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2368/2020

Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: Köln-Dellbrück: wichtiger Rad- und Fußweg fehlt (Az.: 02-1600-09/20)

Beschlussvorlage Bezirksvertretung 05.08.2020

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 9 (Mülheim), Sitzung am 07.12.2020, TOP 2.3

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Anlage 2- Fotos

50 Zeichen

Anlage 2

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Beschlussvorlage Bezirksvertretung

3137 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
III/66/661/4 
 
Vorlagen-Nummer 
 2368/2020 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: Köln-Dellbrück: wichtiger Rad- und Fußweg fehlt (Az.: 02-
1600-09/20) 
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Mülheim dankt dem Petenten für seine Eingabe. Sie begrüßt die Maßnahmen 
der Verwaltung zur Verbesserung der Situation für den Fuß- und Radverkehr und fordert die Verwal-
tung auf, die Prüfung einer Interimslösung fortzuführen und, sofern notwendig, Abstimmungsgesprä-
che mit den jeweiligen Baulastträgern zu führen. 
 
 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 31.08.2020

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Der Petent beantragt einen Rad- und Fußweg in Köln-Dellbrück (s. Anlagen 1 u. 2). 
 
Stellungnahme der Verwaltung: 
Die angespannte Verkehrssituation auf der Wasserwerkstraße ist der Stadt Köln sowie dem Straßen-
baulastträger Straßen.NRW bekannt.  
Derzeit ist eine Planung für den Bereich der Eisenbahnüberführung Wasserwerkstra-
ße/Thuleweg/Grunerstraße/Heidestraße in Vorbereitung. Wie Straßen.NRW mitteilte (s. Vorl.-Nr. 
4406/2019), handelt sich dabei um eine Gemeinschaftsmaßnahme von Straßen.NRW mit der DB 
Netz AG, die derzeit vorbereitet wird. Diese sieht eine Schließung der Straßenunterführung und eine 
optimierte, direkte Verbindung der L 73 einschließlich der Herstellung einer Fuß- und Radverkehrs-
verbindung vor. Im Zuge dieser Maßnahme soll auch eine Anpassung der städtischen Straßen 
Thuleweg, Grunerstraße und Heidestraße erfolgen. Die Planung wird von der Stadt Köln begleitet. 
Die Verwaltung prüft darüber hinaus die Möglichkeit einer Interimslösung für den Abschnitt Höhenfel-
der Mauspfad – Wasserwerkstraße. Weiterhin ist eine Verbesserung der Verkehrssituation auf den 
Straßenabschnitten, die sich in der Baulast der Stadt Köln befinden, vorgesehen. Konkret ist derzeit 
die Optimierung der Radverkehrsführung auf der Heidestraße in Bearbeitung (s. Beschluss 
AN/1635/2019 vom 09.12.2019). Zur Überprüfung möglicher Planvarianten wurde kürzlich eine Ver-
kehrsuntersuchung durchgeführt, die zurzeit ausgewertet wird. Die Ergebnisse werden im Runden 
Tisch Radverkehr in Mülheim vorgestellt. 
Die DB-Netz AG, die Baulastträgerin für den Bereich der Bahngleise ist, teilte am 18.03.2020 auf An-
frage mit, den Vorgang in Bezug auf das unerlaubte Queren der Bahngleise an die DB-Sicherheit zur 
Prüfung weitergeleitet zu haben. 
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz:  
Die Maßnahmen stärken den Umweltverbund im Bereich Radverkehr und bietet den Bürgerinnen und 
Bürgern eine adäquate Mobilitätsmöglichkeit im Vergleich zur Nutzung des privaten Pkw. Somit trägt 
dies zu einer möglichen Reduktion des Treibhausgasausstoßes bei. Insgesamt können die hier dar-
stellten Maßnahmen als positiver Beitrag zum Klimaschutz bewertet werden. 
 
Anlagen 
1. Eingabe 
2. Fotos

Anlage 1- Eingabe

3987 Zeichen

Anlage 1 
 
Sehr geehrte Damen und Herren, 
 
warum wende ich mich an Sie? 
 
Weil Sie unmittelbare kommunalpolitische Verantwortung tragen und weil Köln eine klima- 
und kinderfreundliche Stadt sein will. 
 
Köln-Dellbrück:  wichtiger Rad- und Fußweg fehlt - Bahnübergang für ein 
klimafreundliches Köln! 
 
Wir wohnen mit unserer Familie (mit zwei Kindern, 2 und 4 Jahre) in Köln-Dellbrück. Das 
Wohngebiet im Westen Dellbrücks, also angrenzend an Holweide auf der einen und das 
Gebiet der ehemaligen Kaserne Moorslede (Bergisch-Gladbacher Str., Heidestraße, 
Hebborner Str. (Spielstraße), Eikamper Str.) ist sehr bevölkerungsstark und vor allem leben 
hier viele Kinder. 
 
Der Dellbrücker Heide als das nächste - fußläufig zu erreichende - wirklich grüne Gebiet ist 
leider für viele Famlien mit Kindern nur per Auto sicher zu erreichen. Vermutlich sind es ein 
paar Tausend Menschen in Dellbrück und Holweide, die gern sicher und direkt in die 
Dellbrücker Heide gehen oder mit dem Fahrrad fahren würden, es aber nicht tun können. 
 
Der Grund ist: ES FEHLT EIN RAD- UND FUSSWEG. Der Verkehrsweg in die Dellbrücker 
Heide nach Dünnwald, Höhenhaus und Leverkusen ist völlig unzureichend (s. Screenshot 
und Fotos anbei) 
a) die Heidestraße - kommend von der Bergisch-Gladbacher Str. - ist zunächst nur auf einem 
schmalen Streifen hinter der Leitplanke für Fußgänger gehbar 
b) an der Stelle, wo die Heidestraße auf die Wasserwerkstr. trifft, müssen Fußgänger 
umkehren, wenn Sie nicht überfahren werden möchten... 
c) bis zur Unterführung gibt es nur eine Autostraße mit durchgezogener Mittelline und 
erlaubten Tempo 50 
d) die Unterführung selbst - übergehend in den Thuleweg - ist gerade ausreichend für 
langsam fahrende Autos. Auf dem schmalen Fußweg zu gehen, ist lebensgefährlich. 
e) auf der anderen Seite der Unterführung endet dieser viel zu schmale Fußweg..... 
Kurz: diese Straße eignet sich nur für Autos  
 
Die Dellbrücker Heide als ein schönes Naherholungsgebiet, das Luftlinie nur ein paar 
Hundert Meter entfernt liegt, wird darum von zig Menschen kaum genutzt. 
 
Was tun also einige Menschen trotzdem? Sie gehen verbotenerweise über die Gleise - z. T. 
ihre Kleinkinder im Arm tragend. Größere Kinder und Jugendliche machen das natürlich 
auch gern. Denn es ist eine Abkürzung und im Grunde genau so gefährlich wie die 
Unterführung. Noch ist an der Unterführung und an den Gleisen – soweit mir bekannt - zum 
Glück nichts Schlimmeres passiert. Aber muss erst jemand sterben, bis die ach so 
klimafreundliche Stadt Köln tätig wird?? 
 
Welche Möglichkeiten gibt es, diese mangelhafte Verkehrsführung zu verbessern? 
 
Die sinnvollste und vermutlich auch preiswerteste Möglichkeit wäre in Richtung Norden eine 
direkte gerade Verlängerung der Heidestraße (vor der Kurve) in den Höhenfelder Mauspfad.

Da Unterführung oder Brücke zu teuer würden, wäre ein Rad- und Fußweg mit 
beschranktem Bahnübergang meiner Einschätzung nach eine realistische Variante.  
 
Die Vorteile: 
a) sehr viele Menschen aus Dellbrück - besonders Kinder und Senioren - könnten sicher und 
schnell in die Dellbrücker Heide gelangen. Was dieses Grün im Übrigen sehr aufwerten 
würde. 
b) die Verkehrsverbindung für Fußgänger, Jogger, Fahrradfahrer Richtung Dünnwald, 
Höhenhaus und Leverkusen würde erheblich besser werden: schneller und sicherer 
c) der Fahrradverkehr würde enorm gestärkt, weil eine direkte Verbindung von den 
Stadtteilen Rath-Brück-Dellbrück-Dünnwald-Höhenhaus geschaffen würde. Es gibt ja bereits 
Radwege, die mit diesem Bahnübergang dann aber miteinander verbunden und sicher 
würden.  
 
Welche politischen Hebel in Bewegung zu setzen sind, damit hier tatsächlich etwas passiert, 
wissen Sie am besten. Wenn eine Ortsbegehung in dieser Sache stattfinden sollte, würde ich 
Ihnen gern an Ort und Stelle die Lage noch einmal schildern.   
 
Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen. Für Fragen stehe ich Ihnen gern zur 
Verfügung. 
 
Mit freundlichen Grüßen

Beratungsverlauf (1)

07.12.2020 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 2.3 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

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Details

Aktenzeichen
2368/2020
Typ
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
Datum
05.08.2020
Erstellt
03.08.2020 14:11