0007/2025/3
Sachstand zum Bezirksrathaus Rodenkirchen, Stand 11. November 2025
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Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 04.12.2025 0007/2025/3 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 08.12.2025 Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 08.12.2025 Sachstand zum Bezirksrathaus Rodenkirchen, Stand 11. November 2025 Der Sachstandsbericht zum Bezirksrathaus Rodenkirchen, Stand: 11. November 2025, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt. Gez. Greitemann
Anlage 1 - Sachstandsbericht
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Neubau Bezirksrathaus Rodenkirchen 1. Kerndaten des Projektes Standort: Hauptstraße 85, 50996 Köln Bauherrin: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln Planungszeit: 2020 - 2024 Bauzeit: 2023 - 2027 Projektbeschreibung: 2. Termine Meilensteine: Sachstand: Planungsbeschluss 03/2018 ✓ Beauftragung Generalplaner 05/2020 ✓ Bauvorbescheid 12/2021 ✓ Abbruchbeschluss 02/2022 ✓ Abbruchanzeige 12/2022 ✓ Baumfällung für Abbruch oberirdisch 02/2023 ✓ Beginn Leistungen Abbruch oberirdisch ab 05/2023 ✓ 1. Zuschlagserteilung 1. Phase Baubeschluss 03/2024 ✓ 2. Zuschlagserteilung 2. Phase Bauantrag + Teilbaugenehmigung einger. 04/2024 ✓ Teilbaugenehmigung 07/2024 ✓ Beginn Leistungen 2. Phase ab 10/2024✓ 02/2025 ✓ Beginn Leistungen 3. Phase Fertigstellung Bau voraussichtlich bis 2. Quartal 2027 Übergabe, Inbetriebnahme voraussichtlich bis 4. Quartal 2027 Terminplanung erfolgt in Abstimmung mit dem Projektsteurer. Die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln beabsichtigt die Realisierung des Neubaus (Verwaltungsgebäude) des Bezirksrathauses in Rodenkirchen. Der Abbruch und der anschließende Ersatzneubau für das Bezirksrathaus an gleicher Stelle, einschließlich der zugehörigen Tiefgarage, der Neugestaltung des Rathausvorplatzes (inkl. Bushaltestelle und Tiefgaragenzugang) und der angrenzenden Umgebung, werden durch einen Generalplaner geplant und ausgeschrieben. ab 11/2025 ✓ 3. Zuschlagserteilung 3. Phase im November 2025 Baugenehmigung 1. Phase: Schadstoffsanierung und Abbruch oberirdisch: Ist abgeschlossen. 2. Phase: Abbruch unterirdisch sowie Baugrube und Verbau: Der Unternehmer hat seine Arbeiten zum größten Teil erledigt. 3. Phase: Neubaumaßnahme: Der Generalunternehmer (GU) wurde beauftragt und wird die Planung aufnehmen. Vergabekonzept: Sachstandsbericht 19 für die Bezirksvertretung Rodenkirchen und den Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft sowie Bauausschuss zum 08.12.2025 11.11.2025 05 Stand: Index: 1 von 3 Neubau Bezirksrathaus Rodenkirchen Sachstandsbericht 19 für die Bezirksvertretung Rodenkirchen und den Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft sowie Bauausschuss zum 08.12.2025 11.11.2025 05 Stand: Index: 3. Kosten Plankostenrahmen, 1273/2012; 0728/2018 Abbruchbeschluss 3890/2021 Summe (Brutto) 20.000.000 € Kostenrahmen Baubeschluss, 2924/2023 Risikozuschlag 25% + Summe (Brutto), Position 1-5 78.213.848 € Summe (Brutto) Grünraumoption, Position 6 520.000 € Kostenberechnung, RPA NR. 143/14/01/24 plus Abbruchbeschluss Neubaumaßnahme 78.213.848 € Grünraumoption, Position 6 Stand 09.10.2023 Gesamtsumme, brutto inkl. Risikokosten und Unvorhergesehenes: rund Phase 1 "Schadstoffsanierung und Abbruch oberirdisch" Die Abnahme ist erfolgt. Phase 2 "Abbruch unterirdisch, Herstellung der Baugrube und Verbau" Verbauarbeiten sind erfolgt und die Baugrube ist ausgehoben. Phase 3 "Neubaumaßnahme" Der Generalunternehmer wurde beauftragt. In den 51,4 Mio € Verfügt ist der Aufragswert für den GU enthalten. Stand: 11/2025 Zahlungsstand = 13 Mio. € inklusive Aufwand für Wettbewerb = 250.390,38 Euro Verfügt = 51,4 Mio. € 4. Risiken Grün Gelb Rot 1 Baugrund (Schadstoffe, Bodendenkmäler, Kampfmittel, Ver- und Entsorgungsleitungen) 2 Änderung der Planung durch Nutzer (Zukünftige Änderungen nach Abschluss der Planung verursachen deutliche Mehrkosten und zeitlichen Mehraufwand) 3 Gesetzliche Änderungen, Energiekonzept 4 Insolvenzen 5 Genehmigungsverfahren 6 Ausschreibungs- / Vergabeverfahren (fehlende Angebote aufgrund hoher Auslastung der Unternehmen, Fachkräftemangel, Vergaberügen) 7 Bauablauf 8 Vergaberisiko (Baupreisentwicklung und Marktlage) (keine Angebote/Auslastung der Unternehmer, hohe Inflationsrate, kritische Zinspolitik, Baupreissteigerungen, Vergaberügen) 9 Mangelhafte Fremdleistungen 10 Anlieger- und Bürgerbeschwerden 11 Budget / Belastbarkeit der Kostenermittlungen (hohe Inflationsrate, kritische Zinspolitik, Baupreissteigerungen, neue Gesetzgebungen und Forderungen, Verfügbarkeiten) 12 Qualitäten Bau 13 Globale Krisen (Klimawandel, Energiekrise, Krieg in der Ukraine, hohe Inflation, Baupreisindexsteigerungen, Lieferschwierigkeiten, Corona-Pandemie) 14 Neu zu berücksichtigende Beschlüsse und Anfragen aus der Politik mit Auswirkung auf die Planung (Zukünftige Änderungen nach Abschluss der Planung verursachen deutliche Mehrkosten und zeitlichen Mehraufwand) 5.100.000 € Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus Planung und Ausführung sukzessive fortgeschrieben und bewertet. Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes sind insbesondere die folgenden Risiken zu beachten: 1.300.000 € 6.400.000 € 6.400.000 € 520.000 € 85.133.848 € 85.120.000 € Abbruchbeschluss 6,4 € Baubeschluss 78,72 € 0,0 10,0 20,0 30,0 40,0 50,0 60,0 70,0 80,0 90,0 Projektkosten Prognose in Mio. Euro, brutto Beschlusslage 85,12 Mio. EUR brutto Gesamtkostenprognose Abbruchbeschluss Baubeschluss Zahlungsstand 13 Mio.€ Verfügt 51,4 Mio. € 2 von 3 Neubau Bezirksrathaus Rodenkirchen Sachstandsbericht 19 für die Bezirksvertretung Rodenkirchen und den Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft sowie Bauausschuss zum 08.12.2025 11.11.2025 05 Stand: Index: 5. Erläuterung Sachstand Besondere Herausforderungen im Projekt, welche im Zuge der weiteren Planung aufgegriffen und bearbeitet werden: Baustelleneinrichtung und Nachbarschaftsabstimmung: Planung / Ausschreibung / Vergabe: Ausführung: Kosten: Termine: Legende planmäßig mittleres Risiko hohes Risiko Die Baustelleneinrichtungsfläche für die 2. Phase wurde um einen Teil des Parkplatzes an der Oststraße erweitert. Dieser wird, bis der Generalunternehmer für die dritte Phase seine Arbeiten aufnimmt, vorübergehend wieder zur Nutzung freigegeben. Aus Brandschutzgründen müssen an zwei Nachbargebäuden Fluchttreppen aufgestellt werden. Mit den Nachbareigentümern wurden hierzu Nachbarschaftsvereinbarungen getroffen. An der Hauptstraße 87 wurde der Fluchtturm aufgestellt. Der Fluchttreppenturm an der Oststraße 12 folgt mit Parkplatzsperrung an der Oststraße voraussichtlich im 1. Quartal 2026. Der feste Bauzaun rund um die Arkadengänge wurde aus sicherheitstechnischen Gründen wieder aufgestellt. In diesen wurden Sichtfenster eingefügt. Der Bauzaun wurde hell angestrichen. Das Bauzaunbanner wurde gedruckt und wurde am Bauzaun an der Hauptstraße 85 montiert. Kampfmittelfreiheit und Untersuchung auf Bodendenkmäler Die archäologischen Arbeiten auf der Baustelle haben aufgrund der Witterung etwas länger gedauert und wurden im Februar 2025 abgeschlossen. Die Kampfmittelsondierungen wurden ohne Befund abgeschlossen. Insgesamt ist die Baustelle durch die exponierte Innenstadtlage in Rodenkirchen eine baulogistische Herausforderung. Nach Beauftragung beginnt der Generalunternehmer zunächst mit der Planungsphase (Ausführungsplanung). Die Bauphase (Realsierung vor Ort) wird nach Planungsfreigabe im Anschluss starten. Nach Auftragserteilung wird der Terminplan zusammen mit dem Generalunternehmer und den übrigen Projektbeteiligten noch einmal geprüft und fortgeschrieben. Das Risiko wird als "Mittel" eingestuft. Die Kostenberechnung wurde mit dem Baubeschluss bestätigt. Das Rechnungsprüfungsamt hat die Kostenberechnung freigegeben. Fördermittel in Höhe von 500.000 € wurden seitens der KFW-Bank für "Klimafreundlicher Neubau Nichtwohngebäude - Kommunen" bewilligt. In den 51,6 Mio € Verfügtkosten ist bereits der Auftragswert für das Generalunternehmen für die 3. Phase enthalten. Das Vergabeverfahren für die 3. Phase (Neubaumaßnahme) wurde im 2. Quartal 2025 gestartet und läuft noch bis ins 4. Quartal 2025. Aufgrund von einem hohen Bieterfragenaufkommen mit komplexen Fragestellungen kam es zu geringfügigen Verzögerungen während der Vergabe. Daraus resultierende mögliche Auswirkungen werden zurzeit analysiert. Der Generalunternehmer wurde im November 2025 beauftragt und beginnt zunächst mit der Ausführungsplanung (Leistungsphase 5) und mit der Baustelleneinrichtung für die 3. Phase. Die Verbauarbeiten und der Baugrubenaushub sind größtenteils erfolgt. Der Aushub der Rampe für die spätere Tiefgarage wird kurz vor Baubeginn der 3. Phase im 1. Quartal 2026 erfolgen, damit der Parkplatz an der Oststraße, welcher in diesem Bereich liegt, länger von der Nachbarschaft genutzt werden kann. An den Versorgungsleitungen in der Hauptstraße werden voraussichtlich im 1. Quartal 2026 Arbeiten durchgeführt. Hierzu wird voraussichtlich eine zwischenzeitige Straßensperrung notwendig sein. Das Risiko wird als "Mittel" eingestuft. Das Risiko wird als "Mittel" eingestuft. Auszeichnungen und Feste: Das Projekt hat die Auszeichnung Energieeffiziente Nichtwohngebäude NRW erhalten. Im Neubau wird für die Auszeichnungstafel ein geeigneter Platz vorgesehen. Der erste Spatenstich wurde am 20.03.2025 gefeiert. Das Risiko wird als "Mittel" eingestuft. Ausschreibung und Projektphasen: 1. Phase: Schadstoffsanierung und Abbruch oberirdisch: Ist abgeschlossen. 2. Phase: Abbruch unterirdisch sowie Baugrube und Verbau: Der Unternehmer hat seine Arbeiten zum größten Teil erledigt. 3. Phase: Neubaumaßnahme: Das Generalunternehmen wurde beauftragt und wird anschließend die Planung aufnehmen. 3 von 3
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0007/2025/3
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 05.12.2025
- Erstellt
- 25.08.2025 13:15