1288/2019
Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: Bergisch Gladbacher Straße (Az.: 02-1600-41/19)
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Beschlussvorlage Bezirksvertretung
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VIII/66/662/1 Vorlagen-Nummer 1288/2019 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: Bergisch Gladbacher Straße (Az.: 02-1600-41/19) Beschlussorgan Bezirksvertretung 9 (Mülheim) Gremium Datum Beschluss: Die Bezirksvertretung Mülheim dankt der Petentin für die Eingabe, lehnt aber ein LKW Durchfahrver- bot auf der Bergisch Gladbacher Str. ab. Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 16.09.2019 2 Begründung: Die Petentin macht einige Vorschläge zu Änderung der Verkehrsführung (s. Anlage). Stellungnahme der Verwaltung: Die in den Wohnstraßen von Holweide in den letzten Jahren eingerichteten Maßnahmen, wie Tempo- 30-Zonen, Einbahnstraßen oder Sperrungen wurden mit dem verkehrspolitischen Ziel der flächenhaf- ten Verkehrsberuhigung in den Kölner Wohngebieten vorgenommen. Dabei handelt es sich vor allem um die Reduzierung der Fahrgeschwindigkeiten und Entlastung der Wohnquartiere vom nicht not- wendigen Kfz-Verkehr durch die Bündelung der übergeordneten Verkehre auf dem Vorbehaltsnetz. Der Rückbau dieser Maßnahmen würde unter anderem zur unerwünschten Erhöhung des Verkehrs- aufkommens in den Wohnstraßen und Wohnwegen führen, damit dem Sinn und Zweck der Verkehrs- beruhigung widersprechen und infolgedessen fachlich und verkehrspolitisch nicht vertretbar sein. Ein LKW-Fahrverbot auf der Bergisch Gladbacher Straße ist aus verkehrlichen Gründen nicht zu ver- treten. Eine Sperrung steht im Widerspruch zum LKW-Führungskonzept. In der Zeit vom 08.02.2019- 14.02.2019 wurde in Höhe der Bergisch Gladbacher Str. 1139 eine Sei- tenradarmessung durchgeführt. Die hierbei ermittelten V85 (V85 ist ein Richtwert zur Beurteilung des Geschwindigkeitsverhaltens und bedeutet die Geschwindigkeit, die von 85 % der beobachteten Kraft- fahrenden nicht überschritten wird) und Verstoßwerte (15,1 % bzw. 16,8 %) lassen keine Notwendig- keit zum Errichten von stationären Messanlagen erkennen. In der Paffrather Straße lagen die Ver- stoßwerte bei rund 70 %, so dass hier die Notwendigkeit einer dauerhaften Messeinrichtung bestand. Die Bergisch Gladbacher Straße wird im benannten Bereich regelmäßig mobil bzw. mit der semistati- onären Anlage gemessen. Anlage Eingabe
Anlage Eingabe.doc
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Von:] G esendet: Donnerstag, 31. Januar 2019 09:30 An: Betreff: Bergisch Gladbacher Str. Dellbrück/Tempolimit 30 Sehr geehrte Frau , netterweise habe ich Ihre Adresse von Frau xxx bekommen, da ich mit meinem Problem bei ihr nicht an der „richtigen Stelle“ war. Als Anwohner der Bergisch Gladbacher Str. wohne ich seit 1986 dort. Ich bin sehr froh darüber , dass nun endlich das Tempo 30 KM/h eingeführt wurde. Leider ist es so , dass sich kaum an dieses Tempo gehalten wird. Ich dachte , dass ich nun einmal endlich besser aus meiner Ausfahrt heraus oder wieder rein komme oder aber nicht 10 Minuten an der Straße stehen muss, um auf die andere Seite zu kommen , da dies bei 30 gut mögl ich ist , aber leider weit gefehlt. An dieses Tempo wird sich wirklich überhaupt nicht gehalten. Die Autofahrer und vor allem LKW s, die wir leider immer noch nicht von unserer Straße weg bekommen, da es keine Lösung hierfür gibt ,fahren nach wie vor ein fach nur schnell, da Ihnen ja auch nur auf Grund von Schildern die aufgestellt sind, nichts passiert. Ab und zu stehen für 2 Tage mobile Messanlagen dort ,dann halten sich einige in diesem Bereich daran, wo diese aufgestellt sind. Meist sind die Autofahrer ja schon vorab gewarnt. Sie müssen es einfach so sehen, dass früher mit dem Limit 50 kmh.. 70 kmh gefahren wurde, heute mit 30 kmh fahren alle 50 kmh. Diese Straße verleitet durch ihre geradlinige Streckenführung dazu. Fahren Sie als Anwohner die 30 ziehen Sie eine teils hupende oder auch „vogelzeigende Schlange“ hinter sich her, das habe ich schon mehrmals erlebt. Es wird sicher nie eine optimale Lösung für diese Straß geben, solang der Verkehr derart stark darüber geführt wird. Ich denke, dass ga nz andere Maßnahmen erforderlich wären, die sicher nicht einfach umsetzbar sind. Für uns wäre es eine große Entlastung, wenn LKW s nicht mehr fahren dürften. Überall wird für saubere Luft gekämpft , kommen Sie um die 16.00 U bis 18.00hr Zeit bei uns vorbe i und schauen Sie sich an, wie sich der Verkehr vor den Häusern staut an vielen Tagen, da kann man kein Fenster mehr öffnen. Des Weiteren sind viele Häuser denkmalgeschützt auch Unseres, wir haben es vor einiger Zeit für viel Geld anstreichen lassen, es i st in null Komma nichts wieder verrußt durch die vielen Abgase. Insgesamt müsste sich die Verkehrsführung einfach einmal ändern, meine Vorschläge die ich schon an verschiedenen Stellen geäußert habe, gehen dahin, dass man beispielsweise einige Einbahnstr aßen in Holweide öffnet. Dies würde zu einer Entzerrung unserer Straße führen, da man dann Schleichwege fahren könnte , wie beispielsweise die Siedlung Florentine Eichler Str., Im Tierkamp usw. Dies würde meines Erachtens dazu beitragen, dass es viel wen iger Stau auf der Berg. Gl. gäbe. Ich weiß, dass das nicht einfach so zu regeln ist, aber immerhin fahre ich seit 1986 viele Wege zur meiner Arbeit und dies sind dann Erfahrungswerte die man sammelt .Schließlich waren diese genannten Straßen schon einmal geöffnet . Ich frage nun an, ob man denn zumindest was das Tempo 30 kmh betrifft ,eine stationäre Meßtelle geplant ist für unsere Straße, damit die Autofahrer einfach einmal gestoppt werden. Die Paffrather Straße hat eine Meßstelle bekommen ,zuvor sogar eine Verkehrsinsel , quasi ist diese doppelt bestückt, was ich als unnötig empfinde und es auch wohl ist. Ich habe von Frau Zimmermann erfahren , das sich dies u.a. nach einer Unfallhäufigkeit richtet, ich finde allerdings , dass man es nicht so weit kom men lassen muss, ich habe meine Nachbarin damals durch einen Verkehrsunfall genau vor der Tür verloren, sie war als Fußgängerin morgens unterwegs und wurde von einem Raser erfasst. ( und dies ist nicht der Einzige Fall)In diesem Sinne bitte ich, mein Anl iegen Ernst zu nehmen. Über Eine Stellungnahme Ihrerseits würde ich mich freuen und verbleibe Mit freundlichen Grüßen
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1288/2019
- Typ
- Beschlussvorlage Bezirksvertretung
- Datum
- 04.07.2019
- Erstellt
- 08.04.2019 11:22