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0611/2023

Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.08.2021 für die Bühnen der Stadt Köln

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 25.05.2023

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Anlage 6 - Spartenbezogene Eigenkapitalentwicklung

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Ansehen

Anlage 2 - GuV

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Ansehen

Anlage 3 Anhang

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Ansehen

Anlage 4 - Lagebericht

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Ansehen

Anlage 5 - Fragenkatalog nach § 53 HGrG

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Ansehen

Anlage 8 - Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

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Ansehen

Anlage 7 - Ergebnisverwendungsvorschlag

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Ansehen

Anlage 1 - Bilanz

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Ansehen

Beschlussvorlage Rat

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Ansehen

Anlage 6 - Spartenbezogene Eigenkapitalentwicklung

2802 Zeichen

Jahresabschluss 2020/21 
Anlage 6 
Spartenbezogene Eigenkapitalentwicklung

Anlage 6 
Sparte 
Stammkapital 
Gewinnrücklagen Zweck: Sanierung 
Zweck: Tanz BoD 
Zweck: Interim 
Zweck: Oper 
Zweck: Schauspiel 
Zweck: Tanz 
Zweck: Service (actori) 
Bilanzergebnis Spielbetrieb 
Oper 
Schauspiel 
Tanz BoD 
Service 
Tanz Köln 
Interim 
Oper 
Schauspiel 
Service 
Sanierung 
Oper 
Schauspiel 
Service 
Eigenkapital Bühnen 
Spartenbezogene Entwicklung des Eigenkapitals der Bühnen im Zeitraum 1.9.2000 bis 1.9.2021 (Ausschnitt 1.9.2017-1.9.2021)   
Stand         
1.9.        
2017 
Ergebnis- 
verwendg. 
2016/17 
Ergebnis 
2017 /     
2018 
Stand         
1.9.        
2018 
Ergebnis- 
verwendg. 
2017/18 
Ergebnis 
2018 /     
2019 
Stand         
1.9.        
2019 
Ergebnis- 
verwendg. 
2018/19 
Ergebnis 
2019 /     
2020 
Stand         
1.9.        
2020 
Ergebnis- 
verwendg. 
2019/20 
Stand         
1.9.2020 
nach EV 
Ergebnis 
2020 /     
2021 
Stand         
1.9.        
2021 
Ergebnis- 
verwendg. 
2020/21 
Stand         
1.9.2021 
nach EV 
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEU R TEUR TEUR 
+50 0 0 +50 0 0 +50 0 0 +50 0 +50 0 +50 0 +50 
+9.635 -605 0 +9.030 -532 0 +8.498 -1.316 0 +7.182 +1.404 +8.5 86 0 +8.586 0 +8.586 
0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 +250 +250 0 +250 +972 +1.222 
+1.274 0 0 +1.274 0 0 +1.274 -652 0 +622 0 +622 0 +622 0 +622 
0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 +799 +799 
0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 +141 +141 
+66 +66 
0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 +150 +150 
+10.909 -605 0 +10.304 -532 0 +9.772 -1.968 0 +7.804 +1.654 +9 .458 0 +9.458 +2.128 +11.586 
-1.250 0 -1.018 -2.268 0 -728 -2.996 0 +2.298 -698 0 -698 +8.94 7 +8.249 -7.240 +1.009 
+1.819 0 -659 +1.160 0 -2.233 -1.073 0 +1.207 +134 -250 -116 +4 .014 +3.898 -3.898 0
0 0 0 0 0 0 0 0 +198 +198 0 +198 -569 -371 0 -371 
+150 0 0 +150 0 0 +150 0 0 +150 0 +150 0 +150 -150 0
+287 0 +44 +331 0 +45 +376 0 +243 +619 0 +619 +162 +781 -766 +15 
+1.006 0 -1.633 -627 0 -2.916 -3.543 0 +3.946 +403 -250 +153 +1 2.554 +12.707 -12.054 +653 
+1.696 0 +36 +1.732 0 -878 +854 +878 -104 +1.628 0 +1.628 +241 + 1.869 0 +1.869 
-476 0 +96 -380 0 +226 -154 -226 -585 -965 0 -965 -144 -1.109 0 -1 .109 
0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 
+1.220 0 +132 +1.352 0 -652 +700 +652 -689 +663 0 +663 +97 +760 0 +760 
-377 +382 -336 -331 +336 -830 -825 +830 +885 +890 -885 +5 -6.26 2 -6.257 +6.262 +5 
-220 +223 -196 -193 +196 -486 -483 +486 +519 +522 -519 +3 -3.66 4 -3.661 +3.664 +3 
+155 0 0 +155 0 0 +155 0 0 +155 0 +155 0 +155 0 +155 
-442 +605 -532 -369 +532 -1.316 -1.153 +1.316 +1.404 +1.567 - 1.404 +163 -9.926 -9.763 +9.926 +163 
+1.784 +605 -2.033 +356 +532 -4.884 -3.996 +1.968 +4.661 +2. 633 -1.654 +979 +2.725 +3.704 -2.128 +1.576 
12.743 0 -2.033 +10.710 0 -4.884 +5.826 0 +4.661 +10.487 0 + 10.487 +2.725 +13.212 0 +13.212

Anlage 2 - GuV

1733 Zeichen

Jahresabschluss 2020/21
Anlage 2
Gewinn- und Verlustrechnung

Anlage 2
Bühnen der Stadt Köln, Köln
Gewinn- und Verlustrechnung
für das Wirtschaftsjahr 2020/21
2021
EUR
2020
EUR
1. Umsatzerlöse 759.012,40 4.538.366,94
2. Erhöhung/Verminderung des Bestands
an fertigen und unfertigen
Erzeugnissen 1.319.600,00 -87.200,00
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 1.557.900,00 1.588.190,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 89.630.213,49 80.876.278,85
93.266.725,89 86.915.635,79
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene
Waren -1.412.879,91 -1.530.843,19
b) Aufwendungen für bezogene
Leistungen -10.685.400,67 -13.012.193,34
-12.098.280,58 -14.543.036,53
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -34.201.433,60 -37.089.523,86
b) Soziale Abgaben und
Aufwendungen für
Altersversorgung und für
Unterstützung -9.711.292,55 -10.605.945,28
-43.912.726,15 -47.695.469,14
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und
Sachanlagen -4.568.463,70 -4.724.799,15
-4.568.463,70 -4.724.799,15
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -29.425.385,51 -14.851.174,71
3.261.869,95 5.101.156,26
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.766,43 5.971,81
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -479.640,37 -495.895,81
-473.873,94 -489.924,00
2.787.996,01 4.611.232,26
11. Steuern vom Einkommen und vom
Ertrag 3.761,96 -416,00
12. Ergebnis nach Steuern 2.791.757,97 4.610.816,26
13. Sonstige Steuern -67.244,36 49.844,57
14. Jahresgewinn/-verlust 2.724.513,61 4.660.660,83
15. Gewinn/-verlustvortrag 2.633.508,78 -3.995.092,62
16. Einstellungen in Gewinnrücklagen -1.654.584,22 0,00
17. Entnahmen aus Gewinnrücklagen 0,00 1.967.940,57
18. Bilanzgewinn/-verlust 3.703.438,17 2.633.508,78

Anlage 3 Anhang

39 Zeichen

Jahresabschluss 2020/21
Anlage 3
Anhang

Anlage 4 - Lagebericht

44 Zeichen

Jahresabschluss 2020/21
Anlage 4
Lagebericht

Anlage 5 - Fragenkatalog nach § 53 HGrG

60 Zeichen

Jahresabschluss 2020/21
Anlage 5
Fragenkatalog nach §53 HGrG

Anlage 8 - Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

9588 Zeichen

Jahresabschluss 2020/21
Anlage 8
Bestätigungsvermerk des 
Abschlussprüfers

Anlage 5 
Seite 1 
 
Bühnen der Stadt Köln 
 
Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers 
 
An die Bühnen der Stadt Köln 
 
Prüfungsurteile 
 
Wir haben den Jahresabschluss der Bühnen der Stadt Köln
 –  bestehend aus der Bilanz zum 
31. August 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr 2020/21 sowie 
dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden –  ge-
prüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bühnen der Stadt Köln für das Wirtschafts-
jahr vom 1. September 2020 bis zum 31. August 2021 geprüft. 
 
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse 
 
–  entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den Vorschriften 
der Nordrhein-Westfälischen Eigenbetriebsverordnung i. V. m. den einschlägigen deut-
schen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt 
unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tat-
sächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Eigen-
betriebes zum 31. August 2021 sowie seiner Ertragslage für das Wirtschaftsjahr vom 
1. September 2020 bis zum 31. August 2021 und 
  
–  vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der 
Bühnen. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jah-
resabschluss, entspricht den Vorschriften des § 103 Abs. 1 GO NRW i. V. m. § 289 HGB 
und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. 
 
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen 
gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat.

Anlage 5 
Seite 2 
 
Grundlage für die Prüfungsurteile 
 
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung 
mit § 317 HGB und den Vorschriften der Nordrhein-Westfälischen Eigenbetriebsverordnung un-
ter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze 
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vor-
schriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prü-
fung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerkes weiter-
gehend beschrieben. Wir sind von dem Eigenbetrieb unabhängig in Übereinstimmung mit den 
deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen 
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der 
Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um 
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. 
 
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht 
 
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der 
den Vorschriften der Nordrhein-Westfälischen Eigenbetriebsverordnung i. V. m. den einschlägi-
gen deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen we-
sentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der 
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen ent-
sprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Bühnen
 vermittelt. Ferner sind 
die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung 
mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, 
um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen –  beab-
sichtigten oder unbeabsichtigten –  falschen Darstellungen ist. 
 
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, 
die Fähigkeit der Bühnen zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weite-
ren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Un-
ternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwort-
lich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unterneh-
menstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten ent-
gegenstehen.

Anlage 5 
Seite 3 
 
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, 
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Bühnen vermittelt sowie in allen wesentli-
chen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den Vorschriften der Nordrhein-
Westfälischen Eigenbetriebsverordnung i. V. m. den einschlägigen deutschen für Kapitalgesell-
schaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der 
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwort-
lich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, 
um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden Vorschrif-
ten der Nordrhein-Westfälischen Eigenbetriebsverordnung i. V. m. den einschlägigen deutschen 
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um 
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. 
 
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des 
Lageberichtes 
 
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss 
als Ganzes frei von wesentlichen –  beabsichtigten oder unbeabsichtigten –  falschen Darstellun-
gen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Bühnen ver-
mittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der 
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den Vorschriften der Nordrhein-
Westfälischen Eigenbetriebsverordnung i. V. m. den einschlägigen deutschen für Kapitalgesell-
schaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der 
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der 
unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. 
 
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine 
in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer 
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte 
Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus 
Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn ver-
nünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage 
dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von 
Adressaten beeinflussen.

Anlage 5 
Seite 4 
 
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische 
Grundhaltung. Darüber hinaus 
 
–  identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher –  beabsichtigter oder unbeabsich-
tigter –  falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen 
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnach-
weise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu 
dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist 
bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, 
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Au-
ßerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. 
  
–  gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten 
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichtes relevanten Vorkehrun-
gen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Um-
ständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit 
dieser Systeme der Bühnen
 abzugeben. 
  
–  beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten 
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern 
dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. 
  
–  ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertre-
tern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätig-
keit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsi-
cherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame 
Zweifel an der Fähigkeit der Bühnen
 zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen 
können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, 
sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresab-
schluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemes-
sen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolge-
rungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerkes erlangten 
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu füh-
ren, dass die Bühnen ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen können.

Anlage 7 - Ergebnisverwendungsvorschlag

61 Zeichen

Jahresabschluss 2020/21
Anlage 7
Ergebnisverwendungsvorschlag

Anlage 1 - Bilanz

2403 Zeichen

Jahresabschluss 2020/21
Anlage 1
Bilanz

Anlage 1
Bühnen der Stadt Köln, Köln
Bilanz zum 31. August 2021
A K T I V A
31.08.2021 31.08.2020
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen,
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte 114.591,00 190.125,00
114.591,00 190.125,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke mit Betriebsbauten 20.204.957,00 21.372.620,00
2. Maschinen und maschinelle Anlagen 10.632.517,00 4.404.917,00
3. Betriebs-und Geschäftsausstattung 4.946.503,00 5.230.284,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 432.730.327,72 396.818.823,04
468.514.304,72 427.826.644,04
468.628.895,72 428.016.769,04
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 305.805,00 318.265,00
2. Unfertige Leistungen 5.278.000,00 3.958.400,00
5.583.805,00 4.276.665,00
II. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 248.756,27 164.180,38
2. Forderungen gegen die Stadt Köln 50.380.919,82 9.412.289,21
3. Forderungen gegen Eigenbetriebe 89.993,91 0,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 15.916.141,26 6.865.512,36
66.635.811,26 16.441.981,95
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben
bei Kreditinstituten und Schecks 36.690.659,93 265.102,63
108.910.276,19 20.983.749,58
C. Rechnungsabgrenzungsposten 643.749,05 475.215,90
578.182.920,96 449.475.734,52
P A S S I V A
31.8.2021 31.08.2020
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnrücklagen 9.458.172,84 7.803.588,62
III. Bilanzgewinn
1. Gewinn/Verlust des Vorjahres 978.924,56 -2.027.152,05
2. Jahresgewinn/Jahresverlust 2.724.513,61 4.660.660,83
3.703.438,17 2.633.508,78
13.211.611,01 10.487.097,40
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum
Anlagevermögen 18.717.244,96 19.822.712,27
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen 5.147.674,00 5.566.946,00
2. Sonstige Rückstellungen 12.919.310,00 13.387.430,00
18.066.984,00 18.954.376,00
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 132.546.194,85 93.315.113,51
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.549.435,44 6.186.642,74
3. Verbindlichkeiten gegenüber Eigenbetrieben 0,00 935.685,62
4. Sonstige Verbindlichkeiten 385.323.613,23 290.129.857,38
526.419.243,52 390.567.299,25
E. Rechnungsabgrenzungsposten 1.767.837,47 9.644.249,60
578.182.920,96 449.475.734,52

Beschlussvorlage Rat

16761 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VII/46 
 
Vorlagen-Nummer 
 0611/2023 
Freigabedatum 
25.05.2023  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.08.2021 für die Bühnen der Stadt Köln
  
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
 
1. Der Rat der Stadt Köln stellt gem. § 4c der Betriebssatzung der Bühnen der Stadt Köln in 
Verbindung mit § 26 Abs. 1 der Eigenbetriebsverordnung für das Land Nordrhein -
Westfalen (EigVO NRW) den Jahresabschluss zum 31.08.2021 sowie den Lagebericht für 
das Wirtschaftsjahr vom 01.09.2020 bis 31.08.2021 mit dem uneingeschränkten Bestäti-
gungsvermerk vom 15.06.2022 der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft SWS Schüllermann 
AG für die Bühnen der Stadt Köln fest. 
 
2. Im Wirtschaftsjahr 2020/21 haben die Bühnen einen Jahresüberschuss in Höhe von 
2.724.513,61 € erwirtschaftet. Nach Verrechnung mit dem Bilanzgewinn des Vorjahres in 
Höhe von 2.633.508,78 € sowie den vom Rat der Stadt Köln beschlossenen Einstellungen 
in zweckgebundene Gewinnrücklagen in Höhe von 1.654.584,22 € (Ratsbeschluss 
3429/2021 vom 03.02.2022) wird zum 31.08.2021 ein Bilanzgewinn in Höhe von 
3.703.438,17 € ausgewiesen. Von diesem sollen zweckgebundene Gewinnrücklagen in 
Höhe von 2.127.600,00 € wie folgt dotiert werden: 
 
a. Tanzprojekt Ballet of Difference:      972.400,00 € 
b. Aktualisierungen actori-Untersuchung:    150.000,00 € 
c. Ausgleich kalkulierter künftiger Fehlbeträge Oper:  798.600,00 € 
d. Ausgleich kalkulierter künftiger Fehlbeträge Schauspiel: 140.600,00 € 
e. Ausgleich kalkulierter künftiger Fehlbeträge Tanz:     66.000,00 € 
 
Bühnenintern soll der laufende Verlust 2020/21 im Bereich der Sanierung (9.926.358,84 
€) mit dem zugleich im Spielbetrieb erzielten Überschuss 2020/21 verrechnet und damit 
ausgeglichen werden.  
 
Der verbleibende Bilanzgewinn in Höhe von 1.575.838,17 € soll auf neue Rechnung vor-
getragen werden.  
 
3. Damit stellt sich das Eigenkapital der Bühnen nach Ergebnisverwendung wie folgt dar: 
Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln 06.06.2023 
Finanzausschuss 12.06.2023 
Rat 15.06.2023

2 
 
Gezeichnetes Kapital 
 
50.000,00 € 
Gewinnrücklagen (zweckgebunden) 
    Service (Aktualisierungen actori-Untersuchung) 150.000,00 € 
   Spielbetrieb (Tanzprojekt BoD) 1.222.400,00 € 
   Spielbetrieb (Oper, Schauspiel, Tanz) 1.005.200,00 € 
   Interim  
  
622.081,35 € 
   Sanierung 
  
8.586.091,49 € 
    
11.585.772,84 € 
     
Bilanzgewinn 
  
1.575.838,17 € 
Eigenkapital 31.08.2021 
 
13.211.611,01 € 
 
 
 
4. Der Betriebsleitung wird Entlastung erteilt. 
 
5. Dem Betriebsausschuss wird (gem. § 4 EigVO NRW) Entlastung erteilt.

3 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung 
 
MANAGEMENT SUMMARY ZUM JAHRESABSCHLUSS UND LAGEBERICHT 2020/21 
DER BÜHNEN: 
 
I. Übersicht 
 
Das Wirtschaftsjahr 2020/21 endet mit einem Jahresüberschuss von 2.724,5 T€, der sich aus 
den bühnenbetrieblichen Bereichen wie folgt ableitet: 
 
    Spielbetrieb 
  
    12.554,1 T€ 
Interim 
  
           96,8 T€ 
Sanierung 
  
     -9.926,4 T€ 
Jahresüberschuss 2020/21         2.724,5 T€ 
 
 
Unter Einschluss der Ergebnisverwendung entwickeln sich Eigenkapital und zweckgebundene 
Gewinnrücklagen der Bühnen im Wirtschaftsjahr 2020/21 wie folgt: 
 
   
 
 
  
  
  Jahres- Ergebnisver- Stand 
  
Vortrag überschuss wendung 31.08.2021 
  
  2020/21 2020/21   
Gezeichnetes Kapital 
 
     50,0 T€         0,0 T€         0,0 T€       50,0 T€ 
Gewinnrücklagen 
        Spielbetrieb  
 
0,0 T€ 0,0 T€ 1.005,2 T€ 1.005,2 T€ 
   Spielbetrieb (BoD) 
 
250,0 T€ 0,0 T€ 972,4 T€   1.222,4 T€ 
   Interim 
 
622,1 T€ 0,0 T€         0,0 T€     622,1 T€ 
   Aktualisierungen 
   actori-Untersuchung  0,0 T€ 0,0 T€ 150,0 T€ 150,0 T€ 
   Sanierung 
 
8.586,1 T€ 0,0 T€ 0,0 T€  8.586,1 T€ 
  
9.458,2 T€         0,0 T€ 2.127,6 T€ 11.585,8 T€ 
Bilanzgewinn 
 
978,9 T€ 2.724,5 T€ -2.127,6 T€ 1.575,8 T€ 
Eigenkapital 
 
10.487,1 T€ 2.724,5 T€         0,0 T€ 13.211,6 T€ 
 
 
II. Feststellungen und Erläuterungen zur Rechnungslegung 
 
1. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen

4 
 Die Bücher sind ordnungsgemäß geführt. 
 Die Buchungen sind ordnungsgemäß belegt und sachlich richtig. 
 Das eingerichtete rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem ist angemessen. 
 Es erfolgten keine Beanstandungen. 
 
2. Jahresabschluss 
 Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind ordnungsgemäß aus der Buch-
führung und den weiteren geprüften Unterlagen abgeleitet. 
 Das handelsrechtliche Gliederungsschema für die Bilanz und die GuV (Gesamtkosten-
verfahren) wurde unverändert angewandt. 
 Die Ansatz-, Ausweis- und Bewertungsvorschriften wurden beachtet. 
 Die Angaben im Anhang sind vollständig und ordnungsgemäß. 
 
3. Lagebericht 
 Der Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften. 
 Die Darstellung im Lagebericht ist zutreffend. 
 Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss. 
 Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung sind zutreffend darge-
stellt. 
 
4. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundlagen und sachverhaltsgestaltende Maßnahmen 
 Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erfolgten unter der Annahme der Unter-
nehmensfortführung und sind an handelsrechtlichen Bestimmungen ausgerichtet. 
 
5. Gesamtaussage 
 Der Jahresabschluss 2020/21 der Bühnen vermittelt ein den tatsächlichen Ver-
hältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der 
Einrichtung. 
 
 
III. Feststellungen gemäß § 53 HGrG 
 
Im Fragenkatalog zur Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung und der wirt-
schaftlichen Verhältnisse nach § 53 HGrG wurde im Fragenkreis 5 von den Wirtschaftsprüfern 
festgestellt, dass vor dem Hintergrund der im Geschäftsjahr 2020/21 erfolgten Anlage liquider 
Mittel bei der Greensill Bank AG mit den im Anhang zum Jahresabschluss dargestellten Fol-
gen eine „Richtlinie für Liquiditätsanlagen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtu ng Bühnen 
Köln“ erarbeitet und am 15.05.2022 in Kraft gesetzt wurde. 
 
 
IV. Erläuterungen zu den Teilbereichen  
 
Bezogen auf die bühnenbetrieblichen Teilbereiche Spielbetrieb, Interim und Sanierung stellt 
sich das Jahresergebnis 2020/21 gegenüber dem Wirtschaftsplan 2020/21 wie folgt dar: 
 
         
   
Wirtschafts- Jahresergebnis Abweichung 
   
plan 2020/21 2020/21     
Spielbetrieb 
       
 
Betriebsergebnis -62.740 T€ -50.949 T€ 11.791 T€ 
 
Investitionsergebnis 1) -850 T€ -1.159 T€ -309 T€ 
 
Finanzergebnis 1) -432 T€ -456 T€ -24 T€ 
 
Neutrales Ergebnis 70 T€ 546 T€ 476 T€ 
   
-63.952 T€ -52.018 T€ 11.934 T€ 
Interim 
 
-9.760 T€ -10.396 T€ -636 T€ 
Sanierung Offenbachplatz 1) -5.598 T€ -15.524 T€ -9.926 T€

5 
Ergebnis Bühnen vor BKZ -79.310 T€ -77.938 T€ 1.372 T€ 
         Betriebskostenzuschuss 
      
 
Spielbetrieb 64.379 T€ 64.572 T€ 193 T€ 
 
Interim 
 
9.760 T€ 10.493 T€ 733 T€ 
 
Sanierung Offenbachplatz 5.598 T€ 5.598 T€ 0 T€ 
 
Sanierung OPZ 193 T€ 0 T€ -193 T€ 
   
79.930 T€ 80.663 T€ 733 T€ 
Jahresergebnis 2020/21 620 T€ 2.725 T€ 2.105 T€ 
         Veränderung Gewinnrücklagen 
      
 
beschlossene Einstellungen 0 T€ -1.655 T€ -1.655 T€ 
 
geplante Einstellungen 0  T€ -2.128 T€ -2.128 T€ 
Planergebnis 2020/21 (nach Ergebnisverwen-
dung) 620 T€ -1.058 T€ -1.678 T€ 
         
 
Gewinnvortrag 2.634 2) T€ 2.634 T€ 0 T€ 
Bilanzergebnis 2020/21 3.254 T€ 1.576 T€ -1.678 T€ 
         1) ohne Abschreibungen / Zinsen Sanierung; Ausweis unter "Sanierung Offenbachplatz" 
2) = war im Zeitpunkt der Erstellung des Wirtschaftsplans noch nicht bekannt. 
  
 
1. Teilbereich Spielbetrieb in der Spielzeit 2020/21 
 
Die Bühnen Köln starteten unter erschwerten Bedingungen in die Spielzeit 2020/21. Im Herbst 
2020 verschlechterte sich die pandemische Lage und die Infektionszahlen stiegen rapide an. 
Am 02.11.2020 wurde in Deutschland ein „Lockdown Light“ ausgerufen, der dann im Dezem-
ber und Januar weiter verschärft wurde. Als eine Maßnahme zur Pandemiebekämpfung wurde 
die Einstellung des Spielbetriebs verordnet. Auch die Bühnen Köln mussten nur zwei Monate 
nach Wiederaufnahme des Spielbetriebs wieder schließen und konnten bis Juni 2021 keinen 
klassischen Spielbetrieb anbieten. 
 
Vor diesem Hintergrund verschlechterte sich die Eigenleistung (Erträge ohne Betriebskosten-
zuschüsse und Landeszuschuss) gegenüber dem Vorjahr um 541 T€. Unter Berücksichtigung 
der Mittel aus dem städtischen Betriebskostenzuschuss und dem Landeszuschuss, die nicht 
nur in unveränderter Höhe gewährt wurden, sondern per Saldo anstiegen, kam es aber insge-
samt zu ein er Erhöhung der betrieblichen Erträge (+2.611). Diesen standen in 2020/21 die 
Corona-Pandemie verursachten überproportionalen Kostenreduzierungen gegenüber (-5.672 
T€). Dies waren im Wesentlichen die Einsparungen im Materialaufwand ( -2.399 T€), im Per-
sonalaufwand (-3.909 T€), bei den Kosten für  Werbung und Öffentlichkeitsarbeit ( -146 T€) 
sowie den übrigen betrieblichen Kosten ( -88 T€), denen Kostenanstiege bei der Gebäudebe-
wirtschaftung (+125 T€) und im Bereich der Verwaltung (+745 T€) gegenüberstanden. Damit 
erhöhte sich das Betriebsergebnis gegenüber dem Vorjahr um 8.283 T€. Unter Einschluss der 
Veränderung von Investitionsergebnis (-28 T€), Finanzergebnis (-9 T€) und Neutralem Ergeb-
nis (+363 T€) verbesserte sich das Ergebnis des Spielbetriebs um 8.609 T€, 
 
Ein detailliertes Bild ergibt sich aus der Spartenbetrachtung: 
 
a) Oper 
 
An der Oper Köln war die Spielzeit 2020/21 – wie an vielen anderen Theatern auch – vom 
Bestreben geprägt, trotz der Corona -Pandemie für das Publikum ein ansprechendes, 
künstlerisch hochwertiges Programm zu bieten. Mit der Neuproduktion „Die Zauberflöte“ 
gelang es, live zu spielen und unter Corona -Auflagen zumindest den Anschein von ‚Nor-

6 
malität‘ zu bieten. 
Die Neuproduktionen der Opern „Written on Skin“ und „Die tote Stadt“ mussten unterdes-
sen als Stream präsentiert werden. Am Ende der Spielzeit gab es nochmals einen ‚Live -
Höhepunkt‘ mit der vor Publikum präsentierten Neuproduktion der Oper „Faust“. 
 
Die Premiere der Kinderoper „Pünktchen und Anton“ fand als Stream statt sowie auch die 
Neuproduktion „Götterdämmerung“, womit das große Projekt „Ring des Nibelungen (für 
Jung und Alt)“ einen erfolgreichen Abschluss fand, trotz der epidemischen Situation.  
Die Auslastung der realisierten Inszenierungen verschlechterte sich gegenüber dem Vor-
jahr auf insgesamt 90,4% bei 6.181 Besucher*innen. 
 
In Anbetracht der pandemie -bedingten Besonderheiten der Ertragslage der Bühnen in 
2020/21 zeigt sich für die Oper im Spielbetrieb ein Ergebnis von +8.947 T€, was einer 
Planabweichung von +8.119 T€ entspricht.  
 
 
b) Schauspiel 
 
Die Spielzeit 2020/21 am Schauspiel Köln war erneut durch den Ausnahmezustand rund 
um die Covid-Pandemie geprägt und forderte höchste Flexibilität. Trotz des Ausnahmezu-
stands hat das Schauspiel Köln eine ambitionierte Spielzeit konzipier t. Für einen span-
nenden Auftakt in die Spielzeit sorgten Inszenierungen, die – passend zu der pandemi-
schen Lage – auf kreative Art den Raum des Depots bespielten und alternative Situatio-
nen jenseits der klassischen Guckkastenbühne schufen. Auf diese Weise war es möglich, 
sich von der engen Sitzplatzsituation im Zuschauer*innenraum zu lösen und größeren Ab-
stand zwischen den Theaterbesucher*innen zu halten. In der Inszenierung „Warten auf 
Godot“ saß das Publikum auf der Bühne, während die Darsteller zwischen den Sitzreihen 
des Depot 1 aufführten. Mit der Parcours-Inszenierung „Schwarzwasser“ wurde gleich das 
komplette Depot inklusive Backstagebereich zur Bühne. Der Wunsch, den Spielbetrieb im 
Depot nach dem Lockdown wiederaufzunehmen, führte zu überraschenden, künstlerisch 
aufregenden Theaterkonzepten. 
 
Im Schauspiel verbesserte sich die auf Basis der realisierten Produktionen erzielte Auslas-
tungsquote auf 93,0% bei 3.933 Besucher*innen. 
 
Das Spartenergebnis des Schauspiels im Spielbetrieb beträgt im Rahmen der Pandemie-
bedingten Besonderheiten der Ertragslage der Bühnen in 2020/21 3.445 T€ und weicht 
damit um +3.353 T€ vom Wirtschaftsplan ab.  
 
 
Tanzprojekt Richard Siegal / Ballet of Difference am Schauspiel Köln 
 
Richard Siegal, der Hauschoreograf und Leiter der Companie Ballet of Difference  am 
Schauspiel Köln, bearbeitete seine Erfolgschoreografie „New Ocean“ unter dem Titel „New 
Ocean See Cycle“ als Durational Performance neu. In der aktualisierten Fassung kam das 
Publikum in unmittelbare Nähe zu den Tänzer*innen und durfte während der Aufführung 
aus- und eingehen.  
 
Zur Finanzierung des Ballett of Difference am Schauspiel Köln wurde bereits in 2019/20 
ein Betrag in Höhe von 250 T€ aus dem Bilanzgewinn des Schausp iels einer zweckge-
bundenen Rücklage für das Tanzprojekt zugeführt, die für die Spielzeit 2021/22 verwendet 
werden soll. Im Rahmen der Ergebnisverwendung 2020/21 ist nun eine weitere Zuführung 
zu der zweckgebundenen Rücklage in Höhe von 972 T€ geplant, die für die Spielzeit 
2022/23 (250 T€) und 2023/24 (722 T€) verwendet werden soll.  
 
 
c) Tanzgastspiele 
 
Beim Tanz mussten aufgrund der Pandemie erneute einige der geplanten Tanzgastspiele 
abgesagt werden. Im Rahmen der lediglich vier durchgeführten Tanzabende versuchte der

7 
Tanz gleichwohl, auch in 2020/21 an die Erfolgsgeschichte der vergangenen Jahre anzu-
knüpfen und erreichte dabei eine Auslastungsquote von 73,1% bei 470 Besucher*innen. 
 
Der Tanz war mit einem Defizit von 300 T€ kalkuliert, konnte demgegenüber aber einen 
Überschuss in Höhe von 162 T€ erzielen. 
 
 
d) Service 
 
Die Tätigkeit der Sparten Oper, Schauspiel und Tanz wirken sich unmittelbar auf den Ser-
vice aus. Dementsprechend liegt auch der Service im Betriebsergebnis pandemiebedingt 
+3.777 T€ über den Planansätzen. Diese Abweichung ist vorrangig auf die Verminderun-
gen bei den Materialaufwendungen (-414 T€), den Vergütungen für das Personal ( -2.291 
T€), den Kosten der Gebäudebewirtschaftung (-219 T€) und den Verwaltungsaufwendun-
gen (-778 T€) zurückzuführen. 
 
 
2. Teilbereich Interim in der Spielzeit 2020/21 
 
Mit Vorlage-Nr. 3262/2018 beschloss der Rat der Stadt Köln das Interim IV für die Jahre 2019 
bis 2022. Die Bühnen haben somit Planungssicherheit und können sich voll und ganz auf die 
Umsetzung ihrer Spielpläne konzentrieren. Am 03.02.2022 hat der Rat einer Fortschreibung 
des Interims („Interim V“) bis zum aktuell angestrebten Einzug in das sanierte Haus am Offen-
bachplatz in 2024 einschließlich der Nachlaufkosten zugestimmt (Ratsvorlage 3953/2021). 
 
Der Teilbereich Interim steuert zum Jahresergebnis einen positiven Betrag in Höhe von 97 T€ 
bei und weicht da bei nur wenig vom ausgeglichenen Planergebnis ab. Infolge des positiven 
Ergebnisses dieses Teilbereichs soll die aus den Vorjahren resultierende zweckgebundene 
Gewinnrücklage für den Interimsspielbetrieb (622 T€) im Rahmen der aktuellen Ergebnisver-
wendung erneut nicht aufgelöst werden. 
 
 
3. Teilbereich Sanierung in der Spielzeit 2020/21 
 
Im Bereich der Sanierung weisen die Bühnen ein Defizit in Höhe von 9.926 T€ aus. Die nicht 
eingeplanten Aufwendungen aus dem Abbruch von Gebäudeteilen (4.688 T€) und den bilan-
ziellen Risiken im Zusammenhang mit dem drohenden Ausfall von Termingeldern des K api-
taldepots bei der Greensill Bank AG (9.630 T€) wurden zusammen mit den übrigen Aufwen-
dungen im Rahmen der Sanierung (insbesondere den planmäßigen Abschreibungen von 665 
T€ und den Verwaltungsaufwendungen von 535 T€) nur zu einem Teil durch den für diese n 
Teilbereich gewährten Betriebskostenzuschuss (5.598 T€) abgedeckt. Der in 2020/21 erzielte 
hohe Überschuss im Spielbetrieb reicht aber dazu aus, dieses Defizit im Rahmen der Ergeb-
nisverwendung bühnenintern auszugleichen, so dass die in Vorjahren gebildete zweckgebun-
dene Sanierungsrücklage nicht in Anspruch genommen werden muss.  
 
 
V. Eigenkapitalentwicklung zum 31.08.2021 
 
Unter Einschluss des im Geschäftsjahr 2020/21 erwirtschafteten Jahresüberschusses in Höhe 
von 2.725 T€ weisen die Bühnen zum 31.08.2021 einen Bilanzgewinn von 3.704 T€ aus, von 
dem Beträge in Höhe von 2.128 T€ in die zweckgebundenen Gewinnrücklagen eingestellt 
werden sollen und der Restbetrag (1.576 T€) auf neue Rechnung vorgetragen werden soll. 
Das Eigenkapital der Bühnen beträgt damit zum 31.08.2021 13.212 T€. 
 
 
Anlagen: 
 Anlage 1 – Bilanz 
 Anlage 2 – GuV 
 Anlage 3 – Anhang

8 
 Anlage 4 – Lagebericht 
 Anlage 5 - Fragenkatalog nach § 53 HGrG 
 Anlage 6 - Spartenbezogene Eigenkapitalentwicklung 
 Anlage 7 – Ergebnisverwendungsvorschlag 
 Anlage 8 - Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Beratungsverlauf (3)

06.06.2023 Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln
TOP 3.3 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
12.06.2023 Finanzausschuss
TOP 10.31 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
15.06.2023 Rat
TOP 10.24 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Offenbachplatz 1

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Details

Aktenzeichen
0611/2023
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
25.05.2023
Erstellt
15.02.2023 17:05