3732/2017
Kölnisches Stadtmuseum – Im Zuge der Beseitigung der Wasserschäden wurden partielle Asbestbelastungen festgestellt
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Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/VII/4 Vorlagen-Nummer 30.11.2017 3732/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Kunst und Kultur 05.12.2017 Kölnisches Stadtmuseum – Im Zuge der Beseitigung der Wasserschäden wurden partielle Asbestbelastungen festgestellt Die Behebung des im Juni 2017 eingetretenen Wasserschadens in den Schausammlungsräumen des historischen Zeughauses des Kölnischen Stadtmuseums wird länger dauern als bisher angenommen. Ursächlich ist eine festgestellte Asbest-Belastung im Putzauftrag einiger Wandflächen. Eine Undichtigkeit an einer Trinkwasserzapfstelle hatte den Boden beider Etagen der Schausamm- lung des Kölnischen Stadtmuseums zerstört. Um den Boden erneuern zu können, mussten beide Sammlungsetagen geräumt werden. Die Auslagerung der vielen Exponate gestaltete sich sehr auf- wendig und konnte gerade abgeschlossen werden. Ausstellungsobjekte kamen nicht zu Schaden, wohl aber ist der gesamte Bodenbelag zerstört, die Großvitrinen und die Bodenpodeste sind nicht wieder verwendbar. Eine gutachterliche Untersuchung der Baustoffe zeigt nun, dass der Putzauftrag an den Wandflächen zwar nur partiell aber dafür in diffuser Verbreitung asbesthaltig ist. Nach den gegenwärtigen Erkennt- nissen handelt es um Ausbesserungen des Putzes, die in den 60er Jahren mit asbesthaltigen Werk- stoffen vorgenommen wurden. Das Zeughaus selbst wurde im Jahre 1958 nach vorangegangenem Wiederaufbau wieder hergerichtet. Um eine Gesundheitsgefahr für Besucher- und Mitarbeiterschaft ausschließen zu können, muss der Wandputz insgesamt erneuert werden. Hiernach erfolgt der Wiederaufbau der Sammlungspräsenta- tion. Aufgrund der neuen Sachlage werden zurzeit die Planungen zur Durchführung der notwendigen Maßnahmen erarbeitet. Die technischen Details, die Kosten wie auch der Zeitbedarf werden hiernach bekannt gegeben. Absehbar ist bereits jetzt, dass die Sanierungsmaßnahmen das gesamte Jahr 2018 in Anspruch nehmen werden, so dass die Dauerausstellung erst 2019 wiedereröffnen kann. Das Museum bleibt weiterhin mit seinem Sonderausstellungsprogramm in der Alten Wache, dem Ne- benbau des Gebäudekomplexes, für die Besucher/innen präsent. Derzeit erarbeitet ein Team des Museums die provisorische Neupräsentation der Schausammlung. Diese soll eine neue, frische Sicht auf die wichtigsten Epochen der Stadtgeschichte zeigen und bislang selten ausgestellte Exponate einbeziehen. gez. Laugwitz-Aulbach
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3732/2017
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 30.11.2017
- Erstellt
- 28.11.2017 17:29