AN/2268/2021
Prüfung einer dritten Variante zur Ost-West-Achse
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Die FRAKTION Antrag nach § 3
3276 Zeichen
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 26.10.2021
AN/2268/2021
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates
Gremium Datum der Sitzung
Rat 09.11.2021
Prüfung einer dritten Variante zur Ost-West-Achse
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker,
Der Rat der Stadt Köln bittet Sie folgenden Prüfantrag auf die Tagesordnung der Sitzung am 9.11.21 zu
setzen:
Die Verwaltung der Stadt Köln wird gebeten zu prüfen, inwiefern sich der kostenintensive Ausbau der
Ost-West-Achse verhindern lässt, indem die Kernzeiten durch folgende Maßnahme entzerrt werden:
Beginn von Vorlesungen und Prüfungen an der Universität zu Köln beginnen später am Tag und somit
azyklisch zum Berufs- bzw Pendelverkehr. Zudem wird gemeinsam mit den umliegenden Schulen eru-
iert, wie sich der Unterrichtsbeginn besser auf die Verkehrssituation abstimmen lässt.
Auch größere Unternehmen, deren Mitarbeiter:innen mit den Bahnen der KVB zur Arbeit pendeln, sollen
befragt werden, um Lösungen für eine weitere Entzerrung des stark auf die Kernzeit konzentrierten Ver-
kehrs zu finden.
Die Verwaltung der Stadt Köln legt dem Rat eine entsprechende Ergebnisliste dieser Untersuchung vor.
Begründung:
Die Ost-West-Achse bedeutet vor allen Dingen eines: Teuer!
An die Oberbürgermeisterin Henriette Reker,
Fraktion Die FRAKTION
Michael Hock
Birgit Dickas
Walter Wortmann
Karina Syndicus
Unter Goldschmied 6
50667 Köln
Tel.:+49 (221) 221 – 35606
E-Mail: michael.hock @stadt-koeln.de
E-Mail: birgitbeate.dickas@stadt -koeln.de
E-Mail: walter.Wortmann@stadt -koeln.de
E-Mail: karina.syndicus@stadt -koeln.de
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Die Sparfuchs- und Mobilitätsabteilung der Die FRAKTION hat sich deswegen intensiv mit Lösungen
beschäftigt und ist neben den großen Fragen zu Tunnel oder oben bleiben (natürlich oben bleiben…) auf
die brillante Idee gekommen, die stark ausgelasteten Kernzeiten zu entzerren.
Ja, die Bahnen sind zu diesen Zeiten mehr als voll. Aber gleich ein so kostenintensives Bauprojekt zu
starten, halten wir für übertrieben, zumal die Studierenden der Stadt Köln der preußischen Arbeitshal-
tung bei weitem nicht entsprechen. Junge Menschen und auch Menschen mittleren Alters, vielleicht
auch ein paar alte Menschen wollen länger schlafen und erreichen ihre wahre Leistungsfähigkeit erst mit
vorangeschrittener Tageszeit.
In Anbetracht der Tatsache, dass wir durch die Corona-Pandemie mehr Menschen ins Homeoffice ge-
schickt haben und dieser Trend anhalten könnte, ist zu prüfen, ob das angedachte Bauprojekt Ost-West-
Achse in diesem Ausmaß überhaupt nötig ist.
Die umliegenden Schulen bewiesen bereits, dass ein flexibler Unterrichtsbeginn möglich ist. Dies wurde
insbesondere an Grundschulen angewandt, um eine Kontaktvermeidung der verschiedenen Stufen ga-
rantieren zu können.
Gerne würden wir den Haushalt der Stadt Köln bei der Entlastung helfen und dieses Geld in sinnvollere
Dinge stecken. Unsere Vorschlagsliste erhalten sie auf Wunsch.
Weitere Begründung erfolgt mündlich.
Gez. Michael Hock Karina Syndicus
Fraktionsgeschäftsführer Fraktionsvorsitzende
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: endgültig zurückgezogen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/2268/2021
- Typ
- Die PARTEI Antrag nach § 3
- Datum
- 26.10.2021
- Erstellt
- 26.10.2021 11:25