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2805/2017

Zwischenbericht der Gebäudewirtschaft zum 30.09.2017

Mitteilung Ausschuss 27.11.2017

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Nächste Beratung: Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft, Sitzung am 11.12.2017, TOP 7.4

Mitteilung Ausschuss

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Zwischenbericht der Gebäudewirtschaft mit Stand 30.09.2017

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Mitteilung Ausschuss

496 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer  21.11.2017 
 2805/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 06.11.2017 
 
Zwischenbericht der Gebäudewirtschaft zum 30.09.2017 
Der Zwischenbericht der Gebäudewirtschaft zum 30.09.2017 ist fertiggestellt und wird dem Betriebs-
ausschuss hiermit zur Kenntnis gebracht. 
 
 
Anlage: Zwischenbericht der Gebäudewirtschaft mit Stand 30.09.2017 
 
 
Gez. i.V. für Dez. VI BG Blome

Zwischenbericht der Gebäudewirtschaft mit Stand 30.09.2017

9850 Zeichen

Gebäudewirtschaft
der Stadt Köln

/ /

Bericht

zum 30. September 2017

Rechtsgrundlagen
& 15 der Betriebssatzung der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln

& 20 der Eigenbetriebsverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen

Inhalt

Gegenüberstellung der Erträge und Aufwendungen laut vorläufiger Gewinn- und Verlust-
rechnung mit den zeitanteiligen Vergleichswerten des Erfolgsplans 2017.

Entwicklung der Vermögenslage per 30.09.2017

Erläuterungen zum Bericht per 30.09.2017

Zwischenbericht
per 30.09.2017

Gewinn- und Erläute-
Verlustrech- Erfolgsplan Abweichung rungen
nung 2017 ergebnisbezogen
per 30.09.2017 zeitanteilig Pos.
vorläufig *
TE TE
. Umsatzerlöse r
a) aus der Hausbewirtschaftung 199.782 184.352
b) aus Betreuungstätigkeit 22.130 44.715
c) aus anderen Lieferungen und Leistungen 1.773 3.992
Umsatzerlöse gesamt 233.059

. Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen 7.293
. andere aktivierte Eigenleistungen 2.774
. sonstige betriebliche Erträge 8.569

. Aufwendungen für bezogene Lieferungen
und Leistungen
a) Aufwendungen für Hausbewirtschaftung 126.685 138.462
b) Aufwendungen für Betreuungsleistungen . 24.356 40.635
und andere Lieferungen und Leistungen

. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und Unterstützung

Personalaufwand gesamt

. Abschreibungen auf immaterielle Ver-
mögensgegenstände des Anlagever-
vermögens und Sachanlagen

sonstige betriebliche Aufwendungen

Betriebsergebnis 28.756 15.364 13.393

. Erträge aus Finanzanlagen

. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
. Abschreibung aus Finanzanlagen

. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

. Steueraufwand / -erstattung

Finanzergebnis

. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
für das |. - Ill. Quartal 2017

. Modifizierter vorläufiger Ergebnisausgleich
(Erlöskorrektur)

. Ergebnis nach Ergebnisausgleich
für das I. - Ill. Quartal 2017

* Sachstand Oktober 2017.

Quartalsbericht Ill 2017
Bericht 30.09.2017

Entwicklung der Vermögenslage per 30.09.2017

vorläufig
‚per 30.09.2017 Veränderung

kurzfristig
[Te | Te

Vermögen

TE
- Immaterielle Anlagen 0
- Grundstücke mit Geschäfts- und ande-

ren Bauten/Anlagen im Bau/Bauvorbe-

reitungskosten 0
- Grundstücke mit Erbbaurechten Dritter /

Grundstücke ohne Bauten/Bauten auf

fremden Grundstücken 0
- Übrige Sachanlagen 0
- Finanzanlagen 0
‚Anlagevermögen

- Vorräte
- Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
- Liquide Mittel
- Rechnungsabgrenzungsposten (RAP) 44;
52

Umlaufvermögen/RAP [201] asaral Honmoo| 62e| Taszol -sessel ss]

Kapital

- Stammkapital 1.000) 0,06]
- Übriges Eigenkapital (ohne Jahresüberschuss) 189.716) 11,74
- Ergebnis nach Ergebnisausgleich / Jahresüberschuss
Eigenkapital i.e.S.
- Sonderposten für Investitionszuschüsse
Eigenkapital i.w.S.
- Rückstellungen
- Verbindlichkeiten gegenüber Kredilinsti-

tuten und der Stadt Köln aus Darlehen
- Verbindlichkeiten aus der Baubetreuung
- Erhaltene Anzahlungen
- übrige Verbindlichkeiten / passive RAP
Fremdkapital

{v}
76.801

[1.516.609] 100,00] 216.154] 1.628.401] 100,00| 309.136] 11882] 0.73]

" aufgestellter, noch nicht geprüfter / testierter Jahresabschluss

Quartalsbericht III 2017
Vermögensvergleich

Erläuterungen zum Bericht per 30.09.2017

Vorläufige Gewinn- und Verlustrechnung / Erfolgsplan

Im Interesse der Aussagefähigkeit der Berichterstattung (periodengerechter Ausweis von
Aufwendungen und Erträgen) wurden in folgenden Bereichen Abgrenzungen und Um-
gliederungen vorgenommen:

« Unfertige Leistungen / Bestandsveränderung
« Andere aktivierte Eigenleistungen

« Sonstige betriebliche Erträge

« Personalaufwand

« Sonstige betriebliche Aufwendungen

« Erträge aus anderen Finanzanlagen

1. Die gegenüber dem (zeitanteiligen) Erfolgsplan um rund EUR 15,4 Mio. höheren Um-
satzerlöse aus der Hausbewirtschaftung betreffen im Wesentlichen Mehrerlöse aus
der Abrechnung von Nebenkosten (EUR 11,5 Mio.) sowie überplanmäßige Mieterlöse
(EUR 3,9 Mio.).

Den Mehrerlösen aus der Abrechnung von Nebenkosten steht eine korrespondierende
Abweichung bei der Bestandsveränderung (EUR -10,8 Mio.; vgl. 3.) gegenüber.

2. Die rund EUR 22,6 Mio. unter Plan liegenden Erlöse aus Betreuungstätigkeit betreffen
mit einem Mindererlös in Höhe von EUR 21,1 Mio. den Bereich der Baubetreuung so-
wie EUR 1,5 Mio. den Bereich der Energiebetreuung.

Den Mindererlösen stehen rd. EUR 14,5 Mio. geringere Aufwendungen sowie eine
überplanmäßige Bestandserhöhung aus abzurechnenden Betreuungsleistungen
(vgl. 3) von EUR 2,9 Mio. gegenüber.

Die unter Plan liegenden Werte im Bereich der Baubetreuung sind insbesondere auf
interne Personalverschiebungen zu Gunsten der Abwicklung von Baumaßnahmen im
Sondervermögen zurückzuführen.

Im Saldo ergibt sich im Bereich der Betreuung gegenüber der zeitanteiligen Planung
ein Minderergebnis von EUR 5,2 Mio.

3. Entwicklung der Bestandsveränderung:

GuV
30.09.2017
EUR Mio.
-3,5
2,9

Abweichung

Erfolgsplan
zeitanteilig

EUR Mio. EUR Mio.

| Nebenkosten
Betreuung

Die Tabelle zeigt, dass die Abweichung zwischen der geplanten Bestandsveränderung
und der Bestandsminderung It. vorläufiger Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit
vom 01.01. bis zum 30.09.2017 überwiegend aus der überplanmäßigen Abrechnung
im Bereich der Nebenkosten resultiert (vgl. auch 1.).

Insgesamt ergibt sich bei den Nebenkosten bei überplanmäßigen Erlösen

(EUR 11,5 Mio.; vgl. 1) und überplanmäßigen Aufwendungen (EUR 2,4 Mio.; vgl. 5),
unter Berücksichtigung der dargestellten Abweichung bei der Bestandsveränderung
(EUR -10,8 Mio.), ein Minderergebnis von EUR 1,7 Mio.

4. Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen zeitanteilig insgesamt rd. EUR 5,4 Mio. un-
ter Plan. Die Abweichung ist unter anderem auf geplante, aber nicht realisierte Grund-
stücksverkäufe zurückzuführen.

5. Die Aufwendungen für Hausbewirtschaftung liegen insgesamt rd. EUR 11,8 Mio. unter
Plan. Die Abweichung setzt sich hauptsächlich aus Minderausgaben im Bereich In-
standhaltung (EUR 14,3 Mio.) sowie aus Mehrausgaben bei den Nebenkosten (EUR
1,2 Mio.) und Pachten (EUR 1,3 Mio.) zusammen.

6. Die Minderausgaben bei den Personalaufwendungen (EUR 6,4 Mio.) sind in erster
Linie auf die verzögerte oder Nicht-Besetzung von (vakanten) Stellen zurückzuführen.

7. Das vorläufige Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zum 30.09 2017 beträgt
vor Ergebnisausgleich EUR + 12,4 Mio.

Ergebnisausgleich

Zum 01.01.2015 wurde das innerstädtische Finanz- und Abrechnungssystem neu ge-
ordnet. In diesem Zusammenhang wurde die objektbezogene, kalkulatorische Kos-
tenmiete durch einen Spartenverrechnungspreis ersetzt. Mit der Neuordnung geht zu-
dem der Wegfall der Abführung an den städtischen Haushalt und die Einführung eines
Ergebnisausgleiches zwischen Kernverwaltung und eigenbetriebsähnlicher Einrich-
tung am Geschäftsjahresende einher.

Der Ergebnisausgleich umfasst die beiden Segmente „Vermietung“ und „Service“ der
Gebäudewirtschaft und bedeutet, dass Spartenmehrergebnisse unmittelbar der Kern-
verwaltung zustehen, während Spartendefizite — ebenfalls erfolgswirksam — noch mit
Wirkung für das Geschäftsjahr durch die Kernverwaltung auszugleichen sind.

Modifikation

Konzeptionell bedingt erfahren Instandhaltungsaufwendungen sowie Erträge aus
Grundstücksveräußerungen bei der Ermittlung des Ergebnisausgleiches eine beson-
dere Behandlung: Eingeplante, aber tatsächlich nicht aufgewandte Instandhaltungs-
mittel sollen der Finanzierung von künftigen Instandhaltungsaufwendungen dienen
und bleiben aus diesem Grund bei der Ermittlung der Spartenergebnisse unberück-
sichtigt. Gleiches gilt für erziele Buchgewinne der Gebäudewirtschaft aus der Veräu-
Rerung von Grundstücken.

Daher setzt sich das Jahresergebnis (nach Ergebnisausgleich) aus diesen beiden
Komponenten zusammen. Es obliegt dem Rat der Stadt Köln im Rahmen der Be-
schlussfassung über den Jahresabschluss zu entscheiden, ob und inwieweit das Jah-
resergebnis zur Stärkung des Eigenkapitals der Gebäudewirtschaft verwandt oder an
den städtischen Haushalt abgeführt werden soll.

® Das (zeitanteilige) Instandhaltungsbudget der GW für das 1. bis 3. Quartal 2017
beträgt It. Wirtschaftsplan insgesamt rd. EUR 49,0 Mio. Diesen Planzahlen ste-
hen tatsächliche Instandhaltungsaufwendungen i. H. v. EUR 34,7 Mio. gegen-
über.

«e Inden ersten drei Quartalen 2017 wurde kein Grundstück veräußert.

Hieraus ergibt sich folgender vorläufiger Ergebnisausgleich zum 30.09.2017:

GuV
30.09.2017

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
(vor Ergebnisausgleich)

Ergebnisausgleich mit der Kernverwaltung

Ausgleichsanspruch der Kernverwaltung
modifiziert / bereinigt um

« Nicht verausgabte Instandhaltungsmittel

« Erträge aus Grundstücksveräußerungen

Ausgleichsanspruch der GW gegenüber der Kernver-
waltung (Saldo)

Ergebnis nach (modifiziertem) Ergebnisausgleich

Im Rahmen des Jahresabschlusses und des Wirtschaftsplanes sind die der Kernver-
waltung zustehenden bzw. von ihr auszugleichenden Spartenergebnisse als Korrektur
der Umsatzerlöse (aus Vermietung bzw. Betreuung) darzustellen. Bei der unterjähri-
gen Zwischenberichterstattung liegen die hierfür notwendigen Sparteninformationen
allerdings nicht vor, so dass der voraussichtliche und der planmäßige Verrechnungs-
betrag mit der Kämmerei in einer Summe unter Position 15. Modifizierter vorläufiger
Ergebnisausgleich ausgewiesen werden.

Entwicklung der Vermögenslage / Eigenkapitalausstattung

Die vorläufige Bilanzsumme zum 30.09.2017 beträgt EUR 1,6 Mrd. Bezogen auf die um
die passivierten Investitionskostenzuschüsse gekürzte Bilanzsumme ergibt sich eine be-
reinigte Eigenkapitalquote von 14,86 %.

Der nach der Kommentierung zur Eigenbetriebsverordnung empfohlene Eigenkapitalan-
teil von 30 % wird unterschritten. Durch den skizzierten Ergebnisausgleich wird die bilan-
zielle Eigenkapitalausstattung konzeptionell weitgehend festgeschrieben.

Beratungsverlauf (1)

11.12.2017 Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft
TOP 7.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

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Details

Aktenzeichen
2805/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
27.11.2017
Erstellt
08.09.2017 12:08