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2906/2022

Angebote und Projekte des Interkulturellen Dienstes der Stadt Köln

Mitteilung Ausschuss 08.09.2022

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Mitteilung Ausschuss

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Mitteilung Ausschuss

8123 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
OB/16/162 
 
Vorlagen-Nummer 
 2906/2022 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Integrationsrat 20.09.2022 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 26.09.2022 
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 27.09.2022 
Jugendhilfeausschuss 30.09.2022 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 17.10.2022 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 20.10.2022 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 24.10.2022 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 27.10.2022 
Bezirksvertretung 5 (Nippes) 03.11.2022 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 03.11.2022 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 07.11.2022 
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 07.11.2022 
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 07.11.2022 
 
Angebote und Projekte des Interkulturellen Dienstes der Stadt Köln 
Der Rat der Stadt Köln beauftragte am 16.12.2014 die Verwaltung, für Kinder und Jugendli-
che aus geflüchteten Familien im Bereich der vorschulischen Bildung die bestehenden Struk-
turen des interkulturellen Dienstes (IKD) zu nutzen und entsprechende Angebote zu schaffen 
(DS Nr. AN/1784/2014) 
 
Ursprünglich war der IKD ein Spezialdienst des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD) in den 
Bezirksjugendämtern und wurde mit Gründung des Amtes für Integration und Vielfalt als ei-
genes Sachgebiet in die Strukturen des Kommunalen Integrationszentrums (KI) übernom-
men.  
 
Verortet ist der IKD weiterhin in allen 9 Kölner Stadtbezirken in den jeweiligen Bürgerämtern, 
und z.T. mit eigenen Außenstellen als Anlaufstelle für niederschwellige Angebote und Ver-
netzungsstrukturen.

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Die Arbeit des IKD beruht auf der engen Zusammenarbeit insbesondere mit den bezirklichen 
Strukturen und Akteur*innen wie z.B. soziale Träger, Kirchen- und andere religiöse Gemein-
den, Nachbarschaftsverbünde, Stadtteilkonferenzen und nicht zuletzt der Sozialraumkoordi-
nation und de Akteur*innen im Rahmen der so genannten Mindeststandards. 
 
Ziel der Implementierung des IKD in das KI ist die Bündelung von Ressourcen bezirklicher 
Integrationsarbeit und strategischer Zielsetzungen, um Menschen mit internationaler Famili-
engeschichte, Eingewanderten und Geflüchteten einen diskriminierungsfreien und gleichbe-
rechtigten Zugang zur allen relevanten Bereichen der Gesellschaft zu ermöglichen 
 
Die sich hieraus ergebene Aufgabenstellung für den IKD umfasst 
 Umfangreiche Kenntnisse über vorhandene Angebotsstrukturen des Regelsystems 
sowie zielgruppenorientierte Angebote der freien Träger, der Interkulturellen Zentren, 
Willkommensinitiativen und sonstiger Akteure im Bezirk sowie gesamtstädtisch 
 Beratung für die o.g. Zielgruppen als Brücke und Wegweiser zur Vermittlung in allge-
meine und spezialisierte Angebote des Regelsystems 
 Aktive Beteiligung an allen relevanten bezirklichen Netzwerken sowie bei aktuellen 
Bedarfen Initiierung und Leitung fachspezifischer, interdisziplinärer Vernetzungsstruk-
turen.  
 Multiplikator*in und Ansprechpartner*in für bezirkliche Anfragen, Beratung und ggf. 
Weiterleitung an Fachdienststellen, Informations-Transfer und Aufgreifen aktueller in-
tegrationsrelevanter Themen und Fragestellungen zwischen KI und den bezirklichen 
Netzwerken 
 Offene Handlungsfelder, Bedarfe oder grundsätzliche strukturell angelegte  Integrati-
onsbarrieren in der Angebotsstruktur aufzugreifen als Grundlage zur Entwicklung und 
Steuerung fachpolitischer Veränderungsprozesse 
 
Bezirkliche IKD-Projekte und Angebote 
 
Bedarfsorientiert initiiert, koordiniert und steuert der IKD in den neun Stadtbezirken Unter-
stützungsangebote, Informationsveranstaltungen und Projekte in enger Kooperation mit den 
bezirklichen Netzwerken.  
 
Zur Umsetzung stehen dem IKD pro Bezirk rd. 50.000 € p.a. zur Verfügung. Aktuell werden 
hierüber fast 100 Projekte und Angebote finanziert, welche in Kooperation mit freien Träger 
durchgeführt werden. 
 
Inhaltliche Schwerpunkte hierbei sind: 
 
 Informationsvermittlung zu Angeboten der Regelversorgung im Bereich Kita, Schule, 
Aus- und Weiterbildung, Arbeit, Freizeit, Bildung, Gesundheit , Umgang mit digitalen 
Medien etc. 
 Integrationsfördernde Bildungs- und Freizeitangebote zur Erweiterung persönlicher, 
sozialer und interkultureller Kompetenzen 
 Sprachförderangebote sowie Alphabetisierung für Geflüchtete und Zugewanderte, die 
keinen Zugang zu Integrationskursen haben

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 Stärkung von Eltern durch niederschwellige Mütter– oder Elterngesprächskreise, Vä-
tergruppen, Familiencafés o.ä. zur Bewältigung  alltagsrelevanter Themen und sozia-
len Orientierung im Stadtteil 
 Einsatz von Stadtteilmüttern, Integrationslotsen, Sprach- und Kulturmittlern, Dolmet-
schern zur Verständigung, Vermittlung und Begleitung in entsprechende Regelange-
bote 
 Gesundheitsvorsorge in Kooperation mit den Netzwerken Frühe Hilfen 
 Vorschulförderung für geflüchtete oder neuzugewanderte Kinder, interkulturelle Spiel-
gruppen, pädagogische Gruppenarbeit, Vorbereitung auf Kita und Schulbesuch, etc. 
 Schulbegleitende Hilfen für Kinder, dort wo Regelangebote nicht greifen oder nicht 
ausreichend vorhanden sind 
 Freizeit– und kulturpädagogische Angebote zur Stärkung des Selbstbewusstseins und 
Empowerments 
Die Angebote finden statt in Unterkünften für Geflüchtete, bezirklichen Einrichtungen wie 
Kitas, Schulen, freien Trägern oder, wenn vorhanden, in den IKD Außenstellen. 
Darüber hinaus initiiert und steuert der IKD folgende Angebote: 
 Übergänge gestalten 
Begleitung und Beratung von Geflüchteten zur Orientierung im Stadtgebiet / Sozialraum 
 
Geflüchtete Familien, die aus Gemeinschafts- oder Notunterkünften in regulären Wohn-
raum verziehen, benötigen häufig Unterstützung, um sich im neuen Stadtbezirk zu orien-
tieren und die vorhandenen Angebote und Hilfesysteme kennenzulernen. 
Zielgruppen sind vor allem Familien mit besonderem Unterstützungsbedarf, zu familiären, 
pädagogischen, gesundheitlichen und sozialen Fragestellungen. 
Im Rahmen zur Verfügung stehender Mittel können geflüchtete Familien bei Bedarf nied-
rigschwellige Unterstützung im Rahmen von Begleitung durch Integrationslots*innen er-
halten, mit dem Ziel der Anbindung an Regelangebote und der Orientierung im Stadtge-
biet/ Sozialraum. 
Durch den in den Geflüchtetenunterkünften tätigen Sozialen Dienst des Amtes für Woh-
nungswesen, dem Auszugsmanagement (in der Regel nach 3 Monaten der Unterstüt-
zung) oder den Trägern der Geflüchtetenunterkünften werden die Familien auf das Ange-
bot aufmerksam gemacht und erhalten einen Flyer mit den Ansprechpartner*inne der In-
terkulturellen Dienste in den Bezirken. 
 Projekt Bildungslots*innen   
Im Rahmen des vom Land geförderten gesamtstädtischen Programms „Kinderstark“ – 
Kommunale Präventionsketten, wurde in 2020 das aufsuchende Projekt der Bildungs-
lots*innen entwickelt. Zielgruppe sind geflüchtete Kinder aus den Unterkünften, die

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Corona bedingt keinen oder einen erschwerten Zugang zu digitalen Medien haben und 
hierdurch erschwert am digitalen Unterricht teilnehmen können.  
In enger Kooperation mit den Schulen soll hier der gleichberechtigte Zugang zu Bildung 
erleichtert werden. Im jeweiligen Bezirk wurden in den bezirklichen Netzwerken entspre-
chende Bedarfe eruiert und passende freie Träger der Jugendhilfe für die Durchführung 
des Projektes eingesetzt.  
Die Träger wurden mit mobiler Technik ausgestattet und setzen auf Honorarbasis Bil-
dungslots*innen ein, die aufsuchend eine Brücke herstellen zwischen den Eltern und Kin-
dern in der Unterkunft und der jeweiligen Schule. Durch gezielte Förderung der Kinder in 
Bezug auf die Einführung in die digitale Technik liegt der Fokus auf Nachholen von Unter-
richtsinhalten, Begleitung von Hausaufgaben sowie der sozialen und emotionalen Stabili-
sierung der Kinder infolge der Pandemie. Ergänzend wurden vermehrt Eltern einbezogen 
mit Angeboten zur Stärkung der Medienkompetenz. 
Alle bezirklichen Angebote sind auf folgender Homepage einsehbar: 
https://www.ki-koeln.de/aufgaben/ikd/familienbegleitende-integrationsangebote/ 
Kontaktliste der IKDs  
https://www.ki-koeln.de/aufgaben/ikd/beratung-und-begleitung/kontakt-und-sprechstunden/

Beratungsverlauf (13)

20.09.2022 Integrationsrat
TOP 5.12 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
26.09.2022 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 8.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
27.09.2022 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 10.2.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
17.10.2022 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 10.2.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
20.10.2022 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 10.2.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
24.10.2022 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 4.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
25.10.2022 Jugendhilfeausschuss
TOP 8.5.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
27.10.2022 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 9.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
03.11.2022 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 10.2.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
03.11.2022 Bezirksvertretung 5 (Nippes)
TOP 10.2.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
07.11.2022 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 11.5.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
07.11.2022 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)
TOP 12.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
07.11.2022 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 10.2.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2906/2022
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
08.09.2022
Erstellt
01.09.2022 19:21