Mandari Insight

2010/0510

Feststellung der Jahresabschlüsse 2007 der Eigenbetriebe a) Kulturinstitute b) Bäder c) Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Magistratsvorlage 15.11.2010

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Aktivseite
Eigenbetrieb Kulturinstitute
der Wisnnschaftsstadt Darmstadt
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007
Bilanz zum 31. Dezember 2007
Anlage 1
Passivseite
31.12.2007Vorjahr 31.12.2007Vorjahr,
EUR
EUR EUREUREUR
A. Anlagevermögen
A. Eigenkapital
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
I.Stammkapital 15.500.000,0015.500.000,00
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
11.Rücklagen
und ähnliche Rechte und Werte sowie
Allgemeine Rücklage74.296.383,1772.263.922,46
Lizenzen an solchen Rechten und Werten
3.223.727,003.306.219,00111. GewinnlVerlust
-.-------- ..__ ._._----
..•...------ ----- -----_ ....GewinnNerlust des Vorjahres-14.072.950,99 -7.219.593,73
11. Sachanlagen
J ahresgewinn/-verlust-5.613.102,30-19.686.053,29-6.853.357,26
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte
70.110.329,8873.690.971,47
mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten
26.353.183,0427.030.158,04 .. ----------.--------------------------.-----
2. Maschinen und maschinelle Anlagen
72.161,0076.821,OQ
3. Betriebs" und Geschäftsausstattung
644.187,00838.230,45B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 13.712,0015.756,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
794.282,50851.771,44 .. ------- ------------------------------------
27.863.813,54
28.796.980,93
...... ------ ------ ---..-_ ..
--------_.- ..----- -----C. Rückstellungen
11I. Finanzanlagen
1. Rückstellungen für Pensionen
1. Beteiligungen
27.140.285,8827.140.285,88und ähnliche Verpflichtungen 2.185.752,002.126.811,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens
4.705.614,6518.245.195,132. Sonstige Rückstellungen 4.047.086,962.326.759,38
3. Sonstige Ausleihungen
2.161.467,002.161.467,00 6.232.838,964.453.570,38
34.007.367,53
47.546.948,01 --_ ..•.----_ .. ---_ ..•.•.-----.--------_.----------
---------------------.
----- -----------------
D. VerbindlichkeitenB. Umlaufvermögen
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten19,153.023,8219.898.522,62 '
I. Vorräte
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Fertige Erzeugnisse und Waren
221.317,78181.145,00Jahr EUR 864.482,72 (Vorjahr EUR 833.331.09)
------------------- ..--
----------_.--- •• - ___ Me
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen '104.658,57306.809,36
11. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
345.594,75136.691,36Jahr EUR 104.658,57 (Vorjahr EUR 306.809,36)
2. Forderungen an die Stadt
0,0014.845.4 78,803. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt 4.538.454,950,00
3. Forderungen gegen 'andere Eigenbetriebe
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
4.878.654,030,00Jahr EUR 4.538.454,95 (Vorjahr EUR 0,00)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr
4.Verbindlichkeiten gegenüber anderen Eigenbetrieben
als einem Jahr EUR 4.666.666,96
der Wissenschaftsstadt Darmstadt151.788,83102.423,55
4. Sonstige Vermögensgegenstände
2.137.671,961.749.179,46davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
7.361.920,74
16.731.349,62Jahr EUR 151.788,83 (Vorjahr EUR 102.423,55)
.. ------ --_ ...... -_ ...--.._-
.---------------------5. Sonstige Verbindlichkeiten 33.715,0970.309,16
IIJ.Schecks, Kassenbestand, Bundesbank- und
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Postbankguthaben,Guthaben bel Kreditinstituten
27.611.410,171.976.032,79Jahr EUR 33.715,09 (Vorjahr EUR 70.309,16)
--- -------- ----- ------
--- ----- -- ----- --- ---- 23.981.641,2620.378.064,69
------------------ ----
- --- ------ ------- -----
C. Rechnungsabgrenzungsposten
48.965,3429.116,19
---_._---------- -------
------------- ---------E. Rechnungsabgrenzungsposten
0,00
29.429,00
----------- -----------
------------- ---------
100.338.522 10
98.567.791 54 100.338.522 1098.567.791 54
Anlage 1

Eigenbetrieb Kulturinstitute
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007
Gewinn· und Verlustrechnung
für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007
2007 Vorjahr
Anlage 2
1. Umsatzerlöse
2. Sonstige betriebliche Erträge
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogeneWaren
b) AufwendUngen für bezogene Leistungen
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen
für Altersversorgung und für Unterstützung
davon für Altersversorgung EUR659.599,16
(Vorjahr EUR 148.014,94)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen
7. Erträge aus Beteiligungen
davon aus verbundimen Unternehmen EUR2.622.458,58
(Vorjahr EUR2.106.688,04)
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen
des Finanzanlagevermögens
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.
12. Außerordentliche Erträge·
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
14. Sonstige Steuern
15. Jahresverlust
Nachrichtlich
Vorgesehene Behandlung des Jahresverlustes:
a) auf neue Rechnung vorzutragen: EUR5.613.102,30
EUR
3.861.954,90
3.540,268,44
680.233,34
3.716.336,69
5.651.391,48
1.860.377,81
2.622.458,58
32.874,02
1,251.666,74
938.791,27
3.082,61
38.328,96·
EUR
7.402.223,34
4.396.570,03
7.511.769,29
1.482.351,18
2,551.431,64
2.968.208,07
-5.571.690,73
0,00
41.411,57
·5.613,102,30
EUR
3.395.646,18
520.489,09
924.815,15
2.284.127,35
5.885.422,20
1.236.206,04
2.106.668,04
32.872,94
1.257.042,33
979.867,22
0,00
0,00
EUR
3.916.135,27
3.208.942,50
7.121.628,24
1.581.321,92
2.101.120,33
2.416.716,09
-7.680.161,63
826.804,37
0,00
-6.853.357.26
Anlage 2

SCHÜLLERMANN UND PARTNER AG
F. Feststellungen aus der Erweiterung des Prüfungsauftrages
I. Feststellungen im Rahmen der Prüfung nach § 53 HGrG
92 Gemäß § 27 Abs. 2 des Hessischen Eigenbetriebesgesetzes erstreckt sich
die Abschlussprüfung auch auf die Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Ge­
schäftsführung. Hierbei ist zu untersuchen, ob die Geschäfte mit der erfor­
derlichen Sorgfalt und in Übereinstimmung mit den einschlägigen Rechts­
vorschriften, den Satzungsbestimmungen und den abgeschlossenen Verträ­
gen geführt wurden. Über die Prüfung ist in entsprechender Anwendung des
§ 53 Abs. 1 Nr. 2 des Haushaltsgrundsätzegesetzes (HGrG) zu berichten.
93 Der Prüfung der Ordnungsmäßigkeitder Geschäftsführung nach § 53 HGrG
haben wir den IDW Prüfungsstandard: Fragenkatalog zur Prüfung nach § 53
HGrG (IDW PS 720) zugrunde gelegt. Wir verweisen auf die Ausführungen,
die als Anlage 9 diesem Bericht beigefügt sind.
94 Über die dort genannten Feststellungen hinaus haben sich nach unserer Prü-
fung keine Anhaltspunkte ergeben, die nach unserer Auffassung für die Be­
urteilung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung und der wirtschaftli­
chen Verhältnisse von Bedeutung sind. Weitergehende Untersuchungen hin­
sichtlich der Leistungsfähigkeit und der sparsamen Wirtschaftsführung des
Eigenbetriebes lagen nicht im Rahmen unseres Auftrages.
Anlage 3

EIGENBETRIEB KULTURINSTITUTE
DER WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT
Lagebericht für das Wirtschaft jahr 2007
Anlage 4
Blatt 1
Mit dem Abschlussbericht 2007 hat die Betriebsleitung über den Betriebsablauf in den einzelnen
Zweigen
• Institut Mathildenhöhe (Ausstellungshalle, Museum Künstlerkolonie
Haus Deiters)
• Volkshochschule
• Akademie für Tonkunst
• Stadtbibliothek
. • Gaststation GmbH / Centralstation Kulturgesellschaft mbH
• Georg-Moller-Haus / Freie Szene Darmstadt e.V.
• BessungetKnabenschule
• Altes Pädagog
• Literaturhaus
• Atelierhaus Riedeseistraße 15
• Künstlerbahnhof Wixhausen
• sowie der Förderung von bildender und darstellender Kunst, Literatur und Musik
informiert.
Institut Mathildenhöhe
. Ausstellungsgebäude
Im Wirtschaftsjahr 2007 im Ausstellungsgebäude des Instituts Mathildenhöhe realisierte Ausstellungen:
. Henk Visch (2.083 Besucher)
Wait and see wh at happens
30. September 2007 bis 6. Januar 2008
Janet Cardiff & George Bures Miller (9.486 Besucher)
The Killing Machine und andere Geschichten
20. Mai bis 26. August 2007
Standort 2007 (1.987 Besucher)

Anlage 4
Blatt 2
34. Jahresausstellurig der Darmstädter Sezession
11. März bis 9. April 2007
Christian Boltanski. Zeit (8.182 Besucher davon 4.541 in 2007)
12. November 2006 bis 11. Februar 2007
Gerd Winter
Wilhelm-Loth-Preisträger 2005.
3. Juni bis 29. Juli 2007
Das Institut Mathildenhöhe zu Gast im Hessischen Landesmuseum Darmstadt
Matthias Will
Wilhelm-Loth-Preisträger 2004
3. Juni bis 29. Juli 2007
Das Institut Mathildenhöhe zu Gast im Hessischen Landesmuseum Darmstadt
Statistische Besucherzahlen des Ausstellungsgebäudes
2007
18.097 Besucher
Museum Künstlerkolonie
2006 2005
22.577 Besucher 19.770 Besucher
Im Wirtschaftsjahr 2007 im Museum Künstlerkolonie (Ernst-Ludwig-Haus) realisierte Ausstellungen:
Plexiglas (5.806 Besucher in 2007)
Werkstoff in Architektur und Design
16. September 2007 bis 24. März 2008 (verlängert!)
Friedrich Wilhelm Kleukens (6.280 Besucher)
Gebrauchsgraphik und Buchkunst am Beginn des
20. Jahrhunderts
5. Mai bis 19. August 2007
Überblick - Konstruktionen der Wahrheit
Darmstädter Tage der Fotografie
20. bis 22. April 2007

Anlage 4
Blatt 3
Vom Reformkleid zur Champagnerschale (5.106 Besucher davon 4.089 in 2007)
10 Jahre Jugendstil-Erwerbungen
10. Dezember 2006 bis 9. April 2007
1.513 Besucher haben lediglich die Dauerausstellung besucht zu Zeiten, an denen keine
Wechselausstellung im Museum Künstlerkolonie stattfand.
Statistische Besucherzahlen des Museums Künstlerkolonie
2007
17.688 Besucher
Haus Deiters
2006
22.577 Besucher
2005
18.151 Besucher
Die Zusammenarbeit mit dem Mieter des Hauses, dem Deutschen-Polen-Institut. lief auch in 2007
weiterhin unproblematisch. In 2007 wurde ein Gutachten erstellt, das die Schimmelbildung im
Kellergeschoss zum Inhalt hatte. Hierbei wurde von Seiten des Gutachters festgestellt, dass durch den
Schimmelbefall bislang keine Gesundheitsgefährdung zu befürchten ist. Es wird vorgeschlagen, eine
Zwischentür einzubauen, um die Geruchsbelästigung einzugrenzen. Ferner ist ein Entfeuchter zu
installieren und die Bodenplatte sollte. da die Feuchtigkeit von unten kommt, isoliert werden.
Akademie für Tonkunst
Die· künstlerische Reifeprüfung konnte von 17 Kandidaten und die Staatliche Musiklehrerprüfung von
12 Kandidaten abgeschlossen werden. Die Aufnahmeprüfung der Fachschule wurde von 55 aus 128
Kandidaten bestanden.
Statistische Schülerzahlen der Akademie für Tonkunst
Studierende
Musikschüler
Warteliste
2007
110
1.834
936
2006
110
1.622
753
2005
110
1.777
822

Anlage 4
Blatt 4
Volkshochschule
Oer Gesundheitsbereich konnte einen Zuwachs von ca. 300 auf 3.373 Belegungen, der Fachbereich
Kultur konnte ebenfalls einen Zuwachs von ca. 300 Belegungen auf 1.201 vermerken. Der Fachbereich
Arbeit und Beruf mit 1.681 Belegungen sowie Gesellschaft und Politik mit 1.676 Belegungen konnten
jeweils einen Zuwachs von ca. 100 Belegungen verzeichnen. Oer Sprachenbereich blieb mit 6.431
Belegungen konstant. Die schulischen Abschlüsse und Alphabetisierung wurden von 93
Kursteilnehmern besucht.
Statistische Kursbelegungen der Volkshochschule
Gemeldete Teilnehmerzahl
Anzahl der angebotenen
Kurse I Veranstaltungen
Durchschnittliche
Belegungskennziffer
5tadtbibliothek
2007
14.455
1.218
11,87
2006
13.582
1.168
11,63
2005
13.052
1.166
11,20
Im Rahmen der Ifd. Kundenbefragung wurde der Punkt .Ich konnte mich nicht gut orientieren" häufig
angekreuzt. Die Stadtbibliothek hat darauf hin das Raumkonzept sowie das Leit- und
Orientierungssystem neu konzipiert.
- Die Regale in den Sachmedien 1 + 2, Kinder- und Jugend, Romane und Verbuchungen wurden
umgeräumt, übersichtlicher aufgestellt und neu, den Anregungen des Seniorenrates folgend,
neu und größer beschriftet.
- Die CO's wurden alphabetisch sortiert
- Begrenzung der Ausleihe von 7 CO's je Leseausweis, damit Kunden, die erst abends kommen
können, noch einen ausreichenden Medienbestand vorfinden.
Projekte in 2007:
- Krimireihe
- Detektivseminar für Kinder
- LeselaUe

Anlage 4
Blatt 5
Statistische Nutzerdaten der Stadtbibliothek
2007
20062005
Entleihungen
1.563.7381.543.5081.583.180
Veränderung zum Vorjahr
+1,35-2,5%
Medienbestand
225.535223.258226.540
Besuche
521.117546.093556.000
Centralstation Kulturgesellschaft mbH I Gaststation GmbH
Die bilanzielle Überschuldung der Gesellschaften besteht weiterhin. Zwischenzeitlich wurde die Fa.
Schüllermann & Partner AG damit beauftragt, die finanzielle Situation zu durchleuchten und ein
Wirtschafts- und Sanierungskonzept zu erarbeiten. Die im Wirtschaftsplan etatisierten 613.550 EURO
kamen entsprechend den Kulturförderungsrichtlinien zur Auszahlung.
Statistische Besucherzahlen der Centralstation (ohne Firmenveranstaltungen)
Besucherzahl
Anzahl der Veranstaltungen
Durchschnittliche
Besucherkennziffer
Sonstige Besucher in 2007
Gastronomie
Public Viewing (Fußball)
Firmenveranstaltungen
98.400
9.783
5.645
2007
177.624
309
574,84
2006
159:847
265
603,2
2005
157.471
256
615,13
Multikulturelles Zentrum Bessunger Knabenschule
In 2007 kamen 78.800 EURO aus dem institutionellen Etat der Bessunger Knabenschule und 20.000
EURO aus der Freien Kulturinitiative zur Auszahlung.

Anlage 4
Blatt 6
Statistische Besucherzahlen der Bessunger Knabenschule
2007
Besucherzahl (Halle)
Anzahl der Veranstaltungen
Durchschnittliche
Besucherkennziffer
Sonstige Besucher in 2007 (geschätzt)
Konzerte im Keller 1.050
Private Veranstaltungen 11.900
Sonstige Veranstaltungen im Keller 4.680
Georg-Moller-Haus
9.110
62
146,94
Für die Vorjahre liegen keine Zahlen
vor
Die im Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs Kulturinstitute etatisierten 63.230 EURO wurden gemäß der
bestehenden Vertragslage angewiesen. Hinzu kamen 6.130 EURO für die Übernahme von
Hausmeisterdiensten im Georg-Moller-Haus. Neben diesen Förderungen wurden dem Betreiberverein
12.000 EURO aus den Mitteln der Freien Kulturinitiativen gewährt.
Statistische Besucherzahlen des Georg-Moller-Hauses (Freie Szene Darmstadt e.V.)
Besucherzahl
Anzahl der Vorstellungen
Durchschnittliche
Besucherkennziffer
2007
11.891
183
64,98
2006
10.372
146
71.05
2005
8.187
126
64,98

Anlage 4
Blatt 7
Altes Pädagog
Mit Vertrag vom 02.10.2006 wurde der Mietvertrag über das Kellerrestaurant im Alten Pädagog
abgeschlossen. Neuer Betreiber der Gaststätte ist Herr Musa Gül. Nach Auszug von Frau Henry-Perret
hatte sich gezeigt, dass im lokal und in den Küchenräumen aufgrund der Forderungen von Seiten des
Ordnungs- und des Veterinäramtes Investitionen von bis zu 30.000 EURO erforderlich sind. Diese
wurden in 2007 vorgenommen.
Zuschüsse Freie Kulturinitiativen
Die im Wirtschaftsplan veranschlagten Haushaltsmittel in Höhe von 152.950 EURO wurden im Rahmen
der Sitzung der Betriebskommission am 2. Oktober 2007 an Kulturschaffende vergeben.
Der Bestand des Sachanlagevermögens hat sich wie folgt entwickelt:
Stand 1. Januar 2007
Zugänge 2007
Abgänge 2007
Abschreibungen 2007
Stand 31.12.2007
EURO
28.796.980,93
472.016,28
-5.324,49
-1.399.859,18
27.863.813,54
Der Bestand der zum Eigenbetrieb gehörenden Grundstücke und grundstücksgleichen Rechte mit
Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten hat sich aufgrund der Abschreibung und einer Umgliederung
innerhalb des Anlagevermögens um 676.975,00 EURO vermindert.
Im Jahr 2007 wurden 9.593 Aktien der Bauverein AG veräußert. Es entstand ein buchhalterischer
Gewinn in Höhe von TEUR 2.003. Aus diesem Grund hat sich das Ergebnis des Eigenbetriebes um
TEUR 1.240 auf TEUR -5.613 verbessert.
Das Eigenkapital entwickelte sich in 2007 wie folgt:
Stand 1. Januar 2007
Erhöhung allgemeine Rücklage
Verlust 2007
Stand 31. Dezember 2007
EURO
73.690.971,4 7
2.032.460,71
-5.613.102,30
70.110.329,88

Zuführung
2007
Zum Bilanzstichtag wurden die notwendigen Rückstellungen gebildet.
Die Rückstellungen betreffen im Einzelnen:
Stand Inanspruch-
01.01.2007 nahme/Auflösung
2007
Anlage 4
Blatt 8
Stand
31.12.2007
Pensions­
rückstellungen
Sonstige
Rückstellungen
Summe
2.126.811,00
2.326.759,38
4.453.570,38
0,00
175.975,38
175.975,38
58.941,00
1.896.302,96
1.955.243,96
2.185.752,00
4.047.086,96
6.232.838,96
Die sonstigen Rückstellungen betreffen die Urlaubs- und Überstundenrückstellungen,
Beihilferückstellungen, Instandhaltungsrückstellungen, die Rückstellung für Archivierungskosten, die
Rückstellungen für die Jahresabschlussprüfung, Rückstellungen für die Altersteilzeit sowie
Rückstellungen für Nebenkostennachzahlung der Centralstation für 1998 bis 2007.
Die Umsatzerlöse Im Vergleich zum Vorjahr zeigt die folgende Gegenüberstellung:
Benutzungsgebühren I Kursgebühren
Zuweisung und Zuschüsse
Miet- und Pachterträge
EintrittsgelderfT eilnehm erbeiträge
Einnahmen aus Verkauf
Sonstiges
Summe
2007
EURO
2.135.826,24
1.286.162,96
159.301,57
142.413,82
64.383,21
73.867,10
3.861.954,90
2006
EURO
1.074.538,97
1.293.629,81
0,00
959.187,85
67.295,05
994,50
3.395.646,18
Die Stellen laut Stellenplan und die in der Jahresmitte tatsächlich besetzten Stellen zeigt folgende
Übersicht:
Beamte
Arbeitnehmer
Insgesamt
Tatsächliche Besetzung
6
164
170
Stellenplan
2007
6
164
170
Stellenplan
2006
6
164
170

Anlage 4
Blatt 9
Die Personalaufwendungen betrugen:
Löhne und Gehälter:
Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und Unterstützung:
Summe
, 5.651.391,48
1.860.377,81
7.511.769,29
Daneben wurden an die Stadt ordnungsgemäß Personal- und Sachkosten für Mitarbeiter, die anteilig
für den Eigenbetrieb tätig waren, erstattet.
Ausblick, Chancen und Risiken
Bestimmende Faktoren in 2008 wird die Sanierung der Klimaanlage auf der Mathildenhöhe, der der
Umbau des Atelierhauses in der Riedeseistraße 15 und des Literaturhauses sein. Ferner die
erfolgreiche Realisierung der Russlandausstellung beim Institut Mathildenhöhe.
Auch in Zukunft kann der Eigenbetrieb nicht kos!endeckend wirtschaften. Die Ertragssituation hängt
sehr stark an die Ausschüttungspolitik der HEAG AG.
Die steigenden Anforderungen, insbesondere in den Bereichen der Brandschutz und Lärmschutz,
können zu ungeplanten notwendigen Investitionen führen.
Darmstadt, 24. August 2009
Für die Betriebsleitung des Eigenbetriebs Kulturinstitute
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
gez. Stütz
1. Betriebsleiter
gez. Baum
Kfm. Betriebsleiter

Anlage 5
Blatt 1
Eigenbetrieb Kulturinstitute
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007
Bestätigungsvermerk
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrech­
nung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht
des Eigenbetriebes Kulturinstitute der Wissenschaftssta9t Darmstadt für das Ge­
schäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und
die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach .den deutschen han·dels­
rechtlichen Vorschriften und den ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften sowie
den ergänzenden Bestimmungen der Satzüng liegen in der Verantwortung der Be­
triebsleitung des Eigenbetriebes. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von
uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Ein­
beziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 27 Abs. 2 EigBGes i. V. mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festge­
stellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen.
Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und
Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beach­
tung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht
vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken,
mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshand­
lungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaft­
liche und rechtliche Umfeld des Eigenbetriebes sowie die Erwartungen über mögli­
che Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prü,fung w.erden die Wirksamkeit des
rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystemssowie Nachweise für die
Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der
Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der ange­
wandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Be­
triebsleitung des Eigenbetriebes sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des
Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere
Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Anlage 5
Blatt 2
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden
landesrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung
und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein
den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage des Eigenbetriebes. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahres­
abschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetrie­
bes und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Dreieich, 14. September 2009
. Schüllermann und Partner AG
Wirtschafts prüfungs gesellschaft
Steu erberatungs gesells chaft
Dipl.-Volksw. Rainer Reuhl
Wirtschaftsprüfer
Dipl.-Ing. Stephan Schüllermann
Wirtschaftsprüfer

anlage 3

22153 Zeichen

Anlage 1
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007
Bilanz zum 31. Dezember 2007
Aktivseite
31.12.2007
EUR
Vorjahr
EUR .EJJB.
31.12.2007
EUR
Passivseite
Vorjahr
EUR
8.000.000,00
9.283.220,04
10.225,84
84.741,85
50.622.849,17
66.994.319,60
-2.051.202,30
___ ??_c?L~,~~_~!~2.
797.137,00
247.348,00
_____ !_cg_~~,~~_~!g~.
_ ~_c~_?~,!_~.?!2~.
238.116,82
8.000.000,00
57.502,77
9.164.535,80
50.622.849,17
66.032.614,06
791.096,00
292.008,80
. .~!g~~c~g_~,~9..
-3.133.495,30
.. ?_?!_~~§l.c~_~~!~?_.
..__ .._~:.~~9..c~_~_~,~~_
-2.051.202,30
-1.082.293,00
Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeitan gegenüber Kreditinstituten
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR 370.965,81 (Vorjahr EUR 348.773,95)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR 238.116,82 (Vorjahr EUR 84.741,85)
3. Sonstige Verbindlichkeiten
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR 57.502,77 (Vorjahr EUR 10.225,84)
davon aus Steuern EUR 34.644,03 (Vorjahr EUR 0,00)
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen
2. Sonstige Rückstellungen
A. Eigenkapital
I. Stammkapital
11. Rücklagen
Allgemeine Rücklage
111. GewinnlVerlust
GewinnlVerlust der Vorjahre
Ja hresgew inn I-ve rlu st
66.994.319,60
6.985.932,03
51.419,00
111.368,19
___ L]_~~J_~~_c?_?_
66.032.614,06
__ ?9..c?g~,~_?_~!.?~. ._~~,~9g!_~~~_,_?_~_
__ ??_._?_~_~,]g_~!~~ __ ~L~~.~!g~?_c~_~_
6.478.338,30
321.747,06
240.689,43
____ ?_cg_~~:?_?_~!2§l..
39.150,26 63.033,65
7.633.604,03
8.586.998,86I C.
173.237,92
0,00
450.497,75
395.235,69
____ ~_c?_~~,~~_~!~~.
____ ~!9..~_~!_?~~_'.?g_
_______ ~_~~,9..?_~!~~.
______ ?.~_~!_~2!_cg_~.
.___ ~:_?_?§l.,???!~9...
_._~'~~-~!_~~~-'_?~-
--------_!_~,~-?~!_~~.
_ .._____ !L~~~c~g.
11. Kassenbestand,
Guthaben bei Kreditinstituten
11. Finanzanlagen
Beteiligungen
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit
Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00
2. Forderungen gegen die Stadt
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0.00
3. J:;orderungen gegen andere Eigenbetriebe
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten
Anlage 1

Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Jahresabschluss zum 31., Dezember 2007
Gewinn- und Verlustrechnung
für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007
Anlage 2
310.895,87 201.133,73
215.567,75
526.463,62 459.876,62661.010,35
704.734,06
719.197,94
301.880,81
273.891,44
4.338,09
1.010.952,96 0,00993.089,38
327.837,45
387.979,70
911.571,08
384.453,04
1.031.853,58
793.168,15
485.936,93
329.919,25
494.625~
-216.243,69 438.274,32-87.619,66
-1.074.940,81
-1.013.701,83
7.352,19
0,00
-1.082.293,00
-1.013.701,83
1. Umsatzerlöse
2. Sonstige betriebliche Erträge
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene Waren
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen
für Altersversorgung und für Unterstützung
davon für Altersversorgung EUR 147.876,11
(Vorjahr EUR 131.161,38)
c) Sonstige Personalaufwendungen
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen
davon Zuführungen zu Sonderposten mit Rücklageanteil EUR 0,00
(Vorjahr EUR 0,00)
7. Erträge aus Beteiligungen
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 938.485,80
(Vorjahr EUR 753.902,10)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
11. Sonstige Steuern
12. Jahresgewinn/-verlust
Nachrichtlich
Behandlung des Jahresverlustes:
. - auf neue Rechnung vorzutragen EUR 1.082.293,00
ßill
620.369,25
58.350,21
2007
ßill
678.719,46
ßill
612.621,13
115.396,43
Vorjahr
ruH
728.017,56
Anlage 2

SCHÜLLERMANN UND PARTNER AG
F. Feststellungen aus der Erweiterung des Prüfungsauftrages
I. Feststellungen im Rahmen der Prüfung nach § 53 HGrG
85 Gemäß § 27 Abs. 2 des Hessischen Eigenbetriebesgesetzes erstreckt sich
die Abschlussprüfung auch auf die Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der
Geschäftsführung. Hierbei ist zu untersuchen, ob die Geschäfte mit der er­
forderlichen Sorgfalt und in Übereinstimmung mit den einschlägigen
Rechtsvorschriften, den Satzungsbestimmungen und den abgeschlossenen
Verträgen geführt wurden. Über die Prüfung ist in entsprechender Anwen­
dung des § 53 Abs. 1 Nr. 2 des Haushaltsgrundsätzegesetzes (HGrG) zu
berichten.
86 Der Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung nach § 53
HGrG haben wir den IDW Prüfungsstandard: Fragenkatalog zur Prüfung
nach § 53. HGrG (IDW PS 720) zugrunde gelegt. Wir verweisen auf die
Ausführungen, die als Anlage 10 diesem Bericht beigefügt sind.
87 Über die dort genannten Feststellungen hinaus haben sich ·nach unserer
Prüfung keine Anhaltspunkte ergeben, die nach unserer Auffassung für die
Beurteilung der Ordnungsmäßigkeit der Betriebsleitung und der wirtschaft­
lichen Verhältnisse von Bedeutung sind. Weitergehende Untersuchungen
hinsichtlich der Leistungsfähigkeit und der sparsamen Wirtschaftsführung
des Eigenbetriebes lagen nicht im Rahmen unseres Auftrages.

Anlage 4
Blatt 1
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte
- Betriebsleitung -
Lag e b e r ich t 2007
Nach §26 des Eigenbetriebsgesetzes (EigBGes) ist mit dem Jahresabschluss ein Lagebericht aufzustellen,
der nach §27 EigBGes der Betriebskommission vorzulegen ist.
Versammlungsstätten und BUrgerhäuser (UA 7612·7626)
Im Geschäftsjahr 2007 haben wir bei den von uns verwalteten Versammlungsst~Uten und Bürgerhäusern
Orangerie, Justus-Liebig-Haus, Bürgermeister-Pohl-Haus Wixhausen, BOrgerzentrum Zum Goldnen Löwen
Arheilgen, Ernst-Ludwig-Saal Eberstadt, Heiner-Lehr-Borgerzentrum Martinsviertel und Tagungsraum Europa
Hauptbahnhof Bahngalerie Einnahmen aus Mieten und Pachten von 241.468 Euro erzielt.
Der Haushaltsansatz von 220.600 Euro (Haushaltsstelle 140) konnte somit um 20.868 Euro überschritten
werden. Gegenüber dem einnahmestarken Wirtschaftsjahr 2006 verringerten sich die Einnahmen aus Mieten
und Pachten im Wirtschaftsjahr 2007 um 4.615 Euro (Erläuterungen folgen im Verlauf des Lageberichtes).
Die Entwicklung der Mieteinnahmen stellt sich für die letzten 3 Jahre wie folgt dar:
2005
20062007Veränderung
Versammlungsstätten
EuroEuroEuro2007 gegenüber
Bürgerhäuser
dem Vorjahr
Euro
Orangerie
133.687129.730126.034-3.696
Bürgermeister -Pohl-Haus
20.55317.3816.031-11.350
Justus-Liebig-Haus
43.58239.54745.650+6.103
Emst-Ludwig-Saal
9.1309.7841.3.100+3.316
Heiner -Lehr -BOrgerzentrum
12.29910.47410.783+309
Zum Goldnen Löwen
28.80029.80529.384-421
Tagungsraum Europa
8.0549.36210.486 .+1.124
Mieteinnahmen insgesamt·
256.105246.083241.468-4.615
Bei der Versammlungsstätte Orangerie konnten die Einnahmen aus Mieten und Pachten gegenüber 2006
nicht ganz erreicht werden trotz einer nach wie vor hohen Ausfastung (maßgeblich liegt das begründet in den

Anlage 4
Blatt - 2
fehlenden Mieteinnahmen von ca. 12.000 Euro brutto im Jahr 2007 für die alle 2 Jahre in den geraden Jah­
reszahlen im Sommer stattfindenden Internationalen Ferienkurse für neue Musik).
Im Justus-Liebig-Haus konnten die Mieteinnahmen gegenüber den Vorjahren deutlich gesteigert werden. Im
Bürgermeister-Pohl-Haus ist der deutliche Rückgang mit dem Beginn der umfangreichen Brandschutzmaß­
nahmen im Jahr 2007 und der damit verbundenen Sperrung des Saalbetriebes seitens der Feuerwehr gera~
de fOr externe Veranstaltungen verbunden.
Im Ernst-Ludwig-Saal Eberstadt konnten wir erfreulicherweise eine deutliche Einnahmesteigerung erzielen,
während wir sowohl gerade im Goldnen Löwen Arheilgen und auch im Heiner-Lehr-BOrger-zentrum die Ein­
nahmen konstant gegenüber dem Vo~ahr halten konnten.
Der insgesamt im Wirtschaftsjahr 2007 zu verzeichnende leichte Rückgang der Mieteinnahmen liegt konkret
im brandschutztechnisch bedingten deutlichen Einnahmerückgang in Wixhausen sowie im Wegfall der Miet­
einnahmen Ferienkurse in der Orangerie gegenüber dem Wirtschaftsjahr 2006 begründet, wobei die Mietein­
nahmen für die Ferienkurse in der Orangerie im Wirtschaftsjahr 2008,wieder erzielt werden.
Ober die ausführlich geschilderten Mieteinnahmen im Wirtschaftsjahr 2007 hinaus ist es jedoch notwendig, in
diesem Zusammenhang auch auf die doch große Zahl kostenfreier Buchungen durch Vereine (bspw. für
Proben, Vorstandssitzungen, etc.) in den verschiedenen Bürgerhäusern hinzuweisen. Die erwartet gute Aus­
lastung der Häuser in den Stadtteilen Arheilgen, Eberstadt und Wixhausen (mit Ausnahme der aktuellen
Brandschutzsituation) durch ortsansässige Vereine und Verbände und auch durch die Bürgerschaft ist somit
gegeben, auch wen_nsich dies nicht bei jeder Buchung in den Mieteinnahmen niederschlägt.

Anlage 4
Blatt 3
Zuschuss bedarf der Versammlungsstätten nach dem Erfolgsplan 2007
UA
Versammlungsstätten
HH~Ansatz
Rechnungs-Differenz
Euro
ErgebnisEuro
Bürgerhäuser Euro
7612
Orangerie 203.330155.742-47.588
7615
Bürgermeister -Pohl-Haus 235.330196.987-38.343
7617
Justus-Liebig-Haus 252.440252.850+410
7620
Ernst-Ludwig-Saal 98.310106.074+7.764
7623
Heiner -Leh r-Bq rgerzentru m 187.480200.491+13.011
7624
Zum Goldnen Löwen 184.440176.137-8.303
7626
Tagungsraum Europa 70.80093.509+22.709
c
Insgesamt
1.232.1301.181.790-50.340
Zur Erlauterung der Unterschreitung des Gesamthaushaltsansatzes HZuschussbedarf' um 50.340 Euro ist zu
bemerken, dass die Betriebsleitung eigenverantwortlich insbesondere im Bereich der Bauunterhaltung un­
vorhersehbare und daher zur Aufrechterhaltung eines von den Mietern erwarteten vertragsgerechten Veran­
staltungsbetriebes im Wirtschaftsplanvoranschlagsentwurf nicht planbare Maßnahmen beauftragen muss,
welche dann bei im Jahresverlauf gegenüber dem Vorjahr geringeren Aufwendungen sich auch günstig auf
den Zuschussbedarf auswirken.
Gleiches gilt auch für die in der verantWortlichen Objektbetreuung der Betriebsleitung liegenden fortlaufend
notwendigen Reparaturen, welche ebenfalls in den meisten Fallen nicht im Voraus planbar sind und somit
seitens der Betriebsleitung keine konkrete Beantragung von Haushaltsmitteln im Wirtschaftsplanvoran­
schlagsentwurf erfolgen kann ..

Anlage 4
Blatt 4
Messen und Märkte (UA 7300)
Die Abteilung Messen und Märkte ist seit 1997 unserem Eigenbetrieb als Abteilung zugeordnet und insbe­
sondere zuständig für die Vergabe des Messplatzes, bspw. für die Verbraucherausstellung Hessenschau,
FrOhjahrsmeß, Herbstmeß, Zirkusveranstaltungen u. a. sowie für den Marktplatz, bspw. für den wochentäg­
lich stattfindenden Wochenmarkt, den Darmstädter Weihnachtsmarkt, gastronomische Sondernutzungen, '
Präsentationen u. a.
Die Gesamtmie~einnahmen im Wirtschaftsjahr 2007 für Benutzungsgebühren Messplatz/Sondernutzungen
Marktplatz belaufen si,ch auf 374.247 Euro brutto gegenüber den Gesamtmieteinnahmen aus dem Wirt­
schaftsjahr 2006 von 335.681 Euro brutto. Die Einnahmesteigerung liegt vor allem in den nicht unüblichen
Schwankungen bei den Standgebühren Frühjahrsmeß, Hebstmeß und Weihnachtsmarkt begründet.
Zu berücksichtigen ist, dass dieser Darstellung im Lagebericht die kameralistische Betrachtungsweise
zugrunde liegt.
Größere Baumaßnahmen im Jahr 2007
UA 7612 Versammlungsstätte Orangerie:
GeneralOberholung der Beschallungsanlage Saal ,
Austausch Verdunkelungsvorhänge Saal
Reparatur Hauswasserleitung
Reparatur Herren WC-Anlage
Neuanstrich Saalwand
UA 7615 Bürgermeister-Pohl-Haus Wixhausen:
Aus- und Weiterführung Brandschutzmaßnahmen
Reparatur Heizungsregler Saalheizung
UA 7617 Versammlungsstätte Justus-Liebig-Haus:
Erneuerung hydraulische Antriebe EingangstOren
Erneuerung Toilettenanlagen Obergeschoss
Reparaturarbeiten WC-Anlage Erdgeschoss
Reparatur Oberlichter ,
Reparatur Haupteingangstor Erdgeschoss
UA 7620 Ernst-Ludwig-Saal Eberstadt
Erstellung Flucht- und Rettungswegeplan
Installation Notstopschalter Aufzug
Reparatur Regenabflussrinnen Außenbereich und Fallrohre
UA 7624 Bürgerzentrum "Zum Goldnen Löwen Arheilgen":
Reparatur Lüftungsanlage
6.700 €
9.060€
8.300 €
1.700 €
1.500 €
125.000 €
1.200 €
5.700 €
17.000 €
1.150 €
1.500 €
1.200 €
2.600 €
1.400 €
1.100 €
2.200 €

Anlage 4
Blatt 5
Die fOr die aufgelisteten Maßnahmen erforderlichen Haushaltsmittel waren vom Eigenbetrieb im Rahmen der
gegenseitigen Deckungsfähigkeit des Wirtschaftsplanes bereitzustellen. Die verantwortliche Beauftragung
der Maßnahme erfolgte durch die Betriebsleitung des Eigenbetriebes nach vorheriger Prüfung der Fachäm­
ter.
Für uGroßprojekte" wie bspw. die umfangreich notwendigen Brandschutzmaßnahmen im BOrgermeister-Pohl­
Haus Wjxhausen stehen die erforderlichen Haushaltsmittel nach Beschlussfassung durch die städtischen
politischen Gremien im Vermögensplan zur Verfügung.
Größere Anschaffungen im Jahr 2007
Versammlungsstätte Orangerie:
Austausch Saalstühle
Austausch Saaltische
Versammlungsstätte Justus-Liebig-Haus
Austausch Saalstühle
BQrgerzentrum .Zum Goldnen Löwen" Arheilgen .
Anschaffung Mikrofone/Zubehör Saal
Ausblick auf das Wirtschafts jahr 2008
47.000 €
26.400 €
24.000€
1.300 €
1. Im BOrgermeister-Pohl-Haus Wixhausen wird die AusführunglWeiterführung der umfangreichen
Brandschutzma~nahme fortgesetzt.
2. Im BOrgerzentrum "Zum Goldnen Löwen" Arheilgen werden Teile der Außenbestuhlung Biergar­
ten/Cafebetrieb Westseite neu angeschafft.
3. Im BOrgerzentrum "Zum Goldnen Löwen" Arheilgen erfolgt eine Standardveränderung des Kühlhau­
ses im Kellergeschoss.
4. Im Emst-Ludwig-Saal Eberstadt ist eine umfassende Reparatur der K1ima-/Lüftungsanlage
erforderlich.
5. Im Justus-Liebig-Haus ist der Batterieaustausch der Spannungsanlage notwendig.
6. In der Orangerie muss die Hauptpumpe der LOftungsanlage ausgetauscht werden.

Anlage 4
Blatt . 6
Sonstige Pflichtangaben
Das Gesamtergebnis liegt mit einem Verlust von EUR 1,082 Mio (Vorjahr 1,013 Mio.) um ca. EUR 819.000
unter dem Planansatz von EUR 1,901 Mio.
Der Ausweis unter den geleisteten Anzahlungen llnd Anlagen im Bau betrifft:
Stand 01 .01.2007
Zugänge:
Bürgermeister-Pohl'-Haus
- Brandschutzmaßnahmen'
Justus-Liebig-Haus
- Sanierung
Stand 31.12.2007
Das Eigenkapital hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:
111.368,19 €
111.505,21 €
17.816,03 €
240.689.43 €
StandZuführungAuflösungStand
01.01.2007
2007200731.12.2007
Euro
EuroEuroEuro
Stammkapital
8.000.000,000,000,00.8.000.000,00
Allgemeine Rücklage
50.622.849,170,000,0050.622.849,17
Bilanzgewinn der Vorjahre
-1.037.500,47-1.013.701,830,00-2.05.1.202,30
GewinnNerlust
-1.013.701,83-1.082.293,001.013.701,83-1.082.293,00
56:571.646,87
-2.095.994,831.013.701,83 .55.489.353,87
Bei der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgte im Wirtschaftsjahr eine Inan­
spruchnahme in Höhe von EUR 6.041,00 was zu einem Stand in der Bilanz in Höhe von EUR 791.096,00
führte.
Aufgrund der Mitgliedschaft in der ZVK besteht eine mittelbare Pensionsverpflichtung in Höhe von
EUR 718.689,00, die nicht in der Bilanz ausgewiesen ist.

Die Entwicklung der sonstigen Rückstellungen ist aus folgender Tabelle ersicht!ich:
Anlage . 4
Blatt 7
StandZuführungStand
01.01.2007
Inanspruchnahme200731.12.2007
Euro
EuroEuroEuro
Rückstellung für unterlassene Instandhaltung
0,000,000,000,00
Rückstellung für Altersteilzeit
58.833,000,0020.386,80 79.219,80
Rückstellung für Beihilfe
128.872,000,004.078,00132.950,00
Urlaubsrückstellung
11.560,00-11.560,008.315,008.315,00
Überstundenrückstellung
20.083,00-20.083,0028.524,0028.524,00
Rückstellung für Jahresabschluss- ersteIlung und -prüfung
28.000,00-28.000,0028.000,0028.000,00
Rückstellung für andere
Aufwen-
dungen
0,000,0015.000,0015.000,00
247.248,00
-59.643,00104.303,80292.008,80
Die Umsatzerlöse betreffen im Wesentfichen folgende betriebliche Tätigkeiten:
Benutzungsgebühren
Miet- und Pachterträge
Entgelte für Heizung, Beleuchtung
Sonstige
2007
Euro
241.257,30
340.895;97
37.492,10
723,88
62036925
Vorjahr
Euro
295,897,34
280,074,92
36,648,87
0,00
612,621,13
In 2007 entstanden folgende Aufwendungen für Beamtenbezüge. Löhne und Gehälter:
Beamtenbezüge
Löhne und Gehälter
Veränderung der Urlaubs- und Überstundenrückstellungen
·2007
Euro
83.435,85
616.103,21
5.196,00
704735,06
Vorjahr
Euro
82,019,48
664.393,46
-27.215,00
719,197,94

Anlage 4
Blatt 8
In 2007 wurden nachfolgende soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstüt­
zung gezahlt:
AG-Anteil ges. Sozialversicherung
Beamtenversorgungsbezüge
Versorgungskassen
Veränderung Rückstellung für Altersteilzeit
Veränderung Pensionsrückstellung
Veränderung Beihilferückstellung
Aufwendungen für Unterstützung und Personalnebenkosten
Sonstige soziale Abgaben
2007 Vorjahr
Euro
Euro
127.548,40
146.839,97
95.485,57
84.832,83
54.353,54
53.860,55
20.386,80
-8.643,00
-6.041,00
-5.505,00
4.078,00
-2.027,00
6.069,50
3.864,90
0,00
668,19
301.880.81
273.891.44
Der Eigenbetrieb beschäftigte durchschnittlich:
2007Vorjahr
Beamte
2,02,0
Angestellte
11,511,5
Arbeiter
9,09,0
~
22..5
Nicht berücksichtigt sind die anteiligen Tätigkeiten der kaufmännischen Betriebsleiterin, Frau Käppler, sowie
die anteiligEm Tätigkeiten der Bezirksverwalter als auch deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Be­
zirksverwaltungen Arheilgen, Eberstadt und Wixhausen für den Eigenbetrieb.
Risiken, Risikocontrolling und Risikoabdeckung
Versicherungen
Der Eigenbetrieb ist ein rechtlich unselbständiges Sondervermögen der Stadt Darmstadt. Es gelten daher
weiterhin die für die entsprechenden Risiken der Stadt eingegangenen Versicherungsverträge.
Die Beiträge zu den Versicherungen werden vom Eigenbetrieb anteilig getragen.
Die nachfolgend aufgeführten Versicherungen sind auch zur Deckung von Risiken des Eigenbetriebes abge­
schlossen:

Versicherung
1. Haftpflichtversicherung inkJ. Umwelthaftpflicht (Perse­
nen-; Sach- und Vermögens-Drittschaden)
2. Eigenschadenversicherung
3. Strafrechtsschutzversicherung
(inkl. Dienstreise-Rechtsschutz und Verkehrs­
rechtsschutz)
4. Sachversicherung .KRISTALL"
(Feuer. Leitungswasser,. Einbruchdiebstahl Ge­
bäude und Inhalt)
5. Kfz-Feuerversicherung
Sonstige Risikovorsorge
Versicherungssumme
EURO
unbegrenzt
50.000,00
Für Verkehrsrechtsschutz:
500.000,00
Sonst:
2.000.000,00
ohne
Oeweils aktueller Neuwert)
Fahrzeuge zum Neuwert
Anlage 4
Blatt 9
Eine Risikovorsorge in Gestalt eines' formalen Risikokontrollsystems wird im Bereich des Eigenbetriebes
BOrgerhäuser und Märkte der Stadt Darmstadtaufgrund von anderen Umstellungsprozessen zurzeit nicht
weiterverfolgt.
Darmstadt, 24. August 2009
O~J
Technischer Betriebsleiter
l,lrrN
. \ \
Käppler
Kaufmännische Betriebsleiterin

Anlage 6
Blatt 1
Eigenbetrieb
Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007
Bestätigungsvermerk
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrech­
nung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht
des Eigenbetriebes Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt für
das Geschäftsjahr vom 1~ Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchfüh­
rung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deut­
schen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden landesrechtlichen
Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Ver­
antwortung der Betriebsleitung des Eigenbetriebes. Unsere Aufgabe ist es, auf der
Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahres­
abschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht ab­
zugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 27 Abs. 2 EigBGes i. V. mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festge­
stellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen.
Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und
Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beach­
tung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht
vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken,
mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshand­
lungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaft­
liche und rechtliche Umfeld des Eigenbetriebes sowie die Erwartungen über mögli­
che Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des
rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die
Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der
Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der ange­
wandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Be­
triebsleitung des Eigenbetriebes sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des
Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere
Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Anlage 6
Blatt 2
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden
landesrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung
und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein
den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage des Eigenbetriebes. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahres­
abschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetrie­
bes und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Dreieich, 21. September 2009
Schüllermann und Partner AG
Wi rtschafts prüfungs 9esellsc haft
Steuerberatu ngs gesellschaft
Dipl.-Ing. Stephan Schüllermann
Wirtschaftsprüfer

anlage 2

28492 Zeichen

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007
Bilanz zum 31. Dezember 2007
Anlage 1
31.12.2007 Vorjahr
EUR
EUR
A.
Eigenkapital
I.
Stammkapital
11.
Rücklagen
4.447.017.49
5.568.157,49Allgemeine Rücklage
320.343,00
368.844,0011I. GewinnNerlust
40.915,00
47.222,00GewinnNerlust der Vorjahre
17.843.201,19
5.977.395,73Jahresgewinn! Jahresverlust
-E.:.~~..:.~~,~~-!.!,~~!:_~.:~~J3.
_?~d~.?·8802.~_ .Ed~:88Q,38
Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen
_~5.8~~~57 ,Q~ __~_~~:_'!.~~,60
B.
Rückstellungen1.
Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen_________ ~_c~~~,?_~_ _________~:_~2!l..:.?.~_IC.
2.Sonstige Rückstellungen
___ ~~:~~2:?~~g.!.__ 9. 1~~:~_~!Z?_
-10.195.430,86 -6.311.369,10
. ~:Q?.~.:.~!l!~~_ _ __ ~~..:.~_?.~:!'..!.2!~.
____ ?.?_?.:.!~!:_QQ. !~_~:~_?.2!29_
Aktivseite
A. Anlegevermögen
I. Sechanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
3. Maschinen und maschinelle Anlagen
4. Betriebs- und Geschäftsausstattung
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
11. Finanzanlagen
Beteiligungen
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
11. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
EUR 0,00
2. Forderungen gegen die Wissenschaftsstadt Darmstadt
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
EUR 0,00
3. Forderungen gegen andere Eigenbetriebe der Wissen­
schaftsstadt Darmstadt
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
EUR 0,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände
11I. Kassenbestand,
Guthaben bei Kreditinstituten
C. Rechnungsabgrenzungsposten
35.606,65 105.605,09 10.
23.412.362,75
24.313.759,15
r-.2.381,01
0,00
279.388,61
793.651,28
__ ?~:B~J~~,2.?_ __?~,~.1.~:E_~?..:.?_?_
___ ..!:_~~_J_~,~~___..!,~.?g:E~,~~
2~.:g~_c?.~~J_~__?_~468.~~J_?._______ !l_~~~~.3_ _ _____ ~2?.9..:.~~_
71.211.176,17
61.664.829,05 Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR 540.149,07 (Vorjahr EUR 358.558,85)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR
1.353.515,42 (Vorjahr EUR 76.711,37)
3. Verbindlichkeiten gegenüber anderen Betrieben
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR 335.104,02 (Vorjahr EUR 24.122,10)
4. Sonstige Verbindlichkeiten
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR 19.442,50 (Vorjahr EUR 0,00)
davon aus Steuern EUR 0,00
(Vorjahr EUR 0,00)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit
EUR 399,16 (Vorjahr EUR 0,00)
.E.Uß
-6.311.369,10
-3.884.061,76
31.12.2007
EUR
17.000.000,00
43.249.929,38
304.534,00
627.218,54
.. ~_!:2~?!.~~_
13.694.985,80
1.353.515,42
4.899.785,29
19.442,50
71.211.177,07
Passivseite
Vorjahr
EUR
17.000.000,00
40.686.979,38
342.342,00
629.258,00
_ ~.?.!.:~_9_q,2Q
9.025.135,30
76.711,37
24.122,10
0,00
61.664.829,05
Anlage 1

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007
Gewinn- und Verlustrechnung
für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007
Anlage 2
617.554,80 496.092,60
894.809,72
540.337,26
596.264~
916.100,07 377.589,18658.840,68
-3.882.502,49
-2.468.876,95
302,00
0,00
1.861 J2.
1.559,27 0,000,00
-3.884.061,76
2.468.876,95
1. Umsatzerlöse
2. Sonstige betriebliche Erträge
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene Waren
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen
für Altersversorgung und für Unterstützung
davon für Altersversorgung EUR 158.930,07
(Vorjahr EUR 190.936,45)
c) Sonstige Personalaufwendungen
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen
davon Zuführungen zu Sonderposten mit Rücklageanteil EUR 0,.00
7. Erträge aus Beteiligungen
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 617.554,80
(Vorjahr EUR 496.092,60)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
11. Sonstige Steuern
12. Jahresgewinn/-verlust
Nachrichtlich
Behandlung des Jahresverlustes:
- auf neue Rechnung vorzutragen EUR 3.884.061,76
ßm
669.552,85
194.655,56
764.189,80
365.816,00
1.873.116,08
490.399,88
8.207,53
2007
ß.!.B
864.208,41
1.130.005,80
2.371.723,49
1.741.517,11
419.564,57
ßm
670.131,44
16.945,49
538.756,97
235.956,59
1.891.300,56
538.740,21
0,00
Vorjahr
ßm
687.076,93
774.713,56
2.430.040,77
339.692,06
270.348,17
Anlage 2

SCHÜLLERMANN UND PARTNER AG
F. Feststellungen aus der Erweiterung des Prüfungsauftrages
I. Feststellungen im Rahmen der Prüfung nach § 53 HGrG
72 Gemäß § 27 Abs. 2 des Hessischen Eigenbetriebesgesetzes erstreckt sich
die Abschlussprüfung auch auf die Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der
Geschäftsführung. Hierbei ist zu untersuchen, ob die Geschäfte mit der er­
forderlichen Sorgfalt und in Übereinstimmung mit den einschlägigen
Rechtsvorschriften, den Satzungsbestimmungen und den abgeschlossenen
Verträgen geführt wurden. Über die Prüfung ist in entsprechender Anwen­
dung des § 53 Abs. 1 Nr. 2 des Haushaltsgrundsätzegesetzes (HGrG) zu
berichten.
73 Der Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung nach § 53
HGrG haben wir den IDW Prüfungsstandard: Fragenkatalog zur Prüfung
nach § 53 HGrG (IDW PS 720) zugrunde gelegt. Wir verweisen auf die
Ausführungen, die als Anlage 9 diesem Bericht beigefügt sind.
74 Über die dort genannten Feststellungen hinaus haben sich nach unserer
Prüfung keine Anhaltspunkte ergeben, die nach unserer Auffassung für die
Beurteilung der Ordnungsmäßigkeit der Betriebsleitung und der wirtschaft­
lichen Verhältnisse von Bedeutung sind. Weitergehende Untersuchungen
hinsichtlich der Leistungsfähigkeit und der sparsamen Wirtschaftsführung
des Eigenbetriebes lagen nicht im Rahmen unseres Auftrages.
Anlage 3

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2007
1) Vorbemerkungen
Anlage 4
Blatt 1
Nach Abschluss des Wirtschaftsjahres 2007 wird der in § 26 Eigenbetriebsgesetz geforderte La­
gebericht vorgelegt.
Nach der Einführung des kaufmännischen Moduls des Finanzwesens nsk wurden erstmals die
Ansätze kaufmännisch geplant und die Buchungen im Eigenbetriebsmandanten kal,lfmännisch
durchgeführt. Dadurch ergeben sich im Vergleich zum Vorjahr teilweise erhebliche Verschiebun­
gen, da die Ansätze nicht immer dort geplant und die Buchungen nicht immer dort durchgeführt
wurden, wo sie in den Vorjahren vom kameralen Abschluss auf den kaufmännischen Abschluss
umgesetzt wurden.
2) Geschäftsverlauf
a) Entwicklung wesentlicher Aufwendungen und Erträge
Der Eigenbetrieb erzielte 2007 Umsatzerlöse in Höhe von 670,5 TEUR. Hierin sind die Benut­
zungsgebühren (570,3 TEUR, Vorjahr 654,8 TEUR, Vorvorjahr 641,4 TEUR), die den größten Teil
der Umsatzerlöse ausmachen, sowie die Miet- und Pachterträge mit einem Ergebnis von 12,6
TEUR und die Einnahmen aus Verkauf, die allerdings nur einen sehr geringen Teil der Umsatzer­
löse ausmachen, enthalten. Der Rückgang der Pachteinnahmen auf 81,1 TEUR ist begründet
durch die Schließung des Zentralbades und die Beendigung der dortigen Pachtverträge ab Juli
2005.
Die Einnahmen aus Spenden von 139,2 TEUR machen den größten Teil der sonstigen betriebli­
chen Erträge von insgesamt 194,7 TEUR aus. Die Spenden entfielen überwiegend auf das Ju­
gendstilbad.
Die Besucherzahlen gingen im Vergleich zum Vorjahr insgesamt zurück: Die Hallenbäder wurden
von 321.130 Gästen besucht (2006: 387.173; 2005: 377.693), die Freibäder von 291.173 Bade­
gästen (2006: 687.657; 2005: 682.420). Das ergibt eine Gesamtbesucherzahl von 612.303 Besu-"
cherinnen und Besuchern (2006: 1.072.487; 2005: 1.060.113), was auf das sehr schlechte Wetter
in der Sommersaison 2007 zurückzuführen ist. Durch die Erhöhung der Eintrittspreise im Vorjahr
konnten die Erträge jedoch gesteigert werden. Die grundsätzlich niedrigen Benutzungsgebühren
rühren daher, dass ein sehr großer Teil der Badegäste äußerst geringe oder gar keine Eintrittsge­
bühren entrichtet (Schulen, Sportvereine, Kindergärten u.a.).

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2007
Die wesentlichen Aufwendungen im Jahr 2007 haben sich wie folgt entwickelt:
Anlage 4
Blatt 2
Materialaufwand
Löhne und Gehälter
Sozialaufwand und Altersversorgung
Abschreibungen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
EURO
1.130.005,80
1.873.116,08
498.607,41
1.741.517,11
419.564,57
5.662.810.97
EURO
774.713,56
1.891.300,56
538.740,21
339.692,05
270.348,17
3.814.794.55
Die nachfolgenden Sachverhalte sind für das Jahr 2007 besonders hervorzuheben:
Die Aufwendungen für die Löhne und Gehälter sind im Vergleich zum Vorjahr leicht um 18,2 TEUR
zurückgegangen. Die Aufwendungen für die Altersversorgung und der Sozialaufwand verminder­
ten sich um 40,1 TEUR. Dies resultiert zum Teil daraus, dass die Inanspruchnahme der Altersteil­
zeitrückstellung die Zuführung zur Altersteilzeitrückstellung um 34 TEUR übersteigt.
Der Bereich des Materialaufwandes fällt im Jahr 2007 um 355,3 TEUR höher aus ·als im Vorjahr.
Dies ist u. a. zurückzuführen auf: Stromkosten (+15,0 TEUR), Wasser und Kanal (+65,7 TEUR),
Heizkosten (Gas/Fernwärme +72,5 TEUR), Unterhaltung der baulichen Anlagen (+128,7 TEUR).
Viele Positionen können durch die Umstellung der Buchhaltung auf das rein kaufmännische Rech­
nungswesen im Vergleich der Jahre 2006 / 2007 nicht verglichen werden, da es zu einer Vielzahl
von neu eingerichteten Konten und damit veränderten Zuordnungen kommt.
Eine Ursache für die um 150,0 TEUR höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind die
Aufwendungen für Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten (+52,8 TEUR) durch die Umstellung
des Rechnungswesens. Weitere Vergleiche sind in diesem Bereich nicht möglich.
Die Abschreibungen sind im Vergleich zum Vo~ahr um 1.401,8 TEUR höher ausgefallen, da es ,.
. e
durch die geplante Baumaßnahme Bessunger Bad und die Teilwertabschreibung des Nordbads zu
Sonderabschreibungen kam.

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2007
b) Anlagen im Bau und geplante Investitionen
Erwerb von beweglichen Sachen des Anlagevermögens
Anlage 4
Blatt 3
Anschaffungen wurden aufgrund des beauftragten Sanierungskonzeptes bis auf das Notwendigste
zurückgestellt.
Erwerb von Fahrzeugen
Das Haushaltsjahr 2007 konnte mit dem vorhandenen Fuhrpark bestritten werden. Von der Be­
triebsleitung wird geprüft, ob die für die Freibäder notwendigen Fahrzeuge gemietet werden kön­
nen. Kontakt zum Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Stadtreinigung der Stadt Darmstadt (EAD)
wurde aufgenommen.
Hochbauten Allgemein
Im Haushaltsjahr 2007 wurden keine Maßnahmen durchgeführt, die aus dem Vermögensplan zu
finanzieren gewesen wären.
Sanierung Zentralbad, jetzt: Jugendstilbad
Mit Beginn der Sommerferien (Ende Juli 2005) wurde das Zentralbad geschlossen. Die Sanie­
rungsmaßnahme begann direkt im Anschluss mit der Verlegung der Fernwärmeübergabestation
vom Innern des Bades in ein externes Bauwerk. Die eigentlichen Arbeiten am Bad begannen im
Januar 2006 zunächst mit Schadstoffsanierung, Rückbau- und Abrissarbeiten, sowie mit den an­
schließenden Rohbauarbeiten. Bis zum Ende des Jahres konnte der Bauzeitenplan eingehalten
werden. Allerdings zeigte sich im Altbau, dass ein großer Teil der Decken nicht mehr tragfähig war.
Zunächst ging man davon aus, dass dieser Umstand zeitlich zu kompensieren sei. Es zeigte sich
jedoch, dass dies nicht möglich war. Weil es darüber hinaus Probleme mit unterschiedlichen Fir-
0'
e
men gab, unter anderem aus Gründen der Kosteneinsparung Um planungen vorgenommen wur-
den, weitere Vorgaben der Feuerwehr erarbeitet und erfüllt und auch verschiedene denkmalschüt­
zerische· Punkte ausführlich überdacht und entschieden werden mussten, konnte das Bad nicht
wie geplant im September 2007 eröffnen.

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2007
Anlage 4
Blatt 4
Die Eröffnung des neuen Jugendstilbades erfolgte im Februar 2008. Damit steht der Darmstädter
Bevölkerung seitdem ein erweitertes Bäderangebot zur Verfügung.
Der Bestand der Anlagen im Bau hat sich gemäß der unten angefügten Tabelle zum 31.12.2007
verändert.
Nordbad, Wärmerückgewinnung aus Abluft
Die Maßnahme wurde abgeschlossen werden. Die Firma hat Insolvenz beantragt; mangels Masse
wurde kein Insolvenzverfahren eröffnet.
Nordbad, Sanierung des Hallendaches I Beseitigung von brandschutztechnischen Mängeln
Auf Grund der durch TÜV festgestellten Mängel wurde ein Gutachten über die Tragfähigkeit der
Dachkonstruktion in Auftrag gegeben. Das Gutachten kommt zu dem Ergebnis, dass das Dach
gravierende Mängel aufweist. Um eine sofortige Einstellung des Badebetriebs zu vermeiden, wa­
ren umgehend Ertüchtigungsmaßnahmen durchzuführen. Auch nach Abschluss dieser Maßnah­
men sieht der Gutachter die Nutzung des Tragwerks nur für eine Übergangsfrist von drei Jahren
als vertretbar an. Anschließend wird eine Generalsanierung mit Rückbau und Erneuerung des ge­
samten Daches für erforderlich gehalten. Eine visuelle Sicherheitsüberprüfung der Tragkonstrukti­
on in halbjährlichen Abständen wird als unverzichtbar angesehen.
Die Sofortmaßnahmen zur Beseitigung der brandschutztechnischen Mängel sind durchgeführt. Alle
weiteren Maßnahmen wurden auf Grund einer möglichen Komplettsanierung des Bades zurückge­
stellt.
Auch das Nordbad war Gegenstand der erwähnten Konzeptstudie über den derzeitigen Stand der
Bäderlandschaft in Darmstadt. Die Studie sieht einen kompletten Neubau des Nordbades vor, da
eine Generalsanierung bei den bestehenden Mängeln im Vergleich zu einem Neubau teurer aus­
fallen würde.

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2007
Schul- und Trainingsbad, Lüftungsanlage / Sanierung der Hallendecke
Die Maßnahmen sind abgeschlossen.
Bezirksbad Bessungen, Sanierung der Duschräume
Anlage 4
Blatt 5
Die Maßnahme wurde zurückgestellt. Es wird geprüft ob die Mittel nicht gebündelt werden sollen
und eine Komplettsanierung sinnvoller ist. Die Nutzung war zeitweise eingeschränkt.
Mittlerweile wurde eine Konzeptstudie erstellt, die den Sanierungsaufwand im Bessunger Bad auf
knapp 3 Mio. schätzt. Die Planung ist begonnen. Die notwendigen Mittel sind im Wirtschaftsplan
für das Jahr 2009 eingestellt.
Mühltalbad, Sanierung des Schwimmbeckens
Obwohl im Haushalt sind bis 2007 insgesamt 1,5 Mio. EURO eingeplant waren, wurden keine
Ausgaben getätigt.
Die oben angesprochene Konzeptstudie sieht notwendigen Sanierungsaufwand beim Mühltalbad
für 2011/2012 vor. Bis dahin ist die Nutzung des Mühltalbades uneingeschränkt gewährleistet.
Arheilger Mühlchen, Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität
Die eingeleiteten Maßnahmen der Vorjahre haben ausgereicht, die Öffnung des Arheilger Mühl­
chens zu gewährleisten.
Woog, Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität
Die Wasserqualität hat sich auch in Saison 2007 nicht entscheidend verbessert, zur Ursachener­
mittlung wurde ein limnologisches Gutachten in Auftrag gegeben. In der Saison 2008 werden die
notwendigen Daten gesammelt und bis Ende 2009 wird die Auswertung mit Lösungsvorschlägen
vorgelegt.

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2007
Anlage 4
Blatt 6
Das Bezirksbad Bessungen musste wegen Asbest und technischer Probleme in der Elektroinstal­
lation geschlossen werden. Die anderen Schwimmbäder waren in 2007 einsatzfähig.
Bestand Anlagen im Bau
Stand 01. Januar 2007
Jugendstilbad
Summe
Sanierung
5.977.395,73
11.865.805,46
17.843.201.19

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2007
c) Jahresergebnis, Entwicklung von Vermögen und Schulden
Anlage 4
Blatt 7
Der Eigenbetrieb schloss in 2007 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 3.884,1 TEUR ab. Im
Jahr 2007 konnte der Eigenbetrieb im Vergleich zum Vorjahr höhere Dividendenausschüttungen
(617,5 TEUR) und Steuererstattungen (302,0 EUR) erzielen. Diese reichten jedoch nicht aus, um
den Fehlbetrag aus dem operativen Geschäft auszugleichen.
Entwicklung des Eigenkapitals (TEUR):
Stand
Jahres-Ergebnis-Stand
01.01.2007
ZugangergebnisAbgangverwendung31.12.2007
Stammkapital
17.000000017.000
Allgemeine Rücklage
40.687000 043.250
Verlustvortrag
-3.842-2.469 00 0-6.311
Verlust 2006
-2.469002.469 00
Verlust 2007
00-3.817 00-3.884-Summe 51.376-2.469-3.8172.469 050.055
Der Jahresverlust in Höhe von 3.884 TEUR wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Eine Rückstellung für Pensionsverpflichtungen wurde in der Bilanz in Höhe von 304,5 TEUR gebil­
det. Altzusagen, für die wahlweise Rückstellungen gebildet werden können, bestehen zum Stich­
tag nicht.
".e

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2007
Anlage 4
Blatt 8
Die Zusammensetzung der sonstigen Rückstellungen ist aus folgender Tabelle ersichtlich:
Stand
Verbrauch/ZugangStand
01.01.2007
Auflösung 31.12.2007
Rückstellungen für Beihilfen
42,50,018,961,4
Rückstellungen für Altersteilzeit
517,0102,268,0482,8
Urlaubsrückstellung
29,929,911,611,6
Rückstellung für Abschluss-
erstellung und Prüfung
26,00,00,026,0
Rückstellung für Überstunden
13,913,922,022,0
Rückstellung für andere Aufwen-
dungen
-M-M23,423,4
629,3
146,0143.9627,2
Aufgrund der Mitgliedschaft in der ZVK besteht gemäß der Ermittlung aus dem Jahr 2003 eine
mittelbare Pensionsverpflichtung in Höhe von 2.163 TEUR, die nicht in der Bilanz ausgewiesen ist.
3) Vergleich der Erträge und Aufwendungen in 2007 mit den Werten des Wirt­
schaftsplanes
Der Eigenbetrieb hat den gemäß § 15 Eigenbetriebgesetz (EigBGes) vorgesehenen Wirtschafts­
plan erstellt. Außerdem ist nach § 15 Abs. 2 EigBGes ein Nachtragswirtschaftsplan aufgestellt
worden.
Im Vergleich mit dem Wirtschaftsplan 2007 ergeben sich sowohl bei den Erträgen als auch bei den
Aufwendungen Abweichungen gegenüber der Gewinn- und Verlustrechnung.
Die Umsatzerlöse (669,5 TEUR) haben die Ansätze (893,8 TEUR) des Wirtschaftsplanes 2007 um
224,3 TEUR unterschritten, obwohl durch die Erhöhung in 2006 mit höheren Einnahmen gerechnet
wurde. Der Planansatz konnte wegen der äußerst niedrigen Besucherzahlen nicht erfüllt werden,
was auf das äußerst schlechte Sommerwetter 2007 zurückzuführen ist. Ein großer Teil der Bade-

Eigenbetrieb ,Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2007
Anlage 4
Blatt 9
gäste entrichtet außerdem äußerst geringe oder womöglich gar keine Benutzungsgebühren (Schu­
len, Sportvereine, Kindergärten u. a.). Die Schließung des Zentralbades zur Mitte des Jahres 2005
hatte ebenfalls Auswirkungen auf die Umsatzerlöse.
Den sonstigen betrieblichen Erträge (194,7 TEUR) stand ein Planansatz von 122,9 TEUR gegen­
über. Es handelte sich überwiegend um Einnahmen aus Spenden (139,2 TEUR). Außerdem wur­
den Schadensersatzleistungen (10,8 TEUR) und Kostenerstattungen von übrigen Bereichen (25,9
TEUR) vereinnahmt.
Insgesamt gesehen lag der Materialaufwand um 992,0 TEUR unter den Planansätzen. Bei den
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren gab es innerhalb der
einzelnen Konten teils große Abweichungen. Die Planungen wurden auf der HauptkostensteIle
vorgenommen, während bei der Buchung die KostensteIle des jeweiligen Bades angesprochen
wurde.
Die Aufwendungen für den Personalaufwand von 2.371,7 TEUR lagen im Wirtschaftsjahr 2007 um
127,7 TEUR niedriger als der Planansatz (2.499,4 TEUR).
Der Planansatz der Abschreibungen von 350 TEUR wurde in der Gewinn- und Verlustrechnung
um 1.391,5 TEUR überschritten. Die tatsächlich in der Gewinn- und Verlustrechnung gebuchten
Abschreibungen resultieren aus Sonderabschreibungen für das Bessunger Bad und das Nordbad.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen unterschritten den Planansatz 2007 um 412 TEUR.
Dies hängt mit der verspäteten Eröffnung des Jugendstilbades zusammen, da Betriebskostenvor­
auszahlungen und Ausgaben für Öffentlichkeitsarbeit nicht bzw. nicht in voller Höhe anfielen.
Bei den Erträgen aus Beteiligungen sind ebenfalls Abweichungen zu verzeichnen (+226,3 TEUR).
Im Gegensatz zum Wirtschaftsjahr 2006 sind in 2007 höhere Ausschüttungen vereinnahmt wor­
den.
·Im Wirtschaftsplan 2007 blieben die Zinserträge und ähnliche Erträge unberücksichtigt, d. h. hierfür·
wurden keine Ansätze im Plan gebildet. Tatsächlich wurde aber ein Ergebnis von 894,8 TEUR
erzielt. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um die Zinserträge auf das Verrechnungskonto mit
der Stadt Darmstadt.

· Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2007
Anlage 4
Blatt ~O
Die Zinsaufwendungen 2007 wurden mit Abweichungen zum Plan erfüllt (79,2 TEUR weniger als
im Plan 2007), da ein geplantes "inneres" Darlehen noch nicht aufgenommen wurde.
Die Benutzungsgebühren sowie die wichtigsten hierzu gehörenden Kennzahlen haben sich in den
letzten fünf Jahren wie folgt entwickelt:
2007
2006200520042003
Benutzungsgebühren
TEUR645655641686735
Besucher - Hallenbäder
321.130387.173362.865346.059297.511
- Freibäder
291.173687.657682.420415.488852.925
- Wannen- und Brausebäder
150234184
ZB - Gymnastikhalle ZB
10.33317.84317.622
- Medizinische Abteilung ZB
4.3457.4487.490
Gesamt
612.3031.072.4871.060.113787.0721.175.732
Durchschnittliche Benutzungs-
gebühr je Besucher
EUR1,060,610,600,870,63

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2007
Personal- und Sozialbereich
Im Geschäftsjahr 2007 waren durchschnittlich beim Eigenbetrieb beschäftigt:
Anzahl Vorjahr
Anzahl
Anlage 4
Blatt 11
Beamte/innen
Angestellte
Arbeiter/in nen
Tarifbeschäftigte
Auszubildende
2,0
59,0
6,0
2,0
24,8
30,6
Die Personalaufwendungen betrugen:
Beamtenbezüge
Löhne und Gehälter
Veränderung der Urlaubsrückstellung
Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung
Sonstige Personalaufwendunge
TEUR
111,8
1.771,4
10,1
490,4
8,0
2.371,5

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2007
4) Risiken, Risikocontrolling und Risikoabdeckung
Versicherungen
Anlage 4
Blatt 12
Der Eigenbetrieb ist ein rechtlich unselbständiges Sondervermögen der Stadt Darmstadt. Es gelten
daher weiterhin die für die entsprechenden Risiken der Stadt eingegangenen Versicherungsverträ­
ge.
Die Beiträge zu den Versicherungen werden vom Eigenbetrieb anteilig getragen.
Die nachfolgend aufgeführten Versicherungen sind auch zur Deckung von Risiken des Eigenbe­
triebes abgeschlossen:
Versicherung
1. Haftpflichtversicherung inkl. Umwelthaftpflicht
(Personen-, Sach- und Vermögens­
Drittschäden )
2. Eigenschadenversicherung
3. Strafrechtsschutzversicherung
(inkl. Dienstreise-Rechtsschutz und Verkehrs­
rechtsschutz)
4. Sachversicherung "KRISTALL"
(Feuer, Leitungswasser, Einbruchdiebstahl Ge­
bäude und Inhalt)
5. Kfz-Feuerversicherung
Versicherungssumme
EURO
unbegrenzt
50.000,00
Für Verkehrsrechtsschutz:
500.000,00
Sonst:
2.000.000,00
ohne
Geweils aktueller Neuwert)
Fahrzeuge zum Neuwert
.'.e

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2007
Sonstige Risikovorsorge
Anlage 4
Blatt 13
Eine Risikovorsorge in Gestalt eines formalen Risikokontrollsystems wird im Bereich des Eigenbe­
triebs Bäder der Stadt Darmstadt aufgrund von anderen Umstellungsprozessen zurzeit nicht wei­
terverfolgt.
5) Wirtschaftliche Grundlagen
Nach § 19 Hessische Gemeindeordnung hat die Gemeinde in den Grenzen ihrer Leistungsfähig­
keit die für ihre Einwohner erforderlichen wirtschaftlichen, sozialen, sportlichen und kulturellen Ein­
richtungen bereitzustellen. Dieser Aufgabe kommt die Stadt Darmstadt durch den Betrieb der Hal­
len- und Freibäder nach.
Wirtschaftliche Grundlage sind die Entgelte, die von den Benutzern der Hallen- und Freibäder zu
entrichten sind. Aufgrund der privatrechtJichen Form des Bäderbetriebs sind die Eintrittpreise in
einer gesonderten Preisliste festgeschrieben, die jeweils von der Betriebskommission beschlossen
wird.
6) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres
Zum 01. Juli 2006 wurden die Eintrittspreise für die Hallen- und Freibäder angehoben, um einen
verbesserten Kostendeckungsgrad zu erzielen. Die Streichung der eigenen und verbilligten Ein­
trittspreise für das Naturfreibad Großer Woog wurde allerdings auf Grund der Proteste der ­
Badegäste zum Teil wieder rückgängig gemacht. Inzwischen gibt es wieder verbilligte Saisonkar­
ten für die Nutzung des Woogs.
Auf Grund des desolaten baulichen und sicherheitstechnischen Zustandes der Darmstädter Hal­
lenbäder (außer Jugendstilbad) wurde eine Studie ausgeschrieben und in Auftrag gegeben, die .
den Status Quo ermitteln und Handlungsempfehlungen für die weitere Vorgehensweise erbringen
soll. Hier soll auch der wirtschaftliche Aspekt beleuchtet werden. Das Ergebnis der Studie wurde in
der Betriebskommission beraten.

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2007
7) Voraussichtliche Entwicklung des Betriebes
Anlage 4
Blatt 14
Der Eigenbetrieb wird auch in Zukunft stets einen Jahresfehlbetrag ausweisen, da die Eintrittsprei­
se nicht kostendeckend sind. Aus diesem Grund ist der Eigenbetrieb auf die Dividendenzahlungen,
die aufgrund der im Anlagevermögen eingelegten Stammaktien an der Hessischen Elektrizitäts-AG
ausgeschüttet werden, angewiesen, um den Jahresfehlbetrag zu verringern.
Darmstadt; im Au ust 2009
~n0
KäPPlet\ ', ,
(Kaufmännische Betriebsleiterin)

Anlage 5
Blatt 1
Eigenbetrieb
Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007
Bestätigungsvermerk
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrech­
nung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht
des Eigenbetriebes Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstel­
lung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen
Vorschriften und den ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften sowie den er­
gänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der Betriebslei­
tung des Eigenbetriebes. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns
durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbezie­
hung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 27 Abs. 2 EigBGes i. V. mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festge­
stellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen.
Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und
Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beach­
tung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht
vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken,
mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshand­
lungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaft­
liche und rechtliche Umfeld des Eigenbetriebes sowie die Erwartungen über mögli­
che Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des
rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die
Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der
Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der ange­
wandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Be­
triebsleitung des Eigenbetriebes sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des
Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere
Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
.'
-,-

Anlage 5
Blatt 2
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden
landesrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung
und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein
den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage des Eigenbetriebes. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahres­
abschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetrie­
bes und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Schüllermann und Partner AG
Wirtschafts prüfungs gesells chaft
Steuerberatungsgesellschaft
ksw. Rainer Reuhl
schaftsprüfer
Dipl.-Ing. Stephan Schüllermann
Wirtschaftsprüfer

2010/0510

3005 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
18.11.2010 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat II  an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss-        
fassung Fachausschuss 
 
Amt: Finanzverwaltung 
Abteilung Kämmerei 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. Beschluss-
fassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2010/0510 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
 
Betreff: Festste llung der Jahresabschlüsse 2007 der Eigenbetriebe 
a) Kulturinstitute 
b) Bäder 
c) Bürgerhäuser und Märkte 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
Vorlage vom: 15.11.2010 
 
Beschlussvorschlag: 
 
1. Die Jahresabschlüsse 2007 der nachstehend aufgeführten Eigenbetriebe der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt werden wie folgt festgestellt: 
 
Eigenbetrieb Kulturinstitute  Jahresverlust 5.613.102,30 Euro 
Eigenbetrieb Bäder Jahresverlust 3.884.061,76 Euro 
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte Jahresverlust 1.082.293,00 Euro 
 
2. Die Jahresverluste der Eigenbetriebe Kulturinstitute, Bäder und Bürgerhäuser  
und Märkte werden auf neue Rechnung vorgetragen.

2 
… 
 
3. Die Jahresabschlüsse 2007 und die Lageberichte der Eigenbetriebe werden mit den  
Testaten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Schüllermann und Partner AG öffentlich  
bekannt gemacht und zur Einsichtnahme ausgelegt. 
 
4. Die Betriebsleitungen werden für das Wirtschaftsjahr 2007 entlastet. 
 
 
 
Anlagen: Eigenbetrieb Kultur - Anlagen - Jahresabschluss 2007 
Eigenbetrieb Bäder - Anlagen - Jahresabschluss 2007 
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte - Anlagen - Jahresabschluss 2007 
 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Beschluss des Magistrats vom

3 
… 
 
 
 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 15. November 2010
 
 
 
 
Die Betriebskommissionen der Eigenbetriebe „Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt“, „Bä-
der der Wissenschaftsstadt Darmstadt“ und „Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darm-
stadt“ haben in ihren Sitzungen am 26. Januar 2010, 19. Oktober 2009 und 30. November 2009 die 
Berichte der Betriebsleitungen zur Kenntnis genommen und die Jahresabschlüsse 2007 festgestellt. 
 
Die Betriebskommissionen empfehlen dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung die Ent-
lastung der Betriebsleitungen für das Wirtschaftsjahr 2007. 
 
Die Eigenbetriebe schlossen das Jahr 2007 jeweils mit einem Jahresfehlbetrag ab, der sich aus dem 
operativen Geschäft begründet. Die Beteiligungserträge konnten das Ergebnis der Eigenbetriebe nicht 
in den Gewinnbereich führen. 
 
Auf die beigefügten Beschlüsse der Betriebskommissionen samt den Auszügen aus den Prüfberichten 
der Schüllermann und Partner AG – Wirtschaftsprüfungsgesellschaft - Steuerberatungsgesellschaft – 
wird hingewiesen. 
 
 
Darmstadt, 15. November 2010 
 
 
Der Dezernent II 
 
 
 
 
Wolfgang Glenz 
Bürgermeister

Beratungsverlauf (6)

TOP 622 beschließend
TOP 6
TOP 5
TOP 16
TOP 4
TOP 36

Orte (1)

  • Marktplatz

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2010/0510
Typ
Magistratsvorlage
Datum
15.11.2010
Erstellt
29.09.2026 00:00