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2352/2022

Bestandsaufnahme und Strategie zur Integrierten Klimafolgenanpassung

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 15.05.2023

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Anlage1_Übersicht-Finanzen

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Ansehen

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss Januar 2025

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Ansehen

Beschlussvorlage Rat

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Ansehen

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

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Ansehen

Anlage 2 KAS-Abfrage

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Ansehen

Anlage 3 Auszug aus der Sondersitzung Ausschuss Klima, Umwelt und Grün vom 13.06.2023

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Ansehen

Anlage1_Übersicht-Finanzen

2043 Zeichen

Anlage 1 Übersicht zu den Beschlusspunkten der Vorlage 2352/2022
1. Aufgabenstruktur zur Umsetzung eines KlimawandelAnpassungsManagements/KAM (erläutert unter 6.1)
Vorlage Betreff Amt Einstufung Anzahl PK SK Gesamtaufwendungen
2352/2022 Bestandsaufnahme und Strategie zur Integrierten Klimafolgenanpassung 574
6.1 Klimawandelanpassungsmanagement als zentrale Koordination
-1 Stelle Klimawandelanpassungsmanager*in 574 EG 13 1 87.500 12.800 100.300
-2 Stellen: Fördermittelakquise/Förderprogramme 574 EG 13 2 175.000 25.600 200.600
-1 Stelle: Stadtklimagutachten, Stadtklimasimulationen 574 EG 13 1
aus Vorlage 2352/2022, Sofortmaßnahme
Gesamtaufwendungen von: 262.500 38.400 300.900
Nachrichtlich auszuweisen sind:
Vorlage Betreff Amt Einstufung Anzahl PK SK Gesamtaufwendungen
2388/2022 -1 Stelle: Verstetigung „Hitzeaktionsplan für Menschen im Alter für die Stadt Köln“ 574 EG 13 1 87.500 12.800 100.300
aus Vorlage 2388/2022, Sofortmaßnahme
2. Übersicht an Sofortmaßnahmen für eine Integrierte Klimafolgenanpassung  (erläutert unter 6.2)
Vorlage Betreff Amt Einstufung Anzahl PK SK Gesamtaufwendungen
2352/2022 Bestandsaufnahme und Strategie zur Integrierten Klimafolgenanpassung 574
6.2 Sofortmaßnahmen
Nr. 70 -1 Stelle: Stadtklimagutachten, Stadtklimasimulationen 574 EG 13 1 87.500 12.800 100.300
Nr. 13 -1 Stelle: Masterplan Stadtgrün 67 EG 11 1 80.600 12.800 93.400
-Sachmittel für "Koordination baulicher Maßnahmen zur Klimawandelanpassung" 574 43.750 43.750
-Sachmittel für "Cooling Cologne“ – Konzept für Wasser im öffentlichen Raum" 574 50.000 50.000
Gesamtaufwendungen von: 168.100 119.350 287.450
Nachrichtlich auszuweisen sind:
Vorlage Betreff Amt Einstufung Anzahl PK SK Gesamtaufwendungen
2388/2022 -1 Stelle: Verstetigung „Hitzeaktionsplan für Menschen im Alter für die Stadt Köln“ 574 EG 13 1 87.500 12.800 100.300
aus Vorlage 2388/2022, Sofortmaßnahme
Summe aus KAM (6.1) und Sofortmaßnahmen (6.2) 588.350
* bei den farblich gekennzeichneten Feldern handelt sich jeweils um ein und dieselbe Stelle
Aufwendung 
unter Punkt 2

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss Januar 2025

11156 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VIII/57/574 
 
 
Vorlagen-Nummer 
2352/2022
Stand: 20.01.2025 
Sachstandsbericht  
Bestandsaufnahme und Strategie zur Integrierten Klimafolgenanpassung 
 
Beschluss in der Fassung des Ausschusses für Klima, Umwelt und Grün vom 
13.06.2023 (Anlage 3): 
Entsprechend dem Ratsauftrag AN/2624/2021 legt die Verwaltung eine Bestandsauf-
nahme von Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung vor und entwickelt eine Strategie, 
um die Querschnittsaufgabe Klimawandelanpassung in der Verwaltung für die Folge-
jahre zu verorten. 
1. Der Rat genehmigt die Entwurfsplanung und die Kostenberechnung für die in der 
Anlage 1 dargestellten Sofortmaßnahmen mit Gesamtaufwendungen i.H.v. 
287.450 € (brutto) p.a.. 
2. Zudem beauftragt der Rat die Verwaltung alle erforderlichen Maßnahmen zur Ein-
richtung einer Koordinationsstelle „KlimawandelAnpassungsManagement (KAM)“ 
mit Gesamtaufwendungen i.H.v. 300.900 € (brutto) p.a. umzusetzen und die hierfür 
erforderlichen Mehrstellen im Rahmen des regulären Stellenplanverfahrens zu rea-
lisieren. 
Die Gesamtaufwendungen der Maßnahmen unter Punkt 1 und 2 betragen auf Ba-
sis der vorliegenden Kostenberechnung 588.350 € brutto p.a. Diese sind in Anlage 
1 dargestellt. 
3. Zur Finanzierung der vorgenannten Gesamtaufwendungen i.H.v. 588.350 € brutto 
stehen u.a. im Teilergebnisplan des Umwelt- und Verbraucherschutzamtes in der 
Produktgruppe 1401, Umweltordnung, -vorsorge in der Teilplanzeile 13, Aufwen-
dungen für Sach- und Dienstleistungen, Finanzmittel i.H.v. 413.350 € (brutto) zur 
Verfügung. Die restliche Finanzierung von 175.000 € brutto stellt das Dezernat für 
Klima, Umwelt, Grün und Liegenschaften im Rahmen des Stellenplanverfahrens 
sicher. 
Ab dem Haushaltsjahr 2025 wird das Dezernat für Klima, Umwelt, Grün und Lie-
genschaften im Rahmen des Haushaltsplanaufstellungsprozesses 2025 ff. inner-
halb des dann zugewiesenen Budgets die erforderlichen Mittel, gegebenenfalls 
durch Umschichtungen, vorsehen. 
4. Der Rat beschließt zur Umsetzung des „Masterplans Stadtgrün“ in den Haushalts-
jahren 2023 und 2024 überplanmäßige zahlungswirksame Mehraufwendungen ge-
mäß § 83 GO NRW in Höhe von jeweils 93.400 € brutto im Teilergebnisplan des 
Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen in der Produktgruppe 1301, Öffentli-
ches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanlagen, in der Teilplanzeile 11,

2 
 
Personalaufwendungen (80.600 € brutto) und der Teilplanzeile 13, Aufwendungen 
für Sach- und Dienstleistungen (12.800 € brutto), zur Verfügung zu stellen. Die De-
ckung erfolgt in entsprechender Höhe durch zahlungswirksame Wenigeraufwen-
dungen im Teilergebnisplan des Umwelt- und Verbraucherschutzamtes in der Pro-
duktgruppe 1401, Umweltordnung, -vorsorge, in der Teilplanzeile 13, Aufwendun-
gen für Sach- und Dienstleistungen. Die Deckungsmittel sind in den ausgewiese-
nen Gesamtaufwendungen enthalten. 
5. Zudem beschließt der Rat, dass über die Umsetzung der Maßnahmen aus dem als 
Anlage 2 beigefügten Bestandskatalog jährlich zu berichten ist. 
6. Im Bestandskatalog - Maßnahmen zur integrierten Klimafolgenanpassung – sind 
folgende Maßnahmen zur Verschattung mit aufzunehmen: 
Handlungsfeld:  Gesundheit 
Titel der Handlung: Verschattung von öffentlichen Flächen 
Beschreibung: Im Rahmen eines Versuchs sind kurzfristig ein Kin-
derspielplatz und eine öffentliche Platzfläche durch 
geeignete Verschattung zu kühlen. 
 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
Zu 1. Sofortmaßnahmen 
Die beschlossenen Sofortmaßnahmen wurden wie folgt umgesetzt:  
Stadtklimagutachten, Stadtklimasimulationen (1 Stelle): 
Die Stelle wurde eingerichtet und Anfang 2024 besetzt. 
 
Masterplan Stadtgrün (1 Stelle): 
Die Stelle wurde eingerichtet und konnte zum 18.11.2024 besetzt werden. 
 
"Koordination baulicher Maßnahmen zur Klimawandelanpassung" (Sachmittel) 
Die Personalstelle wurde bei den StEB Köln eingerichtet und zum 01.10.2024 besetzt. 
Die zur Verfügung gestellten Sachmittel werden für die Finanzierung eines 0,5-Stel-
lenanteils verwendet. 
 
"Cooling Cologne“ – Konzept für Wasser im öffentlichen Raum" (Sachmittel) 
Zur Durchführung des Projektes Cooling Cologne besteht eine Vereinbarung mit der 
RheinEnergie AG, im Sommer durch den Einsatz von Wasserschläuchen für eine 
Kühlung auf zentralen Innenstadtplätzen zu sorgen. Die Wasserschläuche werden ge-
mäß einer vertraglichen Vereinbarung vorgehalten, sodass diese je nach Wetterprog-
nose kurzfristig eingesetzt werden können. Grundlage für die Aktion ist eine über 
mehrere Tage sonnige und windschwache Wetterlage von über 30 °C ohne Gewitter-
neigung. Bis auf einen Probelauf im Jahr 2022 wurden die Wasserschläuche bisher 
nicht eingesetzt, da es in den Jahren 2023 und 2024 keine stabile Wetterlage mit ei-
ner über mehrere Tage andauernden Hitzeperiode von über 30 °C gegeben hat. 
Es ist vorgesehen, “Cooling Cologne”-Aktionen als öffentlichkeitswirksame Maßnahme 
zu nutzen und mit Infoständen zur Klimabildung zu begleiten. 
Zu 2. KlimaAnpassungsManagement (KAM) als zentrale Koordination

3 
 
Anfang 2024 wurde das KlimaAnpassungsManagement (KAM) als Bestandteil der 
Umweltplanung und –vorsorge im Umwelt- und Verbraucherschutzamt eingerichtet 
und personell ausgestattet.  
Das KAM umfasst folgende Tätigkeitsfelder: 
1. Klimaanpassungsmanager*in 
2. Akquise von Fördermitteln und Beantragung von Förderprogrammen 
3. Verstetigung „Hitzeaktionsplan für Menschen im Alter für die Stadt Köln“ 
4. Stadtklimagutachten, Stadtklimasimulationen 
 
Das KAM hat am 01.01.2024 seine Arbeit aufgenommen und die Fortschreibung der 
Studie „Klimawandelgerechte Metropole Köln“ gemäß Ratsbeschluss „Erstellung eines 
Integrierten Klimaanpassungskonzept Köln (IKA Köln) 1538/2024“ begonnen. Da die 
Aufgabe Klimawandelanapassung eine breite Querschnittsaufgabe für die Gesamtver-
waltung ist, wird das IKA Köln als integrierte Konzeption ausgerichtet. Die Stadtstrate-
gie „Kölner Perspektiven 2030+“ bildet den Rahmen für das IKA Köln. Zudem erfolgt 
die Einbindung bestehender sektoraler Konzepte wie beispielsweise dem Hitzeakti-
onsplan, dem Masterplan Stadtgrün und dem Nachhaltigen Mobilitätsplan. 
Der Prozess wird durch das Planungsbüro MUST Städtebau und die ressortübergrei-
fende Steuerungsgruppe bis zur Fertigstellung im Jahr 2026 begleitet. In das IKA Köln 
fließen aktualisierte Klimadaten zu den Klimawirkungen Hitze und Starkregen ein. Am 
20.11.2024 hat ein stadtinterner Auftaktworkshop stattgefunden. Ziel des Workshops 
war neben der Einbindung der kommunalen Stakeholder, die Ergebnispräsentation 
der durchgeführten Betroffenheitsanalyse. Die nächsten Schritte werden die Zusam-
menstellung eines stadtweiten Maßnahmenkataloges und eine Beteiligung der Öffent-
lichkeit sein.  
Im Rahmen des Fördermittelmanagements werden die Förderlandschaft beobachtet 
und die Fachdienststellen zu aktuellen und geeigneten Programmen informiert. Es 
wird zudem eine fachliche Unterstützung bei der Antragstellung und Projektabwick-
lung angeboten. Die Kölner Hitzeaktionsplanung ist nach erfolgreich durchgeführter 
Projektphase (2019 – 2022) seit Anfang 2023 fester Bestandteil des Verwaltungshan-
delns. Neben der Durchführung von Sensibilisierungsmaßnahmen zum gesundheitli-
chen Hitzeschutz von Menschen im Alter wurde der Aktionsradius auf die vulnerable 
Personengruppe „Kinder“ mit zielgruppenspezifischen Maßnahmen erweitert. Die in-
terdisziplinäre Arbeitsstruktur („Runder Tisch Hitzeaktionsplan“) und Kooperation mit 
dem Gesundheitsamt wird fortgeführt und stetig weiterentwickelt. 
Im Bereich Stadtklimatologie wurden die Ergebnisse der Klimaprojektion durch den 
Deutschen Wetterdienst ausgewertet und auf Basis aktueller Emissionsszenarien und 
Stadtklimamodellierungen die Anzahl der Kenntage (Heiße Tage, Sommertage, Tro-
pennächte) für die nahe und ferne Zukunft bestimmt. Diese bilden die Grundlage für 
die neue „Planungshinweiskarte Klima – Hitze“.  
 
Zu 3. Gesamtausgaben 
Die angesetzten Mittel wurden verausgabt. Alle Personalstellen wurden besetzt.  
Zu 4. Masterplan Stadtgrün 
Derzeit wird die zweite Stufe des Beteiligungsprozesses des Masterplan Stadtgrün auf 
der Bezirksebene durchgeführt. Seit März 2023 wurden bereits die Stadtbezirke Eh-
renfeld, Kalk, Nippes und Mülheim bearbeitet. Die Dokumentationen zu den durchge-
führten Beteiligungsprogrammen wurden auf der Seite „Meinung für Köln“ bereitge-
stellt. Parallel wird nun damit begonnen alle Ergebnisse aus den Bezirken zur Fort-
schreibung des Masterplans Stadtgrün aufzubereiten und zusammen zu führen.

4 
 
 
Zu 5. Maßnahmenkatalog 
Der vorliegende Maßnahmenkatalog wurde aktualisiert und fortgeschrieben. Dieser 
bildet eine Grundlage für den stadtweiten Aktionsplan, der im Rahmen des IKA Köln 
erstellt wird. Im Rahmen des IKA Köln wird darüber hinaus in 2025 ein Fachworkshop 
zur Identifikation von Pilotmaßnahmen durchgeführt. Das integrierte Klimaanpas-
sungskonzept wird im Jahr 2026 der Politik vorgelegt.  
Zu 6. Im Bestandskatalog – Maßnahmen zur integrierten Klimafolgenanpassung 
– sind folgende Maßnahmen zur Verschattung mit aufzunehmen:  
Handlungsfeld: Gesundheit 
Titel der Handlung:  Verschattung von öffentlichen Flächen 
Beschreibung:  Im Rahmen eines Versuchs sind kurzfristig ein Kinderspielplatz 
und eine  
öffentliche Platzfläche durch geeignete Verschattung zu kühlen. 
 
Zur Verschattung eines öffentlichen Platzes: 
Derzeit wird von der Verwaltung geprüft, bei welchen der ermittelten hitzebelasteten 
Plätzen im Stadtgebiet Köln planungsrechtlich eine Verschattung möglich und geeig-
net ist. Bei den möglichen Plätzen wird anschließend die Art der Verschattung (bauli-
che Anlage oder Begrünung) verwaltungsintern abgestimmt.  
 
Zur Verschattung eines Kinderspielplatzes 
Grundsätzlich wird bei den neu zu errichtenden Spielgeräten eine integrierte Über-
dachung als Verschattung in die Planung mit einbezogen. Bei den vorhandenen Spiel-
plätzen bestehen zum Teil Unterstände mit Dachkonstruktionen in den Sitzbereichen, 
nicht jedoch im direkten Spielbereich. Für bestehende Spielgeräte ist die Verwaltung 
daher mit den Spielgeräteherstellern in Kontakt, um Möglichkeiten zu finden, beste-
hende Geräte mit einer Dachkonstruktion nachzurüsten.  
Bei der Spielraumbedarfsplanung, die alle 5 Jahre fortgeschrieben wird, wird bei der 
Entscheidung, wo welcher Spielplatz neu gebaut oder saniert wird, die Planungshin-
weiskarte Hitze berücksichtigt. Die Bedarfsplanung wurde dieses Jahr aktualisiert. Zu-
dem findet ein regelmäßiger Austausch mit den Fachdienststellen statt. 
 
Nächste Schritte: 
Die unter 1 und 2 dargestellten Aktivitäten und die Aufgaben des KAM werden fortge-
führt. Das IKA Köln wird in 2025/ 2026 erstellt. 
Die unter 4. dargestellten Aktivitäten zum Masterplan Stadtgrün in den Bezirken wer-
den in 2025 in Chorweiler und Porz weiter geführt mit dem Ziel, diese Phase 2027 ab-
zuschließen. Es ist vorgesehen, den AKUG über eine Mitteilung zum Verfahrensstand 
des Masterplans Stadtgrün zu informieren. 
Das unter 5. dargestellte Vorgehen wird weiterverfolgt. 
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:  
Ende 2025

Beschlussvorlage Rat

32982 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VIII/57/574 
 
Vorlagen-Nummer 
 2352/2022 
Freigabedatum 
15.05.2023  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Bestandsaufnahme und Strategie zur Integrierten Klimafolgenanpassung  
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Entsprechend dem Ratsauftrag AN/2624/2021 legt die Verwaltung eine Bestandsaufnahme 
von Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung vor und entwickelt eine Strategie, um die Quer-
schnittsaufgabe Klimawandelanpassung in der Verwaltung für die Folgejahre zu verorten. 
 
1. Der Rat genehmigt die Entwurfsplanung und die Kostenberechnung für die in der Anlage 1 
dargestellten Sofortmaßnahmen mit Gesamtaufwendungen i.H.v. 287.450 € (brutto) p.a.. 
 
2. Zudem beauftragt der Rat die Verwaltung alle erforderlichen Maßnahmen zur Einrichtung 
einer Koordinationsstelle „KlimawandelAnpassungsManagement (KAM)“ mit Gesamtauf-
wendungen i.H.v. 300.900 € (brutto) p.a. umzusetzen und die hierfür erforderlichen Mehr-
stellen im Rahmen des regulären Stellenplanverfahrens zu realisieren. 
 
Die Gesamtaufwendungen der Maßnahmen unter Punkt 1 und 2 betragen auf Basis der 
vorliegenden Kostenberechnung 588.350 € brutto p.a. Diese sind in Anlage 1 dargestellt. 
 
3. Zur Finanzierung der vorgenannten Gesamtaufwendungen i.H.v. 588.350 € brutto stehen 
u.a. im Teilergebnisplan des Umwelt- und Verbraucherschutzamtes in der Produktgruppe 
1401, Umweltordnung, -vorsorge in der Teilplanzeile 13, Aufwendungen für Sach- und 
Dienstleistungen, Finanzmittel i.H.v. 413.350 € (brutto) zur Verfügung. Die restliche Finan-
zierung von 175.000 € brutto stellt das Dezernat für Klima, Umwelt, Grün und Liegen-
schaften im Rahmen des Stellenplanverfahrens sicher. 
 
Ab dem Haushaltsjahr 2025 wird das Dezernat für Klima, Umwelt, Grün und Liegenschaf-
ten im Rahmen des Haushaltsplanaufstellungsprozesses 2025 ff. innerhalb des dann zu-
gewiesenen Budgets die erforderlichen Mittel, gegebenenfalls durch Umschichtungen, 
vorsehen. 
 
 
4. Der Rat beschließt zur Umsetzung des „Masterplans Stadtgrün“ in den Haushaltsjahren 
2023 und 2024 überplanmäßige zahlungswirksame Mehraufwendungen gemäß § 83 GO 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 25.05.2023 
Finanzausschuss 12.06.2023 
Rat 15.06.2023

2 
NRW in Höhe von jeweils 93.400 € brutto im Teilergebnisplan des Amtes für Landschafts-
pflege und Grünflächen in der Produktgruppe 1301, Öffentliches Grün, Wald- und Forst-
wirtschaft, Erholungsanlagen, in der Teilplanzeile 11, Personalaufwendungen (80.600 € 
brutto) und der Teilplanzeile 13, Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen (12.800 € 
brutto), zur Verfügung zu stellen. Die Deckung erfolgt in entsprechender Höhe durch zah-
lungswirksame Wenigeraufwendungen im Teilergebnisplan des Umwelt- und Verbrau-
cherschutzamtes in der Produktgruppe 1401, Umweltordnung, -vorsorge, in der Teilplan-
zeile 13, Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen. Die Deckungsmittel sind in den 
ausgewiesenen Gesamtaufwendungen enthalten. 
 
5. Zudem beschließt der Rat, dass über die Umsetzung der Maßnahmen aus dem als Anlage 
2 beigefügten Bestandskatalog jährlich zu berichten ist.

3 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  588.350 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2024 
a) Personalaufwendungen    430.600 € 
b) Sachaufwendungen etc.    157.750 € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
 
Der Rat hat die Verwaltung beauftragt, eine Strategie für eine integrierte Klimafolgenanpas-
sung zu entwickeln (AN/2624/2021). Im Folgenden werden die ersten Ergebnisse vorgestellt 
und ein Ausblick auf die weiteren Schritte gegeben. 
 
 
1. Klimawandel in Köln 
 
Die Folgen des Klimawandels mit zunehmenden Starkregenereignissen und lang andauern-
den Hitzeperioden sind auch in Köln spürbar. In den vergangenen Sommern 2018, 2019 2020 
und 2022 haben sich extreme Temperaturen von über 40 Grad Celsius und Dürre gezeigt. Im 
Jahr 2021 sind extreme Starkregenereignisse mit großflächigen Überschwemmungen, Sach- 
und Personenschäden aufgetreten. Dieser Trend wird sich in der Zukunft fortsetzen und der 
Druck auf die Kommunen, eine Strategie zur Klimawandelanpassung zu entwickeln, nimmt zu. 
 
In der gemeinsam mit dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucher-
schutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MULNV NRW), dem Deutschen Wetterdienst (DWD) 
und den Stadtentwässerungsbetrieben (StEB) erarbeiteten Studie „Klimawandelgerechte Met-
ropole Köln“1 wurde ermittelt, dass die Zahl der Sommertage bis Mitte des Jahrhunderts für 
das Stadtgebiet Köln im Vergleich zu den derzeitigen klimatischen Verhältnissen, um 30 bis 
                                                 
1 Fachbericht 50, LANUV 2013

4 
70 Prozent zunehmen wird und die heißen Tage um 60 bis 150 Prozent.  
 
Der Themenkomplex Starkregenvorsorge, mit der Entwicklung eines Schwammstadt-
Konzepts, wird federführend von den Stadtentwässerungsbetrieben Köln verantwortet. 
 
Das Themenfeld sommerliche Hitze und gesundes Stadtklima obliegt dem Umwelt-und Ver-
braucherschutzamt auf verschiedenen Ebenen. Dies betrifft sowohl die Umsetzung von Maß-
nahmen zur Steigerung der Resilienz gegen Hitze im Rahmen der Hitzeaktionsplanung, als 
auch die Förderung von Eigenvorsorge (Programm Grün hoch 3), Bereitstellung von stadtklima-
tologischen Untersuchungen sowie die Vernetzung der handelnden Akteure.  
 
 
2. Gesetzliche Grundlage 
 
Das Thema Klimawandelanpassung hat seit Erstellung der Studie im Jahr 2013 eine zuneh-
mende Bedeutung erhalten. Dies zeigt sich durch eine Vielzahl von Förderprogrammen auf 
Bundesebene im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie (DAS), aber auch auf Landes-
ebene mit dem seit dem 1. Juli 2021 beschlossenen Klimaanpassungsgesetz NRW (KlAnG) 
und der 15-Punke-Offensive.  
 
Das Klimaanpassungsgesetz bestärkt die Aktivitäten zur Klimawandelanpassung und versteht 
diese als Querschnittsaufgabe in den planerischen, gesundheitlichen und sozialen Handlungs-
feldern der Kommunen.  
 
 
3. Sachstand und Maßnahmen 
 
Die Erkenntnisse des Fachberichts „Klimawandelgerechte Metropole Köln“ legten den Grund-
stein für die kommunalen Aktivitäten zur Anpassung an den Klimawandel. In der Studie wur-
den die relevanten Handlungsfelder für eine zukünftige weitere Entwicklung von Anpas-
sungsmaßnahmen beschrieben. Seit Erstellung der Studie sind unterschiedliche Maßnahmen 
in den Handlungsfeldern Stadtentwicklung und Stadtplanung, Landschaftspflege und Grünflä-
chen, Mobilität und Verkehr, Wasser, Boden, Biotop- und Artenschutz und Gesundheit entwi-
ckelt und umgesetzt worden. Die jeweiligen Maßnahmen führt jedes Amt in eigener Verant-
wortung durch. 
 
Die Planungshinweiskarte Hitze und die Planungsempfehlungen wurden in verschiedene 
Verwaltungsprozesse eingebracht. Eine ressortübergreifende Arbeitsstruktur (Arbeitskreis 
Klimafolgenanpassung) ist eingerichtet worden, in dem aktuelle bzw. laufende Maßnahmen in 
einem kollaborativen Austausch verwaltungsintern kommuniziert werden. 
Die Datenbasis wird aktuell durch den deutschen Wetterdienst im Auftrag der Stadt Köln aktu-
alisiert. Mit einem Ergebnis wird bis Ende des Jahres 2023 gerechnet. Die Daten werden im 
Anschluss aufbereitet und den Dienststellen als Grundlage ihres Handelns zur Verfügung ge-
stellt. 
 
Um einen Überblick über die umgesetzten, aktuell laufenden und geplanten Maßnahmen zur 
Klimafolgenanpassung zu erhalten, wurde durch das Umwelt- und Verbraucherschutzamt eine 
Abfrage bei den Dienststellen und städtischen Gesellschaften durchgeführt. 
Die Stadtverwaltung und die städtischen Beteiligungen benennen 77 Maßnahmen, die einen 
Beitrag zur Klimawandelanpassung aufweisen. 
 
Die Ergebnisse der Bestandsaufnahme zeigen die Aktivitäten der Verwaltung sowie der städ-
tischen Beteiligungen. Zur besseren Übersicht werden die Maßnahmen nach den Handlungs-
feldern des Fachberichts „Klimawandelgerechten Metropole Köln“ strukturiert:

5 
 
Handlungsfeld Anzahl der Maßnahmen 
Stadtentwicklung 9 
Landschaftspflege 20 
Mobilität 4 
Wasser 26 
Biotop 3 
Gesundheit 15 
Summe 77 
 
Die Einzelmaßnahmen sind der als Anlage 2 beigefügten Tabelle zu entnehmen. Zu den 
Maßnahmen liegen Informationen zum Zeithorizont, Wirkung, Status, Realisierbarkeit und der 
Möglichkeit zur Digitalisierung vor. 
 
24 Maßnahmen des Gesamtkatalogs haben eine hohe, d. h. stadtweite Wirkung und 37 Maß-
nahmen eine lokale Wirkung. Für die verbleibenden Maßnahmen wurde eine geringe bzw. 
nicht messbare Wirkung angegeben. 
 
Für die Hälfte der Maßnahmen, die sofort umsetzbar sind, liegen politische Beschlüsse vor 
und sie befinden sich in der Umsetzung. Dazu zählen beispielsweise das städtische Förder-
projekt Grün Hoch Drei, der Straßenbaumtest zur Untersuchung neuer Baumarten, der Um-
bau von öffentlichen Platzflächen zu multifunktionalen Freiräumen mit Retentionsfunktion und 
die Fortschreibung der Klimasimulation. 
 
Für die übrigen sofort umsetzbaren Maßnahmen existieren konkrete Planungen bzw. sie be-
finden sich in der Konzeptphase. Hierbei handelt es sich teilweise um Projekte, für die eine 
Förderung aus Bundesmitteln beantragt wurde (Metro-Klima-Lab, Projekt „Wasser zum 
Baum“), zum anderen wurden Kooperationen mit den städtischen Gesellschaften geschlos-
sen. Teilweise ist zur Umsetzung der Maßnahmen eine Anschubfinanzierung erforderlich.  
 
Als Ergebnis der Abfrage wurden Maßnahmen aus den Dienststellen genannt, für die größten-
teils bereits die erforderlichen Beschlüsse vorliegen und die sich in der Umsetzung befinden. 
Diese Einzelmaßnahmen werden von den Dienststellen eigenständig durchgeführt und erge-
ben überschlägig ein Finanzvolumen von ca. 7 Millionen Euro. Die Umsetzung der Einzel-
maßnahmen obliegt den jeweiligen Fachämtern. Diese stellen im Vorfeld die Maßnahmenfi-
nanzierung im eigenen Finanzbudget sicher.  
 
 
4. Ist-Analyse 
 
Die Bestandsaufnahme zeigt, dass die Anforderungen an eine zielgerichtete und zukunftsori-
entierte Klimawandelanpassung aufgrund der Vielschichtigkeit hoch sind. Das Thema ist zwar 
in der Verwaltung zunehmend angekommen und wird teilweise bei der originären Aufgaben-
wahrnehmung berücksichtigt. Die Anpassungsgeschwindigkeit ist jedoch dem Tempo der 
Entwicklung nicht angemessen. Die bekannten und vielfach beschriebenen Handlungsoptio-
nen zur Anpassung an den Klimawandel (z. B. Schaffung von grün-blauer Infrastruktur) wer-
den in der alltäglichen Umsetzung noch nicht sichtbar. 
 
Auch die Sensibilisierung der Kölner Bevölkerung zur Eigenvorsorge erfolgt nur punktuell. 
Zudem ist durch den mangelnden Überblick und die geringe bis gar nicht stattfindende syste-
matische, ämterübergreifende Abstimmung zu Einzelmaßnahmen nicht sichergestellt, dass 
die vorhandenen Aktivitäten bestmögliche Wirkung erzielen können. 
 
Auch der Gesetzgeber sieht die Notwendigkeit einer zentralen Steuerung der Anpassungs-
maßnahmen in Form eines Klimawandel-Anpassungsmanagements. In vorherigen Förderpe-
rioden des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbrau-
cherschutz (BMU) wurde im Rahmen der Entwicklung eines Klimawandel-
Anpassungskonzeptes in Kommunen der Personaleinsatz eines Klimawandel-
Anpassungsmanagers zur Konzepterstellung und Umsetzung gefördert.

6 
 
Die Stadt Köln hat sich bereits im Jahr 2008 dem Thema angenommen und als Modellkom-
mune das Klimawandel-Anpassungskonzept „Klimawandelgerechte Metropole Köln“ ohne 
zusätzliches Personal erstellt. Im Umwelt- und Verbraucherschutzamt ist in der Abteilung 
Umweltplanung und Vorsorge für das Themenfeld bisher nur eine Personalstelle vorhanden. 
 
Damit eine zielgerichtete Durchführung von Anpassungsmaßnahmen, eine positive Außen-
darstellung der Stadt Köln und eine entsprechende Fördermittelakquise für gemeinsame 
Themen erfolgen können, ist eine zentrale Koordination mit dem entsprechenden personellen 
und finanziellen Unterbau erforderlich. Auch von den kommunalen Akteuren, u. a. der Rhein-
Energie AG und der StEB Köln, wurde bei der Umsetzung von Anpassungsmaßnahmen eine 
Koordination gewünscht2. 
 
Eine Beratung der Fachdienststellen über Maßnahmenumsetzungen und Finanzierungsmög-
lichkeiten, die auch einen zentralen Haushaltsansatz „Klimawandelanpassung“ umfasst, wäre 
zudem wünschenswert. Aus zentralen Mitteln könnten Impulse gesetzt, neue Maßnahmen 
angestoßen und Pilotprojekte konzeptioniert werden. 
 
 
5. Andere Kommunen 
 
Andere Kommunen haben das Erfordernis einer koordinierenden Stelle bereits früher erkannt 
und in unterschiedlicher Ausprägung umgesetzt. 
 
Der Klimaanpassungsmanager wurde wie z. B. in Regensburg als Stabsstelle im Büro des 
Bürgermeisters angesiedelt, um die Bedeutung der Aufgabe hervorzuheben und eine thema-
tisch übergreifende Zusammenarbeit mit den Fachämtern zu erleichtern. 
 
Münster und Bremen haben ein entsprechend personell besetztes Anpassungsmanagement 
im Umweltressort implementiert. Die Anbindung an ein Fachamt (Umweltamt) hat den Vorteil 
des vereinfachten Zugangs zu Grundlagendaten. 
In Bremen wurde ein*e zusätzliche*r Klimawandelmanager*in eingestellt. Hier sind insgesamt 
sieben Mitarbeiter*innen tätig (u.a. 2 Stellen Anpassungsmanager*in, 2 Stellen Forschungs-
projekte, 1 Stelle Stadterneuerung, 1 Stelle Klimafond). 
 
Düsseldorf richtet zukünftig ein eigenes Sachgebiet im Umweltamt ein und stattet dieses, ne-
ben den vorhandenen zwei Stellen, mit weiteren Ressourcen aus. Die Hauptaufgabe besteht 
in der Koordination von Aktivitäten. Ein eigener Haushaltsansatz steht zur Verfügung. Von den 
60 Millionen pro Jahr für Klimaschutz stehen 5 Millionen für die Klimaanpassung bereit. 
 
In Hamburg koordiniert die Stabsstelle Klimafolgenanpassung/RISA die Aktivitäten zur Anpas-
sung an die Folgen des Klimawandels und fungiert als Leitstelle für die Umsetzung des Pro-
zesses zur Regeninfrastrukturanpassung. Angebunden ist sie in der Behörde für Umwelt, Kli-
ma, Energie und Agrarwirtschaft. Insgesamt sind dort fünf Mitarbeiter*innen in rein koordinie-
render Tätigkeit beschäftigt. Es gibt einen Haushaltsansatz (Klimaschutz und Klimawandel) im 
Hamburger Klimaplan.  
 
In Frankfurt am Main sind derzeit im Umweltamt sechs Mitarbeiter*innen tätig (Koordination 
und Maßnahmenumsetzung). Geplant ist eine Neuorganisierung mit Bildung eines eigenen 
Referates für Klimawandelanpassung. Es werden eigene Mittel im Umweltamt und ein eige-
nes Budget für „Frankfurt frischt auf“ zur Verfügung gestellt.  
 
In Bonn sind, angebunden an das Amt für Umwelt und Stadtgrün, insgesamt fünf Personen 
tätig. Seit 2013 ist Klimaschutz als eigene Leitstelle getrennt von der Klimaanpassung organi-
siert. Eine Mitarbeiterin ist nur für die Koordination zuständig. Es ist ein Budget für Förderpro-
gramme (200.000 € pro Jahr) vorhanden. 
 
                                                 
2 Ergebnis aus Experteninterviews in der  Masterarbeit von Bianka Marcol, Klimafolgenanpassungs-
maßnahmen in der Stadt Köln. Eine Akteurs - und Konfliktanalyse, 2020

7 
Auch andere Städte wie Dortmund, Leverkusen, Neuss, Solingen und Remscheid haben das 
Themenfeld mit unterschiedlichen Schwerpunkten besetzt. 
 
 
6. Umsetzungsstrategie der Klimawandelanpassung für eine resiliente Stadt der Zu-
kunft 
 
6.1 KlimawandelAnpassungsManagement (KAM) als zentrale Koordination 
 
Die Erkenntnisse der Studie „Klimawandelgerechte Metropole Köln“ sowie die hieraus ab-
geleiteten Handlungsfelder stellen das strategische Grundgerüst der kommunalen Aktivitä-
ten zur Klimawandelanpassung dar. Auf dieser Basis werden bereits vielfältige Maßnah-
men in den verschiedenen Fachressorts durchgeführt. Um die Klimawirkungen Starkre-
genvorsorge und Hitzeprävention jedoch noch wirkungsvoller voranzutreiben zu können, 
ist der Fokus auf die koordinierte Umsetzung von Maßnahmen zu legen. 
 
Die Umsetzung der Starkregenvorsorge ist Aufgabe der Stadtentwässerungsbetriebe Köln 
und ist im Strategiekonzept „Wasserwirtschaftliche Klimafolgenanpassung“ beschrieben. 
 
Das Themenfeld Hitze in der Stadt und Hitzeaktionsplanung ist eine Querschnittsaufgabe 
der Stadtverwaltung und betrifft viele Fachbereiche und Disziplinen. Die Bearbeitung der 
Aufgabe erfordert ein koordiniertes Zusammenarbeiten aller relevanten Fachämter sowie 
externer Akteure. Das Zusammenspiel von unterschiedlichen Aufgabenschwerpunkten, 
verbunden mit der Identifikation von weiteren Klimaanpassungs- und Sofortmaßnahmen, 
ist nur zu bewältigen, wenn eine zentrale Koordinierung in der Stadt Köln zur Anpassung 
an den Klimawandel eingerichtet wird.  
 
Im Rahmen von Planverfahren und erforderlichen Klimagutachten ist eine breit aufgestell-
te intra- und interkommunale Expertise sowie unterstützende Beratung unabdingbar, um 
den zunehmenden Herausforderungen des Klimawandels und dessen Folgen angemes-
sen und wirksam gegenüber zu treten. In den Beteiligungsverfahren zu kommunalen und 
regionalen Planverfahren sind die Anforderungen an Klimagutachten komplexer gewor-
den. Für die Bereitstellung der Eingangsdaten sowie Prüfung und Bewertung der Gutach-
ten sind tiefergehende Fachkenntnisse erforderlich, die stets dem aktuellen Stand der 
Wissenschaft entsprechen müssen. 
 
 
Aufgaben des KAM 
 
Ein ganzheitlicher Ansatz erfordert die Betrachtung aller gesamtstädtischer Zusammen-
hänge und Querschnittsfragen. 
 
Die zentrale Koordination strukturiert, vereinheitlicht und kommuniziert den Prozess und 
treibt die Umsetzung von Maßnahmen voran. Aufgrund der Vielzahl der zu beteiligten Ak-
teur*innen mit vielfältigen Strukturen ist die Vereinbarung einer abgestimmten Vorge-
hensweise auf Basis der ermittelten Grundlagendaten, der Planungshinweiskarte Hitze, 
zur strategischen Maßnahmenplanung eine wichtige Voraussetzung. 
 
Das KlimawandelAnpassungsManagement setzt Prioritäten aufgrund vorhandener Grund-
lagendaten, erkennt Synergien und löst Zielkonflikte gemeinsam mit den Akteur*innen und 
strukturiert die Umsetzung von Anpassungsmaßnahmen. 
 
Die Dienststellen werden bei Maßnahmen und Konzeptionen im Rahmen ihrer originären 
Aufgaben unterstützt. 
 
Die Evaluierung der Maßnahmenumsetzung zählt ebenfalls zu den Aufgaben des KAM. 
 
Darüber hinaus ist eine Verknüpfung mit übergeordneten Strategien, zum Beispiel mit den 
Nachhaltigkeitszielen oder den Kölner Perspektiven 2030+, sinnvoll und effizient umzuset-
zen. So können langfristige Ziele in die Maßnahmenumsetzung integriert werden. Auch

8 
die Berichterstattung für Politik und Öffentlichkeit ist durch ein zentrales KAM sicherge-
stellt. 
 
Die Einrichtung des Aufgabenbereichs KAM ist somit Teil einer umsetzungsorientierten 
Strategie auf der Grundlage der Studie „Klimawandelgerechte Metropole Köln“. Zudem 
baut es auf Erfahrungen und Erprobungen aus den Förderprogrammen und Forschungs-
vorhaben wie Grün hoch 3, Hitzeaktionsplanung für Menschen im Alter und iResilience 
auf. Das KAM wird aufbauend auf diesen Programmen und Forschungsvorhaben Aspekte 
wie Bürgerbeteiligung auf verschiedenen Ebenen und Akteursvernetzungen integrieren 
und neue Themenfelder wie eine erweiterte Umweltbildung hin zu Klima-Bildung, Klimage-
rechtigkeit und Bürgerbeteiligung als Eigenvorsorge initiieren. 
 
Wesentliche Aufgaben des KAM sind: 
 die strategische Ausrichtung und Fortentwicklung des gesamtstädtischen Klimawan-
delanpassungsprozesses, 
 die Initiierung und ressortübergreifende, interdisziplinäre, gesamtstädtische, prozess-
orientierte Koordinierung von Klimawandelanpassungsprojekten, 
 die Vernetzung mit und Abstimmung zwischen den verschiedenen Akteur*innen zur Er-
reichung der städtischen Anpassungsziele, 
 (Fördermittel-) Beratung, 
 Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, 
 Verwaltungsinterne und externe Kommunikation, 
 Projektleitung Hitzeaktionsplan, 
 Geschäftsführung AK Klimawandelanpassung gemeinsam mit der StEB Köln 
 Vertretung in Arbeitskreisen und regionalen, nationalen und internationalen Netzwer-
ken. 
 
Das KAM ist zentraler Anlaufpunkt zu den Themen Klimawandelanpassung und Hitzeakti-
onsplan für Verwaltung, Politik, Unternehmen, Wissenschaft, stadtnahe Beteiligungen und 
Bürger. 
 
 
Organisatorische Anbindung 
 
Das KlimawandelAnpassungsManagement (KAM) wird als Bestandteil der Umweltplanung 
und -vorsorge im Umwelt- und Verbraucherschutzamt eingerichtet. Hiermit können die 
vorhandenen Grundlagendaten, die Querverbindungen zu anderen Umweltthemen, die Er-
fahrungen aus Forschungsprojekten sowie die vorhandenen Netzwerke genutzt werden. 
Zudem kann der nahtlose Übergang in die Verstetigung des Hitzeaktionsplans gewährleis-
tet werden. Darüber hinaus liegen im Umwelt-und Verbraucherschutzamt die fachlichen 
Kenntnisse vor, die für eine koordinierende Stelle erforderlich sind. Das bewährte Format 
des Arbeitskreises Klimawandelanpassung wird durch das Umwelt- und Verbraucher-
schutzamt federführend fortgeführt. 
 
Mit dem Hitzeaktionsplan wird ein bundesweites Leuchtturmformat in das KlimawandelAn-
passungsManagement integriert, welches eine Vorbildfunktion für andere Kommunen hat.  
 
Das Umwelt- und Verbraucherschutzamt stellt zudem Grundlagendaten auf dem aktuellen 
Stand der Wissenschaft kölnspezifisch zur Verfügung, um die Bewertung der Klimawan-
delfolgen für die Gesamtstadt zu ermöglichen. Durch die Bündelung in einem KAM kann 
dieses Grundlagenwissen auf die Bedarfe der Dienststellen angepasst werden. 
 
Die Einrichtung einer eigenen Organisationseinheit mit eigener Führungsfunkton ist aus 
Effizienzgründen nicht vorgesehen.  
 
 
Personelle Ressourcen für das KAM beim Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz 
 
Zur Wahrnehmung der oben genannten Aufgaben werden aus Sicht des Umwelt- und

9 
Verbraucherschutzamtes personelle Ressourcen für vier Tätigkeitsfelder benötigt, um eine 
funktionierende Arbeitsstruktur zu schaffen und die verschiedenen Aufgabenschwerpunkte 
abzudecken.  
 
 1. Tätigkeitsfeld: Klimawandelanpassungsmanager*in 
 
Dieser gesamtstädtisch bedeutsame Aufgabenschwerpunkt beinhaltet den Einstieg in 
die Umsetzung des KlimawandelAnpassungsManagements (KAM), die Fortsetzung 
von Planung und Konzeption und die verantwortungsvolle Ausgestaltung des Mana-
gements. Ämteranregungen werden gebündelt, zusätzliche Maßnahmen geplant und 
umgesetzt sowie eine übergreifende Strategie vorbereitet. Zudem werden Sofortmaß-
nahmen geplant und koordiniert, deren Umsetzung unterstützt und eine Evaluierung in 
einem iterativen Prozess angestoßen. Im Zentrum dieser Aufgabe stehen zudem die 
Nutzung von Digitalisierungspotentialen sowie die Beteiligung der Öffentlichkeit. 
 
 
 2. Tätigkeitsfeld: Akquise von Fördermitteln und Beantragung von Förderprogrammen 
 
Die Akquise von Fördermitteln und Beantragung von Förderprogrammen sollen voran-
getrieben werden. Die Aufgabe beinhaltet neben der Konzepterstellung im Vorfeld ei-
ner Antragstellung auch die inhaltliche Umsetzung und Begleitung von Projekten über 
die gesamte Förderprojektlaufzeit. Dabei werden auch Projekte im Rahmen von Städ-
tebauförderung in Zusammenarbeit mit dem Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
eingebunden(seit dem Programmjahr 2021 sind Klimaschutz- und Klimaanpassungs-
maßnahmen in allen Gesamtmaßnahmen der Städtebauförderung verpflichtend). Zu-
dem werden Fördermöglichkeiten geprüft und die Fachdienststellen und sozialen Ein-
richtungen beraten und begleitet.  
 
 
 3. Tätigkeitsfeld: Verstetigung „Hitzeaktionsplan für Menschen im Alter für die Stadt 
Köln“ und Ausdehnung auf weitere vulnerable Personengruppen 
 
Die Stelle ist zur Verstetigung des Hitzeaktionsplans eingesetzt, um die Ergebnisse 
des Forschungsprojektes „Hitzeaktionsplan für Menschen im Alter für die Stadt Köln“ in 
das Verwaltungshandeln zu integrieren und fortzuschreiben. 
Die Stelle wird mit der Beschlussvorlage 2388/2022 begründet. Sie wurde durch den 
Rat in seiner Sitzung am 08.12.2022 beschlossen und ist bereits eingerichtet. Die Auf-
wendungen werden nachrichtlich über das Sofortmaßnahmenprogramm aufgeführt (s. 
Punkt 6.2). 
 
 
 4. Tätigkeitsfeld: Stadtklimagutachten, Stadtklimasimulationen 
 
Die Aufgabe beinhaltet die Abwicklung von Stadtklimagutachten im Rahmen der Bau-
leitplanung/ Stadtentwicklung sowie die Durchführung von eigenen Stadtklimasimulati-
onen (s. Punkt 6.2). 
 
Die Kalkulation der Personalkosten basiert, wie in Anlage 1 dargestellt, auf 5,0 Mehrstel-
len. 
 
 
6.2 Sofortmaßnahmen 
 
Aus den konzeptionellen Überlegungen zu dem KlimawandelAnpassungsManagement mit 
dem Bedarf vom Amt für Landschaftspflege und Grünflächen ergeben sich die folgenden 
Sofortmaßnahmen, die mit hoher Priorität umzusetzen sind:

10 
 Verstetigung „Hitzeaktionsplan für Menschen im Alter für die Stadt Köln“ und 
Ausdehnung auf weitere vulnerable Personengruppen (1,0 Stelle EG 13, siehe 
Vorlage 2388/2022) 
Die Projektergebnisse des Förderprojektes „Hitzeaktionsplan für Menschen im Alter für 
die Stadt Köln“ wurden dem Rat in seiner Sitzung am 08.12.2022 vorgelegt (Be-
schlussvorlage 2388/2022 Hitzeaktionsplanung der Stadt Köln). Es wurde beschlos-
sen, dass die Ergebnisse in das Verwaltungshandeln integriert und auf weitere vul-
nerable Gruppen ausgeweitet werden soll. Weitere Maßnahmen sollen entwickelt und 
zur Verstetigung ein „Runder Tisch Hitzeaktionsplanung“ initiiert werden. 
Eine Hitzeaktionsplanung ist die Grundvoraussetzung dafür, sich auf die zunehmen-
den Hitzeperioden im Rahmen des Klimawandels einzustellen und gesundheitlich Fol-
gen, bis hin zu vermehrter Übersterblichkeit, abzumildern. 
Die Aufwendungen für die bereits eingerichtete Personalstelle werden in der Liste der 
Sofortmaßnahmen nachrichtlich aufgenommen. 
 
 Stadtklimagutachten, Stadtklimasimulationen 
Die Aufgabe ist zur Abwicklung von Stadtklimagutachten im Rahmen der Bauleitpla-
nung/ Stadtentwicklung eingeplant, um eine eigene, von Investoreninteressen unab-
hängige Einschätzung wirksamer stadtklimatischer Minderungsmaßnahmen zu entwi-
ckeln. Hier sind die Eingangsdaten für die Gutachten ebenso zu betrachten, wie die 
Durchführung von eigenen Stadtklimasimulationen z. B. mit dem Stadtklimamodell 
PALM-4U. Das Model PALM-4U soll allen Kommunen ermöglichen mit den entspre-
chenden Hintergrunddaten (Emissionsszenarien) Klimasimulationen durchzuführen. 
 
 Masterplan Stadtgrün 
Der Masterplan Stadtgrün ist ein gesamtstädtisches und strategisch ausgerichtetes 
Konzept zur Sicherung der Grünen Infrastruktur. Der ersten gesamtstädtischen Be-
trachtungsphase schließt eine detaillierte Untersuchungsphase auf der Ebene der 
Stadtbezirke an. Hier sollen mit Begleitung einer Öffentlichkeitsbeteiligung Potenziale 
für weitere Grünflächen, Baumpflanzungen, Entsiegelungsflächen usw. ausgearbeitet 
werden. Hierfür benötigt das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen weitere per-
sonelle Ressourcen. 
 
 Koordination baulicher Maßnahmen zur Klimawandelanpassung (43.750 € 
Sachmittel) 
Aufbauend auf die Ergebnisse und Erfahrungen aus dem Forschungsprojekt iResi-
lience und dem Strategiekonzept „Wasserwirtschaftliche Klimafolgenanpassung“ der 
Stadtentwässerungsbetriebe Köln (StEB) werden in Kooperation mit der StEB Köln öf-
fentliche Gebiete (Plätze, Straßenzüge) auf Anpassungserfordernisse hin analysiert, 
multifunktionale Lösungen mit den internen und externen Akteur*innen unter Beteili-
gung der Bürger*innen kollaborativ erarbeitet und eine Vorplanung erstellt. 
Das Umwelt- und Verbraucherschutzamt beteiligt sich in Absprache mit der StEB Köln 
zu 50 Prozent dauerhaft an einer zusätzlichen Stelle bei der StEB Köln. 
 
 „Cooling Cologne“ – Konzept für Wasser im öffentlichen Raum, (geschätzt 
50.000 € Sachmittel) 
Es soll eine Strategie entwickelt werden, wie die Stadtmenschen durch wasserspen-
dende Elemente im öffentlichen Raum Kühlung erhalten können. Als eine Maßnahme 
wurde gemeinsam mit der RheinEnergie AG und mehreren Dienststellen die Verwen-
dung von „Sprühschläuchen“ und anderen Systemen zur Verbesserung der Aufent-
haltsqualität in Hitzeperioden pilotiert (vergleichbar Wien). Auf der Grundlage der ge-
wonnenen Erkenntnisse aus dem Testlauf am 18.07.2022 wird eine Umsetzungspla-
nung beauftragt.  
 
 
6.3 Erweiterung des Prüfpunktes „Auswirkungen auf den Klimaschutz“ in Be-
schlussvorlagen um den Prüfpunkt „Klimawandelanpassung“ 
 
Die Klimawandelanpassung soll als Prüfpunkt in Beschlussvorlagen aufgenommen wer-

11 
den. Da sowohl die Erreichung der Ziele aus der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 
2030+“ aufgenommen sowie die Angaben zu den Auswirkungen auf den Klimaschutz 
überarbeitet werden sollen, wird gemeinsam mit dem Amt für Stadtentwicklung und Statis-
tik sowie der Koordinationsstelle Klimaschutz ein einheitlicher Prozess entwickelt. 
 
Die Struktur soll sich an den Zielen der Stadtstrategie orientieren und für die Klimawan-
delanpassung das Ziel 5.3 „Köln betreibt eine konsequente Klimawandelanpassung“ mit 
seinen ergänzenden Unterpunkten („Hashtags“) herangezogen werden. Diese sollen von 
den Dienststellen in ihren Beschlussvorlagen angekreuzt werden, wenn eine Maßnahme 
dem jeweiligen Ziel zugutekommt. 
 
Geplant ist, diese Angaben technisch auswertbar zu machen und die Ergebnisse regel-
mäßig dem Rat zu berichten. Hierdurch soll eine Sensibilisierung für die Themen erreicht 
werden. Begründungen, warum ein Beschluss ggf. keinen Beitrag zur Zielerreichung lie-
fert, sind nicht vorgesehen. 
 
 
6.4 Finanzierung der Sofortmaßnahmen 
 
Der sich für die Umsetzung der Sofortmaßnahmen ergebende Finanzbedarf i.H.v. 287.450 
€ ist in Anlage 1 dargestellt. Hinzu kommen die Aufwendungen von 100.300 € für die be-
reits eingerichtete Stelle Hitzeaktionsplan, die Bestandteil der Vorlage 2388/2022 sind und 
wegen des unmittelbaren Bezugs nachrichtlich aufgeführt werden. 
 
Im Haushaltsplan 2023/2024 wurden im Teilergebnisplan des Umwelt- und Verbraucher-
schutzamtes in der Produktgruppe 1401, Umweltordnung, -vorsorge, in der Teilplanzeile 
13, Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen, konsumtive Aufwandsermächtigungen 
i.H.v. insgesamt 500.000 € p.a. zur Finanzierung der Sofortmaßnahmen bei der Maßnah-
me für Klimafolgenanpassungen veranschlagt. Die unter Punkt 6.2 aufgeführten Maßnah-
men sollen unter Verwendung der Mittel aus dem vorgenannten Haushaltsansatz zeitnah 
umgesetzt werden. 
 
Ab dem Haushaltsjahr 2025 wird das Dezernat für Klima, Umwelt, Grün und Liegenschaf-
ten im Rahmen des Haushaltsplanaufstellungsprozesses 2025 ff. innerhalb des dann zu-
gewiesenen Budgets die erforderlichen Mittel, gegebenenfalls durch Umschichtungen, 
vorsehen. 
 
Beim Amt für Landschaftspflege und Grünflächen soll für den „Masterplan Stadtgrün“ eine 
weitere personelle Ressource (inklusive der erforderlichen Sachmittel) eingerichtet wer-
den. Hierzu sind im Teilergebnisplan des Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen in 
der Produktgruppe 1301, Öffentliches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanlagen, 
überplanmäßig in 2023 ff. Mittel i.H.v. 93.400 € p.a. bereitzustellen. Die Finanzierung der 
vorgenannten Aufwendungen erfolgt aus veranschlagten Sachmitteln für die Klimafolgen-
anpassung i.H.v. 500.000 € p.a. im Teilergebnisplan des Umwelt- und Verbraucherschutz-
amtes in der Produktgruppe 1401 Umweltordnung, -vorsorge, in der Teilplanzeile 13, Auf-
wendungen für Sach- und Dienstleistungen. 
 
Ab dem Haushaltsjahr 2025 wird das Dezernat für Klima, Umwelt, Grün und Liegenschaf-
ten im Rahmen des Haushaltsplanaufstellungsprozesses 2025 ff. innerhalb des dann zu-
gewiesenen Budgets die erforderlichen Mittel, ggf. durch Umschichtungen, vorsehen.  
 
 
6.5 Finanzierung der Einrichtung der Koordinationsstelle „KlimawandelAnpas-
sungsManagement (KAM)“ 
 
Der sich für die Einrichtung der Koordinationsstelle ergebende Finanzbedarf i.H.v. 300.900 
€ gem. Anlage 1 wird aus veranschlagten Sachmitteln im Teilergebnisplan des Umwelt- 
und Verbraucherschutzamtes in der Produktgruppe 1401, Umweltordnung, -vorsorge, bei 
der Teilplanzeile 13, Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen (125.900 €) finanziert. 
Die restliche Finanzierung von 175.000 € stellt das Dezernat für Klima, Umwelt, Grün und

12 
Liegenschaften im Rahmen des Stellenplanverfahrens sicher. 
 
Das Dezernat für Klima, Umwelt, Grün und Liegenschaften wird im Rahmen der Haus-
haltsaufstellungsprozesse 2025 ff. innerhalb des dann zur Verfügung gestellten Budgets, 
ggf. durch Umschichtungen, die erforderlichen Mittel berücksichtigen.  
 
 
Anlagen

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

13794 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VIII/57/574 
 
 
Vorlagen-Nummer 
2352/2022
Stand: 21.10.2025 
Sachstandsbericht  
Bestandsaufnahme und Strategie zur Integrierten Klimafolgenanpassung 
 
Beschluss in der Fassung des Ausschusses für Klima, Umwelt und Grün vom 
13.06.2023 (Anlage 3): 
Entsprechend dem Ratsauftrag AN/2624/2021 legt die Verwaltung eine Bestandsauf-
nahme von Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung vor und entwickelt eine Strategie, 
um die Querschnittsaufgabe Klimawandelanpassung in der Verwaltung für die Folge-
jahre zu verorten. 
1. Der Rat genehmigt die Entwurfsplanung und die Kostenberechnung für die in der 
Anlage 1 dargestellten Sofortmaßnahmen mit Gesamtaufwendungen i.H.v. 
287.450 € (brutto) p.a.. 
2. Zudem beauftragt der Rat die Verwaltung alle erforderlichen Maßnahmen zur Ein-
richtung einer Koordinationsstelle „KlimawandelAnpassungsManagement (KAM)“ 
mit Gesamtaufwendungen i.H.v. 300.900 € (brutto) p.a. umzusetzen und die hierfür 
erforderlichen Mehrstellen im Rahmen des regulären Stellenplanverfahrens zu rea-
lisieren. 
Die Gesamtaufwendungen der Maßnahmen unter Punkt 1 und 2 betragen auf Ba-
sis der vorliegenden Kostenberechnung 588.350 € brutto p.a. Diese sind in Anlage 
1 dargestellt. 
3. Zur Finanzierung der vorgenannten Gesamtaufwendungen i.H.v. 588.350 € brutto 
stehen u.a. im Teilergebnisplan des Umwelt- und Verbraucherschutzamtes in der 
Produktgruppe 1401, Umweltordnung, -vorsorge in der Teilplanzeile 13, Aufwen-
dungen für Sach- und Dienstleistungen, Finanzmittel i.H.v. 413.350 € (brutto) zur 
Verfügung. Die restliche Finanzierung von 175.000 € brutto stellt das Dezernat für 
Klima, Umwelt, Grün und Liegenschaften im Rahmen des Stellenplanverfahrens 
sicher. 
Ab dem Haushaltsjahr 2025 wird das Dezernat für Klima, Umwelt, Grün und Lie-
genschaften im Rahmen des Haushaltsplanaufstellungsprozesses 2025 ff. inner-
halb des dann zugewiesenen Budgets die erforderlichen Mittel, gegebenenfalls 
durch Umschichtungen, vorsehen. 
4. Der Rat beschließt zur Umsetzung des „Masterplans Stadtgrün“ in den Haushalts-
jahren 2023 und 2024 überplanmäßige zahlungswirksame Mehraufwendungen ge-
mäß § 83 GO NRW in Höhe von jeweils 93.400 € brutto im Teilergebnisplan des 
Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen in der Produktgruppe 1301, Öffentli-
ches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanlagen, in der Teilplanzeile 11,

2 
 
Personalaufwendungen (80.600 € brutto) und der Teilplanzeile 13, Aufwendungen 
für Sach- und Dienstleistungen (12.800 € brutto), zur Verfügung zu stellen. Die De-
ckung erfolgt in entsprechender Höhe durch zahlungswirksame Wenigeraufwen-
dungen im Teilergebnisplan des Umwelt- und Verbraucherschutzamtes in der Pro-
duktgruppe 1401, Umweltordnung, -vorsorge, in der Teilplanzeile 13, Aufwendun-
gen für Sach- und Dienstleistungen. Die Deckungsmittel sind in den ausgewiese-
nen Gesamtaufwendungen enthalten. 
5. Zudem beschließt der Rat, dass über die Umsetzung der Maßnahmen aus dem als 
Anlage 2 beigefügten Bestandskatalog jährlich zu berichten ist. 
6. Im Bestandskatalog - Maßnahmen zur integrierten Klimafolgenanpassung – sind 
folgende Maßnahmen zur Verschattung mit aufzunehmen: 
Handlungsfeld:  Gesundheit 
Titel der Handlung:  Verschattung von öffentlichen Flächen 
Beschreibung: Im Rahmen eines Versuchs sind kurzfristig ein Kin-
derspielplatz und eine öffentliche Platzfläche durch 
geeignete Verschattung zu kühlen. 
 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
Sachstand 2024: 
Zu 1. Sofortmaßnahmen 
Die beschlossenen Sofortmaßnahmen wurden wie folgt umgesetzt:  
Stadtklimagutachten, Stadtklimasimulationen (1 Stelle): 
Die Stelle wurde eingerichtet und Anfang 2024 besetzt. 
 
Masterplan Stadtgrün (1 Stelle): 
Die Stelle wurde eingerichtet und konnte zum 18.11.2024 besetzt werden. 
 
"Koordination baulicher Maßnahmen zur Klimawandelanpassung" (Sachmittel) 
Die Personalstelle wurde bei den StEB Köln eingerichtet und zum 01.10.2024 besetzt. 
Die zur Verfügung gestellten Sachmittel werden für die Finanzierung eines 0,5-Stel-
lenanteils verwendet. 
 
"Cooling Cologne“ – Konzept für Wasser im öffentlichen Raum" (Sachmittel) 
Zur Durchführung des Projektes Cooling Cologne besteht eine Vereinbarung mit der 
RheinEnergie AG, im Sommer durch den Einsatz von Wasserschläuchen für eine 
Kühlung auf zentralen Innenstadtplätzen zu sorgen. Die Wasserschläuche werden ge-
mäß einer vertraglichen Vereinbarung vorgehalten, sodass diese je nach Wetterprog-
nose kurzfristig eingesetzt werden können. Grundlage für die Aktion ist eine über 
mehrere Tage sonnige und windschwache Wetterlage von über 30 °C ohne Gewitter-
neigung. Bis auf einen Probelauf im Jahr 2022 wurden die Wasserschläuche bisher 
nicht eingesetzt, da es in den Jahren 2023 und 2024 keine stabile Wetterlage mit ei-
ner über mehrere Tage andauernden Hitzeperiode von über 30 °C gegeben hat. 
Es ist vorgesehen, “Cooling Cologne”-Aktionen als öffentlichkeitswirksame Maßnahme 
zu nutzen und mit Infoständen zur Klimabildung zu begleiten. 
Zu 2. KlimaAnpassungsManagement (KAM) als zentrale Koordination

3 
 
Anfang 2024 wurde das KlimaAnpassungsManagement (KAM) als Bestandteil der 
Umweltplanung und –vorsorge im Umwelt- und Verbraucherschutzamt eingerichtet 
und personell ausgestattet.  
Das KAM umfasst folgende Tätigkeitsfelder: 
1. Klimaanpassungsmanager*in 
2. Akquise von Fördermitteln und Beantragung von Förderprogrammen 
3. Verstetigung „Hitzeaktionsplan für Menschen im Alter für die Stadt Köln“ 
4. Stadtklimagutachten, Stadtklimasimulationen 
 
Das KAM hat am 01.01.2024 seine Arbeit aufgenommen und die Fortschreibung der 
Studie „Klimawandelgerechte Metropole Köln“ gemäß Ratsbeschluss „Erstellung eines 
Integrierten Klimaanpassungskonzept Köln (IKA Köln) 1538/2024“ begonnen. Da die 
Aufgabe Klimawandelanapassung eine breite Querschnittsaufgabe für die Gesamtver-
waltung ist, wird das IKA Köln als integrierte Konzeption ausgerichtet. Die Stadtstrate-
gie „Kölner Perspektiven 2030+“ bildet den Rahmen für das IKA Köln. Zudem erfolgt 
die Einbindung bestehender sektoraler Konzepte wie beispielsweise dem Hitzeakti-
onsplan, dem Masterplan Stadtgrün und dem Nachhaltigen Mobilitätsplan. 
Der Prozess wird durch das Planungsbüro MUST Städtebau und die ressortübergrei-
fende Steuerungsgruppe bis zur Fertigstellung im Jahr 2026 begleitet. In das IKA Köln 
fließen aktualisierte Klimadaten zu den Klimawirkungen Hitze und Starkregen ein. Am 
20.11.2024 hat ein stadtinterner Auftaktworkshop stattgefunden. Ziel des Workshops 
war neben der Einbindung der kommunalen Stakeholder, die Ergebnispräsentation 
der durchgeführten Betroffenheitsanalyse. Die nächsten Schritte werden die Zusam-
menstellung eines stadtweiten Maßnahmenkataloges und eine Beteiligung der Öffent-
lichkeit sein.  
Im Rahmen des Fördermittelmanagements werden die Förderlandschaft beobachtet 
und die Fachdienststellen zu aktuellen und geeigneten Programmen informiert. Es 
wird zudem eine fachliche Unterstützung bei der Antragstellung und Projektabwick-
lung angeboten. Die Kölner Hitzeaktionsplanung ist nach erfolgreich durchgeführter 
Projektphase (2019 – 2022) seit Anfang 2023 fester Bestandteil des Verwaltungshan-
delns. Neben der Durchführung von Sensibilisierungsmaßnahmen zum gesundheitli-
chen Hitzeschutz von Menschen im Alter wurde der Aktionsradius auf die vulnerable 
Personengruppe „Kinder“ mit zielgruppenspezifischen Maßnahmen erweitert. Die in-
terdisziplinäre Arbeitsstruktur („Runder Tisch Hitzeaktionsplan“) und Kooperation mit 
dem Gesundheitsamt wird fortgeführt und stetig weiterentwickelt. 
Im Bereich Stadtklimatologie wurden die Ergebnisse der Klimaprojektion durch den 
Deutschen Wetterdienst ausgewertet und auf Basis aktueller Emissionsszenarien und 
Stadtklimamodellierungen die Anzahl der Kenntage (Heiße Tage, Sommertage, Tro-
pennächte) für die nahe und ferne Zukunft bestimmt. Diese bilden die Grundlage für 
die neue „Planungshinweiskarte Klima – Hitze“.  
 
Zu 3. Gesamtausgaben 
Die angesetzten Mittel wurden verausgabt. Alle Personalstellen wurden besetzt.  
Zu 4. Masterplan Stadtgrün 
Derzeit wird die zweite Stufe des Beteiligungsprozesses des Masterplan Stadtgrün auf 
der Bezirksebene durchgeführt. Seit März 2023 wurden bereits die Stadtbezirke Eh-
renfeld, Kalk, Nippes und Mülheim bearbeitet. Die Dokumentationen zu den durchge-
führten Beteiligungsprogrammen wurden auf der Seite „Meinung für Köln“ bereitge-
stellt. Parallel wird nun damit begonnen alle Ergebnisse aus den Bezirken zur Fort-
schreibung des Masterplans Stadtgrün aufzubereiten und zusammen zu führen.

4 
 
 
Zu 5. Maßnahmenkatalog 
Der vorliegende Maßnahmenkatalog wurde aktualisiert und fortgeschrieben. Dieser 
bildet eine Grundlage für den stadtweiten Aktionsplan, der im Rahmen des IKA Köln 
erstellt wird. Im Rahmen des IKA Köln wird darüber hinaus in 2025 ein Fachworkshop 
zur Identifikation von Pilotmaßnahmen durchgeführt. Das integrierte Klimaanpas-
sungskonzept wird im Jahr 2026 der Politik vorgelegt.  
Zu 6. Im Bestandskatalog – Maßnahmen zur integrierten Klimafolgenanpassung 
– sind folgende Maßnahmen zur Verschattung mit aufzunehmen:  
Handlungsfeld: Gesundheit 
Titel der Handlung:  Verschattung von öffentlichen Flächen 
Beschreibung:  Im Rahmen eines Versuchs sind kurzfristig ein Kinderspielplatz 
und eine öffentliche Platzfläche durch geeignete Verschattung zu 
kühlen. 
 
Zur Verschattung eines öffentlichen Platzes: 
Derzeit wird von der Verwaltung geprüft, bei welchen der ermittelten hitzebelasteten 
Plätzen im Stadtgebiet Köln planungsrechtlich eine Verschattung möglich und geeig-
net ist. Bei den möglichen Plätzen wird anschließend die Art der Verschattung (bauli-
che Anlage oder Begrünung) verwaltungsintern abgestimmt.  
 
Zur Verschattung eines Kinderspielplatzes 
Grundsätzlich wird bei den neu zu errichtenden Spielgeräten eine integrierte Über-
dachung als Verschattung in die Planung mit einbezogen. Bei den vorhandenen Spiel-
plätzen bestehen zum Teil Unterstände mit Dachkonstruktionen in den Sitzbereichen, 
nicht jedoch im direkten Spielbereich. Für bestehende Spielgeräte ist die Verwaltung 
daher mit den Spielgeräteherstellern in Kontakt, um Möglichkeiten zu finden, beste-
hende Geräte mit einer Dachkonstruktion nachzurüsten.  
Bei der Spielraumbedarfsplanung, die alle 5 Jahre fortgeschrieben wird, wird bei der 
Entscheidung, wo welcher Spielplatz neu gebaut oder saniert wird, die Planungshin-
weiskarte Hitze berücksichtigt. Die Bedarfsplanung wurde dieses Jahr aktualisiert. Zu-
dem findet ein regelmäßiger Austausch mit den Fachdienststellen statt. 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
Zu 1. Sofortmaßnahmen 
Die Sofortmaßnahmen „Stadtklimagutachten, Stadtklimasimulationen“, „Masterplan 
Stadtgrün“ und „Koordination baulicher Maßnahmen zur Klimawandelanpassung“ sind 
umgesetzt. 
 
Zur Umsetzung der Maßnahme "Cooling Cologne“ – Konzept für Wasser im öffentli-
chen Raum" (Sachmittel) wurde eine vertragliche Vereinbarung mit der RheinEnergie 
AG geschlossen. 
Die Aktion hat im Sommer 2025 aufgrund passender Rahmenbedingungen sowohl am 
2. Juli auf dem Severinskirchplatz als auch am 12. August parallel auf dem Chlodwig-
platz und Rudolfplatz stattgefunden. Die Aktionen wurden mit Infoständen zum Hitze-
schutz und zur Klimaanpassung begleitet. Bürger*innen wurden bezüglich der Akzep-
tanz und dem Nutzerverhalten befragt. Auf dem Rudolfplatz ist die Trinkwassertheke 
der RheinEnergie AG unterstützend eingesetzt worden.

5 
 
Zu 2. KlimaAnpassungsManagement (KAM) als zentrale Koordination 
Die Einrichtung des KAM ist abgeschlossen. Die Aufgaben werden planmäßig wahr-
genommen. Unter anderem wird aktuell das Integrierten Klimaanpassungskonzept 
Köln (IKA Köln) erarbeitet. 
Zu 3. Gesamtausgaben 
Die angesetzten Mittel wurden verausgabt. Alle Personalstellen wurden besetzt.  
Zu 4. Masterplan Stadtgrün 
Die Maßnahme wurde umgesetzt und die Personalstelle besetzt. 
Derzeit wird die zweite Stufe des Beteiligungsprozesses des Masterplan Stadtgrün auf 
der Bezirksebene durchgeführt. Seit März 2023 wurden bereits die Stadtbezirke Eh-
renfeld, Kalk, Nippes und Mülheim bearbeitet. Im Jahr 2024 kamen die Bezirke Chor-
weiler und Porz in die Bearbeitung. Die Dokumentationen zu den durchgeführten Be-
teiligungsprogrammen wurden auf der Seite „Meinung für Köln“ bereitgestellt. 
Die Ergebnisse der zweiten Stufe des Beteiligungsprozesses des Masterplan Stadt-
grün auf der Bezirksebene werden aufbereitet und zusammengeführt.  
 
Zu 5. Maßnahmenkatalog 
Im Rahmen des Integrierten Klimaanpassungskonzeptes Köln (IKA Köln) wurde An-
fang 2025 eine weitere Abfrage von Maßnahmenvorschlägen bei den Dienststellen 
und eine digitale Öffentlichkeitsbeteiligung durchgeführt. Die Ergebnisse aus den Be-
teiligungsformaten bilden die Grundlage für die Identifikation und Priorisierung von 
Schlüsselmaßnahmen, welche in fachübergreifenden Workshops definiert wurden. 
Eine Festlegung der prioritären Maßnahmen findet derzeit in Absprache mit den 
Dienststellen statt.  
Zu 6. Änderungsantrag: Im Bestandskatalog – Maßnahmen zur integrierten Kli-
mafolgenanpassung – sind folgende Maßnahmen zur Verschattung mit aufzu-
nehmen: 
Titel der Handlung:  Verschattung von öffentlichen Flächen 
Beschreibung:  Im Rahmen eines Versuchs sind kurzfristig ein Kinderspielplatz 
und eine öffentliche Platzfläche durch geeignete Verschattung zu 
kühlen. 
Die genannten Maßnahmen wurden in den Bestandskatalog aufgenommen. 
Nächste Schritte: 
Die unter 1 dargestellten Sofortmaßnahmen und die Aufgaben des KAM werden fort-
geführt. Das Integrierte Klimaanpassungskonzept Köln (IKA Köln) wird Anfang 2026 
fertiggestellt und der Politik zur Entscheidung vorgelegt.  
 
Der nächste Sachstandsbericht zum Integrierte Klimaanpassungskonzept Köln 
(IKA Köln) ist geplant für den:  
Ende 2026

Anlage 2 KAS-Abfrage

27074 Zeichen

Maßnahmen zur integrierten Klimafolgenanpassung - Bestandskatalog
Nr. Handlungsfeld Titel der Handlung Beschreibung Status Zeithorizont Wirkung Sachmittel Personalkosten
1 Stadtentwicklung Metro-Klima-Lab
Erstellung eines Freiraumkonzepts zur Klimawandelanpassung 
für den Landschaftsraum zwischen Niederkassel, Troisdorf 
und Köln,
das Grundlage für die Entwicklung eines  resilienten METRO-
KLIMAPARK ist, inkl. Erarbeitung eines Instruments zur 
Ermittlung der Klimarelevanz räumlicher Planung auf 
unterschiedlichen Maßstabsebenen 1 - Konzeptphase sofort
mittel - lokale 
Wirkung
2 Stadtentwicklung
Klimawandelangepasste 
Stadtentwicklung
Erarbeitung eines Planungswerkzeugs, welches auf die 
verschiedenen räumlichen Gegebenheiten ausgerichtete 
Handlungsanweisungen zur optimalen Entwicklung der Stadt 
unter den Vorzeichen der Klimawandelanpassung (Hitze, 
Starkregen und Belüftung) beinhaltet. 1 - Konzeptphase
mittelfristig (2-5 
Jahre)
mittel - lokale 
Wirkung 50.000,00 EUR
3 Stadtentwicklung
Stadtstrategie Kölner Perspektiven 
2030+
Themenübergreifende Strategie für eine zukunftsfähige und 
nachhaltige Stadtentwicklung; Kompass für die nächsten 
Jahre, Verschneidung von Zielgerüst und Raumentwicklung; 3 - läuft bereits
langfristig 
(Dekade)
hoch - stadtweite 
Wirkung
4 Stadtentwicklung
Nachhaltigkeitsbericht "Global 
Nachhaltige Kommune"
Köln ist Modellkommune im Projekt "Global Nachhaltige 
Kommune", in dem eine Nachhaltigkeitsberichterstattung zu 
den Themen Steuerung und neun inhaltlichen 
Handlungsfeldern entwicklet wird. Ressourcenschutz und 
Klimawandelanpassung bilden dabei das Handlungsfeld 11. 3 - läuft bereits
langfristig 
(Dekade)
hoch - stadtweite 
Wirkung 77.120,00 EUR
5 Stadtentwicklung Förderstrategie Gebietsauswahl
Klimaschutz und Klimafolgenanpassung sollen bei der Auswahl 
neuer und Weiterentwicklung bestehender Fördergebiete 
zukünftig noch stärker berücksichtigt werden 1 - Konzeptphase
langfristig 
(Dekade)
hoch - stadtweite 
Wirkung
6 Stadtentwicklung
Bau von und Umgestaltung zu 
nachhaltigen Betriebsstandorten
Die AWB möchte bei Neubauten den Betrieb von Standorten 
klimaneutral realisieren und den Bestand an Standorten auf 
CO2-reduzierte Technik (Photovoltaik) und nachhaltigen 
Betrieb (Wasserversickerung von Rigolen, Fassaden- und 
Dachbegrünungen, Brauchwassernutzung etc.) umstellen. 3 - läuft bereits
langfristig 
(Dekade)
mittel - lokale 
Wirkung
- 1 -

Maßnahmen zur integrierten Klimafolgenanpassung - Bestandskatalog
Nr. Handlungsfeld Titel der Handlung Beschreibung Status Zeithorizont Wirkung Sachmittel Personalkosten
7 Stadtentwicklung Eigen-Resilienz
Betrieblicher und baulicher Schutz aller Wachen, 
Gerätehäuser und der Leitstelle gegen Hochwasser, Strom- 
und Datennetz-Ausfall, teilweise gegen Starkregen 3 - läuft bereits sofort
hoch - stadtweite 
Wirkung
8 Stadtentwicklung Schutz des kritischen Datennetzes
Rückfallebene "Server-Kühlung" mit maschinellen Lüftern des 
Einsatzdienstes. Das kritische Datennetz bzw. die Server-
Kühlung bezieht sich nur auf das Datennetz von 37 – hier 
insbesondere für die  kommunale Leitstelle für Brandschutz, 
Rettungsdienst und Katastrophenschutz der Stadt Köln sowie 
die  Führungseinrichtungen einschließlich Einsatzleitung und 
Krisenstab der Stadt Köln. 3 - läuft bereits sofort
hoch - stadtweite 
Wirkung
9 Stadtentwicklung diverse Stadtplanungsprojekte
Im Rahmen von Planungsprozessen werden 
Entwässerungskonzepte, Überflutungsnachweise und in 
Einzelfällen auch stadtklimatische Untersuchungen extern 
erstellt, in den Abwägungsprozess einbezogen und damit die 
Konzepte und Festsetzungen entsprechend angepasst. Ebenso 
fließen die Themen in vorbereitende Planungen wie 
Qualifizierungsverfahren u.ä. ein. 3 - läuft bereits sofort
hoch - stadtweite 
Wirkung
10 Landschaftspflege Grün Hoch Drei Förderung von Dach- und Fassadenbegrünung 3 - läuft bereits sofort
hoch - stadtweite 
Wirkung 600.000,00 EUR 148.100,00 EUR
11 Landschaftspflege Fortführung Grün Hoch Drei Fortführung der Förderung von Dach- und Fassadenbegrünung
2 - konkrete 
Planung
mittelfristig (2-5 
Jahre)
hoch - stadtweite 
Wirkung
1 Mio. EUR pro 
Jahr (ab 2023) 160.800,00 EUR
12 Landschaftspflege Förderung von Baumpflanzungen
finanzieller Förderanreiz zur Pflanzung von Bäumen auf 
privaten Grundstücken 1 - Konzeptphase sofort
hoch - stadtweite 
Wirkung
1 - 2 Mio. EUR  
pro Jahr 72.400,00 EUR
13 Landschaftspflege Masterplan Stadtgrün
Der Masterplan Stadtgrün ist ein gesamtstädtisches und 
strategisch ausgerichtetes Konzept zur Sicherung der Grünen 
Infrastruktur. Der ersten gesamtstädtischen 
Betrachtungsphase schließt eine detaillierte 
Untersuchungsphase auf der Ebene der Stadtbezirke an. Hier 
sollen mit Begleitung einer Öffentlichkeitsbeteiligung 
Potenziale für weitere Grünflächen, Baumpflanzungen, 
Entsiegelungsflächen usw. ausgearbeitet werden. 
2 - konkrete 
Planung sofort
hoch - stadtweite 
Wirkung 80.600,00 EUR
- 2 -

Maßnahmen zur integrierten Klimafolgenanpassung - Bestandskatalog
Nr. Handlungsfeld Titel der Handlung Beschreibung Status Zeithorizont Wirkung Sachmittel Personalkosten
14 Landschaftspflege Entsiegelungskatasters
Erarbeitung eines Entsiegelungskonzeptes und Aufbau eines 
GIS-basierten Katasters  1 - Konzeptphase sofort
hoch - stadtweite 
Wirkung 30.000,00 EUR 80.400,00 EUR
15 Landschaftspflege Entsiegelung
Konkrete Umsetzung von Entsiegelungsmaßnahmen und 
Wiederherstellung der Bodenfunktion, bzw. Begrünung
2 - konkrete 
Planung sofort
mittel - lokale 
Wirkung
50.000 EUR pro 
Jahr
16 Landschaftspflege Wasser zum Baum
Entwicklung bau- und vegetationstechnischer Standards zur 
zusätzlichen Versorgung von Straßenbaumstandorten mit 
Regenwasser. (natürlicher Klimaschutz)
2 - konkrete 
Planung sofort
mittel - lokale 
Wirkung
17 Landschaftspflege Straßenbaumneupflanzungen
systematische Erfassung neuer Baumstandorte im Bereich 
öffentlicher Straßen. Auf der Grundlage politischer Beschlüsse 
erfolgt Umsetzung. (natürlicher Klimaschutz) 3 - läuft bereits sofort
mittel - lokale 
Wirkung
50.000 EUR pro 
Jahr 80.400,00 EUR
18 Landschaftspflege Waldvermehrung
Erstaufforstungen zur Waldvermehrung im Stadtgebiet mit 
dem Ziel die Ökosystemleistungen des Waldes zu 
vergrößeren. (natürlicher Klimaschutz) 3 - läuft bereits sofort
mittel - lokale 
Wirkung
19 Landschaftspflege Straßenbaumtest
Eingebunden in den GALK Straßenbaumtest werden in Köln 
ebenfalls "neue Baumarten" in Feldversuchen in Hinblick auf 
den Klimawandel untersucht. Die Ergebnisse sollen im 
Rahmen eines Gutachtens zusammengetragen und 
ausgewertet werden. 3 - läuft bereits sofort
hoch - stadtweite 
Wirkung 30.000,00 EUR
20 Landschaftspflege
Wasserversorgung bei 
Vegetationsbränden
a) Grundkonzeption: Löschzug mit 7,5 m3 Wasser
b) Wasserversorgung über Tanklöschfahrzeuge oder lange 
Schlauchleitungen
c) Wasserversorgung über absetzbare Tanks 3 - läuft bereits sofort
hoch - stadtweite 
Wirkung
21 Landschaftspflege
Intensive Begrünung des Dachs 
des Bezirksrathauses Lindenthal
Mehrere Dachflächen, die bereits extensiv begrünt sind, sollen 
intensiv begrünt werden, um einen größeren "Schwamm"- 
und "Klimaanlage"-Effekt zu erzielen. Kooperation mit der 
Universität zu Köln Institut für Biologiedidaktik ist angedacht 
zur Messung von temperaturverläufen und Absorptionen von 
CO2 1 - Konzeptphase sofort
mittel - lokale 
Wirkung
50.000 EUR  
einmalig
22 Landschaftspflege
Hermeskeiler Platz: 
Dachbegrünung Kita Die Kita erhält auf dem Dach eine extensive Dachbegrünung
2 - konkrete 
Planung sofort
mittel - lokale 
Wirkung
- 3 -

Maßnahmen zur integrierten Klimafolgenanpassung - Bestandskatalog
Nr. Handlungsfeld Titel der Handlung Beschreibung Status Zeithorizont Wirkung Sachmittel Personalkosten
23 Landschaftspflege
Hermeskeiler Platz: 
Fassadenbegrünung 
Wohngebäude
Die Nord-West-Fassade, welche fensterlos ausgebildet ist, 
erhält eine Fassadenbegrünung über Rankseile
2 - konkrete 
Planung sofort
mittel - lokale 
Wirkung
24 Landschaftspflege StadtgrünNaturnah
Das Konzept StadtgrünNaturnah umfasst eine Vielzahl an 
Maßnahmen für eine stärker an ökologischen Zielen 
orientierte Pflege und Unterhaltung der öffentlichen 
grünflächen. Für 2022 ist eine Rezertifizierung des 
Labelverfahrens vorgesehen. (natürlicher Klimaschutz) 3 - läuft bereits
mittelfristig (2-5 
Jahre)
hoch - stadtweite 
Wirkung
50.000 EUR pro 
Jahr
25 Landschaftspflege Naturwaldentwicklungsflächen
Von den insgesamt 4.000 ha städtischen Wald konnten ca 500 
ha als Naturwaldentwicklungsflächen ausgewiesen werden. 
Nach dem Beispiel Grember Wäldchen sollen in diesen 
Bereichen gezielt Wege zurückgebaut werden. (natürlicher 
Klimaschutz) 1 - Konzeptphase
mittelfristig (2-5 
Jahre)
mittel - lokale 
Wirkung
50.000 EUR pro 
Jahr
26 Landschaftspflege
Weinsbergstraße: Dachbegrünung 
Pergola 
Die im Rahmen der Fassadensanierung geplante Pergola soll in 
der Ausführung eine Dachbegrünung erhalten
2 - konkrete 
Planung
mittelfristig (2-5 
Jahre)
mittel - lokale 
Wirkung
27 Landschaftspflege
Dachbegrünung Abstellanlage 
Weidenpesch
Die nicht mit Photovoltaik belegten Dachflächen der 
Abstellhalle wurden begrünt. Dies bindet Feuchtigkeit und 
reduziert die Wärmeentwicklung. 4 - beendet
28 Landschaftspflege
Wand- und Dachbegrünung 
Betriebshof Porz
Wand- und Dachflächen der Fahrdienst- und 
Werkstattgebäude sollen begrünt werden.
2 - konkrete 
Planung
mittelfristig (2-5 
Jahre)
gering bzw. nicht 
messbar
29 Landschaftspflege
Fassadenbegrünungssysteme in 
verschiedenen Bädern  Fassadenbegrünungssysteme in verschiedenen Bädern  1 - Konzeptphase
mittelfristig (2-5 
Jahre)
mittel - lokale 
Wirkung
30 Mobilität Wettermodell
Unter Zuhilfenahme eines Wettermodells der KVB soll die 
Leitstelle künftig in der Lage sein, witterungsbedingte 
Gefahren für den Betrieb zu erkennen und frühzeitig 
entsprechende Maßnahmen einzuleiten.
2 - konkrete 
Planung sofort
mittel - lokale 
Wirkung
31 Mobilität
Alternatives Abstellkonzept für 
Merheim
Da die Zulaufstrecke zum Betriebshof Merheim eine Senke 
beinhaltet, besteht die Gefahr, dass der Betriebshof bei 
Starkregen nicht mehr angefahren werden kann. Um den 
Betrieb aufrechterhalten zu können, wurde ein alternatives 
Abstellkonzept für Stadtbahnen erstellt. 3 - läuft bereits sofort
gering bzw. nicht 
messbar
- 4 -

Maßnahmen zur integrierten Klimafolgenanpassung - Bestandskatalog
Nr. Handlungsfeld Titel der Handlung Beschreibung Status Zeithorizont Wirkung Sachmittel Personalkosten
32 Mobilität
Markierungen an 
überflutungsgefährdeten Strecken
Markierungen auf Linienstrecken - insbesondere an 
Unterführungen - sollen erkennen lassen, ob die überflutete 
Fahrbahn noch gefahrlos durchfahren werden kann. Mit 
dieser Maßnahme kann Fahrzeugschäden oder -verlusten 
vorgebeugt werden. Dies dient der Aufrechterhaltung der 
Leistungsfähigkeit im ÖPNV.
2 - konkrete 
Planung sofort
mittel - lokale 
Wirkung
33 Mobilität diverse Verkehrsplanungen
Instrumente wie z.B. die Möglichkeit Flächenbedarfe zu 
minimieren, Flächen zu entsiegeln oder Bäume zu erhalten, zu 
ersetzen oder neu zu pflanzen sind in Planungsgrundsätzen 
verankert 3 - läuft bereits
mittelfristig (2-5 
Jahre)
hoch - stadtweite 
Wirkung
34 Wasser Beratungsangebote
Beratungsangebot für durch Überflutungen betroffene 
Menschen in Köln in der Raumlichkeiten der StEB Köln, digital 
oder telefonisch 3 - läuft bereits sofort
mittel - lokale 
Wirkung
35 Wasser Wasser -Risiko-Check
Weiterentwicklung des Wasser-Risiko-Check (WRC). Der WRC 
ist ein internetbasiertes Beratungsprogramm, welches 
Fragengeführt, die verschiedenen Gefahren und Maßnahmen 
zur Erhöhung der Resistenz und Resilienz gegen 
Überflutungen an der konkreten Grundstückssituation 
erläutert. 3 - läuft bereits sofort
gering bzw. nicht 
messbar
36 Wasser
Umbau von zwei öffentlichen 
Platzflächen in Porz-Eil zu 
multifunktionalen Freiräumen mit 
Retentions-funktion
Es handelt sich um zwei öffentliche Flächen, die ihren 
Hauptzweck z. B. als Verkehrs- oder Grünflächen erfüllen und 
im Fall eines Starkregenereignisses als Retentionsräume 
dienen und somit eine Überflutung von Gebäuden verhindern 
und zum Schutz der Bewohner beitragen sollen. Der Umbau 
zu multifunktionalen Flächen bietet neben der 
Klimafolgenanpassung (Hitze und Wasser) auch 
Synergieeffekte im Hinblick auf eine attraktive Stadt- und 
Freiraumgestaltung. Strategisches Ziel ist es, die 
Aufenthaltsqualität und die Lebensbedingungen der 
Bürgerinnen und Bürger zu verbessern und zeitglich mit der 
begrenzten Ressource Boden nachhaltig umzugehen. 3 - läuft bereits sofort
mittel - lokale 
Wirkung 1,7 Mio. EUR
37 Wasser
Auswertung von (Stark-)/ 
Regenereignissen
Auswertungen der Niederschlagswasserverteilung zur 
Anpassung langjähriger Kölner Berechnungs-Regenreihen 3 - läuft bereits sofort
mittel - lokale 
Wirkung
- 5 -

Maßnahmen zur integrierten Klimafolgenanpassung - Bestandskatalog
Nr. Handlungsfeld Titel der Handlung Beschreibung Status Zeithorizont Wirkung Sachmittel Personalkosten
38 Wasser
Fortschreibung 
"Investorenleitfaden 
Siedlungsentwässerung"
Fortschreibung eines Leitfadens als Grundlage für 
Ingenieurbüros zur Umsetzungs der Entwässerung bei 
Neuerschließungen unter verstärkter Berücksichtigung der 
Maßnahmen zur Klimaanpassung und dezentraler 
Entwässerungsverfahren 3 - läuft bereits sofort
mittel - lokale 
Wirkung
39 Wasser
Rigolen Abstellanlage 
Weidenpesch
Beim Neubau der Abstellanlage wurden Rigolen verbaut. Die 
Einleitung des Oberflächenwassers zur anschließenden 
Versickerung entlastet die Entwässerungseinrichtungen und 
beugt rückstaubedingten Überflutungen vor. 4 - beendet
40 Wasser Rigolen Betriebshof Porz
Beim Neubau des Betriebshofs Porz sollen Rigolen verbaut 
werden. Die Einleitung des Oberflächenwassers zur 
anschließenden Versickerung entlastet die 
Entwässerungseinrichtungen und beugt rückstaubedingten 
Überflutungen vor.
2 - konkrete 
Planung
mittelfristig (2-5 
Jahre)
gering bzw. nicht 
messbar
41 Wasser Hochwasserschutz Chorweiler Bad
Das Chorweilerbad ist durch seine Lage oftmals von 
Starkregenereignissen betroffen. Zuletzt ist während des 
Starkregenereignisses am 14./15. Juli 2021 Wasser in das 
Gebäude eingedrungen und führte zu erheblichen Schäden.
Die KölnBäder sind im Kontakt mit der 
Stadtentwässerungsbetriebe Köln (StEB), um einen 
Hochwasserschutz für das Chorweilerbad zu errichten. 1 - Konzeptphase
mittelfristig (2-5 
Jahre)
gering bzw. nicht 
messbar
25.000-40.000 € 
(je nach 
Ausführung und 
notwendiger 
Anstauhöhe)
42 Wasser Versiegelungskataster
In Ergänzung des Entsieglungsprogramms wird geprüft, ob 
durch Anwendung von KI ein Versiegelungskonzept erstellt 
und ein GIS-basiertes Katasters zu "an das Kanalnetz 
angeschlossenen abflusswirksamen Flächen auf 
Grundstücken" aufgebaut werden kann 1 - Konzeptphase
mittelfristig (2-5 
Jahre)
hoch - stadtweite 
Wirkung
43 Wasser Gewässerentwicklung
Entwicklung der Kölner Fließgewässer  
(Gewässerentwicklungskonzept mit ökologischer Entwicklung, 
Hochwasserschutz und Erlebbarmachung). 3 - läuft bereits
langfristig 
(Dekade)
mittel - lokale 
Wirkung
- 6 -

Maßnahmen zur integrierten Klimafolgenanpassung - Bestandskatalog
Nr. Handlungsfeld Titel der Handlung Beschreibung Status Zeithorizont Wirkung Sachmittel Personalkosten
44 Wasser
Aktualisierung Wasser-
Gefahrenkarten
Regelmäßige Verbesserung der Gefahrenkarten zum 
Hochwasser am Rhein und den Rheinnebengewässern, 
Grundhochwasser und Starkregen. Die Karten werden 
gleichwohl von den städtischen Fachdienststellen sowie für 
BürgerInnen als Informationsquelle und als Grundlage für die 
Risiko- und Gefahrenbewertungen im öffentlichen und 
privaten Raum genutzt. 3 - läuft bereits
langfristig 
(Dekade)
hoch - stadtweite 
Wirkung
45 Wasser
Fokusgebiete Hitze und 
Überflutung
Identifizierung besonders stark durch Hitze und 
Überflutungen betroffener Bereiche (Fokusgebiete) mit 
anschließenden Prüfung geeigneter Maßnahmen der 
Risikominderung.
2 - konkrete 
Planung
langfristig 
(Dekade)
mittel - lokale 
Wirkung
46 Wasser
Risikominderung relevante 
Infrastrukturen
Unterstützung der Prüfung und Sicherung von städtischen 
Gebäuden und Anlagen kritischer Infrastrukturen (bspw. 
Krankenhäuser, Schulen, Versorgung  etc.) gegenüber 
Überflutungen durch Hochwasser oder Starkregen 3 - läuft bereits
langfristig 
(Dekade)
mittel - lokale 
Wirkung
47 Wasser
Private Überflutungsvorsorge 
unterstützen
Sensibilisierung und/oder Beratung von Grundstücksnutzern 
zum Überflutungsschutz und -vorsorge (Ausstellungen, 
Veranstaltungen, Schulungen, Vor-ort-Beratungen usw) 1 - Konzeptphase
langfristig 
(Dekade)
hoch - stadtweite 
Wirkung
48 Wasser Informationsmaterialen 
Erstellung von zielgruppengerechtem Informationsmaterial 
zum Thema Überflutungsvorsorge und Schwammstadt  
(Leitfäden, Broschüren, Infoblätter, Rollups etc.) 3 - läuft bereits
langfristig 
(Dekade)
mittel - lokale 
Wirkung
49 Wasser
Tool zur klimawandelgerchten 
Quartiersverbesserung
Es soll ein digitales Stadtplan-Tool entwickelt werden, damit 
die Anwohner Vorschläge und Ideenfür eine 
klimawandelangepassten Quartiersentwicklung 
georeferenziert eintragn können. 1 - Konzeptphase
mittelfristig (2-5 
Jahre)
mittel - lokale 
Wirkung
50 Wasser
Planungs- und Baustandards zur 
wassersensiblen 
Straßenraumgestaltung
Entwicklung von Planungs- und Baustandards einschl. 
Zuordnung der Verantwortlichkeiten zu 
wasserwirtschaftlichen Anlagen im Straßenraum. 3 - läuft bereits
langfristig 
(Dekade)
mittel - lokale 
Wirkung
51 Wasser
Verstetigung von Pilotprojekten, 
Integration in die städtebauliche 
Planung 
Etablierung (Planung und Bau) neuartiger, fortschrittlicher 
Maßnahmen im Kontext des dezentralen 
Regenwassermanagements, Sammeln von Erfahrungen für 
Planung, Bau, Betrieb von Anlagen
2 - konkrete 
Planung
langfristig 
(Dekade)
mittel - lokale 
Wirkung
- 7 -

Maßnahmen zur integrierten Klimafolgenanpassung - Bestandskatalog
Nr. Handlungsfeld Titel der Handlung Beschreibung Status Zeithorizont Wirkung Sachmittel Personalkosten
52 Wasser
Strategiekonzept 
"Wasserwirtschaftliche 
Klimafolgenanpassung" 
Erarbeitung eines Konzeptes zur langfristigen, 
klimafolgenangepassten Entwicklung auf Basis der 
nachhaltigen Nutzung von Regenwasser 
(Schwammstadtkonzept). 4 - beendet
langfristig 
(Dekade)
mittel - lokale 
Wirkung
53 Wasser Multifunktionale Flächen 
Standorte möglicher multifunktionale Flächen im öffentlichen 
Raum suchen und technische Umsetzubarkeit prüfen. 
Weiterentwicklung der Erfahrungen bei den  Eiler Plätze und 
dem Platz an der Leidenhausener Straße. 3 - läuft bereits
mittelfristig (2-5 
Jahre)
mittel - lokale 
Wirkung
54 Wasser
Planungshandbuch "Komponenten  
Blue-Green-Streets" 
Erarbeitung von Planungs- und Baustandards für 
Komponenten der Blau-grünen Infrastruktur. Ziel ist es, 
Investoren und Planern abgestimmte Module zur blau-grünen 
Gestaltung des öffentlichen Raums an die Hand zu geben, um 
Planungs- und Abstimmungsprozesse zu vereinfachen. 3 - läuft bereits
langfristig 
(Dekade)
mittel - lokale 
Wirkung
55 Wasser Forschungsprojekt "iResilience" 
Im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsvorhabens 
iResilience wurde am Beispiel eines Reallabors in Köln Deutz 
mit  Anwohnern Maßnahmen zur Anpassung an den 
Klimawandel erarbeitet. Beispielsweise wurde die 
Umgestaltung der Kasematten Straße zur örtlichen 
Klimaanpassung sowie städtebaulicher Verbesserung 
entwickelt 4 - beendet
56 Wasser
Koordination baulicher 
Maßnahmen zur 
Klimawandelanpassung
Umsetzung der Erfahrung von iResilience; Koordination bei 
der Planung u. Umsetzung multifunktionaler Flächen unter 
Beteiligung der Bevölkerung 1 - Konzeptphase sofort
mittel - lokale 
Wirkung 43.750,00 EUR
57 Wasser Forschungsprojekt "VertiKKA"
Bei VertiKKA geht es um die Entwicklung eines vertikalen und 
multifunktionalen Fassadenbegrünungselements. Durch den 
Einsatz von Fassadenbegrünungs- und Photovoltaikelementen 
in Verbindung mit der Wiederaufbereitung und Verwendung 
von Grauwasser verbessert VertiKKA die Ressourceneffizienz, 
Lebensqualität und Klimaanpassung urbaner Räume. 4 - beendet
mittelfristig (2-5 
Jahre)
gering bzw. nicht 
messbar 40.200,00 EUR
- 8 -

Maßnahmen zur integrierten Klimafolgenanpassung - Bestandskatalog
Nr. Handlungsfeld Titel der Handlung Beschreibung Status Zeithorizont Wirkung Sachmittel Personalkosten
58 Wasser Forschungsprojekt "AMAREX"
Das Verbundvorhaben AMAREX untersucht Möglichkeiten zur 
Anpassung des Regenwassermanagements durch blau-grüne 
Infrastrukturen (BGI) und Maßnahmen der 
Regenwasserbewirtschaftung (RWB) an die zunehmenden 
Extrembelastungen Starkregen, Trockenheit und Hitze. 
Zusätzlich wird der beeinträchtigte urbanen Wasserhaushalt 
als zentraler Bewertungsindikator für Wasserextreme 
überprüft. 3 - läuft bereits
mittelfristig (2-5 
Jahre)
mittel - lokale 
Wirkung 40.200,00 EUR
59 Wasser BlueCommunity Köln
Zertifizierung zur BlueCommunity (Verpflichtung zur 
Einhaltung der Prinzipien)
2 - konkrete 
Planung sofort
hoch - stadtweite 
Wirkung
60 Biotop Wiedervernässung Flehbacher Aue
Erstellung einer Machbarkeitsstudie zur Wiedervernässung 
der Flehbachaue und zur Entwicklung eines ehemaligen 
Niedermoores. (natürlicher Klimaschutz) 3 - läuft bereits
mittelfristig (2-5 
Jahre)
mittel - lokale 
Wirkung
61 Biotop
Ökologische 
Wohnumfeldverbesserung 
städtischer Wohnanlagen mit 
sozialschwacher Bevölkerung
Ökologische Aufwertung des direkten Wohnumfeldes 
(Vorgärten o.ä.); Flächensicherung und Erweitrung durch Um-
/Neugestaltung von Freiflächen durch Umstellung des 
Pflegeregimes und/oder Anreicherung der Flächen mit für 
Mensch und Tier attraktiven Pflanzen aus der heimischen 
Vegetation. Dadurch Steigerung der Resilienz des 
Wohnumfeldes und Sensibilisierung für Aspekte des 
Klimawandels. 3 - läuft bereits
langfristig 
(Dekade)
mittel - lokale 
Wirkung
62 Biotop
Resiliente Schulaußengelände 
planen und gestalten
Mehr Natur als Erlebnisbereich und Ort des praxisnahen 
Lernens und gleichzeitig als Lebensraum heimischer Tier- und 
Pflanzenarten fördern. An zwei Pilot-Schulhöfen werden 
Elemente eines naturnahen, begrünten Schulaußengeländes 
erprobt und als Blaupause  für die Planung von 
1 - Konzeptphase
mittelfristig (2-5 
Jahre)
hoch - stadtweite 
Wirkung 35.000,00 EUR
63 Gesundheit
Förderprojekt Hitzeaktionsplan für 
Menschen im Alter
Für Menschen über 65 Jahre wurden Maßnahmen zur 
Hitzeprävention erarbeitet und umgesetzt. 4 - beendet
hoch - stadtweite 
Wirkung
64 Gesundheit
Fortschreibung des Förderprojekts 
Hitzeaktionsplan für Menschen im 
Alter
Durch das 3-jährige Projekt "Hitzeaktionsplan für Menschen 
im Alter für die Stadt Köln" wurden erste Mulitplikatoren, 
Maßnahmen und Handlungsfelder identifiziert. Diese 
Startegie ist auf andere vulnerable Gruppen zu übertragen, 
Maßnahmen sind weiterzuentwickeln. 
2 - konkrete 
Planung sofort
hoch - stadtweite 
Wirkung
70.000 EUR pro 
Jahr 87.500,00 EUR
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Maßnahmen zur integrierten Klimafolgenanpassung - Bestandskatalog
Nr. Handlungsfeld Titel der Handlung Beschreibung Status Zeithorizont Wirkung Sachmittel Personalkosten
65 Gesundheit
Fortschreibung der 
Klimasimulation
Fortschreibung der Stadtklimaprojektion für das Projekt 
"Klimawandelgerechte Metropole Köln" durch den DWD für 
aktuelle und zukünftige Klimabedingungen im Stadtgebiet 3 - läuft bereits sofort
mittel - lokale 
Wirkung
66 Gesundheit
Umweltmonitoring, 
Temperaturmessung
Die Standorte der Regenschreiber (betrieben durch die StEB 
Köln) werden um Messungen zur Lufttemperatur und 
Bodentemperatur ergänzt. 3 - läuft bereits sofort
gering bzw. nicht 
messbar
67 Gesundheit Getränkeausgabe an  Mitarbeiter
An heißen Tagen werden die Mitarbeiter des Fahrdienstes an 
verschiedenen Knotenpunkten im Netz mit Mineralwasser 
versorgt. 3 - läuft bereits sofort
gering bzw. nicht 
messbar
68 Gesundheit Sommerdienstplan
In den Sommermonaten Juli und August wird der 
ununterbrochene Dienst auf der Linie 7, welche als einzige 
Linie ausschließlich oberirdisch und zumeist mit nicht 
klimatisierten Fahrzeugen verkehrt, auf eine Lenkzeit 2,5 
Stunden begrenzt. 3 - läuft bereits sofort
gering bzw. nicht 
messbar
69 Gesundheit Klimahütte Uni Köln
In Kooperation mit der Universität zu Köln wird eine 
meteorologische Messstation im Inneren Grüngürtel 
betrieben. Diese dient u.a. Forschungszwecken und liefert 
Erkenntnisse zu meteorologischen Veränderungen im Bereich 
der Innenstadt 3 - läuft bereits sofort
gering bzw. nicht 
messbar
115.736 EUR 
verteilt auf 5 
Jahre 
70 Gesundheit
Einrichten eines 
Klimawandelanpassungs-
managements (1. Klimawandel-
anpassungsmanager*in / 
2. Aquise von Fördermitteln, 
Beantragen von 
Förderprogrammen / 
3. Durchführung von 
Stadtklimagutachten, 
Stadtklimasimulationen)
1. Netzwerk Klimawandelanpassung, Maßnahmenumsetzung, 
Hitzeaktionsplan, Kommunikation und 
Sensibilisierungskampagne 
2. Inhaltliche Umsetzung und Begleitung von Projekten
3. Abwicklung von Stadtklimagutachten im Rahmen der 
Bauleitplanung / Stadtentwicklung sowie Durchführung von 
eigenen Stadtklimasimulationen
1 - Konzeptphase sofort
mittel - lokale 
Wirkung 350.000,00 EUR
71 Gesundheit
Kommunikationsstrategie 
("Branding")
Kommunikationskonzept unter Einbeziehung von social 
media; Slogan zur Wiedererkennung etc. 1 - Konzeptphase sofort
gering bzw. nicht 
messbar 50.000,00 EUR
72 Gesundheit
"Cooling Cologne" - Wasser im 
öffentlichen Raum
Beschaffung von Wasserspritzern; Spontane und lokale 
Abkühlungsmöglichkeit in Hitzeinseln; Aufstellung und Betrieb 
an heißen Tagen in der Innenstadt 1 - Konzeptphase sofort
mittel - lokale 
Wirkung 50.000,00 EUR
- 10 -

Maßnahmen zur integrierten Klimafolgenanpassung - Bestandskatalog
Nr. Handlungsfeld Titel der Handlung Beschreibung Status Zeithorizont Wirkung Sachmittel Personalkosten
73 Gesundheit
Prüfung weiterer 
Kühlungsmaßnahmen im 
Stadtgebiet
Konzeptionierung und Prüfung der techn. Machbarkeit (u.a. 
Sprühnebler, Kühlsteine, Kühlfassaden etc.) 1 - Konzeptphase
mittelfristig (2-5 
Jahre)
mittel - lokale 
Wirkung
74 Gesundheit
(Digitale) Informationsplattform 
"Hitze & Wasser"
Ziel:
-Information & Sensibilisierung
-Bildung & Handlunsempfehlungen
-weitere Hintergrundinformationen (z.B. Auswirkungen der 
Hitze auf die Wasserversorgung Karte mit den Trinkstationen, 
Abkühlungsorten etc.) 1 - Konzeptphase sofort
hoch - stadtweite 
Wirkung
75 Gesundheit Kommunale Ernährungspolitik 
Verbreitung von nachhaltigem Ernährungsverhalten durch 
Verfügbarkeit regional und / oder ökologisch erzeugter 
Lebensmittel, nachhaltigeren Landbau sowie Umweltbildung 
zur Ernährung 3 - läuft bereits
langfristig 
(Dekade)
hoch - stadtweite 
Wirkung
12.000 EUR pro 
Jahr 96.400,00 EUR
73 Gesundheit Wasserverteilaktion
Wasser wird durch die KVB an Tagen verteilt, an denen es heiß 
ist. 3 - läuft bereits sofort
gering bzw. nicht 
messbar < 50.000 EUR
77 Gesundheit
Arbeitsschutz & ASR: Begrenzung 
der AP-Temperaturen
a) betrieblich: Änderung von Arbeitsplänen; Trinkwasser-
Angebot im Einsatz
b) baulich: Raumtemperatur-Begrenzung in Ruheräumen nach 
ASR 3 - läuft bereits
langfristig 
(Dekade)
gering bzw. nicht 
messbar
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Anlage 3 Auszug aus der Sondersitzung Ausschuss Klima, Umwelt und Grün vom 13.06.2023

8609 Zeichen

Geschäftsführung  
Ausschuss Klima, Umwelt und 
Grün 
Frau Kleindienst 
Telefon:     (0221) 221-23702 
 
E-Mail:       ulrike.kleindienst@stadt-koeln.de 
Datum: 14.06.2023 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der Sondersitzung des Ausschusses 
Klima, Umwelt und Grün vom 13.06.2023  
öffentlich 
2 Allgemeine Beschlussvorlagen 
2.1 Allgemeine Beschlussvorlagen (Vorberatung) 
2.1.1 Bestandsaufnahme und Strategie zur Integrierten Klimafolgenanpas-
sung 
2352/2022 
Der Ausschuss Klima, Umwelt und Grün empfiehlt dem Rat wie Punkt V. zu beschlie-
ßen: 
 
Die FDP-Fraktion, Frau Hoyer (Vertretung – Herrn Dr. Albach) beantragt punktweise 
Abstimmung. 
I. Beschluss:  
 
Entsprechend dem Ratsauftrag AN/2624/2021 legt die Verwaltung eine Bestandsauf-
nahme von Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung vor und entwickelt eine Strategie, 
um die Querschnittsaufgabe Klimawandelanpassung in der Verwaltung für die Folge-
jahre zu verorten.  
 
1. Der Rat genehmigt die Entwurfsplanung und die Kostenberechnung für die in der 
Anlage 1 dargestellten Sofortmaßnahmen mit Gesamtaufwendungen i.H.v. 
287.450 € (brutto) p.a.. 
 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig zugestimmt.  
 
2. Zudem beauftragt der Rat die Verwaltung alle erforderlichen Maßnahmen zur Ein-
richtung einer Koordinationsstelle „KlimawandelAnpassungsManagement (KAM)“ 
mit Gesamtaufwendungen i.H.v. 300.900 € (brutto) p.a. umzusetzen und die hierfür 
erforderlichen Mehrstellen im Rahmen des regulären Stellenplanverfahrens zu rea-
lisieren.

Die Gesamtaufwendungen der Maßnahmen unter Punkt 1 und 2 betragen auf Ba-
sis der vorliegenden Kostenberechnung 588.350 € brutto p.a. Diese sind in Anlage 
1 dargestellt.  
 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig zugestimmt. 
 
3. Zur Finanzierung der vorgenannten Gesamtaufwendungen i.H.v. 588.350 € brutto 
stehen u.a. im Teilergebnisplan des Umwelt- und Verbraucherschutzamtes in der 
Produktgruppe 1401, Umweltordnung, -vorsorge in der Teilplanzeile 13, Aufwen-
dungen für Sach- und Dienstleistungen, Finanzmittel i.H.v. 413.350 € (brutto) zur 
Verfügung. Die restliche Finanzierung von 175.000 € brutto stellt das Dezernat für 
Klima, Umwelt, Grün und Liegenschaften im Rahmen des Stellenplanverfahrens 
sicher.  
 
Ab dem Haushaltsjahr 2025 wird das Dezernat für Klima, Umwelt, Grün und Lie-
genschaften im Rahmen des Haushaltsplanaufstellungsprozesses 2025 ff. inner-
halb des dann zugewiesenen Budgets die erforderlichen Mittel, gegebenenfalls 
durch Umschichtungen, vorsehen.  
 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig zugestimmt. 
 
4. Der Rat beschließt zur Umsetzung des „Masterplans Stadtgrün“ in den Haushalts-
jahren 2023 und 2024 überplanmäßige zahlungswirksame Mehraufwendungen ge-
mäß § 83 GO NRW in Höhe von jeweils 93.400 € brutto im Teilergebnisplan des 
Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen in der Produktgruppe 1301, Öffentli-
ches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanlagen, in der Teilplanzeile 11, 
Personalaufwendungen (80.600 € brutto) und der Teilplanzeile 13, Aufwendungen 
für Sach- und Dienstleistungen (12.800 € brutto), zur Verfügung zu stellen. Die De-
ckung erfolgt in entsprechender Höhe durch zahlungswirksame Wenigeraufwen-
dungen im Teilergebnisplan des Umwelt- und Verbraucherschutzamtes in der Pro-
duktgruppe 1401, Umweltordnung, -vorsorge, in der Teilplanzeile 13, Aufwendun-
gen für Sach- und Dienstleistungen. Die Deckungsmittel sind in den ausgewiese-
nen Gesamtaufwendungen enthalten. 
 
Abstimmungsergebnis: 
Mehrheitlich – gegen die Stimmen der Fraktionen SPD und FDP - zugestimmt. 
 
5. Zudem beschließt der Rat, dass über die Umsetzung der Maßnahmen aus dem als 
Anlage 2 beigefügten Bestandskatalog jährlich zu berichten ist. 
 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig zugestimmt. 
II. Änderungsantrag der Fraktion Die Linke. zu TOP Ö 4.1.5 betr.: "Be-
standsaufnahme und Strategie zur Integrierten Klimafolgenanpas-
sung" (2352/2022 zu TOP 2.1.1 - SoSi AKUG 13.06.2023) 
          AN/1133/2023 
Die Fraktion Die Linke. hat die Angelegenheit zurückgezogen.

III. Änderungsantrag der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, CDU und 
Volt zu TOP 2.1.1 betr.: " Bestandsaufnahme und Strategie zur Inte-
grierten Klimafolgenanpassung" (2352/2022)  
          AN/1228/2023 
Beschluss:  
 
Der Beschlusstext wird wie folgt ergänzt:  
 
6. Im Bestandskatalog - Maßnahmen zur integrierten Klimafolgenanpassung – sind 
folgende Maßnahmen zur Verschattung mit aufzunehmen:  
 
Handlungsfeld: Gesundheit 
Titel der Handlung: Verschattung von öffentlichen Flächen 
Beschreibung: Im Rahmen eines Versuchs sind kurzfristig ein Kinderspiel-
platz und eine öffentliche Platzfläche durch geeignete Ver-
schattung zu kühlen. 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig zugestimmt. 
IV. Mündlicher Änderungsantrag der Fraktionen Die Fraktion zu TOP 
2.1.1 betr.: " Bestandsaufnahme und Strategie zur Integrierten Kli-
mafolgenanpassung" (2352/2 022)  
 
Beschluss:  
 
Der Beschlusstext wird wie folgt ergänzt:  
 
7. Im Bestandskatalog - Maßnahmen zur integrierten Klimafolgenanpassung – sind 
folgende Maßnahmen zur Entsiegelung mit aufzunehmen:  
 
- Kontrolle des Begrünungsgebots privater Gärten gemäß Bauordnung NRW 
- Rückbau versiegelter Gartenflächen (sogenannter Schottergärten) 
 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig abgelehnt. 
 
V. Geänderter Beschluss gem. Änderungsantrag der Fraktionen Bündnis 
90/Die Grünen, CDU und Volt (AN1228/2023) (fett/kursiv):  
 
Entsprechend dem Ratsauftrag AN/2624/2021 legt die Verwaltung eine Bestandsauf-
nahme von Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung vor und entwickelt eine Strategie, 
um die Querschnittsaufgabe Klimawandelanpassung in der Verwaltung für die Folge-
jahre zu verorten.  
 
1. Der Rat genehmigt die Entwurfsplanung und die Kostenberechnung für die in der 
Anlage 1 dargestellten Sofortmaßnahmen mit Gesamtaufwendungen i.H.v. 
287.450 € (brutto) p.a..  
 
2. Zudem beauftragt der Rat die Verwaltung alle erforderlichen Maßnahmen zur Ein-
richtung einer Koordinationsstelle „KlimawandelAnpassungsManagement (KAM)“ 
mit Gesamtaufwendungen i.H.v. 300.900 € (brutto) p.a. umzusetzen und die hierfür 
erforderlichen Mehrstellen im Rahmen des regulären Stellenplanverfahrens zu rea-
lisieren.

Die Gesamtaufwendungen der Maßnahmen unter Punkt 1 und 2 betragen auf Ba-
sis der vorliegenden Kostenberechnung 588.350 € brutto p.a. Diese sind in Anlage 
1 dargestellt.  
 
3. Zur Finanzierung der vorgenannten Gesamtaufwendungen i.H.v. 588.350 € brutto 
stehen u.a. im Teilergebnisplan des Umwelt- und Verbraucherschutzamtes in der 
Produktgruppe 1401, Umweltordnung, -vorsorge in der Teilplanzeile 13, Aufwen-
dungen für Sach- und Dienstleistungen, Finanzmittel i.H.v. 413.350 € (brutto) zur 
Verfügung. Die restliche Finanzierung von 175.000 € brutto stellt das Dezernat für 
Klima, Umwelt, Grün und Liegenschaften im Rahmen des Stellenplanverfahrens 
sicher.  
 
Ab dem Haushaltsjahr 2025 wird das Dezernat für Klima, Umwelt, Grün und Lie-
genschaften im Rahmen des Haushaltsplanaufstellungsprozesses 2025 ff. inner-
halb des dann zugewiesenen Budgets die erforderlichen Mittel, gegebenenfalls 
durch Umschichtungen, vorsehen.  
 
4. Der Rat beschließt zur Umsetzung des „Masterplans Stadtgrün“ in den Haushalts-
jahren 2023 und 2024 überplanmäßige zahlungswirksame Mehraufwendungen ge-
mäß § 83 GO NRW in Höhe von jeweils 93.400 € brutto im Teilergebnisplan des 
Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen in der Produktgruppe 1301, Öffentli-
ches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanlagen, in der Teilplanzeile 11, 
Personalaufwendungen (80.600 € brutto) und der Teilplanzeile 13, Aufwendungen 
für Sach- und Dienstleistungen (12.800 € brutto), zur Verfügung zu stellen. Die De-
ckung erfolgt in entsprechender Höhe durch zahlungswirksame Wenigeraufwen-
dungen im Teilergebnisplan des Umwelt- und Verbraucherschutzamtes in der Pro-
duktgruppe 1401, Umweltordnung, -vorsorge, in der Teilplanzeile 13, Aufwendun-
gen für Sach- und Dienstleistungen. Die Deckungsmittel sind in den ausgewiese-
nen Gesamtaufwendungen enthalten.  
 
5. Zudem beschließt der Rat, dass über die Umsetzung der Maßnahmen aus dem als 
Anlage 2 beigefügten Bestandskatalog jährlich zu berichten ist.  
 
6. Im Bestandskatalog - Maßnahmen zur integrierten Klimafolgenanpassung – 
sind folgende Maßnahmen zur Verschattung mit aufzunehmen:  
 
Handlungsfeld:  Gesundheit 
Titel der Handlung: Verschattung von öffentlichen Flächen 
Beschreibung: Im Rahmen eines Versuchs sind kurzfristig ein 
Kinderspielplatz und eine öffentliche Platzfläche 
durch geeignete Verschattung zu kühlen. 
 
Abstimmungsergebnis: 
Mehrheitlich – gegen die Stimme der FDP-Fraktion – zugestimmt.

Beratungsverlauf (3)

12.06.2023 Finanzausschuss
TOP 10.19 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
13.06.2023 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 2.1.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: mit Änderungen empfohlen

Zur Sitzung
15.06.2023 Rat
TOP 10.36 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (5)

  • Leidenhausener Straße
  • Severinskirchplatz
  • Rudolfplatz
  • Hermeskeiler Platz
  • Weinsbergstraße

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Details

Aktenzeichen
2352/2022
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
15.05.2023
Erstellt
26.07.2022 11:28