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A-W/0025/2015

Verkehrssicherheit Dingbängerweg Roxel / Mecklenbeck

Antrag an die BV West 23.04.2015

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung Münster-West, Sitzung am 21.04.2016, TOP 9.4

Stellungnahme der Verwaltung

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Originalantrag

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Stellungnahme der Verwaltung

6022 Zeichen

A-w | @0as]a045

61.42.0014 18.02.2016
Frau Sowa 6159

Amt für Bürger- und Ratsservice
Bezirksvertretung Münster-West =:
Di6

Bezirksverwaltung West
19. FEB. 2
Amt für Bürger- u, Anime |

Über Herrn Stadtdirektor Schultheiß 6 j

Bezkksverwvaltung West.

„Verkehrssicherheit Dingbängerweg Roxel/Mecklenbeck“

Antrag Ifd. Nr. A-W/0025/2015 der CDU-Fraktion der Bezirksvertretung Münster-West
vom 21.04.2015

Die Verwaltung wurde aufgefordert zu prüfen, wie eine Verbesserung der Verkehrssicher-
heit des Dingbängerweges vom Bereich Kreuzung „Altenroxeler Straße“ bis zur Kreuzung
„Am Rohrbusch“ inklusive der Abzweigung bis zur Brücke über die Autobahn A1 unter Be-
rücksichtigung der Aspekte:

Beleuchtung

Querungshilfe

Regelmäßige Grünpflege

Eindeutige Beschilderung/Markierung des gem. Geh- u. Radweges
Barrierefreier Ausbau der Bushaltestellen '

apunn

in Roxel / Mecklenbeck zu realisieren ist.

Die Verwaltung hat den o. g. Antrag unter Beteiligung der zuständigen Fachdienststellen
geprüft und abgestimmt.

Zu 1: Beleuchtung

Bei dem Kreuzungspunkt Sentruper Straße/Dingbängerweg handelt es sich um eine Un-
fallhäufungsstelle. Im Jahr 2015 haben sich bereits 5 Verkehrsunfälle mit 4 verletzten Per-
sonen ereignet. Schlechte Lichtverhältnisse waren allerdings nicht unfallauslösend, so
dass eine zusätzliche Beleuchtung nicht durch die Unfalllage begründet werden kann.

Zur Entschärfung dieser Unfallhäufungsstelle hat die AfV (Arbeitsgruppe für Verkehrsfra-
gen) beschlossen, die STOP-Regelung besser zu verdeutlichen. Eine zusätzliche Beschil-
derung auf der linken Seite und mit einem Peitschenmast über die Fahrbahn ist bereits
erfolgt. Sollte die Unfallstelle auch durch diese Änderung der Beschilderung nicht ent-
schärft werden können, wird eine Signalisierung des Knotens erforderlich.

Eine besondere Gefahrenlage aufgrund fehlender Straßenbeleuchtung kann seitens der
Verwaltung und der Polizei nicht festgestellt werden.

Zu 2/5: Bushaltesteillen/Querungshilfen
Die Prioritätenliste für das Programm „Verbesserungen an Haltestellen“ umfasst inzwi-

schen weit mehr als 100 Standortvorschläge. Bei der Priorisierung der Maßnahmen wer-
den zunächst Synergieeffekte mit laufenden Baumaßnahmen berücksichtigt, sowie

Standorte im Umfeld von Senioreneinrichtungen. Aufgrund der Vielzahl an Maßnahmen
werden insbesondere auch die Haltestellen ausgebaut, an denen eine hohe Frequentie-
rung besteht.

Die Haltestellen: ‚Am Rohrbusch“, „Hohenfeld“, „Altenroxeler Straße“ und „Altenroxel“
sind noch nicht barrierefrei ausgebaut und weisen geringe Frequentierung (bis zu 10 Ein-
und Aussteiger /Tag) auf. Senioreneinrichtungen befinden sich nicht im direkten Umfeld.
Von daher werden die Haltestellen nicht als vorrangig barrierefrei auszubauende Standor-
te eingestuft. In der gesamtstädtischen Betrachtung sind Haltestellen mit 150, 350 und bis
zu 770 Fahrgästen vorrangig barrierefrei umzubauen. Ein Ausbau dieser Haltestellen ist
daher kurzfristig nicht möglich (erst nach 2018).

Die Anregung zum barrierefreien Ausbau dieser Bushaltestellen wurde aufgegriffen und in
die Prioritätenliste zum Haltestellenprogramm aufgenommen.

Die Planung der Querungshilfen sollte im Rahmen des barrierefreien Ausbaus der
Bushaltestellen geprüft werden.

Zu 3: Regelmäßige Grünpflege

Um ausreichende Sichtverhältnisse zu garantieren, wird seitens des Tiefbauamtes ein re-
gelmäßiger Grünrückschnitt in diesem Bereich durchgeführt.

Auch die angrenzenden Anlieger des Dingbängerweges werden gebeten, Bäume und
Sträucher, die verkehrsbehindernd in den gem. Geh- und Radweg hineinragen, so zurück-

‚zuschneiden, dass die Verkehrsteilnehmer nicht beeinträchtigt werden.

- Zu 4: Eindeutige Beschilderung und Markierung des. gem. Geh- u. Radweges

Der vorhandene gem. Geh- und Radweg im Zuge des Dingbängerweges ist richtlinien-

und gesetzeskonform in einer Breite von ca. 3,00 m ausgebaut und entsprechend beschil-

dert. Die vorh. Breite des Weges entspricht den Regelbreiten, die in den Empfehlungen für

“ Radverkehrsanlagen (ERA, Ausgabe 2010) empfohlen werden.

Die Verwaltung hat die einzelnen Bezirksvertretungen und den Ausschuss für Stadtpla-
nung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft mit der Vorlage V/0246/2007 über die
stadtweiten Standards für das Aufbringen von Piktogrammen in öffentlichen Straßen in-
formiert. Danach ist das Aufbringen von Fahrradpiktogrammen mit der folgenden Begrün-
dung entbehrlich:

Das Aufbringen von Fahrradpiktogrammen liegt im Ermessen der Straßenverkehrsbehör-
de und erfolgt aufgrund der Richtlinien für Lichtsignalanlagen (RiLSA), den Hinweisen für
das Anbringen von Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen (HAV) und den Regelun-
gen der StVO, unter anderem zu Verkehrszeichen 340 „Leitlinie“. Danach ist das Auftra-
gen von Fahrradpiktogrammen möglich in:

-  Radfahrerschleusen vor Lichtsignalanlagen,
-  Fahrradschleusen,

-  Schutzstreifen,

-  Radfahrstreifen und

-  Fahrradstraßen.

Die beantrage Anordnung von Piktogrammen „Radfahrer frei“ ist eindeutig nicht mit dem
Straßenverkehrsrecht zu vereinbaren und kann nicht realisiert werden.

Weitere umgesetzte Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf dem
Dingbängerweg:

- Um die Verkehrssicherheit der Radfahrer zu erhöhen, wurden die Furten im Zuge
des vorh. gem. Geh- und Radweges auf dem Dingbängerweg an Einmündungen rot
markiert und dementsprechend mit Fahrradpiktogrammen versehen.

Damit wird punktuell und gezielt die Aufmerksamkeit auf den Radverkehr gelenkt
und somit auch. die Verkehrssicherheit erhöht.

- Der Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen hat in
seiner Sitzung am 17.03.2015 das Prüfergebnis (V/0084/2015) der Verwaltung zur
Absenkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf Straßenzügen in Münster
außerorts zur Kenntnis genommen. Danach wurde die zulässige Höchstgeschwin-
digkeit im gesamten Bereich des Dingbängerweges auf 50 km/h reduziert, um die
Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Der Antrag wird als erledigt angesehen.

N

Christian Schowe

Anlage

Originalantrag

2629 Zeichen

CDU-Fraktion in der BV West 
 
 
An den 
Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Münster – West 
Herrn Stephan Brinktrine 
Pantaleonplatz 7 
48161 Münster 
 
Münster, den 21. April 2015 
 
Verkehrssicherheit Dingbängerweg Roxel / Mecklenbeck 
 
Die Verwaltung wird aufgefordert zu prüfen, wie eine Verbesserung der Verkehrssicherheit des 
Dingbängerweges vom Bereich Kreuzung „Altenroxeler Straße“ bis zur Kreuzung „Am Rohrbusch“ 
inklusive der Abzweigung bis zur Brücke über die Autobahn A1 unter Berücksichtigung der Aspekte:  
 
 Beleuchtung 
 Querungshilfe 
 regelmäßige Grünpflege 
 eindeutige Beschilderung 
 Bushaltestellen  
 
in Roxel / Mecklenbeck zu realisieren ist. 
 
Begründung: 
 
 Die Beleuchtung im Kreuzungsbereich „Dingbängerweg / Sentruper Str“ ist nicht hinreichend, 
vor allem Radfahrer und Fußgänger werden bei der Überquerung der Sentruper Straße nicht 
hinreichend früh gesehen. Eine zusätzliche Beleuchtung könnte von der T -Kreuzung 
Altenroxeler Straße / Dingbängerweg hergeleitet werden. 
 
 Die Querung des Dingbängerweges auf Höhe der Altenroxeler Str. für Fußgänger  und 
Radfahrer gestaltet sich insbesondere zu Hauptverkehrszeiten als problematisch, zumal die 
Einmündung in einerm Kurvenbereich liegt. 
 
 Durch die flankierenden, großgewachsene Baumreihen und Bepflanzungen entlang des 
Dingbängerweges, vor allem im Bereich Hotel „Schloss Hohenfeld“ wird der nutzbare Weg 
verschmälert und Radfahrer weichen auf die Straße aus. Durch einen dem Lichtraumprofil von 
Radfahrern angemessenen Rückschnitt wird eine gefühlte Verbreiterung des Geh - und 
Radweges erzielt. 
  
 Ein sicheres Überqueren des Dingbängerweges vom kombinierten Rad- und Fußweg in Höhe 
des THC Münster e.V. für Nutzerinnen und Nutzer, unter anderem viele Jugendliche und 
Kinder,  der Sportanlage ist nicht möglich. Eine Querungshilfe würde das risikoreiche Queren 
des Dingbängerweges reduzieren. 
 
 Eine Querungshilfe im Bereich der T-Kreuzung Dingbängerweg / Am Rohrbusch soll geprüft 
werden. Dort queren sehr viele Berufspendler den Dingbänger Weg. 
 
 Eine Querungshilfe im Bereich der T-Kreuzung Dingbängerweg / Altenroxeler Straße soll 
geprüft werden. Auf beiden Seiten befinden sich unbefestigte Bushaltestellen.

CDU-Fraktion in der BV West 
 
 
 Durch Anordnung von Piktogrammen „Radfahrer frei“ wird eindeutig die Erlaubnis dargestellt, 
dass die Benutzung des kombinierten Rad- und Fußweg durch Radfahrer gestattet ist. 
 
 
 
gezeichnet: 
Bernd Krekeler,  
Peter Wolfgarten, 
Peter Hamann, 
Christian Hinzmann, 
Christa Neugebauer, 
Thomas Lilge, 
Markus v. Diepenbroick-Grüter, 
Nils Schappler

Beratungsverlauf (1)

21.04.2016 Bezirksvertretung Münster-West
TOP 9.4 Antrag Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (4)

  • Altenroxeler Straße
  • Dingbängerweg
  • Am Rohrbusch
  • Sentruper Straße

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Details

Aktenzeichen
A-W/0025/2015
Typ
Antrag an die BV West
Datum
23.04.2015
Erstellt
06.10.2020 14:37