AN/1937/2023
Thekenleitsystem
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Die FRAKTION Antrag nach § 3
5454 Zeichen
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 08.11.2023 AN/1937/2023 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Digitalisierungsausschuss 20.11.2023 Thekenleitsystem Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker, sehr geehrter Herr Vorsitzender Froh, bitte setzen Sie folgenden Antrag auf die Tagesordnung des Digitalisierungsausschusses am 20.11.2023: Beschluss: Die Verwaltung wird beauftragt, die geplante Karnevals-App* um das Modul "Thekenleitsystem" zu erweitern. Dabei sollen folgende Merkmale berücksichtigt werden: Das Modul „Thekenleitsystem“ zeigt den Feiernden in Echtzeit an, in welchen Kneipen und Bars noch freie Plätze an der Theke verfügbar sind und wie sie dorthin gelangen. Zusätzlich werden Programmierschnittstellen (APIs) entwickelt, die es ermöglichen, das „Theken- leitsystem“ in das bestehende Kölner Park- und Verkehrsleitsystem sowie in die KVB-Anzeigeta- feln zu integrieren. Diese Schnittstellen werden lediglich am 11.11. eines Jahres, sowie von Wei- berfastnacht bis Aschermittwoch Morgen (3 Uhr) aktiviert. Darüber hinaus kann die Anzeige freier Thekenplätze auch über Webseiten oder weitere digitale Medienträger erfolgen, vgl. https://www.koeln.de/apps/parken/ An die Vorsitzende des Rates der Stadt Köln, Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker, an den Vorsitzenden des Digitalisierungsausschusses Herrn Manuel Froh, Fraktion Die FRAKTION Michael Hock Birgit Dickas Walter Wortmann Unter Goldschmied 6 50667 Köln Tel.:+49 (221) 221 – 35606 E-Mail: michael.hock@stadt -koeln.de E-Mail: birgitbeate.dickas@stadt -koeln.de E-Mail: walter.Wortmann@stadt -koeln.de - 2 - Die Feiernden sollen aktiv ins System eingebunden werden, indem sie selbst freie Plätze an der Theke eintragen können. Dies sorgt für große Akzeptanz und somit für gute Nutzbarkeit des Sys- tems. Ein Zwischenbericht soll auch dem Verkehrsausschuss, dem Wirtschaftsausschuss, dem Kunst- und Kulturausschuss sowie der AG Runder Tisch Karneval vorgelegt werden. Begründung: Der Kölner Karneval zieht jedes Jahr Zehntausende von Feiernden an. Dies kann nicht nur die Sicher- heit beeinträchtigen, sondern auch das Feiererlebnis der Jeck*innen negativ beeinflussen. Die FRAKTION begrüßt die Bemühungen der Stadt Köln, die Karnevalsfeierlichkeiten im gesamten Stadtgebiet auszubalancieren - vor allem, wenn dies nicht in unkontrollierbaren Sicherheitsfestspielen mündet, wie es seit 2021 im Kwartier Latäng der Fall ist. Bisher konzentrieren sich die von der Stadt ergriffenen Maßnahmen auf das Abriegeln und Sichern ein- zelner Veedel bzw. Straßenzüge. Die Feiernden erfahren „Wo es nicht mehr geht“. Jedoch bleibt die Frage offen, „Wo noch was geht“, sprich wohin die Karawane stattdessen weiterziehen soll. Hier setzt das Modul „Thekenleitsystem“ proaktiv an. Es ist im hohen Maße geeignet, die Verteilung der Feiernden noch weiter zu verbessern. Eine minutenaktuelle Füllstandsanzeige der einzelnen Karnevals- Standorte motiviert die Feiernden, frühzeitig selbst überfüllte Orte zu verlassen. Beispiel: "Uff, da ist es so voll! Komm, wir gehen woanders hin. Sieh mal [zeigt auf die App bzw. Anzeigetafel], da sind noch 8 freie Plätze an der Theke. Los geht’s!“ Um Ressourcen zu sparen und die öffentliche Wahrnehmbarkeit zu erhöhen, setzen wir auf eine modu- lare Erweiterung des bestehenden Kölner Park- und Verkehrsleitsystems sowie der KVB-Anzeigetafeln, denn … … diese Systeme sind dank ihrer großen, leuchtenden Ziffern geeignet, auch angetrunkenen Fei- ernden, Informationen über die Verfügbarkeit von freien Thekenplätzen in Echtzeit bereitzustel- len. Dies ist insb. für jene Menschen wichtig, die ihr Mobilgerät bereits verloren haben. … der KVB-Verkehr bricht erfahrungsgemäß schon vor 11 Uhr 11 zusammen; die freien Anzei- gekapazitäten können in der Zwischenzeit sinnvoll genutzt werden. … wer ist schon so verrückt und kommt mit dem Auto zum Kölner Karneval? Das „Thekenleitsystem“ kann dazu beitragen, den Ansturm auf spezielle Hotspots, z.B. Kwartier Latäng / Zülpicher Straße; Belgisches- und Friesenviertel; Südstadt und Nippes zu entzerren. (Die Altstadt kann bleiben, wie sie ist!). Wie die von der Stadt und dem Runden Tisch Karneval geplante App aussehen wird, ist bis dato - zu- mindest uns - unbekannt, das gibt maximalen Spielraum in der Implementation des hier vorgeschlage- nen Leitsystems. Wir weisen darauf hin, dass eine nachhaltig wirksame Umsetzung des Thekenleitsystems eine dezer- natsübergreifende Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung, Gastronomie sowie der Tech-Branche erfordert, um die benötigten Systeme und Datenverbindungen einzurichten, sowie das Marketing zu ko- ordinieren. Daher bitten wir um Zwischenberichte an die o.g. Gremien. Zur Deckung der Kosten für die Entwicklung des Erweiterungsmoduls schlagen wir vor, den für allerlei - 3 - Schabernack bewährten Haushaltsposten ‚Teilplan 0301 – Schulträgeraufgaben aus der Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen‘ heranzuziehen. gez. Michael Hock gez. Patrick Pielsticker GF Die FRAKTION SE Die FRAKTION Anlage: Illustrationen Abb. 1: Visualisierung Thekenleitsystem Abb. 2: Visualisierung Thekenleitsystem Detail *geplante App: siehe letzter Absatz in https://www.report-k.de/stadt-koeln-wirbt-fuer-ruecksicht-am-11-11/
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: endgültig abgelehnt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1937/2023
- Typ
- Die PARTEI Antrag nach § 3
- Datum
- 08.11.2023
- Erstellt
- 08.11.2023 11:32