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AN/0965/2020

Verkehrliche Neuordnung am Taunusplatz in Köln-Humboldt/Gremberg

Antrag nach § 3 der GeschO des Rates 13.08.2020

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 8 (Kalk), Sitzung am 27.08.2020, TOP 7.18

Antrag_Grüne_LINKE_AN-0965-2020

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Antrag_Grüne_LINKE_AN-0965-2020

4958 Zeichen

Frau 
Bezirksbürgermeisterin 
Claudia Greven-Thürmer 
 
Frau 
Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
 
 
 
 
Bezirksvertretung Kalk 
Kalker Hauptstr. 247-273 
51103 Köln-Kalk 
 
 
HP Fischer 
Fraktionsvorsitzende r der Fraktion DIE LINKE. 
E-Mail: Linke-BV8@stadt-koeln.de  
 
Daniel Bauer-Dahm 
Fraktionsvorsitzende r der Fraktion B 90/Die Grünen 
E-Mail: daniel.bauer.dahm@gmail.com  
 
 
 
 Eingang bei der Bezirksbürgermeisterin: 13.08.2020 
 AN/0965/2020 
 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
 
 
Gremium Datum der Sitzung 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 27.08.2020, TOP 7.18 
 
Verkehrliche Neuordnung am Taunusplatz in Köln -Humboldt/Gremberg 
Gemeinsamer Antrag der Fraktion DIE LINKE. und der Fraktion Bündnis 90/Die 
Grünen vom 13.08.2020 
 
Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin, 
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
 
wir bitten Sie, folgenden Antrag in die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Bezirk s-
vertretung Kalk aufzunehmen: 
 
Beschluss: 
 
Die Bezirksvertretung Kalk beauftragt die zuständige Fachverwaltung folgende Punkte 
zu überprüfen: 
 
1. Die im Süden des Taunusplatzes in Köln -Humboldt/Gremberg befindliche Spielstr a-
ße wird auf die Umfahrung des Spielplatzes im Osten und Norden ausgedehnt und 
auf Einrichtungsverkehr umgestellt. 
2. Auf der Südseite soll versetztes Parken und auf der Nordseite Längsparken eingeführt 
werden. Hierbei sind ebenfalls ausreichend Fahrradabstellplätze - insbesondere auch 
für Lastenfahrräder - zu planen. 
3. Der Bordstein um die Spielplatzfläche im Innenbereich ist anzuheben und mit Er d-
reich für die Bäume zu verfüllen. Weiterhin soll eine Versetzung des Zauns auf die 
der Straße zugewandten Seite der Bäume übe rprüft werden, um ein Parken auf den 
Grünscheiben zu verhindern. Die Verwaltung soll diesbezüglich ggf. geeignete Alte r-
nativen aufzeigen.

2 
 
 
Begründung: 
 
zu 1. Auf dem Taunusplatz befindet sich ein vielgenutzter Spielplatz. Aus diesem Grund 
laufen stetig Kinder zwischen den parkenden KFZ und den Häusern im Außenb e-
reich hin und her. Hierdurch ergeben sich ständig gefährliche Situationen, da die 
Kinder nur schwer bzw. zu spät für Autofahrer*innen zu erkennen sind.  
Die Umfahrung ist in vielen Bereichen zu schmal fü r gegenläufigen Verkehr, was 
in unübersichtlichen Fahrmanövern, zum Teil über den Bürgersteig, mündet. Di e-
se Gefährdungssituation der schwächeren Verkehrsteilnehmer ließe sich durch 
Einrichtungsverkehr schnell beseitigen. Da die Straße lediglich der Andien ung der 
anliegenden Wohnhäuser und einer Kita dient, sollte der allgemeine Verkehr s-
fluss hierdurch nicht maßgeblich gehindert werden. Im Gegenteil wäre eine klar e-
re und übersichtlichere Regelung auch im Interesse der Kita und der Kinder.  
 
zu 2. Weiterhin sind die Baumstandorte im Randbereich des Spielplatzes stark durch 
von der Stadt geduldete parkende Autos belastet. Eine offizielle Parkrichtung ist 
derzeit nicht vorgegeben, so dass die KFZ mit der vorderen Fahrzeughälfte auf 
den Baumscheiben stehen. Aus Gründen  der Übersichtlichkeit und des geordn e-
ten Verkehrs, der Sicherheit für die den Spielplatz nutzenden Kinder, aber auch 
des Baumschutzes, ist dieser Zustand insbesondere auf der Nordseite zu unte r-
binden. 
Auf der Südseite ist bereits eine Spielstraße ausgewie sen, aber baulich für Aut o-
fahrende nicht augenscheinlich zu erkennen. Es gibt keinerlei Einschnürungen, 
Bepflanzungen oder dergleichen. Weiterhin ist kein Bürgersteig für Passant*innen 
vorhanden. Durch versetztes Parken auf der Südseite des Platzes ließe s ich die 
gefahrene Geschwindigkeit hier deutlich reduzieren und gleichzeitig könnten auch 
ggf. wegfallende Parklätze durch die Umsetzung von Längsparken auf der Nor d-
seite kompensiert werden. 
Da Humboldt/Gremberg zu den wenigen Stadtteilen gehört, die keinen  Stadt-
bahnanschluss besitzen, erfreuen sich insbesondere hier Lastenräder zune h-
mender Beliebtheit, gerade bei jungen Eltern. Daher sollten auch Abstellplätze für 
Lastenfahrräder in ausreichender Zahl Berücksichtigung finden.  
 
zu 3. Um ein Parken im Grünbereich l angfristig zu verhindern, ist eine Anhebung des 
Bordsteins und eine Verfüllung mit Erdreich erstrebenswert. Das derzeit anst e-
hende Erdreich ist sehr verfestigt und die oberen Wurzeln der Bäume liegen zum 
Teil frei. Durch Auflockerung und Verfüllung sollte dieser für die schönen Bäume 
am Platz problematische Zustand behoben werden.  
Der momentan vorhandene Zaun um den Spielplatz steht auf der Innenseite der 
Bäume. Die Kinder spielen hinter den Bäumen, also außerhalb des Zauns im u n-
gesicherten Bereich, Verstecken. Durch ein Versetzen des Zauns auf die Auße n-
seite könnte ein Beparken der Grünfläche und die Gefährdung von spielenden 
Kindern verhindert werden.  
 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
 
 
 
 
HP Fischer   Daniel Bauer-Dahm 
Fraktionsvorsitzender    Fraktionsvorsitzender 
der Fraktion DIE LINKE.   der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

Beratungsverlauf (1)

27.08.2020 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 7.18 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (2)

  • Kalker Hauptstraße 247
  • Taunusplatz

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Details

Aktenzeichen
AN/0965/2020
Typ
Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
Datum
13.08.2020
Erstellt
13.08.2020 10:38