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3086/2017

Belastungen für Niehl und den Kölner Norden durch das ehem. Bauer Gelände, HGK Container Terminal und einen eventuellen Ausbau des Hafens Niehl

Beantwortung einer mündl. Anfrage (BV) 19.10.2017

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 5 (Nippes), Sitzung am 09.11.2017, TOP 7.1.4

Beantwortung e. mündl. Anfrage (BV)

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Beantwortung e. mündl. Anfrage (BV)

3131 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VIII/66/660/1 
 
Vorlagen-Nummer 
 3086/2017 
Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Sitzung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 5 (Nippes) 09.11.2017 
 
Belastungen für Niehl und den Kölner Norden durch das ehem. Bauer Gelände, HGK Container 
Terminal und einen eventuellen Ausbau des Hafens Niehl, 
hier: mündliche Nachfragen in der Sitzung der Bezirksvertretung Nippes am 02.02.2017, TOP 
7.1.4 
Herr Steinbach hat in der o.g. Sitzung folgende Nachfragen zur Antwort der Verwaltung (Session-Nr.: 
3826/2016) gestellt: 
 
 
1. „Zu Antwort 2: Welche Mehrbelastung ist ab 2018 bei der Nachtschicht zu erwarten?“  
 
Antwort der HGK: 
Die HGK kann vorerst keine Aussagen darüber treffen, inwieweit nach Fertigstellung der zweiten 
Baustufe Nachtbetrieb am Terminal Köln-Nord stattfinden wird. Diese Frage muss der künftige Be-
treiber des Terminals beantworten, der festlegt, welche Zugverkehre in Zukunft dort abgewickelt wer-
den können. 
 
Der künftige Betreiber steht noch nicht fest. Er wird im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung 
ermittelt werden. Die Ausschreibung ist noch nicht erfolgt, da die Vorarbeiten zur Realisierung der 
zweiten Baustufe des Terminals andauern. 
 
Hintergrund: Die HGK hat die Infrastruktur des Terminals errichtet, der Bund hat dieses Projekt mit 
Mitteln aus der KV-Förderung (Förderung für den kombinierten Verkehr) bezuschusst. Der Terminal-
betrieb der 2015 eröffneten ersten Baustufe erfolgt derzeit nur übergangsweise durch die HGK selbst. 
Mit dem Bau der zweiten Baustufe wird der Betrieb des Terminals erneut ausgeschrieben werden; 
gemäß der Vorgaben der KV-Förderung darf der Empfänger der Fördermittel für die Infrastruktur 
(HGK) diese Infrastruktur nicht dauerhaft selbst betreiben.  
 
 
2. „Zu Antwort 3: Was geschieht, wenn der Godorfer Hafen ausfällt? Wie viele Lkw kommen 
dann nach Niehl?“ 
 
Antwort der HGK: 
Die HGK geht weiterhin davon aus, dass die geplante Hafenerweiterung in Godorf realisiert werden 
wird. Durch den Bau eines Containerterminals im Süden der Stadt könnten jedes Jahr Zehntausende 
LKW-Fahrten aus dem Kölner Süden zum Niehler Hafen entfallen. Gleichzeitig ließen sich mehr Ver-
kehre vom LKW auf Binnenschiffe verlagern. Solange der Godorfer Hafen nicht erweitert wird, ist je-
doch damit zu rechnen, dass die Zahl der LKW-Fahrten aus dem Kölner Süden nach Niehl weiter 
zunimmt. Außerdem steigt die Zahl der direkten LKW-Transporte zwischen Köln und den Seehäfen, 
da weniger Güter auf Schiff und Bahn verlagert werden können.

2 
 
3. „Zu Antwort 4: Wann wird die Verwaltung die Zahlen ermitteln?“ 
 
Antwort der Verwaltung:  
Wie in der Beantwortung der Anfrage der SPD-Fraktion vom 31.08.2016 in der Sitzung der Bezirks-
vertretung Nippes vom 02.02.2017 beschrieben, wird auf Grundlage der spezifischen Verkehrserzeu-
gung im jeweiligen Bauantragsverfahren geprüft, ob Mehrbelastungen im Straßennetz verträglich 
sind. Die aktuellen Verkehrszählungen werden in Zusammenhang mit den jeweiligen Projekten und 
Entwicklungen durch die Vorhabenträger durchgeführt.

Beratungsverlauf (1)

09.11.2017 Bezirksvertretung 5 (Nippes)
TOP 7.1.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3086/2017
Typ
Beantwortung einer mündl. Anfrage (BV)
Datum
19.10.2017
Erstellt
05.10.2017 15:40