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V/0535/2016

Spielflächenversorgung im Stadtbezirk Münster-Mitte, Bestand und Zelkonzept

Vorlagen 28.06.2016

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung Münster-Mitte, Sitzung am 04.10.2016, TOP 4.3

Beschlussvorlage

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Ansehen

Stadtteilbezogene Versorgung

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Ansehen

Beschlussvorlage

8559 Zeichen

V/0535/2016 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Spielflächenversorgung im Stadtbezirk Münster-Mitte, Bestand und Zielkonzept 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
04.10.2016 Bezirksvertretung Münster-Mitte Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Das Konzept zur Spielflächenversorgung im Stadtbezirk Münster-Mitte wird zur Kenntnis ge-
nommen. 
 
2. Die Verwaltung wird beauftragt, das Konzept weiter zu konkretisieren und hierfür die Finan-
zierung aufzubauen.  
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Keine  
 
 
 
Begründung: 
 
Anlass 
 
Die Vorlage V/0538/2016 mit der B eantwortung des Antrags der CDU -Fraktion „Auf dem Weg zur 
familienfreundlichen Stadt Deutschlands, für einen Abenteuerspielplatz in Münster“, wurde zum A n-
lass genommen, die Spielflächenversorgung im Stadtbezirk Münster -Mitte zu analysieren. Gerade im 
Hinblick auf das Baulandprogramm und den Nachverdichtungen bzw. spontanen Bautäti gkeiten im 
Innenbereich, erscheint es notwendig, auf das historische Flächendefizit hinzuweisen. Verbunden 
durch die weitere Bautätigkeit steigen die Einwohnerzahlen, somit sind we itere Au sweisungen von 
Spielmöglichkeiten notwendig, um familienfreundliches Wohnen in der Innenstadt sicherzustellen . 
Aufgrund dieser baulichen Entwicklung werden weitere Freiflächen entzogen, Flächen für Spielplatz 
Ausweisungen werden dadurch immer schwieriger zu entwickeln.  
Durch die Aufgabe der öffentlichen Spielfläche Wilmergasse sowie die deutliche Reduzierung des 
Spielplatzes an der Gesamtschule Mitte, hat sich die Spielflächenversorgung in der Innenstadt weiter 
verringert. 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0535/2016 
Auskunft erteilt: 
Frau Oldenbüttel 
Ruf: 
492-6721 
E-Mail: 
Oldenbuettel@stadt-muenster.de  
Datum: 
18.08.2016 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0535/2016 
 
Bereits im Jahr 1999 ist  ein Untersuchungsbericht „Spielen in der Altstadt“ vom Amt für Grünfl ächen, 
Umwelt und Nachhaltigkeit erstellt worden, um das überdurchschnittliche Spielflächendefizit in der 
Altstadt zu reduzieren und eine ausreichend große Spielplatzfläche für alle Alte rsklassen anzubieten. 
Hieraus entstanden die Spielplätze Mühlenstraße in 2005 und Engelenschanze im Jahr 2003. 
Dadurch ist das Spielflächendefizit aber nur bedingt reduziert worden. 
 
Vor diesem Hintergrund hat das Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltig keit nunmehr erneut ein 
Konzept erarbeitet, in dem für die einzelnen Stadtteile die Versorgung, die bestehenden und prognos-
tizierten Bevölkerungszahlen, die bauliche Entwicklung und Ideen für den Stadtteil aufgeführt werden. 
Das Konzept ist mit dem Amt für  Immobilienmanagement, dem Amt für Schule und We iterbildung, 
dem Amt für Kinder, Jugendliche und Familien, dem Stadtplanungsamt und dem Tiefbauamt abg e-
stimmt worden.   
 
Mit dieser Vorlage soll der Politik eine Zusammenfassung des Konzeptes, einschließlich Ideen und 
Vorschläge vorgestellt werden. 
 
Allgemein 
 
Um die Rechte und Interessen der Kinder zu berücksichtigen, gibt es zahlreiche Fach - und Rechts-
grundlagen: 
 UN-Kinderrechtskonvention, Artikel 1,12-14 
 Agenda 21, Teil III, Kapitel 25 
 Kinder- und Jugendhilfegesetz, §§1, 8, 11 + 80 
 Baugesetzbuch §§ 1, 3 + 4 
 Ländergesetze, Gemeindeverordnungen und örtliches Baurecht 
 „Richtlinie für die Schaffung von Erholungs-, Spiel- und Sportanlagen“ der Deutschen Olympi-
schen Gesellschaft 
 Norm DIN 18034 „Spielplätze und Freiräume zum Spielen – Anforderungen für die Planung 
und den Betrieb“ 
 
In der vom Rat beschlossenen Grünordnung Münster ist die Bedeutung des Spielens für die Entwick-
lung der Kinder und für die Sozialisation umfangreich im Spielflächenleitplan dargelegt: 
Spielplätze : 1,65 m² / Einwohner bei einer Bruttoeinwohnerdichte unter 80 E/ha 
 2,25 m² / Einwohner bei einer Bruttoeinwohnerdichte von 80 E/ha und mehr 
Bei neuen baulichen Entwicklungen wird vom Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit für die 
geplanten Wohneinheiten auf dieser Grundlage der rechnerische Ansatz für den Spielplat znachweis 
dargestellt, so dass dieser in der städtebaulichen Planung berücksichtigt werden kann. 
Nach der BauO NRW § 9 (2) darf ein Gebäude mit Wohnungen nur errichtet werden, w enn ausrei-
chende Spielfläche für Kleinkinder auf dem Grundstück bereitgestellt wird. Dieser private Spielplat z-
nachweis kann bei einigen Bauvorhaben aufgrund der Dichte der Bebauung zum Teil nicht immer 
erbracht werden.

- 3 - 
V/0535/2016 
 
Einwohner und Spielflächenversorgung: 
In der Stadt Münster lebten 1980 269.700 Einwohner, mit 176 Spielplätzen und einer Gesamtfl äche 
von 24 ha wurden diese zu 47 % mit öffentlichen Spielflächen versorgt.  
 
Im Jahr 1996 betrug die Einwohnerzahl 265.748 und die Anzahl der Spielplätze hat sic h auf 259 e r-
höht und damit die Gesamtfläche auf 37 ha, die Versorgung lag bei 69 %.  
 
2015 liegt der Einwohnerstand bei 305.235, es stehen 314 Spielplätze auf 46 ha zur Verfügung, mit 
einer gesamtstädtischen Versorgung von 79 %.  
 
Zum Jahr 2020 prognostiziert das Amt für Stadtentwicklung/ -planung und Verkehrsplanung 
in seiner kleinräumigen Bevölkerungsprognose einen Bevölkerungsanstieg auf 310.995.  
Bei diesem Bevölkerungsanstieg läge die Spielflächenversorgung mit derzeitigem Bestand an Spie l-
plätzen bei 77 % im gesamten Stadtgebiet, jedoch bei sehr unterschiedlicher Verteilung. Während die 
Neubaugebiete in den Außenbezirken voll versorgt sind, besteht in der Altstadt ein Defizit. Dieses 
wird bei Nachverdichtung weiterhin steigen.  
Stadtbezirk - Mitte 
Bestand:  124.908 Einwohner, davon 11.896 Kinder von 0-15 Jahren  
Prognose:  125.020 Einwohner, davon 11.528 Kinder von 0-15 Jahren 
Versorgung:  104 Spielplätze auf 155.429 m²,  
 Gesamt 57 %, A-Anteil 41 %, B/C-Anteil 72 %,  
   
 Spielflächen-Defizit: 109.466 m² 
 
 
Stadtteilbezogene Untersuchungen: 
 
Stadtteile mit einem guten Versorgungsgrad sind: 
 Aegidii, Versorgung liegt bei 94 %, (Spielplatz Mühlenstraße) 
 Schloss, Versorgung liegt bei 130 %, (Spielplätze Alter Zoo und Wilhelmstraße) 
 Aaseestadt, Versorgung liegt bei 107 %, das liegt an der guten Spielplatzverteilung 
 Düesberg, Versorgung liegt bei 90 %, das liegt an der guten Spielplatzverteilung 
 Herz-Jesu, Versorgung liegt bei 95 %, das liegt an der guten Spielplatzverteilung 
 Uppenberg, Versorgung liegt bei 90 %, das liegt an der guten Spielplatzverteilung 
 
 
Aufgrund der guten Versorgung ergeben sich hier keine weiteren Erfordernisse. 
 
 
Planerische Perspektiven / Zielkonzept 
 
1. Sicherung der vorhandenen Spielflächen  
 Aufgrund des Spielflächendefizits sieht das Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhal-
tigkeit keine Potentiale für weitere Konsolidierungen. Es sind neue Spielflächen Stan d-
orte zu entwickeln und vorhandene auszubauen.  
 
2. Sicherung der geplanten Standorte im Rahmen städtebaulicher Entwicklung 
Die benannten Zielsetzungen sind im Rahmen der Vertragsverhandlungen im Zuge der stä d-
tebaulichen Entwicklung weiter zu verfolgen. 
 
3. Umsetzung der o. g. Ideen / Vorschläge: 
 Schulhöfe, Ausbau weiterer (z. B. Schlaun-Gymnasium, Overbergschule,)

- 4 - 
V/0535/2016 
 
 Öffentliche Grünflächen / Parkanlagen (die Spielfläche im Park Sentmaring  
erweitern)  
 
 Verkehrsberuhigungskonzepte / Spielstraßen 
Vor dem Hintergrund der steigenden Wohnentwicklung mit dem damit verbundenen 
steigenden Kraftfahrzeugverkehr, ist das Spielen in der Stadt stärker beeinträchtigt und 
besonders Kinder leiden unter dem Verlust von Freiräumen. Es sind bei weiterer Nach-
verdichtung Möglichkeiten mit Spielangeboten in die Konzepte mit einzubinden.  
- Öffentliche Räume kinderfreundlicher gestalten 
- Schaffung weiterer verkehrsberuhigter Bereiche 
- Kinderstadtplan neu auflegen 
- Einrichtung einer App für Münster’s Spielplätze (s. auch Vorlage 
V/0538/2016) 
 
 Aufenthalt- und Spielangebote im öffentlichen Raum  
Harsewinkelplatz, Spiekerhof, Dahlweg  
 
 Betreute Spielangebote 
Sicherung von Angeboten in der Innenstadt (z. B. Maxi Sand) 
 
 Planungsziele in der Spielflächenleitplanung sichern 
Friedrichsburg, Hermannstraße, Erphostraße, Stühmerweg, Wienburgstraße, Maurit z-
heide  
 
 Planungsziele in Bebauungspläne sichern 
Jessingstraße, Gartenstraße, Hoppengarten 
 
Auf Grundlage dieses Gesamtkonzeptes sind die vorgeschlagenen Ideen weiter zu entwic keln und 
eine Finanzierung für die Maßnahmen aufzubauen. 
 
 
 
 
 
 
I.V. 
 
 
Gez.  
 
Matthias Peck 
Stadtrat 
 
 
 
Anlagen  
Stadtteile mit einem schlechten Versorgungsgrad

Stadtteilbezogene Versorgung

10121 Zeichen

Stadtteile mit einem schlechten Versorgungsgrad: 
 
 
 
 
 
Stadtteil 12 Überwasser 
 
 
 
Die Versorgung liegt bei 31 %, Flächendefizit von 2.636 m². 
Durch die Aufgabe des Spielplatzes Wilmergasse und der z. Z. im Umbau befindlichen Ge- 
samtschule (Reduzierung des Spielplatzes Überwasser schule) ist der Versorgungsgrad 
weiterhin stark gesunken. Aufgrund der dichten Beba uung im Stadtteil bestehen keine 
Möglichkeiten für weitere Spielflächenangebote.  
 
Untersuchungen zu Alternativstandorten sind erfolglos geblieben.

Stadtteil 13 Dom 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
In diesem Stadtteil liegt kein öffentlicher Spielplatz , es besteht ein Flächendefizit von  
4.948 m². Der Maxi-Sand ist in den Monaten Mai –September nutzbar. Nach einem Jahr 
ohne Personal (und entsprechend abgespeckter Ausstattung) wurde ab 2015 der Maxi-
Sand wieder mit Personal betrieben. Außerdem wurde das Spielangebot mittels der Loko- 
motive deutlich aufgewertet.  
 
In den letzten Jahren hat es immer wieder Untersuchungen zu Alternativstandorten gege- 
ben, bisher jedoch nicht erfolgreich. 
Im Bürgerhaushalt 2012 gab es Forderungen für die Innenstadt nach mehr Bewegungsni- 
schen und Wasserspiele.  
 
 
Ideen: 
Ausbau des Harsewinkelplatz (städtisch) und des Platzes an der Loerstraße (privat) 
als Stadtplatzcharakter mit Aufenthaltsmöglichkeiten und Spielangeboten für Kinder.

Stadtteil 14 Buddenturm 
 
 
 
Die Versorgung liegt bei 41 %, Flächendefizit von 3.358 m². 
Der Spielplatz Coerdeplatz an der Promenade versorgt zurzeit den Stadtteil. 
 
 
Ideen: 
Zwischen Überwasserkirche und der Gaststätte Lazare tti am Spiekerhof könnten öf- 
fentliche Aufenthalts- und Spielangebote entwickelt werden.

Stadtteil 15 Martini 
 
 
 
Die Versorgung liegt bei 25 %, Flächendefizit von 2.356 m². 
Der Spielplatz an der Martinischule versorgt zurzei t den Stadtteil. Eine bauliche Entwick- 
lung mit mehreren Wohneinheiten ist in den nächsten  Jahren am Hörster Parkplatz vorge- 
sehen. Der im Bebauungsplan Nr. 341 vorgesehene Spi elplatz ist in jedem Fall in einer 
Größe von mind. 600 m² auszubauen. 
 
 
Ideen: 
Der Schulhof des Schlaun-Gymnasium könnte in Abstimmung mit der Schule mit 
Spielangeboten ausgestattet und für den Nachmittag als öffentlicher Spielplatz ge- 
nutzt werden.

Stadtteil 21 Pluggendorf 
 
 
 
Die Versorgung liegt bei 16 %, Flächendefizit von 8.573 m². 
 
 
Ideen: 
Als Planungsziel ist der Spielplatz „Friedrichsburg“ als A-Bereich mit 4.050 m² zu si- 
chern (private Liegenschaft : Klosteranlage). Bisher nicht zu realisieren, jedoch wei- 
ter in der Leitplanung zu berücksichtigen falls sich Veränderungen an der Liegen- 
schaft ergeben.

Stadtteil 22 Josef 
 
 
 
Die Versorgung liegt bei 19 %, Flächendefizit von 16.069 m². 
 
 
Ideen: 
Als Planungsziel ist der Spielplatz „Hermannstraße“ mit 450 m² zu sichern (städti- 
sche Liegenschaft, Verkehrsfläche, kein B-Plan), kleine Spielangebote könnten hier 
realisiert werden. 
 
Den vorhandenen öffentlichen Spielplatz Josefschule bei weiterer baulicher Entwick- 
lung der Schule sichern und den Bestand optimieren.

Stadtteil 23 Bahnhof 
 
 
 
Die Versorgung liegt bei 31 %, Flächendefizit von 1.968 m². 
Die Spielplätze Engelenschanze und Servatiiplatz versorgen zurzeit den Stadtteil. 
 
 
Ideen: 
Den vorhandenen Spielplatz Servatiiplatz zur Promenade öffnen und optimieren.  
 
Hierzu liegt dem Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit ein Prüfauftrag der 
Bezirksvertretung-Mitte vor. In der Sitzung der BV-Mitte am 17.11.2015 ist mündlich 
vereinbart worden, dass das Ergebnis der Prüfung im Rahmen des Planungs- und 
Baubeschlusses für die Sanierung des Spielplatzes Servatiiplatz mitgeteilt wird.

Stadtteil 24 Hansaplatz 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Versorgung liegt bei 31 %, Flächendefizit von 10.839 m². 
Durch die bauliche Entwicklung um die Elisabeth-Kirche, musste auch der Spielplatz Elisa- 
beth-Kirchplatz baulich verändert werden, die Fläche des Spielplatzes hat somit nur noch 
820 
 m². 
 
 
Ideen: 
Im Rahmen des Projektes Erschließung der Potenziale ortsnaher Grün- und Spielflä- 
chen unter den Gesichtspunkten Umwelt, Gesundheit und soziale Lage (Umweltge- 
rechtigkeit) ist die Modellfläche Hansaplatz bewertet worden, die Handlungsempfeh- 
lungen liegen nun vor. Es ist ein Gesamtkonzept für die Grünfläche Hansaplatz ein- 
schl. Spielplatz zu entwickeln, um den unterschiedlichen Nutzern und Funktionen 
gerecht zu werden. Hierzu lag der Bezirksvertretung Münster-Mitte in der Sitzung am 
18.11.2014 die Stellungnahme der Verwaltung zum Antrag Nr. A-M 0012/2014 der FDP 
„Hansaplatz aufwerten – Aufenthaltsqualität verbessern“ vor.  
 
Den vorhandenen Schulhof der Overbergschule als öffentlichen Spielplatz auswei- 
sen und weitere Spielgeräte in Abstimmung mit der Schule aufstellen, um somit die 
Fläche zu erweitern.

Stadtteil 25 Mauritz-West 
 
 
 
Die Versorgung liegt bei 58 %, Flächendefizit von 6.104 m². 
 
 
Ideen: 
Als Planungsziel ist die Fläche an der Erphostraße zu sichern , diese ist in der Spiel- 
flächenleitplanung mit 1.000 m² berücksichtigt (kei ne städtische Liegenschaft, kein 
B-Plan).  
Aufwertung der Fläche am Staufenplatz. Bisher stehen dort 3 Wackeltiere im hinteren 
Bereich.

Stadtteil 26 Schlachthof 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Versorgung liegt bei 75 %, Flächendefizit von 3.066 m². 
Durch intensive bauliche Entwicklung in den letzten Jahren hat sich die Spielflächenversor- 
gung in diesem Stadtteil stetig verringert. 
 
 
Ideen: 
Als Planungsziel ist die Fläche Stühmerweg zu siche rn, diese ist in der Spielflächen- 
leitplanung als A-Bereich mit 5.100 m² berücksichtigt (keine städtische Liegenschaft, 
kein B-Plan).

Stadtteil 27 Kreuz 
 
 
 
Die Versorgung liegt bei 51 %, Flächendefizit von 14.047 m². 
 
 
 
Ideen: 
Als Planungsziel den Spielplatz „Wienburgstraße“, (kein B-Plan, Privatfläche) mit 800 
m² sichern. Ein Ausbau öffentlicher Spielplätze an dieser Stelle scheint zeitnah unre- 
alistisch. Jedoch ist bei einer möglichen baulichen Entwicklung die Fläche weiterhin 
zu sichern.

Stadtteil 28 Neutor 
 
 
 
Die Versorgung liegt bei 12 %, Flächendefizit von 9.011 m². 
Die Spielplätze Gasselstiege Süd und Nord versorgen zurzeit den Stadtteil. 
 
 
Ideen: 
Als Planungsziel den Spielplatz „Jessingstraße“ sichern, dieser ist im B-Plan Nr. 293 
„Veghestr. / Wilhelmstr. / Orleansring / Steinfurter Str.“ mit einer Größe von ca. 1.500 
m² festgesetzt (keine städt. Liegenschaft), ist Bestandteil der Gartenanlage des Ka- 
puziner-Klosters. Ein Ausbau eines öffentlichen Spielplatzes an dieser Stelle scheint 
zeitnah unrealistisch. Jedoch ist bei einer möglichen baulichen Entwicklung die Flä- 
che weiterhin zu sichern.

Stadtteil 32 Geist 
 
 
 
Die Versorgung liegt bei 69 %, Flächendefizit von 6.330 m². 
Falls es bei der Kündigung von der Kirchengemeinde über die angepachtete  Spielplatzflä- 
che an der Trinitatiskirche bleibt, so vergrößert sich das Spielflächendefizit auf 7.468 m². 
 
 
Ideen: 
Ausbau der Erweiterung des im B-Plan Nr. 444 „Haus Sentmaring“ festgesetzten 
Spielplatzes „Park Sentmaring“ mit einer Größe von ca. 1.900 m² ( städt. Liegen- 
schaft), Beschluss aus 11/2010: „Finanzmittel für den Ausbau des Spielplatzes wer- 
den auf spätere Haushaltsjahre verschoben“.

Stadtteil 33 Schützenhof 
 
 
 
Die Versorgung im Einzugsbereich des Alfred-Krupp-W eg liegt bei 22 %. In dem Bereich 
Dahlweg / Roddestraße ist eine bauliches Projekt mi t ca. 260 Wohneinheiten geplant. Die 
dichte Bebauung lässt keinen Raum für den maßnahmen bedingten Spielflächenbedarf von 
1.350 m². Es ist zumindest der Nachweis an Spielflä chen nach BauONRW auf dem Grund- 
stück nachzuweisen. 
Durch eine Teilveräußerung der im B-Plan Nr. 391 fe stgesetzten Spielplatzfläche Schei- 
benstraße-Ost haben sich Flächenbezüge geändert. Eine Zusage für eine Neuordnung der 
angrenzenden Flächen kann die Spielflächenentwicklung ab 2020 entwickelt werden. 
 
Ideen: 
Aktivierung einer städtischen Verkehrsfläche am Dahlweg, einschl. Aufenthalt.

Stadtteil 43 Hafen 
 
 
 
In diesem Stadtteil liegt kein öffentlicher Spielplatz , es besteht ein Flächendefizit von 2.313 
m².  
 
 
Ideen: 
Auf dem Hafenplatz Spielflächenangebote schaffen, der Platz wird bereits von Ska- 
tern intensiv genutzt. Der Platz ist mit Städtebaumitteln gefördert worden, die 
Zweckbindung dieser Förderung läuft noch einige Jahre. 
 
Wegen der geplanten dichten Wohnbebauung Hafen-City am Stadthafen 1 ist kein 
Nachweis für öffentliche Spielflächen gegeben.  
Alternativ soll durch einen noch zu vereinbarenden Ablösebetrag zweckgebunden in 
die Optimierung der vorhandenen Spielplätze Schillerstraße incl. optionaler Erweite- 
rung und Hansaplatz investiert werden.

Stadtteil 45 Mauritz-Mitte 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Die Versorgung liegt bei 32 %, Flächendefizit bei 15.625 m². 
 
 Ideen: 
Als Planungsziel den Spielplatz „Mauritzheide“ sichern, dieser ist in der Spielflä- 
chenleitplanung mit einer Größe von ca. 1.500 m² eingeplant (keine städt. Liegen- 
schaft). Ein Ausbau eines öffentlichen Spielplatzes ist an dieser Stelle zu realisieren.

Stadtteil 46 Rumphorst 
 
 
 
Die Versorgung liegt bei 76 %, Flächendefizit bei 3.892 m². 
 
 Ideen: 
Als Planungsziel den Spielplatz „Gartenstraße“ sichern, dieser ist im B-Plan Nr. 114 
VI „Zentrum Nord“ mit einer Größe von ca. 1.800 m² festgesetzt (keine städt. Liegen- 
schaft) und ist Bestandteil der Gärtnerei. Ein Ausbau eines öffentlichen Spielplatzes 
an dieser Stelle scheint zeitnah unrealistisch. Jedoch ist bei einer möglichen bauli- 
chen Entwicklung die Fläche weiterhin zu sichern.

Ideen: 
Als Planungsziel den Spielplatz „Hoppengarten“ sichern, dieser ist im B-Plan Nr. 569 
„Südlich Markweg“ mit einer Größe von ca. 2.500 m² festgesetzt (keine städt. Liegen- 
schaft). Der Ausbau wird zeitnah mit der baulichen Entwicklung in den nächsten Jah- 
ren  realisiert werden. 
 
 
 
 
 
Ideen:  
Im Rahmen der Wohnflächenentwicklung im Zentrum Nor d wird ein maßnahmenbe- 
dingter öffentlicher Spielplatz von ca. 2.000 m² entstehen.

Beratungsverlauf (1)

04.10.2016 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 4.3 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (33)

  • Hermannstraße
  • Erphostraße
  • Wienburgstraße
  • Jessingstraße
  • Gartenstraße
  • Loerstraße
  • Veghestraße
  • Wilhelmstraße
  • Steinfurter Straße
  • Roddestraße
  • Harsewinkelplatz
  • Dahlweg
  • Stühmerweg
  • Hansaplatz
  • Kirchplatz
  • Staufenplatz
  • Haus Sentmaring
  • Hafenplatz
  • Mühlenstraße
  • Engelenschanze
  • Schillerstraße
  • Wilmergasse
  • Hoppengarten
  • Coerdeplatz
  • Servatiiplatz
  • Gasselstiege
  • Mauritzheide
  • Spiekerhof
  • Promenade
  • Pluggendorf
  • Düesberg
  • Neutor
  • Markweg

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Details

Aktenzeichen
V/0535/2016
Typ
Vorlagen
Datum
28.06.2016
Erstellt
06.10.2020 14:37