfolgte auf Grundlage des BKI (Baukosteninformationszentrum Deut- scher Architektenkammer). Hieraus ermittelt wurden die anteiligen Planungskosten für die Leistungsphase 1-3 einschließlich der Projektsteuerungsleistungen von 26 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln in Höhe von rd. 2.750.000 EUR (brutto). Die Maßnahme befindet sich in einer noch sehr frühen Projektphase und die als Grobkostenschätzung ermittelten Planungskosten in Höhe von 2.750.000 EUR (brutto) sind für ein Projekt dieser Größenordnung als weitestgehend nachvollziehbar einzustufen. Genauere und detailliertere Honorar- und Kostenermittlungen werden sich mit Fortführung der weiteren Planungen ergeben. - 2 - Die Beschlussvorlage beinhaltet weitere zeitgleiche Planungen für eine organisato- risch bauliche Lösung zur Sicherstellung der Schutzzielerreichung im Kölner Süd-Os- ten. Innerhalb der vorliegenden Unterlagen sind weder Planungskosten ausgewiesen noch hinreichend beschrieben, inwieweit hier ggf. weitere Kosten für externe Pla- nungsleistungen erforderlich werden bzw. ob diese Leistungen über städtisches Per- sonal erbracht werden soll. Bei einer Vergabe der Leistungen an externe Planer ist mit weiteren Kosten zu rechnen. Im Rahmen der Prüfung ergaben sich keine erkennbaren Hinweise, die einer Fortfüh- rung der Maßnahme grundsätzlich widersprechen. M it freundlichen Grüßen Sven Genseke stellv. Amtsleitung Rechnungsprüfungsamt
Anlage 3: Standortoptimierung
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Anlage 3: Standortoptimierung
Anlage 9 Grobkostenschätzung Feuer- und Rettungswache 7 und GH Eil
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Anlage 9 Herrichten und Erschließen KG200 GF (m²) h BRI (m³) Kosten/m² Kosten (€) GF (m²) h BRI (m³) Kosten/m² Kosten (€) Altlastenbeseitigung Entsorgungskosten 200 1,0 200 350 70.000 70.000 EUR Herrichten der Geländeoberfläche 7.000 30 210.000 210.000 EUR Gesamt Kosten KG 200 280.000 280.000 EUR Hochbauten KG300/400 BGF (m²) h BRI (m³) Kosten/m² Kosten (€) BGF (m²) h BRI (m³) Kosten/m² Kosten (€) Ausgebaut - beheizt - KKW FW + 10% 5.800 3,6 20.880 2.120 12.296.000 12.296.000 EUR Ausgebaut - beheizt - KKW FW + 10% 1.114 3,6 1.064 2.120 2.361.680 Werkstatt, Lager, Nebenräume (EG, niedrig) - gedämpft beheizt 400 3,6 1.440 1.932 772.800 772.800 EUR Fahrzeug-, Wasch- oder Desinf.halle (EG, hoch) - unbeheizt, mechanisch belüftet 1.700 7,5 12.750 1.932 3.284.400 3.284.400 EUR Technikräume (EG/OG) - gedämpft beheizt 800 3,6 2.880 1.932 1.545.600 1.545.600 EUR Zwischensumme KG 300/400 8.700 37.950 17.898.800 1.114 1.064 2.361.680 20.260.480 EUR Aufschlag PH-Gebäude/erhöhte energ. Anforderungen für 25% der BGF, 2-10% gem. BKI, Annahme global 1,8% 322.178 42.510 364.689 EUR Sonderkosten KG 400, PV-Anlage Gründach (2220m²), 1 kWp/10m², Durchschnittspreis kWp, brutto= 1.350 EUR, abzgl. MWSt. und 27% NK 222 kWp 900 199.800 199.800 EUR Gesamt Kosten KG 300/400 18.420.778 2.404.190 20.824.969 EUR davon KG 300 (72%) 13.262.960 1.731.017 14.993.977 EUR davon KG 400 (28%) 5.157.818 673.173 5.830.991 EUR Außenbereiche KG 500 GF (m²) Kosten/m² Kosten (€) Kosten (€) Stellplatzanlagen 980 250 245.000 245.000 EUR Straßen-/Aufstell-/Hof-/Übungsflächen 4.270 290 1.238.300 1.238.300 EUR Anpflanzflächen, inkl. Erdarbeiten 8.378 120 1.005.360 1.005.360 EUR Zwischensumme KG 500 13.628 2.488.660 2.488.660 EUR Zuschlag für Entwässerung, Regenrückhaltebecken 15% 373.299 373.299 EUR Zuschlag für Beleuchtung, Beschilderung, Einhegung, Schranke, Sicherheit etc. 8% 199.093 199.093 EUR Gesamt Kosten KG 500 3.061.052 3.061.052 EUR Gesamt Netto KG 200-500 21.761.830 2.404.190 24.166.020 EUR Nebenkosten KG 700 - 28% (Verkehrsuntersuchungen, Lärmschutz, Altlastenentsorgung u.a.) 6.093.312 673.173 6.766.486 EUR Kosten Gebäudewirtschaft der Stadt Köln (25.000€ pro Monat über 105 Monate) 2.625.000 EUR Austattung KG 600 BGF (m²) Kosten/m² Kosten (€) Kosten (€) Alle Nutzungen 8.700 230 2.001.000 1.114 230 256.220 2.257.220 EUR Gesamt Kosten KG 600 (Basis: Kalkulation FW 1) 2.001.000 2.257.220 EUR Gesamt Netto KG 200-700 (inkl. NK) 29.856.143 3.077.364 35.814.726 EUR zuzüglich 19% MWSt. 5.672.667 584.699 6.804.798 EUR Gesamt Brutto Q1/2024 35.528.810 3.662.063 42.619.524 EUR Indexierung Bauleistung bis Q1/2028: 4 Jahre, 4,5% = 19% 6.750.474 695.792 8.097.710 EUR Gesamt Brutto Q1/2028 42.279.284 4.357.854 50.717.234 EUR Rückstellung 30%, gem. Vorgabe GW Köln 12.683.785 1.307.356 15.215.170 EUR Gesamt Brutto Q1/2028, inkl. Rückstellung 54.963.069 5.665.211 65.932.404 EUR Planungskosten bis Leistungsphase 3 (LHP3) HOAI Planungskosten 25% der KG 700 1.691.621 EUR Gebäudewirtschaft 24 Monate 600.000 EUR Planungskosten bis LHP 3 Gesamt Nettto 2.291.621 EUR Planungkosten bis LHP 3 Gesamt Brutto 2.727.030 EUR Kosten BA1 FW7 Neubau Summe inkl. AusbaureserveNeubau Feuer- und Rettungswache 7 Ausbaureserve (z.B. Dienstwohnung, Bürofläche) Kosten BA1 Kosten BA1 Kosten BA1
Anlage 7, Auszug zu 1845_2024 Finanzausschuss 09.12.2024
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Geschäftsführung Finanzausschuss Herr Müller (20) Telefon: (0221) 221-24649 Fax: (0221) 221-23902 E-Mail: Michael.Mueller6@stadt- koeln.de Datum: 10.12.2024 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung des Finanzausschusses vom 09.12.2024 öffentlich 10.5 Planungsbeschluss: Neubau Feuer- und Rettungswache 7 und Feuer- wehrgerätehaus Löschgruppe Eil 1845/2024 Beschluss in der Fassung der Bezirksvertretung Porz: Der Finanzausschuss empfiehlt dem Rat wie folgt geändert zu beschließen: 1. Der Rat beauftragt die Verwaltung mit der Planung des Neubaus der Feuer- und Rettungswache 7 und des Feuerwehrgerätehauses der Löschgruppe Eil am neuen Standort Steinstraße/Humboldtstraße bis zur Leistungsphase 3 HOAI. Gemäß Grobkostenschätzung nach Baukosteninformationszentrum Deutscher Architektenkammer (BKI) belaufen sich die Planungskosten bis einschließlich Leistungsphase 3 HOAI auf rd. 2.750.000,- € (brutto). 2. Der Rat beauftragt die Verwaltung gleichzeitig mit der Planung einer organisatorisch baulichen Lösung zur Sicherstellung der Schutzzielerreichung im Kölner Süd-Osten unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Standortanalyse gemäß Brandschutzbedarfsplan der Stadt Köln 2022 – 2027. 3. Der Rat beschließt im Haushaltsjahr 2024 eine außerplanmäßige Verpflich- tungsermächtigung in Höhe von 2.750.000 € (brutto) zu Lasten der Haushalts- jahre 2025 und 2026 (750.000 € (brutto) in 2025 und 2.000.000 € (brutto) in 2026) im Teilfinanzplan der Berufsfeuerwehr, Amt für Feuerschutz, Rettungs- dienst und Bevölkerungsschutz in der Produktgruppe 0212, Brand- und Bevöl- kerungsschutz, Rettungsdienst in der Teilplanzeile 08, Auszahlungen für Bau- maßnahmen bei neuer Finanzstelle 3701-0212-7-8200, Neubau Feuer- und Rettungswache 7. Die Deckung erfolgt durch eine veranschlagte, aber nicht be- nötigte Verpflichtungsermächtigung in gleicher Höhe in der gleichen Produkt- gruppe bei Finanzstelle 3701-0212-0-6100, Pauschale für Baumaßnahmen der Feuerwehr. 4 Das Grundstück der Feuerwache 7 an der Kaiserstraße in Urbach, soll nicht veräußert werden, sondern für eine städtische Nutzung reserviert werden. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt
Anlage 1: Ist-Zustand Feuer- und Rettungswache 7, Feuerwehrhäuser Urbach und Eil
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Anlage 1: IST-Zustand Feuer- und Rettungswache 7, Feuerwehrhäuser Urbach und Eil Feuer- und Rettungswache 7 Adresse: Baujahr: Besitz: Kaiserstraße 69 Urbach 1974 Eigentum Einsatzdienstbezogene Nutzung - Unterbringung von ca. 70 Mitarbeitenden, zzgl. Mitarbeitende der Leistungserbringer, Auszubildende, Hospitanten - Stationierung eines Löschzuges - Stationierung von 6 RTW - Unterbringung der Sondereinheit Behandlungsplatz mit GW und MBUS - Unterbringung einer Atemschutzübungsstrecke inklusive einer kleinen Atemschutzwerkstatt - Das Gebäude wird gemeinsam mit der Löschgruppe Urbach genutzt Baulicher und funktionaler Zustand - Die Bausubstanz des Gebäudes ist schlecht. - Durch das Baujahr des Gebäudes werden aktuell immer wieder größere Erneuerungen und Sanierungen der verbauten technischer Anlagen notwendig. Dies liegt über dem üblichen Rahmen des zu erwartenden Sanierungsbedarfes. - Beton- & Fassadensanierung notwendig - Die Dachisolierung des Spitzdaches ist nach einer Elektrosanierung nicht wieder hergestellt worden. Das Flachdach des zweiten Gebäudeteiles führt des Weiteren zu starkem Hitzeeintrag. - Die Raumreserven sind aufgebraucht. Erweiterungsmöglichkeit: Nicht vorhanden Bewertung Durch den Zustand des Gebäudes und die fehlenden Entwicklungsflächen ist ein zeitnaher Neubau des Gebäudes angezeigt. Bis dahin kann diese Liegenschaft durch bauunterhaltende Maßnahmen in einem betriebstauglichen Zustand gehalten werden, eine Reaktion auf geänderte Bedarfe ist nicht möglich. Status: Sofortiger Handlungs- bedarf Anlage 1: IST-Zustand Feuer- und Rettungswache 7, Feuerwehrhäuser Urbach und Eil Gerätehaus Urbach Adresse: Baujahr: Besitz: Kaiserstraße 69 Urbach 1974 Eigentum Einsatzdienstbezogene Nutzung - Unterbringung von ca. 60 Mitgliedern - Stationierung von zwei Löschfahrzeugen - Stationierung von einem Mannschafttransportfahrzeug - Das Gebäude wird gemeinsam mit der Feuer- und Rettungswache 7 genutzt Baulicher und funktionaler Zustand - Die Bausubstanz des Gebäudes ist schlecht. - Durch das Baujahr des Gebäudes werden aktuell immer wieder größere Erneuerungen und Sanierungen der verbauten technischer Anlagen notwendig. Dies liegt über dem üblichen Rahmen des zu erwartenden Sanierungsbedarfes. - Beton- & Fassadensanierung notwendig - Die Dachisolierung des Spitzdaches ist nach einer Elektrosanierung nicht wieder hergestellt worden. Das Flachdach des zweiten Gebäudeteiles führt des Weiteren zu starkem Hitzeeintrag. - Die Raumreserven sind aufgebraucht. Erweiterungsmöglichkeit: Nicht vorhanden Bewertung Durch den Zustand des Gebäudes und die fehlenden Entwicklungsflächen ist ein zeitnaher Neubau des Gebäudes angezeigt. Bis dahin kann diese Liegenschaft durch bauunterhaltende Maßnahmen in einem betriebstauglichen Zustand gehalten werden, eine Reaktion auf geänderte Bedarfe ist nicht möglich. Status: Sofortiger Handlungs- bedarf Anlage 1: IST-Zustand Feuer- und Rettungswache 7, Feuerwehrhäuser Urbach und Eil Gerätehaus Eil Adresse: Baujahr: Besitz: Neue Eiler Straße 50-52 Eil Miete Einsatzdienstbezogene Nutzung - Unterbringung von ca. 49 Mitgliedern - Stationierung von zwei Löschfahrzeugen - Stationierung von einem Mannschafttransportfahrzeug - Unterbringung von einem Anhänger Baulicher und funktionaler Zustand - Die Unterkunft ist in ihrer ursprünglichen Nutzung als Industriehalle geplant. - Die Substanz der Gebäude ist schlecht und nicht für eine dauerhafte Unterbringung geeignet. - Die Liegenschaft ist sicherheitstechnisch nicht auf den Stand der Zeit. Zur Gewährleistung eines sicheren Arbeitens sind umfangreiche Sanierungsmaßnahmen (Schwarz-Weiß-Trennung, Vergrößerung der Abstandsflächen, Sanitäranlagen) notwendig. Erweiterungsmöglichkeit: Nicht vorhanden Bewertung Das Gerätehaus ist in schlechtem baulichem Zustand und kann durch bauunterhaltende Maßnahmen die nächsten Jahre nur noch begrenzt erhalten werden. An diesem Standort könnend dauerhaft geltende Vorschriften nicht eingehalten werden. Durch das Mietverhältnis sind umfassende Maßnahmen nicht umzusetzen. Es ist zeitnah ein Neubauprozess zu initiieren. Status: Dringender Handlungs- bedarf
Anlage 8: Beantwortung mdl. Anfragen Bauausschuss vom 02.12.2024
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Anlage 8 Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus der Sitzung des Bauausschusses vom 02.12.2024: "Neubau Feuer- und Rettungswache 7 und Feuerwehrgerätehaus Löschgruppe Eil" In der Sitzung des Bauausschusses vom 02.12.2024 bat RM Kircher um schriftliche Aufstellung der Planungskosten für den Neubau der Feuer- und Rettungswache 7 und des Gerätehauses Eil. Antwort der Verwaltung: Die zugrunde gelegte Grobkostenschätzung ist als Anlage 9 beigefügt. SE Eichelbaum-Röhl bittet um Aufklärung zu den unterschiedlichen Mitarbeitendenzahlen, welche im zugrundeliegenden Planungsbeschluss mit 110 Mitarbeitenden und in den Anlagen mit 60 bzw. 70 Mitarbeitenden ausgewiesen sind. Antwort der Verwaltung: In der Beschlussvorlage ist die Mitarbeitendenzahl der Feuer- und Rettungswache 7 mit 110 Mitarbeitenden unter Berücksichtigung von Auszubildenden und Praktikanten der Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes genannt. In der Anlage 1 der Beschlussvorlage werden ca. 70 Mitarbeitende ohne Berücksichtigung von Auszubildenden und Praktikanten der Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes ausgewiesen. Die Anzahl der ehrenamtlichen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Löschgruppe Urbach, welche ebenfalls am aktuellen Standort der Feuer- und Rettungswache 7 untergebracht sind, wird mit 60 Mitgliedern angegeben.
Beratungsverlauf (5)
Beschluss: ungeändert empfohlen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert empfohlen
Zur SitzungBeschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1845/2024
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 28.10.2024
- Erstellt
- 06.06.2024 13:33