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V/0131/2019

Neukonzeptionierung des Kulturreports mit digitaler Einbettung

Vorlagen 05.02.2019

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Nächste Beratung: Kulturausschuss, Sitzung am 06.03.2019, TOP 8

Beschlussvorlage

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Anlage A

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Beschlussvorlage

6731 Zeichen

V/0131/2019 
V/0131/2019 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Neukonzeptionierung des Kulturreports mit digitaler Einbettung 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   06.03.2019 Kulturausschuss Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Die Ausführungen zu den veränderten Rezeptions- und Nutzergewohnheiten und die hieraus 
resultierende Notwendigkeit einer Neukonzeptionierung des Kulturreports werden zur Kennt-
nis genommen. 
 
2. Die Kulturverwaltung wird beauftragt, eine Neukonzeptionierung des Kulturreports mit digitaler 
Einbettung zu erstellen. 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Keine finanziellen Auswirkungen 
 
 
Begründung: 
 
Seit gut 10 Jahren erscheint der Kulturreport der Stadt Münster in seiner derzeitigen Fassung. Jeweils 
mit Erscheinungsdatum Mitte des Jahres informiert er auf gut 50 Seiten in einem Rückblick über die 
Kulturereignisse des Vorjahres. In Bild, Text und Zahl dokumentiert er die vielseitige Arbeit der s tädti-
schen Kultureinrichtungen, gibt Einblicke in die Förderung der freien Szene und bilanziert besondere 
Entwicklungen, thematische Schwerpunkte und Highlights des jeweiligen Jahres. In seinem inhaltl i-
chen und grafischen Aufbau orientiert sich der Bericht  an der Struktur der Einrichtungen und Ämter 
und bietet eine komprimierte, übergreifende Gesamtschau. In diesem Sinne dient er als Imagebr o-
schüre, Dokumentation und Rechenschaftsbericht und richtet sich an Politik, Fördergeber sowie int e-
ressierte Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen. 
 
In dieser Form und Funktion war der Kulturreport der Stadt Münster einer der ersten seiner Art, 
durchaus ein „Novum“ mit Vorbildcharakter für viele andere Kommunen. Gerade in den vergangenen 
Kulturamt 
 
15.02.2019 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Frau Schnell 
Telefon: 492-4100 
Schnell@stadt-muenster.de

- 2 - 
V/0131/2019 
Jahren hat sich jedoch durch die rasanten Entwicklungen im Bereich der digitalen Medien das Rezep-
tions- und Nutzerverhalten deutlich verändert.  
 
Trotz der hohen Präsenz und Nutzung der digitalen Medien haben sich analoge Medien – entgegen 
vielfacher Befürchtungen und Prognosen – nicht erübrigt. Sie haben ihre Konzeptionen entsprechend 
verändert und sich den neuen Nutzergewohnheiten der Leserinnen und Lesern angepasst. Sowohl 
der blühende bis boomende kommerzielle Markt an Zeitschriften und Broschüren unterschiedlichster 
Art als auch der nac h wie vor vielfach praktizierte Einsatz kostenfreier Berichts - und Informationsma-
terialien machen deutlich, dass es hier auch weiterhin einen starken Nachfragemarkt gibt. Die Verä n-
derungen der Sehgewohnheiten und des Rezeptionsverhaltens, die sich aufgrund  der veränderten 
Aufbereitungs- und Darbietungsmöglichkeiten im Netz ergeben, schlagen sich allerdings auch in den 
analogen Medien nieder. Von den Rezipientinnen und Rezipienten wird  eine hohe Nutzerfreundlic h-
keit und klare Ausrichtung an ihren Informatio nsbedürfnissen erwartet. Neben „Daten und Fakten“ ist 
dabei insbesondere auch der vielfältige Einsatz von subjektiven Statements und „narrativen“ und d a-
mit identitätsstiftenden Zugängen sowie „Geschichten hinter den Geschichten“ und „Blicken hinter die 
Kulissen“ gewünscht. Eine Entsprechung soll dies auch in der grafischen Aufbereitung und ästhet i-
schen Qualität finden, die anschaulich und „bildgewaltig“ Hervorhebungen und Querverbindungen 
leistet. Umgekehrt können Inhalte aus analogen Medien ebenfalls in di gitalen Angeboten genutzt und 
so auf unterschiedlichen Kanälen zugänglich gemacht werden. 
 
Der Kulturreport der Stadt Münster soll sich in diesem Sinne zu einem wertigen Kulturmagazin entw i-
ckeln, welches grafisch ansprechend gestaltet Interesse und Neugier de an der Kultur in Münster 
weckt. Eine zeitgemäße Neukonzipierung soll "Appetit machen", im Rahmen einer spartenorientierten 
Darstellung auch Querverbindungen zwischen Kulturakteuren sichtbar machen und mittels Schwe r-
punktthemen einen vertiefenden Informationsgehalt besitzen.  
 
Eine zusätzliche digitale Einbettung durch die Entwicklung eines Webportals mit kulturellen Inhalten 
kann zudem die geänderten Nutzungsgewohnheiten der Bevölkerung aufgreifen. Bereits jetzt sind 
landesweit viele Kultureinrichtungen im Sinne einer zeigemäßen Kundenbindung, -pflege und -ge-
winnung dazu übergegangen, gleichermaßen ansprechende wie informative Websites vorzuhalten. 
Viele verfolgen dabei zudem den Anspruch, via Facebook, Instagram, Twitter & Co. tagesaktuell zu 
informieren und Möglichkeiten der aktiven Interaktion und Beteiligung zu schaffen. Die Nutzerinnen 
und Nutzer mit ihrem Bedürfnis nach kundenfreundlichen Bedienerstrukturen, einer ästhetisch -
ansprechenden Aufbereitung, erlebnisorientierten Elementen und subjektiven Zugängen, stehen d a-
bei im Fokus. 
 
Auch die Stadt Münster und ihre kommunalen Kultureinrichtungen und -ämter haben in den verga n-
genen Jahren ihre digitalen Informations - und Kommunikationswege in diesem Sinne deutlich ve r-
stärkt. Im Rahmen der städtischen Konditionen und des städtischen CD sowie der jeweiligen b e-
reichsspezifischen Ressourcen und Bedarfe werden regelmäßig die Möglichkeiten eines Newsletters 
und/oder der Social-Media genutzt bzw. vorgehalten. Es fehlt jedoch ein verbindender gemeinsamer 
Auftritt der Einrichtungen und Ämter des Kulturbereichs, der das sich ergänzende Potential der Ku l-
tureinrichtungen deutlich macht, eine informative und ansprechende Gesamtschau bietet und hilfre i-
che Hinweise und Orientierungshilfen leistet. Mit einer digitalen Einbettung des Kulturmagazins bzw. 
der ergänzenden digitalen Präsenz eines „Kulturportals“ mit z.B. gemeinsamen jährlichen Schwe r-
punktthemen und Veranstaltungshinweisen sowie einer Verlinkung zu den jeweiligen Websites der 
einzelnen Einrichtungen und Ämter würde diese Lücke geschlossen und eine zeitgemäße und syne r-
getische Brücke geschlagen. Im Sinne der Kommunikation nach innen und nach außen adressiert ein 
derartiges Kulturportal sowohl die Bewohnerinnen und Bewohner Münsters als auch die Besucheri n-
nen und Besucher unserer Stadt.  
 
Die Kultureinrichtungen und -ämter der Stadt Münster sowie die von ihr geförderten Kultureinrichtu n-
gen, Initiativen und Projekte bieten eine vielfältige und starke Basis einer attraktiven, erlebnisorientier-
ten und stärker an den Nutzern orientierten Berichterstattung. Die Kulturverwaltung empfiehlt vor di e-
sem Hintergrund, den aktuellen Kulturreport in diesem Sinne einer Neukonzeptionierung zu unterzi e-

- 3 - 
V/0131/2019 
hen sowie die Möglichkeiten seiner zusätzlichen digitalen Weiterentwicklung und Einbettung zu pr ü-
fen und darzustellen. 
 
 
i.V. 
 
 
gez. 
Cornelia Wilkens 
Stadträtin 
 
Anlagen: 
 
Anlage A

Anlage A

1758 Zeichen

Anlage A zur V/0131/2019 
Kurzüberblick 
Vor dem Hintergrund der veränderten Rezeptions- und Nutzergewohnheiten besteht die Notwen-
digkeit einer Neukonzeptionierung des Kulturreports und einer zeitgemäßen Weiterentwicklung 
mit digitaler Einbettung. Die Verwaltung wird beauftragt, eine entsprechende Neukonzeptionie-
rung zu erstellen. 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Mit der Weiterentwicklung des Kulturreports soll das facettenreiche, vielfältige kulturelle Spektrum 
in Münster zeitgemäß und an den Bedürfnissen der Nutzer orientiert dargestellt werden.  
Eine zeitgemäße Form der Information und Berichterstattung schließt die digitale Einbettung ein, 
mit der eine verbindende Plattform der kommunalen Kultureinrichtungen sowie der kommunal 
geförderten Einrichtungen erstellt werden soll.  
Gefolgt wird damit auch der Leitorientierung aus dem ISM-Prozess: „Wir wollen das Zentrum für 
Verwaltungen und Institutionen sowie für öffentliche und private Dienstleistungen in Westfalen 
bleiben und an ihrer Modernisierung aktiv mitwirken“. 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: 0401 Kulturmanagement/Kulturförderung 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan  Ja X Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja X Nein   
Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja X Nein  teilw. 
Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja X Nein  teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren?  Ja X Nein   
Bereits veranschlagt?  Ja X Nein   
 
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
X vollständig 
 freiwillig 
 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Liegt nicht vor.

Beratungsverlauf (1)

06.03.2019 Kulturausschuss
TOP 8 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
V/0131/2019
Typ
Vorlagen
Datum
05.02.2019
Erstellt
06.10.2020 14:37