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2181/2025

Kleinräumige Branchenstruktur am Standort Köln - Entwicklung 2014 bis 2023

Mitteilung Ausschuss 19.11.2025

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Mitteilung Ausschuss

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Ansehen

Anlage 1 - KSN_Unternehmensregister_16-2025

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Mitteilung Ausschuss

6086 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IX/153/11 
 
Vorlagen-Nummer 18.11.2025 
 2181/2025 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Wirtschaftsausschuss  
 
Kleinräumige Branchenstruktur am Standort Köln - Entwicklung 2014 bis 2023 
Laut Unternehmensregister des Statistischen Landesamtes NRW (IT.NRW) gibt es in den am 
Standort Köln erfassten Wirtschaftsabteilungen im Jahresdurchschnitt 2023 rund 59.000 Be-
triebe – etwa die Hälfte davon sind Ein-Personen-Betriebe von Selbstständigen mit oder ohne 
mithelfende Familienangehörige – mit insgesamt 587.000 sozialversicherungspflichtig Be-
schäftigten. Insgesamt weist das Unternehmensregister eine um lediglich fünf Prozent gerin-
gere Beschäftigtenzahl als die Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit aus (in 
2023: 618.500), was seine grundsätzliche Eignung für kleinräumige, standortbezogene Analy-
sen stützt.1 
Der im Unternehmensregister verzeichnete Beschäftigungszuwachs von 2014 bis 2023 be-
läuft sich auf rund 86.200 (+17,2%). Mehr als die Hälfte davon ist auf die Zunahme bei den 
Großbetrieben mit 250 und mehr Beschäftigten zurückzuführen (+44.700 oder +20,2%). In 
diesen Großbetrieben, die nur 0,6% aller Betriebe ausmachen, arbeitet knapp die Hälfte aller 
Beschäftigten. Die Zahl der Ein-Personen-Betriebe ohne Beschäftigte ist von 2014 bis 2023 
um zehn Prozent zurückgegangen. 
Die Beschäftigtenentwicklung verlief in den beiden großen Wirtschaftssektoren unterschiedlich 
stark. Während die Beschäftigung im Dienstleistungssektor um rund 20 Prozent zunahm, stieg 
sie im Produktionssektor nur geringfügig um knapp ein Prozent. 
Mehr als die Hälfte der Kölner Arbeitsplätze (300.900) konzentrierte sich im Jahr 2023 auf 10 
der 86 Stadtteile.2 Die meisten Arbeitsplätze gibt es im vom Einzelhandel sowie Banken und 
Versicherungen dominierten, linksrheinischen Kölner Innenstadtbereich (Altstadt Nord/Süd 
und Neustadt Nord/Süd: 159.500) sowie in Deutz mit einer Reihe von Konzernzentralen 
(31.800 Arbeitsplätze). Die innenstadtnahen Stadtteile Ehrenfeld mit diversen Einzelhandels-
standorten (24.300) und Lindenthal mit den Universitätskliniken (20.600 Arbeitsplätze) besit-
zen ebenfalls eine hohe Arbeitsplatzdichte. Im nördlichen Stadtteil Niehl mit dem Stammsitz 
der Ford-Werke gibt es zudem rund 25.400 überwiegend industriell geprägte Arbeitsplätze. 
                                                 
1 Betriebe und Beschäftigte der Wirtschaftsabteilungen „Land - und Forstwirtschaft, Fischerei“ und „Öf-
fentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung“ sowie „Privatvermietung“ werden nicht im Un-
ternehmensregister ausgewiesen.  
2 Insbesondere im Innenstadtbereich ist es allerdings möglich, dass beispielsweise im Einz elhandel o-
der im Kredit- und Versicherungsgewerbe alle Beschäftigten gebündelt in einer (Unternehmens -) Kon-
zernzentrale registriert sind, obwohl die zugehörigen Filialen und ihre Beschäftigten sich auf mehrere 
Stadtteile verteilen.

2 
 
Verteilung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf die Kölner Stadtteile 2023  
Quelle: Landesbetrieb Information und Technik NRW (IT.NRW) – Statist isches Unternehmensregister 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen)  
 
Die Kölner Wirtschaftsstruktur zeichnet sich durch eine äußerst heterogene Beschäftigtenver-
teilung aus. Trotz dieser Vielfältigkeit lassen sich für Köln wichtige Kernbranchen identifizie-
ren, die aufgrund ihrer Wirtschaftskraft und ihres vergleichsweise hohen Anteils am gesamten 
Beschäftigungsvolumen für den Standort Köln von besonderer Bedeutung sind. In Köln arbei-
tet knapp die Hälfte aller Beschäftigten (264.600 Beschäftigte) in diesen fünf Kernbranchen: 
-Gesundheits- und Sozialwesen, 
-Information und Kommunikation, 
-Einzelhandel, 
-Banken und Versicherungen sowie 
-Verarbeitendes Gewerbe. 
Die meisten Arbeitsplätze gibt es hier im Stadtbezirk Innenstadt (89.600), der insgesamt sehr 
breit aufgestellt und mit fast allen Kernbranchen vertreten ist (Gesundheits- und Sozialwesen, 
Medien- und IT, Einzelhandel sowie Banken und Versicherungen). Außerhalb der Innenstadt 
gibt es in den Kernbranchen die meisten Arbeitsplätze in den Stadtbezirken Lindenthal 
(35.300), Nippes (30.600) und Ehrenfeld (24.500). Der Stadtbezirk Lindenthal ist vor allem 
durch Arbeitsplätze im Gesundheits- und Sozialwesen geprägt. Im Stadtbezirk Nippes gibt es 
überwiegend industriell geprägte Arbeitsplätze und im Stadtbezirk Ehrenfeld ist die Beschäfti-
gung im Medien- und IT-Sektor am höchsten. 
Datengrundlage dieses Berichts ist das Unternehmensregister für Köln. Zur kleinräumigen 
Darstellung der Zahl der Arbeitsplätze und der Branchenstruktur am Standort Köln wurde es 
auf den räumlichen Ebenen von Stadtbezirken und Stadtteilen ausgewertet. Das Unterneh-
mensregister ist eine regelmäßig aktualisierte Datenbank des Statistischen Landesamtes 
NRW (IT.NRW), die Informationen zu wirtschaftlich aktiven Betrieben (Niederlassungen) so-
wie sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in tiefer wirtschaftlicher Gliederung enthält. 
In der aktuellen, Anfang 2025 vorliegenden Datenlieferung (Registerauszug: 30.09.2024) wer-
den Betriebe erfasst, die im Jahresdurchschnitt 2023 über sozialversicherungspflichtig Be-
schäftigte verfügen und in der entsprechenden Kommune ihren Sitz haben. Darüber hinaus 
werden auch Ein-Personen-Unternehmen ohne sozialversicherungspflichtig Beschäftige er-
fasst, wenn sie steuerbare Umsätze von mehr als 22.000 Euro aufweisen. 
0
10.000
20.000
30.000
40.000
50.000
60.000
70.000
Hälfte aller
SVP-Beschäftigte n
Altstadt Nord
Neustadt Nord
Altstadt Süd
Neustadt S ü d
Deutz
Niehl
Lindenthal
Ehrenfeld
Mülheim
Ossendorf

3 
 
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Gesundheits - und Sozialwesen 2023  
Quelle: Landesbetrieb Information und Technik NRW (IT.NRW) – Statistisches Unternehmensregister 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Stat istik (Raumbezogene Statistik; Eigene Berechnungen)  
 
 
Gez. Haack 
 
Anlage 
KSN 16/2025 Kleinräumige Branchenstruktur am Standort Köln - Entwicklung 2014 bis 2023

Anlage 1 - KSN_Unternehmensregister_16-2025

32443 Zeichen

1 
 
Kleinräumige 
Branchenstruktur am 
Standort Köln 
Entwicklung 2014 bis 2023 
Kölner Statistische Nachrichten 16/2025

Kölner Statistische Nachrichten 16/2025 – Kleinräumige Branchenstruktur am Standort Köln 
2 
Datenquellen, Definitionen und Berichtsstand 
Datengrundlage dieses Berichts ist das Unternehmensregister für Köln. Zur kleinräumigen 
Darstellung der Zahl der Arbeitsplätze und der Branchenstruktur am Standort Köln wurde es 
auf den räumlichen Ebenen von Stadtbezirken und Stadtteilen ausgewertet. Das 
Unternehmensregister ist eine regelmäßig aktualisierte Datenbank des Statistischen 
Landesamtes NRW (IT.NRW), die Informationen zu wirtschaftlich aktiven Betrieben 
(Niederlassungen) sowie sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in tiefer wirtschaftlicher 
Gliederung enthält. 
In der aktuellen, Anfang 2025 vorliegenden Datenlieferung (Registerauszug: 30.09.2024) 
werden Betriebe erfasst, die im Jahresdurchschnitt 2023 über sozialversicherungspflichtig 
Beschäftigte verfügen und in der entsprechenden Kommune ihren Sitz haben. Darüber 
hinaus werden auch Ein-Personen-Unternehmen ohne sozialversicherungspflichtig 
Beschäftige erfasst, wenn sie steuerbare Umsätze von mehr als 22.000 Euro aufweisen. 
Die wichtigsten Datengrundlagen für das Unternehmensregister bilden die Betriebsdatei der 
Bundesagentur für Arbeit und die Datei der Umsatzsteuerstatistik der Finanzverwaltung. 
Hinzu kommen Daten aus Bereichsstatistiken der Industrie- und Handelskammern, der 
Handwerkskammern sowie Daten eines kommerziellen Datenbankanbieters. 
Der Informationsgehalt des Unternehmensregisters für kleinräumige Auswertungen ist 
allerdings eingeschränkt: Bestimmte Merkmale, die zur Einordnung der Wirtschafts- und 
Unternehmensstruktur von Großstädten besonders wichtig wären (beispielsweise 
Zugehörigkeit von Betrieben zu Unternehmen, Höhe der steuerbaren Umsätze) sind nicht 
enthalten. 
Zudem haben Betriebe eines Unternehmens mit derselben wirtschaftlichen Tätigkeit in einer 
Gemeinde die Möglichkeit, alle Beschäftigten gebündelt bei einem einzigen „Masterbetrieb“ 
(Konzern-/Unternehmenszentrale) auszuweisen. Daher ist es möglich, dass alle 
Beschäftigten bei ihm ausgewiesen werden, obwohl die zugehörigen Betriebsstätten und 
ihre Beschäftigten sich auf mehrere Stadtteile verteilen. Davon betroffen sind vor allem 
Branchen, die Dienstleistungen in Filialstrukturen innerhalb eines Stadtgebietes anbieten 
(beispielsweise Einzelhandel, Kreditgewerbe). 
Betriebe und Beschäftigte der Wirtschaftsabteilungen „Land- und Forstwirtschaft, Fischerei“ 
und „Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung“ sowie „Privatvermietung“ 
werden nicht im Unternehmensregister ausgewiesen. 
Hinweis auf Datenanhang 
Alle im Bericht verwendeten Daten werden als Datenanhang (Excel-D atei) zur weiteren 
Verwendung zur Verfügung gestellt. Dazu muss der Beric ht aus dem Internet 
heruntergeladen und lokal gespeichert werden. Der Datenanhang ist unter 
„Lesezeichen“ (letzter Punkt) und „Anlagen“ zu finden.

Kölner Statistische Nachrichten 16/2025 – Kleinräumige Branchenstruktur am Standort Köln 
3 
Zusammenfassung 
Laut Unternehmensregister des Statistischen Landesamtes NRW (IT.NRW) gibt es in den am 
Standort Köln erfassten Wirtschaftsabteilungen im Jahresdurchschnitt 2023 rund 59.000 Betriebe – 
etwa die Hälfte davon sind Ein-Personen-Betriebe von Selbstständigen mit oder ohne mithelfende 
Familienangehörige – mit insgesamt 587.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Insgesamt 
weist das Unternehmensregister eine um lediglich fünf Prozent geringere Beschäftigtenzahl als die 
Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit aus (in 2023: 618.500), was seine 
grundsätzliche Eignung für kleinräumige, standortbezogene Analysen stützt. 
Der im Unternehmensregister verzeichnete Beschäftigungszuwachs von 2014 bis 2023 beläuft sich 
auf rund 86.200 (+17,2%). Mehr als die Hälfte davon ist auf die Zunahme bei den Großbetrieben mit 
250 und mehr Beschäftigten zurückzuführen (+44.700 oder +20,2%). In diesen Großbetrieben, die 
nur 0,6% aller Betriebe ausmachen, arbeitet knapp die Hälfte aller Beschäftigten. Die Zahl der Ein-
Personen-Betriebe ohne Beschäftigte ist von 2014 bis 2023 um zehn Prozent zurückgegangen. 
Die Beschäftigtenentwicklung verlief in den beiden großen Wirtschaftssektoren unterschiedlich 
stark. Während die Beschäftigung im Dienstleistungssektor um rund 20 Prozent zunahm, stieg sie 
im Produktionssektor nur geringfügig um knapp ein Prozent. 
Mehr als die Hälfte der Kölner Arbeitsplätze (300.900) konzentrierte sich im Jahr 2023 auf 10 der 86 
Stadtteile. Die meisten Arbeitsplätze gibt es im vom Einzelhandel sowie Banken und 
Versicherungen dominierten, linksrheinischen Kölner Innenstadtbereich (Altstadt Nord/Süd und 
Neustadt Nord/Süd: 159.500) sowie in Deutz mit einer Reihe von Konzernzentralen (31.800 
Arbeitsplätze). Die innenstadtnahen Stadtteile Ehrenfeld mit diversen Einzelhandelsstandorten 
(24.300) und Lindenthal mit den Universitätskliniken (20.600 Arbeitsplätze) besitzen ebenfalls eine 
hohe Arbeitsplatzdichte. Im nördlichen Stadtteil Niehl mit dem Stammsitz der Ford-Werke gibt es 
zudem rund 25.400 überwiegend industriell geprägte Arbeitsplätze. 
Insbesondere im Innenstadtbereich ist es allerdings möglich, dass beispielsweise im Einzelhandel 
oder im Kredit- und Versicherungsgewerbe alle Beschäftigten gebündelt in einer (Unternehmens-) 
Konzernzentrale registriert sind, obwohl die zugehörigen Filialen und ihre Beschäftigten sich auf 
mehrere Stadtteile verteilen. 
Die Kölner Wirtschaftsstruktur zeichnet sich durch eine äußerst heterogene Beschäftigtenverteilung 
aus. Trotz dieser Vielfältigkeit lassen sich für Köln wichtige Kernbranchen identifizieren, die 
aufgrund ihrer Wirtschaftskraft und ihres vergleichsweise hohen Anteils am gesamten 
Beschäftigungsvolumen für den Standort Köln von besonderer Bedeutung sind. In Köln arbeitet 
knapp die Hälfte aller Beschäftigten in diesen fünf Kernbranchen: Gesundheits- und Sozialwesen, 
Information und Kommunikation, Einzelhandel, Banken und Versicherungen sowie Verarbeitendes 
Gewerbe (264.600 Beschäftigte). Die meisten Arbeitsplätze gibt es hier im Stadtbezirk Innenstadt 
(89.600), der insgesamt sehr breit aufgestellt und mit fast allen Kernbranchen vertreten ist 
(Gesundheits- und Sozialwesen, Medien- und IT, Einzelhandel sowie Banken und Versicherungen). 
Außerhalb der Innenstadt gibt es in den Kernbranchen die meisten Arbeitsplätze in den 
Stadtbezirken Lindenthal (35.300), Nippes (30.600) und Ehrenfeld (24.500). Der Stadtbezirk 
Lindenthal ist vor allem durch Arbeitsplätze im Gesundheits- und Sozialwesen geprägt. Im 
Stadtbezirk Nippes gibt es überwiegend industriell geprägte Arbeitsplätze und im Stadtbezirk 
Ehrenfeld ist die Beschäftigung im Medien- und IT-Sektor am höchsten.

Kölner Statistische Nachrichten 16/2025 – Kleinräumige Branchenstruktur am Standort Köln 
4 
Rund 59.000 Betriebe in Köln 
Im Jahresdurchschnitt 2023 gibt es im Unternehmensregister am Standort Köln 58.900 Betriebe mit 
insgesamt 586.700 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (Tabelle 1). Insgesamt weist das 
Unternehmensregister eine um lediglich fünf Prozent geringere Beschäftigtenzahl als die 
Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit für das Jahr 2023 aus (618.500), was seine 
grundsätzliche Eignung für kleinräumige, standortbezogene Analysen stützt. 
Tabelle 1: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort Köln 2014 bis 2023  
Quelle: Landesbetrieb Information und Technik NRW (IT.NRW) – Statistisches Unternehmensregister 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen) 
Die Hälfte der Kölner Unternehmen sind Ein-Personen-Betriebe 
Etwa die Hälfte der 58.900 Kölner Betriebe (28.800) hat laut Unternehmensregister keine 
sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (Tabelle 1 und Grafik 1). Hierbei handelt es sich um Ein-
Personen-Betriebe von Selbstständigen mit oder ohne mithelfende Familienangehörige. Mehr als 
ein Drittel aller Betriebe und Unternehmen sind Kleinbetriebe mit bis zu neun 
sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (22.900 oder 39%). Betriebe mit 10 bis 49 Beschäftigten 
haben einen Anteil von neun Prozent (5.500). Mittelgroße Unternehmen mit 50 bis 249 
Beschäftigten (1.400 oder 2%) und Großunternehmen mit 250 und mehr Beschäftigten (350 oder 
0,6%) sind am Standort Köln – ebenso wie deutschlandweit – unterrepräsentiert. Allerdings sind 
dort knapp 70 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten tätig. 
absolut in %
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 500.595 551.188 551.913 559.132 571.074 586.747 86.152 17,2
Sekundärer Sektor (Produktionssektor) 78.512 80.213 78.602 77.868 77.998 79.173 661 0,8
Tertiärer Sektor (Dienstleistungssektor) 421.708 469.125 471.423 479.276 491.112 505.596 83.888 19,9
Ohne Zuordnung 375 1.850 1.888 1.988 1.964 1.978 1.603 427,5
darunter: SVP-Beschäftigte in Betrieben mit…
1 bis 9 SVP-Beschäftigte 64.258 68.530 67.842 68.435 68.850 67.629 3.371 5,2
10 bis 49 SVP-Beschäftigte 90.233 104.423 104.597 106.387 109.193 110.755 20.522 22,7
50 bis 249 SVP-Beschäftigte 124.527 132.451 129.227 132.521 137.003 142.115 17.588 14,1
250 und mehr SVP-Beschäftigte 221.577 245.784 250.247 251.789 256.028 266.248 44.671 20,2
Betriebe (Niederlas s ungen) 59.978 60.571 56.965 57.797 58.463 58.927 -1.051 -1,8
Sekundärer Sektor (Produktionssektor) 5.827 5.649 5.398 5.533 5.444 5.465 -362 -6,2
Tertiärer Sektor (Dienstleistungssektor) 52.062 53.422 50.089 50.774 51.523 51.912 -150 -0,3
Ohne Zuordnung 2.089 1.500 1.478 1.490 1.496 1.550 -539 -25,8
darunter: Betriebe mit…
Keine SVP-Beschäftigten 32.025 30.469 27.088 27.528 28.075 28.824 -3.201 -10,0
1 bis 9 SVP-Beschäftigte 21.949 23.253 23.036 23.337 23.300 22.867 918 4,2
10 bis 49 SVP-Beschäftigte 4.517 5.202 5.215 5.302 5.418 5.511 994 22,0
50 bis 249 SVP-Beschäftigte 1.193 1.302 1.274 1.283 1.322 1.376 183 15,3
250 und mehr SVP-Beschäftigte 294 345 352 347 348 349 55 18,7
2022 2023
Veränderung          
2014-2023Beschäftigte 2014 2019 2020 2021

Kölner Statistische Nachrichten 16/2025 – Kleinräumige Branchenstruktur am Standort Köln 
5 
Grafik 1: Kölner Unternehmen nach Betriebsgrößenklassen 2023 
  
Quelle: Landesbetrieb Information und Technik NRW (IT.NRW) – Statistisches Unternehmensregister 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen) 
  
Beschäftigungszuwachs bei Dienstleistungen und größeren Betrieben 
Von 2014 bis 2023 ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Köln von rund 
500.600 um 86.200 auf 586.700 angestiegen (+17,2%). Während es im Betrachtungszeitraum im 
Dienstleistungssektor zu einem Beschäftigungszuwachs von rund 20 Prozent kam, stieg die 
Beschäftigung im Produktionssektor nur geringfügig (+0,8%). Die Zahl der Betriebe hat sich von 
2014 bis 2023 dagegen um knapp zwei Prozent oder rund 1.100 verringert (Tabelle 1 und Grafik 2). 
Über die Hälfte des gesamten Beschäftigungszuwachses (+86.200) ist auf die Zunahme bei den 
Großbetrieben mit 250 und mehr Beschäftigten (+44.700 oder +20,2%) zurückzuführen. Während 
sich die Zahl der Kleinbetriebe mit bis zu 9 Beschäftigten im Vergleichszeitraum nur leicht erhöhte 
(+4,2%), verzeichneten die Betriebe mit 10 bis 49 Beschäftigten (+22,0%), die mittelgroßen 
Betriebe mit 50 bis 249 Beschäftigten (+15,3%) und die Großbetriebe mit 250 und mehr 
Beschäftigten (18,7%) deutliche Zuwächse. Die Zahl der Ein-Personen-Betriebe ohne Beschäftigte 
ist dagegen um zehn Prozent zurückgegangen. 
Gesundheitswesen und Handel besonders stark in Köln 
In den fünfzehn beschäftigungsintensivsten Branchen in Köln arbeiteten Ende 2023 etwa 350.000 
Beschäftigte und damit rund 60 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (Grafik 3). 
Die meisten Beschäftigten – rund 46.600 – gibt es in der Wachstumsbranche Gesundheitswesen. 
Hier sind in den letzten zehn Jahren rund 9.400 neue Arbeitsplätze entstanden (+25%). 
  
348 (1%)
1.376 (2%)
5.511 (9%)
22.867 (39%)
28.824 (49%)
0 5.000 10.000 15.000 20.000 25.000 30.000 35.000
250 und mehr SVP-Beschäftigte
50 bis 249 SVP-Beschäftigte
10 bis 49 SVP-Beschäftigte
1 bis 9 SVP-Beschäftigte
Keine SVP-Beschäftigten

Kölner Statistische Nachrichten 16/2025 – Kleinräumige Branchenstruktur am Standort Köln 
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Grafik 2: Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und Betriebe in Köln 2014 bis 2023  
  
Quelle: Landesbetrieb Information und Technik NRW (IT.NRW) – Statistisches Unternehmensregister 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen) 
  
Grafik 3: Die 15 beschäftigungsintensivsten Branchen am Standort Köln 2023 
  
Quelle: Landesbetrieb Information und Technik NRW (IT.NRW) – Statistisches Unternehmensregister 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen) 
  
90
95
100
105
110
115
120
2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte Betriebe (Niederlassungen)
Index 2014=100
586.700
58.900
13.516 (2,3%)
13.676 (2,3%)
14.412 (2,5%)
15.089 (2,6%)
15.143 (2,6%)
15.643 (2,7%)
16.045 (2,7%)
16.527 (2,8%)
24.388 (4,2%)
28.713 (4,9%)
29.602 (5,0%)
30.643 (5,2%)
30.837 (5,3%)
38.906 (6,9%)
46.592 (7,0%)
0 10.000 20.000 30.000 40.000 50.000
Fahrzeugbau
Versicherungen
Gebäudebetreuung; Garten- und Landschaftsbau
Baugewerbe
Landverkehr und Pipelines
Gastronomie
Zeitarbeit
Rechts- und Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung
Sozialwesen (ohne Heime)
Erziehung und Unterricht
Verwaltung und Führung von Unternehmen;…
Dienstleistungen der Informationstechnologie
Großhandel
Einzelhandel
Gesundheitswesen

Kölner Statistische Nachrichten 16/2025 – Kleinräumige Branchenstruktur am Standort Köln 
7 
Für Köln nicht überraschend folgen an zweiter und dritter Stelle der Einzelhandel mit 38.900 
Beschäftigten und der Großhandel mit 30.800 Beschäftigten. Die Dienstleistungen der 
Informationstechnologie belegen mit rund 30.600 Beschäftigten den vierten Platz. Im 
Produktionssektor fungieren die Logistikbranche Landverkehr und Pipelines sowie das Baugewerbe 
mit jeweils rund 15.100 Beschäftigten als beschäftigungsintensivste Branchen. 
In zehn Stadtteilen mehr als die Hälfte der Kölner Arbeitsplätze 
Eine räumliche Auswertung des Unternehmensregisters zeigt, dass sich mehr als die Hälfte der 
Kölner Arbeitsplätze (300.900) auf 10 der 86 Kölner Stadtteile konzentriert (Grafik 4). Die meisten 
Arbeitsplätze gibt es im vom Einzelhandel sowie Banken und Versicherungen dominierten, 
linksrheinischen Kölner Innenstadtbereich (Altstadt Nord/Süd und Neustadt Nord/Süd: 159.500) 
sowie in Deutz mit einer Reihe von Konzernzentralen (31.800 Arbeitsplätze). Die innenstadtnahen 
Stadtteile Ehrenfeld mit diversen Einzelhandelsstandorten (24.300) und Lindenthal mit den 
Universitätskliniken (20.600 Arbeitsplätze) besitzen ebenfalls eine hohe Arbeitsplatzdichte. Im 
nördlichen Stadtteil Niehl mit dem Stammsitz der Ford-Werke gibt es zudem rund 25.400 
überwiegend industriell geprägte Arbeitsplätze. 
Grafik 4: Verteilung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf die Kölner Stadtteile 2023  
  
Quelle: Landesbetrieb Information und Technik NRW (IT.NRW) – Statistisches Unternehmensregister 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen) 
  
Insbesondere im Innenstadtbereich ist es allerdings möglich, dass beispielsweise im Einzelhandel 
oder im Kredit- und Versicherungsgewerbe alle Beschäftigten gebündelt in einer (Unternehmens-) 
Konzernzentrale registriert sind, obwohl die zugehörigen Filialen und ihre Beschäftigten sich auf 
mehrere Stadtteile verteilen. 
0
10.000
20.000
30.000
40.000
50.000
60.000
70.000
Hälfte aller
SVP-Beschäftigte n
Altstadt Nord
Neustadt Nord
Altstadt Süd
Neustadt Süd
Deutz
Niehl
Lindenthal
Ehrenfeld
Mülheim
Ossendorf

Kölner Statistische Nachrichten 16/2025 – Kleinräumige Branchenstruktur am Standort Köln 
8 
Die Verteilung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf die Kölner Stadtteile zeigt aber 
auch eine Reihe von Stadtteilen mit einem Anteil an der städtischen Gesamtbeschäftigung von 
lediglich bis zu einem halben Prozent (Karte 1). In diesen Stadtteilen arbeiten zwischen 45 und 
2.500 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. 
Karte 1: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in den Kölner Stadtteilen 2023 (Verteilung in %) 
  
Quelle: Landesbetrieb Information und Technik NRW (IT.NRW) – Statistisches Unternehmensregister 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Raumbezogene Statistik; Eigene Berechnungen)

Kölner Statistische Nachrichten 16/2025 – Kleinräumige Branchenstruktur am Standort Köln 
9 
Karte 2: Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in den Kölner Stadtteilen 2014 bis 2023 
  
Quelle: Landesbetrieb Information und Technik NRW (IT.NRW) – Statistisches Unternehmensregister 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Raumbezogene Statistik; Eigene Berechnungen)  
  
Überdurchschnittliche Beschäftigungszuwächse vor allem in der Innenstadt 
Von 2014 bis 2023 sind insbesondere im beschäftigungsstarken Innenstadtbereich die meisten 
neuen Arbeitsplätze entstanden (Karte 2): Den höchsten absoluten Beschäftigungszuwachs gab es 
dabei im Stadtteil Neustadt/Nord mit einer Zunahme von rund 12.800 Arbeitsplätzen (+39%), gefolgt 
von Deutz (+7.700 oder +32%) und Neustadt/Süd (+7.200 oder +47%).

Kölner Statistische Nachrichten 16/2025 – Kleinräumige Branchenstruktur am Standort Köln 
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Hohe absolute und relative Beschäftigungszuwächse verzeichneten zudem Grengel (+7.100 oder 
+147%), Mülheim (+7.100 oder +52%), Altstadt-Nord (+6.000 oder +11%), Gremberghoven (+5.000 
oder +60%), Ossendorf (+5.000 oder +37%) und Altstadt-Süd (+4.500 oder +16%). 
Gleichzeitig sind in Rondorf (-6.400 oder -75%), Lindenthal (-2.800 oder -12%), Niehl (-1.100 oder -
4%) und Müngersdorf (-1.000 oder -12%) die meisten Arbeitsplätze verloren gegangen. 
Karte 3: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in den Kölner Stadtteilen 2023 - Dienstleistungssektor (Anteile in %) 
  
Quelle: Landesbetrieb Information und Technik NRW (IT.NRW) – Statistisches Unternehmensregister 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Raumbezogene Statistik; Eigene Berechnungen)

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Hohe Dienstleistungsanteile im Innenstadtbereich und im Stadtbezirk Lindenthal 
Überdurchschnittlich hohe Beschäftigtenanteile im Dienstleistungssektor von weit über 90 Prozent 
gibt es insbesondere im linksrheinischen Kölner Innenstadtbereich (Altstadt Nord/Süd und Neustadt 
Nord/Süd), im angrenzenden Stadtbezirk Lindenthal sowie vereinzelt auch in den Stadtteilen 
Chorweiler, Weiden und Kalk mit ihren Einkaufszentren (Karte 3). 
Karte 4: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in den Kölner Stadtteilen 2023 - Produktionssektor (Anteile in %) 
  
Quelle: Landesbetrieb Information und Technik NRW (IT.NRW) – Statistisches Unternehmensregister 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Raumbezogene Statistik; Eigene Berechnungen)

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Die höchsten Beschäftigtenanteile im Produktionssektor verzeichnen mit über 50 Prozent die 
überwiegend industriell geprägten Stadtteile Niehl (Fordwerke), Eil (Gewerbegebiet), Neuehrenfeld, 
Lind und Flittard (Karte 4). 
Konzentration der Kernbranchen auf das Kölner Stadtzentrum 
Die Kölner Wirtschaftsstruktur zeichnet sich durch eine äußerst heterogene Beschäftigtenverteilung 
aus. Trotz dieser Vielfältigkeit lassen sich für Köln fünf wichtige Kernbranchen identifizieren, die 
aufgrund ihrer Wirtschaftskraft und ihres vergleichsweise hohen Anteils am gesamten 
Beschäftigungsvolumen für den Standort Köln von besonderer Bedeutung sind. 
Im Dienstleistungssektor zählen hierzu das Gesundheits- und Sozialwesen mit einem Anteil an der 
Gesamtbeschäftigung von rund 14 Prozent, die Medien- und IT-Branche (Information und 
Kommunikation) mit einem Branchenanteil von zehn Prozent, der Einzelhandel (7%) sowie der 
Bereich Banken und Versicherungen (6%). Im Produktionssektor entfallen auf den 
Branchenkomplex Verarbeitendes Gewerbe rund acht Prozent aller sozialversicherungspflichtig 
Beschäftigten (Tabelle 2). 
Tabelle 2: SVP-Beschäftigte der Kernbranchen in den Kölner Stadtbezirken 2023 
Quelle: Landesbetrieb Information und Technik NRW (IT.NRW) – Statistisches Unternehmensregister 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen) 
  
Köln 586.747 82.211 56.837 38.906 37.337 49.341 
Innenstadt 191.352 18.190 28.427 15.460 24.023 3.467 
Rodenkirchen 46.780 5.581 3.322 3.141 3.037 4.658 
Lindenthal 70.925 19.834 3.574 5.311 4.513 2.088 
Ehrenfeld 58.183 6.696 9.314 3.021 452 5.021 
Nippes 48.906 7.564 2.281 1.344 3.194 16.217 
Chorweiler 23.343 3.177 366 651 32 4.719 
Porz 61.242 6.470 4.067 3.663 561 5.876 
Kalk 26.708 6.227 1.154 2.236 370 1.365 
Mülheim 42.589 8.373 3.687 2.876 1.056 3.832 
Köln 100 14,0 9,7 6,6 6,4 8,4 
Innenstadt 100 9,5 14,9 8,1 12,6 1,8 
Rodenkirchen 100 11,9 7,1 6,7 6,5 10,0 
Lindenthal 100 28,0 5,0 7,5 6,4 2,9 
Ehrenfeld 100 11,5 16,0 5,2 0,8 8,6 
Nippes 100 15,5 4,7 2,7 6,5 33,2 
Chorweiler 100 13,6 1,6 2,8 0,1 20,2 
Porz 100 10,6 6,6 6,0 0,9 9,6 
Kalk 100 23,3 4,3 8,4 1,4 5,1 
Mülheim 100 19,7 8,7 6,8 2,5 9,0 
Zahl
Branchenanteile in %
Stadt Köln/
Stadtbezirk
Alle 
Branchen
Gesundheits- und 
Sozialwes en
Information und 
Kommunikation Einzelhandel Banken und 
Versicherungen
Verarbeitendes
 Gewerbe

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Grafik 5: SVP-Beschäftigte der Kernbranchen in den Kölner Stadtbezirken 2014-2023 – Veränderung in % 
  
Quelle: Landesbetrieb Information und Technik NRW (IT.NRW) – Statistisches Unternehmensregister 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen) 
  
Gesundheits- und Sozialwesen 
Im Kölner Gesundheits- und Sozialwesen waren im Jahresdurchschnitt 2023 insgesamt rund 
82.200 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt (Tabelle 2 und Karte 5). Dies entspricht 
einem Anteil von 14 Prozent aller Beschäftigten am Arbeitsort Köln. 
Die drei Stadtbezirke Lindenthal, Innenstadt und Mülheim umfassen mehr als die Hälfte (rund 
46.400) des gesamten Beschäftigungsvolumens im Kölner Gesundheits- und Sozialwesen. Die 
medizinischen Einrichtungen in Köln konzentrieren sich insbesondere im Stadtteil Lindenthal mit 
den Universitätskliniken (13.700 Beschäftigte). Hier waren 2023 rund 17 Prozent aller 
sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Gesundheits- und Sozialwesen tätig. 
Auch im Innenstadtbereich mit insgesamt rund 18.200 Beschäftigten waren in den Stadtteilen 
Altstadt-Süd (6.300), Altstadt-Nord (4.600), Neustadt-Süd (3.000), Neustadt-Nord (2.300) und Deutz 
(2.000) zusammen genommen rund 22 Prozent aller Beschäftigten im Kölner Gesundheits- und 
Sozialsektor tätig. Hier konzentrieren sich ein paar kleine bis mittelgroße Kliniken, zahlreiche 
Arztpraxen sowie physiotherapeutische und ähnliche Einrichtungen. 
Weitere bedeutende Standorte sind Holweide (4.600), Ehrenfeld (4.000), Merheim (2.200), Porz 
2.000) und Nippes (1.700). Hier bilden die (städtischen) Kliniken den Schwerpunkt der städtischen 
Gesundheitsversorgung. 
Seit 2014 ist die Zahl der Beschäftigten im Kölner Gesundheits- und Sozialwesen um rund 30 
Prozent gestiegen (Grafik 5). Überdurchschnittliche Beschäftigungszuwächse verzeichneten dabei 
die Stadtbezirke Innenstadt (+60%), Rodenkirchen (38%), Nippes (+37%) und Lindenthal (+35%). 
  
-100
-50
0
50
100
150
200
Gesundheits- und Sozialwesen
Information und Kommunikation
Einzelhandel
Banken und Versicherungen
Verarbeitendes Gewerbe

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Karte 5: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialwesen 2023 
  
Quelle: Landesbetrieb Information und Technik NRW (IT.NRW) – Statistisches Unternehmensregister 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Raumbezogene Statistik; Eigene Berechnungen)  
  
Information und Kommunikation 
Am Standort Köln waren 2023 insgesamt rund 56.800 Personen im Medien- und IT-Sektor 
beschäftigt. Dies entspricht einem Anteil von rund neun Prozent aller sozialversicherungspflichtig 
Beschäftigten am Arbeitsort Köln.

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Räumlich konzentriert sich dieser Branchenkomplex überwiegend auf den Stadtbezirk Innenstadt 
(Tabelle 2, Karte 6): Knapp die Hälfte (rund 28.400) der in diesem Branchenkomplex tätigen 
Personen arbeitet im Kölner Stadtzentrum: Altstadt-Nord (10.900), Neustadt-Nord (6.900), Deutz 
(4.700), Altstadt-Süd (3.700) und Neustadt-Süd (2.200). 
Weitere Medien- und IT-Standorte befinden sich außerdem in den Stadtteilen Ossendorf (4.400), 
Ehrenfeld (4.100), Mülheim (3.300) und Müngersdorf (1.200). Hier sind beispielsweise große 
Telekommunikationsunternehmen wie Netcologne, aber auch zahlreiche kleinere Filmproduktions-
firmen im Bereich des Coloneums in Ossendorf oder im Mülheimer Schanzenviertel ansässig. 
Karte 6: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Bereich Information und Kommunikation 2023 
  
Quelle: Landesbetrieb Information und Technik NRW (IT.NRW) – Statistisches Unternehmensregister 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Raumbezogene Statistik; Eigene Berechnungen)

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In der Branche Information und Kommunikation erhöhte sich die gesamtstädtische Beschäftigung 
von 2014 bis 2023 um rund 38 Prozent (Grafik 5). Hierbei gab es im Stadtbezirk Nippes die höchste 
relative Beschäftigungszunahme um rund 1.400 auf 2.300 Arbeitsplätze (+173%). Chorweiler 
verzeichnete ebenfalls einen hohen relativen Beschäftigungszuwachs (+167%). Diese starken 
Anstiege sind allerdings Ausdruck eines sogenannten Basiseffekts, der durch vergleichsweise 
geringe Ausgangswerte entsteht. In den Stadtbezirken Mülheim (+88%) und Innenstadt (+52%) 
waren ebenfalls überdurchschnittliche Beschäftigungszunahmen zu beobachten. 
Karte 7: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Einzelhandel 2023 
  
Quelle: Landesbetrieb Information und Technik NRW (IT.NRW) – Statistisches Unternehmensregister 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Raumbezogene Statistik; Eigene Berechnungen)

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Einzelhandel 
Die rund 38.900 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Kölner Einzelhandel besitzen einem 
Anteil von rund sieben Prozent an allen Beschäftigten am Arbeitsort Köln. Ein Großteil von ihnen 
arbeitet in der Kölner Innenstadt, die vom Einzelhandel geprägt ist (Tabelle 2, Karte 7). 
In den Stadtteilen Neustadt-Nord (6.800), Altstadt-Nord (5,900), Altstadt-Süd (1.700), Neustadt-Süd 
(900) und Deutz (200) waren 40 Prozent der Beschäftigten (15.500) des Kölner Einzelhandels tätig. 
Weitere Einzelhandelsschwerpunkte gibt es in den Stadtteilen Junkersdorf, Mülheim und 
Finkenberg (jeweils 1.700), Bayenthal (1.400), Ehrenfeld und Kalk (jeweils 1.300) und Weiden 
(900). In diesen Stadtteilen befinden sich zum Teil große Einkaufszentren (zum Beispiel 
Rheincenter Weiden und Köln Arkaden Kalk). 
Die Beschäftigung im Kölner Einzelhandel stieg von 2014 bis 2023 insgesamt um rund 11 Prozent 
(Grafik 5). Überdurchschnittliche Beschäftigungszuwächse gab hier es vor allem in den 
Stadtbezirken Rodenkirchen (+50%), Mülheim (+37%) und Kalk (+35%). 
Banken und Versicherungen 
Am Bürostandort Köln waren 2023 insgesamt rund 37.300 Personen im Bereich Banken und 
Versicherungen beschäftigt (Tabelle 2, Karte 8). Dies entspricht einem Anteil von rund sechs 
Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort Köln. 
Räumlich konzentrieren sich die Beschäftigten auf die Stadtbezirke Innenstadt (24.000), Lindenthal 
(4.500), Nippes (3.200) und Rodenkirchen (3.000). In diesen vier Stadtbezirken arbeiten zusammen 
genommen knapp 95 Prozent (34.700) aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in diesem 
Branchenkomplex. 
Im Innenstadtbereich waren allein in den Stadtteilen Neustadt-Nord (7.600), Deutz (7.300), Altstadt-
Süd (5.200), Altstadt-Nord (3.400) sowie Neustadt-Süd (600) zusammengenommen knapp zwei 
Drittel (24.100) aller Beschäftigten des Banken- und Versicherungssektors tätig. Weitere Finanz- 
und Versicherungsstandorte häufen sich zudem in den Stadtteilen Braunsfeld (2.600), Riehl (2.500) 
und Zollstock (2.300). 
Von 2014 bis 2023 ist die Gesamtzahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze bei Banken 
und Versicherungen in Köln auch aufgrund der Zunahme beim Onlinegeschäft und den damit 
verbundenen Filialschließungen nur leicht um gut ein Prozent gestiegen (Grafik 5). 
Insbesondere die Stadtbezirke Mülheim (-79%) und Ehrenfeld (-45%) waren überdurchschnittlich 
vom Arbeitsplatzabbau betroffen: In Mülheim konnten von den rund 5.100 Arbeitsplätzen lediglich 
1.100 und in Ehrenfeld von 800 noch 500 Arbeitsplätze erhalten werden. Allerdings gab es auch 
deutliche Beschäftigungszuwächse in Kalk (+155%), Nippes (+44%). und Porz (+28%). 
Verarbeitendes Gewerbe 
In Köln arbeiteten 2023 rund 49.300 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Verarbeitenden 
Gewerbe (Tabelle 2, Karte 9). Dies entspricht einem Anteil von rund acht Prozent aller sozial-
versicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort Köln. 
Den mit Abstand höchsten Beschäftigtenanteil des Verarbeitenden Gewerbes an allen Branchen 
besitzt der Stadtbezirk Nippes mit rund einem Drittel: Dort waren die meisten Beschäftigten im 
Bereich der Fordwerke im Stadtteil Niehl tätig (14.900 Arbeitsplätze).

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Karte 8: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte bei Banken und Versicherungen 2023 
  
Quelle: Landesbetrieb Information und Technik NRW (IT.NRW) – Statistisches Unternehmensregister 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Raumbezogene Statistik; Eigene Berechnungen) 
  
Weitere bedeutende Industriestandorte verteilen sich auf die Stadtteile Eil (3.200), Ossendorf 
(2.900), Worringen (2.600), Mülheim (2.000) und Merkenich (1.800). 
In der vom wirtschaftlichen Strukturwandel besonders betroffenen Kölner Industrie ist die Zahl der 
Arbeitsplätze seit 2014 um rund ein Zehntel zurückgegangen (Grafik 5). Während die 
Beschäftigungszahl im Stadtbezirk Innenstadt um rund 15 Prozent gestiegen ist, gab es in 
Ehrenfeld (-25%), Nippes (-22%) und Kalk (-20%) deutliche Beschäftigungsrückgänge.

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Karte 9: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe 2023 
  
Quelle: Landesbetrieb Information und Technik NRW (IT.NRW) – Statistisches Unternehmensregister 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Raumbezogene Statistik; Eigene Berechnungen)  
  
Weitere Möglichkeiten der Analyse des Unternehmensregisters 
Über die kleinräumige Branchenbetrachtung hinausgehend erlaubt die räumliche Auswertung des 
Unternehmensregisters beispielsweise auch Analysen von Wechselbeziehungen zwischen 
einzelnen Betrieben beziehungsweise Niederlassungen und deren räumliche Erreichbarkeit seitens 
der privaten Haushalte (Netzwerkanalysen). Exemplarisch wird hier die Erreichbarkeit von 
Apotheken seitens der Seniorenhaushalte dargestellt (Karte 10).

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Karte 10: Räumliche Erreichbarkeit von Apotheken seitens der Seniorenhaushalte  2023 
  
Seniorenhaushalt: Paar ohne weitere Person, jüngerer Partner ab 60 Jahre  
 
Quelle: Landesbetrieb Information und Technik NRW (IT.NRW) – Statistisches Unternehmensregister 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Raumbezogene Statistik; Eigene Berechnungen)

Amt für Stadtentwicklung und Statistik  
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit  
ISSN 2192-9726 © Nachdruck (auch auszugsweise) 
nur mit Quellenangabe 13/15/0/07.2025 
Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
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50679 Köln  
E-Mail: statistik@stadt-koeln.de
www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/statistik/

Beratungsverlauf (1)

27.11.2025 Ausschuss für Wirtschaft und Digitalisierung
TOP 4.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2181/2025
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
19.11.2025
Erstellt
01.07.2025 08:21