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AN/0169/2025

ÄA zur Vorlage 1398/2024 Bürgereingabe gem. § 24 GO, Verkehrssituation am Ottoplatz in Deutz (Az.: 26/24 B), gem. Änderungsantrag B90/Die Grünen, SPD, CDU, Die Linke, FDP, KlimaFreunde und Die Partei

Gem. Änderungsantrag BV1 (Grüne) 30.01.2025

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 1 (Innenstadt), Sitzung am 30.01.2025

Gem. Änderungsantrag (Grüne BV1)

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Gem. Änderungsantrag (Grüne BV1)

3889 Zeichen

B90/Grüne  
SPD 
CDU 
Die Linke 
FDP 
Klima Freunde 
Die Partei 
Herrn Bezirksbürgermeister 
Andreas Hupke 
Herrn Bürgeramtsleiter 
Dr. Ulrich Höver 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
Eingang beim Bezirksbürgermeister:  
AN/0169/2025 
Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 30.01.2025 
 
ÄA zur Vorlage 1398/2024 Verkehrssituation am Ottoplatz in Deutz (Az.: 26/24 B) 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
sehr geehrte Herren, 
 
wir bitten Sie, folgenden Änderungsantrag zur Vorlage 1398/2024 „Verkehrssituation am Ot-
toplatz in Deutz“ in die Tagesordnung der Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt aufzu-
nehmen.  
 
Die Bezirksvertretung beschließt: 
Die o.a. Verwaltungsvorlage wird wie folgt ersetzt: 
1. Die Bezirksvertretung dankt den Petenten für ihre Eingabe. 
2. Die Verwaltung wird beauftragt, durch das Aufstellen von Pollern oder ähnliche geeig-
nete Maßnahmen, die Zufahrt zum Ottoplatz auf eine Breite von ca. acht Metern zu 
verschmälern. Die Verbotsschilder, die die Zufahrt regeln und die sich zurzeit noch an 
den äußersten Rändern der sehr breiten Einfahrt befinden, werden nach innen ver-
setzt, dorthin, wo sich künftig die verschmälerte Zufahrt zum Platz befindet. Dies ist 
so umzusetzen, dass der Taxistand wie bisher unbeeinträchtigt betrieben werden 
kann. 
3. Der taktile Leitstreifen, der sich unmittelbar vor dem Bahnhofsgebäude befindet, wird 
so umgestaltet, dass er farblich einen hohen Kontrast zur umgebenden Pflasterung 
erhält.

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4. Auf der Höhe des Taxistandes wird eine Zone von ca. einem Meter parallel zum takti-
len Leitstreifen, der Richtung U-Bahn führt, abgepollert. Dies soll sicherstellen, dass 
auch eine geöffnete Fahrzeugtür keinesfalls in den Leitstreifen hineinragt. Auch soll 
ein Beparken des Leitstreifens selbst verhindert werden. 
 
Begründung: 
Die Bezirksvertretung teilt die Einschätzung der Petenten, dass die Verkehrssituation auf 
dem Ottoplatz sehr unbefriedigend ist. Dies hängt ursächlich damit zusammen, dass das 
Einfahrtverbot für den MIV (Ausnahmen gelten für Taxis, Lieferverkehr, DB-Fahrzeuge und 
das Erreichen der Behinderten-Parkplätze) weitestgehend ignoriert wird. Im Ergebnis fahren 
im Minutentakt verbotswidrig Fahrzeuge über den Ottoplatz. Die Verwaltung weist zwar da-
rauf hin, dass die Beschilderung vor Ort eindeutig sei und verweist auf die Zuständigkeit der 
Polizei für die Ahndung von Verstößen, Tatsache ist jedoch, dass die Fachverwaltung die 
Schilder an Stellen aufgestellt hat, wo sie faktisch nicht wahrgenommen werden. Dies ist 
wahrnehmungspsychologisch leicht erklärbar durch das Prinzip der selektiven Aufmerksam-
keit. Diesem Phänomen wird nun entgegengewirkt, indem die Verbotsschilder in das Ge-
sichtsfeld der Autofahrenden gerückt werden. 
Der taktile Leitstreifen vor dem Bahnhofsgebäude ist farblich in Anthrazit gestaltet und hebt 
sich dadurch farblich nicht vom umgebenden Pflaster ab. Dies führt dazu, dass er von stark 
sehbehinderten Zufußgehenden nicht wahrgenommen wird. Gestalterische Aspekte haben 
hier klar in den Hintergrund zu treten, es gilt der bewährte Design-Grundsatz „form follows 
function“ – der Leistreifen muss seinen ursprünglichen Zweck erfüllen, nicht in erster Linie 
hübsch aussehen. 
Durch das häufige Beparken des zur U-Bahn führenden Leitstreifens bzw. durch geöffnete 
Fahrzeugtüren, die in den Leitstreifen hineinragen, entstehen Gefahren für sehbehinderte 
Zufußgehende, die diesen nutzen. Dem wird nun dadurch begegnet, dass eine Abpollerung 
dies künftig verhindert. Bezüglich evtl. gestalterischer Bedenken wird auf den vorigen Absatz 
verwiesen. 
 
Julie Cazier  Günter Leitner  Tim Cremer  Michael Scheffer  
GRÜNE  CDU   SPD   Die Linke 
 
Christian Nüsser  Dr. Verena Holzer-Henke Sabine Kader 
FDP   Klimafreunde   Die Partei

Beratungsverlauf (1)

30.01.2025 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0169/2025
Typ
Gem. Änderungsantrag BV1 (Grüne)
Datum
30.01.2025
Erstellt
30.01.2025 11:50