3086/2017
Belastungen für Niehl und den Kölner Norden durch das ehem. Bauer Gelände, HGK Container Terminal und einen eventuellen Ausbau des Hafens Niehl
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Beantwortung e. mündl. Anfrage (BV)
3131 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VIII/66/660/1 Vorlagen-Nummer 3086/2017 Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Sitzung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 5 (Nippes) 09.11.2017 Belastungen für Niehl und den Kölner Norden durch das ehem. Bauer Gelände, HGK Container Terminal und einen eventuellen Ausbau des Hafens Niehl, hier: mündliche Nachfragen in der Sitzung der Bezirksvertretung Nippes am 02.02.2017, TOP 7.1.4 Herr Steinbach hat in der o.g. Sitzung folgende Nachfragen zur Antwort der Verwaltung (Session-Nr.: 3826/2016) gestellt: 1. „Zu Antwort 2: Welche Mehrbelastung ist ab 2018 bei der Nachtschicht zu erwarten?“ Antwort der HGK: Die HGK kann vorerst keine Aussagen darüber treffen, inwieweit nach Fertigstellung der zweiten Baustufe Nachtbetrieb am Terminal Köln-Nord stattfinden wird. Diese Frage muss der künftige Be- treiber des Terminals beantworten, der festlegt, welche Zugverkehre in Zukunft dort abgewickelt wer- den können. Der künftige Betreiber steht noch nicht fest. Er wird im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung ermittelt werden. Die Ausschreibung ist noch nicht erfolgt, da die Vorarbeiten zur Realisierung der zweiten Baustufe des Terminals andauern. Hintergrund: Die HGK hat die Infrastruktur des Terminals errichtet, der Bund hat dieses Projekt mit Mitteln aus der KV-Förderung (Förderung für den kombinierten Verkehr) bezuschusst. Der Terminal- betrieb der 2015 eröffneten ersten Baustufe erfolgt derzeit nur übergangsweise durch die HGK selbst. Mit dem Bau der zweiten Baustufe wird der Betrieb des Terminals erneut ausgeschrieben werden; gemäß der Vorgaben der KV-Förderung darf der Empfänger der Fördermittel für die Infrastruktur (HGK) diese Infrastruktur nicht dauerhaft selbst betreiben. 2. „Zu Antwort 3: Was geschieht, wenn der Godorfer Hafen ausfällt? Wie viele Lkw kommen dann nach Niehl?“ Antwort der HGK: Die HGK geht weiterhin davon aus, dass die geplante Hafenerweiterung in Godorf realisiert werden wird. Durch den Bau eines Containerterminals im Süden der Stadt könnten jedes Jahr Zehntausende LKW-Fahrten aus dem Kölner Süden zum Niehler Hafen entfallen. Gleichzeitig ließen sich mehr Ver- kehre vom LKW auf Binnenschiffe verlagern. Solange der Godorfer Hafen nicht erweitert wird, ist je- doch damit zu rechnen, dass die Zahl der LKW-Fahrten aus dem Kölner Süden nach Niehl weiter zunimmt. Außerdem steigt die Zahl der direkten LKW-Transporte zwischen Köln und den Seehäfen, da weniger Güter auf Schiff und Bahn verlagert werden können. 2 3. „Zu Antwort 4: Wann wird die Verwaltung die Zahlen ermitteln?“ Antwort der Verwaltung: Wie in der Beantwortung der Anfrage der SPD-Fraktion vom 31.08.2016 in der Sitzung der Bezirks- vertretung Nippes vom 02.02.2017 beschrieben, wird auf Grundlage der spezifischen Verkehrserzeu- gung im jeweiligen Bauantragsverfahren geprüft, ob Mehrbelastungen im Straßennetz verträglich sind. Die aktuellen Verkehrszählungen werden in Zusammenhang mit den jeweiligen Projekten und Entwicklungen durch die Vorhabenträger durchgeführt.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3086/2017
- Typ
- Beantwortung einer mündl. Anfrage (BV)
- Datum
- 19.10.2017
- Erstellt
- 05.10.2017 15:40