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AN/0798/2026

Anfrage zur Gesundheitsversorung von trans* Personen

Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates 07.05.2026

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Nächste Beratung: Stadtarbeitsgemeinschaft Queerpolitik, Sitzung am 10.09.2026, TOP 2.4

Anfrage zur Gesundheitsversorgung von trans* Personen

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Anfrage zur Gesundheitsversorgung von trans* Personen

3078 Zeichen

SCHLAU Köln e.V . 
Lindenstraße 2 
50674 Köln 
 
 
 
 
 
 
 
Anfrage zur Gesundheitsversorgung von trans* Personen, Sitzung der Stadt Arbeitsgemeinschaft 
Queerpolitik am 28.05.2026 
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, 
rubicon e.V. und SCHLAU Köln e.V . bitten darum, die folgende Anfrage auf die Tagesordnung der StadtAG 
Queerpolitik am 28.05. zu setzen. 
die Sonderauswertung der Lebenslagenstudie für Köln 0221/2026 zeichnet ein alarmierendes Bild zur 
Gesundheitsversorgung von trans* und nicht-binären Personen in unserer Stadt. Die Ergebnisse 
weisen auf erhebliche Benachteiligungen beim Zugang zu einer bedarfsgerechten und 
diskriminierungsfreien Versorgung hin. 
66 % der trans* Personen und 73 % der nicht-binären Personen geben an, geringere Chancen auf 
eine kompetente Gesundheitsversorgung zu haben. Zudem berichten 35 % der trans* Personen und 
67 % der nicht-binären Personen, überwiegend negative Erfahrungen im Gesundheitswesen aufgrund 
ihrer Geschlechtsidentität gemacht zu haben. Diese Diskriminierungserfahrungen spiegeln sich auch 
im Gesundheitszustand wider: Über ein Drittel der binären trans* Personen und fast jede zweite 
nicht-binäre Person beschreibt den eigenen Gesundheitszustand als mittelmäßig bis schlecht. 
Besonders auffällig ist die hohe Zahl diagnostizierter Depressionen: 88 % der binären trans* 
Personen und 66 % der nicht-binären Personen sind betroffen. 
Vor diesem Hintergrund bitte ich um die Beantwortung folgender Fragen: 
• Welche Problemfelder und Barrieren sieht das Gesundheitsamt für TIN* Personen in der 
kommunalen Gesundheitsversorgung, die zu den vielen negativen Erfahrungen und der 
wahrgenommene Ungleichbehandlung beitragen?  
• Welche Strategien und Maßnahmen gibt es im Gesundheitsamt bereits, um die spezifischen 
gesundheitlichen Bedarfe von trans* und inter* Personen zu berücksichtigen und zu 
unterstützen? 
• Was würde das Gesundheitsamt benötigen, um eine gleichberechtigte Versorgung von TIN* 
Personen innerhalb ihrer Handlungsmöglichkeiten zu gewährleiten? 
• Angesichts des hohen Vorkommens an Depressionen bei trans* Personen, welche Bedarfe 
sieht das Gesundheitsamt speziell in Bezug auf mentale Gesundheit , um diese Zielgruppe 
ausreichend zu unterstützen? 
• Im Bereich der Geschlechtsinkongruenz haben sich mit dem Übergang von ICD-10 zu ICD-11 
sowie durch neue psychosoziale, chirurgische und endokrinologische Leitlinien wesentliche 
fachliche Standards verändert. Wie stellt das Gesundheitsamt – insbesondere im 
sozialpsychiatrischen und amtsärztlichen Dienst – eine ausreichende und aktuelle Schulung 
des Personals sicher?  
Es wird darum gebeten, die Beantwortung der Anfrage auch den Mitgliedern des 
Gesundheitsauschusses und des Gleichstellungsauschusses zur Kenntnis zu geben. 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
 
 
Mai Grundmann 
An  
Oberbürgermeister Torsten Burmester Vorsitzender der 
StadtAG Queerpolitik 
Stadt Köln, Geschäftsstelle der Stadt AG Queerpolitik 
Amt für Integration und Vielfalt 
 
Mai Grundmann 
SCHLAU Köln e.V . 
mai.grundmann@schlau-
koeln.de 
 
Köln, 06.05.2026

Beratungsverlauf (1)

10.09.2026 Stadtarbeitsgemeinschaft Queerpolitik
TOP 2.4 Antrag / Anfrage
Zur Sitzung

Orte (1)

  • Lindenstraße 2

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Details

Aktenzeichen
AN/0798/2026
Typ
Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates
Datum
07.05.2026
Erstellt
07.05.2026 13:46