2173/2021
Unterrichtung des Rates gem. § 25 der Kommunalhaushaltsverordnung Nordrhein-Westfalen
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Anlage 1
2325 Zeichen
Anlage 1 Plan HPL Ist 30.04.2021 Prognose zum 31.12.2021 Buchungsstand 30.04.2021 Plan HPL - Prognose 01 - Steuern und ähnliche Abgaben -2.619.024.000 -1.572.958.847 -2.422.184.991 -196.839.009 02 - Zuwendungen und allg. Umlagen -1.108.339.637 -673.497.475 -1.112.980.498 4.640.861 03 - sonstige Transfererträge -67.472.340 -40.899.452 -80.648.815 13.176.475 04 - öffentl.rechtl. Leistungsentgelte -340.564.657 -89.422.436 -284.920.815 -55.643.842 05 - privatrechtl. Leistungsentgelte -89.055.517 -39.749.091 -80.753.764 -8.301.753 06 - Kostenerstattungen und Umlagen -576.475.093 -207.246.180 -688.292.913 111.817.820 07 - sonstige ordentliche Erträge -219.252.791 -120.747.667 -220.671.724 1.418.933 08 - aktivierte Eigenleistungen -1.013.000 0 -8.000 -1.005.000 09 - Bestandsveränderungen -1.400.000 0 -1.400.000 0 10 - ordentliche Erträge -5.022.597.035 -2.744.521.148 -4.891.861.519 -130.735.516 11 - Personalaufwendungen 1.237.289.495 371.199.893 1.225.039.511 12.249.984 12 - Versorgungsaufwendungen 58.778.500 38.030.354 58.778.500 0 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 610.485.949 172.946.431 678.613.666 -68.127.717 14 - Bilanzielle Abschreibungen 194.715.364 69.425.165 208.521.119 -13.805.755 15 - Transferaufwendungen 1.979.583.119 734.475.903 2.008.881.077 -29.297.958 16 - sonstige ordentl. Aufwendungen 942.967.356 300.683.243 966.359.016 -23.391.660 17 - ordentliche Aufwendungen 5.023.819.784 1.686.760.989 5.146.192.890 -122.373.106 18 - ordentliches Ergebnis (10 und 17) 1.222.749 -1.057.760.159 254.331.371 -253.108.622 19 - Finanzerträge -90.415.030 -4.454.932 -95.424.852 5.009.822 20 - Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen 118.291.000 11.649.382 90.268.693 28.022.307 21 - Finanzergebnis (19 und 20) 27.875.970 7.194.450 -5.156.159 33.032.129 22 - ordentliches Jahresergebnis (18 und 21) 29.098.719 -1.050.565.709 249.175.212 -220.076.492 23 - außerordentliche Erträge 0 0 -261.483.387 261.483.387 25 - außerordentliches Ergebnis (23) 0 0 -261.483.387 261.483.387 26 - Jahresergebnis (22 und 25) 29.098.719 -1.050.565.709 -12.308.175 41.406.895 (-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) Prognose zum Gesamtergebnisplan Berichtszyklus: 2021-04 Buchungsstand 30.04.2021 Spalte „Plan HPL - Prognose“:
Anlage 4
25318 Zeichen
Anlage 4 Dezernat Amt Teilplan Bezeichnung Finanzstelle Bezeichnung Finanzposition Einzahlung/ Auszahlung Plan HPL Fortg. Plan Ist Ist in % vom Plan Prognose Plan HPL - Prognose Erläuterung Dezernat-I37 - Berufsfeuer- wehr, Amt für Feuerschutz, Rettungsdien 0212 - Brand- u. Bevölkerungs- schutz, Rettungs- dienst Kraftfahrzeuge Ausz. f. Erwerb von Vermögensgeg (außer GWG) Auszahlung 2.798.000 0 0 0,00% 0 2.798.000 Um eine Angleichung der Beschaffungschargen im Rettungsdienst zu erreichen wird derzeit ein Vorschlag erarbeitet, um die Beschaffung gleichmäßig über die Folgejahre zu verteilen. Dies führt dazu, dass Zahlungen voraussichtlich erst ab 2022 erfolgen werden. Dezernat-I37 - Berufsfeuer- wehr, Amt für Feuerschutz, Rettungsdien 0212 - Brand- u. Bevölkerungs- schutz, Rettungs- dienst Leitstellen- rechner Ausz. f. Erwerb von Vermögensgeg (außer GWG) Auszahlung 238.000 6.576.187 488.011 205,05% 6.576.187 -6.338.187Nach dem Rückzug des bisherigen Einsatzleitsystem-Betreibers aus dem Markt für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) hat der Rat im Dezember 2016 die Neubeschaffung eines Einsatzleitsystems sowie eines Kommunikations- und Alarmierungssystems beschlossen (3382/2016). Mit dem ersten Umsetzungsbeschluss (0778/2018) wurden im Mai 2018 die erforderlichen Maßnahmen konkretisiert. Neben der Fachplanung wurden vier Teilprojekte definiert: die Neubeschaffung eines Einsatzleitsystems, die Neubeschaffung eines Kommunikationssystems, die Modernisierung des Alarmierungssystems und die Beschaffung der erforderlichen IT-Plattform für die Leitstelle. Inzwischen wurden alle Teilprojekte beauftragt. Auf die Fachplanung, die Neubeschaffung eines Einsatzleitsystems, die Neubeschaffung eines Kommunikations- systems und die Beschaffung der erforderlichen IT-Plattform entfallen rd. 10,8 Mio. €, wovon in 2021 voraussichtlich ca. 6,6 Mio. € abfließen werden. Die Umsetzung wird voraussichtlich in 2022 abgeschlossen sein. Dezernat-I37 - Berufsfeuer- wehr, Amt für Feuerschutz, Rettungsdien 0212 - Brand- u. Bevölkerungs- schutz, Rettungs- dienst Neubau Feuerwehr- gerätehaus Roden-kirchen Auszahlungen für Hochbau- maßnahmen Auszahlung 4.460.000 345.822 345.821 7,75% 345.822 4.114.178 Im Mai 2019 wurde der Planungsbeschluss zum Neubau eines Feuerwehrgerätehauses und einer Rettungswache in Rodenkirchen gefasst (1041/2019). Inzwischen hat eine Vorstellung von Vorentwürfen stattgefunden. Der Abschluss der Lph 1-3 ist für 2021 geplant, sodass im 1. Quartal 2022 der Baubeschluss gefasst werden kann. Ursprünglich sollte der Baubeschluss bereits früher vorliegen. Die für 2021 eingeplanten Baumittel werden somit nicht in 2021, sondern erst in 2022ff. benötigt. Dezernat-I37 - Berufsfeuer- wehr, Amt für Feuerschutz, Rettungsdien 0212 - Brand- u. Bevölkerungs- schutz, Rettungs- dienst Neubau FW 10 Auszahlungen für Hochbau- maßnahmen Auszahlung 0 2.634.774 84.508 2.634.774 -2.634.774 Der Neubau des Feuerwehrzentrums in Kalk ist mittlerweile fast abgeschlossen. Das Gebäude wird bereits seit Dezember 2019 genutzt. Es stehen nur noch Restarbeiten / Schlussrechnungen aus, sodass in 2021 mit einem abschließenden Mittelabfluss zu rechnen ist. Dezernat-II20 - Kämmerei 0108 - Zentrale Liegenschafts- angelegenheiten Moderne Stadt GmbH Auszahlungen für den Erwerb von Finanz- anlagen Auszahlung 6.590.000 6.590.000 0 0,00% 0 6.590.000 Im Rahmen der Erschließung des Clouth-Geländes werden die Mehrkosten mit der Stadt Köln abgerechnet. Dabei handelt es sich um eine laufende Maßnahme. Die aktuelle Planung sieht vor, dass eine Abrechnung erst in 2024 erfolgt, sofern bis dahin alle Erschließungsmaßnahmen abgeschlossen und abgerechnet sind. Diese zeitliche Verschiebung wirkt sich nachteilig auf die Kosten aus, so dass in 2024 mit einem höheren Abrechnungsbetrag kalkuliert werden muss. Spalte „Plan HPL - Prognose“: Seite 1 (-) Haushaltsverschlechterung (Mehrauszahlung bzw. Wenigereinzahlung) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigerauszahlung bzw. Mehreinzahlung) Berichtsstand: 30.04.2021 Entwicklung investiver Ein- und Auszahlungen in der Finanzrechnung - Abweichungen > 2.500.000 Euro Berichtszyklus: 2021-04 Berichtszyklus: 2021-04 Anlage 4 Dezernat Amt Teilplan Bezeichnung Finanzstelle Bezeichnung Finanzposition Einzahlung/ Auszahlung Plan HPL Fortg. Plan Ist Ist in % vom Plan Prognose Plan HPL - Prognose Erläuterung Dezernat-II20 - Kämmerei 0416 - Kultur- förderung AG Zoologischer Garten Köln Auszahlungen für den Erwerb von Finanzanlagen Auszahlung 0 6.050.000 0 6.050.000 -6.050.000 Es handelt sich um das Projekt Südamerika-Anlage des Kölner Zoos, für das sukzessive nach Baufortschritt Mittel abgerufen werden. Die Abweichung vom beschlossenen Plan resultiert lediglich aus einer zeitlichen Verschiebung. Dezernat-II20 - Kämmerei 0701 - Gesundheits- dienste Klinken der Stadt Köln Auszahlungen für den Erwerb von Finanzanlagen Auszahlung 10.000.000 10.000.000 0 0,00% 0 10.000.000 Das Sanierungsgutachten aus 2019 von Ernst & Young sah eine Kapitalzuführung über 10,0 Mio. € an die Kliniken Köln vor. Aktuell erfolgen sämtliche Unterstützungsleistungen als Gesellschafterdarlehen. Hierfür sind ausreichend Mittel eingeplant. Dezernat-II20 - Kämmerei 1601 - Allgemeine Finanzwirtschaft Butzweilerhof Grundbesitz GmbH&CoKG Rückflüsse von Ausleihung an verbU/Bet./ Sonderverm Einzahlung 0 0 -10.000.000 -10.000.000 10.000.000 Eine Sondertilgung im laufenden Jahr führt zu der nicht geplanten Einzahlung. Dezernat-II20 - Kämmerei 1601 - Allgemeine Finanzwirtschaft Investitionen f. Erwerb v. Finanzanlagen Auszahlungen für den Erwerb von Finanz- anlagen Auszahlung 0 23.340.000 23.336.568 23.336.568 -23.336.568 Eine bisher nicht geplante Eigenkapitalzuführung an den Flughafen Köln/Bonn wurde per Beschlussvorlage 3323/2020 vom Rat am 10.12.2020 beschlossen. Dezernat-II20 - Kämmerei 1601 - Allgemeine Finanzwirtschaft Investitions- pauschale Investitions- zuweisungen vom Land Einzahlung -41.782.400 -41.782.400 -16.816.760 40,25% -44.844.693 3.062.293Die mit Bescheid des Landes vom 25.01.2021 zum Gemeindefinanzierungsgesetz 2021 Investitionspauschale fällt höher aus als in der ursprünglichen Planung angenommen. Dezernat-II20 - Kämmerei 1601 - Allgemeine Finanzwirtschaft Kapitalrücklage KVB f. N-S- Stadtbahn Auszahlungen für den Erwerb von Finanz- anlagen Auszahlung 15.484.000 15.484.000 0 0,00% 19.360.000 -3.876.000 Entgegen der bisherigen Planung werden nach vorliegenden Information der KVB von 01/2021 Gesamtausgaben in Höhe von rund 19,4 Mio. € anfallen. Dezernat-II20 - Kämmerei 1707 - Gemeinsamer Hospital- stiftungsfonds Finanzanlagen Auszahlungen für den Erwerb von Finanz- anlagen Auszahlung 25.600 2.527.654 0 0,00% 2.527.654 -2.502.054 Stiftungsmittel sind ertragswirksam anzulegen. Hierzu wurde eine Anlagerichtlinie erarbeitet und im Oktober 2020 verabschiedet. Marktsondierungen entsprechend den dort normierten Vorgaben haben stattgefunden, sodass die Mittel in 2021 entsprechend dauerhaft angelegt werden können. Zum Zeitpunkt der Haushaltsaufstellung für den Haushalt 2020/21 lagen noch nicht ausreichend Informationen für eine Berücksichtigung der Auszahlungen vor. Dezernat-III66 - Amt für Straßen und Verkehrs- entwicklung 1201 - Straßen, Wege, Plätze aRAP Ladeinfra- struktur Elektro- fahrzeuge Investitions- zuwendung an verbU/Beteilig/ Sonderverm Auszahlung 4.094.300 4.094.300 124.990 3,05% 6.693.500 -2.599.200Lt. Mitteilung der Stadtwerke Köln werden in 2021 voraussichtlich 200 Ladesäulen für Elektromobile im öffentlichen Straßenland in Betrieb genommen. Somit ergeben sich in 2021 voraussichtliche investive Auszahlungen in Höhe von 6,7 Mio. €. Dezernat-III66 - Amt für Straßen und Verkehrs- entwicklung 1201 - Straßen, Wege, Plätze aRAP Mischwasser- kanäle StEB- ausBeiträgen Investitions- zuwendung an verbU/Beteilig/ Sonderverm Auszahlung 0 10.000 199.513 2.741.000 -2.741.000 Gemäß Prognosewert 2021 der Stadtentwässerungsbetriebe (Schreiben vom 15.04.2021) besteht für das Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung eine Zahlungsverpflichtung für beitragsfähige Mischwasserkanäle i. H. v. 2.7 Mio. €. Bisher existierte für die Maßnahme kein Planwert, da diese Finanzstelle erst unterjährig in 2020 neu eingerichtet wurde. Grundlage für die Bildung der neuen Finanzstelle ist eine Neuregelung, durch die Mischwasserkanäle nicht mehr konsumtiv, sondern investiv finanziert werden. Spalte „Plan HPL - Prognose“: Seite 2 Entwicklung investiver Ein- und Auszahlungen in der Finanzrechnung - Abweichungen > 2.500.000 Euro (-) Haushaltsverschlechterung (Mehrauszahlung bzw. Wenigereinzahlung) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigerauszahlung bzw. Mehreinzahlung) Berichtszyklus: 2021-04 Anlage 4 Dezernat Amt Teilplan Bezeichnung Finanzstelle Bezeichnung Finanzposition Einzahlung/ Auszahlung Plan HPL Fortg. Plan Ist Ist in % vom Plan Prognose Plan HPL - Prognose Erläuterung Dezernat-III66 - Amt für Straßen und Verkehrs- entwicklung 1201 - Straßen, Wege, Plätze Berrenrather Str., Umgestaltung Auszahlungen für Tiefbau- maßnahmen Auszahlung 2.750.000 2.750.000 0 0,00% 46.000 2.704.000 Die Maßnahme verzögert sich. Die Umsetzung der Maßnahme ist für 2022 geplant. Dezernat-III66 - Amt für Straßen und Verkehrs- entwicklung 1201 - Straßen, Wege, Plätze Bonner Str. (Nord-Süd- Stadtbahn, 3. BA) Auszahlungen für Tiefbau- maßnahmen Auszahlung 4.800.000 3.771.314 62.490 1,30% 2.000.000 2.800.000 Aufgrund des umfangreichen Vergabeverfahrens nebst interner, vergaberechtlicher Prüfungen verzögert sich der Baubeginn, so dass voraussichtlich nicht alle veranschlagten Mittel abfließen werden. Dezernat-III66 - Amt für Straßen und Verkehrs- entwicklung 1201 - Straßen, Wege, Plätze Geestemünder Straße Auszahlungen für Tiefbau- maßnahmen Auszahlung 3.000.000 3.000.000 0 0,00% 200.000 2.800.000 Die Maßnahme verzögert sich. Aktuell ist die Beauftragung eines externen Ingenieurbüros (nach europaweiter Ausschreibung) für die Leistungsphasen. 6-8 erfolgt. Die Einholung eines neuen Baubeschlusses aufgrund von Kostenerhöhungen ist für das dritte Quartal 2021 vorgesehen. Dezernat-III66 - Amt für Straßen und Verkehrs- entwicklung 1201 - Straßen, Wege, Plätze Generalinstand- setzung von Straßen Auszahlungen für Tiefbau- maßnahmen Auszahlung 14.700.000 14.700.000 1.968.476 13,39% 5.000.000 9.700.000Aufgrund der personellen Situation in der Abteilung Straßenbau des Amtes für Straßen und Verkehrsentwicklung mit zahlreichen Stellenvakanzen sowie durch Verzögerungen, da Nachtragsverhandlungen noch nicht abgeschlossen sind, kann ein höherer Mittelabfluss in 2021 voraussichtlich nicht realisiert werden. Dezernat-III69 - Amt für Brücken und Stadtbahnbau 1202 - Brücken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV Ersatzneubau Brücke Frankfurter Straße Auszahlungen für Tiefbau- maßnahmen Auszahlung 4.250.000 2.560.000 0 0,00% 500.000 3.750.000 Aufgrund von Abstimmungsprozessen kam es zu einer Verschiebung der Planungsleistung. In 2021 soll die Entwurfsplanung (Leistungsphase 3 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure) abgeschlossen werden. Die Mittel können nicht wie ursprünglich geplant verausgabt werden. Dezernat-III69 - Amt für Brücken und Stadtbahnbau 1202 - Brücken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV Ert.Tunnel Grenzstr./Stadt- autob.55a- RABT Auszahlungen für Tiefbau- maßnahmen Auszahlung 0 4.000.000 0 4.000.000 -4.000.000 Die Maßnahme ist fertig gestellt und in Betrieb genommen. Aufgrund von Bauzeitverlängerung und Mehraufwand während der Bauphase sind Nachträge entstanden. In 2021 werden voraussichtlich Mittel für die Nachträge abfließen, die in der ursprünglichen Haushaltsplanung nicht eingeflossen sind. Eine Mehrkostenanzeige (0358/2020) wurde dem Rat am 18.06.2020 vorgelegt. Dezernat-III69 - Amt für Brücken und Stadtbahnbau 1202 - Brücken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV Ertüchtigung Tunnel Herkulesstr.- RABT Auszahlungen für Tiefbau- maßnahmen Auszahlung 8.000.000 3.925.000 0 0,00% 200.000 7.800.000 Im Rahmen des Planungsprozesses müssen weitere Baustoffuntersuchungen durchgeführt werden. Hierdurch verlängert sich die Planungsdauer der Maßnahme. Die ursprünglich für den Bau der Maßnahme eingeplanten Mittel können in 2021 nicht verausgabt werden. Eine neue Strategie zur Priorisierung und Bearbeitung der Tunnelprojekte wird derzeit intern erarbeitet. Dezernat-III69 - Amt für Brücken und Stadtbahnbau 1202 - Brücken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV Ertüchtigung Tunnel Herkulesstr.- RABT Investitions- zuweisungen vom Land Einzahlung -4.800.000 -4.800.000 0 0,00% 0 -4.800.000 Aufgrund der zeitlichen Verschiebung entstehen keine zuwendungsfähigen Auszahlungen, entsprechend können keine Mittel beim Zuwendungsgeber abgerufen werden. Spalte „Plan HPL - Prognose“: Seite 3 Entwicklung investiver Ein- und Auszahlungen in der Finanzrechnung - Abweichungen > 2.500.000 Euro (-) Haushaltsverschlechterung (Mehrauszahlung bzw. Wenigereinzahlung) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigerauszahlung bzw. Mehreinzahlung) Berichtszyklus: 2021-04 Anlage 4 Dezernat Amt Teilplan Bezeichnung Finanzstelle Bezeichnung Finanzposition Einzahlung/ Auszahlung Plan HPL Fortg. Plan Ist Ist in % vom Plan Prognose Plan HPL - Prognose Erläuterung Dezernat-III69 - Amt für Brücken und Stadtbahnbau 1202 - Brücken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV Grunder- neuerung Mülheimer Brücke Auszahlungen für Tiefbau- maßnahmen Auszahlung 37.000.000 31.501.500 8.545.296 23,10% 30.000.000 7.000.000Die Baumaßnahme befindet sich in der Ausführung. Nach derzeitigem Stand werden Umplanungen der technischen und baubetrieblichen Ausführung notwendig. Die Ausführungen entsprechend der Umplanungen werden voraussichtlich Ende 2021 beginnen. Teilweise führt das dazu, dass diverse Arbeiten, die in 2021 ausgeführt werden sollten, auf Grund der Umplanungen später oder gar nicht wie geplant ausgeführt werden können. Dies führt in 2021 zu einem geringerem Mittelabfluss als zunächst angenommen. Dezernat-III69 - Amt für Brücken und Stadtbahnbau 1202 - Brücken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV Grunder- neuerung Rampe Deutzer Brücke Auszahlungen für Tiefbau- maßnahmen Auszahlung 0 5.500.000 2.508 5.500.000 -5.500.000 Die Maßnahme ist bautechnisch fertiggestellt und in Betrieb genommen. Aktuell liegen noch Nachträge vor, die teils verhandelt und teils unverhandelt sind. Ein Abschluss der gesamten Verhandlungen aller Nachträge soll in 2021 erfolgen. Die tatsächliche Höhe der Nachträge hängt stets vom Verhandlungsergebnis ab, so dass entgegen der Prognose abweichende Beträge benötigt werden könnten. Erst mit dem Abschluss der Nachträge kann festgestellt werden, ob die Gesamtkosten aus dem Baubeschluss überschritten werden und ggf. eine Mehrkostenanzeige erforderlich wird. Die Nachträge werden über eine Task Force von 30 abgewickelt, deren Konzept dem Verwaltungsvorstand noch vorgestellt werden soll. Dezernat-III69 - Amt für Brücken und Stadtbahnbau 1202 - Brücken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV Hst. Vingst - Einbau von Aufzügen Auszahlungen für Tiefbau- maßnahmen Auszahlung 0 2.350.000 304.962 2.750.000 -2.750.000 Die Gesamtkosten der Maßnahme sind gestiegen, derzeit wird eine Mehrkostenanzeige für den Rat vorbereitet. Die Maßnahme wird über zwei Finanzstellen finanziert. Die zuwendungsfähigen Kosten werden über die Finanzstelle 6903-1202-8-KP19 von 20 abgewickelt, die nicht zuwendungsfähigen Kosten über die Finanzstelle 6903-1202-8-7114 von 69. Die Finanzmittel von 20 für dieses Projekt sind erschöpft, so dass noch rd. 2.8 Mio. € über die Finanzstelle von 69 zu finanzieren sind. Eine Mehrkostenanzeige ist für den September 2021 geplant. Dezernat-III69 - Amt für Brücken und Stadtbahnbau 1202 - Brücken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV Nord-Süd Stadtbahn 3. BS Auszahlungen für Tiefbau- maßnahmen Auszahlung 9.000.000 5.080.000 214.862 2,39% 2.500.000 6.500.000 Grund für die Abweichung zwischen Plan-Wert und der Prognose sind Verzögerungen im Baubeginn. Diese sind im Wesentlichen durch Einwendungen im Rahmen des Planfeststellungs-verfahrens verursacht worden. Aufgrund zeitlicher Verzögerung durch einen höheren Abstimmungsaufwand zur Erstellung des Leistungsverzeichnis erfolgt die Ausschreibung der Bau-leistungen im Dezember 2020. Derzeit erfolgt die Submission für die Ausschreibung der Erdbau- und Straßenbauleistungen. Der Baubeginn ist für Herbst 2021 vorgesehen. Dezernat-III69 - Amt für Brücken und Stadtbahnbau 1202 - Brücken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV Nord-Süd Stadtbahn 3. BS Investitions- zuweisungen vom Land Einzahlung -5.672.000 -5.672.000 0 0,00% 0 -5.672.000 Der Abruf von Fördermittel auf die Hauptbauleistungen ist abhängig vom Baubeginn, der sich verzögert. Dezernat-III69 - Amt für Brücken und Stadtbahnbau 1202 - Brücken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV Tunnel Am Domhof u. Bahndammstr. Auszahlungen für Tiefbau- maßnahmen Auszahlung 4.000.000 4.000.000 5.426 0,14% 1.206.000 2.794.000 Die Gesamtmaßnahme besteht aus dem Abschnitt "Am Domhof" und dem Abschnitt "Bahndammstraße". Aktuell liegen noch Nachträge der Teilmaßnahme "Tunnelabschnitt Am Domhof" vor, die teils verhandelt und teils unverhandelt sind. Ein Abschluss der gesamten Ver- handlungen aller Nachträge soll in 2021 erfolgen. Die tatsächliche Höhe der Nachträge hängt stets vom Verhandlungsergebnis ab, so dass entgegen der Prognose abweichende Beträge benötigt werden könnten. Außerdem werden voraussichtlich in 2021 für die sich in der Planung befindende 2. Teilmaßnahme - "Tunnelabschnitt Bahndammstraße" - weniger Mittel abfließen, als ursprünglich eingeplant. Spalte „Plan HPL - Prognose“: Seite 4 Entwicklung investiver Ein- und Auszahlungen in der Finanzrechnung - Abweichungen > 2.500.000 Euro (-) Haushaltsverschlechterung (Mehrauszahlung bzw. Wenigereinzahlung) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigerauszahlung bzw. Mehreinzahlung) Berichtszyklus: 2021-04 Anlage 4 Dezernat Amt Teilplan Bezeichnung Finanzstelle Bezeichnung Finanzposition Einzahlung/ Auszahlung Plan HPL Fortg. Plan Ist Ist in % vom Plan Prognose Plan HPL - Prognose Erläuterung Dezernat-IV40 - Amt für Schul- entwicklung 0301 - Schul- trägeraufgaben Gute Schule 2020 Ausz. f. Erwerb von Vermögensgeg (außer GWG) Auszahlung 0 8.960.501 2.043.335 3.620.735 -3.620.735 Bei der Haushaltsplanaufstellung 2020/2021ff. wurde davon ausgegangen, dass das Projekt Gute Schule 2020 bis einschließlich 2020 endabgewickelt wird, daher ist hier kein Planwert vorhanden. Da es bei der Abwicklung einiger Maßnahmen zu Verzögerungen kommt, ist davon auszugehen, dass bis zum 31.12.2021 nur ca. die Hälfte der bis jetzt noch nicht verausgabten Mittel benötigt werden und die Restmittel dann in 2022 zur Verfügung stehen müssen. Dezernat-IV40 - Amt für Schul- entwicklung 0301 - Schul- trägeraufgaben Präsent.-/ Anzeige-technik - DigitalPakt Investitions- zuweisungen vom Land Einzahlung 0 0 0 -4.252.500 4.252.500 Es handelt sich um Mehreinzahlungen im Rahmen des Digitalpaktes. Die anteilige Fördersumme, die prognostiziert wird, beträgt 90 % der einzelnen geplanten Aufwendungen, da ein Eigenanteil von 10 % zu leisten ist. Dezernat-IV40 - Amt für Schul- entwicklung 0301 - Schul- trägeraufgaben Präsent.-/ Anzeige-technik - DigitalPakt Ausz. f. Erwerb von Vermögens- geg (außer GWG) Auszahlung 0 0 0 4.725.000 -4.725.000 Bei der Aufstellung des Haushaltsplanes 2020/2021 waren die genauen Förderbedingungen des Digitalpaktes noch nicht bekannt, sodass keine Auszahlungen geplant wurden. Dezernat-IV51 - Amt für Kinder, Jugend und Familie 0603 - Kinder- tagesbetreuung Kita-Investitions- programm NRW 2025 Investitionszu- weisungen von Gem/ Gemeinde- verbänden Einzahlung 0 -119.885 -119.886 -3.512.000 3.512.000 Förderpaket wurde nach Aufstellung Haushalt 2021 aufgelegt. Dezernat-IV51 - Amt für Kinder, Jugend und Familie 0603 - Kinder- tagesbetreuung Kita-Investitions- programm NRW 2025 Investitionszu- wendungen an sonstige Bereiche Auszahlung 0 619.885 0 3.512.000 -3.512.000 Förderpaket wurde nach Aufstellung Haushalt 2021 aufgelegt. Dezernat-IV5111 - Kinder- u. Jugend- pädagog. Einrichtung d.Stadt Köln 0601 - Kinder- und jugend- pädagogische Einrichtung General- sanierung Brücker Mauspfad Auszahlungen für Hochbau- maßnahmen Auszahlung 0 2.775.605 557.581 2.775.605 -2.775.605 Die Abweichung zwischen Plan und Prognose ergibt sich aus der Fortführung der Hochbaumaßnahme Brück. Die investive Ermächtigungsübertragung für diese Maßnahme wird nach derzeitigem Kenntnisstand auskömmlich für die Gesamtfinanzierung sein. Es wird in 2021 mit einem Abschluss der Maßnahme gerechnet. Dezernat-IV52 - Sportamt 0801 - Sport- förderung/ Unterhaltung von Sportstätten Investitions- programm Sportstätten Auszahlungen für Tiefbau- maßnahmen Auszahlung 11.392.900 8.628.022 0 0,00% 1.057.500 10.335.400 Finanzmittel des Investitionsprogramms Sportstätten werden unterjährig konkreten Maßnahmen zugeordnet. Das führt dazu, dass die Mittel auf eine eigene Finanzstelle umgeschichtet werden. Die Verschiebung wird durch den Planvergleich jedoch nicht berücksichtigt. Der Betrag der zukünftigen Mittelver-schiebungen wird bei der Prognose erfasst. Bisherige Umschichtungen in Höhe von 2,9 Mio. € sind bereits erfolgt. Ausstehende Umschichtungen in Höhe von 1,1 Mio. € sind für die Finanzstellen 5201-0801-2-5281 und 5201-0801-8-5280 Naturrasenplatz Rather Kirchweg geplant. Des Weiteren sind Umschichtungen in Höhe von 6,6 Mio. € geplant, welche bereits als Prognosedarstellung bei der Einzelfinanzstelle erfasst wurden. Spalte „Plan HPL - Prognose“: Seite 5 Entwicklung investiver Ein- und Auszahlungen in der Finanzrechnung - Abweichungen > 2.500.000 Euro (-) Haushaltsverschlechterung (Mehrauszahlung bzw. Wenigereinzahlung) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigerauszahlung bzw. Mehreinzahlung) Berichtszyklus: 2021-04 Anlage 4 Dezernat Amt Teilplan Bezeichnung Finanzstelle Bezeichnung Finanzposition Einzahlung/ Auszahlung Plan HPL Fortg. Plan Ist Ist in % vom Plan Prognose Plan HPL - Prognose Erläuterung Dezernat-IV52 - Sportamt 0801 - Sport- förderung/ Unterhaltung von Sportstätten SpoAnl Sporthalle Süd Auszahlungen für Tiefbau- maßnahmen Auszahlung 4.902.855 4.902.855 0 0,00% 0 4.902.855 Zukünftig wird die Baumaßnahme Süd unter der Finanzstelle 5201-0801- 2-5240 - Gesamtumbau BSA Süd abgewickelt. Für die Baumaßnahme Süd werden in 2021 voraussichtlich 0,3 Mio. € benötigt, welche bei der Finanzstelle Gesamtumbau BSA Süd dargestellt werden. Dezernat-V56 - Amt für Wohnungs- wesen 1004 - Bereit- stellung und Bewirtschaftung von Wohnraum Flüchtlings-WH Auszahlungen für Hochbau- maßnahmen Auszahlung 10.675.000 9.030.000 0 0,00% 520.089 10.154.911 Umschichtung auf andere Finanzstellen, die Mittel dieser Finanzstelle werden zur Finanzierung von Einzelmaßnahmen genutzt. Dezernat-V56 - Amt für Wohnungs- wesen 1601 - Allge- meine Finanz- wirtschaft Wohnungsbau- programm Ausleihung an verbUnt/ Beteiligungen/ Sonder- vermögen Auszahlung 33.000.000 32.800.000 0 0,00% 0 33.000.000 Hierbei handelt es sich um das städtische Wohnungsbauförderungsprogramm zur Sicherung einer kommunalen Förderung für Neubauwohnungen und Modernisierung im Bestand bei nicht ausreichender Landesförderung. Aktuell ist davon auszugehen, dass das Land auch in diesem Jahr ausreichend Fördermittel zur Verfügung stellt und die seitens der Stadt Köln zur Verfügung gestellten Mittel daher nicht benötigt werden. Dezernat-VIIVII/3 - Archäologische Zone und Jüdisches Museum 0413 - Archäolo- gische Zone und Jüdisches Museum Archäologische Zone und Jüdisches Museum Auszahlungen für Hochbau- maßnahmen Auszahlung 9.113.470 27.185.392 2.886.164 31,67% 27.590.000 -18.476.530Durch Verzögerungen beim Baufortschritt konnten Mittel nicht wie geplant abfließen. Es ist nunmehr mit einem zügigen Baufortschritt zu rechnen (vergleiche Ratsvorlage 0061/2021). Dezernat-VII4512 - Römisch- Germanisches Museum 0403 - Römisch- Germanisches Museum Sanierung Römisch- Germanisches Museum Auszahlungen für Hochbau- maßnahmen Auszahlung 0 3.373.500 201.340 3.373.500 -3.373.500 Die Sanierung wird fortgeführt und die Prognose basiert auf einer Mittelabflussplanung. Für diesen Zweck wurden Ermächtigungen übertragen. Dezernat-VII4518 - Kölnisches Stadtmuseum 0408 - Kölnisches Stadtmuseum Historische Mitte Auszahlungen für Hochbau- maßnahmen Auszahlung 4.570.000 7.724.017 1.638.117 35,85% 7.724.017 -3.154.017Die Prognose setzt sich aus den städtischen Finanzierungs-anteilen 2020 und 2021 an die GbR Historische Mitte zusammen. Der Anteil für 2020 wurde erst im aktuellen Haushaltsjahr zahlungswirksam. In der Planung konnte der Finanzierungsanteil 2021 noch nicht berücksichtigt werden, da der Wirtschaftsplan der GbR für das Geschäftsjahr 2021 später erstellt wurde. Die Deckung wird mit übertragenen Ermächtigungen sichergestellt. Spalte „Plan HPL - Prognose“: Seite 6 (-) Haushaltsverschlechterung (Mehrauszahlung bzw. Wenigereinzahlung) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigerauszahlung bzw. Mehreinzahlung) Entwicklung investiver Ein- und Auszahlungen in der Finanzrechnung - Abweichungen > 2.500.000 Euro
Anlage 3
2305 Zeichen
Anlage 3 Berichtszyklus: 2021-04 Berichtsstand: 30.04.2021 Plan HPL Fortg. Plan Ist Ist in % vom Plan Prognose Plan HPL - Prognose Einzahlung 0 0 0 0,00% 0 0 Auszahlung 379.050 604.866 96.014 25,33% 644.866 -265.816 Saldo 379.050 604.866 96.014 25,33% 644.866 -265.816 Einzahlung -2.021.200 -2.021.200 -62.354 3,09% -1.982.213 -38.987 Auszahlung 44.229.173 59.865.321 18.872.658 42,67% 58.943.827 -14.714.654 Saldo 42.207.973 57.844.121 18.810.304 44,57% 56.961.614 -14.753.641 Einzahlung -44.361.000 -44.361.000 -29.488.797 66,47% -61.185.207 16.824.207 Auszahlung 35.521.700 77.479.285 23.402.753 65,88% 66.760.835 -31.239.135 Saldo -8.839.300 33.118.285 -6.086.044 68,85% 5.575.628 -14.414.928 Einzahlung -95.828.099 -95.828.099 -20.255.469 21,14% -79.207.542 -16.620.557 Auszahlung 229.013.749 232.797.679 30.387.095 13,27% 184.860.832 44.152.917 Saldo 133.185.650 136.969.580 10.131.626 7,61% 105.653.290 27.532.360 Einzahlung -11.728.522 -12.490.376 -3.016.819 25,72% -24.610.505 12.881.983 Auszahlung 63.656.188 85.417.400 10.943.462 17,19% 86.743.211 -23.087.023 Saldo 51.927.666 72.927.025 7.926.643 15,26% 62.132.706 -10.205.040 Einzahlung -40.000 -40.000 -3.961 9,90% -117.787 77.787 Auszahlung 69.915.663 80.651.912 3.393.912 4,85% 40.596.443 29.319.220 Saldo 69.875.663 80.611.912 3.389.951 4,85% 40.478.656 29.397.007 Einzahlung -2.119.400 -2.119.400 -640.279 30,21% -4.070.474 1.951.074 Auszahlung 33.462.270 39.195.270 4.270.067 12,76% 36.484.027 -3.021.757 Saldo 31.342.870 37.075.870 3.629.787 11,58% 32.413.553 -1.070.683 Einzahlung -4.523.000 -4.523.000 0 0,00% -1.753.750 -2.769.250 Auszahlung 28.803.989 60.132.860 5.601.941 19,45% 53.673.700 -24.869.711 Saldo 24.280.989 55.609.860 5.601.941 23,07% 51.919.950 -27.638.961 Einzahlung -160.621.221 -161.383.075 -53.467.680 156,53% -172.927.478 12.306.257 Auszahlung 504.981.782 636.144.593 96.967.902 2 528.707.741 -23.725.959 Saldo 344.360.561 474.761.518 43.500.221 12,63% 355.780.263 -11.419.702 Spalte „Plan HPL - Prognose“: (-) Haushaltsverschlechterung (Mehrauszahlung bzw. Wenigereinzahlung) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigerauszahlung bzw. Mehreinzahlung) Gesamtsaldo Dezernat-V Dezernat-VI Dezernat-VII Entwicklung der investiven Finanzrechnung – Dezernatssummen Dezernat-OB Dezernat-I Dezernat-II Dezernat-III Dezernat-IV
Anlage 2
48292 Zeichen
Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2021-04 Teilplanzeile: 01 - Steuern und ähnliche Abgaben Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 20 - Kämmerei 1601 - Allgemeine Finanzwirtschaft -2.595.482.000 -2.595.482.000 -1.572.958.847 -2.385.656.631 -209.825.369 Aufgrund der Steuerschätzung 05/21 wird bei der Gewerbesteuer ein Wenigerertrag von 119,2 Mio. € erwartet. Ebenso wird auf der Grundlage der Steuerschätzung beim Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer ein Minderertrag von 80,4 Mio. € prognostiziert. Beim Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer wird ein Mehrertrag von 13,8 Mio. € prognostiziert. Bei der Grundsteuer B wird ein Wenigerertrag von 2,4 Mio. € erwartet. Bei der stark von der Pandemie betroffen Vergnügungssteuer wurden seit 4 Monaten keine Einnahmen erzielt. Es ist mit einem Wenigerertrag von rund 7,2 Mio. € zu rechnen. Im Bereich der Kulturförderabgabe ist derzeit davon auszugehen, dass lediglich 15 % des gesamten Beherbergungsentgeltes KFA- pflichtig ist mit der Folge, dass mit einem Wenigerertrag von 5 Mio. € zu rechnen ist. Die Kompensationszahlungen für den Familienlastenausgleich weisen laut Festsetzungbescheid vom 26.03.2021 einen Wenigerertrag von 9 Mio. € aus. 50 - Amt für Soziales und Senioren 0502 - Kommunale Leistungen nach dem SGB II -23.500.000 -23.500.000 0 -36.486.360 12.986.360 Eine solide Prognose ist nicht möglich. Mangels anderer Erkenntnisse wird davon ausgegangen, dass die Zuweisung des Landes aus erspartem Wohngeld 2021 in gleicher Höhe wie im Jahr 2020 ausfällt. Teilplanzeile: 02 - Zuwendungen und allg. Umlagen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 12 - Amt für Informationsverarbeitung 0104 - IT- und Kommunikationsdienste -9.000.000 -9.000.000 -94.412 -544.411 -8.455.589 Aufgrund von Verzögerungen des Breitbandausbaus werden für dieses Jahr weniger Erträge prognostiziert. 15 - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 0902 - Stadtentwicklung -4.938.778 -4.938.778 0 -1.125.303 -3.813.475 Der Förderaufruf des Landes wurde verändert. Auf Grundlage der aktualisierten Förderkriterien wurden bereits gestellte Anträge abgelehnt bzw. konnten Neuanträge wegen fehlender Voraussetzungen nicht planmäßig gestellt werden. Da die betreffenden Maßnahmen nicht umgesetzt werden, können korrespondierende Erträge folgerichtig nicht Buchungsstand 30.04.2021 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 1 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2021-04 Teilplanzeile: 02 - Zuwendungen und allg. Umlagen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung erzielt werden. 20 - Kämmerei 1601 - Allgemeine Finanzwirtschaft -606.062.165 -606.062.165 -454.897.242 -527.212.497 -78.849.668 Bei den Schlüsselzuweisungen des Landes werden Mindererträge von ca. 94,3 Mio. € prognostiziert. Aufgrund der Verlängerung des Förderzeitraums für die KPIII Fördermaßnahmen ergibt sich ein Wenigerertrag i.H.v. 4,8 Mio. € in 2021. Demgegenüber stehen Mehrerträge bei der Aufwands- und Unterhaltungspauschale 0,4 Mio. € sowie bei der Investitionspauschale Altenhilfe des Landes mit 0,4 Mio. €. Lt. Modellrechnung des MHKBG aus 09/20 ergibt sich nach dem Einheitslastenabrechnungsgesetz ein Mehrertrag von 18,7 Mio. €. Im Übrigen werden durch die Auflösung von Sonderposten Mehrerträge erzielt. 40 - Amt für Schulentwicklung 0301 - Schulträgeraufgaben -96.926.674 -109.718.472 -84.445.631 -126.169.448 29.242.775 Die Mehrerträge entstehen im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem "DigitalPakt NRW". Im Rahmen der Haushaltplananmeldung 2020/2021ff. waren Bestandteile des auferlegten Förderprogrammes noch nicht bekannt bzw. die Förderbedingungen noch unklar, sodass ein Planansatz nicht in ausreichender Höhe berücksichtigt werden konnte. Weitere Landeszuweisungen, welche teilweise auf die coronabedingte Lage zurückzuführen sind, werden im Ganztagsbereich erwartet. Unter anderem gewährt das Land eine Zuweisung, um die gestiegenen Anforderungen zur Umsetzung der Hygieneanforderungen durch ein "Helferprogramm für die Ganztags- und Betreuungsangebote" zu erfüllen. Darüber hinaus können aus der anteiligen Erstattung von Elternbeiträgen aufgrund COVID-19-bedingter Schulschließungen Mehrerträge erzielt werden. Für die Monate Mai und Juni steht eine Entscheidung der Bezirksregierung noch aus. Weitere Mehrerträge werden im Rahmen des Förderprogrammes für die Durchführung zum beschleunigten Infrastrukturausbau der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder erwartet. Die zuvor genannten Mehrerträge führen ebenfalls zu entsprechend höheren Aufwendungen. Nicht verausgabte Landesmittel müssen zurückgezahlt werden. Eine Erhöhung der allgemeinen Deckungsmittel kann aufgrund des aktuellen Zuwendungsbescheides im Bereich der Buchungsstand 30.04.2021 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 2 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2021-04 Teilplanzeile: 02 - Zuwendungen und allg. Umlagen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 40 - Amt für Schulentwicklung Bildungspauschale prognostiziert werden. Die Mehrerträge werden geringfügig geschmälert, da aufgrund der aktuellen Ist-Entwicklung mit Wenigererträgen bei der planmäßigen Auflösung von Sonderposten zu rechnen ist. 0604 - Kinder- und Jugendarbeit 0 0 0 -5.018.958 5.018.958 Es werden Mehrerträge aus Landeszuweisungen im Bereich der Schulsozialarbeit erzielt. Zum Zeitpunkt der Haushaltsplanaufstellung 2021/2022ff. stand die Verstetigung der Schulsozialarbeit noch nicht fest. 51 - Amt für Kinder, Jugend und Familie 0603 - Kindertagesbetreuung -284.494.355 -284.494.355 -65.795.790 -336.295.200 51.800.845 Bei den Landeszuweisungen setzen sich die prognostizierten Mehrerträge aus den nicht im Plan enthaltenen Auswirkungen der KiBiz-Novelle (32 Mio. €), der Landeszuweisung für Billigkeitsleistungen für Alltagshelfer in den Kitas (6 Mio. €) sowie aus der Erstattung des Landes für den coronabedingten Elternbeitragsausfall für Januar, Mai und Juni 2021 (7 Mio. €) zusammen. Weitere 3 Mio. € werden bei den Zuweisungen von Gemeinden und Gemeindeverbänden im Rahmen der Kostenerstattung von Umlandgemeinden für die Betreuung von deren Kindern zusätzlich erwartet. Es wird aufgrund der Zusage der Kostenübernahme des Landes mit Erträgen i. H. v. 4,3 Mio. € für die Testung in Kitas gerechnet. 56 - Amt für Wohnungswesen 1004 - Bereitstellung und Bewirtschaftung von Wohnraum -3.605.746 -3.605.746 -3.822.493 -7.729.235 4.123.489 Mit Bescheid vom 15.10.2019 über Zuweisungen für Integrationsmaßnahmen nach dem Gesetz zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe und Integration in Nordrhein- Westfalen gem. § 14c Teilhabe- und Integrationsgesetz gewährt die Bezirksregierung Arnsberg der Stadt Köln Zuweisungen für Integrationsmaßnahmen in Höhe von ca. 21,9 Mio. €. Der Zuwendungsbetrag wurde anteilig auf 50 und 56 verteilt. Der Anteil von 56 für das Jahr 2021 beträgt ca. 2,6 Mio. € und ist zweckgebunden. Die Abgabe eines Verwendungsberichts ist verpflichtend. 66 - Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung 1202 - Brücken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV -18.305.532 -18.305.532 -31.652.350 -23.186.049 4.880.517 Die prognostizierten Mehrerträge resultieren insbesondere aus höheren Erstattungen der Verkehrsunternehmen verschiedener Umlandgemeinden aufgrund der Ausweitung Buchungsstand 30.04.2021 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 3 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2021-04 Teilplanzeile: 02 - Zuwendungen und allg. Umlagen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung des Leistungsumfanges der KVB für die Durchführung interlokaler Verkehre. Es erfolgt eine Weiterleitung dieser Zahlungen an die KVB, siehe hierzu die korrespondierenden Erläuterungen in Zeile 15. Im ausgewiesenen Ist-Wert sind noch Einzahlungen in Höhe von rd. 8,5 Mio. € enthalten, welche im Nachgang in den investiven Haushalt umgebucht werden. 69 - Amt für Brücken und Stadtbahnbau 1202 - Brücken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV -40.969.121 -40.969.121 -9.195.381 -38.012.487 -2.956.634 Die planmäßige Auflösung der Sonderposten wurde auf Grund der Werte aus den vergangenen Jahren nach unten korrigiert. Darüber hinaus verschieben sich Mittelabrufe aufgrund zeitlicher Verzögerungen in der Projektabwicklung. Teilplanzeile: 03 - sonstige Transfererträge Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 40 - Amt für Schulentwicklung 0301 - Schulträgeraufgaben 0 0 -3.176 -7.967.453 7.967.453 Die Mehrerträge entstehen im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Restabwicklung des Förderprogramms Gute Schule 2020. Neben den Maßnahmen des Projektes Gute Schule 2020 wird der Eigenanteil für die Maßnahmen des Förderprogramms "DigitalPakt NRW" aus den Mitteln von Gute Schule 2020 finanziert. 50 - Amt für Soziales und Senioren 0501 - Leistungen nach dem SGB XII -11.310.000 -11.310.000 -3.012.929 -8.671.000 -2.639.000 Der bisherige Verlauf der Ertragsbuchungen gleicht dem des Vorjahres. Die Hochrechnung wurde daher dem Rechnungsergebnis 2020 angeglichen. Der Rückgang der Erträge ist u. a. auf das Angehörigenentlastungsgesetz zurückzuführen, das die Möglichkeiten zur Heranziehung Angehöriger zum Unterhalt stark beschnitten hat. 1005 - Leistungen zur Vermeidung von Obdachlosigkeit -11.184.920 -11.184.920 -7.894.713 -14.054.000 2.869.080 Die höheren Aufwendungen für die Unterbringung von Wohnungsnotfällen führen auch zu höheren Erträgen aus Erstattungen. 51 - Amt für Kinder, Jugend 0606 - Hilfe für junge -33.886.000 -33.886.000 -21.028.125 -38.376.000 4.490.000 Im Bereich der wirtschaftlichen Jugendhilfe werden aufgrund Buchungsstand 30.04.2021 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 4 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2021-04 Teilplanzeile: 03 - sonstige Transfererträge Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung und Familie Menschen und ihre Familien einer anhaltenden Rückstandsaufarbeitung in der Kostenheranziehung seit 2019 überplanmäßige Erträge erzielt. Teilplanzeile: 04 - öffentl.rechtl. Leistungsentgelte Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 40 - Amt für Schulentwicklung 0301 - Schulträgeraufgaben -17.900.000 -17.900.000 -7.278.657 -12.700.000 -5.200.000 Aufgrund COVID-19-bedingter Schulschließungen entstehen bei den Elternbeiträgen im Bereich der Offenen Ganztagsschule Wenigererträge. Das Land NRW übernimmt den hälftigen Ertragsausfall. Für die Monate Mai und Juni steht eine Entscheidung der Bezirksregierung noch aus. 51 - Amt für Kinder, Jugend und Familie 0603 - Kindertagesbetreuung -73.446.053 -73.446.053 -20.304.478 -44.436.000 -29.010.053 Gemäß DE 0054/2021 sowie 1602/2021 werden coronabedingt Elternbeiträge i. H. v. rd. 14,7 Mio. € für Januar, Mai und Juni 2021 erstattet. Die KiBiz-Novelle führt zu prognostizierten weiteren verminderten Elternbeiträgen i. H. v. 12 Mio. €, da mit der Novelle ein weiteres beitragsfreies Jahr eingeführt worden ist. Bei den sonstigen Entgelten und Gebühren wird aufgrund des eingeschränkten Betriebs mit 2 Mio. € Wenigererträgen gerechnet. 56 - Amt für Wohnungswesen 1004 - Bereitstellung und Bewirtschaftung von Wohnraum -40.775.800 -40.775.800 -29.047.232 -32.369.182 -8.406.618 Gegenüber den Planungsannahmen (8.500 Personen) entwickeln sich die Flüchtlingszahlen in 2021 rückläufig (rd. 2.800 Personen weniger), wodurch mit Wenigererträgen bei den Benutzungsgebühren zu rechnen ist. Ferner hat die Anwendung der Härtefallregelung bei Personen, die erwerbstätig (Selbstzahler) und infolgedessen benachteiligt sind, Wenigererträge zur Folge. Coronabedingte Ertragsausfälle in Höhe von 1,3 Mio. € liegen vor, da die Standorte Erbacher Weg 7 und Sinnersdorfer Str. 65 aufgrund notwendiger Isolierungsmaßnahmen zur Verfügung gestellt und damit nicht wie geplant belegt sind. 66 - Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung 1201 - Straßen, Wege, Plätze -34.685.105 -34.685.105 -7.116.706 -30.813.796 -3.871.309 Die prognostizierten Wenigererträge sind vor allem auf Buchungsstand 30.04.2021 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 5 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2021-04 Teilplanzeile: 04 - öffentl.rechtl. Leistungsentgelte Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung coronabedingte Mindereinnahmen bei den Parkgebühren zurückzuführen. Teilplanzeile: 05 - privatrechtl. Leistungsentgelte Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 12 - Amt für Informationsverarbeitung 0104 - IT- und Kommunikationsdienste -295.445 -295.445 -1.342.909 -5.000.610 4.705.165 Verschiebung von Erträgen aus der Teilplanzeile 06 - Kostenerstattungen und Umlagen. 69 - Amt für Brücken und Stadtbahnbau 1202 - Brücken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV -3.943.144 -3.943.144 -147.030 -584.719 -3.358.425 Hierbei handelt es sich um die Einnahmen aus den Werbenutzungsverträgen. Diese wurden im Plan irrtümlich sowohl im Teilergebnisplan 1202 als auch im Teilergebnisplan 1501 berücksichtigt. Die sachgerechte Vereinnahmung findet jedoch nur im Teilergebnisplan 1501 statt. Teilplanzeile: 06 - Kostenerstattungen und Umlagen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 12 - Amt für Informationsverarbeitung 0104 - IT- und Kommunikationsdienste -6.700.463 -6.700.463 -789.227 -3.104.166 -3.596.297 Teilweise Verschiebung in die Teilplanzeile 05 - privatrechtl. Leistungsentgelte. 20 - Kämmerei 1501 - Wirtschaft und Tourismus 0 0 0 -3.167.000 3.167.000 Der vorläufige Jahresabschluss 2020 der KölnBusiness Wirtschaftsförderungsgesellschaft weist einen Überschuss von 3,1 Mio. € aus. Gemäß des Betrauungsaktes wird die Stadt Köln die Ausgleichsleistung in Höhe der Überkompensation zurückfordern. 37 - Berufsfeuerwehr, Amt für Feuerschutz, Rettungsdien 0212 - Brand- u. Bevölkerungsschutz, Rettungsdienst -71.900 -71.900 -1.453.803 -23.478.607 23.406.707 Für den Betrieb des Corona-Impfzentrums ist mit monatlichen Kosten i.H.v. rd. 2,5 Mio. € zu rechnen, wovon bislang zum Stand 30.04.2021 etwa 5,0 Mio. € abgerechnet wurden. Der aktuelle Vertrag läuft bis zum 31.08.2021, sodass insgesamt mit coronabedingten Mehraufwendungen i.H.v. rd. 20 Mio. € zu rechnen ist. Nach derzeitigem Buchungsstand 30.04.2021 Spalte „Plan HPL - Prognose“: (-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 6 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2021-04 Teilplanzeile: 06 - Kostenerstattungen und Umlagen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung Kenntnisstand werden diese Kosten zu 100% durch das Land erstattet, sodass Erträge in gleicher Höhe entstehen (vgl. Teilplanzeile 16 - Sonstige ordentliche Aufwendungen). Für den Betrieb des Corona-Testzentrums am Flughafen Köln/Bonn sind im Januar 2021 Kosten i.H.v. rd. 0,6 Mio. € entstanden. Der Betrieb wurde zum 31.01.2021 eingestellt und durch ein privates Angebot ersetzt, sodass hierfür keine weiteren Kosten entstehen. Für den Betrieb des Corona- Testzentrums am Hauptbahnhof ist mit monatlichen Kosten i.H.v. rd. 0,4 Mio. € zu rechnen, wovon bislang zum Stand 30.04.2021 etwa 0,8 Mio. € abgerechnet wurden. Der aktuelle Vertrag läuft bis zum 31.07.2021, sodass insgesamt mit coronabedingten Mehraufwendungen i.H.v. rd. 2,8 Mio. € zu rechnen ist. Nach derzeitigem Kenntnisstand werden die Kosten für beide Testzentren nahezu vollständig durch die Kassenärztliche Vereinigung erstattet, sodass Erträge in gleicher Höhe entstehen (vgl. Teilplanzeile 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen). 50 - Amt für Soziales und Senioren 0501 - Leistungen nach dem SGB XII -211.812.094 -211.812.094 -71.530.476 -215.646.659 3.834.564 Der LVR hat nach Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes Aufgaben im Bereich der Eingliederungshilfe an die Kommunen delegiert und erstattet die hierdurch entstehenden Transferaufwendungen. Zum Zeitpunkt der Haushaltsplanaufstellung war dies noch nicht abzusehen. 0502 - Kommunale Leistungen nach dem SGB II -210.255.170 -210.255.170 -119.817.448 -300.650.000 90.394.830 Seit dem Zeitpunkt der Haushaltsplanaufstellung hat der Bund seine Beteiligung an den Kosten der Unterkunft mehrfach verändert. Aktuell beträgt die Erstattung 62,3 % der Kosten. Gegenüber dem Zeitpunkt der Planung fällt der Bundesanteil um ca. 15,5 % höher aus. Hinzu kommt die Erstattung zum Ausgleich der Aufwendungen für Bildung und Teilhabe, die jedoch in Teilplan 0508 veranschlagt ist. Im Januar 2021 wurde eine Sollstellung über rund 22 Mio. € im Teilplan 0502 vorgenommen. Der Ertrag ist jedoch dem Jahr 2020 zuzuordnen. Es wurde daher daher ein Forderungsverlust von rund 22 Mio. € gebucht. Per Saldo sind die beiden Buchungen in 2021 haushaltsneutral. Aufgrund der Voreinstellungen wird der Forderungsverlust jedoch in Teilplan 0501 abgebildet. Buchungsstand 30.04.2021 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 7 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2021-04 Teilplanzeile: 06 - Kostenerstattungen und Umlagen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 50 - Amt für Soziales und Senioren Sofern der Anteil städtischer Beschäftigter im Jobcenter nicht weiter absinkt, werden außerdem höhere Personalkostenerstattungen des Jobcenters als geplant erwartet. 0503 - Weitere soziale Pflichtleistungen -75.540.961 -75.540.961 -9.018.147 -63.540.961 -12.000.000 Die Zahl der nach dem FlüAG abrechenbaren Asylbewerber ist stark rückläufig. Außerdem wird die anstehende Novellierung des FlüAG eine geringere Steigerung der Erträge als bei Planaufstellung erwartet ergeben. 0508 - Leistungen für Bildung und Teilhabe -24.666.803 -24.666.803 1.656 -31.425.593 6.758.790 Der Erstattungsanteil des Bundes wurde nach der Planaufstellung erhöht und beträgt inkl. des Anteils zum Ausgleich von Verwaltungskosten aktuell 6,9 % der Kosten der Unterkunft nach dem SGB II. Teilplanzeile: 07 - sonstige ordentliche Erträge Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 20 - Kämmerei 0110 - Controlling, Finanzsteuerung, Rechnungswesen, Kasse und Vollstreckung -5.547.100 -5.547.100 -6.060.466 -17.045.696 11.498.596 In 2021 erfolgt eine umfangreiche Nachveranlagung der Säumniszuschläge und Mahngebühren für die Jahre 2017-2021. Es wird ein Mehrertag i.H.v. 12,3 Mio. € erwartet. Grundsätzlich ist die Höhe der Erträge an Säumniszuschlägen und Mahngebühren abhängig vom Zahlungsverhalten der Schuldner und ist nicht beeinflussbar durch die Stadtkasse. Abhängig vom jeweiligen Mahnvolumen werden Säumniszuschläge und Mahngebühren automatisiert durch das Kassenverfahren gebucht. Der ursprünglich angesetzte Planwert beruhte auf einer vorsichtigen Einschätzung der tatsächlich realisierbaren Beträge und bedarf für die Folgejahre einer entsprechenden Anpassung auf den Durchschnitt der letzten 3 Jahresergebnisse. Aufgrund der Pandemie ruht die Vollstreckung im Außendienst bis voraussichtlich Ende Mai weitgehend. Es ist daher mit reduzierten Erträgen i.H.v. 0,8 Mio. € in diesem Bereich zu rechnen. Von einer Isolierung im Rahmen des NKF-CIG über einen außerordentlichen Buchungsstand 30.04.2021 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 8 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2021-04 Teilplanzeile: 07 - sonstige ordentliche Erträge Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung Ertrag wird allerdings abgesehen, da im Gegenzug durch den ruhenden Außendienst entsprechende Wenigeraufwendungen anfallen werden. 32 - Amt für öffentliche Ordnung 0205 - Verkehrsüberwachung -48.240.000 -48.240.000 -9.863.987 -38.063.000 -10.177.000 Bei den Verwarnungs- und Bußgeldern im Bereich der Verkehrsüberwachung wird mit Wenigererträgen von rund 11,9 Mio. € gerechnet. Ursächlich hierfür ist die zur Zeit herrschende geringere Verkehrsdichte aufgrund der Corona- Pandemie sowie der weiterhin hohe Krankenstand im Bereich des Ruhenden Verkehrs. Darüber hinaus lässt die Unfallstatistik der Polizei den Rückschluss zu, dass grundsätzlich insgesamt weniger Tempoverstöße begangen werden. Inwieweit sich die beschlossene Erhöhung der Verwarn- und Bußgelder in diesem Jahr auf den Ertrag auswirken wird, ist momentan noch nicht absehbar. Die geringeren Erträge bei den Verwarnungs- und Bußgeldern werden teilweise durch prognostizierte Mehrerträge von rund 1,7 Mio. € im Bereich der Abschleppsachbearbeitung kompensiert. 37 - Berufsfeuerwehr, Amt für Feuerschutz, Rettungsdien 0212 - Brand- u. Bevölkerungsschutz, Rettungsdienst -4.557.300 -4.557.300 -47.786 -47.784 -4.509.516 Die geplanten Erträge aus der Klage "Rettungshubschrauberstation Kalkberg" werden nicht in diesem Jahr ergebniswirksam. Das Gerichtsverfahren dauert weiterhin an. Teilplanzeile: 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 37 - Berufsfeuerwehr, Amt für Feuerschutz, Rettungsdien 0212 - Brand- u. Bevölkerungsschutz, Rettungsdienst 44.974.505 44.974.505 21.640.062 50.571.088 -5.596.583 Für den Betrieb des Corona-Testzentrums am Flughafen Köln/Bonn sind im Januar 2021 Kosten i.H.v. rd. 0,6 Mio. € entstanden. Der Betrieb wurde zum 31.01.2021 eingestellt und durch ein privates Angebot ersetzt, sodass hierfür keine weiteren Kosten entstehen. Für den Betrieb des Corona- Testzentrums am Hauptbahnhof ist mit monatlichen Kosten i.H.v. rd. 0,4 Mio. € zu rechnen, wovon bislang zum Stand 30.04.2021 etwa 0,8 Mio. € abgerechnet wurden. Der Buchungsstand 30.04.2021 Spalte „Plan HPL - Prognose“: (-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 9 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2021-04 Teilplanzeile: 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung aktuelle Vertrag läuft bis zum 31.07.2021, sodass insgesamt mit coronabedingten Mehraufwendungen i.H.v. rd. 2,8 Mio. € zu rechnen ist. Nach derzeitigem Kenntnisstand werden die Kosten für beide Testzentren nahezu vollständig durch die Kassenärztliche Vereinigung erstattet, sodass Erträge in gleicher Höhe entstehen (vgl. Teilplanzeile 06 Kostenerstattungen und Umlagen). 40 - Amt für Schulentwicklung 0301 - Schulträgeraufgaben 157.272.602 172.239.394 73.181.347 200.894.281 -43.621.679 Die Mehraufwendungen entstehen im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem "DigitalPakt NRW". Im Rahmen der Haushaltplananmeldung 2020/2021ff. waren Bestandteile des auferlegten Förderprogrammes noch nicht bekannt bzw. die Förderbedingungen noch unklar, sodass entsprechende Aufwandsansätze nicht berücksichtigt werden konnten. Hinzu kommen Mehraufwendungen aus der Restabwicklung des Projektes Gute Schule 2020. Bei der Haushaltsplanaufstellung 2020/2021ff. wurde davon ausgegangen, dass das Projekt bis einschließlich 2020 endabgewickelt wird, sodass in 2021 kein Planansatz einkalkuliert wurde. Weiterhin resultieren Mehraufwendungen im Rahmen des Förderprogrammes aus der Durchführung zum beschleunigten Infrastrukturausbau der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder. Des Weiteren wird mit Mehraufwendungen im Bereich der politisch beschiedenen Einzelmaßnahmen gerechnet. Aufgrund von Bauverzögerungen in der Fertigstellung konnten die veranschlagten Mittel in 2020 nicht in vollem Umfang verausgabt werden. Maßnahmen, welche ursprünglich 2020 abgeschlossen sein sollten, befinden sich noch in der Umsetzung, so dass nach aktuellem Terminplan mit einer Inbetriebnahme und Ausstattung in 2021 zu rechnen ist. Dies führt ebenfalls zu ungeplanten Mehraufwendungen. Durch das landesseitig veranlasste "Helferprogramm für die Ganztags- und Betreuungsangebote" entstehen coronabedingt Mehraufwendungen im Bereich der Trägerauszahlungen der Offenen Ganztagsschule. Auch im Bereich Ganztag Sek I werden Mehraufwendungen prognostiziert. Diese ergeben sich aus den aktuell bei der Bezirksregierung beantragten, aber noch nicht bewilligten, Buchungsstand 30.04.2021 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 10 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2021-04 Teilplanzeile: 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung Fördergeldern. 450 - Referat für übergreifende Museumsangelegenheiten 0401 - Museumsreferat 1.859.164 4.667.875 36.523 4.751.349 -2.892.184 Der Ausbau der IT-Infrastruktur in den Museen und Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Renovierungsprogramm (Arbeiten im Museum für Angewandte Kunst und Projekt "Optimierung der musealen Depots") haben sich coronabedingt verschoben. Für diesen Zweck wurden Ermächtigungen übertragen. Die Maßnahmen sollen dieses Jahr umgesetzt werden. 4518 - Kölnisches Stadtmuseum 0408 - Kölnisches Stadtmuseum 1.116.947 4.699.644 49.190 4.703.644 -3.586.697 Im Wesentlichen begründen dringend erforderliche benutzerspezifische Ausbauten im Interim 'Haus Sauer' die Mehraufwendungen. Für die Maßnahme wurden Mittel in Höhe von knapp 3,6 Mio. € in das Haushaltsjahr 2021 übertragen. Die Mittel werden nach der Schlüsselübergabe zum 1. August 2021 zeitnah abgerufen. 50 - Amt für Soziales und Senioren 0507 - Betrieb, Unterhaltung u. Förderung von Bürgerhäusern u. -zentren 3.377.079 7.085.079 270.480 7.061.079 -3.684.000 Zur Substanzerhaltung der Gebäude wurden rund 0,9 Mio. € aus dem Vorjahr übertragen. Weiterhin erfolgte eine überplanmäßige Mittelbereitstellung von 2,1 Mio. € für die Ertüchtigung des Bürgerhauses Stollwerck. 51 - Amt für Kinder, Jugend und Familie 0603 - Kindertagesbetreuung 15.062.411 15.062.411 4.004.004 17.829.100 -2.766.689 Höhere Aufwendungen aufgrund der Teststrategie gem. Beschluss des Krisenstabes vom 26.03.21. Siehe in gleicher Höhe auch Erträge im Rahmen von allgemeinen Zuweisungen vom Land in der Teilplanzeile 02. 56 - Amt für Wohnungswesen 1004 - Bereitstellung und Bewirtschaftung von Wohnraum 58.634.314 58.634.314 9.955.347 54.993.038 3.641.277 Gegenüber den Planungsannahmen (8.500 Personen) entwickeln sich die Flüchtlingszahlen in 2021 rückläufig (rd. 2.800 Personen weniger). Infolge der geringeren Belegungsdichte nimmt der Verbrauch von Energie, Abwasser und Wasser in den Objekten ab. Ferner sind Wenigeraufwendungen durch die Aufgabe von kostenintensiven Unterbringungseinrichtungen im Bereich der sonstigen Bewirtschaftung (Bewachung) zu verzeichnen. Insbesondere durch die Schließung von Notunterkünften und Unterkünften mit nicht abgeschlossenen Wohneinheiten (AN/0248/2021 und AN/0250/2021) kann der Aufwand für Buchungsstand 30.04.2021 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 11 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2021-04 Teilplanzeile: 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung Bewachungsleistungen reduziert werden. 69 - Amt für Brücken und Stadtbahnbau 1202 - Brücken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV 20.625.551 20.625.551 3.084.853 14.777.587 5.847.964 Der Projektstart für die Generalsanierung des Tunnels Herkulesstraße sowie die Brandschutzsanierung der Haltestelle Deutz/Messe verschiebt sich nach 2022. Demgegenüber stellt sich der Bau und der Betrieb des Treppenturms an der Severinsbrücke für die weitere Umleitung um die gesperrte Drehbrücke in Deutz mit rund 370.000 €. 1302 - Wasser und Wasserbau 9.787.000 9.787.000 1.952.526 7.183.000 2.604.000 Die für 2021 geplante Sanierung der Deutzer Werft verschiebt sich nach 2022. In 2021 stehen nur die Arbeiten der Sanierung am Leystapel an. Teilplanzeile: 14 - Bilanzielle Abschreibungen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 37 - Berufsfeuerwehr, Amt für Feuerschutz, Rettungsdien 0212 - Brand- u. Bevölkerungsschutz, Rettungsdienst 13.424.460 13.424.460 2.005.917 7.644.984 5.779.476 Durch Verzögerungen bei der Beschaffung von Fahrzeugen, bei der Inbetriebnahme des neuen Leitstellensystems sowie weiterer Maßnahmen entstehen deutlich geringere Abschreibungen als geplant. Ursächlich für die Verzögerungen ist die maßgebliche Einbindung der Feuerwehr in die Einsatzlage zur Bewältigung der Corona- Krise. 40 - Amt für Schulentwicklung 0301 - Schulträgeraufgaben 19.568.448 19.568.448 3.058.407 16.504.377 3.064.071 Die Minderaufwendungen resultieren aus der Verzögerung von Maßnahmen, u. a. in Bezug auf Gute Schule 2020 und Schulbaumaßnahmen. So wurde bei der Planung von einer früheren Verausgabung der gesamten Fördermittel sowie der früheren Fertigstellung von Schulbaumaßnahmen ausgegangen, z. B. bei der Gesamtschule Im Weidenbruch. Aufgrund der Maßnahmenverzögerungen ist auch der Abschreibungsbeginn verzögert, was zu einer geringeren Prognose führt. 50 - Amt für Soziales und 0501 - Leistungen nach dem 4.537.014 4.490.557 25.675.964 26.705.014 -22.168.000 Im Januar 2021 wurde eine Sollstellung über rund 22 Mio. € Buchungsstand 30.04.2021 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 12 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2021-04 Teilplanzeile: 14 - Bilanzielle Abschreibungen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung Senioren SGB XII im Teilplan 0502 vorgenommen. Der Ertrag ist jedoch dem Jahr 2020 zuzuordnen. Es wurde daher ein Forderungsverlust von rund 22 Mio. € gebucht. Per Saldo sind die beiden Buchungen in 2021 haushaltsneutral. Aufgrund der Voreinstellungen wird der Forderungsverlust jedoch in Teilplan 0501 abgebildet. Teilplanzeile: 15 - Transferaufwendungen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 20 - Kämmerei 0108 - Zentrale Liegenschaftsangelegenheiten 12.164.700 12.164.700 0 6.531.000 5.633.700 Die Gebäudewirtschaft weist in ihrem Wirtschaftsplan für 2021 für den Vermietungsbereich ein ausgeglichenes Ergebnis aus. Geplante Zahlungen i. H. v. 5,6 Mio. € aus dem Kernhaushalt sind daher nicht notwendig. Die übrigen Betriebskostenzuschüsse werden wie geplant ausgezahlt. 1601 - Allgemeine Finanzwirtschaft 535.424.055 535.424.055 164.796.796 507.276.044 28.148.011 Bei der Gewerbesteuerumlage ergibt sich aufgrund der geringeren Gewerbesteuerprognose ein Wenigeraufwand von ca. 8,8 Mio. €. Laut Festsetzungsbescheid des LVR vom 15.02.2021 ergibt sich bei der Landschaftsumlage ein Wenigeraufwand i. H. v. rund 11,8 Mio. € zum Planansatz. Mittel für das Konjunkturförderprogramm wurden in der Teilplanzeile 15 i. H. v. 7,6 Mio. € veranschlagt. Aufgrund der zeitlichen Verschiebung dieses Programms entsteht im Haushaltsjahr 2021 jedoch nur ein Bedarf von 2,7 Mio. €, der aber aufgrund einer geänderten finanztechnischen Zuordnung in der Teilplanzeile 16 abzubilden ist. Der dadurch entstandene Mehrbedarf in der Teilplanzeile 16 wird durch andere Minderaufwendungen im dortigen Bereich kompensiert. 41 - Kulturamt 0416 - Kulturförderung 11.561.857 14.459.672 2.536.049 14.459.672 -2.897.815 Die Abweichung zwischen Plan HPL und Prognose ergibt sich aus der Ermächtigungsübertragung über 2,7 Mio. € aus 2020 (im Wesentlichen aus der Übertragung von Mitteln des Kultursonderfonds für Corona-Sondermaßnahmen) und diversen Umbuchungen (z.B. Mittel aus der Buchungsstand 30.04.2021 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 13 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2021-04 Teilplanzeile: 15 - Transferaufwendungen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung Kulturentwicklungsplanung aus Teilplanzeile 13, die über Beschluss in Teilplanzeile 15 bereit gestellt wurden). 50 - Amt für Soziales und Senioren 1005 - Leistungen zur Vermeidung von Obdachlosigkeit 22.906.922 23.406.922 8.290.503 27.568.057 -4.661.135 Die Zahl der akuten Wohnungsnotfälle ist stark angestiegen. Dies führt neben höheren Forderungen von Hoteliers für die Anmietung von Unterbringungsmöglichkeiten zu höheren Aufwendungen. 51 - Amt für Kinder, Jugend und Familie 0603 - Kindertagesbetreuung 361.825.606 361.825.606 162.114.302 395.303.600 -33.477.994 Der prognostizierte Mehraufwand resultiert aus den Auswirkungen der nicht im Plan enthaltenen KiBiz-Novelle i. H. v. 33 Mio. €. 0606 - Hilfe für junge Menschen und ihre Familien 216.651.648 217.363.818 82.235.004 222.900.000 -6.248.352 Die Prognose erfolgt auf einer Hochrechnung basierend auf den tatsächlichen Ist-Buchungsstand und kann aufgrund des relativ linearen Verlaufs der Kostenentwicklung in diesem Bereich als gesichert angesehen werden. Eine weitergehende Analyse mit fachlich inhaltlichen Bezügen erfolgt mit dem Berichtswesen zum Stand 31.07.2021. 53 - Gesundheitsamt 0701 - Gesundheitsdienste 9.263.711 15.598.155 4.119.058 15.447.746 -6.184.035 Mit dem Ratsbeschluss 2200/2020 und der damit verbundenen Aufgabenübertragung von 50 zu 53 ist die Abweichung zum Plan mit der Fortführung der niedrigschwelligen Eingliederungshilfen (rund 6,3 Mio €) zu erläutern. 66 - Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung 1202 - Brücken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV 17.655.532 17.655.532 6.228.221 22.483.567 -4.828.036 Die in der Teilplanzeile 02 - Zuwendungen und allg. Umlage dargestellten Mehrerträge für den ÖPNV müssen insbesondere an die KVB weitergeleitet werden. Die abgebildeten Mehraufwendungen werden durch entsprechende Mehrerträge aus der Teilplanzeile 02 - Zuwendungen und allg. Umlage gedeckt. Buchungsstand 30.04.2021 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 14 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2021-04 Teilplanzeile: 16 - sonstige ordentl. Aufwendungen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 15 - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 0902 - Stadtentwicklung 3.814.433 3.656.444 332.109 935.813 2.878.620 Die Umsetzung von Einzelmaßnahmen aus dem Programm Starke Veedel - Starkes Köln stehen unter einem generellen Fördervorbehalt. Eine Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Fördergeldantrag liegt in einem plausiblen und belastbaren Finanzierungsnachweis gegenüber den einzelnen Fördergeldgebern. Daher wurden im Hpl. 2020/2021 u.a. die anteiligen Aufwendungen für den Festwert Grün veranschlagt. Da die städtischen Aufwendungen für den Festwert beim Amt für Landschaftspflege und Grünflächen abgebildet werden, müssen die unterjährig anfallenden Aufwendungen in einem finalen Schritt zum jeweiligen Jahresschluss verursachungsgerecht in den Teilplan 1301 umgeschichtet werden. 37 - Berufsfeuerwehr, Amt für Feuerschutz, Rettungsdien 0212 - Brand- u. Bevölkerungsschutz, Rettungsdienst 7.122.029 7.122.029 7.519.081 27.731.768 -20.609.739 Für den Betrieb des Corona-Impfzentrums ist mit monatlichen Kosten i.H.v. rd. 2,5 Mio. € zu rechnen, wovon bislang zum Stand 30.04.2021 etwa 5,0 Mio. € abgerechnet wurden. Der aktuelle Vertrag läuft bis zum 31.08.2021, sodass insgesamt mit coronabedingten Mehraufwendungen i.H.v. rd. 20 Mio. € zu rechnen ist. Nach derzeitigem Kenntnisstand werden diese Kosten zu 100% durch Bund und Land refinanziert, sodass Erträge in gleicher Höhe entstehen (vgl. Teilplanzeile 06 Kostenerstattungen und Umlagen). 40 - Amt für Schulentwicklung 0301 - Schulträgeraufgaben 198.050.054 198.061.054 60.982.068 194.303.483 3.746.571 Die Verbesserung ist hauptsächlich im Bereich der Mieten zu verzeichnen. Hier beruht die Prognose auf einer aktuellen Hochrechnung unter Berücksichtigung aller bekannten Faktoren (durchgehend geführte Mietprognose und Einbeziehung von Nebenkostenabrechnungen aus Vorjahren). 50 - Amt für Soziales und Senioren 0502 - Kommunale Leistungen nach dem SGB II 395.829.920 396.052.609 133.996.083 404.142.143 -8.312.223 Infolge der Corona-Pandemie ist die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Jobcenter deutlich gestiegen. Sofern die Fallzahl auf dem derzeitigen Niveau verbleibt, erhöhen sich die Aufwendungen um ca. 9,3 Mio. €. Dem stehen Verbesserungen von ca. 1 Mio. € bei einmaligen Leistungen gegenüber, die auf die Tätigkeit des Buchungsstand 30.04.2021 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 15 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2021-04 Teilplanzeile: 16 - sonstige ordentl. Aufwendungen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung kommunalen Prüfdienstes zurückzuführen sind. 53 - Gesundheitsamt 0701 - Gesundheitsdienste 3.656.336 3.656.336 2.210.673 6.387.123 -2.730.787 Die Abweichung ist durch Mehraufwendungen hinsichtlich der Bekämpfung der Corona-Pandemie und des Impfzentrums zu erläutern. Des Weiteren kommen die Kosten der Einrichtungszuschüsse und der Monatspauschalen gemäß § 4 Abs. 3 CoronaTeststrukturVO für die Testzentren hinzu. 56 - Amt für Wohnungswesen 1004 - Bereitstellung und Bewirtschaftung von Wohnraum 33.900.222 35.024.029 11.587.203 31.163.579 2.736.642 Gegenüber den Planungsannahmen (8.500 Personen) entwickeln sich die Flüchtlingszahlen in 2021 rückläufig (rd. 2.800 Personen weniger). Infolgedessen werden Anmietungen, die zum Zeitpunkt der Haushaltsplanung vorgesehen waren, nicht realisiert. Zudem können durch die Fertigstellung und dem Ankauf stadteigener Gebäude kostenintensive Unterbringungseinrichtungen aufgegeben werden. Ferner sind unvorhergesehene Kündigungen von Eigentümern der Grundstücke und/oder Einrichtungen sowie die fortschreitende Schließung der Containeranlagen Gründe für einen reduzierten Mietaufwand. 67 - Amt für Landschaftspflege und Grünflächen 1301 - Öffentliches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanlagen 11.515.407 17.257.490 3.814.902 14.143.261 -2.627.854 Die prognostizierte Abweichungen sind überwiegend auf übertragene Aufwandsermächtigungen aus 2020 zurückzuführen, die zur Umsetzung und Fertigstellung von Maßnahmen benötigt werden. Es handelt sich hierbei um die korrespondierenden Aufwandsermächtigungen für investive Maßnahmen im als Festwert aktivierten Grünvermögen, die nach den NKF-Bestimmungen in gleicher Höhe als Aufwand zu buchen sind. Teilplanzeile: 19 - Finanzerträge Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 15 - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 0902 - Stadtentwicklung 0 0 -2.836.603 -2.836.602 2.836.602 In 2020 begann die Umsetzung der Stadtentwicklungsmaßnahme (SEM) Deutzer Hafen. Im Zuge dessen werden hier die Erträge aus der vertraglichen Buchungsstand 30.04.2021 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 16 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2021-04 Teilplanzeile: 19 - Finanzerträge Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung Vereinbarung mit der modernen stadt GmbH (ms) über die Ablösung des Ausgleichsbetrags abgebildet. 20 - Kämmerei 1101 - Ver- und Entsorgung -15.210.000 -15.210.000 0 -24.800.558 9.590.558 Das Ergebnis und die geplante Ausschüttung 2020 der Stadtentwässerungsbetriebe fallen wegen eines besseren Finanzergebnisses (weniger Zinsaufwendungen und früher getilgte Kredite) deutlich höher aus als zum Zeitpunkt der Haushaltsplanaufstellung angenommen. 1601 - Allgemeine Finanzwirtschaft -11.705.400 -11.705.400 -1.594.257 -3.244.693 -8.460.707 Im Bereich der Konzernfinanzierung wird von einem Wenigerertrag auf Grund geringerer Darlehensvergaben zu Marktbedingungen als geplant ausgegangen. Der überwiegende Teil der vergebenen Gesellschafterdarlehen ist zu Kommunalkreditkonditionen mit Zinssatz nahe Null erfolgt (Wenigerertrag ca. 9 Mio. €). Korrespondierend fallen dazu geringere Zinsaufwendungen in Teilplanzeile 20 an. Teilplanzeile: 20 - Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 15 - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 0902 - Stadtentwicklung 0 0 2.836.603 2.836.602 -2.836.602 In 2020 begann die Umsetzung der Stadtentwicklungsmaßnahme (SEM) Deutzer Hafen. Im Zuge dessen werden hier die Aufwendungen aus der vertraglichen Vereinbarung mit der modernen stadt GmbH (ms) über die Ablösung des Ausgleichsbetrags abgebildet. 20 - Kämmerei 1601 - Allgemeine Finanzwirtschaft 117.549.900 115.995.954 8.636.043 86.573.434 30.976.466 Geringere Zinsaufwendungen aufgrund sehr geringer Neuaufnahmen von Krediten für Investitionen im Vorjahr und im laufenden Jahr sowie günstige Konditionen bei Zinssatz- Neuvereinbarungen führen zu einem Wenigeraufwand i.H.v. 14,7 Mio. €. In der Prognose ist dabei die volle Inanspruchnahme der Kreditermächtigung für Investitionskredite entsprechend der geltenden Haushaltssatzung berücksichtigt. Aus der Tatsache, dass bis Stand heute (29.04.2021) keine Neuaufnahmen von Investitionskrediten erfolgt sind, resultiert die Einsparung Buchungsstand 30.04.2021 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 17 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2021-04 Teilplanzeile: 20 - Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung von Zinsaufwand für den Betrag der möglichen Kreditaufnahmen in diesen Zeitraum. Bei den Zinsen für Kassenkredite wird ein Wenigeraufwand i.H.v. 3 Mio. € aufgrund untypisch niedriger bzw. negativer Zinssätze prognostiziert. Durch die aktuell negativen Zinssätze und günstigen Zinsprognosen wäre auch bei einem höheren Kreditbedarf als geplant der Planansatz für Zinsen aus Liquiditätskrediten trotz Corona ausreichend. Bei den Erstattungszinsen Gewerbesteuer nach § 233 a AO wird unter Berücksichtigung eines prognostizierten Jahresaufwand von rd.14,9 Mio. € zuzüglich Sonderrisiken im Rahmen des Risikomanagement von rund 2,8 Mio. € abzüglich einer voraussichtlichen Inanspruchnahme von Drohverlustrückstellungen i. H. v. voraussichtlich 10,7 Mio. € im Vergleich zum Planansatz ein Minderaufwand von rund 13 Mio. € ergeben. Teilplanzeile: 23 - außerordentliche Erträge Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 1000 - Zentrale Dienste 0106 - Zentrale Dienstleistungen 0 0 0 -7.000.000 7.000.000 Im Reinigungsbereich werden Mehrleistungen für die Kontaktflächenreinigung sowie für sonstige Sonderreinigungsaufträge im Zusammenhang mit Corona erbracht und mit diesem Leistungsstand in der Prognose weiter berücksichtigt. Die gesamten Kosten hierfür werden hier abgebildet. Die Mehrleitungen fallen zum Großteil für Schulen, Kitas, Verwaltungsgebäude und nur zu einem geringen Anteil für externe Kunden an. Einen Zusammenhang zwischen coronabedingten Mehrleistungen und nennenswerten Mehrerlösen kann man somit nicht herstellen. 20 - Kämmerei 1601 - Allgemeine Finanzwirtschaft 0 0 0 -203.522.000 203.522.000 Es handelt sich um folgende coronabedingten Mindererträge im Teilplan 1601 (Isolation nach NKF-CIG): Gewerbesteuer abzüglich dem prognostizierten Wenigeraufwand der Gewerbesteuerumlage (Minderertrag: 145,5 Mio. €), Gemeindeanteil Einkommenssteuer (Minderertrag: 64,8 Mio. Buchungsstand 30.04.2021 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 18 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2021-04 Teilplanzeile: 23 - außerordentliche Erträge Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung €), Sonstige Vergnügungssteuer (Minderertrag: 7,2 Mio. €), Kulturförderabgabe (Minderertrag: 5 Mio. €) und Steuer auf sexuelle Vergnügungen (Minderertrag: 0,5 Mio. €). 23 - Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster 0108 - Zentrale Liegenschaftsangelegenheiten 0 0 0 -2.538.535 2.538.535 a) Die Parkhäuser und Tiefgaragen sind während der coronabedingten Lockdowns erheblich geringer ausgelastet. Es wird davon ausgegangen, dass die Maßnahmen bis 30.06.2021 anhalten (Mindererträge i.H.v. 2,2 Mio. €) b) Die Bewachung der durch Obdachlose besetzten Gebäude auf dem Aurelis-Gelände wird bis Ende 2021 notwendig sein (Mehraufwand ca. 345.000 €). 40 - Amt für Schulentwicklung 0301 - Schulträgeraufgaben 0 0 0 -2.927.680 2.927.680 Summe der coronabedingten Mehraufwendungen und Erträge im Teilplan 0301. Die Verschlechterung resultiert insbesondere aus der Erstattung der Elternbeiträge für den Offenen Ganztag, die hälftig vom Land kompensiert wurde, sowie erhöhtem Hygiene- und Reinigungsaufwand. 42 - Amt für Weiterbildung 0414 - Volkshochschule 0 0 0 -4.778.904 4.778.904 Summe der coronabedingten Mehraufwendungen und Ertragsminderungen im Teilplan 0414 (Isolation nach NKF- CIG), insbesondere Wenigererträge durch rückläufige Teilnehmerbeiträge (2,1 Mio. € ) und verringerte Zuweisungen vom Bund (1,5 Mio. €) sowie Mehraufwendungen (1,2 Mio. €) in verschiedenen Bereichen. 50 - Amt für Soziales und Senioren 0502 - Kommunale Leistungen nach dem SGB II 0 0 0 -13.200.000 13.200.000 Saldo der coronabedingten Mehraufwendungen für Kosten der Unterkunft und Mehrerträge bei den anteiligen Erstattungen des Bundes. 51 - Amt für Kinder, Jugend und Familie 0603 - Kindertagesbetreuung 0 0 0 -7.805.158 7.805.158 Der Netto-Betrag (14,7 Mio. € Wenigererträge abzüglich 7,4 Mio. € Landeszuschuss) der coronabedingten Schäden durch die Erstattung der Elternbeiträge bei den Kitas wird hier gem. NKF-CIG über den außerordentlichen Ertrag isoliert. Dazu kommt ein positiver Saldo i. H. v. 0,5 Mio. € aus der Landeserstattung für Corona-Testungen in Kitas (Lolli-Test). Buchungsstand 30.04.2021 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 19
Haushaltsrechtliche Unterrichtung des Rates
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle II/20/202/1 Vorlagen-Nummer 17.06.2021 2173/2021 Haushaltsrechtliche Unterrichtung des Rates öffentlicher Teil Gremium Datum Finanzausschuss 21.06.2021 Rat 24.06.2021 Unterrichtung des Rates gem. § 25 der Kommunalhaushaltsverordnung Nordrhein-Westfalen Die haushaltsrechtliche Unterrichtung basiert auf den Ergebnissen des Prognose-Berichtswesens zum Buchungsstand 30.04.2021 und beinhaltet eine Prognose zum voraussichtlichen Gesamtergeb- nis 2021 (Anlage 1), Erläuterungen zu den Prognosewerten ab 2,5 Mio. Euro Abweichung zwischen Prognose und beschlossenem Haushaltsplanwert (Anlage 2) und die Entwicklung investiver Ein- und Auszahlungen in der Finanzrechnung (Anlagen 3 und 4). Den Dezernaten und Dienststellen wurden aus dem vorhandenen Planungs- und Buchungssystem zum Buchungsstand 30.04.2021 die aktuellen Planungs- und Bewirtschaftungsdaten des Jahres 2021 zur Verfügung gestellt; diese Daten wurden von den Dienststellen um eine Prognose zum voraus- sichtlichen Jahresergebnis ergänzt. Ergebnisse Die aktuellen Prognosen sind insbesondere auf der Ertragsseite, aber auch auf der Aufwandsseite von den finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise geprägt. Die Regelungen des NKF-CIG, wonach die durch die Corona-Pandemie entstandenen und entstehenden Mindererträge bzw. Mehraufwen- dungen haushaltsrechtlich zu isolieren sind, werden voraussichtlich wie im Vorjahr auch auf den Jah- resabschluss 2021 anzuwenden sein. Ein entsprechender Gesetzesentwurf soll noch vor der Som- merpause im Landtag NRW eingebracht werden. Die finanziellen Auswirkungen der Corona- Pandemie werden sich daher nicht auf das Jahresergebnis 2021 durchschlagen, sie werden vielmehr in der Bilanz isoliert. Die Isolierung wird mit dem Buchungssatz „Bilanzierungshilfe an außerordentli- cher Ertrag“ erfolgen. Der prognostizierte coronabedingte Schaden im Haushaltsjahr 2021 ist daher in diesem Berichtswesen summiert als außerordentlicher Ertrag dargestellt. Die prognostizierten ordentlichen Wenigererträge betragen 130,7 Mio. Euro. Bei den ordentlichen Aufwendungen werden Mehraufwendungen von 122,4 Mio. Euro erwartet. Das ordentliche Ergebnis würde gegenüber dem Plan um 253,1 Mio. Euro schlechter ausfallen. Das prognostizierte Finanzer- gebnis fällt gegenüber dem Plan um 33,0 Mio. Euro besser aus. Demzufolge ergäbe sich zum Jah- resabschluss 2021 ein ordentliches Jahresergebnis mit einem Fehlbetrag von rd. 249,2 Mio. Euro, was gegenüber dem eingeplanten Defizit von 29,1 Mio. Euro eine Ergebnisverschlechte- rung von rd. 220,1 Mio. Euro bedeuten würde. Nur aufgrund der außerordentlichen Erträge aus der Isolierung nach NKF-CIG kommt es zu einem ausgeglichenen prognostizierten Jahresergebnis von 12,3 Mio. Euro. Die Haushaltsbelastung aus dem prognostizierten ordentlichen Ergebnis wird sich dabei jedoch auf die Zukunft verschieben, da die Bilanzierungshilfe ab 2025 ratierlich über maximal 50 Jahre abgeschrieben bzw. alternativ unmit- telbar mit der allgemeinen Rücklage verrechnet wird. 2 Zusammenfassung Plan Haushalt Ist (30.04.2021) Prognose Plan Haushalt- Prognose Summe ordentliche Erträge -5.022.597.035 -2.744.521.148 -4.891.861.519 -130.735.516 Summe ordentliche Aufwendungen 5.023.819.784 1.686.760.989 5.146.192.890 -122.373.106 Ordentliches Ergebnis 1.222.749 -1.057.760.159 254.331.371 -253.108.622 Finanzergebnis 27.875.970 7.194.450 -5.156.159 33.032.129 Ordentliches Jahresergebnis 29.098.719 -1.050.565.709 249.175.212 -220.076.492 Außerordentliches Ergebnis 0 0 -261.483.387 261.483.387 Jahresergebnis 29.098.719 -1.050.565.709 -12.308.175 41.406.895 Erträge werden immer mit negativem Vorzeichen dargestellt, bei allen dargestellten Plan-Prognose-Abweichungen bedeuten negative Werte Verschlechterungen und positive Werte Verbesserungen. Diese Prognose des Jahresergebnisses ist von einer Vielzahl von gegenläufigen Effekten geprägt. Die wesentlichen Entwicklungen lassen sich wie folgt zusammenfassen: ordentliche Erträge Plan Haushalt Ist (30.04.2021) Prognose Plan Haushalt- Prognose 01 - Steuern und ähnliche Abgaben -2.619.024.000 -1.572.958.847 -2.422.184.991 -196.839.009 02 - Zuwendungen und allg. Umlagen -1.108.339.637 -673.497.475 -1.112.980.498 4.640.861 03 - sonstige Transfererträge -67.472.340 -40.899.452 -80.648.815 13.176.475 04 - öffentl.rechtl. Leistungsentgelte -340.564.657 -89.422.436 -284.920.815 -55.643.842 05 - privatrechtl. Leistungsentgelte -89.055.517 -39.749.091 -80.753.764 -8.301.753 06 - Kostenerstattungen und Umlagen -576.475.093 -207.246.180 -688.292.913 111.817.820 07 - sonstige ordentliche Erträge -219.252.791 -120.747.667 -220.671.724 1.418.933 08 - aktivierte Eigenleistungen -1.013.000 0 -8.000 -1.005.000 09 - Bestandsveränderungen -1.400.000 0 -1.400.000 0 Summe ordentliche Erträge -5.022.597.035 -2.744.521.148 -4.891.861.519 -130.735.516 Die Verschlechterung in der Teilplanzeile 01 zeigt insbesondere die voraussichtlichen Auswirkungen der Corona-Krise auf das Steueraufkommen der Stadt Köln. Bei der Gewerbesteuer werden Weni- gererträge von rd. 119,2 Mio. Euro erwartet. Die Wenigererträge beim Gemeindeanteil an der Ein- kommenssteuer werden mit 80,4 Mio. Euro prognostiziert. Beim Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer wird dagegen gegenüber der Planung von einer Verbesserung von 13,8 Mio. Euro ausgegangen. Die Prognosen basieren auf den Ergebnissen der Mai-Steuerschätzung 2021, deren Auswirkungen auf den Haushalt der Stadt Köln in der Mitteilung 2180/2021 an den Finanzausschuss ausführlich darge- stellt werden. Darüber hinaus werden Wenigererträge bei den Kompensationszahlungen Familienleistungsausgleich (9 Mio. Euro), den Vergnügungssteuern (7,2 Mio. Euro), der Kulturförderabgabe (5 Mio. Euro) sowie der Grundsteuer B (2,4 Mio. Euro) erwartet. Bei der Landeszuweisung aus erspartem Wohngeld wird demgegenüber mit Mehrerträgen von 13 Mio. Euro gerechnet. In der Teilplanzeile 02 wird saldiert eine Verbesserung von 4,6 Mio. Euro ausgewiesen, wobei dahin- ter wesentliche gegenläufige Entwicklungen stehen. Die Einbrüche bei den Schlüsselzuweisungen des Landes von 94,3 Mio. Euro können durch Mehrerträge, insbesondere aus dem Einheitslastenab- rechnungsgesetz, nur zum Teil aufgefangen werden, so dass im Bereich allgemeine Finanzwirtschaft saldiert Wenigererträge von 78,8 Mio. Euro prognostiziert werden. Die gegenläufigen Mehrerträge resultieren im Wesentlichen aus Landeszuweisungen im Bereich Kita und Schulen (Auswirkungen der KiBiz-Novelle, Förderprogramm „DigitalPakt NRW“ im Schulbereich, Zuschüsse für Schulsozialarbeit sowie Erstattungen für coronabedingte Ertragsausfälle und Mehrauf- wendungen). Da diese Mehrerträge jedoch mit Mehraufwendungen oder Wenigererträgen korrespon- dieren, handelt es sich dabei nicht um echte Haushaltsverbesserungen. Die Mehrerträge in der Teilplanzeile 03 entstehen größtenteils im Zusammenhang mit der Restab- wicklung des Förderprogramms Gute Schule 2020. Darüber hinaus werden in der wirtschaftlichen 3 Jugendhilfe Mehrerträge aufgrund von Rückstandsaufarbeitung in der Kostenheranziehung erzielt. Die Verschlechterung in der Teilplanzeile 04 ergibt sich hauptsächlich aus geringeren Erträgen im Bereich der Elternbeiträge, die aufgrund von coronabedingten Einschränkungen an die Eltern erstattet werden (14,7 Mio. Euro im Kita-Bereich bzw. 5,2 Mio. Euro im Bereich offener Ganztag). Das im Rahmen der KiBiz-Novelle zusätzlich eingeführte weitere beitragsfreie Kita-Jahr führt zu weiteren Wenigererträgen von 12 Mio. Euro. Bei der Bereitstellung und Bewirtschaftung von Wohnraum wird mit Wenigererträgen von 8,4 Mio. Euro gerechnet, die insbesondere durch rückläufige Geflüchteten- zahlen begründet sind. Die übrigen Wenigererträge sind im Wesentlichen coronabedingt, z.B. gerin- gere Erträge aus Parkgebühren sowie geringere Erträge aus Verwaltungsgebühren in verschiedenen Bereichen. Die deutliche Verbesserung in der Teilplanzeile 06 ist insbesondere auf die Erhöhung der Bundesbe- teiligung an den Kosten der Unterkunft zurückzuführen. Gegenüber der Haushaltsplanung ergibt sich auf Basis der aktuellen Aufwandsentwicklung eine Verbesserung von rd. 66 Mio. Euro. Eine weitere Ertragsverbesserung im Sozialbereich in Höhe von 22 Mio. Euro wird durch einen Forderungsverlust in der Teilplanzeile 14 ausgeglichen und ist damit haushaltsneutral. Wesentliche Mehrerträge resultie- ren darüber hinaus aus den Landeserstattungen für den Betrieb des Corona-Impfzentrums und die Testzentren am Flughafen Köln/Bonn und am Hauptbahnhof Köln (23,4 Mio. Euro). In der Teilplanzeile 07 werden Mehrerträge, im Wesentlichen aus Säumniszuschlägen und Mahnge- bühren aufgrund umfangreicher Nachveranschlagungen (11,5 Mio. Euro), durch Wenigererträge bei den Verwarnungs- und Bußgeldern im Bereich der Verkehrsüberwachung (11,9 Mio. Euro) sowie bei geplanten Erträgen aus der Klage Rettungshubschrauberstation Kalk, die entgegen der Planung in diesem Jahr aufgrund des andauernden Verfahrens nicht ergebniswirksam werden (4,5 Mio. Euro), egalisiert. Im Ergebnis ist die im Saldo gegenüber der Planung um 130,7 Mio. Euro verschlechterte Er- tragslage von den deutlichen Mindererträgen im Bereich der Allgemeinen Finanzwirtschaft (Steuern und Schlüsselzuweisungen) geprägt. Ergebnisverbessernd wirkt sich die Erhöhung der Bundesbeteiligung an den Kosten der Unterkunft aus. Die übrigen Mehrerträge (insbeson- dere aus Landeserstattungen und Fördermitteln) korrespondieren in der Regel mit Mehrauf- wendungen (vgl. Ausführungen zu ordentlichen Aufwendungen) sowie Mindererträgen und sind insofern haushaltsneutral. Personalaufwendungen Plan Haushalt Ist (30.04.2021) Prognose Plan Haushalt- Prognose 11 - Personalaufwendungen 1.237.289.495 371.199.893 1.225.039.511 12.249.984 12 - Versorgungsaufwendungen 58.778.500 38.030.354 58.778.500 0 Bei den Personalaufwendungen wird gegenüber der Planung von Dezernat I eine Unterschreitung von 12,2 Mio. Euro prognostiziert. In der Prognose sind coronabedingte Mehraufwendungen beim Gesundheitsamt berücksichtigt. Durch die Personalrekrutierungsmaßnahmen für das Gesundheitsamt sowie durch temporäre Aussetzungen von Auswahlrunden haben sich seit letztem Jahr die Neube- setzungen der Vakanzen sowie der Mehrstellen des Stellenplans 2020/2021 verzögert. Die sich auf- grund der Verzögerungen ergebenden Minderaufwendungen kompensieren die pandemiebedingten Personalmehraufwendungen, so dass das Personalbudget 2021 insgesamt als auskömmlich einge- schätzt wird. 4 ord. Aufwendungen ohne Personal Plan Haushalt Ist (30.04.2021) Prognose Plan Haushalt- Prognose 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstl. 610.485.949 172.946.431 678.613.666 -68.127.717 14 - Bilanzielle Abschreibungen 194.715.364 69.425.165 208.521.119 -13.805.755 15 - Transferaufwendungen 1.979.583.119 734.475.903 2.008.881.077 -29.297.958 16 - sonstige ordentl. Aufwendungen 942.967.356 300.683.243 966.359.016 -23.391.660 Summe ord. Aufw. ohne Personal 3.727.751.789 1.277.530.741 3.862.374.878 -134.623.090 Die gegenüber dem beschlossenen Plan höher prognostizierten Aufwendungen für Sach- und Dienst- leistungen sind zu großen Teilen auf Mehraufwendungen im Bereich der Schulträgeraufgaben zu- rückzuführen (43,6 Mio. Euro), wobei die Aufwendungen mehrheitlich durch Erträge aus Landeszu- schüssen und -erstattungen (Förderprogramme bzw. coronabedingte Erstattungen) in den Teilplan- zeilen 02 und 03 ausgeglichen werden. Weitere Mehraufwendungen von 5,6 Mio. Euro ergeben sich aus dem Betrieb der Corona-Testzentren am Hauptbahnhof und Flughafen Köln/Bonn, wobei mit Landeserstattungen in gleicher Höhe gerechnet wird (vgl. Teilplanzeile 06). Ebenfalls coronabedingt sind die Mehraufwendungen von 2,8 Mio. Euro aufgrund der Ausweitung der Teststrategie in den Kin- dertagesstätten, die gleichermaßen durch Landeserstattungen finanziert werden. Darüber hinaus ist das Ergebnis der Teilplanzeile 13 von verschiedenen gegenläufigen, für sich genommen nicht we- sentlichen Entwicklungen geprägt. Zum Teil wurden Bau- und Renovierungsmaßnahmen, auch coronabedingt, aus dem Vorjahr in das Jahr 2021 verschoben. Gleichzeitig können für 2021 geplante Baumaßnahmen erst in 2022 durchgeführt werden und führen entsprechend zu Wenigeraufwendun- gen. In der Teilplanzeile 14 führt die Buchung eines Forderungsverlustes von 22 Mio. Euro zur Planüber- schreitung. Dabei handelt es sich um eine Korrekturbuchung, im Ergebnis ist der Vorgang haushalts- neutral (vgl. Teilplanzeile 6). Gegenläufig wirken sich Verzögerungen bei Investitionen der Feuerwehr sowie im Schulbereich aus, die zu geringerem Abschreibungsaufwand führen. Wesentliche Mehraufwendungen in der Teilplanzeile 15 resultieren aus den Auswirkungen der KiBiz- Novelle (33,5 Mio. Euro), wobei diese durch entsprechende Landesmittel in der Teilplanzeile 02 aus- geglichen werden. Im Bereich der wirtschaftlichen Jugendhilfe wird mit Mehraufwendungen von 6,2 Mio. Euro gerechnet. Weitere Mehraufwendungen von 4,6 Mio. Euro werden aufgrund eines Anstiegs von akuten Wohnungsnotfällen sowie zur Finanzierung von Corona-Sondermaßnahmen im Kulturbe- reich (2,9 Mio. Euro) erwartet. Darüber hinaus entstehen Mehraufwendungen durch Verschiebungen bzw. Weiterleitung von Zuschüssen, die im Ergebnis haushaltsneutral sind. Demgegenüber stehen Verbesserungen im Bereich der allgemeinen Finanzwirtschaft aufgrund der gegenüber der Planung geringer ausfallenden Landschaftsumlage von 11,8 Mio. Euro sowie Verbes- serungen bei der Gewerbesteuerumlage aufgrund des geringeren Gewerbesteueraufkommens (8,8 Mio. Euro). Die Mehraufwendungen in der Teilplanzeile 16 ergeben sich insbesondere aus den Mehraufwendun- gen für den Betrieb des Corona-Impfzentrums von rd. 20 Mio. Euro, die nach derzeitigem Kenntnis- stand vollständig refinanziert werden (vgl. Teilplanzeile 06). Infolge der Corona-Pandemie ist die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Jobcenter deutlich gestiegen, wodurch bei den Kosten der Unterkunft unter Berücksichtigung einer leichten Verbesserung bei einmaligen Leistungen mit Mehraufwendun- gen von 8,3 Mio. Euro gerechnet wird. Finanzergebnis Plan Haushalt Ist (30.04.2021) Prognose Plan Haushalt- Prognose 19 - Finanzerträge -90.415.030 -4.454.932 -95.424.852 5.009.822 20 - Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen 118.291.000 11.649.382 90.268.693 28.022.307 Finanzergebnis 27.875.970 7.194.450 -5.156.159 33.032.129 Die Verbesserung beim Finanzergebnis resultiert in erster Linie aus Wenigeraufwendungen aufgrund 5 der voraussichtlich geringer als geplanten Neuaufnahmen von Krediten für Investitionen in Kombinati- on mit günstigen Zinsvereinbarungen. Hinzu kommen weitere Entlastungseffekte im Bereich Erstat- tungszinsen Gewerbesteuer, auch durch die Inanspruchnahme von gebildeten Drohverlustrückstel- lungen. Daneben führt die höher als geplant ausfallende Ausschüttung der StEB aus dem Jahreser- gebnis 2020 zu höheren Finanzerträgen. außerordentliches Ergebnis Plan Haushalt Ist (30.04.2021) Prognose Plan Haushalt- Prognose 23 - außerordentliche Erträge 0 0 -261.483.387 261.483.387 außerordentliches Ergebnis 0 0 -261.483.387 261.483.387 Im außerordentlichen Ergebnis wird kumuliert der coronabedingte Schaden der Stadt Köln im Haus- haltsjahr 2021 dargestellt, wobei der Großteil aus den Steuermindererträgen resultiert (203,5 Mio. Euro). In Bezug auf die Berücksichtigung der zusätzlichen Bundesbeteiligung an den Kosten der Unterkunft bei der Isolierung nach NKF-CIG hat der Gesetzgeber ein Wahlrecht eingeräumt, die Mehrerträge ganz oder teilweise zu berücksichtigen. Durch Ausübung dieses Wahlrechts im Jahresabschluss 2021 kann sich der zu isolierende Betrag entsprechend um bis zu rd. 60 Mio. Euro verringern, gleichzeitig würde sich das Jahresergebnis in dieser Höhe verschlechtern. Die detaillierten Erläuterungen zu allen Abweichungen > 2,5 Mio. Euro je Teilplan und Teilplanzeile sind der Anlage 2 zu entnehmen. Entwicklung der investiven Finanzrechnung In den Anlagen 3 (Dezernatssummen) und 4 (Abweichungen > 2,5 Mio. Euro) wird die Entwicklung der Investitionstätigkeit dargestellt. Zusammengefasst zeichnet sich auf Basis der Prognosen gegenüber dem beschlossenen Plan (Plan- Prognose) eine Verschlechterung der investiven Finanzrechnung um rd. 11,4 Mio. Euro ab. Der prog- nostizierte Anstieg der investiven Auszahlungen von rd. 23,7 Mio. Euro kann nur in Teilen durch in- vestive Mehreinzahlungen ausgeglichen werden. Entsprechend den Prognosen werden die investiven Einzahlungen um 12,3 Mio. Euro über dem ursprünglich geplanten Betrag liegen. Zusammenfassung investiv Plan Haushalt Fortg. Plan Ist (30.04.2021) Prognose Plan Haushalt- Prognose Summe investive Einzahlungen -160.621.221 -161.383.075 -53.467.680 -172.927.478 12.306.257 Summe investive Auszahlungen 504.981.782 636.144.593 96.967.902 528.707.741 -23.725.959 Saldo 344.360.561 474.761.518 43.500.221 355.780.263 -11.419.702 In 2020 konnte ein Teil der investiven Maßnahmen aufgrund von Verzögerungen nicht durchgeführt werden. Diese Mittel wurden im Rahmen von Ermächtigungsübertragungen von 2020 nach 2021 übertragen, was in der Differenz zwischen dem beschlossenen und dem fortgeschriebenen Plan bei den investiven Auszahlungen (131,1 Mio. Euro) deutlich wird. Im Vergleich des fortgeschriebenen Planwertes mit der Prognose ergibt sich entsprechend auf der Auszahlungsseite eine gesamtstädti- sche Verbesserung in Höhe von rd. 107,4 Mio. Euro. Bewertung Das voraussichtliche Jahresergebnis 2021 der Stadt Köln ist insbesondere auf der Ertragsseite, aber auch auf der Aufwandsseite weiterhin massiv von den Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägt. Die Landeserstattungen, z.B. für die Mehraufwendungen des Impfzentrums und der Testzentren so- wie zur Deckung der Erstattungen der Elternbeiträge, können den Großteil der coronabedingten Mehraufwendungen, aber nur einen kleinen Teil der coronabedingten Ertragsausfälle decken. Haus- 6 haltsverbesserungen in verschiedenen Bereichen werden durch den Ertragseinbruch bei den Schlüs- selzuweisungen egalisiert. Die einzige echte Finanzhilfe, die sich ergebnisverbessernd auswirkt, ist die im Vorjahr verabschiedete Erhöhung der Bundesbeteiligung an den Kosten der Unterkunft. Durch die Isolierung nach NKF-CIG, die im Berichtswesen über das außerordentliche Ergebnis dar- gestellt wird, ist das voraussichtliche Jahresergebnis zwar ausgeglichen. Die gebildete Bilanzierungs- hilfe wird jedoch in Folgejahren ratierlich abgeschrieben oder alternativ unmittelbar mit der allgemei- nen Rücklage verrechnet, wodurch zukünftige Generationen belastet werden. Insofern wird durch die Bilanzierungshilfe zwar eine Verbesserung des aktuellen Jahresergebnisses erreicht, sie kann aber nicht die weiterhin dringend benötigte echte finanzielle Unterstützung der Kommunen durch Land und Bund ersetzen. Die drastischen Auswirkungen der Pandemie im Bereich der allgemeinen Finanzwirtschaft bedingen eine gesamtstädtische Priorisierung hinsichtlich der Haushaltsplanaufstellung 2022ff. sowie einen maßvollen Umgang mit allen Budgets im Haushaltsjahr 2021. Das nächste Prognoseberichtswesen ist zum Buchungsstand 31.07.2021 geplant (haushaltsrechtli- che Unterrichtung im Rat am 16.09.2021). Der Rat wird damit vierteljährlich gem. § 2 Abs. 2 NKF-CIG über die Entwicklung der finanziellen Lage informiert. gez. i.V. Prof. Dr. Diemert
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2173/2021
- Typ
- Haushaltsrechtl. Unterrichtung d. Rates
- Datum
- 17.06.2021
- Erstellt
- 04.06.2021 11:50