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1046/2018

Jahresbericht 2017 Naturschutzwacht Bezirk 7 Süd

Mitteilung BV 16.04.2018

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 7 (Porz), Sitzung am 15.05.2018, TOP 10.2.1

Mitteilung BV

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Ansehen

Anlage 1: Jahresbericht 2017_Bez 7 Süd_Herr Witt

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Mitteilung BV

741 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
V/57/571 
 
Vorlagen-Nummer 
 1046/2018 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehörde 07.05.2018 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 15.05.2018 
 
Jahresbericht 2017 Naturschutzwacht Bezirk 7 Süd 
 
Als Anlage erhalten Sie den Jahresbericht 2017 der Naturschutzwacht für den Bezirk 7 Süd – Herr 
Witt – zur Kenntnis. Hierzu ist seitens der Unteren Naturschutzbehörde folgendes zu ergänzen:  
 
Reger Autoverkehr und parkende Autos im Bereich der Zufahrtstraße zur Natorampe bei 
Rheinkilometer 674,7 (Zündorfer Rheinaue) 
Die Empfehlung der Naturschutzwacht, dort eine Absperrung vorzunehmen, wurde an die zuständige 
Dienststelle weitergeleitet.

Anlage 1: Jahresbericht 2017_Bez 7 Süd_Herr Witt

3824 Zeichen

Dieter Witt
Jahresbericht 2017
7. Bezirk VII, Porz-Süd
DIETER WITT
In 2017 kam es in den Schutzgebieten meines Zuständigkeitsbereichs wieder 
zu zahlreichen illegalen Müllabladungen.
An der Ranzelerstr. und der Poststr. wurden unter anderem Möbel (Schränke 
und Badezimmereinrichtungen) gefunden. Der Abtransport dieses Mülls nahm 
einige Tage in Anspruch.
Im Auenwald zwischen Langel und Lülsdorf habe ich insgesamt 52 Autoreifen 
aus dem Unterholz entfernt und auf den Abholplatz der AWB gebracht. Bei 
allen Reifen war der innere Befestigungsrand mit der Stahlarmierung entfernt, 
was auf gewerbliche Entsorger schließen lässt. Diesen Vorfall habe ich bei der 
Polizei gemeldet.
Der private PKW-Verkehr auf den Wirtschaftswegen hat im vergangenen Jahr 
in den Schutzgebieten etwas abgenommen.
Oft werden Fahrzeuge auch an bestimmten Stellen für längere Zeit an den 
Wirtschaftswegen abgestellt.
Bei Stromkilometer 674,7 (NATO-Rampe) wurde im Sommer wieder reger 
Autoverkehr festgestellt. Zusätzlich wurden zweimal illegale Autorennen 
beobachtet. Im Sommer, bei gutem Wetter stehen im Laufe einer Woche oft 
bis zu 10 Autos in diesem Bereich. Nach meiner Aufforderung werden die 
Autos von den Haltern umgehend entfernt.
Es wäre daher empfehlenswert die Zufahrtswege mit Pfosten abzusperren.
Die Zustände wurden im vergangenen Jahr von Mitarbeitern des 
Ordnungsamts leider nicht vor Ort in Augenschein genommen und geahndet.
Unerlaubtes Freischneiden des Rheinblicks wurde im vergangenen Jahr kaum 
durchgeführt.
Bei den Freizeitreitern wird der Kennzeichnungspflicht mit Plaketten in den 
meisten Fällen nachgekommen. Einige Reiter (-innen) vergessen es aber leider 
immer noch ihre Pferde entsprechend zu kennzeichnen.
Die AWB hat in 2017 erfreulicherweise wieder Großraummüllbehälter an vielen 
Stellen aufgestellt, an denen im Sommer gegrillt wird. Diese Maßnahme hat sich 
auch in 2017 wieder sehr gut bewährt. Allerdings wurde auch in größerem 
Umfang Hausmüll und Bauschutt in und vor diesen Containern abgeladen. Das 
Lehren der Behälter findet in sehr unregelmäßigen Abständen statt.

Dieter Witt
Am Wäldchen zwischen Langel und Zündorf wurden die Hinweisschilder 
„Abladen von Gartenabfällen und Sperrmüll verboten“ vergangenen Jahr nicht 
mehr beschädigt oder entfernt.
Die Zahl der freilaufenden Hunde hat in 2017 nochmal deutlich zugenommen. 
Teilweise lassen die Hundehalter ihre Tiere neben oder hinter den Autos 
herlaufen. Die Autos sind mit „Jagdschutz“ bzw. „Landwirtschaft“ 
gekennzeichnet.
Wildtiere werden hierdurch massiv gestört und bedroht. Auf entsprechende 
Hinweise meinerseits reagierten die Hundehalter oft uneinsichtig und in einigen 
Fällen sogar aggressiv.
Einige Hundehalter reisen mit Ihren Tieren im Auto an und parken dann im 
Landschaftsschutzgebiet. In diesen Fällen klemme ich einen entsprechenden 
Hinweiszettel hinter den Scheibenwischer.
In 2017 hat das Grünflächenamt den Überhang zu den Wegen sorgfältig 
geschnitten, der Überhang zu den Ackerflächen blieb aber erneut 
unberücksichtigt.
Die Pflege des Wegkreuzes am Holzweg führe ich zusammen mit einem 
weiteren Helfer durch, dabei leeren wir auch den Papierkorb regelmäßig. Es 
wäre weiterhin sinnvoll eine zusätzliche Bank aufzustellen.
Am schlechten Zustand der landwirtschaftlichen Wirtschaftswege hat sich leider 
auch im vergangenen Jahr nichts geändert. Es wird nach wie vor nur notdürftig 
ausgebessert. Dem Befahren mit schweren Gerät, insbesondere bei der 
Rübenernte, halten diese behelfsmäßigen Reparaturen nicht stand.
Die üblichen Verschmutzungen der Wirtschaftswege durch die landwirt­
schaftliche Tätigkeit werden von den Landwirten in der Regel zeitnah beseitigt.
Die Zusammenarbeit mit ortsansässigen Landwirten und dem Dorfpolizisten 
Herrn Attemeier und seinen Kollegen, war auch in 2017 sehr angenehm.

Beratungsverlauf (2)

07.05.2018 Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehörde
TOP 6.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
15.05.2018 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 10.2.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1046/2018
Typ
Mitteilung BV
Datum
16.04.2018
Erstellt
03.04.2018 15:32