2599/2019
Sanierung des Lehrschwimmbeckens in der GGS Hohe Straße - zu AN/1056/2019, Anfrage der SPD-Fraktion vom 24.07.2019 zur Sitzung des Sportausschusses am 12.09.2019 und des Betriebsausschusses der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln am 16.09.2019
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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 05.09.2019 2599/2019 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Schule und Weiterbildung 09.09.2019 Bezirksvertretung 7 (Porz) 10.09.2019 Sportausschuss 12.09.2019 Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 16.09.2019 Sanierung des Lehrschwimmbeckens in der GGS Hohe Straße - zu AN/1056/2019, Anfrage der SPD-Fraktion vom 24.07.2019 zur Sitzung des Sportausschusses am 12.09.2019 und des Betriebsausschusses der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln am 16.09.2019 Text der Anfrage: Das Lehrschwimmbecken an der Grundschule Hohe Straße in Porz- Ensen ist seit mehreren Mona- ten geschlossen. Sowohl die Eltern von Kindern, die dort bislang Schwimmunterricht erhalten haben, als auch die ortsansässigen Vereine vermissen dieses Sportangebot sehr. Besonders für Familien mit Kindern und für Senioren, die unter Bewegungseinschränkungen leiden, sind gut erreichbare Sport- angebote von großer Bedeutung. Nachdem bereits die Sporthalle im Schulgebäude Berliner Straße langfristig dem Vereinssport entzogen wurde, geht hiermit eine weitere wichtige Übungsstätte für die- se Alternsgruppen verloren. Die SPD-Fraktion bittet daher um Beantwortung der folgenden Fragen: 1. Welche Anstrengungen unternimmt die Verwaltung, um die Sanierung des Lehrschwimmbe- ckens zügig voranzutreiben? 2. Wann ist mit einer Beseitigung der festgestellten Schäden zu rechnen? 3. Welche Auswirkungen hat die Schließung des Lehrschwimmbeckens auf die Umsetzung des Programms „Sicher schwimmen“ und welche Alternativen stehen den Kindern der ansässigen Schule(n) für einen zuverlässigen Schwimmunterricht zur Verfügung? 4. Welche Alternativen werden den ortsansässigen Sportvereinen für ihre Bewegungsangebote in den unterrichtsfreien Zeiten zur Verfügung gestellt? 5. Welche Anstrengungen unternimmt die Verwaltung, um einschlägige Förderprogramme des Landes NRW oder des Bundes für die Sanierung ihrer Lehrschwimmbecken nutzbar zu ma- chen? 2 Antwort der Verwaltung: Zu 1.) Es ist ein Ingenieurbüro (Statik) beauftragt worden, um die Schäden zu begutachten, zu bewerten und ein Sanierungskonzept zu erstellen. Ein schriftlicher Bericht liegt noch nicht vor. Die letzten Bohrungen haben stattgefunden. Da keinerlei Pläne zum Schwimmbad existieren, ist eine Analyse schwierig. Nach einem ersten mündlichen Austausch ist die Statik des Hauses selber nicht angegrif- fen, so dass die Turnhalle nicht in Mitleidenschaft gezogen ist. Der Schaden ist voraussichtlich auf die Statik des Beckens selber begrenzt. Für eine Betonsanierung im Inneren müssen alle Rohrleitungen der Heizung und Lüftung demontiert und damit die gesamten technischen Anlagen saniert werden. Zu 2.) Wenn das Ausmaß der Schäden bekannt ist, kann weiter geplant werden, ob eine Sanierung stattfin- den kann oder ein Abriss mit anschließendem Neubau umgesetzt wird. Grundsätzlich stehen die Nebengebäude der Hohe Straße 77-79 inklusive Turnhalle und Schwimmbad in der Prioritätenliste Schulen unter Generalinstandsetzungsstufe 2 (GI2). In der Stufe wird eine Instandsetzung erst nach fünf bis zehn Jahren realisiert werden können. Zu 3.) Das Schulschwimmbad Hohe Straße wurde bis zur Schließung von sieben Schulen, davon vier Grundschulen, zwei Förderschulen und einem Gymnasium genutzt. Diese Schulen hatten jedoch in der Vergangenheit neben den Nutzungszeiten in der Hohe Straße ergänzend bereits Schwimmzeiten in Bädern der KölnBäder GmbH. Mit der Schließung des Schulschwimmbads Hohe Straße im März 2019 sind die Zeiten hier zunächst ersatzlos weggefallen, da es keine freien Kapazitäten bei den übrigen Schwimmzeiten für Schulen gab. Ab dem Schuljahr 2019/2020 können in Absprache mit den Schulen im Rahmen der jährlichen Bedarfsplanung Wasserflächen in anderen Schwimmbädern der KölnBäder GmbH sowie Schulbädern der Stadt Köln zur Verfügung gestellt werden, teilweise indem die Nutzungszeiten anderer Schulen etwas reduziert wurden. Eine vollumfängliche Kompensation im Stundenumfang des Bades Hohe Straße kann jedoch nicht angeboten werden, sodass der Schwimmunterricht nicht mehr im bisherigen Umfang durchgeführt werden kann. Die Maßnahme „Sicher schwimmen!“ kann grundsätzlich im Rahmen der zur Verfügung stehenden Zeiten in den anderen Bädern fortgeführt werden. Zu 4.) Ausweichangebote in kleinem Umfang bietet das Lehrschwimmbecken (LSB) in der Konrad- Adenauer-Straße an, die die beiden Vereine TC Poll und TV Ensen-Westhoven auch gerne wahrge- nommen haben. Betroffen sind rund zweiundzwanzig Gruppen, von denen drei zur Konrad-Adenauer- Straße wechseln konnten. Betroffene Sportvereine sind DJK Frankonia, TV Ensen-Westhoven, Turnclub Köln-Poll und das Bildungswerk. Das LSB Konrad-Adenauer-Straße ist nun zu hundert Prozent ausgelastet. Weitere Alternativen gibt es im Bezirk nicht. Da die genannten Sportvereine nicht dem Fachverband „Ortsver- band Kölner Schwimmvereine“ angehören, müssen die Schwimmzeiten in den Bädern verbandsun- abhängig eingekauft werden. Die Verwaltung prüft derzeit, ob es freie Kapazitäten in weiteren Bädern gibt. Zu 5.) Nach Rücksprache mit der Bauabteilung der KölnBäder GmbH gibt es speziell für Becken aus bauli- cher Sicht keine Fördermittel. Es können höchstens bei energetischen Maßnahmen Fördermittel für Lüftung, Beleuchtung und Ähnliches beantragt werden. Gez. Greitemann
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
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Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2599/2019
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
- Datum
- 05.09.2019
- Erstellt
- 26.07.2019 11:21