2512/2023/3
Gesamtschulgebäude Lindenthal/Ehrenfeld Wasseramselweg - Erweiterung der Photovoltaikanlage
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Anlage 1 Vorabauszug BV 4 vom 25.09.2023
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Geschäftsführung Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) Herr Schmitz (02-4) Telefon: (0221) 221-94313 Fax: (0221) 221-94342 E-Mail: Andreas.Schmitz2@stadt - koeln.de Datum: 26.09.2023 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sondersitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld vom 25.09.2023 öffentlich 2.2 Gesamtschulgebäude Lindenthal/Ehrenfeld Wasseramselweg - Erweite- rung der Photovoltaikanlage 2512/2023/3 Beschluss: Die Bezirksvertretung Ehrenfeld empfiehlt dem Rat der Stadt Köln, wie folgt zu be- schließen: „Der Rat der Stadt Köln beauftragt die Verwaltung, in Abänderung der Beschlüsse zu den Vorlagen 0116/2021 und 2121/2022, für das Dach des Gesamtschulgebäudes Lindenthal/Ehrenfeld am Wasseramselweg durch den Grundstückseigentümer eine Photovoltaikanlage einer Größe von 350 kWp errichten zu lassen und diese von ihm zu erwerben. Die Gesamtkosten für diese größere Anlage betragen rund 748.000 Euro brutto und werden aus dem Wirtschaftsplan der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln finanziert.“ Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt.
Dringlichkeitsvorlage Bezirksvertretung
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Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 2512/2023/3 Freigabedatum Dringlichkeitsentscheidung und Genehmigung zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Entscheidung durch die Bezirksbürgermeisterin bzw. den Bezirksbürgermeister und ein Mitglied der Bezirksvertretung gemäß § 36 Absatz 5, Satz 2 GO NRW und Genehmigung durch die Bezirksvertretung Betreff Gesamtschulgebäude Lindenthal/Ehrenfeld Wasseramselweg - Erweiterung der Photovoltaikanlage Gremium Datum Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 25.09.2023 Begründung der Dringlichkeit: Eine Beschlussfassung in der Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 23.10.2023 und des Rates der Stadt Köln am 26.10.2023 wäre zu spät, weil der Investor und die von ihm be- auftragte Firma an die in der Beschlussvorlage genannten Konditionen nur bis zum 30.09.2023 gebunden sind. Eine spätere Beauftragung würde heißen, dass es teurer wird und die Anlagen erst zu einem späteren Zeitpunkt bestellt werden können. Derzeit kann deshalb nicht gesagt werden, wann die Module geliefert und verbaut werden können, weil die Firma, die die Module produziert, inzwischen eine Warteliste hat. Die Photovoltaikanlage produziert Strom für die Schule. Die Stromversorgung des neuen Schulgebäudes ist so konzipiert, dass auch die Photovoltaikanlage angeschlossen sein muss. Es würde einen hohen technischen Aufwand bedeuten, diese zu überbrücken. Der Investor ist darüber hinaus vertraglich verpflichtet, die fertige Schule am 02.05.2024 zu übergeben. Die Gesamtschule Wasseramselweg ist zur Zeit in einem Interimsgebäude (Snake-Gebäude Am Wassermann 40) untergebracht und soll zum kommenden Schuljahr in das neue Schulge- bäude im Wasseramselweg umziehen. Das Snake-Gebäude soll im kommenden Schuljahr zu einem neuen Schulstandort für eine neu gegründete Gesamtschule entwickelt werden. Darüber hinaus soll im Snake-Gebäude die Gesamtschule Fitzmauricestraße im kommenden Schuljahr gestartet werden. Wenn das Interim nicht freigezogen werden kann, ist eine Neugründung einer Gesamtschule im Snake-Gebäude und der der Start der Schule Fitzmauricestraße zum Schuljahr 2024/2025 nicht möglich. ANMERKUNG: Die Vorlage wird regulär in der Sondersitzung der BV 4 am 25.09.2023 behandelt. Beschluss: Die Bezirksvertretung Ehrenfeld empfiehlt dem Rat der Stadt Köln, wie folgt zu beschließen: „Der Rat der Stadt Köln beauftragt die Verwaltung, in Abänderung der Beschlüsse zu den Vor- lagen 0116/2021 und 2121/2022, für das Dach des Gesamtschulgebäudes Lindenthal/ Ehrenfeld am Wasseramselweg durch den Grundstückseigentümer eine Photovoltaikanlage einer Größe von 350 kWp errichten zu lassen und diese von ihm zu erwerben. Die Gesamt- kosten für diese größere Anlage betragen rund 748.000 Euro brutto und werden aus dem 2 Wirtschaftsplan der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln finanziert.“ Datum Abstimmungsergebnis Unterschrift Unterschrift ------------ ---------------------------- --------------------------- ------------------ Beschlussfassung in der Sondersitzung der Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) vom 25.09.2023 (siehe Anlage 1) 3 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Begründung: Mit dem Beschluss zur Anmietung des Grundstücks Wasseramselweg 2 in Köln-Vogelsang für die Gesamtschule Lindenthal/ Ehrenfeld wurde auch der Ankauf der Photovoltaikanlage, die nur auf dem Dach der Sporthalle montiert werden und rund 214.000 Euro brutto kosten sollte, beschlossen (Vorlagen-Nummer 0116/2021). Der Mietvertrag wurde am 24. August 2021 geschlossen. In der Folgezeit gab es mehrere politische Beschlüsse zum Klimanotstand, in welchen festgelegt wurde, den Bau von Photovoltaikanlagen insbesondere auf Dienstgebäuden stadtweit auszuweiten. Aufgrund die- ser Entscheidung wurde der Investor der Gesamtschule Wasseramselweg gebeten, die Pho- tovoltaikanlage größer (flächendeckend auch auf allen anderen Dächern des Schulgebäudes) zu planen. Dieser hat nunmehr ein neues Angebot für eine größer dimensionierte Photovoltaikanlage über alle Dächer in Höhe von rund 748.000 Euro brutto vorgelegt. Damit würden sich Mehr- kosten in Höhe von 534.000 Euro ergeben. Die Leistung der Photovoltaikanlage könnte durch die Erweiterung von ursprünglich geplanten 80 kWp auf 350 kWp gesteigert werden, also um mehr als die 4-fache Leistung. PV- Anlage Angaben Vergabe 2020: - Aufstellung nur auf der Sporthalle - Leistung 80 kWp - Kosten netto circa 181.575 Euro inklusive Nebenleistungen, wie Planung, Wechsel- richter, Kabelverlegung und Einbindung der Gebäudeleitzentrale (GLZ), Kosten netto je kWp circa 2.270 Euro/kWp PV- Anlage Angebot 2023: - Aufstellung auf Sporthalle und Schulgebäude gemäß Anforderungen der Stadt Köln - Leistung circa 350 kWp - Kosten netto circa 628.160 Euro inklusive Nebenleistungen, wie Planung, - Wechselrichter, Kabelverlegung, Einbindung GLZ und Dachcontainer - Kosten netto je kWp circa 1.795 Euro/kWp Durch die deutlich höhere Leistung der größeren Photovoltaikanlage können Kostenvorteile in Bezug auf die Art der Wechselrichter, Verkabelungen, Übergabestationen et cetera in An- spruch genommen werden, wodurch sich der geringere Durchschnittspreis je kWp erklären lässt. Das heißt, dass die Anschaffung der größeren Anlage wirtschaftlicher wäre. Der durch die Anlage gewonnene Strom soll überwiegend durch die Gesamtschule genutzt werden. Der überschüssige Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist werden, dafür erhält Stadt Köln eine entsprechende Vergütung. Finanzierung: Die Finanzierung der investiven Kosten in Höhe von rund 748.000 Euro brutto für die Photo- voltaikanlage erfolgt aus dem Wirtschaftsplan der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln. Es er- folgt keine Refinanzierung aus dem städtischen Haushalt.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2512/2023/3
- Typ
- Dringlichkeitsvorlage Bezirksvertretung
- Datum
- 26.09.2023
- Erstellt
- 15.09.2023 16:45